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Beiträge von Marco Fertig
Top-Rezensenten Rang: 962
Hilfreiche Bewertungen: 1587
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Rezensionen verfasst von Marco Fertig "JXT" (www.myrevelations.de)
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3.0 von 5 Sternen
Unterhaltsamer Italo-Kriegstrash, 19. Juni 2013
Rock Hudson, das ist jener homosexuelle Filmbeau, der mit bislang lediglich in frühen Schmachtfetzen Marke Hollywood bekannt war. Der Gute verstarb bereits 1985, hinterließ aber eine ziemliche Latte an Filmen, in denen er mitwirkte, wie mir nach einigen Recherchen nun bekannt wurde. Unter anderem spielt er die Hauptrolle im hier vorliegenden Italo-Kriegskracher "Das Wespennest". Sowas hätte ich dem ollen Rock gar nicht zugetraut, aber er macht seine Sache als Fallschirmjäger, der als einziger seiner Einheit den Absprung in Italien überlebt, richtig gut. Dort sollten die Jungs einen Staudamm sprengen, was nun Captain Turner alleine bewältigen muss. Zur Seite stehen ihm dabei lediglich eine Handvoll Jugendliche, deren Dorf und Eltern von der Waffen-SS ausgelöscht wurden. Sonderlich erfahren in der Kriegsführung sind die Bengels nicht, aber es reicht jedenfalls, um zusammen mit Turner den Nazis mal so richtig schön einzuheizen. Zur Seite des toughen Rock Hudson steht als Love-Interest dann noch die Jugoslawin Sylva Koscina (ursprünglich sollte Sophia Loren die Rolle spielen, die aber ersetzt wurde), und Ennio Morricone darf den Soundtrack dahinschmettern. Filmkenner ahnen es schon. Große Unterschiede zu anderen italienischen Beiträgen dieser Art gibt es hier keine. Es wird geballert, die Deutschen dürfen fallen wie sie stehen, und zwischendurch gibt es auch die ein oder andere Länge. Wer auf Streifen dieser Art steht, wird hier ordentlich bedient, alle anderen sehen eh geflissentlich darüber hinweg. Trotz einiger Brutalitäten geht die 16er Freigabe absolut klar, erwähnenswert ist natürlich, dass der Streifen aus dem Jahr 1970 erst 1993 bei uns im TV seine Premiere feierte. Nachdem es auch keinerlei deutsches Tape zu geben schien, gibt's das Leckerle ab jetzt dafür aber gleich auf DVD und Blu-ray. Die blaue Scheibe bietet den Film auch in anständiger Qualität, was Bild und Ton angeht, hat an Bonusmaterial aber lediglich den Trailer sowie die übliche Programmvorschau zu bieten.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr starker Film!!!, 27. Mai 2013
Der 7. Dezember 1941 ist auch heute noch einer der dunkelsten Tage der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Japaner griffen Pearl Harbor an, mit einem absolut vernichtenden Ergebnis: Knapp 2.500 Tote auf US-Seite, zerstörte Schiffe, abgeschossene und zerschossene Flugzeuge. Die USA haben diesen Tag bereits vor einigen Jahren in die Kinos geholt. Heraus kam mit "Pearl Harbor" von Michael Bay logischer weise ein Hochglanzvehikel mit guten Schlachtenszenen, aber eben auch jeder Menge Pathos und Geschnulze, so dass es insgesamt gesehen nicht wirklich widerspiegelt, was seinerzeit passierte. Nun kommt die andere Seite der Medaille zum Zuge. Die Japaner bringen mit "Der Admiral - Krieg im Pazifik" ebenso einen großformatig