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eophone
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MSA Sordin Supreme BASIC mit Aux-Eingang und grauem Lederband SOR75301 SNR: 25 - Aktiver Gehörschutz Gehörschutzkapsel Kapselgehörschutz
MSA Sordin Supreme BASIC mit Aux-Eingang und grauem Lederband SOR75301 SNR: 25 - Aktiver Gehörschutz Gehörschutzkapsel Kapselgehörschutz
Wird angeboten von ACE-Deutschland
Preis: EUR 128,90

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hör mal 'n beten wech un to, 29. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf MSA-75301 Aktiver Schallschutz-Kopfhörer

Schallschutzhörer für gelegentliche Anwendung (z. B. in der Hobbywerkstatt oder im Garten) gibt es bereits für deutlich weniger Geld, als Sie für das vorliegende Modell bezahlen müssen. Das liegt vor allem an der besonderen Ausstattung, die sich allerdings zumeist nur lohnen dürfte, wenn Sie berufs- oder freizeitmäßig sehr häufig einen Gehörschutz tragen. Zum einen können sich nähernde Gefahren (z. B. Autos oder Züge) trotz Ohrschutz akustisch wahrgenommen werden, zum anderen ist zugleich auch die Kommunikation mit anderen Menschen oder Tieren problemlos möglich. Der Hersteller nennt einige Beispielanwendungen auf seiner Homepage: So "… können Sie sich mit anderen Personen normal unterhalten sowie Kommandos und Anweisungen verstehen ohne den Gehörschutz abzusetzen, selbst während andere gleichzeitig schießen. Durch die Verstärkung von leisen Tönen können Sie Ihren Hund oder Wild aus größerer Entfernung hören als ohne Gehörschutz."

Lieferung und Konstruktion
Der Schutzhörer wird in einer robusten Klarsicht-Kunststoffhülle geliefert, die sich jedoch infolge ihrer Größe und Sperrigkeit kaum als reguläre Schatulle eignet. Dafür ist sie sicherlich auch nicht gedacht, denn der Hörer läßt sich nach Gebrauch zusammenfalten und platzsparend weglegen.
Der Hörer selbst macht einen robusten Eindruck und wirkt professionell, nicht zuletzt wegen seiner zurückhaltenden Farbgebung. Die flachen Muscheln lassen sich jeweils um etwa 3 cm in der Höhe verstellen (mit Raststellungen) und sind mit Schaumstoff gepolstert (die teureren "PRO"-Modelle stattdessen mit Gel). Der Hörschutz sitzt stramm auf dem Kopf und dämmt Außengeräusche wirkungsvoll ab.
In der Anleitung habe ich explizit nichts über die Tragerichtung des Hörers finden können. Rechtshänder werden ihn wohl instinktiv so aufsetzen, daß die drei Bedienungsknöpfe am rechten Ohr liegen. Dann zeigen die beiden Miniaturmikrofone nach hinten. Andersherum (Tasten links) sind die Mikros nach vorn ausgerichtet, und so ist es auch auf den Abbildungen F und G der Anleitung dargestellt und auf der MSA-Homepage zu sehen. Für den wahrscheinlich häufigsten Anwendungszweck (Kommunikationsmöglichkeit trotz Gehörschutz) sollten Sie das Gerät also genau so tragen.

Inbetriebnahme
Zwei Batterien (Micro, AAA) werden mitgeliefert. Sie müssen in einen Batteriehalter eingesetzt werden, der sich in der tastenlosen Muschel befindet. Das Abnehmen sowie das Wiederaufsetzen des Ohrpolsters gestaltet sich äußerst schwierig, weil man stets befürchten muß, etwas zu zerbrechen. Es gibt keinerlei Einkerbungen o. ä., so daß man ohne geeignetes Werkzeug seine Mühe hat. Hier sollte der Hersteller unbedingt nachbessern! Die Modelle "Pro LINE" zeigen, daß es auch komfortabler geht, nämlich mittels einen kleinen Schraubdeckels, den man von außen abnehmen kann.
Über den mittleren Taster wird der Verstärker ein- und durch etwas längeren Druck ausgeschaltet, die beiden äußeren Knöpfe dienen der Lautstärkeanpassung. Leider findet sich keine Betriebs-LED am Hörer, die auch als Alarmhinweis für zu schwache Batterien hätte genutzt werden können. Auch hier sind die deutlich teureren PRO-Liner besser ausgestattet, nämlich mit einem Warntonsignal. Über die ungefähre Betriebsdauer der Batterien habe ich keine Hinweise in der Anleitung gefunden, auf der Homepage des Herstellers wurde ich aber fündig: 150 Stunden. Die automatische Abschaltung der Verstärkerelektronik erfolgt erst, wenn vier Stunden (!) lang keine Taste betätigt wurde.

Funktion
Unser Schutzhörer kann mit oder ohne Aktivierung der beiden Außenmikrofone benutzt werden. Im letzteren Falle ist er prinzipiell vergleichbar mit einem herkömmlichen Schallschutz. Die zuschaltbare Verstärkung von Außengeräuschen unterliegt einer elektronisch begrenzten Maximallautstärke von 82 Dezibel. Sie funktioniert ähnlich wie die früher sogenannte "Aussteuerungsautomatik" bei analogen Tonbandgeräten: Leise Geräusche werden verstärkt, lautere in Sekundenbruchteilen heruntergeregelt. In der Praxis funktioniert das recht gut. Allerdings weckt das Versprechen des Herstellers, mit diesem Hörer leise Umgebungsgeräusche bis zu viermal lauter hören zu können als ohne (s. o.), vielleicht doch zu große Erwartungen. Für Lauschangriffe eignet sich unser Kopfhörer sicherlich nicht.
Über eine Aux-In-Buchse (3,5 mm) können zusätzliche Schallquellen eingespeist werden. Ein spezielles, kurzes Kabel (Stereo-Klinke -> Mono-Klinke) ist beigelegt. Als Beispiele nennt der Hersteller viele der heute gängigen Geräte: mp3-Player, Smartphone, Funkgerät usw. Aber das externe Tonsignal wird stets in Mono und nur auf einer Muschel wiedergegeben (dort wo auch die Buchse sitzt). Vollendeter Musikgenuß ist also gewiß nicht der Sinn und Zweck dieses Anschlusses.

Modell-Alternativen desselben Herstellers (Auswahl)
Typ 75300: Wie 75301, ohne Aux-In-Buchse, ca. 145 € Typ 75300
Typ 75301: vorliegendes Modell, ca. 125 €
Typ 75302: Wie 75301, mit ledernem Kopfbügelbezug, ca. 215 € Typ 75302

Attribute und Wertungen
# Farbgebung: industriegrau (Bügelbezug), bundeswehrgrün (Muscheln), schwarz (Ohrpolster)
# Gewicht (inkl. Batterien): 330 g
+ Elegantes, sachliches und funktionales Design
+ Material des Kopfbügels: rostfreier Federstahl und Hartplastik
+ Arretierungsmechanik des Kopfbügels zur Größenverstellung erscheint robust und zuverlässig.
+ Flache Gehäusekapseln
+ Kopfbügel faltbar für platzsparende Lagerung
+ Batterielaufzeit: ca. 150 Stunden
+ Lärmpegelbegrenzung auf max. 82 dB
+ Verstärkung leiser Geräusche um max. das Vierfache
+ Zuletzt gewählte Lautstärke bleibt gespeichert
+ Stereo-Tonsignal (gilt aber nicht für die an der Aux-Buchse angeschlossene Quelle!)
o Material des Kopfbügelbezuges: Kunstleder
o Bedienungsanleitung insgesamt verwirrend und unübersichtlich, weil sie für alle acht Modelltypen geschrieben ist
o Hoher Preis - wobei das kleinste Modell (75300) deutlich teurer ist als das vorliegende
o Ersatzmuscheln sind erhältlich (angeblich in vier verschiedenen Varianten!), aber sehr schwer zu bekommen (Paarpreis vermutlich etwa 10 Euro)
- Der Batteriewechsel ist unzumutbar kompliziert und filigran
- Kein Warnsignal bei schwächer werdenden Batterien
- Keine Betriebs-LED für aktivierten Verstärker

