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Apfelsaft (Berlin)

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Ice and Love I und II
Ice and Love I und II
Preis: EUR 0,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fremdschämen par excellence, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Ice and Love I und II (Kindle Edition)
Aus Interesse am Self-Publishing Angebot von Amazon wollte ich mir einige der hier veröffentlichten Werke ansehen. Unglücklicherweise eilt selbigem Angebot nämlich der Ruf voraus, schlechte Bücher noch schlechterer Autoren unter die Menschheit zu bringen. Die angebotenen E-Books, so liest man häufiger, sollen sich meist allenfalls auf dem Niveau von "Groschenroman am Bahnhofskiosk" bewegen, da hier nun einmal das Filtersystem von Literaturagenten, Verlagen und Beta-Lesern fehlt, welches jeder "traditionelle" Autor zu durchlaufen hat.
Wozu ein solches Filtersystem gut ist, zeigen die Bücher von Sandra Brütting in nahezu musterbeispielhafter Weise auf.

Beim Hineinlesen in dieses Werke fühlte ich mich an diverse Fernsehabende erinnert, an welchen man in einere Mischung aus Ensetzen und Amüsement mit einem Stück Pizza in der Hand den armen Opfern heilloser Selbstüberschätzung bei der 917320sten Staffel von DSDS dabei zusieht, wie sie sich vor der gesamten Fernsehnation selbst lächerlich machen. Zur Steigerung des Spaßfaktors wird im Anschluss von diversen Juroren noch einmal ordentlich nachgetreten, und als Zuschauer fragt man sich wieso um Himmels willen diesen armen Menschen nie jemand aus ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis gesagt hat, dass sie so etwas wie das personifizierte Antitalent darstellen, wenn es um's Singen geht.

So in etwa ging es mir mit "Ice and Love". Um es kurz zusammenzufassen: Den Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat, beschreibt man wohl am Besten mit "Fremdscham bisher ungekannten Ausmaßes".

Frau Brüttings Werk kann nicht schlichtweg als "schlechtes Buch" bezeichnet werden, denn das käme wohl einer ziemlichen Beschönigung der Sachlage gleich.
Es gibt schlechte Bücher, wie etwa die, welche man für zwei Euro fünfzig am Bahnhof kaufen kann, mit kitschtriefenden Coverbildern von muskelbepackten Schwertträgern und Blondinen in wallender Lockenmähne. Allerdings folgen diese Bücher noch immer einer klaren Erzählstruktur, und die vorhandenen Charaktere, wenn auch komplett klischeehaft und flach, agieren doch zumindest in irgendeiner logisch nachvollziehbaren Weise.
Da in Frau Brüttings Romanen selbst von dieser absoluten Basis autorischen Könnens nicht der Ansatz einer Spur zu erkennen ist, wäre "unterirdisch" wohl das Wort, welches mir am ehesten zur treffenden Beschreibung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten in den Sinn käme.