angelegten Streifen zu der Thematik. Die Herangehensweise ist allerdings, typisch asiatisch, eine völlig andere! Die Geschichte dreht sich hier um Admiral Yamamoto, der mitunter eine maßgebliche Kraft in den Geschehnissen um den Angriff auf Pearl Harbor, sowie weitere Schlachten im Pazifik, gewesen ist. Zwar trug Yamamoto sehr viel zum Erfolg des Angriffs bei, allerdings war er kein Mann, der diesen Schritt befürwortete. Neben den geschichtlichen Abläufen, politischen Hintergründen und natürlich dem Angriff selbst, handelt der Film viel von Yamamotos innerer Zerrissenheit. Sein Gehorsam, seine Ehre, Familie und Vaterlandsliebe auf der einen Seite, seine persönliche Sicht der Dinge auf der anderen. Der Film zeigt in qualitativ hochwertiger Art und Weise die damaligen Ereignisse, und spiegelt diese auch relativ originalgetreu wider, sofern ich das beurteilen kann. Wer sich historisch für diesen Teil der Geschichte interessiert ist mit dem Streifen also wirklich super beraten! Obendrein sind die Kampfszenen des eigentlichen Angriffs absolut erstklassig in Szene gesetzt, und der Film braucht sich vor keinem Hollywood-Projekt in Multimillionen-Gefilden verstecken. Die Blu-ray bietet eine sehr gute Qualität, lediglich im Bereich der Extras wäre etwas mehr als Trailer wünschenswert gewesen.
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5.0 von 5 Sternen
Hervorragendes Drama, 27. Mai 2013
Regisseur Markus Imboden kann bisher lediglich auf Werke im TV-Bereich zurückblicken, dafür hat er in diesem Metier aber ordentliche Leistungen vollbracht. Mitunter drehte er für den "Tatort", die Reihe "Bella Block" und auch "Der Fall Gehring" reiht sich in seine Schaffensliste ein. Mit "Der Verdingbub" stößt der Schweizer Regisseur Imboden nun die Tore zu den Kinoproduktionen auf, und legte damit auch gleich einen der erfolgreichsten Streifen in den dortigen Kinos hin. Die Handlung geht zurück in die 50er Jahre, in denen Kinder an Schweizer Bauernhöfe als Verdingkinder, gegen ein geringes Geld, sozusagen vermietet wurden. Imboden nimmt sich mit seinem ruhigen aber äußerst dramatischen Werk kritisch den Misshandlungen und den unmenschlichen Zuständen an, unter denen diese Kinder in aller Regel leiden mussten. Auf die Handlung möchte ich hier nicht weiter eingehen, allerdings sollte klar sein, dass die Geschichte des 12-jährigen Max alles andere als wohlwollend verläuft, und der Zuschauer einen regelmäßigen Schlag in die Magengrube bekommt. Hier wird nichts beschönigt, und dies ist sicherlich alles, nur kein Heimatfilm, wie man ihn sonst gewohnt ist. Insgesamt hat Imboden hiermit einen wirklich guten Film abgeliefert, der von seiner Thematik her ein dunkles Kapitel der Vergangenheit ans Tageslicht holen will, und dies auch eindrucksvoll schafft. Unterstrichen wird das Ganze von grandiosen Darstellern, allen voran Max Hubacher in der Rolle des jungen Max, und Stefan Kurt sowie Katja Riemann in der Rolle des Bauernpaars Bösinger. Wer keine Abneigung gegen deutschsprachige Filme hegt, der sollte sich dieses Werk wirklich zu Gemüte führen, auch wenn es eher für Unbehagen als für Unterhaltung sorgen wird. Aber auch dafür sind Filme nun einmal da. Die Blu-ray bietet eine gute Qualität, und im Bonusbereich finden sich interessante Extras wie Making-Of, Interviews, Trailer und mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ordentlicher MMA Streifen mit Dramaanteil, 16. Mai 2013
