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baertione

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BOVARI Black Messenger Bag Laptop-Tasche Aktentasche 39x30x10 cm Model Lyon- echt Leder - Limited Premium Edition
BOVARI Black Messenger Bag Laptop-Tasche Aktentasche 39x30x10 cm Model Lyon- echt Leder - Limited Premium Edition

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schicke Aktentasche, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche hält optisch, was die Bilder versprechen. Sie ist sehr gut für das Business verwendbar. Praktisch: die Tasche lässt sich auch an einen Koffer anzippen. Dafür ist die Rücktasche unten über einen Reissverscluss zu öffnen.
Der Innenraum ist nur durch ein Laptopfach und eine kleine Tasche unterteilt und hat mittelkleines Volumen. Mein 15 Zoll Laptop passt soeben. Für mich die richtige Größe, da ich nicht zuviel schleppen will. Wer jedoch ganze Aktenordner mitnehmen möchte, sollte zu einer größeren Tasche greifen. Etwas schade: Tasche steht nicht von allein, sonder kippt zur Seite nach dem Abstellen. Insgesamt aber für mich ein guter Kauf.

Update 02.12.2014
Da es tatsächlich auf den Bildern nicht zu sehen ist: vorn gibt es noch 2 Fronttaschen, die jeweils mit einem Reißverschluss verschlossen werden. Sehr hochwertig. Das Leder ist sehr geschmeidig und wirkt ebenfalls hochwertig. Auch das Hauptfach lässt sich durch einen Reißverschluss komplett verschließen, sehr praktisch in vielen Situationen, da auch im Liegen nichts herausrutschen kann. Der Schultergurt wird in der Beschreibung erwähnt, lässt sich auch sehr gut anbringen, wird von mir aber nicht benutzt. Der Tragegriff sieht auf den Bildern etwas labil aus, ist aber tatsächlich sehr stabil. Die etwas einfache Innenausstattung und die fehlende Standfestigkeit (unten fehlen stabilisierende Füße, die auch vor Verschmutzung beim Abstellen schützen würden) führen zum Punktabzug meinerseits. Aufgrund des sehr günstigen Einkaufspreises würde ich die 4 Sterne mit Tendenz nach oben sehen. Dem Marketing des Herstellers würde ich schlussendlich noch empfehlen, die Tasche auch in geöffnetem Zustand zu zeigen. Der Kunde würde die Fronttaschen sehen und leichter beurteilen können, ob der Innenraum für die eigenen Zwecke ausreicht.


Bosch BCH6ATH25 Kabelloser Handstaubsauger Athlet Lithium-Ion Technology, Elektrobürste, 25.2 V
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Preis: EUR 209,00

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die große Freiheit mit kleinen Einschränkungen, 14. November 2014
Diesesmal habe ich nicht bei Amazon gekauft, sondern im Fachhandel. Dort hat man mir das Gerät super erklärt, ich habe es auch ausprobieren können, da fand ich es fair, auch dort zu kaufen. Außerdem war dieses Modell bereits mit dem Zubehör ausgestattet, also der Polsterdüse, dem Schlauch und einem Trageband.
Die vielen ausführlichen Rezensionen möchte ich hier nicht wiederholen. Insgesamt kann ich bestätigen, dass dieser Sauger außergewöhnlich kräftig ist. Wir haben 3 tiefflorige Wollteppiche, die zuvor mit dem alten Bodenstaubsauger nie richtig sauber wurden, oder mit der Polsterdüse kraftaufwändig sonderbehandelt werden mussten. Nicht so mit diesem Bosch Sauger Athlet. Alles wird sofort richtig sauber. Ja der Akku hält ausreichend lange für unsere 4 Zimmer Wohnung und ist meistens nach 2 Stunden wieder geladen. Auch das Entleeren des Staubbehälters ist easy. Nach einer gewissen Zeit des Gebrauchs muss man die Feinfilter auswaschen. Das ist etwas aufwändiger, auch deshalb, da die Filter danach 12 Stunden trocknen müssen. Dafür muss man, wie bereits oft beschrieben, keine Beutel mehr kaufen.
Der Athlet ist ein Handstaubsauger. Wenn man sich für ihn entscheidet, muss man sich darüber im Klaren sein, dass bauartbedingt ein Saugen unter Sofas und Schränken nur sehr eingeschränkt möglich ist. Auch mit dem Zubehörschlauch und der Polsterdüse (bei meinem Gerät aus dem Fachhandel war dieses Zubehör dabei, ggf. muss man es sich als Sonderzubehör dazu kaufen) kommt man nur schwer unter tiefe Sofas, da ein Teleskoprohr fehlt. Hier ist der Bodenstaubsauger im Vorteil. Das Saugen mit dem Umhängegurt funktioniert dagegen gut. Man hängt sich den Sauger über die Schulter und kann mit Flexrohr und Polsterdüse sehr flexibel Sofas, Stühle, Betten usw. absaugen. Und nie hängt man an einem Kabel oder einer Steckdose...super.
Das Gewicht des Athlet empfinde ich nicht als zu schwer...allerdings auch nicht als leicht. Auf Teppichen ist der Kraftaufwand durchaus spürbar. Aber alles im Rahmen.
Als Verbesserungsvorschlag würde mir nur noch eine LED Beleuchtung in der Bodendüse wünschen. In dunklen Ecken könnte dies sehr komfortabel sein.
Insgesamt aber überzeugt der Athlet. Ich bin sehr zufrieden. Die kleinen Einschränkungen sind bauartbedingt...daher insgesamt doch 5 Sterne von mir.