Resümee
Der vorliegende "aktive" Lärmschutzhörer ist einem herkömmlichen Modell (ohne Verstärker und elektronischer "CutOff-Funktion") immer dann vorzuziehen, wenn Sie häufig mit lauten Betriebs- oder Umweltgeräuschen zu kämpfen haben und dennoch mit anderen Menschen sprechen müssen. Die zusätzliche "Aux-In"-Buchse ist eher nicht dafür konzipiert, nebenher schöne Musik hören zu können, sondern hier geht es wohl vornehmlich um Sprachkommunikation über Funkeinrichtungen.
Die Verarbeitung ist solide, der Batteriewechsel aber leider eine einzige Katastrophe. Auch vermisse ich Betriebs- und Low-Battery-Indikatoren (z. B. LED).
Insgesamt vier Sterne!


Bosch DIY Akku-Heckenschere AHS 45-15 LI, Akku, Ladegerät, Karton (10,8 V, 2,0 Ah, Messerlänge 45 cm)
Bosch DIY Akku-Heckenschere AHS 45-15 LI, Akku, Ladegerät, Karton (10,8 V, 2,0 Ah, Messerlänge 45 cm)
Preis: EUR 117,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnittiger Akku mit 45er Schwert, 16. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Bosch Akku-Heckenschere AHS 45-15 mit 2Ah-Akku

Meine Metabo-Heckenschere (400 W, Hubzahl: 3000/min) mit Netzbetrieb ist mir stets ein willkommener Helfer beim Stutzen von Hecken, Freischneiden von Sträuchern und Abtrennen von leichten Ästen. Einziges Manko dieser Maschine ist allerdings jedesmal das Ausrollen einer Verlängerungsschnur. Und an den Stellen, von wo aus keine Netzsteckdose erreichbar ist, muß man eben wieder von Hand arbeiten. Mindestens dort bedient man sich dann gern eines akkugetriebenen Motorgerätes.

Kurzer Erfahrungsbericht
Für nicht zu üppige Gartenarbeiten eignet sich dieses Modell von Bosch hervorragend, wenngleich der vordere Handgriff als gewöhnungsbedürftig empfunden werden könnte. Letztlich ist aber auch das eine Frage des persönlichen Geschmacks und erworbener Routine. Gegenüber dem etwas preisgünstigeren Modell Bosch Akku-Heckenschere AHS 45-15 mit 1,5 Ah-Akku verfügt unser Gerät über immerhin ein Drittel mehr Akkuleistung.
Das Schneiden selbst ist eine ziemlich narrensichere Sache, Verletzungen sind nur mit Mutwillen oder Klebebändern an einem der beiden Bedienungshebel möglich. Natürlich sind infolge der geringen Spannung von knapp 11 Volt keine Kraftwunder zu erwarten. Die werden aber auch nicht versprochen. Für weitreichendere bzw. gröbere Gartenarbeiten sind natürlich netzgebundene oder benzinbetriebene Modelle vorzuziehen.
Sehr angenehm ist das Fehlen jeglicher Kabel, die ein ungestörtes Arbeiten immer wieder erschweren und Streß erzeugen. Ärgerlich ist, auf der anderen Seite, daß Bosch hier einen Akkutyp verbaut hat, der nicht einmal zu der hauseigenen Gartenserie "Home and Garden" kompatibel ist, geschweige denn mit Fremdakkus. So kann die Bestellung eines Ersatz- bzw. Zweitakkus zur bösen Überraschung werden - wenn man versehentlich den falschen erwischt haben sollte.

Attribute und Wertungen
# Schwertlänge: 45 cm, effektive Schnittweite ist etwas kleiner
# Leerlaufhubzahl: 2400/min
# Zahnöffnungsweite: 15 mm
# Gewicht: 2 kg
# Akkutyp 1600A0049P: 10,8 Volt, 2 Ah, 21,6 Wh
# Ersatzakku kostet 44 Euro: Ersatzakku, Typ 1600A0049P
+ Gediegene Konstruktion und typisches Bosch-Design
+ Sicherheitsschaltung durch zwei elektrisch in Reihe liegende Taster (Zweihand-Zwang)
+ Effektiver Schermesser-Schutz gegen Abrutschen der Führungshand
+ Elektronischer Anti-Blockier-Mechanismus, wenn z. B. Metallteile in die Schneiden geraten
+ Für weichere Äste bis ca. 13 mm und härteres Material bis max. 10 mm gut geeignet
+ Relatives Leichtgewicht (1700 g), kein störendes Netzkabel
+ Akzeptable Ladezeit von ca. 45 Minuten (bei fast leerem Akku)
+ Leicht herausnehmbarer Akku
+ Ladegerät wird mitgeliefert (geht aber auch nicht anders, da Spezial-Akku)
+ Laufzeit pro Akkuladung, je nach Härte und Dicke des Schnittgutes: 35 bis 50 Minuten
+ Angenehmes und relativ "seichtes" Laufgeräusch
o Eher magere bzw. unübersichtliche 10-seitige Bedienungsanleitung (auch in Deutsch)
o Ungewöhnlich geformter und evtl. gewöhnungsbedürftiger Handgriff am Schwert
- Spezieller Akkutyp verhindert Nutzbarkeit mit anderen Bosch-Geräten aus der Serie "Home and Garden"

Resümee
Wenn Sie unabhängig vom Stromnetz, z. B. in Ihrem Schrebergarten, Büsche, Sträucher oder Äste beschneiden möchten und nicht zu viel Power erwarten und benötigen, sind Sie mit diesem qualitativ hochwertigen Modell von Bosch gut bedient. Natürlich verfügen die meisten netzbetriebenen Heckenscheren infolge deutlich höherer Leistungsaufnahme über mehr Kraftreserven, sind aber eben auch schwerer und sperriger.
Wegen der Inkompabilität des für diese Maschine vorgesehenen Akkus zu denen der anderen Geräte aus der "Home & Garden"-Serie dieses Herstellers muß ich einen Stern abziehen.


Unold 48876 Eismaschine Nobile, 2 L Eiscreme, 180 W
Unold 48876 Eismaschine Nobile, 2 L Eiscreme, 180 W
Preis: EUR 299,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eis vom Fass, 6. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Unold Eismaschine

Immer wieder zum Sommer hin kommt in vielen Familien der Wunsch auf, Speiseeis selbst herstellen zu können. Das war schon in den 60er Jahren so. Mein Vater war ein großer Fan davon und hat sich seinerzeit tatsächlich eine gewaltige, motorgetriebene Eismaschine aus rostfreiem Stahlteilen zusammengeschraubt und -geschweißt. Der regelmäßige Aufwand bestand allerdings darin, Eisgranulat zum Befüllen des doppelwandigen Behälters zu beschaffen. Daran ist letztlich die langfristige Nutzung unserer Maschine kläglich gescheitert.