Sportlerdramen sind nicht erst seit "Rocky", und dessen Nachfolgern, immer wieder einmal ein gerne genommener Stoff für unterhaltsame bis sehr gute Filme. In den letzten Jahren haben sich da Werke wie "The Wrestler", "The Fighter" und unlängst "Warrior" ganz weit nach oben gemausert, in der Gunst der Zuschauer. Mit den beiden letzten vergleicht sich werbewirksam auch der nun hierzulande erscheinende Streifen "The Philly Kid", der somit gegen schwere Kaliber anzutreten hat. Dillon McCabe gewinnt die NCAA Wrestling Meisterschaft, jedoch ereignet sich just da ein folgenschwerer Zwischenfall, der mit dem Tod eines Polizisten endet. Dillon wandert für 10 Jahre ins Gefängnis. Als er wieder zu Hause in Baton Rouge ist, gerät sein Kumpel Jake wegen Geldschulden in Schwierigkeiten, und Dillon will ihm helfen. Er trainiert und nimmt an MMA-Kämpfen teil, was ihm schnell ein paar Erfolge einbringt. Ganz sauber läuft dieser Sport allerdings nicht ab, und der Ärger häuft sich immer mehr. Dass man es hier nicht mit einer hochtrabenden und verschachtelten Story zu tun hat, sollte jedem Fan des Genres klar sein. Hauptaugenmerk liegt also auf der Inszenierung, und die wurde geradlinig und solide gehalten. Die Kämpfe sind ordentlich gefilmt und choreografiert, wenn auch oft nicht ganz realistisch was Gewichtsklassen und Aktionen angeht. Was die Darsteller angeht, liegt man mit Leuten wie Neil McDonough und Devon Sawa gut im Rennen, wobei Hauptakteur Wes Chatham lediglich mittelprächtige Arbeit abliefert. Was extrem sauer aufstößt ist, einen wirklichen Martial-Arts Könner wie Michael J. White an Bord zu haben, diesen aber zur Randfigur ohne jede kämpferische Präsenz verkommen zu lassen! Was bleibt ist ein unterhaltsamer MMA-Streifen mit leicht dramatischen Einflüssen, der zwar über die gesamte Laufzeit Spaß macht, dem zu mehr aber leider die Tiefe und Glaubwürdigkeit fehlt. Die Blu-ray bietet eine gute Qualität, was Bild und Ton angeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Uncut ein 1A Remake!!!, 15. Mai 2013
1980 drehte Regisseur William Lustig sein Regiedebüt "Maniac", welches bei den deutschen Zensurbehörden zu jäher Verzückung führte, und bis heute auf der Beschlagnahmeliste verweilen darf. Alexandre Aja muss der Film ziemlich fasziniert haben, denn 2012 produzierte er ein gleichnamiges Remake des düsteren Streifens rund um den Seriekiller Frank Zito, welcher nun seinen Weg in unser Heimkino findet. Regie führte Franck Khalfoun, der bisher mit lediglich zwei gerade so unterhaltsamen Flicks aufgefallen ist. Die Fans des Originals verfielen nicht gerade in Freudengeschrei als bekannt wurde, dass Elijah Wood die Rolle des Killers Zito übernehmen soll, der im Original eindrucksvoll, siffig und roh von Joe Spinell verkörpert wurde. Die Story behielt man bei, so dass auch hier der gute Frank durch die Stadt zieht, um seinen weiblichen Opfern den Skalp abzujagen, um diesen seinen Schaufensterpuppen aufzusetzen. Er lernt eine junge Fotografin