Um meine Aussagen nicht vollkommen unkonkret hier stehen zu lassen, hier ein paar Beispiele (und nur ein paar, denn alle Kritikpunkte hier zu nennen würde wohl bei Weitem den Umfang einer Amazon-Rezension sprengen):
- Das Buch strotzt vor Rechtschreib- Grammatik- Zeichensetzungs- und Ausdrucksfehlern. Mehr als nur das, bereits beim Lesen der Artikelbeschreibung würden jedem Deutschlehrer die Haare zu Berge stehen.
- Die ins Lachhafte gezogene Verwendung englischsprachiger Begriffe. Das Buch wurde im Original in deutscher Sprache verfasst. Welchen logisch nachvollziehbaren Grund hätte beispielsweise ein "Volk" innerhalb einer komplett fiktiven Fantasy-Welt, in welcher jeder die gleiche Sprache zu sprechen scheint, sich selbst plötzlich einen englischen Namen zu verpassen? Man hat den Eindruck, die Autorin hätte in ihrer Freizeit zu viel Literatur gelesen, die aus einer anderen Originalsprache ins Deutsche übersetzt worden ist und bei welcher Eigennamen aus Gründen translatorischer Ungenauigkeiten o.Ä. im Original belassen worden sind. Bei derartiger Literatur ist das auch nicht weiter tragisch, wenn fremdsprachige Begriffe auftauchen. Allerdings ist es bei originaldeutscher Literatur schlichtweg peinlich.
- Die Namen der Charaktere wirken verdächtig "echtwelt-ausländisch". Sprich: Der Name des einen Charakters ist tatsächlich ein real existierender japanischer Vorname ("Takayuki"), während der Name eines anderen ein ebenso real existenter englicher Vorname ist ("Sharon"), etc. Beide Charaktere stammen in der Geschichte jedoch aus dem gleichen "Volk". Liebe Autorin, ist das wirklich Ihr Ernst?! Und ein paar Seiten weiter taucht der böse Magier namens Hans-Detlef auf, oder wie?
- Zirkusakrobatik: Ja, richtig. In der Welt von "Ice and Love" ist Laufen und Gehen out. Stattdessen nähert man sich mit Flickflacks einer anderen Person, springt mit ein paar Saltos über einen Zaun, springt auf den Händen stehend oben aus einem Fahrstuhl heraus(!), und dreht auch gerne mal noch ein paar Pirouetten, während man schon am Saltos schlagen ist, weil immer nur einfach so Saltos zu schlagen wären auf Dauer ja auch eintönig.
- Komplett irrationale Handlungsweise der Charaktere: Da begibt sich ein Charakter zum "Fuchs-Volk", da sie vermutet, selbiges hielte ihre Freundin gefangen. Zwei Angehörige des als böse und gefährlich verschrienen "Fuchs-Volkes" lassen sich von ein paar Schimpfwörtern und einem etwas lauteren Tonfall (wie etwa: "Ich hau dir eine rein! In dein scheiß Baby-Face!") von Seiten der Dame so sehr einschüchtern, dass sie ihr voller Angst alles verraten, was sie wissen möchte. Worauf besagte Dame, statt der Freundin zu helfen, die sie suchen wollte, zurück nach Hause kehrt. Schließlich fühlte sie sie sich von den Neuigkeiten der (eigentlich von ihr erwarteten?!) Gefangennahme ihrer Freundin durch das Fuchs-Volk emotional überfordert. Muss ich noch erwähnen, dass andere "Volksangehörige" ihr, zu Hause angekommen, sagten, man könnte die Freundin nicht retten, da das Fuchs-Volk so gefährlich sei, wenn man sich ihnen nähere?
- Plotlöcher. Ja. Die komplette Erzählstruktur gleicht einem schweizer Käse. Mein beliebtestes Beispiel: Najura, unser Hauptcharakter, wird (übrigens aus vollkommen unerfindlichen Gründen) in eine Zelle gesperrt, welche scheinbar ca. 2m² misst, und in welcher es stockdunkel ist.
1) Erst nach etwa 1,5 Tagen bemerkt sie, dass sie in ihrem Gefängnis nicht alleine ist. Wie kann man auch erwarten, dass sich zwei Menschen in einer legebattariegleichen Unterbringung gegenseitig bemerken?
2) Der Mitinsasse, mit welchem sich natürlich sofort eine Liebesgeschichte entspinnt etc. pp., macht ihr Komplimente über ihr Aussehen. In vollkommener Finsternis. Warum auch nicht...
- Manche Dinge wirken ziemlich abgekupfert. Wie etwa die "Uhr die dir zeigt wohin dein Herz will", die mich an den Film "Pirates of the Caribbean - Dead Man's Chest" denken ließ.
- Ich nenne es mal "schwarze Schimmel". Kontradiktionen. Dinge wie "schmelzendes Wasser" oder "unsichtbare Laserstrahlen" sind keine Seltenheit in diesem Buch.