Eismaschinen für Zuhause
Es gab bzw. gibt die folgenden drei maschinellen Varianten:
(1) Geräte für Tiefkühlfächer bzw. Froster (60er bis 80er Jahre) mit Stromkabel nach draußen
(2) Geräte mit Kühl-Akku (zumeist in Form der Eis-Rührschale)
(3) Geräte mit eigener Kälteerzeugung
In die letzte Kategorie fällt unsere Unold-Maschine. Sie entspricht quasi einer kleinen Kühltruhe mit Kälte-Kompressor und Rührwerk. Das ist beim Anheben des Gerätes sofort zu merken: hier ist viel schweres Metall verbaut. Dazu kommt das typische "Schülpern" des Kompressors.
Hinsichtlich des Energieverbrauches der unterschiedlichen Bauformen sind zuverlässige Aussagen schwierig. Denn das Gefrieren eines Kühlakkus kostet freilich auch Strom, es fällt nur nicht sogleich ins Auge. Insgesamt dürfte die Unold-Maschine (180 W, Kälte + Motor) aber wohl signifikant höhere Betriebskosten verursachen als die anderen beiden Varianten (max. 30 W für den Motorantrieb).

Vorteile der Kompressorvariante im Vergleich zur Akku-Lösung
Die liegen klar auf der Hand: Es ist sicherlich nicht die Kürze der Zubereitungszeit, sondern in erster Linie die Unabhängigkeit, Spontaneität und sofortige Wiederholbarkeit jeder heimischen Eiszubereitung. Sie brauchen keinen Gefrierschrank, keinen klobigen Kühlakku für 24 Stunden ins Eisfach legen und herunterkühlen, Sie brauchen keinen Ersatzakku (für eine zweite Portion) oder sonstige langwierigen Vorbereitungen zu treffen. Nach Ansetzen der Eismischung können Sie sofort durchstarten!
Diese offensichtlichen Pluspunkte sind dem "Markt"-Magazin (Sendung auf N3 am 24.04.2016) allerdings nicht aufgefallen. Dort wurde kritisiert, daß die teure Unold- gegenüber einer Kühlakku-Maschine etwa die doppelte Rührzeit der Eismasse (32 gegenüber 16 Minuten) benötigt. Das dürfte stimmen, aber die unabdingbaren Voraussetzungen (Froster) und zusätzlich erforderlichen Vorarbeiten (Akku einfrieren) wurden dabei völlig ignoriert.

Eismachen mit der Unold-Maschine: kurzer Erfahrungsbericht
Es ist ein bißchen wie mit dem Kochen: Nur weil man einen Herd besitzt, kann man damit nicht automatisch perfekte Speisen zubereiten. Letztlich ist die Zusammensetzung der "Eislauge" entscheidend für Konsistenz und Geschmack des fertigen Eises. Die in der Anleitung mitgelieferten Rezepte sind allemal ein leichter und guter Anfang, das persönliche "Veredeln" ist ein Lernprozeß, dem sich Gourmets unterziehen mögen. Mir reichen die bodenständigen Rezepturen aus.
Unsere Maschine ist einfach zu bedienen und rührt so lange vor sich hin, bis die Eismasse sämig geworden ist. Ist der Widerstand zu groß geworden, bleibt der Antriebsmotor einfach stehen. Zehn Minuten später startet automatisch für weitere zehn Minuten die Kühlhaltephase.
Maximal können Sie zwei Liter Speiseeis in einem Durchgang herstellen, über die minimale Menge finden sich leider keine Angaben.
Das Herausnehmen des Rührarms ist unter Umständen etwas beschwerlich, zumal wenn die Eismasse fester geworden ist. Wichtig ist dabei nur: keine Gewalt, sondern Gefühl!

Attribute und Wertungen
# Maße: 42,5 cm lang, 28,5 cm breit, 26,2 cm hoch
# Gewicht: 12 kg
# Ersatzteil Rührtopf : "Unold Eisbehälter 4884510" (ca. 18 Euro + Versand, nicht über Amazon)
# Ersatzteil Rührtopfdeckel: "Unold Deckel 4884501" (ca. 10 Euro + Versand, nicht über Amazon)
# Ersatzteil Rührarm: "Unold Mischer 4884504" (ca. 8 Euro + Versand, nicht über Amazon)
# Zubehör "Rezeptbuch 88740" (dazu konnte ich keine Informationen finden)
+ Robustes, recht schweres und trotzdem funktionales und formschönes Gerät mit Edelstahlgehäuse
+ Einfacher und passgenauer Zusammenbau aller Komponenten
+ Unverwüstlicher Spaltpolmotor zum Rühren: Er bleibt stehen, wenn die Eismasse zu fest geworden ist, ohne Schaden zu nehmen
+ Übersichtliche und leicht verständliche Bedienungslogistik
+ 10 Minuten nach Ende des Programmes "ICE CREAM" startet für 10 Minuten automatisch die Kühlhaltephase
+ Hinreichend ausführliche, achtsprachige Bedienungsanleitung, detailliert und verständlich
+ Rezeptkategorien (Anzahl Rezepte): Softeis (4) - Sahneeis (7) - Fruchteis (5) - Sorbet (6) - Parfait (2)
+ Deckelöffnung für Zutaten-Zugabe
+ Programmierung über digitalen Timer
+ Herausnehmbarer Eisbehälter
+ Anzeige von Temperatur und Restlaufzeit im Display
+ Einfache und leichte Reinigung per Hand
+ Angemessener Preis, wenn auch kein Schnäppchen
o Warnhinweis "Nicht kippen über 45 Grad!" (s. Anleitung) fehlt auf allen Verpackungskartons (3 Stück!)
o Anleitung: Hinweis "nicht spülmaschinengeeignet" sollte fettgedruckt sein
o Relativ lautes Betriebsgeräusch
o Fehlender Hinweis auf Mindestfüllmenge
o Rührhaken aus Kunststoff

Resümee
Die Unold-Maschine dürfte momentan die "beste" Maschine auf dem Markt sein. Offensichtliche Macken oder Sollbruchstellen sind nicht erkennbar, wenngleich der Rührhaken nur aus Kunststoff besteht. Das dürfte aber vor allem technische Gründe haben, denn der frisch am Bottich angefrorene Eismantel muß idealerweise abgeschabt werden, um eine gute Eiskonsistenz zu erzielen.
Die Bedienung ist einfach und intuitiv, die Zubereitungszeit liegt zwischen 20 und 45 Minuten, je nach Zusammensetzung und Temperatur der Eismischung und der örtlichen Gegebenheiten (Umgebungswärme). Zudem ist es kein Problem, nacheinander mehrere Eisportionen (zu je 2 Litern) zuzubereiten.


MAGIX Audio & Music Lab 2017 Premium - der Audio Converter zum optimalen Audio bearbeiten
MAGIX Audio & Music Lab 2017 Premium - der Audio Converter zum optimalen Audio bearbeiten
Preis: EUR 93,49

5.0 von 5 Sternen Bestens geeignet – vor allem für Anwender mit Augenmaß, 20. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf MAGIX Audio Lab

Die Möglichkeiten digitaler Klangbearbeitung sind inzwischen unerschöpflich geworden und "ganz einfach" am heimischen Rechner durchzuspielen. Wie für fast alle PC-Tools, so gilt auch für dieses: Der potentielle Anwender muß lernen, mit der Materie (Musik und Sound) und mit der (Ton-)Technik umzugehen. Ähnlich verhält es sich mit bekanntlich Bildbearbeitungsprogrammen.

