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Rezensionen verfasst von
eophone
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G-STAR Herren Slim Jeans Arc 3D Blau (medium aged 071) 36W / 34L
G-STAR Herren Slim Jeans Arc 3D Blau (medium aged 071) 36W / 34L
Preis: EUR 86,17

3.0 von 5 Sternen Modern Walking, 24. März 2015
Rezension bezieht sich auf: G-STAR Herren Slim Jeans Arc 3D (Textilien)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin kein Modeverächter. Wo stände die Kultur heute, wenn man Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen wäre?! Toleranz hat freilich Grenzen, und diese Jeanshose kommt schon relativ nahe heran an meine persönliche Schmerzgrenze.

Sitz und Paßform
Die Jeanshose wurde in der angegebenen Größe geliefert und paßt mir von daher problemlos. Man sollte sie allerdings nicht gleich gegen das Licht halten, macht sie dabei doch einen erbärmlichen Eindruck und gleicht Opas letzter Reitbuchse oder einer Spezialschatulle für O-Beine. Tatsächlich sitzt die Hose dennoch überraschend gut, in den Knien und an den Waden allerdings etwas stramm. Sie sollten sie unbedingt im Laden anprobieren, denn je nach individuellen Körperformen könnte sie auch schnell zu eng ausfallen. "Bequem" ist allerdings kaum das treffliche Attribut für ihren Tragekomfort.

Fertigung, Material und Preis
Made in Vietnam. Nun ja, da wird eben extrem günstig produziert. Demgegenüber ist der hiesige Preis nicht gerade ein Schnäppchen. Dennoch überzeugt die Hose bzgl. Detailgüte und Materialien voll und ganz. Insofern geht der Verkaufspreis in Ordnung - immerhin gehört eine nicht unerhebliche Portion Kreativität, Innovation und Können dazu, ein solches Beinkleid zu ersinnen und zu formen.

Zielgruppe
Sicherlich richtet sich dieses Produkt nicht an ältere Herren, auch nicht an modebewußte ältere Herren. Auffällig ist die vorliegende Jeanshose in jedem Fall, egal wer sie trägt. Aber für einen Jahrhundertskandal wird sie wohl nicht sorgen. Jugendliche oder jugendbewußte Männer mit modischen Ambitionen werden sich in ihr wohlfühlen (wenn die Größe passend gewählt ist). Vielleicht sorgt der gewöhnungsbedürftige Schnitt sogar für einen Trend auf dem Jeansmarkt.

Bewertungsspektrum
Eine Gesamtnote festzulegen fällt mir schwer, weil ich auch die Alltagstauglichkeit berücksichtigen möchte. Und nicht jeder will um jeden Preis auffallen.
***** Originalität und Innovationsindex
***** Nähtechnische Umsetzung
**** Güte der Materialien
*** Alltagstauglichkeit
** Eleganz
* Unauffälligkeit

Resümee
Eine Jeanshose für Modebewußte, Trendbegeisterte, Mutige, Gleichgültige oder Ultramoderne. Robuste Materialien wurden verwendet und sehr gut verarbeitet. Da gibt es nichts zu kritisieren. In Büros ohne Kleiderzwänge wird man sie sicherlich auch tragen können und damit wahrscheinlich sofort auffallen: Modern Walking! Ich bleibe brav und trage sie nur zu Hause.


Black+Decker 18 V/2,0 Ah Li-Ion Akku-Astsäge Hoch-Entaster, 20 cm Schwertlänge, GPC1820L20
Black+Decker 18 V/2,0 Ah Li-Ion Akku-Astsäge Hoch-Entaster, 20 cm Schwertlänge, GPC1820L20
Wird angeboten von MyToolStore
Preis: EUR 154,90

5.0 von 5 Sternen Steiler Zahn, 27. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Black+Decker 18 V/2,0 Ah Li-Ion Akku-Hoch-Entaster, 20 cm Schwertlänge

Das Abtrennen von Ästen höher gewachsener Bäume ist jedesmal ein gefährliches Unterfangen, weil der Sägende zumeist auf einer Leiter stehen muß. Damit ist eine riskante Instabilität gegeben, der sich nur gelenkige und erfahrene Kettensäger stellen sollten. Abhilfe schaffen kann dieser Hoch-Entaster, der eine maximale Sägehöhe von etwa vier Metern ermöglicht.

Zusammenbau und Funktionsprüfung
Angeliefert wird das Produkt in einem bedruckten Karton (18 x 19 x 105 cm). Die drei Teile (Sägekopfstange (+ Verlängerungsrohr, nur bei Bedarf) + Handgriffstange) sind binnen einer Minute zusammengesetzt. Der Akku muß zunächst geladen werden. Dafür wird ein federleichtes Steckernetzteil mitgeliefert, das über eine ca. 1 m lange Zwillingslitze mit dem Ladestecker fest verbunden ist. Dieser wird an den eigentlichen Akku angeflanscht. Die blinkende Diode signalisiert: hier wird geladen!
Ohne Zwischenrohr ist unser Werkzeug immerhin auch noch etwa 2 Meter lang. Vielleicht hätten Sie gern die Möglichkeit gehabt, den Handgriff direkt an den Sägekopf andocken zu können. Das ist aus gutem Grunde nicht vorgesehen: In diesem Fall wäre die Verletzungsgefahr sehr hoch, da die Säge nicht über eine Ketten- und Rückschlagbremse verfügt und zudem keinen seitlichen Handgriff besitzt. Wie schnell könnte dem Anwender das ungeschützte Sägeschwert ins Gesicht schlagen! Das mag ich mir lieber nicht ausmalen.
Die Inbus-Befestigungsschrauben für Kettenradabdeckung und Sägeschwert sind ab Werk nicht sehr fest eingedreht. Sie sollten sie vor dem ersten Gebrauch nachziehen.

Ladezeit und Akkuleistung
Ein leerer Akku ist nach vier Stunden geladen. Wenn Sie beabsichtigen, einen weitläufigen Renaissancegarten zu pflegen, müssen Sie sich schon einen zweiten Akku zulegen. Aber für solch professionelle Anwendungen ist unser kleines Sägelchen gewiß nicht gebaut worden: "... nicht für den gewerblichen Einsatz bestimmt" (S. 12). Für normale Nutzung sollte ein Akku hinreichen.
Wie lange Sie mit einer Akku-Ladung hinreichen, hängt natürlich stark vom Umfang der Sägearbeiten, von der Härte des Holzes und vom Alter des Akkus ab. Laut Hersteller sollen etwa 150 Scheiben von 3,5 cm dicken Ästen möglich sein. Das ist gewiß eine wohlwollende Kapazitätsangabe, im Neuzustand und unter optimalen Bedingungen ermittelt.