Garmin GPS Laufuhr Forerunner 110 HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt
Garmin GPS Laufuhr Forerunner 110 HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt
Wird angeboten von SC-PRESTIGE-AGB-Widerrufsbelehrung
Preis: EUR 219,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Forerunner 110 - Mehr als eine Laufuhr, 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Üblicherweise zeichnet eine GPS Sportuhr die zurückgelegte Stecke im Training mehr oder weniger exakt auf, um mit den gewonnen Daten den Trainingserfolg messen zu können. Daten wie „zurückgelegte Strecke“, „ Zeit“, „Steigung“, „Puls“ können nach dem Training analysiert und zur Motivation + Leistungssteigerung hergenommen werden. Die hier rezensiere Garmin forerunner 110 birgt aber durchaus noch einige weitere Nutzungsmöglichkeiten..dazu später mehr.

Die Uhr selbst ist erfreulich klein und leicht und lässt sich per elastischem Kunststoffarmband sicher und leicht am Armgelenk befestigen. Auch für schmale und kräftige Handgelenke ist ausreichend Armband vorhanden. Ein Tragen der Uhr auf der Kleidung dürfte allerdings nicht immer möglich sein (je nach Kleidung). Das Armband ist fest mit der Uhr verbunden und kann nicht getauscht werden - hier bleibt zu hoffen, dass das Armband die Uhr in der Haltbarkeit überlebt (es spricht optisch und haptisch erstmal nichts dagegen)

Der Brustgurt ist ebenfalls schlicht und wird mit verstellbarem elastischem Band um die Brust gelegt. Der Sender liegt dann knapp unter dem Brustbein, die Sensoren sind links und rechts davon im Kunststoff eingearbeitet und sollten im Betrieb etwas mit Wasser angefeuchtet werden. Das Tragen des Sensors war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da dieser unter dem Brustbein einen leichten aber ständigen Druck ausübt, der nicht jedem gefallen wird. Ich habe mich immer noch nicht ganz daran gewöhnt, allerdings ist zuverlässige Herzfrequenzmessung ohne einen Brustgurtsensor offenbar noch nicht möglich. Es gibt von Garmin für ca. 50,- € einen Komfort-Gurt als Zubehör, den ich allerdings nicht getestet habe (dieser kostet immerhin die Hälfte des gezahlten Preises für Uhr inkl. Gurt).

Uhr und Gurt verbinden sich automatisch, sobald der Gurt umgelegt und die Uhr aktiviert wird. Die Verbindung klappt sehr gut und reißt auch während des Tragens nicht ab (natürlich darf der Gurt nicht so locker angelegt werden, dass er nach unten wegrutscht beim Sport).

Die Uhr selbst wird über 4 seitliche Druckknöpfe bedient. Der Druckpunkt ist ok und die Uhr kann auch während des Laufens gut bedient werden. Die Anzeige ist schlicht schwarz auf hellem Hintergrund und gut ablesbar…auch bei leichter Kurz-oder Weitsichtigkeit und wechselnden Lichtbedingungen. Bei Dunkelheit ist eine Beleuchtung zuschaltbar - die Ablesbarkeit ist dann allerdings nur befriedigend.

Die Bedienung der Uhr ist überraschend einfach. Unbenutzt erscheint nur Uhrzeit und Datum. Dieses ist auch gleichzeitig der Energiesparmodus, in dem die Uhr ca. 3 Woche ohne „Nachladung“ laufen soll (habe ich noch nicht getestet, aber ein paar Tage hat sie auch bei mir schon durchgehalten). Das ist durchaus interessant, da die Uhr zwar nicht unbedingt ein modisches Highlight darstellt, aber aufgrund der relativ geringen Größe und dem sportlichen Design auch im Alltag tragbar ist (manch einer findet die Uhr sogar schön…wie immer Geschmackssache). Die Uhr kann aber auch komplett abgeschaltet werden.

Mit dem roten Knopf unten links schaltet man die Uhr scharf, das heisst, jetzt werden die Satelliten gesucht, mit Hilfe derer die Uhr die Position recht genau bestimmen kann (auf einige Meter). Das kann einige Sekunden aber auch 2 bis 3 Minuten dauern und funktioniert nur im Freien. Die Warterei ist manchmal etwas nervig. Es hilft in jedem Fall, die Uhr dabei nicht viel zu bewegen und die Oberseite der Uhr Richtung Himmel zu halten. Hat sie einmal die Position bestimmt, braucht man sich darum nicht mehr zu kümmern…die Uhr hält den Kontakt zu den Satelliten zuverlässig in jedem Gelände…nur nicht im Inneren von Gebäuden. Läuft man nur kurz in ein Gebäude oder z.B. in einen Tunnel, so stellt die Uhr beim Herauslaufen den Kontakt wieder her. Ist die Zeitspanne zu lang, wird man gefragt, ob man die Uhr ohne Ortung in Gebäuden Weiterbetrieben möchte (z.B. beim Fitnesstraining indoor, wenn nur die Herzfrequenz interessiert).