Möglichkeiten und Grenzen
Das vorliegende Tool gliedert sich in mehrere Einzelkomponenten, die Sie teilweise auch einzeln erwerben können, z. B. Audio-Cleaning-Lab.
Übersicht der wesentlichen funktionalen Möglichkeiten (Auswahl):
(1) CDs "rippen" (z. B. Kopieren einzelner Tracks auf Festplatte)
(2) Audioaufnahmen und -montagen (max. vier Spuren)
(3) Manuelles Remastern von digitalen oder analogen Musikaufnahmen
(4) Automatische Klangrestauration
(5) Webradio hören und ggfs. mitschneiden

Modularer Programmaufbau
Jede Kategorie umfaßt mehrere Klangmodule, die Sie einzeln aktivieren bzw. deaktivieren und individuell regeln können. Direktvergleiche zwischen unbehandeltem und modifiziertem Tonsignal sind deswegen effektiv möglich.
Sie verfügen beispielsweise unter (3) über diese Module (Auswahl):
(3a) Parametrischer EQ
(3b) Graphischer EQ
(3c) Entrauschen
(3d) Loudness
(3e) Brillanz
(3f) Stereo-Panorama
(3g) Hall
(3h) Echo

Installation
Unter Windows-10 geht alles problemlos, dauert aber dann doch fast 10 Minuten. Ärgerlich ist allerdings, daß ein PC-Wartungstool ("Simpliclean") mit heruntergeladen bzw. installiert wird, wenn Sie dies nicht explizit ausschalten. Ich habe es mir aufschatzen lassen, zumal es ja "völlig kostenlos" sein sollte. Alsbald stellt sich dann aber heraus, daß quasi nur das Leeren des Papierkorbs umsonst ist, viele andere Funktionen nicht. Dazu müssen Sie das Produkt leasen und jährlich eine Gebühr entrichten.
Die MAGIX-Freischaltung selbst ist per Internet problemlos und schnell erledigt.
Windows Vista: Auf meinem alten Rechner klappte zwar die Installation, nicht aber die Freischaltung. Stets kam die - falsche! - Meldung "keine Internetverbindung". Womöglich lag das daran, daß während der eigentlichen Installation von CD tatsächlich kein DSL-Kabel eingestöpselt war. Es ist mir nicht gelungen, diesen Zustand zu ändern, auch nicht nach zweimaliger Deinstallation. Der einmal von mir eingegebene Signaturcode ging bezeichnenderweise nicht verloren, ein Zeichen dafür, daß in den Tiefen des Betriebssystems noch versteckte Dateien zurückbleiben.

Kurzer Erfahrungsbericht
Die Software bietet zu viele Möglichkeiten, um diese hier allesamt oder auch nur in Teilen detailliert besprechen zu können. Ich selbst habe bislang auch nur wenige der "Randfunktionen" praktisch und intensiv ausprobiert, sondern mich in meiner üblichen Domäne, "Optimierung von CD-Tracks" (= Remastering), getummelt.
Die Grafik unserer Audio-Software ist nach meinem Geschmack ein wenig überfrachtet, grell und bunt. Die optische Reizüberflutung ist also recht groß, zumal es eigentlich ja um Akustik geht. Die von mir bislang (und wahrscheinlich auch zukünftig) genutzte Software von NCH ("WavePad") ist demgegenüber weniger aufdringlich und wirkt professioneller bzw. seriöser. Dafür bietet letztere nicht das Analog-Feeling in Form von Drehreglern, die Sie per Maus einfach bedienen können.
Diese Regler-Bedienung funktioniert durch Festhalten der linken Maustaste und anschließende Auf- und Ab-Bewegung. Das klappt sehr gut und bietet eine gefühlvolle Regelung mit optischer Kontrolle. Jeder Baustein kann einzeln zu- oder abgeschaltet werden, wodurch wirkungsvolle A/B-Vergleiche (mit/ohne-Effekt) möglich sind.
Allerdings sollten Sie unbedingt das als PDF-Datei mitgelieferte Handbuch studieren, um zu nachhaltig zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie bislang wenig oder keine Erfahrungen mit der Nachbearbeitung von digitalisierter Musik haben.

Remastern mit Zielvereinbarungen
Wenn Sie sich für ein Musikbearbeitungstool interessieren, sollten Sie sich im Vorfeld klar werden, was Sie damit erreichen wollen. Interessant ist hierzu ein Vergleich mit Fotografien und entsprechenden Fototools. Der Privatnutzer wird in aller Regel seine selbst bzw. die von Freunden oder Verwandten geschossenen Bilder bearbeiten, so wie sie als JPG- oder RAW-Dateien aus der Kamera kommen. Bei Musik dürfte das eher die Ausnahme sein. Denn hier wird der normale Anwender vorhandene und - zumal bei CDs - bereits optimierte Musikkonserven klanglich modernisieren oder aufwerten wollen. Hier gilt immer noch die Faustregel: Je neuer eine Musikproduktion ist oder die vermeintlich professionell remasterte Version eines Oldies, desto behutsamer sollten Sie mit der Klangbearbeitung umgehen. Bei vielen CDs, auch bei neueren, ist allerdings häufig ein deutlich zu geringer Maximalpegel zu beklagen. So nerven CD- oder USB-Sampler oft durch ein munteres Pendeln zwischen "ultralauten" und sehr leisen Tracks. Solchen Ärgernissen können Sie mit MAGIX gefahrlos abhelfen.

Attribute und Wertungen
+ Sehr vielseitiges Audiotool
+ Leichte und voraussichtlich problemlose Installation
+ Informatives PDF-Handbuch, das nach der Installation unter C:\... abgelegt wird.
+ Kurzgefaßte Infotexte (abschaltbar) erläutern Sinn, Zweck und Grenzen vieler Funktionen, wobei dankenswerter Weise zur Mäßigung aufgerufen wird.
+ Modularer Aufbau aller Funktionen und der Klangbearbeitungsbausteine
+ Anschauliche, gefühlvolle und analog-typische Regler-Philosophie
+ Ein- und Ausschalten von Klangbausteinen, ohne deren Einstellungen verändern zu müssen
o Etwas zu grellbunte bzw. triefendsatte Grafikoberflächen
- Installation von kostenpflichtiger Zusatzsoftware muß explizit ausgeschaltet werden

Resümee
Die vorliegende Musikbearbeitungssoftware von MAGIX bietet für viele Anwendungsbereiche ein buntes Spektrum an Funktionen und Modulen, die Sie individuell ihren Vorstellungen und Geschmacksrichtungen anpassen können. Klanglich sind nur wenige Grenzen gesetzt, viel eher besteht die Gefahr der Übertreibung eines Effektes oder Übersteuerung einer Klangveränderung. Das hat jeder Nutzer natürlich selbst in der Hand. Deswegen sollten Sie als Anfänger mit Ruhe und Zeit an das Thema herangehen.