kennen, die seine restaurierten Puppen für eine Ausstellung verwenden möchte, und die beiden freunden sich an. Jedoch sind Franks düstere Bedürfnisse sehr stark, und sein Wahnsinn steigert sich zusehends. Lohnt es sich nun trotz derselben Geschichte, und dem gescholtenen Hauptdarsteller, das Werk anzusehen? Diese Frage kann man nur ganz klar mit einem "Ja" beantworten! Anders als im Vorbild von Lustig zog man es hier vor, die Figur des Frank Zito fast vollständig aus der Ich-Perspektive zu zeigen. Dies erzeugt, zusammen mit den hervorragenden Synthie-Soundtrack (fast eine Hommage an die 70er Italo-Horrorstreifen) und den düsteren Bildern von L.A. einfach eine sehr dichte Atmosphäre. Gepaart mit den heftigen Gewaltausbrüchen von Zito, die auch grafisch ziemlich krass ausfallen, serviert man uns hier einfach ein Remake das sich gewaschen hat! Fans des Originals seien also ebenso herzlich eingeladen sich diesen Streifen anzusehen, wie jene, die ohne Vorwissen an diesen harten Tobak herangehen wollen. Die Blu-ray bietet eine gute Qualität in Bild und Ton, ein kurzes Making-Of, einige Interviews sowie ein paar Trailer im Bonusbereich. Im Übrigen ist die Version mit SPIO/JK Freigabe und Uncut-Vermerk ungeschnitten, nicht die Version mit dem roten 18er Siegel!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Dramatischer Liebesreigen - für Fans, 14. Mai 2013
Nach und nach finden mittlerweile immer mehr Klassiker ihren Weg auf Blu-ray in die Regale. So nun auch die Ernest Hemingway Verfilmung "In einem anderen Land", welche auf seinem Buch gleichen Namens basiert. Im 1. Weltkrieg dient der Amerikaner Frederic Henry als Krankenwagenfahrer in Italien. Dort lernt er die englische Krankenschwester Catherine kennen und lieben. Anfangs erwidert diese seine Avancen nicht, bald jedoch kommen sich die beiden näher. Doch die Kriegsquerelen sind kein guter Nährboden für eine aufkeimende Liebe, und die Beiden gehen ihrem gemeinsamen Schicksal entgegen. Mit einer Laufzeit von knapp 160 Minuten ganz klar episch ausgelegt, hat der Film leider genau dadurch schon einige Längen aufzuweisen. Sicherlich liegt dies auch daran, dass die Tragödie zwar auch hier ihren Lauf nimmt, aber keineswegs die Intensität und Dramatik von Hemingways Vorlage erreichen kann. Darstellerisch ist das Werk mit Rock Hudson und Jennifer Jones ordentlich besetzt, allerdings muss man mit derartigen Filmen thematisch auch etwas anfangen können. Fans von damaligen Streifen ala "Vom Winde verweht" und ähnlich gelagerten großen Dramen sind hier sicherlich nicht schlecht aufgehoben. Die Blu-ray hat ein ordentliches Bild, das allerdings mit keinerlei HD-Momenten aufwarten kann. An Extras ist lediglich eine Programmvorschau enthalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Fliegeraction im WW1, 14. Mai 2013