Ist die Position gefunden, drückt man oben rechts nur auf Start, und die Uhr zeichnet alles auf. Drückt man die gleiche Taste nochmals, wird die Aufzeichnung beendet. Während der Aufzeichnung sind mit einem jeweils weiteren Druck auf die rote Taste 2 weitere Fenster einblendbar: Das erste stellt Puls/Minute in den Mittelpunkt, das zweite die zurückgelegte Zeit der Stoppuhr. Zusätzlich wird zu diesen Anzeigen jeweils kleiner darüber und darunter die zurückgelegte Entfernung und die Geschwindigkeit angezeigt. Konfigurieren kann man diese Anzeigen nicht.

Mit der Geschwindigkeit geht die Uhr etwas tricki um. Ist die Stoppuhr aktiviert zeigt die Uhr den Geschwindigkeitsdurchschnitt der laufenden Runde an, also der letzten 400, 500 , 1000 mtr (je nach Einstellung bis 5km - siehe auch weiter unten). Das hat sicher damit zu tun, dass die Uhr bei langsamen Geschwindigkeiten (Gehen, Laufen) durch die relative Ungenauigkeit der Ortsbestimmung und durch die Armbewegung um einige Meter ständig in der Anzeige rasant springen würde und zum einen mal 1 kmh und gleich darauf z.B. 10 kmh anzeigen würde. So ermittelt die Uhr also den Durchschnitt der bisher gelaufenen Runde. Das führt natürlich dazu, dass bei einer Verschärfung des Lauftempos, nicht die tatsächliche Geschwindigkeit, sondern der Durchschnitt der letzten Meter angezeigt wird. Das wurde hier schon mehrfach kritisiert - ist aber ohne weitere Sensoren (Schrittzähler - sind auch nicht so genau) sicher nicht besser lösbar. Mir persönlich ist eine gemittelte Anzeige viel lieber, als eine ständig hin + her springende. Genau diesen Effekt habe ich bei meinem Garmin Dakota, der beim zügigen Gehen ständig wechselnde Geschwindigkeiten zwischen 2 und 10 kmh anzeigt. Bei nicht aktivierter Stoppuhr und höheren Geschwindigkeiten zeigt die Uhr des forerunner die tatsächliche Geschwindigkeit genau an. Ich habe das mal testweise beim Autofahren ausprobiert. Beim Fahrradfahren habe ich es noch nicht getestet.

Insgesamt ist die Uhr auch in Bewegung also einfach zu bedienen, vor allem weil sie auf viele überladene Funktionen verzichtet. Vor der ersten Inbetriebnahme wird man im Menü aufgefordert, einige grundlegende Einstellungen vorzunehmen: Zeitformat, Streckenformat (Meilen/km), ein paar persönliche Daten (Alter, Geschlecht, Trainingszustand…) und eignes mehr. Unter anderem auch AutoLap. Hier wird eingestellt, in welchem Abstand die Uhr die Zwischenzeiten liefern soll (kleinste Einheit =400 mtr, größte = 5km). Einmal eingestellt zeigt die Uhr mit einem kleinen Piepsen beim Laufen für einige Sekunden die Rundenzeit (=eingestellte Strecke) und die Pace an. An dieser Stelle lässt sich die Pace leider nicht in Geschwindigkeit formatieren. Pace ist die Zeit, die für einen km benötigt wird. Läuft man z.B. eine Pace von 10, so braucht man im Schnitt der eingestellten Runde 10 Minuten für einen km => 6kmh. Ich habe ein wenig gebraucht, das zu begreifen und bin jetzt ewig im Geiste am Umrechnen in kmh.

Wenn ich hier von kleinen Mängeln spreche, so sei auch angemerkt, dass einigen Kaufinteressenten die einstellbaren Pulsbereiche fehlen werden. Hier würde die Uhr per Signal anzeigen, ob man sich im gewünschte Pulsbereich befindet, oder nicht. Auch das müsste natürlich vorher eingestellt werden und würde die Komplexität gleich wieder erhöhen. Dennoch hätte Garmin m.E. diese Funktion besser noch spendiert, da diese von vielen Sportlern wirklich genutzt wird.

Hat man seine Lauf/Wander/Fahrradeinheit beendet und die Uhr gestoppt, werden die Daten automatisch gespeichert und müssen per PC/Mac ausgelesen werden. Dazu wir die Uhr mit einem beigefügten Kabel an die USB Buchse des PC oder Mac gekoppelt. Die Verbindung zur Uhr wird mit einer Art Klammer mit 4 Kontaktstiften hergestellt, die in die auf der Rückseite der Uhr angebrachten Kontakte geklemmt werden müssen. Dieses ist mitunter etwas fummelig und klappt manchmal erst nach mehreren Anläufen. Dafür benötigt die Uhr aber auch keine abzudeckenden Öffnungen, durch die u.U. Staub oder Wasser dringen könnte. Auch wenn die Uhr so wasserdicht ist, ist das nur ein Schutz für gelegentliches Eintauchen in Wasser. Für Schwimmer ist die Uhr nicht geeignet. Eine etwas komfortablere Methode der Verbindung zum PC wäre aber wünschenswert, hier könnte Garmin noch nachbessern. Ein Beschlagen der Uhr nach Sportaktivitäten, wie hier mehrfach beschrieben konnte ich bisher nicht feststellen. Am PC/Mac angeschlossen wird die Uhr auch geladen - alternativ ist sie aber auf gleiche Weise am mitgelieferten Netzteil zu laden. Der Ladevorgang selbst dauert meistens nur 1/2 Stunde