Hekatron Rauchmelder Genius PLUS X / funk-vernetzbarer Brandmelder mit integrierter Batterie (10 Jahre Lebensdauer), LED mehrfarbig & App-Unterstützt / weiß, 1 Stück
Hekatron Rauchmelder Genius PLUS X / funk-vernetzbarer Brandmelder mit integrierter Batterie (10 Jahre Lebensdauer), LED mehrfarbig & App-Unterstützt / weiß, 1 Stück
Wird angeboten von Huetter KG (seit 1933)
Preis: EUR 29,97

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langjährig bewährt, mehrfacher Testsieger - Funkbetrieb und Verklebung nur mit Sonderzubehör, 24. März 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Hekatron Rauchmelder Genius Plus X

Seit der verbindlichen Vorschrift zur Installation von Rauchmeldern wird kein Haus- oder Wohnungsbesitzer am Thema "Brandschutz" vorbeikommen. Moderne Geräte, wie das vorliegende, zeichnen sich aus durch fest eingebaute Energieversorgung (Batterie mit zehnjähriger Betriebsdauer) und zunehmend auch der Möglichkeit, Funknetze zwischen den Einzelmeldern einzurichten. Damit ergibt sich eine definierte Geräte-Lebensdauer von zehn Jahren, nach denen zwingend Ersatzmodule fällig werden.

Funkparcour und App
Der vorliegende Rauchmelder ist mit einem Funkmodul nachrüstbar: Hekatron Funkmodul Basis X, für das Sie allerdings derzeit etwa 45 Euro auf den Tisch blättern müssen. Damit relativiert sich der scheinbar günstige Preis für einen Funkmelder erheblich. Ohne Zusatzkosten können Sie immerhin per Smartphone und "Genius Home APP" Informationen abrufen, wobei dazu eine Taste am Gerät gedrückt werden muß. Mühsam ist das genau dann, wenn Sie in alter Architektur, also hohen Räumen wohnen.

Installation und Inbetriebnahme
Beides gestaltet sich denkbar einfach und ist narrensicher.
(1) Standort bestimmen, dafür Bedienungsanleitung unbedingt beachten!
(2) Befestigungsart festlegen: 1-Loch, 2-Loch oder Klebemontage
(3) Rauchwarnmelder vom Sockel abnehmen
(4) ggfs. Anbringen des Klebepads (Sonderzubehör!) auf dem Sockel des Melders
(5) Fixierung des Sockels
(6) Einsetzen und Verdrehen des Rauchwarnmelders (Bajonettverschluß)
(7) Beachtung der Signalmeldungen: 1 x Dreifachpiep, LED-Blink alle 48 Sekunden - alles okay!

Gebrauchsanweisungen
Mitgeliefert werden zwei Hefte:
- Kurzanleitung (Faltblatt): sechs Schritte auf zehn Seiten
- Bedienungsanleitung: 30 Seiten, geheftet, Format ca. 10 x 10 cm
In beiden Broschüren wird das Wesentliche kurz, klar und verständlich erläutert

Attribute und Wertungen
+ Ansprechendes, sachliches und sauberes Design in wandweiß
+ Angemessener Preis
+ Sehr gute Kurz- und Bedienungsanleitung (10 + 30 Seiten)
+ Einfache Montage (ohne Sonderzubehör nur per ein- oder zweifach Verschraubung)
+ Diebstahl- und Entnahmeschutzplombe optional erhältlich (pro Stück ca. 35 Cent, nicht über Amazon)
+ Stummschaltung aller Meldesignale und Funktionsprüfung über eine Zentraltaste
+ Ausgelöster Alarm wird per LED dauerhaft signalisiert (Reset per Knopfdruck)
+ Automatische Abschaltung der LED und aller Statusmeldungen zwischen 21 und 7 Uhr
+ Beste Testergebnisse in allen einschlägigen Verbraucherzeitschriften
+ Made in Germany
o Kontrollblinken der grünen LED (alle 48 Sekunden) könnte Sie stören.
o Statusabfrage per Smartphone-App möglich, aber je nach Standort umständlich
o Funkvernetzbarkeit wird nur durch recht teure Funkmodule ermöglicht
o Mitgeliefertes Montagematerial (Dübel + Schraube) erfordert Bohrung, Klebemontage nur als Zubehör lieferbar: Hekatron Klebepad, 2 Stück ca. 7 Euro.

Resümee
Wenn Sie sich für den vorliegenden Rauchwarnmelder entscheiden, können Sie nichts falsch machen, weder beim Kauf selbst, noch bei Installation und Betrieb. Wenn Sie jedoch eine Funkvernetzung mehrerer Einzelmelder beabsichtigen, benötigen Sie kostspielige Zusatzplatinen, für jeden Melder. Und auch die bequeme Klebepad-Montage generiert weitere und erhebliche Geldausgaben. Auch die einfache Sicherungsplombe kostet extra.
Funktional hingegen überzeugt das Gerät ohne Einschränkungen, evtl. stört manchen Nutzer das sparsame Blinken der Kontroll-LED.


Russell Hobbs 21782-56 Jewels Moonstone Toaster, Lift and Look Funktion, 6 einstellbare Bräunungsstufen, 2 extra breite Toastschlitze, Hebefunktion, grau
Russell Hobbs 21782-56 Jewels Moonstone Toaster, Lift and Look Funktion, 6 einstellbare Bräunungsstufen, 2 extra breite Toastschlitze, Hebefunktion, grau
Preis: EUR 49,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Haushalts-Toaster, 1. März 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Russel Hobbs Moonstone Toaster

Toaster zählen zu den vergleichsweise anspruchslosen Haushaltsgeräten. Trotzdem empfiehlt sich vor dem regulären Einsatz dieses Modells die Lektüre der zweiseitigen Bedienungsanleitung. So erfahren Sie etwa, daß das Gerät zunächst eingefahren werden muß. Mindestens fünfmal ist es "im Leerlauf" zu starten, damit es sich richtig einbrennen kann und alle unangenehmen Gerüche verliert. Die Küche muß dafür gut gelüftet werden! Anschließend sind keine bösriechenden Nebenwirkungen mehr wahrnehmbar.
Wichtige Informationen liefert die Anleitung auch dazu, wie die "leichte Aufwärmstufe" und wie die "Auftaueinrichtung" funktionieren.

Für das Toasten von kleinen (normalen, d. h. Breite > Höhe) Brotscheiben sollten Sie diese am besten um 90 Grad gedreht - also hochkant - in den Schlitz schieben. So bekommen Sie sie später besser zu fassen und verbrennen sich nicht die Finger an der sehr heißen Oberseite des Gerätes.

Attribute und Wertungen
+ Kompakte Außenmaße
+ Auf dem Brötchenhalter lassen sich 2 Brötchen gleichzeitig aufwärmen
+ Sehr breite Schlitze für dickere Brotscheiben und kleine Pita-Taschen
+ Gleichmäßige Bräunung
+ Gute Aufwärm- und Auftaufunktion
+ Praktischer Lifthebel: Ohne den Toastvorgang abzubrechen, können Sie durch Hochschieben des Brotes den Bräunungsgrad beurteilen.
o Schlechte Lesbarkeit der Einstellmöglichkeiten (schwarze Schriftzeichen / Symbole auf glänzendem Chrom); sie fällt in der Praxis jedoch sehr ins Gewicht.
o Sehr kurzes Stromkabel (ca. 55 cm)
- Gehäuse wird bei Gebrauch außen sehr heiß: Verbrennungsgefahr !
- Kleine (normale) Brotscheiben ragen während des Toastens kaum über die Schlitze hinaus. Beim Herausnesteln verbrennt man sich leicht die Finger am Gerätegehäuse.
- Das Produktfoto suggeriert, daß der Toaster eine Haut aus gebürstetem Stahl habe. Tatsächlich besteht die Außenhülle aus glänzendem Chrom, seitlich etwas grauer als oben. Fingerabdrücke sind gut zu erkennen.

Resümee
Dieser Toaster des britischen Herstellers Russel Hobbs ist ein solides, alltagstaugliches Gerät, aber durchaus noch mit Verbesserungspotential.