Handhabung in freier Wildbahn
Etwas wackelig ist die ganze Angelegenheit schon, vor allem bei Verwendung des Verlängerungsrohres. Aber das ist bei ausladenden Gestängen nun mal so. Dazu kommt die benötigte Muskelkraft, um das Aggregat sicher und konzentriert in der Luft halten zu können. Aber für viele Arbeiten benötigen Sie eben keine Leiter und sind mit ihrem Körper weit genug weg vom gefährlichen Sägekopf. Um sich mit den Eigenarten des Werkzeuges vertraut zu machen, sollten Sie klein anfangen und mit der kurzen Variante Erfahrungen sammeln, bevor Sie sich an der langen Leitung versuchen.
Schon bei den ersten Sägeversuchen überrascht das Werkzeug durch kräftigen Durchzug und überraschend hohe Sägeleistung. Daß da nur ein äußerlich kleiner Akku am Handgriff sitzt und die Energie liefert, ist schon erstaunlich. Auch schwer zugängliche Stellen lassen sich dank der schlanken Bauform gut erreichen.
Die Behauptung der Produktwerbung, man könne bis zu 17 cm dicke Äste kappen, erscheint übertrieben - aber es funktioniert tatsächlich. Scheitern könnte ein solches Unterfangen jedoch dann, wenn der teilweise durchtrennte und langsam nach unten abgehende Ast die Sägekette einklemmt. Dann geht gar nichts mehr. Sie sollten sich also vor dem Sägen solcher Granaten eine Strategie zurechtlegen, wie Sie sie in der Anleitung erläutert finden (S. 17: "Äste schneiden").
Unseren Hoch-Entaster können Sie freilich auch in Bodennähe einsetzen. Dabei sollten Sie allerdings unbedingt achten auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu neugierigen Zuschauern und Haustieren und auf eine sichere Standposition.

Pflege und Wartung
Nach jedem Gebrauch sollte der Sägekopf von groben Spänen und sonstigem Unrat gereinigt werden. Ansonsten wird die nachfolgende Ingebrauchnahme gewiß unerquicklich, weil vorher gesäubert werden muß, damit die Kette leicht durchläuft. Man würde das unliebsame Problem also nur verlagern und sogar verkomplizieren. Denn kalt gewordenes Sägeöl ist schwerer zu entfernen als das vom Betrieb noch warme.
Einen integrierten Ölbehälter hat unser Maschinchen nicht (im Gegensatz zu allen normalen Hand-Kettensägen). Während der Sägearbeiten wird also nicht automatisch nachgeschmiert. Nach Gebrauch und Reinigung, bei umfangreichen Arbeiten besser auch mal zwischendurch, sollte die Kette frisch eingeölt werden.
Das Einstellen der Sägekettenspannung ist von zentraler Bedeutung für eine sichere Funktion und für ein möglichst langes Leben der Kette. Vor allem nagelneue Sägeketten längen sich schon nach kurzer Benutzung. Da sollten Sie also häufiger den Sitz kontrollieren, ansonsten nach etwa 10 Betriebsminuten.
Den Lithium-Ionen-Akku lagern Sie bei längerer Nichtbenutzung am besten voll geladen oder sogar im am Netz angeschlossenen Ladegerät.
Das Verstauen der Säge nach geleistetem Tagewerk erscheint etwas umständlich. Ein Köcher wird nicht mitgeliefert - aber das wäre für diesen Preis wohl auch zu viel verlangt. Ich benutze den Originalkarton und hätte mir gewünscht, beim Auspacken besser aufgepaßt zu haben. Denn die Halterungen und Kulissen aus Recycling-Pappe sind wohl nur für den ersten Transport zum Kunden konzipiert. Man kriegt das Gesamtkunstwerk nur mühsam wieder zusammen und hat am Ende das Netzteil noch übrig.

Attribute und Wertungen
# Kettengeschwindigkeit im Leerlauf: 114 U/min
# Ersatzakku Black & Decker 18V/1.5Ah (F5) Li-Ion Slidepack Akku (ca. 75 Euro)
# Ersatzkette Black & Decker A6158 Ersatzkette für Akku-Astsäge GPC1800 (ca. 14 Euro)
# Bio-Sägekettenöl z. B.: Bio-Öl 5 Liter (ca. 18 Euro) oder Bio-Öl 1 Liter (ca. 6 Euro)
+ Lithium-Ionen-Akku (18 Volt)
+ Brauchbare Anleitung (übersetzt aus dem Englischen)
+ Griffiger, dicker Schaumstoffüberwurf am Handteil
+ Narrensichere Einschaltsperre, Säge läuft nur bei Daumendruck
+ Dank fehlender Netzzuleitung geht das Sägen ohne nerviges Kabelzupfen schnell und zielsicher voran
+ Kräftiger Durchzug und überraschend hohe Sägeleistung
+ Schlanke Bauart des Sägekopfes ermöglicht Arbeiten auch an schwer zugänglichen Stellen
+ Insgesamt einfache Handhabung
o Einfaches Ladegerät, aber elektronisch geregelt
o Kettenöl nicht im Lieferumfang
o Inbusschlüssel liegt bei, er taugt aber nicht viel
o Klemmvorrichtung für Inbus und Kettenöl an der Schwertschatulle ist gut gemeint, in der Praxis aber eher nervig, da der Schlüssel nicht fest einrastet
- Sägekopf ist nicht schwenkbar (obwohl das in einer der Amazon-Produktabbildungen suggeriert wird)

Resümee
Dies ist ein feines Werkzeug für die vom Hersteller vorgesehen Arbeiten. Eine kräftige Handmotorsäge kann und soll es nicht ersetzen. Für bestimmte Sägewinkel wünschte ich mir eine variable Ausrichtung des Sägekopfes (wie in einer Produktabbildung irreführender Weise zu sehen). Ob diese in der Praxis allerdings wirklich die theoretisch vermuteten Vorteile bringen würde, ist zumindest ungewiß. Durch die komplett gestreckte Bauform sind unerwartete Reaktionen der Sägekette am ehesten kalkulierbar und die Unfallgefahr gering. Fünf Sterne!


kwb  Mehrkranzlochsäge, 7-teilig Akku Top, silber, 498720
kwb Mehrkranzlochsäge, 7-teilig Akku Top, silber, 498720
Preis: EUR 25,11

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Variabler Holzlocher mit Fertigungstoleranzen, 19. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf "kwb Mehrkranzlochsäge (7-teilig)", ASIN = B00JKLWKZS

Lochsägen sind sehr praktische Werkzeuge, um kreisrunde Öffnungen in Holzbretter usw. zu bohren. Sieben Sägezahnkränze mit gängigen Durchmessern (46 mm bis 97 mm) stehen bei diesem Modell zur Verfügung. Jeder Einsatz wird per Bajonettverriegelung mit dem Träger aus Aluguß verbunden. Als zentrale Führung dient ein spezieller Stahlbohrer, der in die Trägerachse eingesetzt und mit ihr verschraubt wird. Die Antriebsachse selbst ist sechseckig (Schlüsselweite = 10 mm). Einige Abbildungen bei Amazon entsprechen nicht diesem Produkt!

Wie arbeitet man mit einer Lochsäge?
Das muß der Käufer dieses Produktes entweder bereits wissen oder sich anderweitig informieren. Eine Kurzanleitung o. ä. gibt es nicht, auch keine lesbaren Sicherheitshinweise, obwohl unser Werkzeug durchaus ein gefahrenträchtiges Tool ist! Lediglich drei winzige Pictogramme weisen darauf hin, daß der Anwender Gehör- und Augenschutz sowie eine Staubmaske tragen sollte. Welche Drehzahl sollte man für welche Lochgrößen verwenden? Immerhin findet man den Hinweis: "max. 1500 Umdr." Kann man ein zu klein ausgesägtes Loch nachträglich mit einem der größeren Sägeblätter erweitern? Das kann man nicht, aber dazu gibt es keine Hinweise. Ich möchte nicht wissen, wieviele Kunden das schon mal in ihrer Not ausprobiert und dabei womöglich irreperable Schäden verursacht haben. Ein Billigprodukt aus dem Schnäppchenregal ist unsere Lochsäge nun gerade nicht, und in solchen Fällen erwarte ich schon einen Beipackzettel.

