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Rezensionen verfasst von
Zen-Cola "Herzkeks, Kobold und E-Book-Autor (Finlay Weber)"
(TOP 500 REZENSENT)   

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Moulinex DD863G Stabmixer Infiny Force Deluxe mit der ActivFlow Technology 4 Blade, metallic-rot / schwarz
Moulinex DD863G Stabmixer Infiny Force Deluxe mit der ActivFlow Technology 4 Blade, metallic-rot / schwarz
Preis: EUR 69,99

5.0 von 5 Sternen Mal schauen, was sich alles so finden lässt ... brumm, brumm, häcksel, schredder, häcksel ..., 12. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Moulinex Stabmixer ist ein wirklich tolles Gerät - mir sind nur minimale, absolut verschmerzbare Kritikpunkte aufgefallen. Zum Testen habe ich jetzt quasi die halbe Küche meiner Mutter zerhäckselt. Na ja, immerhin ist auch was Nützliches und teilweise Leckeres bei rumgekommen. Also keinen Grund zur Panik, nun aber zur Rezension ...

Zuerst einmal fällt die Optik sehr, sehr positiv auf: Die Kombination aus rot, silber und schwarz sieht einfach gut aus. Dann liegt das Gerät sehr gut in der Hand, alle Knöpfe lassen sich ohne Verrenkungen gut erreichen, es verfügt über vier statt zwei Klingen, das Kabel ist absolut ausreichend lang, ohne dass es im Weg wäre, die Aufsätze lassen sich spielend einfach montieren und demontieren, halten aber gut (einfach aufstecken und festdrehen). Außerdem verfügt es über zwanzig Stärkestufen, die sehr praktisch am oberen Rand mithilfe eines Drehreglers eingestellt werden können. Für das Gröbste gilt aber: Einfach ordentlich auf die Turbo-Taste drücken (Tasten für den Betrieb müssen dauerhaft gedrückt werden, was aber nicht unangenehm ist). Das Gerät verfügt über eine Leistung von 700 Watt, was bei meinen bisherigen Testversuchen vollkommen ausgereicht hat. Soweit schon einmal alles gut!

Nett ist auch, dass nicht nur der normale Aufsatz mitgeliefert wird. Denn außerdem gibt es noch einen Messbecher, in dem sich auch direkt alles zerkleinern lässt, ohne dass es Schrammen geben würde (800 ml). Dazu einen Schneebesen-Aufsatz. Dieser ist nicht so fest und stabil wie der Rühraufsatz an einem elektronischen Mixer, sondern tatsächlich wabbelig wie ein Handschneebesen. So hatte ich erst Sorgen, dass das Gerät bei Quarkspeisen schnell an seine Grenzen geraten würde - das war aber eine unberechtigte Sorge, wie sich herausgestellt hat. Darüber hinaus wird noch ein Zerkleinerer mitgeliefert. Dieser besteht aus einer seperaten Box. Die Klingen werden hierbei betrieben, indem man einfach den Stabmixer oben draufsteckt. Benutzt werden kann der Zerkleinerer vorrangig für Zwiebeln und Gewürze. Und an dieser Stelle mein eigentlich einziger Kritikpunkt: Das Gefäß ist etwas zu groß für die kleinen Mengen der Sachen, die üblicherweise darin zerkleinert werden. So haftet das zu Zerkleinernde schnell an den Außenwänden, sodass es von den Klingen nicht mehr erreicht wird. Hier gilt es also, den Deckel ein paar Mal zu öffnen und das Eingefüllte von den Gefäßwänden zu kratzen, bevor man es weiter zerkleinern kann.

Ansonsten aber habe ich wirklich nichts Negatives Gefunden.


Das wirst du bereuen
Das wirst du bereuen
von Amanda Maciel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen »Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!«, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das wirst du bereuen (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Zitat aus der Überschrift mag mittlerweile zwar schon etwas verbraucht sein, bleibt aber dennoch schön und an dieser Stelle sehr passend ...

Emma Putnam kommt neu an die Schule. Schnell macht das Gerücht die Runde, dass sie bereits mehrmals gewechselt hat, wahrscheinlich aufgrund psychischer Probleme. Und dann wirft sie sich auch noch gleich mehreren Jungen um den Hals - zumindest angeblich. Als sie sich an Dylan ranmacht, ist für dessen Freundin und Ich-Erzählerin Sara das Maß voll. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, der angesehenen und coolen Brielle, geht sie in die Offensive. Doch dann bringt sich Emma um und die beiden sowie andere Schüler müssen sich vor Gericht verantworten. Haben sie es zu weit, ja haben sie Emma wirklich in den Tod getrieben?