Dolomiti Zirbenschnaps (1 x 1 l)
Dolomiti Zirbenschnaps (1 x 1 l)
Preis: EUR 26,50

4.0 von 5 Sternen Waldspaziergang auf der Zunge, 2. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Dolomiti Zirbenschnaps (1 x 1 l) (Wine)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Dolomiti Zirbenschnaps

Die Bewertung oder Beurteilung eines Genußmittels erscheint immer recht schwierig, denn viele subjektive Eindrücke stehen sehr wenigen oder überhaupt keinen objektiven Aspekten gegenüber. Vieles ist eben Geschmackssache und nicht rational erklärbar. Darf ich ein Produkt, wie das hier zu besprechende, abwerten, nur weil es MIR womöglich nicht besonders schmeckt? Andererseits: Ist es hilfreich, volle Punktzahl zu vergeben, weil dieser Zirbenschnaps vielleicht doch einigen potentiellen Kunden hervorragend munden könnte?

Wir haben dieses Produkt hinreichend verkostet, eisgekühlt. Meiner Frau mundete der Klare hervorragend, ich selbst war nicht ganz so hingerissen, empfand sein Aroma aber als sehr interessant. Dabei spielt die ungewohnte Geschmacksnote ganz sicher eine führende Rolle. Es ist kein üblicher "Klarer", sondern eine eher seltene Delikatesse. Ich würde sie - wortmalerisch - mit folgenden Attributen beschreiben wollen:
# Erdige Kiefernnadeln im Abendrot
# Bergwanderung im Morgentau
# Moosige Wege
# Lichtes Unterholz
# Rast am Waldrand mit Blick auf die Berge

Resümee
Meine verbalen Geschmacksbilder werden für Sie wahrscheinlich nicht wirklich nachvollziehbar sein. Ich empfehle Ihnen jedoch trotzdem, eine Flasche zu pröben. Das Risiko eines Fehlkaufes ist angesichts des ungewöhnlichen Geschmackserlebnisses unbedingt zu vernachlässigen.


Saeco HD8924/01 PicoBaristo Kaffeevollautomat, AquaClean, automatischer Milchaufschäumer, silber
Saeco HD8924/01 PicoBaristo Kaffeevollautomat, AquaClean, automatischer Milchaufschäumer, silber
Preis: EUR 592,30

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Maschine für gutes Geld, 11. Januar 2016
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Diese Rezension bezieht sich auf Saeco HD8924/01

Die modernen Kaffee-Vollautomaten bieten mittlerweile einen sehr hohen Komfort und erscheinen in vielen Details zumeist ausgereift. Und sie haben natürlich auch ihren Preis. Seit Weihnachten 2015 nutzen wir das vorliegende Gerät und können ihm bislang überwiegend gute und sehr gute Eigenschaften bescheinigen.

Attribute und Wertungen
+ Ansprechendes und elegantes Design
+ Hohe Verarbeitungsqualität
+ Leichte und zügige Inbetriebnahme
+ Verständliche, übersichtliche und hilfreiche Bedienungsanleitung
+ Übersichtliche und selbsterklärende Bedienelemente
+ Betriebsbereitschaft der Maschine ist sehr schnell erreicht, die Aufwärmphase ist kurz
+ Portionierung von Kaffee oder Milch ist durch längeren Tastendruck schnell regulierbar
+ Der Milchaufschäumer produziert hochwertigen und nachhaltigen Milchschaum
+ Sehr kurze Spül- und Nachlaufdauer (nach Betätigung des Hauptschalters)
+ Automatische Zusatzreinigung erfolgt in regelmäßigen Intervallen vor Betriebsbereitschaft
o Maschinenreinigung ist etwas aufwendig, aber für die Geräteklasse durchaus in Ordnung
o Wassermenge zum Durchspülen des Gerätes (jeweils nach Abschaltung) erscheint zu gering, um eine gründliche Reinigung zu erzielen
o Menüführung ist insgesamt gut und in Ordnung, aber nicht herausragend
o Die ersten Tassen Espresso schmecken nach Plastik. Der Fehlgeschmack nimmt aber mit der Zeit ab und ist nach etwa 10 Tassen schon nicht mehr wahrnehmbar
- Reinigung des Milchaufschäumers ist schnell durchgeführt, das dafür nötige Abmontieren des Aufsatzes ist jedoch umständlich und recht kompliziert
- Keine Reinigungsmittel im Lieferumfang (auch nicht als Probepackung)
- Ersatz-Entkalkungsfilter Saeco CA6903/00 hält nur drei Monate und ist relativ teuer (ca. 15 Euro)

Resümee
Der SAECO-Kaffeautomat überzeugt durch seine funktionale Konstruktion und hinreichend gute Bedienbarkeit. Natürlich bleiben auch bei diesem Modell ein paar Wünsche übrig, vor allem die etwas umständliche und komplizierte Reinigung des Milchaufschäumers.


Onkyo CP-1050 (D) Hi-Fi Plattenspieler (Direktantrieb, 33/45rpm, MM Tonabnehmer) schwarz
Onkyo CP-1050 (D) Hi-Fi Plattenspieler (Direktantrieb, 33/45rpm, MM Tonabnehmer) schwarz
Wird angeboten von Cosse GmbH
Preis: EUR 410,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist alles wie früher, oder: Keine Kompromisse!, 22. Dezember 2015
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Diese Rezension bezieht sich auf Onkyo CP-1050

Mein geliebter Tangential-Plattenspieler (Revox B790, Baujahr 1978) macht nach mehr als 35 Jahren allmählich schlapp. Die technisch hochkomplizierte Laufwerkselektronik mit Dutzenden von ICs hat ihre Mucken und das Abtastsystem wurde noch nie ausgewechselt. Bezüglich des Bedienungskomforts (Endabschaltung, Nadelbeleuchtung, Drehzahlregelung) kann der neue Onkyo zwar nicht mithalten, aber die Zeiten, Hörgewohnheiten und das LP-Handling haben sich nun doch stark verändert. Ich bin alles andere ein Vinyl-Freak, besitze aber noch etliche Langspielplatten und kaufe ab und an gebrauchte Scheiben, wenn es keine oder nur schlechtklingende CDs zu der gewünschten Aufnahme gibt.

Analoges Vinyl vs. Digitales Plastik
Als phänomenal empfinde ich die Wiederauferstehung der analogen Musikkonserve und begrüße diese zunehmende Entwicklung ohne Einschränkungen. Die vermeintliche Endzeit der LP, etwa Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre, war auch geprägt von Vinylscheiben zweifelhafter Qualität, vor allem sog. Hit-Samplern (z. B. von "Arcade" oder "K-Tel") und Best-Of-Kompilationen. Dieser Markt dürfte längst und komplett auf die mp3-Schiene umgesattelt haben. Das bewußte Genießen eines analog vorliegenden Konzeptalbums hingegen kann ich mir auch heute noch sehr gut vorstellen. Überraschend erscheint mir im übrigen, daß der Anteil der E-Musik bei der Renaissance der schwarzen Scheiben wohl eher gering ist. Hier liegt die U-Musik mit all ihren Gattungen deutlich vorn. Das Erlebnis "Schallplatten hören", mit großformatigem Cover und warmem Sound, kann nicht zuletzt auch eine Zeitreise in die Entstehungsjahre des aufgelegten Tonträgers bedeuten und von daher nicht nur musikalisch interessant sein.