Will man seine Sporteinheiten auswerten, registriert man sich am besten bei Garmin Connect und lädt dich das Programm Garmin express herunter.. Der Vorgang ist einfach und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Ein Internetzugang ist allerdings Voraussetzung. Einmal registriert und eingerichtet geht nach dem Kontakt der Uhr mit dem PC/Mac die Synchronisierung der Daten automatisch. Nach der Synchronisierung kann man die Daten mit verschiedenen Analysetools begutachten. Unter anderem erhält man den genauen Laufweg auf einer detaillierten Karte, dazu werden die zugehörigen Puls und Geschwindigkeitswerte durchaus logisch nachvollziehbar und ohne Aussetzer eingeblendet. Die auf der Karte abgebildete Route zeigt, dass die tatsächliche Strecke recht genau und ohne besondere Fehler erfasst wurde. Teilweise kann man sogar die Strassenseite erkennen, auf der gelaufen/gegangen wurde.

In einer Tabelle werden dann die zusammengefassten Daten wie Durchschnittsgeschwindigkeit, positive und negative Höhenunterschiede, durchschnittliche Herzfrequenz inkl. Spitzenwert, Herzfrequenzbereiche usw. übersichtlich dargestellt. Auch der errechnet Kalorienverbrauch wird angegeben. Man kann seine Läufe vergleichen und sich auch mit anderen messen, sofern gewünscht. Auch kann man persönliche Trainingspläne erstellen. Die Möglichkeiten sind umfangreich und können an dieser Stelle nicht alle beschrieben werden (einfach mal selbst bei garmin.com/de nachschauen).

Auf die Exportfunktion möchte ich allerdings noch hinweisen. Hier kann man die Daten z.B. im GPX Format speichern und später in anderen Programmen einlesen. Z.B. bei Basecamp mit detailliertem Kartenmaterial, um später Wanderrouten oder sogenannte Adventures mit Bildern und Beschreibungen zu erstellen. Oder bei Adobe Lightroom, um Fotos nachträglich mit Orts-Daten zu versehen. Ich nutze diese Möglichkeit gern und ausgiebig nach meinen Fotowanderungen. Klein, leicht und unauffällig ist die Uhr also ein hilfreicher Begleiter für viele Aktivitäten, auch dann, wenn die Pulsmessung nicht benötigt wird.

Der zur Zeit eingeforderte Preise von ca. 110,- € geht für mich völlig in Ordnung. Mit der Garmin forerunner 110 erhält man eine Uhr mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, die weit über die von Garmin fast ausschließlich dargestellten Lauftrainings hinausgehen. Natürlich ist die Uhr auch für Fahrradtrainings und -Touren, für Wanderungen oder Walking geeignet. Darüber hinaus für alle Aktivitäten, für die eine spätere Verortung wünschenswert ist. Dennoch ist die Uhr vergleichsweise einfach zu bedienen und verzettelt sich nicht in unendlichen Untermenüs, deren Nutzung oftmals keinen wirklichen Vorteil bringen. Einzig die, wie beschrieben, etwas umständliche Anbindung an den Computer, das nicht wechselbare Armband und die fehlende Eingabe für einen individuellen Pulsbereich bleiben kleinere Kritikpunkte, die für mich nicht so schwer wiegen und der Uhr nur einen Punkt Abzug einbringen. Wegen des günstigen Preis/Leistungsverhältnisses werte ich den „forerunner 110“ allerdings wieder zu 5 Sternen auf.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 1, 2014 2:29 PM MEST


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5.0 von 5 Sternen leise Festplatte, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 2 TB Festplatte arbeitet bei mir als Datensicherungsspeicher in einem externen Gehäuse von Inxtron SK 3500. Die Toshiba FP kam ausgezeichnet verpackt hier an, ließ sich problemlos einbauen und für OSX formatieren und arbeitet im externen Gehäuse nahezu geräuschlos. Tagsüber ist sie überhaupt nicht wahrzunehmen, erst nachts bei absolut ruhiger Umgebung kann ich ein leichtes Tickern vernehmen. In dem externen Gehäuse mit USB 3 und SATA 2 brauchte die Platte für 850 GB etwa 2,5 Std. Wobei sie bei den reinen Daten (meistens Fotos) erheblich schneller war, als bei den Systemdateien. Für mich absolut OK. Sofern sich keine frühzeitigen Defekte zeigen, bin ich sehr zufrieden.


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Preis: EUR 59,08

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super zur Steuerung der Digitalkamera mit DSLRController, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Tp-Link nutze ich zurdrahtlosen Steuerung meine Digitalkamera. Zusammen mit der Android APP DSLRController lässt sich meine Kamera jetzt drahtlos bedienen. Vorab ist eine neue Firmware von Chainefire notwendig, die dann aber auch die eigentliche Funktion der TP Box löscht. Das ist es mir allerdings allemal Wert, da alles erstklassig funktioniert.