Mich hat der Roman von der ersten Seite an für sich gewinnen können. Das Thema »Mobbing« ist ebenso fies und böse wie, das lässt sich nicht leugnen, spannend als literarischer Stoff. Bloß sollte es weder reißerisch noch allzu überpädagogisiert behandelt werden, wenn man dem Thema gerecht werden will. Genau diesen Mittelweg findet die Autorin Amanda Maciel in ihrem Debüt »Das wirst du bereuen« (englisch: »Tease«).
Interessant ist es, das Szenario aus der Sicht einer der Täterinnen zu lesen. Und auch wenn das in diesem Zusammenhang erst einmal gewagt klingt: Sara war mir von Beginn an sympathisch. Oder vielmehr empfand ich sie stets als interessante literarische Figur. Was Sara und ihre Freundin aushecken, mit welch naiver Inbrunst sie sich festbeißen an ihren Ideen und ihrer Wut ... das alles ist sehr unschön, aber interessant. Dabei sieht sich Sara überhaupt nicht als Täterin. Denn Emma war es doch, die sich an ihren Freund rangemacht hat. Dies ist eine weitere Stärke des Romans: Natürlich sind die Täterrollen hier klar verteilt, dennoch meidet das Buch eine blanke Unterteilung in schwarz und weiß, in gut und böse. Emma ist nicht nur das Unschuldslamm, ebenso wenig wie Sara eine reine Täterin ist; obwohl ihr die eigene Opferrolle gar nicht so richtig bewusst ist.

An manchen Stellen könnte Sara einen als Leser höchstens mit ihrer Jammerei nerven - auf mich dagegen wirkte ihr Verhalten sehr teenage und authentisch. Ich empfand sie als glaubwürdigen Charakter, auch wenn man sie an einigen Stellen wirklich wachrütteln wollte; aus der Sicht des Lesers ist man ihr immer zwei Schritte im Verständnis der Situation voraus, auch wenn man noch nicht genau weiß, wie sich die Geschichte entwickelt.

Der Schreibstil der Autorin - zumindest in der deutschen Übersetzung - ist knapp und liest sich zu jeder Zeit flüssig. Das Buch spielt dazu auf zwei Zeitebenen. Der erste Erzählstrang ist in der Zeit vor Emmas Tod angesiedelt, der zweite spielt danach; in der Zeit, da Sara und ihre Freundin sich vor Gericht verantworten müssen und regelmäßig Sitzungen bei ihnen zur Seite gestellten Therapeutinnen haben.

Was man dem Buch höchstens ankreiden könnte, ist, dass es viele Leerstellen und eine recht große Grauzone gibt. Wer war Emma - als Beispiel - eigentlich? Da man die Eindrücke über das Mädchen nur aus Saras Sicht erfährt (und diese wiederum Emma gar nicht wirklich kannte), bleibt die Figur der Emma sehr vage. Ich selbst fand das aber nicht störend, da die Geschichte auch so ergreifend und ohne logische Brüche erzählt wird.

Von mir daher eine klare Empfehlung. Hat mich durchweg gefesselt und berührt.


Ein Haufen toter Schweine (Kindle Single)
Ein Haufen toter Schweine (Kindle Single)
Preis: EUR 0,99

4.0 von 5 Sternen Wie zerlegt man am besten eine Leiche?, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit »Ein Haufen toter Schweine« liegt eine kleine Geschichte der Kindle Singles-Reihe vor, in der man einen Auftragskiller dabei begleitet, wie er fachmännisch und im Detail eine Leiche zerlegt und anschließend verschwinden lässt. Ungeplant ist dabei lediglich eine Frau, die ihm wissbegierig über die Schulter schaut und ihn dazu in nebensächliche kleine Alltagsgespräche verwickelt.