Onkyo macht keine Kompromisse
Wenn Sie diesen hochwertigen Plattenspieler aus seiner Verpackung nehmen, wird der Zeitgeist der 70er und 80er Jahre wieder lebendig. Es gibt keine Fernbedienung, keinen USB-Anschluß und auch keinen integrierten Entzerrer. Sie müssen also über einen Verstärker verfügen, der eine entsprechende Anschlußbuchse besitzt oder sich einen solchen anschaffen. In der unteren Preiskategorie sterben diese Geräte immer mehr aus. Hier wird klar, welche Zielgruppe die Firma Onkyo mit seinem Modell CP-1050 im Visier hat: altgediente Hasen, Puristen oder kostenresistente Musikliebhaber analoger Konserven. In jedem Fall ist unser Onkyo kein Massenprodukt und soll es auch nicht sein! Dennoch hätte ich mir vorstellen können, dem Plattenspieler einen zweiten - entzerrten und verstärkten - Ausgang zu spendieren, damit jeder Kunde ihn bequem mit dem CD-, MD- oder Tonbandeingang seines Amplifiers verbinden könnte.

Aufbau und Inbetriebnahme
Der Korpus des Plattenspielers muß zunächst mit dem schweren Plattenteller aus Aluguß und der Gummiauflage komplettiert werden, bevor Sie mit der relativ filigranen Montage des Tonabnehmerkopfes und seines Gegengewichtes beginnen können. Alle Arbeitsschritte sind in der Anleitung verständlich und hinreichend beschrieben. Nach Austarieren des Tonarms geben Sie das Auflagegewicht (Tonabnehmerdruck) vor, laut Empfehlung einen Wert zwischen 3 und 4 g. Auf dem Antiskating-Rädchen ist dieselbe Zahl bzw. der Höchstwert ("3") einzustellen. Mittels einer kleinen Wasserwaage läßt sich das Chassis schnell horizontal ausrichten. Die dafür drehbaren Gerätefüße ("Isolatoren") sind zwar etwas widerborstig und schwergängig, aber dieses Prozedere muß man ja nur einmal bzw. nach einem Standortwechsel vornehmen.
Die Klarsichthaube kennt nur zwei Ruhepositionen: offen oder geschlossen. Das könnte einer entspannten Bedienung im Wege stehen, wenn nämlich nicht ausreichend Platz über der
Haube vorhanden ist.
Für den vogelfreien 45er Adapter hätte ich mir einen Aufnahmeplatz neben dem Plattenteller gewünscht. Früher war das üblich, aber zugegeben: Man wird dieses Zubehör höchst selten benötigen und also getrost im Schrank verstauen können. Früher war ja auch mehr Lametta.

Der Audioanschluß
Der Anschluß des Audiokabels ist an sich völlig problemlos, bei mir war es das allerdings nicht. Denn die mitgelieferte Cinch-Litze ist recht kurz, und mein Plattenspieler steht nicht auf dem HiFi-Rack, sondern um die Ecke. Das Kabel verfügt zudem über eine integrierte, einpolige Masseleitung (so war das auch schon vor 40 Jahren üblich). Das kriegt man leider nicht für 'n Appel und 'n Ei und auch nicht überall: Cinch NF-/ Phonokabel mit Erdung. Natürlich kann man sich selbst helfen und ein bißchen was zusammensuchen oder -löten, aber es wäre vielleicht hilfreich, wenn ein längeres, separates Massekabel im Lieferumfang enthalten wäre.

Bedienung
Der Hauptschalter rastet bei Betätigung ein, die übrigen Bedienknöpfe sind Taster: 33/45 und Start/Stop. Der Hebel des Tonarmliftes befindet sich neben dem Antiskating-Rädchen, direkt neben der Tonarmaufhängung, also recht weit hinten. Optisch leistet sich unser Plattenspieler im laufenden Betrieb keine Kapriolen, wie etwa eine Stroboskopleuchte am Plattenteller oder sonst irgendein Lichtlein. Alles läuft im Dunkeln ab und praktisch lautlos. So benötigen Sie zum Auffinden einer bestimmten Stelle der LP, z. B. Track Nr. 5, eine helle Raumbeleuchtung, einen Lichtspot auf den Drehteller, eine Taschenlampe oder sehr gute Augen. Das ist gewiß nichts für Nachtblinde. Mindestens ein klitzekleines Lämpchen hätte ich mir hier schon irgendwo gewünscht. Aber wie gesagt: keine Kompromisse!
Per Knopfdruck beginnt der Plattenteller zu rotieren, und mit demselben Taster hält man ihn wieder an. Binnen zwei Sekunden kommt der Teller zur Ruhe und man kann die Scheibe schonend herunternehmen. Das kannte ich so noch nicht.

Sound
Hier müßte jetzt hier sehr viel geschrieben stehen. Über das Aufgehen eines akustischen Vorhangs gegenüber Konkurrenzmodellen (oder eben auch nicht), über A/B-Hörvergleiche mit Referenzgeräten, über Rauschabstand und Rumpelfaktoren uva. Denn der Klang eines Plattenspielers bzw. seines Tonabnehmers ist natürlich das Wichtigste, so wie bei jeder HiFi-Komponente. Ich habe mir ein paar alte Fachbücher aus den späten Siebzigern vorgeholt ("High Fidelity Jahrbuch" Band 8 und 9) und staunend darin geblättert. Ja, damals gab es auch noch Dual und Braun und Wega und Loewe Opta und Saba und Nordmende und Grundig und Telefunken. Und auf fast 20 Druckseiten wird über den zeitgenössischen Stand der Phonotechnik kompetent und kompliziert berichtet. Eigentlich hat die digitalisierte Technik viele der hier erläuterten Probleme längst hinter sich lassen dürfen. Aber nun sind sie doch wieder da: voll analog - und keine Kompromisse! Um Mißverständnissen entgegenzutreten: Dieser Plattenspieler klingt nach meinen persönlichen Höreindrücken hervorragend und meistert die bekannten technischen Schwierigkeiten mit wohltuendem Schweigen.

Attribute und Wertungen
+ Sehr detaillierte und ausführliche Bedienungsanleitung (Zeichnungen mit Prosatext)
+ Wertiger Adapter für 45 UPM Schallplatten aus gedrehtem Aluminium
+ Zur waagerechten Ausrichtung des Chassis lassen sich die Füße in der Höhe verstellen
+ Abnehmbares Audiokabel (Cinch) mit separater Masseleitung
+ Leichtgängige und zugleich "satte" Kurzhubtasten
+ Start/Stop-Taste steuert den Direktantrieb, unabhängig von der Stellung des Tonarms
+ Schnelles Abbremsen des Plattentellers nach Drücken der Stoptaste
+ Sanfter Tonarmlift
+ Ausgezeichneter Klang des Abtastsystems
o Relativ kurzes Cinch-Audiokabel (ca. 100 cm, aber mit vergoldeten Steckern)
o Kein Halter für den 45er Adapter am Chassis
o Abdeckhaube hat nur die Stellungen "offen" oder "geschlossen". Damit sie von selbst geöffnet bleibt, ist eine z. B. Regalhöhe von mindestens 38 cm erforderlich (lichte Höhe = 22 cm)
o Keine Motorabschaltung, wenn die Nadel in der Auslaufrille angekommen ist
o Kein integrierter Entzerrer: spezielle Phonobuchse am Verstärker wird benötigt!