Die Box selbst ist klein und leicht und funktioniert einwandfrei. Der integrierte Akku lässt die Box ca. 4 Stunden laufen, was für meine Zwecke ausreicht. Geladen wird über ein USB Ladegerät. Verbindung zur Box läuft über das mitgelieferte USB Kabel. Die eigentlichen WLan Funktionen kann ich nicht beurteilen, da ich sie nach de Firmwareupdate nicht mehr nutzen kann. Der qualitative Eindruck ist sehr gut. Eine Bedienungsanleitung und eine Mini CD liegen dabei. Die Bedienungsanleitung war allerdings für meine Augen nicht lesbar...sieht aus wie 4er Schrift. Die Mini CD hilft jedoch weiter.
Zusammenfassend: Für meine Zwecke eine wirklich gute Lösung. Auch qualitativ völlig OK. Alle notwendigen Kabel und Anleitungen vorhanden. Klein und leicht und gut zu transportieren. Eine kleiner Abzug für die nicht lesbare Anleitung...da CD vorhanden nur ein virtueller Abzug. Insgesamt also noch 5 Sterne.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 9:16 PM CET


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Preis: EUR 39,48

5.0 von 5 Sternen Hochwertiges Gehäuse passend zum Imac, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gehäuse verwende ich für meinen Imac in Verbindung mit einer Toshiba HDD 2 TB zur Datensicherung. Die Installation der FP in das Gehäuse war spielend einfach: Gehäuse mit 2 Schrauben öffnen, die FP in das innere Fach einsetzen und mit 4 Schrauben befestigen, danach die Schublade wieder einsetzen und diese jetzt mit 4 Schrauben befestigen. Fertig. Netzteil anschließen (das Netzteil ist leider recht groß, da vorgesehen für verschiedene Steckernormen) und beigefügtes USB3 Kabel anschließen...los gehts.

Mit der von mir bestellten HDD von Toshiba funktioniert alles bestens: Keine Vibrationen, keine hörbaren Geräusche, kaum Wärmeentwicklung. Datentransfer am IMac mit Timemachine ca. 100 MB/s bei 850 GB Sicherung. Für mich alles perfekt. Das gesamte System ist für mich zu einem späteren Zeitpunkt mit einem weiteren Gehäuse zu erweitern, da stapelbar. Die Optik passt gut zum Imac....jedenfalls allemal besser als die diversen Plastik HDD. Ob die Qualitätsanmutung am Ende hält, was sie verspricht, wird sich zeigen...ich bin aber diesbezüglich aufgrund der ersten Erfahrungen sehr optimistisch.


Apple iMac MD096D/A 68,58 cm (27 Zoll) Desktop-PC (Intel Core i5 3470, 3,2GHz, 8GB RAM, 1TB HDD, Mac OS)
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Imac 27’’ - 3,2Ghz, Einschätzung und Tipps für Interessierte, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Motivation
Nein, ich war und bin kein Apple Jünger. Ich bin Foto-Amateur und suchte eigentlich einen ordentlichen kallibrierbaren Monitor. Gearbeitet habe ich in den letzten 25 Jahren bisher immer mit Windows PCs – die Apple Jungs waren mir zu abgespaced...und zu teuer.

Bis eines Tages der Imac in einem Media Markt in mein Auge stach und mich seither nicht mehr losließ. Ein toller Monitor, super Hardware dahinter...alles was der Fotoamateur braucht. Dazu die super Optik...und dann noch das Konzept...alles ohne lästige Kabel und lästige Tower“Kisten“ im Wohnzimmer. Ich wollte das „Ding“ haben – trotz des immensen Preises.

Ein halbes Jahr später habe ich das Ding bei Amazon bestellt. Trotz des Preises. Die Lieferung „Premium“ ging so schnell (weniger als 24 Std), dass ich es nicht glauben wollte...und infolge dessen an diesem Freitag auch nicht zuhause war. Leider hat UPS das „Ding“ dann wieder mitgenommen (in der Preislage wird wohl nichts bei Nachbarn abgegeben) und ich konnte es erst nach einem kompletten „unerträglichen“ Wochenende in Empfang nehmen. Merke: Premium Versendung lohnt nur, wenn man am nächsten Tag auch ständig zuhause ist!

Verpackung vorbildlich, erste Anmutung umwerfend
Gut verpackt...kann so ein paar Stöße ab! Extra gepufferter Karton noch über der Verkaufsverpackung. Gut so. Das Auspacken geht zügig. Sowohl Umkarton und Verkaufsverpackung lassen sich leicht lösen. Das „Ding“ ist schwer, und fasst sich cool an und sieht auch so aus: umwerfend! Auf dem Schreibtisch wirkt es doch schon verdammt groß. Aber trotzdem nicht erdrückend. Ich mache mir erste Gedanken über meinen Sitzabstand!

Das“Ding“ also mein Imac ist schnell angeschlossen und eingeschaltet. Die Software (Mountain Lion) ist vorkonfiguriert und der Mac ist wirklich mit einigen Klicks in Minuten im Heimnetzwerk integriert und betriebsbereit. Vorbildlich! Hatte ich nicht so leicht erwartet.

Hardware mehr als ausreichend für fast alle Anwendungen
Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie der IMac konfiguriert sein sollte. Bedenkt man, dass für dieses „Ding“ bei unendlichem Budget locker 4000€ und mehr anfallen können, kann ich heute nur raten, auf dem Teppich zu bleiben, es sei denn die Kohle spielt überhaupt keine Rolle.

Am Ende habe ich mich für die Version 3,2 Ghz mit 1GB Grafik und 8 GB Arbeitsspeicher, 1 TB ohne Fusion Drive entschieden. Letzteres wollte ich eigentlich aufgrund verschiedener Rezensionen kaufen. Allerdings rund 350 Mehrpreis waren es mir dann doch nicht Wert. Bei Amazon gibt es nämlich keine Angebote mit Fusion Drive, dafür aber zur Zeit satte 10% ggü. Apple Store bei Standard Modellen. Mein IMac hat am Ende 1849€ gekostet – mit Fusiondrive im AppleStore wären es dann über 2200,- gewesen.