Nun gut, wer den thematischen Rahmen der Geschichte nicht mag, sollte direkt Abstand von ihr nehmen. Ansonsten bleibt aber eine flüssig zu lesende, ansprechende Kurzgeschichte. Irgendwie ein bisschen bizarr, dazu ein klein wenig eklig, in erster Linie aber absurd witzig. Kann ich empfehlen für einen schnellen Lesegenuss zwischen ein paar Türen und Angeln.


Eisenmurmel: Handyroman
Eisenmurmel: Handyroman
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen Ein fieses Thema geradlinig inszeniert ..., 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eisenmurmel: Handyroman (Kindle Edition)
Durch den Umzug seiner Eltern muss Malte eine neue Klasse besuchen. Vorher hatte er Freunde, war ein halbwegs angesehenes, gut integriertes Mitglied in seiner Klasse. Im neuen Gefüge, der 5c, zieht er jedoch schnell die Blicke von Florian auf sich. Und noch bevor er weiß, wie es dazu kam, wird er von ihm schikaniert, ob er nun etwas getan hat oder nicht. Zunehmend wird es schlimmer. Irgendetwas muss geschehen ...

Das Buch erschien bereits 2002 in gedruckter Ausführung - unter dem Titel »Sei kein Frosch, Malte«. Laut Klappentext wurde die Handlung von einer dritten Klasse nun in eine fünfte verlegt, was ich sehr interessant finde.

Nun erst einmal direkt zum Buch. Die Autorin schreibt sehr knapp und zieht die Geschichte in ebenso knappen, kurzen Kapiteln auf. Selten mehr als ein paar Seiten. Zwischendurch lässt sie einige Zeit ungeschildert vergehen, sodass man eher Einblick in Momentaufnahmen der Schikane erhält, aus denen man sich aber leicht das Gesamtbild konstruieren kann. Malte handelt im Großen und Ganzen glaubwürdig. Und dass es solche Kinder wie Florian tatsächlich zuhauf gibt, wird wahrscheinlich niemand abstreiten. Soweit hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.

Allerdings sehe ich ein Problem mit dem Alter der Protagonisten bzw. mit der Zielgruppe; meiner Meinung nach hangelt sich das Buch zwischen zwei Altersgruppen als potentielle Leser entlang, erreicht aber keine von beiden wirklich (deswegen fand ich es so interessant, dass die Handlung zwei Jahrgänge nach hinten verlegt wurde). Die Art, wie Florian Malte drangsaliert und wie dieser darauf reagiert, passt zu etwa elfjährigen Kindern, also Fünftklässslern. Die Gedanken und das in der direkten Rede Geäußerte passen dagegen überhaupt nicht in diese Altersklasse, sodass die Geschichte teilweise etwas aufgesetzt wirkte. Mobbing ist per se keine nette Sache. Aber ich persönlich mag es in der Literatur dennoch gerne, wenn es etwas weniger pädagogisch zugeht - ich würde wirklich gerne wissen, wie diese Geschichte aussähe, wenn die Handlung noch zwei oder drei Jahre nach hinten gelegt worden wäre und man die Aktionen etwas kompromissloser dargestellt hätte. Nicht aus Schaulust, sondern weil es dieses fiese Thema wahrscheinlich noch eine Nummer authentischer gemacht hätte.

Dennoch bleibt eine kurze, straffe und interessante Geschichte, die man gut in einem Zuge lesen kann.


Die Geschichte, die meine Frau erzählte (Kindle Single)
Die Geschichte, die meine Frau erzählte (Kindle Single)
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen Eine kleine und böse Geschichte - vielleicht sogar Parabel?, 8. September 2014
Es ist ein Drahtseilakt zwischen »Weißt du noch, damals, als wir ...« und dem gefürchteten »Ich kann es echt nicht mehr hören ...«. Zumindest die Ehefrau des Erzählers fällt seit Jahren von diesem Seil, indem sie bei jeder noch so an den Haaren herbeigezogenen, teilweise forcierten Gelegenheit ein und dieselbe Geschichte aus ihrer Kindheit erzählt. Somit treibt sie ihren Gatten - den Erzähler - in den Wahnsinn. Ich als Leser musste ein bisschen mit ihm mitleiden.

Der Stil ist knapp und pointiert. Was hier erzählt wird, könnte man beinahe als eine etwas gehässige, kleine Parabel beschreiben. Da das Buch in der Serie »Kindle Singles« erschienen ist, darf man davon ausgehen, dass die Geschichte dank eines Lektorats in lesbarem Zustand angeboten wird - nur minimal sind Fehler enthalten.