Resümee
Möchten Sie bisweilen abtauchen in die Geschichte der Musiktechnik und analoge Konservenmusik hören wie vor 40 Jahren? Von schwarzen Vinylscheiben? Mit Rillen drauf? Dann sind Sie mit diesem Modell von Onkyo sehr gut bedient. An wenigen, aber nicht entscheidenden Stellen hätte ich mir vom Hersteller den einen oder anderen Kompromiß gewünscht bzgl. Ausstattung, Konstruktion und Bedienungskomfort. Aber Medizin muß zumindest leicht bitter schmecken, sonst nützt sie nichts.
Der Klang dieses Phonogerätes, respektive seines Abtastsystems, ist, ohne Einschränkungen, als hervorragend zu bezeichnen. Onkyo liefert insgesamt ein grundsolides Stück bewährter Phonotechnik ab und geht nirgendwo Kompromisse ein, auch nicht bei Komfort und Preis.


Bruzzzler Grillerette Classic - rauchfreier Holzkohlegrill inkl. Tragetasche
Bruzzzler Grillerette Classic - rauchfreier Holzkohlegrill inkl. Tragetasche
Preis: EUR 89,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Messerscharfes Grillerlebnis, 21. Dezember 2015
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Diese Rezension bezieht sich auf Wiesenhof Bruzzzler

Eigentlich ist die Jahreszeit nicht so ganz passend zum Grillen im Freien, aber das fast frühlingshafte Wetter war uns Motivation genug, diesen originellen Tischgrill auszuprobieren.

Aufbau und Inbetriebnahme
Dank der sehr instruktiven Anleitung gelingt es in kaum einer Minute, die Bauteile des Bruzzzlers problemlos zusammenzusetzen. Etwa 20 ml Anzündgel müssen dabei in den Gelbehälter eingefüllt werden. Hierfür hätte ich mir vom Hersteller einen einfachen Meßbecher als Zugabe gewünscht, aber es geht freilich auch ohne. Bei der Wahl der Holzkohle sollten Sie darauf achten, daß diese aus nicht zu vielen großen Brocken besteht, bzw. Sie sollten kleinere Stückchen für die Befüllung des Kohlebehälters heraussuchen.
Die einzelnen Arbeitsschritte im Überblick:
(0) Einsetzen der Batterien
(1) Einfetten der oberen Grillplatte (z. B. mit Olivenöl oder Kokusfett)
(2) Einsetzen der flachen Gel-Schale und Bio-Brenngel hineingeben
(3) Gebläse auf volle Leistung bringen (Poti bis zum Anschlag rechts)
(4) Gel per Feuerzeug anzünden
(5) Gefüllten Holzkohlezylinder auf die leicht flammende Gelplatte stellen
(6) Binnen weniger Minuten raucht die Holzkohle nicht mehr und glüht gleichmäßig: Auflegen des Kohlegefäß-Deckels, am besten mit einer (Grill-)Zange
(7) Aufsetzen der oberen Grillplatte und Fixieren derselben mit den beiden Bügelverschlüssen
(8) Reduzieren der Gebläseleistung und damit der Grillhitze um bis zu 50% (Erfahrungswerte!)
(9) Auflegen des Grillgutes

Grillergebnisse
Konstruktion und Gestaltung/Formgebung der Grillplatte überraschen! Die Abbildungen auf der Titelseite der Anleitung und das Amazon-Produktfoto zeigen, daß sie aus einem geschlossenen Mittelfeld aus drei genoppten Ringen sowie vier äußeren offenen Ringen besteht bzw. früher einmal bestanden hat. Bei meinem Exemplar hingegen sind es vier innere (geschlossen) und drei äußere (offen) Kreise. Warum erwähne ich das? Die Hitze auf der geschlossenen Mitte (Durchmesser bei meinem Modell: 18 cm) der Grillplatte ist deutlich geringer als über den Öffnungen der äußeren Ringe. Das ebendort abgelegte Grillgut bruzzelt also schneller durch. Von den Würstchen oder Fleischstücken, die teilweise auf dem geschlossenen Innenteller und teilweise auf der Lochung zu liegen kommen - was der Normalfall sein dürfte -, gart die eine Partie deswegen schneller als die andere. Allerdings vermute ich, daß diese Temperaturdifferenz stark abhängig ist von der Luftmenge, die das Gebläse fördert. Es bedarf also einer gewissen Grillroutine und Feingefühl mit der Regelung, um hier homogene Ergebnisse zu erzielen.

Reinigung und Pflege
So silbrig schön, wie sich unser Tischgrill vor dem erstmaligen Gebrauch präsentiert, bleibt er nicht lange. Vor allem die hochglänzende Grillplatte präsentiert sich nach dem Angrillen als weitgehend stumpf und unansehnlich. Es mag technische oder wirtschaftliche Gründe geben, warum der Hersteller auf einen herkömmlichen Grillrost, bestehend aus parallelen Stahlstiften, verzichtet hat. Unsere Grillplatte ist - kostengünstig - aus einem Stück Stahlblech gestanzt. Leider wird eine gründliche Reinigung durch die messerscharfen Kanten an der äußeren Wulst und an allen Öffnungen sehr erschwert. Eigentlich kann man die Platte nur mit Arbeitshandschuhen sicher und fest halten, wie es für ein ordentliches Schrubben erforderlich wäre. Ansonsten sind Schnittverletzungen garantiert.

Attribute und Wertungen
# Leergewicht ca. 3600 g (incl. Batterien und Tasche)
# Höhe: 22 cm, Durchmesser: 37 cm
# Grillrostdurchmesser 32 cm
+ Robuste Konstruktion, gefälliges Design (glutroter Außenbottich)
+ Widerstandsfähige und paßgenaue Bauteile aus Edelstahl bzw. Stahl
+ Sehr gute und handliche Anleitung
+ Batterien (4 Stück AA, Mignon) im Lieferumfang
+ Stabile Tragetasche (Köcher) liegt bei
+ Sanftgängiger Regler für das integrierte Gebläse, mit Hauptschalter und Betriebskontrollbirne
+ Originalkarton ist robust und ideal zur Überwinterung des Tischgrills
+ Geringe Erwärmung des Außentopfes, unschädlich für Terrassentische oder -böden
+ Auf die glühenden Holzkohlestücke kann kein Fett herabtropfen
o Keine Reglerskala - hier sind Erfahrung und Gefühl erforderlich
o Wünschenswert wäre ein einfacher Meßbecher zum Portionieren des Grill-Gels
- Messerscharfe Kanten an der äußeren Wulst und allen Öffnungen der oberen Grillplatte
- Konstruktion und Formgebung der Grillplatte erscheint eher ungünstig für gleichmäßige Grillergebnisse

Resümee
Die Grillerette, wie sein Hersteller sie zärtlich nennt, ist ein originelles und überraschend funktionales Gerät. Das Anfachen der Holzkohleglut ist überhaupt kein Problem und gelingt, dank des integrierten Gebläses, schnell und problemlos. Tropfendes Fett, das bei herkömmlichen Kohlegrills auf die Glut fällt und dort zischend und ungesund verbrennt, gibt es hier nicht. Denn dieses landet in einer Edelstahlschale, die auch mit etwas Wasser gefüllt werden kann.
Gravierender Nachteil der Konstruktion ist nach meiner Einschätzung die Grillplatte mit ihrem geschlossenen Kern und ihren offenen Außensegmenten, welche bei Neulingen zu ungleichmäßigen Garergebnissen führt. Aber auch Experten müssen sich spätestens bei der nachhaltigen Reinigung des Grillrostes vor handfesten Schnittverletzungen vorsehen.


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