Wie gesagt könnte man diese Liste wohl noch ins Endlose fortsetzen, aber ich belasse es hierbei. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann sich das Buch ja herunterladen.

Sollte die Autorin sich ab und zu mal ihre Rezensionen hier ansehen: Liebe Frau Brütting, sehen Sie diese Rezension als Chance. Sie ist möglicherweise die erste schonungslos ehrliche Meinung, die Sie jemals zu hören bekamen, seit Sie Ihr Buch zum ersten mal jemandem gezeigt haben.
Ich sage Ihnen hiermit: Sie sind vom Schriftstellertalent so weit entfernt wie Stephen Hawking vom Iron Man Triathlon. Das Leben hat viele schöne Facetten, und sicherlich können Sie irgendwo mit außergewöhnlichem Talent glänzen. Nur das Schreiben scheint eindeutig die falsche Sparte zu sein. Ich hoffe, Sie tun sich selbst den Gefallen, und suchen sich ein anderes Hobby.


Waiting for Winter to End: An Extraordinary Journey Through Soviet Central Asia
Waiting for Winter to End: An Extraordinary Journey Through Soviet Central Asia
von Georgie Anne Geyer
  Gebundene Ausgabe

1.0 von 5 Sternen Racism and xenophobia par excellence!, 30. Mai 2013
When I started reading this book I could not believe this was not some sort of parody. Never in my life have I read a travelog so terribly biased, racist and xenophobic.
And this, I had to realize when I googled the author, had been written by a quite famous journalist and columnist who had been traveling around half of the globe.

This woman is continuously stating things like (quotation):
"[...]the Uzbeks were keen on getting the 10,8 percent of Uzbekistan's population that was Russian OUT, and they could take their language and ideology with them!" [p. 134]

Not only does she portray everything that is Russian or Soviet as bad, she also finds a way for everything bad she ever encounters on her travels through Central Asia to blame it on the Soviets or Russians. It is even their fault that the water in Uzbekistan is barely drinkable, and of course the dark green bottles used by those who try to conceal that fact are "Russian bottles". Yes. Of course. Surely "true Uzbek bottles" are all made of clear glass.

I was hoping for one lucid moment when the author encountered a Kyrgyz man who had a view on things that was a little more... objective. He criticized the military leaders of both, the former USSR and the USA. Of course my hopes were futile, as the author in her overall ignorance immediately classified the man as "arrogant" and "xenophobic(!)" and ended the conversation.

I am horrified. Seriously.
I'm happy I bought this book and plan to keep it for one single reason: As an outstandingly bad example of how to NOT do things.


Nochnoi dozor. Wächter der Nacht
Nochnoi dozor. Wächter der Nacht
von Sergej Lukianenko
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Falsches Artikelbild! :-(, 7. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte den Ersten Teil der Wächter-Reihe mal irgendwo ausgeliehen und gelesen, und mir die anderen Teile danach gekauft, da mir die Bücher in Bezug auf die originelle Story und Lukianenko's Schreibstil sehr gefallen hatten. Ich finde, die Geschichte kommt nicht zu einfach gestrickt daher und bedient sich weit weniger Klischees als viele andere Vertreter aus dem Fantasygenre.
Jetzt wollte ich nachträglich auch den ersten Band in meinen Besitz bringen, um damit meine "Sammlung" in meinem Bücherregal zu vervollständigen. Ich habe absichtlich nach der Version des Buches gesucht, deren Cover zu den anderen Exemplaren der Reihe, die ich zu Hause stehen habe, passt.
Was ich zuhause allderdings ausgepackt habe, war NICHT das auf dem Foto abgebildete Buch, sondern eines mit einem komplett anderen Cover (orange-braun und mit der Verfilmung entnommener Bebilderung). Wenn ich mehrere Bücher einer Reihe kaufe, möchte ich, dass sie optisch einheitlich sind und zueinander passen. Bei einem von Amazon selbst versandten Artikel sollte man eigentlich erwarten können, dass die Abbildung auch dem erworbenen Artikel entspricht. Ich ärgere mich gerade wirklich gewaltig über den Fehlkauf.