Von daher ... irgendwie eine fiese Geschichte, zu deren Lektüre ich durchaus raten kann.


ADE BA 1407 Körperanalysewaage Selina
ADE BA 1407 Körperanalysewaage Selina
Preis: EUR 29,95

3.0 von 5 Sternen Sehr durchwachsen - und ein wenig Ermessenssache ..., 6. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Körperanalysewaage von ADE bietet einerseits natürlich die normale Wiegefunktion, darüber hinaus gibt sie Auskunft über den körpereigenen Wasser- und Fettanteil, den BMI, den Kalorienbedarf, die Muskelmasse sowie das Gewicht der eigenen Knochen - zumindest soll sie das. Dazu später ...

Erst einmal zum Gerät an sich. Die mintgrüne Farbe ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, mir gefällt sie aber eigentlich ganz gut. Auch sonst wirkt die Waage erst einmal gut verarbeitet, auch wenn der schwarze Gummirand wahrscheinlich nicht die schickste Option war. Hier gibt es jedenfalls erst einmal nichts wirklich zu meckern.

Die Funktionsweise ist dagegen schon nicht mehr ganz so toll; irgendwie umständlich. Das Gerät kann die Daten (Geschlecht, Alter, Größe) von zehn verschiedenen Personen speichern. Das Einstellen an sich geht spielend einfach - es funktioniert alles über drei Knöpfe. Das Problem ist aber, dass man diese Daten bei jeder Nutzung neu bestätigen muss, was sicherlich besser hätte gelöst werden können. So ist es umständlich und auf Dauer auch etwas nervig (ich bin sonst eher etwas stoisch bei technischen Geräten, also nicht leicht reizbar). Dazu reagiert die Waage manchmal etwas beliebig. Mal reicht es, sie nur anzutippen, um sie zu aktivieren. Dann muss man mal kräftiger darauf treten und hin und wieder noch stärkeren Druck ausüben. Auch reagiert sie nicht immer auf die gleichen Stellen beim Betätigen. Wenn man sich erst einmal normal wiegt, weil man vielleicht vergessen hat, die richtige Einstellung für die Analyse für einen zu wählen ... dann braucht das Gerät im Anschluss viel zu lang, bis man eben diese Funktion auswählen kann. Also alles sehr umständlich und bei weitem nicht intuitiv, wie man das von derartigen Geräten eigentlich gewohnt ist. Das Positive: Immerhin scheint sie konstant richtig zu wiegen.

Nun zur Körperanalysefunktion. Da das Display gut erkennbar ist und auch die Symbole eindeutig sind, lässt sich das Ergebnis gut ablesen. Aber funktioniert diese Körperanalyse wirklich (mal abgesehen vom Gewicht und dem BMI)? Bei mir zeigt die Waage zwar nach mehreren, aufeinander folgenden Versuchen identische Ergebnisse; aber so richtig vertrauen konnte ich denen nicht. Auch herrscht hier eine Abweichung zwischen den Daten, die in der Betriebsanleitung stehen, und denen, die die Waage anzeigt. Laut Waage bspw. wäre mein Körperfettanteil zu gering (sagt zumindest die Anzeige auf dem Display), laut Tabelle in der Anleitung dagegen liegt er mit den angegebenen Daten im Normalbereich. Seltsam ...

Da ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte, wie so eine Körperanalysewaage arbeitet, habe ich mal ein bisschen im Internet gestöbert. Die Messung geschieht mithilfe minimaler Stromstöße, der Körper fungiert also als Stromkreislauf im Kombination mit der Waage. Anhand der Tatsache, dass Fette und Muskeln verschiedene Widerstände haben, erfolgt dann die Berechnung. Wenn man kurz zu dem Thema liest, stößt man immer wieder auf den Hinweis, dass diese Waagen alle dasselbe Problem haben: Der Strom fließt nur bis zu den Beinen, nimmt also den kürzesten Weg. Vom Bauch aufwärts wird also gar nicht gemessen, das wird statistisch anhand des Unterkörpers errechnet. Dass dadurch kein wirklich genaues Ergebnis ermittelt werden kann, dürfte klar sein. Zumindest kann man die Ergebnisse für den eigenen und kontinuierlichen Vergleich nutzen. Vielleicht habe ich da jetzt auch nur zu viel Unglauben, dass auf diese Weise sinnvolle Messungen erfolgen können - aber das kann natürlich ohnehin jeder für sich selbst entscheiden.