Neuartige Span-Nuten in Theorie und Praxis
Herkömmliche Lochsägen haben ein geschlossenes Rund - bis auf einen kleinen Spalt, um die Stahlkränze einsetzen und herausnehmen zu können. Der Hersteller kwb beschreitet neue Wege. Die Idee ist gut: Die runden Sägeblätter erhalten zwei bis vier 5 mm breite und 20 mm lange Nuten (Anzahl je nach Durchmesser des Lochsägeblattes). Dadurch sollen die Sägespähne besser herausrieseln können. Zudem verringert sich in jedem Fall die Reibungswärme. Leider führen die Nuten, zumal bei kleineren Lochdurchmessern, leicht zum unerwünschten Verkanten der durch sie entstandenen Sägeblattsegmente. Dadurch fransen die Löcher zwangsläufig aus, der Schnittwinkel zwischen dem Kreisloch und der Oberfläche des Werkstückes taumelt zwischen 85 und 95 Grad. Der Handwerker spürt das an der Laufunruhe beim Lochsägen.

Attribute und Wertungen
# Sechskantachse. Zum Einspannen ist eine Maschine mit einem großen Bohrfutter nötig (> 10mm)!
# Sieben Bohrkränze: 46 – 53 – 59 – 66 – 73 – 82 – 94 mm
# Schnittiefe max 30 mm
# Max. 1500 U/min
+ Robuste und schwere Bauform mit soliden Materialien
o Bohrfutter mit mehr als 10 mm Aufnahmeschaft erforderlich. Kleine Akkuschrauber können damit also nichts anfangen! Auf der Verpackung ist dazu überhaupt nichts angegeben.
- Auf dem spartanischen Beilagezettel wird eine Schnitt-Tiefe von 32 mm angegeben, auf der Homepage findet sich die korrekte Angabe "30 mm". Zwei fehlende Millimeter, die sehr nervig sein können.
- Vier bis zwei seitliche Span-Nuten für einen um (angeblich) 40% besseren Sägefortschritt und geringere Wärmeentwicklung. In der Praxis machen die Nuten eher Probleme und erschweren bzw. verhindern ein sauberes Arbeiten.
- Aufnahmeteller eiert leicht
- Keine Bedienungs- oder Sicherheitshinweise
- Zu teuer: Es gibt im gleichen Preissegment hochwertigere Lochsägen

Resümee
Eine teure Lochsäge, die trotz der innovativ scheinenden und patentierten Neuerung der seitlichen Span-Nuten in der praktischen Handhabung enttäuscht. Ungenaue, fehlende oder sogar falsche Angaben auf der Pappeinlage der Produktverpackung erhöhen die Freude des Handwerkers nicht. Der nicht ausgewuchtete bzw. schlampig hergestellte Aufnahmeteller eiert. Das ist nicht akzeptabel. Zwei Sterne für den Mut zur Nut.


Toshiba LED Kerzenlampe 5,5 W (entspricht 40W), 2700K (extra warmton), E14, 470LM, Abstrahlwinkel 240, matt LDC003D2760EUC
Toshiba LED Kerzenlampe 5,5 W (entspricht 40W), 2700K (extra warmton), E14, 470LM, Abstrahlwinkel 240, matt LDC003D2760EUC

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichte Momente in alten und neuen Fassungen, 8. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Toshiba LED Kerzenlampe 5,5 W (entspricht 40W)

Forschung und Industrie suchen seit vielen Jahren nach validen Ersatztechnologien für unsere seit Jahrzehnten vorherrschenden Glühlampen. Der erste Schritt auf diesem schwierigen Weg waren Halogenbirnen. Sie werden ab 2016 verboten sein - wegen ihrem unverändert hohen Energieverbrauch. Dann kamen die berüchtigten Leuchtstofflampen in stark verkleinerten Formen, die bisweilen so häßlich ausschauen, daß man sie am liebsten gar nicht kaufen möchte. Das Problem ihrer Miniaturisierung konnte bis heute noch nicht vollständig gelöst werden. Aber schon sind andere Lichtquellen auf dem Vormarsch:

LED – das kleine Wunder
Diese eigentlich schon recht alte Technologie wurde dramatisch verbessert und bietet in seinen modernen Ausformungen fast nur Vorteile gegenüber herkömmlichen Glühfäden. Der Energiebedarf ist noch einmal signifikant gesunken, bei größerer Helligkeitsausbeute! Hinzu kommt eine sehr lange Lebensdauer, und Probleme mit häufigen Schaltzyklen (Ein/Aus) gibt es nicht. Aber nicht immer möchte der Anwender strahlend helles Licht haben. Gerade bei Kerzenbirnen, wie der vorliegenden, gilt das häufig. Wenn Sie unsere Birne über einen herkömmlichen Dimmer regeln möchten, werden Sie nicht zufrieden sein. Zwar läßt sich die Helligkeit in engen Grenzen verringern, aber ab einer gewissen Schwelle beginnt das schwächer werdende Licht zu blinken, und zwar umso schneller, je stärker sie herunterregeln.

Konkurrenten
Die Firma "Vosla" aus Plauen hat vor gut einem Jahr eine LED-Lampe (Sockel E27) auf den Markt gebracht, die vier "Glühfäden" aus LED-Ketten enthält. Damit können sehr ähnliche Leuchteigenschaften erzielt werden wie mit dem seit zwei Jahren offiziell verbotenen Glühlampen-Original. Inzwischen gibt es weitere Hersteller, die Birnen mit ähnlichem Konstruktionsprinzip anbieten, z. B.:
5er Pack greenandco® E14 Glühfaden LED Kerze 2W (ersetzt 25W) / 2700K (warmweiß)
LE 2 Watt C37 LED Kerzen, ersetzt 25 Watt Glühlampe, warmweiß.
Beide Birnen sind jedoch ebenfalls nicht dimmbar. Aber wir Verbraucher dürfen hoffen, daß schon bald weitere Innovationen in diesem Produktsegment auf uns zukommen werden. Deswegen denke ich derzeit immer noch nicht daran, alle herkömmlichen Glühlampen in unserem Haus gegen stromsparende LED-Pondons auszutauschen.

Attribute und Wertungen im Überblick
# Sockel: E14
# Gewicht: 41 g (Glühlampe: 15 g)
# Lebensdauer: max. 15.000 h
# Schaltzyklen: 15.000
# Stromverbrauch: 5,5 W
# Lichtausbeute entspricht einer 40-Watt-Glühlampenkerze
+ Außenmaße (38 x 113 mm) entsprechen weitgehend dem Glühlampen-Original (35 x 100 mm)
+ Birne paßt in alle neueren und fast alle altertümlichen Lampen
+ Optisch unterscheidet sich die LED-Variante kaum vom Glühfaden-Original
+ Praktisch keine Zünddauer
+ Subjektiv angenehme und warme Farbtemperatur (2700K)
- Nicht dimmbar
- Relativ hoher Preis

Resümee
Wenn Sie ein Leuchtmittel mit konstant hoher, hinreichend großer Lichtstärke (= 40 Watt Glühlampe) und geringem Energiebedarf suchen, sind Sie mit dieser LED-Birne von Toshiba gut beraten, auch wenn der Preis nicht gerade Schnäppchencharakter hat. Leider ist unsere Lampe nicht dimmbar. Da gibt es auf dem Markt längst Produkte, die damit kein Problem haben. Gegenüber den unsäglichen "Energiesparlampen", die nach dem Prinzip einer Leuchtstofflampe funktionieren, ist der Fortschritt jedoch unverkennbar. Die E27-Prototypen des Herstellers Vosla (Plauen), bei denen die Wolfram-Glühfäden durch LED-Ketten ersetzt werden, lassen allerdings hoffen, daß die technische Entwicklung noch lange nicht am Ende ist.
Vier Sterne für ein gutes Qualitätsprodukt.