Prada Candy femme / woman, Eau de Parfum, Vaporisateur / Spray 50 ml, 1er Pack (1 x 50 ml)
Prada Candy femme / woman, Eau de Parfum, Vaporisateur / Spray 50 ml, 1er Pack (1 x 50 ml)
Wird angeboten von Wupper Parfums
Preis: EUR 63,00

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Von anfänglicher Euphorie zu herber Enttäuschung, 25. Januar 2013
Düfte, die mir gefallen, gehen meist in Richtung gourmand, selten auch blumig, und sind sehr süß (z.B. Pink Sugar oder Flower). Der Name des Parfüms "Candy" hat mich neugierig gemacht, und auch als ich es zum ersten mal auftrug war ich sehr angetan von der Karamellnote. Es erinnerte mich an gebrannte Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt. Leider verflog gerade diese Duftnote, welche für mich den Reiz des Parfums ausgemacht hatte, innerhalb kürzester Zeit (ca 30 Min).
Was dann übrig blieb war ein Geruch, den ich als "0-8-15 Muttiparfüm" beschreiben würde. Moschus und Benzoe. Süßlich-herb und schwer, auch leicht muffig, aber im Großen und Ganzen einfach nichtssagend. Hundertmal täglich rieche ich diese Duftnote an Frauen im Alter von 40+, meist gepflegt, mit Goldschmuck, Bürokleidung und etwas zu viel Make-up, die irgendwo in meiner Nähe in der U-Bahn sitzen. Und ich empfinde es jedes mal als störend und penetrant.
Nachdem ich anfangs vom Karamellgeruch, der diese Note übertönt hatte, sehr angetan war, folgte also schnell eine herbe Enttäuschung. Nein, so möchte ich nicht riechen.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2013 5:10 PM MEST


Ultrasport Arm- und Beintrainer Mini Bike MB 50
Ultrasport Arm- und Beintrainer Mini Bike MB 50
Preis: EUR 39,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Null Qualität zum hohen Preis, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selten habe ich bezüglich eines Produktes eine derart maßlose Enttäuschung erlebt.

Ich habe den Artikel gekauft, da ich aus beruflichen Gründen täglich viele Stunden lang am Schreibtisch sitzen muss und etwas tun wollte, um meinem Bewegungsdrang Abhilfe zu verschaffen. Der Versuch ging leider gründlich in die Hose, da ich mit dem üblichen "5€-Holz-Fußmassageroller" den man sich unter den Tisch stellt, den gleichen Effekt hätte erzielen können.

Erstes Ärgernis: Bei der Lieferung fehlten zwei Schrauben. Das war zwar nicht weiter tragisch, da die Konstruktion auch so zusammenhielt, allerdings kam das der Stabilität insgesagt natürlich nicht zugute.

Ärgernis Nr. 2: Das Gerät ist auf glatten Böden absolut nicht rutschfest, es rutscht einem am laufenden Band nach vorne weg. Also habe ich erstmal in rutschfeste Unterkleber investiert, nur um dann feszustellen, dass das Gerät wacklig stand.

Dazu kam dann, dass der "sportliche Effekt" gleich null war. Ich hatte beim Kauf kein Produkt erwartet, dass mich zu sportlichen Höchstleistungen treibt, ich bin auch alles andere als sportbegeistert und würde ich Krafttraining machen wollen, würde ich ins Fitnessstudio gehen.
Allerdings kann man bei diesem Artikel den Pedalwiderstand so gut wie überhaupt nicht einstellen. Es ist von der Schwierigkeit quasi so, als würde man auf einem Fahrrad ohne Rücktrittbremse rückwärts in die Pedale treten - also knapp über dem normalen Luftwiderstand. Das Rädchen an der Vorderseite, an dem man angeblich den Pedalwiderstand einstellen können soll, scheint mehr zur optischen Verschönerung zu dienen, denn einen wirklichen Effekt hatte dessen Bedienung nicht. Es klang zwar danach, als ob im Inneren jetzt irgendetwas an etwas anderem reibt (sprich: es bremst), allerdings hat man davon beim Treten nichts gespürt. Mehr noch - als ich, im Glauben, man müsse nur noch fester schrauben, mit ein wenig mehr Kraft daran gedreht habe, ist das Ding kurzerhand abgebrochen. Nicht, dass ich dafür Gewalt hätte anwenden müssen! Bei jedem durchschnittlichen Colaflaschen-Schraubverschluss, den ich öffnen muss, ist der Kraftaufwand größer als den, den es gebraucht hat, um das Rädchen abzubrechen.