Letztendlich bin ich also nicht wirklich überzeugt von dem Gerät. Körperanalyse hin oder her - auch das normale Wiegen könnte weitaus einfacher gehen, ohne dass die Waage Zicken macht oder ein bisschen beliebig agiert.

Macht dennoch drei Sterne. Denn da das Problem mit der Analyse typisch für alle diese Geräte ist, will ich es nicht dem einen Modell hier anlasten. Mittelmaß also noch, da es gut aussieht, sich das Display schön ablesen lässt, man sich mit ihr wiegen kann (wenn auch nicht optimal) ... und es dazu noch die Körperanalysefunktion gibt, ob das nun Humbug ist oder nicht.


Scott Pilgrim Vs. The World
Scott Pilgrim Vs. The World
DVD
Wird angeboten von Lovefilm Deutschland GmbH.
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen OMG? Oder doch lieber WTF? Oder einfach nur wunderbar ..., 6. September 2014
Eigentlich fängt der Film ganz normal an. Scott Pilgrim spielt in einer Band (schön dreckiger Garagerock), datet ein chinesisches Schulmädchen, das eigentlich etwas zu jung für ihn ist, um dadurch über seine fatale Exfreundin hinweg zu kommen ... ja, und dann? Dann lernt er Ramona Flowers kennen, das hübsche, etwas geheimnisvolle Mädchen mit blauen Haaren. Spätestens ab da wird der Film ganz und gar wunderbar ganz und gar bizarr. Denn um mit Ramona zusammen zu sein, muss Scott sich mit ihren sieben teuflischen Exlovern duellieren. Klingt seltsam? Ist in der Ausführung aber noch viel seltsamer. Jeder Freund von Videospielen mit leichten Nerd-Allüren (im Positiven) wird hier zu einem wahren Festmahl eingeladen. Munter tauchen Bonuspunkte im Bild auf, hier und da gibt es ein Extraleben, überhaupt findet so ziemlich jedes Videospielelement seinen Platz. Allein die Eröffnungsszene hat schon einen richtig guten Witz am Start, aber auch danach geht es nahezu ununterbrochen weiter. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht, weil ein Film dermaßen absurd und albern ist, das aber sehr gekonnt umsetzt, ohne die Story zu versauen.
Einerseits also wunderbar witzig, andererseits aber trotzdem berührend. Und immerzu dieser schön dreckige Garagerock, den Scotts Band spielt.

Irgendwie passt hier alles an diesem Film. Obwohl eigentlich nichts von alledem so richtig zusammenpassen dürfte. Für mich jedenfalls eine kleine Offenbarung. Bisher dachte ich, die Streetfighter-Szene in dem einen Jackie Chan Film wäre genial, aber dieser Film hier bringt solche Szenen als Running Gag. Abschauen und debil grinsen, bitte!


PS3 - HDMI-Kabel Afterglow Dual-Kabel1,8m / 1080P / 3D Ready / Dolby DTX / blau-grün
PS3 - HDMI-Kabel Afterglow Dual-Kabel1,8m / 1080P / 3D Ready / Dolby DTX / blau-grün
Preis: EUR 46,59

4.0 von 5 Sternen Praktisch, aber starr im Format ..., 5. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Beschreibung dieses HDMI-Kabels lässt erst einmal Freiraum zur Interpretation. Also hier die Kurzform: Bei dem beschriebenen Kabel handelt es sich letztendlich um zwei verschiedene HDMI-Kabel, die sich durch farblich markierte Steckköpfe (grün und blau) voneinander abgrenzen lassen, die aber durch eine Isolierung zu einem zusammengefasst werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Dem Kabelsalat wird so ein Stück weit der Kampf angesagt.

Die technische Qualität lässt sich natürlich in diesem Fall nicht wirklich einfach so ermitteln. An dieser Stelle darf man, finde ich, ruhig einmal den Herstellerangaben vertrauen; und bisher gibt es auch nichts, was dazu verleitet, die Angaben anzuzweifeln. Hier fällt nichts Negatives auf. Preislich gibt es natürlich wesentlich günstigere Varianten; wenn man aber bedenkt, dass es sich hier eigentlich um zwei Kabel handelt, dann ist das Produkt auch nicht im High-End-Bereich anzusiedeln, sondern nobles Mittelfeld.