AmazonBasics Toslink Optisches Digital-Audiokabel, 3 m
AmazonBasics Toslink Optisches Digital-Audiokabel, 3 m
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rätselhafter Kabelsalat, 20. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Kabel haben zahlreiche Kunden immer mal wieder in einer wütenden Rezension verrissen, weil dessen Toslink-Stecker angeblich nicht in die Buchsen der zu verbindenden Geräte passen.

(1) Ich will nicht glauben, daß alle diese Anwender vergessen haben könnten, den unscheinbaren Schutznippel vorher abzuziehen. Wenn doch, dann paßt der Stecker natürlich überhaupt nicht. Schon mit geringer Gewaltanwendung verwürgt man die Buchse für alle Zeiten.

(2) Genausowenig denkbar erscheint mir, daß alle betroffenen Kunden den Stecker des Lichtleiterkabels verdreht in die Buchse hinzuquälen versuchten. Auch in diesem Falle würden sie die filigranen Buchsen garantiert und hinreichend beschädigen.

(3) Sollte die Streuung in der industriellen Massenfertigung eines Herstellers so groß sein, daß immer mal wieder ein Exemplar mit unbrauchbaren Steckern herausspringt? Auch das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Sehr wahrscheinlich werden die Kabel in verschiedenen Ländern auf unterschiedlichen Maschinen und natürlich auch mit nicht identischen Rohstoffen hergestellt. Das würde die Toleranzen erklären können. In Ordnung und akzeptabel ist das natürlich nicht. Das mir gelieferte Kabel jedenfalls ist paßgenau gearbeitet und überträgt die digitalen Lichtsignale einwandfrei. Einige Kunden beschweren sich zudem über Plastikgestank. Auch das kann ich nicht bestätigen. Leider vermag ich nur genau das mir vorliegende Exemplar zu bewerten.

Attribute und Wertungen im Überblick
+ Dickes, weiches, flexibles und sehr robustes Kabel
+ Sicher sitzende Abdecknippel für die empfindlichen Kabelenden
+ Keine Geruchsbelästigung durch stinkendes Plastik
+ Sehr günstiger Preis
o Relativ großdimensionierte Stecker an beiden Kabelenden. Dadurch hat man enorme Kräfte beim Einstöpseln und kann die zumeist zierlichen Buchsen der Anschlußgeräte schnell beschädigen, vor allem wenn man es mit der korrekten Ausrichtung nicht so genau nimmt.
- Offenbar mangelhafte Qualitätssicherung, weshalb manchmal auch minderwertige bzw. fehlerhafte Exemplare ihren Weg zu erwartungsfrohen Kunden finden.

Resümee
Ein sehr wertiges Kabel zum Spottpreis! Womöglich gibt es aber Fertigungstoleranzen (evtl. bedingt durch unqualifizierte Herstellung in fernen Ländern), so daß einige Kunden beim Anstöpseln verzweifeln und teilweise sogar ihre Gerätschaften beschädigen. Einziger Trost ist hier die Garantieregelung: Wenn die Stecker nicht passen sollten, können Sie das Kabel zurückschicken. Aber bitte niemals den Stecker mit Gewalt in die Gerätebuchse hineinquetschen - dann wird's am Ende noch richtig teuer! Für diese unwägbare Qualitätssituation ziehe ich einen Stern ab, auch wenn das mir gelieferte Exemplar tadellos funktioniert.


Onkyo TX-NR 535 S silber 5.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver (HDMI 2.0, WiFi, Bluetooth, 4k/60Hz, Musikdienste, Remote App)
Onkyo TX-NR 535 S silber 5.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver (HDMI 2.0, WiFi, Bluetooth, 4k/60Hz, Musikdienste, Remote App)
Wird angeboten von Mediadeal
Preis: EUR 302,84

29 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau, 9. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Onkyo TX-NR 535 S silber 5.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver

Seit einiger Zeit suche ich vornehmlich nach einem wertigen und funktionablem Abspielgerät für WAV-Dateien vom USB-Stick, in handelsüblichem Stereo (bzw. Mono bei älterem Material), und am liebsten per Kopfhörer, ab und an vielleicht aber auch mal über herkömmliche Stereoboxen. Andererseits habe ich weder Smartphone noch Handy. Und nun wird dieses Onkyo-Raumschiff angeboten. Ich lese ein paar Kundenrezensionen, und mir stehen die Haare zu Berge. Die Technik mit ihren beliebig vielen Abkürzungen, die wenige nur verstehen, hat uns alle im Griff. Wir werden sie nie mehr los, und wir werden gezwungen, uns weniger um künstlerische Aspekte zu scheren (z. B. um die Musik oder den Film an sich) als vielmehr um den technischen Workflow drumherum. Jeder mag seine Schwerpunkte setzen, wo er denn möchte. Ich möchte an dieser Stelle eigentlich in erster Linie nur eines: Musik hören. Und ich frage mich: Ist das ohne nennenswerte Probleme und zugleich komfortabel auch mit solch einem überfrachteten Apparat möglich?
(?) Kann der vorliegende Receiver einen Saurier aus den 70er, 80er oder 90er Jahren ersetzen?
(?) Muß man Bluetooth haben bzw. nutzen?
(?) Ist WLAN opportun?
(?) Muß man zur Menüführung einen Fernseher oder PC anschließen?
(?) Müssen stets fünf Boxen(-Paare) angeschlossen sein?
(?) Kann man, auf Wunsch, auch einen einfachen Stereoraum bekommen?
Fragen über Fragen, die nur zu beantworten sind, wenn man das Gerät im Arm hat. Ich wage den Selbstversuch und bestimme im Vorfeld die subjektiven Schwerpunkte meines Tests. Denn über eine Soundmaschine wie diese könnte man fast ein ganzes Buch schreiben. Die deutsche Kurzanleitung umfaßt 18 Blätter und liegt in Papierform bei, das elektronische PDF-Handbuch bringt es auf stolze 234 Seiten, davon allerdings allein 94 Seiten Anhang für die Fernbedienungscodes anderer Hersteller.