Fazit: Wer viel Geld ausgeben möchte für einen Artikel ohne den angepriesenen sportlichen Effekt, der viel Platz wegnimmt und kaputt geht, wenn man ihn nicht mit Samthandschuhen anfasst, dem wünsche ich viel Spaß mit dem Gerät.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2013 9:38 AM CET


Angel Sanctuary, Bd.1
Angel Sanctuary, Bd.1
von Kaori Yuki
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Lesenswert, auch außerhalb der "typischen" Manga-Zielgruppe in Deutschland..., 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Angel Sanctuary, Bd.1 (Taschenbuch)
Vorweg: Ich gehöre nicht zur Gruppe der ausschließlichen Mangaleser, lese einfach gerne alles, was sich unter dem Begriff Comics zusammenfassen lässt, Herkunft und Zeichenstil muss nicht japanisch/asaitisch sein.
Im Grunde ist mir der Zeichenstil auch umso sympathische je realistischer er gehalten ist.

TROTZDEM ist Angel Sanctuary einer meiner absoluten Lieblingscomics.
Die Liebesgeschichte, die den Grundstein zur Story bildet, erstreckt sich hauptsächlich über die ersten drei Bände und hält sich auch hier in Sachen Kitsch und Romantik (zum Glück!) in Grenzen. Die sich darauß entspinnende Story ist sehr komplex und interessant, man hat nicht das Gefühl, man hätte Ähnliches schon 100 mal gelesen.
Die Charaktere sind größtenteils tiefgründig und ziemlich originell konzipiert, keine Abziehbilder von irgendwelchen gängigen Klischees, man entwickelt Sympathien und fiebert im Laufe der Story mit ihnen mit.
Ebenso hat mich die Tatsache begeistert, dass die Reihe ganze 20 Bände lang ist, man also relativ lange lesen und Freude daran haben kann.

Den Stern Abzug gibt es 1. für den Zeichenstil - mir persönlich ist es doch hin und wieder zu kitschig, Augen zu groß, Nase zu spitz etc, dennoch kein Vergleich zu beispielsweise den Werken von Clamp, die zu lesen ich aufgrund des für mich ins Groteske getriebenen Zeichenstils nie länger als ein paar Seiten durchgehalten habe.
Auch ein wenig geärgert hat mich außerdem, dass die vielen Handlungsstränge und das Wirrwarr an Hintergrundgeschen doch ab und an etwas zu konfus wirkten. Besonders bei Szenen- und Kapitelübergängen saß ich erst einmal mit einem Fragezeichen im Gesicht da, bis ich nach ein paar Seiten verstanden habe, um wen oder was es jetzt geht, und wozu diese und jene Rückblende jetzt wieder gehört.

Trotzdem hat mich die Story insgesamt sehr begeistert und die 20 Bände haben einen festen Platz in meinem Bücherregal.

Alles in Allem finde ich es schade, dass diese Geschichte wie fast alles, was aus bunten Bildern und Sprechblasen besteht, hierzulande irgendwie fast nur bei der Zielgruppe "Schüler" auf Interesse stößt. Rein von der Story her kann Angel Sanctuary zahlreichen guten Romanen aus der Kategorie Urban Fantasy das Wasser reichen.