Zuerst hatte ich Bedenken, dass die leuchtenden Stecker im Dunkeln zu grell sein und somit (beim Filme schauen oder spielen) stören könnten. Dies ist aber nicht der Fall. Je nachdem, wie weit die benötigten Buchsen auseinander liegen, kann die Ummantelung an den Kabelenden zurückgeschoben werden, sodass sich die Kabel weiter aufteilen lassen. Auch hier gibt es kein Problem; die Gesamtlänge von 180 cm dürfte ebenfalls für die meisten Anschlussbedarfe ausreichen. Die Stecker werden dazu mit Plastikschutzaufsätzen geliefert, sodass sie auch sicher gelagert werden können.

Es bleiben eigentlich nur zwei Kritikpunkte, die je nach eigenem Ermessen zwischen störend und akzeptabel pendeln. Der erste betrifft den Mantel bzw. die Ummantelung. Diese ist wenige beweglich und recht starr. Die Kabel lassen sich in Richtung der breiten Seite gut bewegen und biegen (wenn also beide Kabel horizontal zueinander liegen). Die kurze Seite (Kabel vertikal in der Ummantelung) ist dagegen sehr starr und lässt keinen Bewegungsspielraum zu. Das kann ggf. zu Problemen bei der Lagerung und Anbringung führen. Der andere Kritikpunkt betrifft alle, die nur wenig Platz hinter den Anschlüssen zur Wand haben. Denn die Stecker an sich sind schon etwas größer/länger als bei anderen HDMI-Kabeln. In Kombination mit dem starren Kabel müssen also schon einige Zentimeter mehr Platz zur Wand hin eingerechnet werden als bei anderen, einfachen HDMI-Steckern.

Somit bleibt eine eigentlich praktische Lösung gegen Kabelsalat, die allerdings an einigen Stellen wiederum auch zu Problemen führen kann. Die farbliche Markierung der Leuchtstecker ist einerseits hübsch, andererseits praktisch.


Verdächtige Geliebte: Kriminalroman (Physikprofessor-Yukawa-Reihe, Band 1)
Verdächtige Geliebte: Kriminalroman (Physikprofessor-Yukawa-Reihe, Band 1)
von Keigo Higashino
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Spannend und genial konstruiert ..., 5. September 2014
Eigentlich lese ich Krimis nur sehr selten; da ich aber den Buchmarkt generell nach japanischen Veröffentlichungen abgrase, bin ich letztlich auch zu Keigo Higashinos »Verdächtige Geliebte« gekommen. Und ich habe jede Seite genossen ...

Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass dieses Buch vom typischen Krimischema abweicht. Denn einerseits steht die Mörderin von Beginn an fest: Yasuko hat, gemeinsam mit ihrer Tochter, ihren aufdringlichen, sie tyrannisierenden Exmann getötet. Danach geht der Roman auch weiterhin nicht die ausgetretenen Pfade, wenngleich es natürlich um Ermittlungsarbeiten geht. Diese wird dadurch erschwert, dass Yasukos Nachbar Ishigami, Mathematiker und heimlich in sie verliebt, ihr anbietet, bei der Verschleierung zu helfen und für sie ein Alibi auszuarbeiten. Allerdings hat auch die Polizei ein Ass im Ärmel: den Physiker Yukawa. Und so begegnen sich zwei außergewöhnliche (intelligente und umsichtige) Gegner ...

Higashino hat mit »Verdächtige Geliebte« einen wunderbaren Krimi geschrieben. Spannend von Beginn bis zum Ende. Einerseits ist das Kammerspiel der beiden Kontrahenten sehr unterhaltsam, andererseits bekommen auch die Protagonisten ordentlich Substanz, sodass die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch zwischenmenschlich interessant ist. Dazu versteht Higashino es, den Leser immer wieder zu überraschen. »Unglaublich konstruiert!« - Diese Aussage ist normalerweise nichts Löbliches. Hier trifft diese Aussage absolut zu, nur dass es in diesem Falle sehr wohl etwas Positives ist. Denn darum geht es schließlich: Um das Konstrukt, das Ishigami auftischt.