Die Performance ist gefühlt in allen Programmen tatsächlich sehr gut. Ich vermisse nichts. Der Rechner arbeitet flüssig und schnell. Er ist zügig hochgefahren (im Vergleich zu meinem Windows Rechner genauso schnell, obwohl dieser mit einer SSD ausgestattet ist) und alle Programme öffnen ohne relevante Wartezeiten. Wahrscheinlich ginge alles mit Fusion Drive noch schneller...ich vermisse es jedoch nicht, da ich zu vorher keine Einbußen bemerke.

8GB Arbeitsspeicher sind auch mehr als genug. Wenn ich alle auf dem Rechner befindlichen Programme öffne, inkl. Lightroom und IPhoto sind immer noch mehr als 3GB frei im Arbeitsspeicher. Teure Anschaffungen von mehr Arbeitsspeicher halte ich nur für Extremfälle (vielleicht bei Gigapixel Fotos?) für zielführend.

Der Monitor ist eine Klasse für sich: Super Farben, schöne Auflösung, kontrastreich und scharf. Er spiegelt durchaus noch etwas...mich stört es bei der Position meines IMacs nicht.

Mitgeliefert war die „kleine“ drahtlose Maus und Tastatur. Beides Spitze. Qualitativ sehr hochwertig. Auf der Tastatur schreibe ich mit dem kurzen Hub nach kurzer Eingewöhnung erheblich schneller als auf meiner alten „Labber“-Tatstatur. Auch die Maus funktioniert tadellos. Die Gesten auf der Mouse helfen gut beim Navigieren. Eine angestrengte Handhaltung wie wenige meiner vorherigen Rezensenten konnte ich nicht feststellen. Mouse und Tastatur wirken auf dem Schreibtisch sehr harmonisch und lassen sich bei Nichtbenutzung leicht in einer Schublade verstauen. Die Mouse soll wohl nur eine kurze Batterie Laufzeit haben...kann ich erst beurteilen, wenn sie bei mir aufgibt. Bei den jetzt verfügbaren sehr guten Akkus verspreche ich mir allerdings keine Probleme damit.

Software ist umfangreich und benutzerfreundlich

Anfangs hatte ich damit geliebäugelt, den IMac mit Windows zu konfigurieren (sorry an alle Apple Fans!!). Aber keine Sorge...ich habe darauf verzichtet und bin jetzt froh darüber.

Die gesamte von Apple gelieferte Software ist wirklich Klasse und umfangreich. Und...gemessen an Windows sehr zuverlässig und benutzerfreundlich. Safari ist aus meiner Sicht mindestens so gut wie der Explorer, und „Mail“ ist genauso zu gebrauchen wie „outlook“...nur nicht noch extra zu bezahlen. Aber auch IPhoto , ICal usw. sind durchdacht und userfreundlich. Für engagierte Foto Fans ist kostenpflichtig Aperture oder Lightroom zu empfehlen. Photoshop elements (umfangreiche Bildbearbeitung für Amateure) oder Photoshop (teuer...eher für Profis) runden für Fotobegeisterte das Angebot ab.

Einzig für Excel- und Word Verwöhnte ist der Zukauf von MS Office für Mac empfohlen. Apple Programme wie ICalc sind zwar für normale Alltagsanwendungen absolut geeignet, können aber mit Excel + Co im Business nicht mithalten. MS Office für IMac ist für gut 100,- (ohne Outlook) erhältlich. Auf Outlook kann man aber getrost verzichten...Das mitgelieferte “Mail“ funktioniert bei Apple super. Ich selbst habe mir MS Office gegönnt. Es ist in der Performance nicht ganz mit der Windows Version vergleichbar, aber mit allen wesentlichen Funktionen vergleichbar ausgestattet.

Dafür konnte ich aber auf Parallels (ca. 60,- €) verzichten ebenso wie auf Bootcamp (mitgeliefert). Beide Programme lassen Windows auf dem Mac neben OS Mountain Lion laufen. Ersterer läuft parallel zu OS letzterer nur in einer eigenen Partition nach Neustart des Rechners. Parallels soll zu nicht unerheblichen Performanceverlusten führen und Bootcamp ist lästig zu handhaben. Besser ist, wenn alle Programm unter OS laufen. Probleme gibt es nur für Spiele-Fans. Hier ist das Angebot für Apple deutlich kleiner und Windows-Spiele würden mit guter Grafik nur auf einer Windows Partition mit BootCamp laufen. Ich selbst brauche die Spiele allerdings nicht.

Zusammenfassend ein faszinierendes Gerät

Ich bin immer noch kein Apple Jünger. Dazu machen mich die Berichte zu den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung bei FoxCom zu betroffen. Auch die Meldung, dass Apple nicht einmal 1% Steuer zahlt bei Milliarden Gewinnen lassen mich nicht gerade zum Apple Anhänger werden (leider, leider Samsung + Co sind auch nicht besser). Aber der IMac ist ein tolles Stück Technik mit großer Bedienerfreundlichkeit, die ich auf dem PC Markt so noch nicht kennen gelernt habe. Es macht mir riesigen Spaß mit dem Imac zu arbeiten...viel mehr als ich vorher geglaubt hätte. Außerdem sieht er Klasse aus. Leider auch sehr teuer. Für das Gerät und die Software aber 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2013 12:34 PM CET


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides und kompaktes Reisestativ mit hohem Gebrauchswert, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
da es erst 6 Rezensionen zu diesem Stativ gibt, kann ich zur Beurteilung vielleicht noch etwas beitragen. Ich habe das Sirui T-1204X heute nach sehr kurzer Lieferzeit erhalten und konnte es bereits gründlich mit meinem Vorgängerstativ vergleichen. Das war ein Dörr A10, ein Mittelklasse Alu-Stativ für damals knapp 100,- €. Nach 2 Jahren war es dann defekt (ein Alurohr hat sich in den Rohrverbindungen gelöst und rutscht nun beim Ausziehen der Beinsegmente leicht heraus: nicht reparabel).