Regisseur John Guillermin ("King Kong", "Die Brücke von Remagen")war im Laufe seiner Karriere für so manchen hochkarätigen Film verantwortlich, und darunter befindet sich auch der 1966 gedrehte Fliegerstreifen "Der Blaue Max", welcher nun auch bei uns seine Veröffentlichung auf Blu-ray bekommt. Wir befinden uns im 1. Weltkrieg. Der Fliegerleutnant Bruno Stachel ist nicht adelig, wie die meisten seiner Kollegen, und genießt somit kein sonderlich hohes Ansehen. Er ist aber ein absoluter Draufgänger, und vom Ehrgeiz geplagt, die Auszeichnung "Pour le Merite", welcher bei den Deutschen "Der Blaue Max" genannt wird, zu bekommen. Als sein Rivale Klugmann bei einem Flug ums Leben kommt, nutzt er seine Chance, und ergaunert sich zwei seiner Abschüsse, und erlangt seinen ersehnten Ruhm. Allerdings macht ihm dabei eine Frau einen Strich durch die Rechnung, denn der gehörnte Gatte General will Stachel nun schnellstmöglich loswerden. Vornweg: Es fehlen mir jegliche Vergleiche zu Fliegerfilmen aus jener Zeit, allerdings muss man neidlos anerkennen, dass technisch gesehen hier oberste Kajüte geboten wird! Die Flugszenen sind superb gefilmt, und auch sonst ist der Film qualitativ weit oben anzusiedeln. Darstellerisch wird das Ganze mit Leuten wie George Peppard ("Das A-Team", "Frühstück bei Tiffany"), Ursula Andress ("James Bond jagt Dr. No") und James Mason garniert, und für den Soundtrack zeichnet sich Jerry Goldsmith verantwortlich. Großes Kino seinerzeit also, was für Fans absolut sehenswert daherkommt. Die Qualität der Blu-ray ist allerdings lediglich als in Ordnung zu bezeichnen. Technisch überarbeitet scheint sie nicht wirklich, und somit bekommt der Zuschauer hier kein HD-Wow Erlebnis präsentiert. Ebenso glänzt der Bonusbereich mit nichts außer dem Originaltrailer und einer Programmvorschau.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Für Trashfans ordentliche Unterhaltung, 13. Mai 2013
Vor Kurzem erschien bereits ein Film mit dem Namen "War of the Dead", welcher ziemliche Grütze darstellt, und den man geflissentlich nicht mit diesem "War of the Dead - Band of Zombies" verwechseln sollte! Ganz klar, um das mal vorwegzunehmen, stellt dieser Beitrag aus dem Zombiegenre auch keine hollywoodreife Glanzleistung dar, aber dazu später mehr. Wir befinden uns in Finnland, während des 2. Weltkrieges. Nazis haben an toten Soldaten herumexperimentiert, um sie als Untote gegen ihre Feinde einzusetzen. Einige Zeit später trifft ein finnisches Platoon auf eben diese Resultate, als sie einen deutschen Bunker einnehmen sollen. Zusammen mit Captain Martin Shore und seinen Leuten müssen sie der Sache gezwungenermaßen auf den Grund gehen, um zu überleben. Gut, die Handlung ist Banane. Die Zombies rennen hier durch die Gegend und schlagen auch gern mal zu. Blutige Effekte gibt es zwar, aber absolut nichts allzu grafisches. Was bleibt dann noch? Man muss dem Werk einfach zu Gute halten, dass es das Regiedebüt des Regisseurs Marko Mäkilaakso darstellt, und dafür punktet es in einigen Dingen dann doch! Die Inszenierung ist wirklich nicht schlecht, ebenso wie die Darsteller, und die Effekte (sofern was zu sehen ist). Der Soundtrack ist stimmig, und alles in allem werden B-Fans doch wirklich ordentlich bedient. Wer bei einem solchen Titel mehr erwartet, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen, und den Titelschwindel mit Vergleichen zu "The Walking Dead" oder "Band of Brothers", und was man im Netz noch so alles liest, entbehrt ohnehin jeglicher Logik. Lässt man das alles außen vor, wird man immerhin die komplette Laufzeit passabel unterhalten.