Vollautomatisches Büro-Laminiergerät mit schneller 60 Sekunden Aufwärmzeit
Vollautomatisches Büro-Laminiergerät mit schneller 60 Sekunden Aufwärmzeit
Preis: EUR 142,90

5.0 von 5 Sternen Sehr guter und schneller Laminierer ..., 4. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Fellowes bietet elf unterschiedliche Laminierer aus der Reihe mit »Planetennamen« an. Der vorliegende »Neptune« gehört unter diesen bereits zu den Spitzenprodukten. Alle Folienstärken können verarbeitet werden, Ausnahme bildet die dickste Folienstärke (250 Mikron). Wer diese verwenden möchte, muss auf die Modelle »Titan« und »Voyager« zurückgreifen. Das Gerät ist mit Folien bis zur Größe DIN A3 kompatibel. Soviel zum Allgemeinen, nun zum Speziellen.

Optisch ist es weder besonders ansprechend (sind allerdings auch die wenigsten solcher Geräte) noch irgendwie störend oder unschön. Also zweckdienlich. Die seitlichen Einkerbungen zum Halten und Tragen finde ich sehr praktisch, auch wenn die Kanten ein wenig scharf sind - aber nun auch nicht so, dass Verletzungsgefahr bestünde. An die Hinterseite lässt sich eine kleine Halterungsvorrichtung anbringen. Diese Funktion ist praktisch, aber rudimentär - ein etwas wackeliges Metallgestell zum Einhaken. Erfüllt seinen Zweck aber vollkommen. Dass sich der Netzschalter hinten befindet, ist in diesem Fall etwas störend. Aber da das Gerät auch vorne über einen Startknopf mit Standby-Funktion verfügt und man dazu ja auch einfach den Stecker ziehen kann, ist das nicht wirklich schlimm. Sehr gelungen finde ich, dass das Display (Touch) mit drei Farben arbeitet. Der Startknopf ist blau, die Temperaturanzeige (warm/kalt) grün; dazu gibt es noch die Rücklauffunktion, die rot markiert ist. Diese ist sehr praktisch. Der entsprechende Knopf muss einfach nur durchgängig gedrückt werden, dann lässt sich die eingeschobene Folie zurückholen. Sehr gut, wenn man sie mal zu schief eingelegt oder anderweitig etwas falsch gemacht hat. Am Gerät selbst sind die Stellen, wo man Folien verschiedener Größe einführen muss, sehr übersichtlich markiert - zwar Standard, aber dennoch löblich. Die Kabellänge von 125 cm dürfte die Regel sein, reicht meistens auch, aber ein paar Zentimeter länger hätten sicher nicht geschadet.

Nun zur Leistung. Das Gerät nimmt Folien übrigens nur dann an, wenn es bereits die richtige Betriebstemperatur erreicht hat (erkennt dafür die Folienstärke automatisch). Diese erreicht es, wie ich im Vergleich zu einigen anderen von mir genutzten Laminierern finde, wirklich bemerkenswert zügig. Ein hübscher Pluspunkt. Die Durchlaufzeit der einzelnen Folien hängt stark von deren Dicke ab. Für normale (80 Mikron) Folien müssen 30 Sekunden pro Folie eingeplant werden. Dickere brauchen schon einmal anderthalb Minuten. Da besonders die dünnen normalerweise am häufigsten zum Einsatz kommen, muss sich das Gerät nicht verstecken. Auch die Qualität lässt bisher keine Wünsche offen. Alle Folien waren nach dem Durchlauf fest verschlossen, durchgängig glatt und ohne erkennbare Mängel.

Somit kann ich »Neptune« wirklich empfehlen. Ich arbeite häufiger mit Laminiergeräten, dieses hier war mir von Beginn an recht sympathisch. Es erfüllt die üblichen Erwartungen und bringt dazu noch einige Extras mit (z.B. automatische Rücklauffunktion / Kaltlaminieren). Von der Verarbeitung her gibt es nichts zu meckern, ebenso wenig bei der Leistung. Leider wurden keine DIN A3-Folien mitgeliefert. In dieser Hinsicht hatte ich bei einem vergleichbaren Gerät eines anderen Herstellers schon bessere Erfahrungen gemacht. Das nur am Rande.

Macht letztendlich viereinhalb Sternchen für ein sehr fixes Gerät ...


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