Traditionelles Equipment vs. Hightech
An meinen Verstärker (Luxman L410, Baujahr 1978) sind als Quellen angeschlossen: CD-Player, MD-Rekorder, CD-Rekorder, Plattenspieler, Tuner und neuerdings auch das Tascam SS-R100 (USB-Rekorder), als Ersatz für die längst ausgestorbene Minidisc-Technologie (siehe dazu meine ausführliche Rezension). Als Hörgeräte dienen zwei übliche Stereoboxen sowie mehrere Kopfhörer. Schluß - das war's schon. Nicht mal eine Fernbedienung gibt es - und die habe ich wirklich schon häufig vermißt! Jetzt liegt sie einfach dabei, so als wäre das selbstverständlich.
Das Anschlußfeld des Onkyo, auf der Geräterückseite, ist wirklich bombastisch. Da kann man eigentlich alles anschließen, was nach Draht aussieht. Ich beschränke mich auf die Audioeingänge (digital und analog) sowie auf den HDMI-Ausgang, für meinen Fernseher. Das Frontpanel des Onkyo wirkt sehr aufgeräumt, alle Tasten sind in gleichmäßigem Abstand nebeneinander angeordnet. Das sieht ordentlich aus - aber die Bedienung ist weniger intuitiv. Man muß schon suchen und genau hinsehen, welche Taste man drückt. Die fast unsichtbaren schwarzen Kunststoffstäbchen, direkt unterhalb des Displays, sind nur schwer zu identifizieren, da ihre Beschriftung nicht beleuchtet ist. Da hilft eine Taschenlampe. Das große Drehpoti für die Lautstärke wirkt und ist billig. Da hätte ich doch mehr erwartet. Aber natürlich funktioniert es trotzdem.
Und da gibt es eine Taste, die sich "Pure Audio" nennt und den Apparat scheinbar um Lichtjahre zurückwirft, nämlich in die alten Analogzeiten. Die Klangregelung ist abgeschaltet, das Display blitzt nur kurz auf, beim Wechsel eines Musikstückes vom USB-Stick. Alles was einen sauberen Sound beeinträchtigen könnte, wird elektronisch abgeklemmt.

Anmerkungen zum Analog-Tuner
Unser Onkyo wird als klassischer Receiver angeboten, verfügt also auch über einen Tuner. Das ist aber wohl nicht viel mehr als ein preisgünstiger Chip, der noch an einer freien Stelle eingehängt wurde. Deswegen ist natürlich auch ein Frequenzband für Mittelwelle an Bord, die wohl kein einziger Käufer des vorliegenden Gerätes jemals nutzen wird. Ist halt mit drin im Chip. Die Einstellung eines Senders funktioniert über einen Sendersuchlauf per wackeligem Cursorteller. Bis zu 40 Sender können Sie abspeichern und über denselben Wackelpeter durchklicken. Ein "richtiger" Tuner hätte dafür Einzeltasten spendiert bekommen und idealerweise einen griffigen Drehregler für die Empfangsfrequenz. Für meinen Geschmack ist das eindeutig zu wenig für einen HiFi-Tuner, auch wenn er RDS ("Radio Data System") bietet und also Senderkennungen und den Namen des gerade laufenden Musiktitels anzeigt. Insgesamt: Radio hören kann man schon irgendwie.

Monitoring per Display und Flatscreen
Da habe ich, ehrlich gesagt, einiges an moderner Grafik erwartet, nicht aber ein IBM-Großrechner-Bildschirmlayout der späten 80er Jahre. Genau so sieht's aus: schwarzer Hintergrund, weiße Schrift, Kartoffeldruck. Das haut heute niemanden mehr vom Sockel. Einziger Lichtblick: Bei der sog. "Suchfunktion" zur USB-Wiedergabe (eigentlich mehr eine Art Blätterfunktion) erhält man eine kurze Liste von Tracknamen, also einen sehr kleinen Ausschnitt des gesamten Inhalts. Das bietet das Display unseres Receivers nicht, ansonsten aber benötigt man keinen Fernsehschirm.
Beim Abspielen eines USB-Tracks erscheint der Dateiname (leider aber eben nicht immer, s. u.!) und scrollt, komplett lesbar, durch. Im "Pure Audio"-Modus schaltet sich das Display anschließend ab. Die "0" (Null) auf der Fernbedienung schaltet es kurzzeitig wieder ein, und der Name wird erneut durchgescrollt. Diese Funktion ist hilfreich, steht aber nicht in der Anleitung.

Gesamtbetrachtung - Attribute und Wertungen im Überblick
+ Sachliches Design, klare Formen
+ Sinnvoller Funktionsumfang des Verstärkerteils
+ Ausreichend viele Ein- und Ausgänge (analog und digital)
+ Vielseitige Programmiermöglichkeiten
+ Sinnvolle Konfiguration der Lautsprecherbestückung
+ "Pure Audio"-Funktion für HiFi-Enthusiasten
+ Monitor bzw. TV-Bildschirm zur Konfiguration nicht zwingend erforderlich
+ Guter Kopfhörerverstärker mit solider Klinkenbuchse (6,3 mm)
+ Vielseitige und übersichtliche Fernbedienung (programmierbar für weitere Geräte aller Hersteller)
+ Einmeßmikrofon im Lieferumfang (Anschluß per Klinkenbuchse vorn)
+ Analoge AUX-In-Buchsen (Audio/Video) auf der Frontseite
o Umfangreiches PDF-Handbuch, insgesamt jedoch unübersichtlich und ohne Inhaltsverzeichnis und Register
o Benutzeroberflächen auf dem anzuschließenden Monitor wirken altbacken und billig
o Direkte Bedienung über die Tasten am Gerät ist zu unübersichtlich
o Keine Drehregler für "analoges Feeling" (Ausnahme: Lautstärke)
o Mangelhafte Qualität des großen Lautstärkereglers
o Ärmliche Klangregelung
- Kein Phonoeingang
- Primitiver Tuner (UKW und Mittelwelle) mit umständlicher Bedienung
- Schmuckloses Display, wobei die Beschriftungen über den schwarzen Tasten (oberhalb der großflächigen silbernen) und die der Cursorwippe praktisch nur mit Taschenlampe lesbar sind.

USB, das unbekannte Wesen
Mein primärer USB-Stick umfaßt beinahe 4000 Audioaufnahmen, mühsam produziert von fähigen Musikern (vor zumeist 50 Jahren) und mühsam abgesammelt und betitelt von persönlich erworbenen CDs. Ein gewaltiges Soundarchiv vergangener Studiozeiten. Da verliert man bisweilen etwas den Überblick. Falls Sie das nicht wissen sollten: Die meisten USB-Geräte spielen ausschließlich mp3-Files ab. Da macht unser Onkyo eine lobenswerte Ausnahme: der kann sehr viele Formate verstehen, unter anderem auch WAV, also ein übliches CD-Format. Nach bereits einer knappen Minute wird der komplette Stick "initialisiert" (so nennt sich das hier), und unser Abspielgerät ist bereit zum Befehlsempfang. Erste Überraschung: Die Tracks werden genau so wiedergegeben, wie sie auf dem Rechner im MS-Explorer in der Regel angelistet werden, also alphabetisch. Das ist durchaus erwähnenswert, denn meistens richtet sich die (immer gleiche) Reihenfolge nach mir nicht bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten des USB-Speicherchips.
Leider endet hier bereits die positive Bilanz unseres Onkyo als USB-Wiedergabegerät. Denn wollen Sie etwa den Titel Nr. 73 anspringen, müssen Sie 72 mal eine Taste drücken, in Abständen von etwa drei Sekunden. Das macht man nur einmal im Leben, danach nie wieder. Damit ist diese für mich sehr wichtige Disziplin nicht bestanden. Fast noch unerträglicher ist es, daß nach jedem Ausschalten des Receivers der zuletzt abgespielte Titel nicht mehr präsent ist. Die unselige Arie geht also jedesmal von vorne los. Obendrein sorgt ein offensichtlicher Bug in der Firmware dafür, daß der Dateiname (wie auf dem PC unmittelbar ablesbar) nicht angezeigt werden kann, wenn der Songtitel per "tag" im File gespeichert ist. Das ist bei praktisch allen von CD kopierten Tracks der Fall. Dafür gibt es, bei Bedarf, zum Glück eine simple Lösung: tags per Miniprogramm (Shareware/Freeware) löschen!