Syoss Hitzeschutz Spray, 1er Pack (1 x 250 ml)
Syoss Hitzeschutz Spray, 1er Pack (1 x 250 ml)

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher unzufrieden..., 24. Juli 2011
Meine Haare müssen viel aushalten, häufiger Farbwechsel, viel Glätten und Stylen, und daher achte ich natürlich auch auf gute Pflege. Trotz der vielen Färberei und Glätten alle 2-3 Tage sind die Haare (Bobfrisur) gesund, glänzend und ohne Spliss.
Ich verwende abwechselnd ein silikonfreies Bio-Shampoo aus der Drogerie sowie ein ebenfalls silikonfreies anti-Gelbstich Produkt von Clynol, dazu bei fast jeder Wäsche eine Bio-Haarkur mittlerer Preiskategorie. Danach trocknet das Haar an der Luft und wird anschließend bei 150°C geglättet, um die Naturwelle/leichten Naturlocken loszuwerden.

Durch die Werbung und das ansprechende Design verleitet habe ich jetzt zum Hitzeschutz von Syoss gegriffen, da in der Werbung Salonqualität suggeriert wird und ich mir dachte, vielleicht könne ich damit ja Geld sparen. Leider bin ich mit dem Produkt aber sehr unzufrieden.

Minuspunkte:
- Der Geruch: Das Produkt riecht stark und unangenehm nach Alkohol, was auch auf der Inhaltsstoff-Liste ganz oben angeführt ist.
- Austrocknung der Haare: Da Alkohol leider die Haare austrocknet, hat das zumindest bei einer von Natur aus ein wenig zu Frizz neigenden Haarstruktur entscheidende Nachteile, vor allem in Verbindung mit dem (ebenfalls austrockneneden, schädigenden) Glätten der Haare - meine Haare wurden zwar glatt, aber auch steif und strohig und benötigten im Anschlluss massenweise Sprühkur.
- Die Konsistenz: Das Produkt hinterließ ein unangenehm klebriges, fettiges Gefühl auf den Haaren und wirkte insgesamt beschwerend. Ich musste sie schneller wieder waschen als sonst, da sie schon nach einem Tag fettig aussahen. Das Gefühl war für mich ähnlich dem nach der Anwendung von Stylingprodukten wie Haarwachs und auch auf meinem Glätteisen hatten sich Rückstände angesammelt.
- Die Wirksamkeit: Sobald die Haare auch nur im Mindesten feucht werden (hohe Luftfeuchtigkeit ist ausreichend, kein direkter Kontakt mit Wasser nötig) sind sie sofort wieder wellig und lockig.

Den zweiten Stern gibt es von mir dafür, dass ich trotz allem schon schlechtere Produkte in puncto Hitzeschutz ausprobiert habe und dass die 250ml doch auch sehr ergiebig sind, da nur wenige Sprühstöße ausreichen das Haar gleichmäßig zu bedecken.
Trotzdem betrachte ich Syoss Hitzeschutz für mich als einen Fehlkauf und werde künftig wieder auf mein "traditionelles" Frisörprodukt zurückgreifen. Leider doppelt so teuer, dafür aber dreimal so wirksam.


Warum wir keine Tiere essen: Ein Buch über Veganer, Vegetarier und alles Lebendige
Warum wir keine Tiere essen: Ein Buch über Veganer, Vegetarier und alles Lebendige
von Ruby Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

19 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Indoktrination in Kinderbuchform, 7. Juni 2011
Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich das Buch in differenzierter Weise mit dem Thema auseinandersetzt. Leider bekomme ich bei diesem Werk das Gefühl, dass Kindern eine bestimmte Lebenseinstellung aufgedrückt und eingetrichtert werden soll. Ich halte es für richtig, dass das Leid der Tiere dargestellt wird und bin der Meinung, auch Kindern sollten solche Dinge nicht verschwiegen werden. Dass es verschiedene Meinungen zum Thema "Tiere essen oder nicht" gibt, wird allerdings nicht gezeigt.