Das Dörr war recht stabil im Stand. Mich störte allerdings das lange Maß im eingefahrenen Zustand und das für längere Wanderungen hohe Gewicht von 1900 Gramm inkl. meines Sirui Kugelkopfes G10 (280gr). Länge und Gewicht führten beim Transport am Rucksack angebracht zu einer ungünstigen Gewichtsverteilung. Hier habe ich mir vom neuen Sirui so einiges versprochen.

Das Sirui Stativ kam gut verpackt inkl. einer Stativtasche und einer weiteren kurzen Mittelsäule + etwas Imbus-Werkzeug bei mir an. Insgesamt macht es beim Auspacken einen gemessen am geringen Gewicht stabilen Eindruck. Es ist 3-fach ausfahrbar und dreifach rastbar, was auch hervorragend funktioniert. Die Qualitätsanmutung ist dabei sehr hoch. Die Beine werden über Ringlocks festgedreht. Sind die Schraubverschlüsse losgedreht, haben die Beinsegmente tatsächlich etwas Spiel (deutlich mehr als beim Dörr), was allerings nicht mehr stört, sobald man die Verschlüsse festdreht. Vorteil ist, dass die Beine von alleine ausfahren, sofern losgedreht und senkrecht gestellt. Das erleichtert das Aufstellen des Stativs.

Voll ausgefahren + Stativkopf ist die Kamera in der Höhe gut zu Bedienen, ohne sich sehr bücken zu müssen. Bei eingefahrener Mittelsäule ist etwas Bücken erforderlich...ist aber erträglich. Es ist empfehlenswert, die Mittelsäule nicht voll auszufahren, da das Stativ dann mit der Kamera darauf doch recht labil wirkt. Das Dörr Stativ hat in der Normalstellung einen etwas breiteren Stellwinkel der Beine als das Sirui. Das ist sicher von Vorteil, wenn das Stativ im Gelände ausgerichtet wird und trägt zur Standfestigkeit bei. Andererseits ist die benötigte Grundfläche beim Sirui kleiner, gut für beengte Raumverhältnisse. Der steilere Anstellwinkel ist natürlich dem extrem kompakten Konzept des Sirui geschuldet.

Insgesamt ist die Stabilität aber mit meinem Vorgängerstativ in etwa vergleichbar, auch wenn es im Gelände vielleicht etwas schwerer auszurichten ist. In normaler Stellung hält es meine Mittelklasse Canon mit angesetztem 200er Tele locker. Teleobjektive mit noch längerer Brennweiten sollte man dann eh besser mit größeren und schwereren Stativen benutzen. Belastet man das Sirui Stativ mit etwas Druck auf die Beinsegmente, so geben diese nur wenig nach...überhaupt kein Vergleich mit einem Billig-Reisestativ. Stößt man das 200er Tele bei 10fach Vergrößerung etwas an. so beruhigen sich die Schwingungen umgehend....ist auch in etwa vergleichbar mit dem Dörr.

Das Dörr Stativ hatte nur nur 3 Segmente pro Bein mit 2 Verschlüssen(Sirui = 4/3) und es war etwa 10 cm höher - was als Vorteil aufzufassen ist. Aber jetzt kommt der wesentliche Vorteil des Sirui: es ist nicht nur gemessen sondern auch in der Praxis spürbar leichter (940 gr + 280 gr Kugelkopf = 1220 gr) und dabei wesentlich kompakter. Man kann nämlich die Beine einmal völlig umschlagen, so dass das Stativ dann inkl. (!) Stativkopf K10 nur 40 cm lang ist (der Stativkof befindet sich dann zwischen den eingefahrenen Stativbeinen, was bei dem kleinen Kopf von Sirui locker klappt - bei einem größeren Kopf könnte das schwieriger werden, da die Beine dann je nach Kopfbreite abgespreizt werden müssten). Die von Sirui angegebenen 800gr Stativgewicht sind tatsächlich deutlich untertrieben und wurden vielleicht ohne Mittelsäule gemessen...in jedem Fall irreführend. Für mich dann aber auch nicht sooo dramatisch, da ich wie beschrieben mit dem Gewicht in Verbindung mit dem kompakten Maß dennoch sehr zufrieden bin.

Nimmt man bei Aufbau des Stativs eine breitere Rastung vor, so dass die Beine weiter abstehen, wird das Stativ m.E. fast unbrauchbar, da es sehr schwingt. Das gilt aber ebenso für das hier verglichene Dörr Stativ.