USB - Attribute und Wertungen im Überblick
+ Spielt zahlreiche Formate ab, z. B. MP3, WAV, WMA
+ Dauer des Stickeinlesens (mit 4000 mp3-Files) < 60 Sekunden
+ Spielt die Tracks in alphabetischer Reihenfolge ab (so wie man sie MS-Explorer auf dem PC angelistet sieht)
+ Umschaltung der Displayausgabe beim Abspielen: Songtitel (tag) bzw. Dateiname - Interpret (tag) - CD-Name (tag) - lfd. Tracknummer (1, ..., n) - Titellänge - Format/Auflösung
o Keine Restzeitanzeige des laufenden USB-Tracks anzeigbar
- Direkte Titelanwahl (z. B. "Track Nr. 471"!) ist nicht möglich
- Wenn der Titelname als "tag" gesetzt ist, kann der Trackname (= Name des mp3-Files auf dem PC) nicht angewählt werden
- Der zuletzt gespielte Track wird nicht gespeichert, so daß es nach dem Aus- und Einschalten stets von vorn losgeht.

Resümee
Drei Trostpunkte! Eine ganze Menge, dafür daß der USB-Eingang vollständig unpraktibel erscheint und allenfalls im Random-Modus (Zufallswiedergabe) nutzbar ist. Und dafür, daß das Radioteil mehr nach einem Add-On ausschaut, denn nach einem wirklichen Tuner. Insofern würde ich meinen, wir haben es bei unserem Onkyo nicht mit einem ausgewachsenen und wertigen Receiver zu tun, sondern in erster Linie mit einem Surroundverstärker, der auch Radiowellen hörbar machen kann und irgendwie sogar Musikstücke von einer USB-Quelle abspielt. Andererseits ist dieser Amplifier ansonsten vielseitig und universell konfigurierbar, hinreichend leistungsstark sowie vom Klang her für normale Ohren ohne Tadel.
Insgesamt gilt auch für dieses relativ preisgünstige Gerät der alte Satz: Weniger wäre mehr gewesen. Eierlegende Wollmilchsäue gibt es nicht, schon gar nicht zum Schnäppchenpreis.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2014 11:52 AM CET


James Tyler Herren Strickschal, Anti Pilling, Einfarbig, Gr. One size, grau
James Tyler Herren Strickschal, Anti Pilling, Einfarbig, Gr. One size, grau

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2.0 von 5 Sternen Schal-er Geschmack durch Wollmäuse, 4. Dezember 2014
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Diese Rezension bezieht sich auf ASIN = B00OZLMNJG

Welch ein wunderschöner Schal! Wo gerade jetzt kalte Tage ins Haus stehen, freut man sich auf diesen Temperatur- und Windschutz. Leider hat die Freude nur kurz angehalten und Platz machen müssen dem Bedauern über die mechanische Empfindlichkeit des Gewebes. So abgenutzt hat in so kurzer Zeit noch keiner meiner Schals ausgesehen.

Attribute und Wertungen im Überblick
# Maschinenwäsche kalt (30 Grad)
# Nicht bleichen
# Nicht für Wäschetrockner geeignet
# Von links bügeln, mit mittlerer Temperatur
# Nicht chemisch reinigen
+ Neuzustand: edle Optik, saubere Verarbeitung
+ Flauschig und weich, ausreichend lang und breit zum Umschlingen
o Sperriges Waschetikett, das man wegen seiner Häßlichkeit abschneiden muß
- Sehr empfindliches Gewebe, dem im Alltag schnell Maschen gezogen werden
- Statisch aufgeladene Flusen bleiben an Oberbekleidung und Bart (sofern vorhanden) hängen
- Schon nach wenigen Tagen des Gebrauchs wird der Schal durch flusige Wollmäuse, die sich nicht einfach absuchen lassen, unansehnlich und stumpf

Resümee
So schön dieser Schal im Neuzustand aussieht, so "getragen" sieht er nach wenigen Tagen bereits aus. An einigen Stellen sind Maschen gezogen, an mechanisch stärker beanspruchten Partien sähen sich Wollmäuse aus, die sich nur mit Mühe oder gar nicht entfernen lassen. Ich bin schonend mit diesem neuen Halswickel umgegangen, habe aber natürlich eine kräftige Winterjacke (mit Reißverschluß) übergezogen. Da reicht schon eine kleine Berührung - und schon ist eine weitere Masche gezogen. Leider keine Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2014 2:38 PM CET


Post-it 65412SYP Haftnotiz Super Sticky Notes, 76 x 76 mm, 90 Blatt, 10 Blöcke + 2 Blöcke gratis, kanariengelb
Post-it 65412SYP Haftnotiz Super Sticky Notes, 76 x 76 mm, 90 Blatt, 10 Blöcke + 2 Blöcke gratis, kanariengelb
Preis: EUR 19,38

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3.0 von 5 Sternen Gelbsucht mit beschränkter Haftung, 2. Dezember 2014
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Diese Rezension bezieht sich auf Post-it 65412SYP Haftnotiz Super Sticky Notes, 76 x 76 mm, kanariengelb

Wie viele andere Büromenschen auch, benutze ich diese leuchtend gelben Klebeblättchen seit etlichen Jahren zu unterschiedlichen Zwecken: als Notizzettel, Einkaufsliste, Lesezeichen, Schmierpapier und vieles andere. Einen bestimmten Hersteller habe ich dabei bislang nicht favorisiert. Und daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. Beim direkten Vergleich des vorliegenden Produktes mit den Erzeugnissen anderer Marken kann ich keine augenfälligen Unterschiede entdecken. Alle Haftzettel kleben anscheinend gleich gut - egal wie teuer sie waren. Die Papierqualität mag bei unserem Produkt etwas höher sein als bei Billigheimern, aber letztlich sind die gelben Zettel ohnehin nur kurzlebige Wegwerfprodukte.

Kleine Warenkunde
Haft- oder Klebezettel gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern und in unterschiedlichen Farbgebungen. Ersonnen wurde das Prinzip der klebrigen Zettel 1974 vom Sänger eines Kirchenchores, der sich über das ständige Verrutschen seiner Lesezeichen in den Notenbüchern ärgerte (vgl. Wikipedia). 1980 kam seine Erfindung schließlich auf den Markt und erwies sich als echte Innovation für Bürokraten und Privatleute. Heute ist sie kaum mehr wegzudenken aus dem Alltag, trotz kaninchenartiger Vermehrung neumodischer elektronischer Spiel- und Werkzeuge (z. B. Smartphones, Handys, Tablet-PCs). Das finde ich durchaus überraschend!