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5.0 von 5 Sternen
Herrlich schönes Country-Liebesdrama, 13. Mai 2013
Film mit dem Thema Country Music, in dem die Stars selbst singen? Sicher wäre die Antwort aller Leute sofort, und wie aus der Pistole geschossen: "Walk the Line"! Doch weit gefehlt, und der gesuchte Streifen ist um einiges älter. Es handelt sich hierbei um "The Thing called Love",ein Werk des Regisseurs Peter Bogdanovic ("Is was, Doc?", "Die Maske"), und endlich erscheint dieser auch hierzulande auf DVD. Zudem dreht es sich um den letzten abgedrehten Streifen von Hauptdarsteller River Phoenix, der leider kurz nach den Dreharbeiten in sehr jungen Jahren verstarb. Er spielt den jungen Musiker James Wright, der neben Miranda, Kyle und Linda sein Glück im Country-Mekka Nashville versucht. Miranda lernt James kennen, die beiden verlieben sich, doch leider ist auch Kumpel Kyle in die Kleine verliebt. Nun dreht sich alles um Freundschaft, Liebe und vor allem Musik, und ein Happy End? Was sich hier ziemlich schnulzig und 08/15 anhört, wurde von Bogdanovic mit viel Liebe zu den Figuren in Szene gesetzt, und nebenbei wird der Soundtrack jedem Country-Fan Freudentränen aufs Gesicht zaubern. Außerdem hat der Film, neben seiner liebenswürdigen Art, eben auch noch einen wunderbar aufspielenden River Phoenix zu bieten, Sandra Bullock und Dermot Mulroney. Viele Fans hat der Film ohnehin, vielleicht kommen ja noch ein paar dazu, bisher wurde das Teil ja bei uns eher schändlich missachtet, mangels einer damaligen Kinoauswertung, und so lange Zeit ohne DVD-Auswertung. An Extras bietet die Scheibe aus dem Hause Winkler Film neben 3 Featurettes noch einen Audiokommentar mit dem Regisseur, sowie ein Wendecover und die obligatorischen Trailer.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Abgedrehter Spaß vom Altmeister!!!, 24. April 2013
Don Coscarelli dürfte sicherlich jedem Horrorfan ein Begriff sein. Bereits 1976 schuf der den ersten seiner vierteiligen "Phantasm" Reihe, welche hierzulande unter "Das Böse" bekannt, und teils bei der BPJM berüchtigt ist. In seiner nun doch enorm langen Schaffensphase brachte es der Drehbuchautor und Regisseur jedoch verwunderlicherweise lediglich auf elf Filme, von denen nun sein neustes Werk "John Dies at the End" auch bei uns auf DVD und Blu-ray erscheint. Coscarelli stellt uns Dave vor, der mit einem Journalisten über seine Erlebnisse redet, die er und sein Kumpel John hatten, seit sie die Droge "Sojasoße" genommen haben. Diese ermöglicht es den beiden Losern nämlich etwaige Erscheinungen zu haben, Paralleluniversen zu betreten, und sonstigen Schabernack zu treiben. Doch das Zeug ruft auch allerlei Ungetier wie Wurstdämonen, Zombies, fliegende Schnurrbärte und sogar Außerirdische und einiges mehr auf den Plan. Schon finden sich die beiden Freunde als Hauptakteure in einem Projekt wieder, welches kein geringeres Ziel als die Rettung der Welt hat! Klingt bescheuert? Das ist es definitiv, und nicht zu knapp! Aber Coscarelli hat es geschafft, einen schwer unterhaltsamen Genremix zu drehen, der auf dem B-Sektor sicherlich einschlägt. Erinnerungen zu einem David Lynch oder Cronenberg werden wach, und obendrein kriegt man die volle Humorbreitseite aufs Dach, dass es fast schon wehtut! Vielleicht hätte man noch etwas mehr auf die Kacke hauen können, aber für das Endprodukt hat man definitiv das Beste aus dem Budget rausgeholt, was Effekte, Settings und Darsteller angeht. Neben zwei unbekannten Gesichtern in den Hauptrollen, gibt es in den Nebenrollen immerhin noch Clancy Brown, Paul Giamatti und Angus Scrimm zu sehen, der ja bereits in Coscarellis "Das Böse" Filmen den "Tall Man" spielen durfte. Wer also Bock auf abgedrehte und witzige Horror-Unterhaltung hat, der liegt bei diesem Werk hier goldrichtig. Wer zum Lachen in den Keller geht, der ist woanders sicher besser aufgehoben. Ich würde mich jedenfalls über mehr Output von diesem Regisseur freuen. DVD und Blu-ray weisen an Bonusmaterial leider lediglich den Trailer und die obligatorische Programmvorschau auf, da wäre an dieser Stelle einiges mehr wünschenswert gewesen. Im Übrigen gibt es von diesem Film jede Menge wirklich toller Covermotive, wieso dann die beiden Scheiben ein derart schlechtes abbekommen, ist fraglich.
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