Die Füße sind bei dem Sirui T-1204X mit Kunststoffkappen versehen und verfügen nicht über Spikes. Diese sind erst bei der nächsten Stativgröße von Sirui enthalten. Meine altes Dörr hatte tatsächlich ausfahrbare Spikes, was u.U, nützlich sein könnte, ich selbst habe die Spikes aber nie wirklich genutzt. Manchmal sind die Spikes versehentlich herausgefahren, was auf Parkettböden oder ähnlichem zu Schäden führen kann.

Spannend wurde es, als ich das Sirui Stativ an meinem Rucksack angebracht habe. Hier spielt es wirklich seine großen Stärken aus. Der Rucksack (Loewpro flipside 300) ist jetzt mit Stativ wesentlich leichter und vor allem handlicher als noch mit dem Dörr Stativ. Der Schwerpunkt ist viel tiefer, da das Staiv jetzt nicht mehr über den Rucksack oben hinausragt und das Stativ schwingt daher nicht mehr beim Gehen hin + her. Auch lässt sich jetzt die Kamera viel leichter herausnehmen, ohne das Stativ abnehmen zu müssen. Der Rücksack wird vor den Bauch gezogen und das Rückteil des Rucksack von oben geöffnet. Das Stativ verbleibt dabei unten am Rucksack und stört jetzt fast gar nicht mehr. Super! Das war vorher 100mal umständlicher.

Wer das Stativ ohne Rucksack befördern möchte, kann die beigefügte sauber verarbeitete Tasche mit Trageriemen nutzen. Wie hier schon mehrfach beschrieben, passt ein großer Stativkopf dann allerdings nicht mit hinein und muss separat transportiert werden. Auch wenn die Montage des Kopfes im Handumdrehen erledigt ist....die kleine Tasche bleibt ein Manko. Wer einen kleineren Kopf verwendet (z.B. mein bereits erwähnter Sirui G10) kann das umgeklappte Stativ mit Kopf tatsächlich noch in der Tasche verstauen.

Wie immer, ist ordentliches Fotozubehör leider recht teuer. Gut 235,- € für ein Stativ ohne Kopf gibt man nicht mal eben so aus. Das Stativ ist aber ordentlich und hat für mich beim Reisen und Wandern unschätzbare Vorteile, bei absolut befriedigender und praxisgerechter Nutzungsmöglichkeit.

Zusammenfassend:

Man darf von dem Sirui keine Wunder erwarten. Bei Langzeitbelichtungen mit Wind usw. oder bei extremen Telebrennweiten sind stabilere aber dann auch wesentlich schwerere und größere Stative notwendig. Für Naturaufnahmen mit vorwiegend Normal und Weitwinkelobjektiven ist es aber völlig ausreichend und zum Transport wie oben beschrieben unschlagbar. Es ist zudem hervorragend verarbeitet. Wenn es jetzt noch wirklich länger hält als mein Vorgängerstativ, das nur 2 Jahre durchgehalten hat, gebe ich dem Sirui für seine Zwecke auch 5 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2014 1:12 PM MEST


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5.0 von 5 Sternen ...funktioniert einwandfrei, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schnelle Lieferung. Der Fernauslöser passt problemlos in die Buchse der Kamera. Die Haptik ist völlig in Ordnung. Die Funktion ebenso. Der Auslöseknopf hat einen angenehmen Druckpunkt...leicht Drücken - die Kamera fokussiert....fest drücken - Kamera löst aus. Durch Schieben des Knopfes nach vorn ist ein Dauer-Auslösen (bulb) für Langzeitbelichtungen möglich. Alles bestens!


Canon EF 70-200mm 1:4L USM Objektiv (NICHT bildstabilisiert, 67 mm Filtergewinde)
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Preis: EUR 558,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht viel hinzuzufügen, 22. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Objektiv bei Amazon als ERgänzung zum EF 24-105 für den Telebereich bei Amazon gekauft. Lieferung und Schnelligkeit waren absolut ok. Die positiven Bewertungen bei Amazon zum EF 70-200 Objektiv will ich hier gerne bestätigen. Dieses Objektiv ist auch an einer Vollformat Canon jeden Cent wert. Gemessen an einigen anderen Objektiven ist dieses mit knapp 600,- € sogar fast als günstig im Verhältnis zur Abbildungsleistung zu bezeichnen.

Ich rede hier von der Ausführung EF 70-200 ohne Bildstabilisator. Der fast doppelte Mehrpreis war mir die Mehrleistung der Ausführung mit Stabi (zusätzlich IS in der Typenbezeichnung = Immage Stabilizer) nicht Wert. Wer jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen aus der Hand fotografieren möchte, dem kommen ca. 4 Belichtungsstufen mehr sicher sehr gelegen. Für bewegte Aufnahmen und bei halbwegs gutem Licht gehts ohne Stabi aber auch sehr gut, zumal wenn die Kamera bis Iso 1600 noch ordentliche Ergebnisse liefert. Subjektiv kann ich nur sagen, dass die Ergebnisse an meiner EOS 5d hervorragend sind und ich begeistert bin. Aufnahmen vorbeifliegender Vögel ergaben bei mir z.B. erstaunlich viele Schärfe-Treffer bei mitziehendem Objektiv (und das, obwohl das Autofocus-System der 5d mittlerweile etwas veraltet ist), was ich u.a. dem sehr schnellen Zoom zuschreibe.

Wer also seine Ausrüstung um ein hervorragendes Telezoom erweitern möchte, dem kann ich hier nur ernsthaft dieses Objektiv empfehlen - ob mit oder ohne Stabi entscheiden die Ansprüche und Motive und...das Portemonnaie.


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