Grenzen der Haftung
Ein frischer Klebezettel haftet zunächst scheinbar sicher auf den meisten Oberflächen und läßt sich problem- und rückstandslos wieder ablösen. Allerdings hat diese Anhänglichkeit durchaus Grenzen, insbesondere im Hinblick auf Dauerhaftigkeit. So fixiere ich meistens Zettel, die über längere Zeit als eine Art Etikett dienen sollen, z. B. auf Schutz- und Umlaufmappen, Büchern, CDs, zusätzlich mit einem kurzen Klebefilmstreifen. Denn im Laufe der Zeit lösen sich die Zettelchen von alleine ab. Insbesondere bei mechanischen Turbulenzen verlieren sie ziemlich schnell den Kontakt und fliegen in der Gegend herum. Oft reichen dafür auch schon laue Brisen aus, etwa bei Durchzug im Zimmer. Auf nicht spiegelglatten Kunststoffflächen haften die Blättchen nur sehr bedingt.

Wo bleibt die nächste Innovation?
Die Grundidee des Klebezettels an sich, als neuartige Ordnungs- und Erinnerungshilfe, war seinerzeit revolutionär. Inzwischen hat sich ihr Sensationscharakter aber doch etwas verflüchtigt (vgl. Büroklammer, Locher, Leitzordner usw.). Ich habe den Eindruck, daß die Grundrezeptur des Kaltleimes seit 1980, also seit fast 35 Jahren, nicht signifikant verändert wurde. Ich würde mir wünschen, daß in dieser Richtung mehr experimentiert würde. Denn beispielsweise schon nach zehnmaligem Anbacken auf und Abziehen von den Seiten eines Buches (als Lesezeichen) verliert der Klebstoff deutlich an Haftfähigkeit, weil Papierfasern und Staubfussel an ihm hängenbleiben. Da muß doch mehr drin sein!

Attribute und Wertungen im Überblick
+ "Klebstoff ...[wird] zu 60% aus jährlich nachwachsenden Pflanzen hergestellt, die nicht als Nahrungsmittel dienen."
+ Gute Papierqualität
+ Beschriftbar mit allen herkömmlichen Schreibstiften
+ Leuchtend gelbe Signalfarbe, die nur allmählich ausbleicht
+ Gleichmäßige und saubere Klebeflächen
o Ausdrücklich wird empfohlen, keine wichtigen Dokumente mit Haftzetteln zu versehen ("Do not use on delicate papers or surfaces").
o Der Klebstoff sollte noch deutlich verbessert werden, hinsichtlich Langzeithaftung
- Hoher Kaufpreis (es gibt viele andere, gleichwertige Produkte, die preisgünstiger sind)
- Den Werbespruch: Unsere Klebezettel haften "auf praktisch allen Oberflächen wie z.B. Monitore, Telefone, Türen oder Griffe von Einkaufswagen" kann ich nicht bestätigen. Dort hängen sie nur wenige Stunden, bevor sie von selbst abfallen.

Resümee
Die kleinen gelben Leuchtbuttons gehören zu unserem Alltag wie Tacker und Locher. Das vorliegende Produkt vom Erfinder und Marktführer "3M" gehört gewiß zu den besten seiner Art. Dennoch rechtfertigt allein das nicht den konkurrenzlos hohen Preis. Da gibt es viele andere Marken, die sehr ähnliche Qualität bieten, für deutlich weniger Geld. Ich vermisse, 35 Jahre nach der Markteinführung, innovative Ideen zur Verbesserung der Klebekraft. Die angebliche Haftfähigkeit auf "praktisch allen Flächen" trifft nicht zu bzw. ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte gehorcht schon bald der Schwerkraft und segelt zu Boden.


Panasonic Deutschland ER-GB70-S503 Bart- / Haarschneider
Panasonic Deutschland ER-GB70-S503 Bart- / Haarschneider
Preis: EUR 64,86

5.0 von 5 Sternen Präzis' und leise gehen Haupt- und Nebenhaar zur letzten Reise, 1. Dezember 2014
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Diese Rezension bezieht sich auf Panasonic Deutschland ER-GB70-S503 Bart-/Haarschneider
Ich finde es schade, daß dem vorliegenden Bart- und Haarschneider vom Hersteller selbst anscheinend nur eine ungefähre Nutzungsdauer von etwa drei Jahren nachgesagt wird. Dieser Zeitraum klingt in der Betriebsanleitung mehrfach an. Entweder sei dann ja auch der Akku allmählich am Ende oder die Hauptklinge doch schon etwas stumpf geworden. Letzteres ist jedoch zunächst kein Grund, den gesamten Rasierer zu entsorgen, denn Panasonic bietet tatsächlich eine passende Ersatzklinge an: Panasonic Scherkopf WER9602Y. Sie kostet allerdings fast halb so viel wie der Rasierer selbst. Damit wird schon deutlich, daß Ersatzteile eigentlich nur ungern verkauft werden. Sparsame und ressourcenbewußte Kunden zahlen eben kräftig drauf, wenn sie sich nicht schon wieder für ein Neugerät entscheiden wollen. Früher nutzte man solche Apparate mehrere Jahrzehnte. Aber das sollte auch mit diesem Apparat gelingen, wenn Sie die Schneidklinge nach jeder Nassreinigung leicht ölen und den Akku sorgfältig warten.

Attribute und Wertungen im Überblick
# Schnittbreite der Hauptklinge: 40 mm
# Schnittbreite des Trimmers: 25 mm
# Schnittlängen: 1 - 10 mm (Aufsatz-A) und 11 - 20 mm (Aufsatz-B)
# Hauptklinge "hält etwa 3 Jahre, wenn der Bartschneider jeden dritten Tag für jeweils 5 Minuten benutzt wird"

+ Schlanke Schneidemaschine, die gut in der Hand liegt und griffige Gummiprofile besitzt
+ Ein- und Ausschalten per Tipptaste
+ Angenehm leises Betriebsgeräusch
+ Präzise und stabile Justierung der Schnittlänge per Drehwalze
+ Schnittlängenabstufung in Halb-Millimeter-Schritten
+ Abnehmen des Kammaufsatzes ohne Ver- oder Rückstellen der Schnittlänge möglich
+ Kurze Akku-Ladezeit von 60 Minuten bei einer Laufzeit von etwa 50 Minuten
+ Akku- und Netzbetrieb
+ Länge des Lade- und Netzkabels: 185 cm
+ Bequeme Reinigung unter fließend Wasser, mit definiertem Flußkanal
+ Explosionszeichnung zum Zerlegen des Gerätes, zwecks Entsorgung des Akkus
+ Ausführliche und verständliche Bedienungsanleitung
o Aufsetzen und Einspuren des Kammaufsatzes etwas hakelig und zugleich stramm, dafür aber absolut fester Sitz
o Haarreste sammeln sich schnell unter und zwischen den Rippen des Kammaufsatzes, der dann zum Säubern abgenommen werden muß. Die eingestellte Schnittlänge bleibt dabei jedoch unverändert.
o Präzisionstrimmer nur nutzbar bei abgenommenem Kammaufsatz
o Als Netzkabel dient eine wuchtige Zwillingslitze (2 x 0,75 qm), Rundkabel würde sich nicht verdrillen
o NiMH-Akku, Lebensdauer mindestens drei Jahre, abhängig von der Nutzungshäufigkeit
o Beiliegendes Etui faßt nur das Schneidegerät, nicht das Netzteil
o Lieferkarton ist nicht zur Aufbewahrung geeignet
o Made in China
- Keine Kontrollanzeige zur Akku-Restlaufzeit
- Ersatzklinge Panasonic Scherkopf WER9602Y lieferbar, jedoch stark überteuert

Resümee
Der neue Bart- und Haarschneider von Panasonic bedarf nicht vieler Worte: Er verrichtet seine Arbeit schnell, exakt und leise, die Reinigung ist, auch unter fließendem Wasser, ohne Probleme möglich. Das Gerät liegt gut und sicher in der Hand, die Einstellung der Schnittlänge erfolgt exakt und nachhaltig. Einige unbedeutende Details lassen ein paar Wünsche offen. Aber das muß wohl so sein, um ein vermeintlich verbessertes Nachfolgemodell verkaufen zu können. Bei pfleglicher Behandlung sollte diese Schneidemaschine gut und gerne zehn Jahre halten, zumal sie - bei evtl. altersschwachem Akku - auch mit Netzbetrieb funktioniert.