Da diese Aussagen, wie aus einigen Kommentaren zu schließen, anscheinend häufig fehlinterpretiert wurden, hier eine Ergänzung: Ich möchte, dass meine Kinder die Schlussfolgerung, keine Tiere essen zu wollen, selbst ziehen. Nicht, dass sie sie nachplappern, weil sie es vorgekaut bekommen. Ich halte wenig davon, einem Kind "das tut man nicht, das macht man nicht" vor den Latz zu knallen, sondern versuche, so objektiv wie möglich Informationen bereit zu stellen und das Kind eigene Entscheidungen treffen zu lassen. Auch, wenn das manchmal weh tut weil dann die Gefahr besteht, dass diese Entscheidungen von denen abweichen, die man selbst getroffen hat.

Das Buch vermittelt den Eindruck, "man sollte" etwas bestimmtes und nichts anderes machen, weil nur das "das Richtige" ist. "Richtig" und "falsch" sind im realen Leben aber auch nichts andres als Meinungen. Person A empfindet als richtig, was für Person B eine moralische Katastrophe darstellt.
Kinder sind nun mal leicht zu manipulieren und für mich wirkt der Inhalt dieses Buches wie eine Indokrination. Ich hätte mir ein Buch gewünscht, das in kindgerechter Weise bestimmte Fakten aufzeigt und zum Nachdenken anregt, nicht eines, welches die Entscheidung vorwegzunehmen versucht.

Dieses Buch verursacht bei mir zu viele Bauchschmerzen, als dass ich es guten Gewissens einem Kind in die Hand geben würde. Nein danke.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2013 2:29 PM CET


Orient
Orient
von -
  Broschiert

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur Mittelmaß..., 21. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Orient (Broschiert)
Bei dem Preis-Leistungsverhältnis ist das Kochbuch sicherlich ok, allerdings sind leider viele der Rezepte doch sehr "eingedeutscht" und nicht mehr original... außerdem habe ich schon bei 3 Rezepten die Erfahrung gemacht, dass sie überhaupt nicht funktionieren. Die Kichererbsenbällchen beispielsweise zerfallen beim Frittieren (2 Versuchen und viel Frittier- und Kocherfahrung zum Trotz, nichts zu machen), der Sesammantel beim marinierten Lachs klappt keinesfalls wie beschrieben und der Möhrensalat wurde wässrig und war so gut wie ungenießbar (und das für einen Fan der Orientalischen Küche!)... fairerweise muss ich natürlich auch sagen, dass einige andere von mir ausprobierte Rezepte sehr gut funktioniert und auch geschmacklich überzeugt haben, wobei ich mir dann hier aber auch ab und zu die Frage stellen musste, ob das denn wirklich originale Orientküche ist. Nichtsdestotrotz: Mit Tabouleh, Auberginenpaste(Baba Ganoush) oder dem Blätterteigstrudel mit Mangold und Walnüssen zum Beispiel kann man sich auf gutes Gelingen und leckere Ergebnisse freuen.
Mein Fazit: Leider nur Mittelmaß, man kann die Rezepte ausprobieren, muss sich aber hin und wieder auf negative Überraschungen gefasst machen. Wenn ich bei einem neuen Rezept skeptisch bin, habe ich bei diesem Buch inzwischen immer einen "Plan B" in Petto...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2010 6:48 PM CET


John Frieda Sheer Blonde Hydration Shampoo Honig bis Karamell, 250 ml
John Frieda Sheer Blonde Hydration Shampoo Honig bis Karamell, 250 ml

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Silikonbombe, 20. Dezember 2010
Die Produkte aus der Serie enthalten leider massenweise Silikon - und wie man es von zu viel billigem Silikon in Haarpflegeprodukten kennt, waren meine Haare nach merhmaliger Anwendung platt und wurden viel schneller fettig als üblicherweise.
Fazit: Für mich ein Fehlkauf. Discountqualität zu Salonpreisen.


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