Jamara LED Leuchtröhre, klar, inkl. Blindstarter
Jamara LED Leuchtröhre, klar, inkl. Blindstarter
Preis: EUR 45,77

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helle Freude, 22. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf Jamara LED Leuchtröhre

Die Strompreise steigen immer heftiger. Wir haben längst begriffen, daß konventionelle Energiequellen (Kohle und Öl) nicht beliebig lange verfügbar sein werden. Und wir haben kapiert, daß der vermeintlich sorgenfreie Atomstrom alles andere ist als sorgenfrei. Selbst die tatsächlich weitgehend "sauberen" Energien (Sonnenlicht, Wind- und Wasserkraft) haben ihre Tücken und verschandeln einst idyllische Provinzen und Landschaften zunehmend. Es leben immer mehr Menschen auf diesem Planeten, die immer mehr Energie benötigen. Im Zuge dieser Erkenntnisse wird seit Jahren hektisch nach alternativen Leuchtmitteln geforscht. Diese Suche ist ein mühsamer Prozeß, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Wir als Verbraucher müssen ihn zwangsläufig begleiten und manchen Euro zusätzlich ausgeben für Lampen, die häßlich sind, schnell kaputtgehen und ekliges Licht absondern. Aber: Es scheint allmählich, am Ende des sprichwörtlichen Tunnels, ein Lichtlein erkennbar zu sein.

Hardware und Software
Ein wesentliches Problem dieser mühsamen und langwierigen Umorientierung ist die in allen Haushalten - weltweit! - bereits vorhandene Lampen-Hardware: Fassungen, Gehäuse und Verkabelung. Niemand ist bereit, diese seit Jahrzehnten fest montierten und bewährten Beleuchtungseinrichtungen herauszureißen und alle paar Jahre auszutauschen gegen die dann aktuellen, angeblich perfekten, Neuschöpfungen.

Leuchtstofflampen
Ende der 1930er Jahre brachte General Electric die ersten "Neonröhren" auf den Markt. Bis heute spenden diese genial konstruierten Lichtanlagen in Kellern, Küchen, Bädern, vor allem auch in Schulen, Werkstätten und industriellen Produktionsanlagen ein sachliches, helles und relativ preiswertes Arbeitslicht. Die Lichttemperatur kann durch Wahl spezieller Innenbeschichtungen des Leuchtzylinders modifiziert werden. Gegenüber Glühlampen ist der Energieverlust infolge Wärmeabstrahlung erheblich geringer. Leuchtstofflampen gibt es in zwei klassischen Ausführungen:
Typ (A) Die herkömmlicher Bauart besteht aus: Gehäuse mit 2 Fassungen + Leuchtröhre + Starter + Drosselspule (KVG/VVG), KVG = Konventionelles Vorschaltgerät, VVG = Verlustarmes Vorschaltgerät
Typ (B) Die modernere, kompaktere und effektivere Form kombiniert Starter und Drosselspule in Form eines EVG = Elektronischen Vorschaltgerätes.

LED-Leuchtröhren für herkömmliche Lampengehäuse, Typ (A)
Die vorliegende LED-Leuchtröhre ist so konstruiert und dimensioniert, daß sie sehr schnell und gefahrlos gegen den Glaszylinder in Beleuchtungsanlagen vom Typ (A) ausgetauscht werden kann, ohne Hilfe eines Elektrikers oder Technikers. Damit erlischt nicht (!) die bestehende Zertifizierung der Leuchte. Deswegen müssen Sie sich also auch keine Sorgen um ihre bestehenden Versicherungsverträge machen. Da bleibt alles beim alten. Wie Sie den Austausch machen müssen, ist in der beiliegenden Anleitung verständlich beschrieben. Unter "Montage" habe ich die Arbeitsschritte zusammengefaßt (s. u.).

Umrüstung für Lampengehäuse mit EVG, Typ (B)
Hier schweigt sich die Anleitung weitgehend aus, man liest etwas von "Überbrückung", vor allem aber diese Warnhinweise:
- "Die ursprüngliche Zulassung der Leuchten erlischt..."
- "Die Einhaltung der EU Normenkonformität muß durch autorisiertes Fachpersonal ... bestätigt werden."
- "Es besteht die Gefahr von Verletzungen."
- Es "können Kurzschlüsse und Brände entstehen."
Im ersten Kommentar zu dieser Rezension habe ich Ihnen zwei Links angehängt. Darin ist detailliert nachzulesen (inkl. Schaltbilder), daß das EVG entfernt bzw. überbrückt werden muß. Für einen Bastler ist dieses Prozedere überhaupt kein Problem - wohl aber sind es die rechtliche und versicherungstechnische Seite! Auf Seite 1 der ersten Quelle (LINK-A) finden Sie acht TÜV- und VDE-Vorschriften, die bei einer Umrüstung einzuhalten sind. Leider kann ich Ihnen deswegen nur empfehlen, davon Abstand zu nehmen. Alternativ könnten Sie die komplette EVG-Hardware durch eine KVG-Konstruktion ersetzen. Oft sind diese Leuchten preisgünstig in Baumärkten zu haben.

Transport und Verpackung
Wie wird eine knapp 160 cm lange "Stange" (Durchmesser = 3.5 cm) quer durch Deutschland verschickt? Antwort: Man tut sie in das Seitenfach eines riesigen Kartons (169 x 53 x 15 cm). Diese Umverpackung wiegt dann zwar mehr als die LED-Röhre selbst, dafür minimiert sich jedoch die Bruchgefahr. Die Stange aus Pappe beinhaltet die Leuchtröhre und, in einem aufgesteckten Pappkorken, den Starter-Dummy (dient hier zusätzlich als Feinsicherung). Die LED-Leuchte ist zusätzlich in einer schützenden Folie verschweißt, die Kontaktstifte an den Enden unter einer weißen Kunststoffkappe verborgen.

Montage
(1) Strom zur Lampe abschalten (per Schalter oder noch besser: Sicherung raus!)
(2) Alte Leuchtröhre herausnehmen
(3) Alten Starter entfernen
(4) Neuen Starter einsetzen (darin befindet sich eine Schmelzdrahtsicherung)
(5) Neue LED-Röhre einsetzen
(6) Funktion prüfen
(7) Gegebenenfalls Leuchtrichtung einstellen
Der letzte Punkt ist zu erläutern:

Einstellung der Leuchtrichtung
Bei LED-Leuchten ist die Lichtabstrahlung gerichtet, während eine herkömmliche Röhre rundherum gleichmäßig abstrahlt. Bei unserem Modell können Sie die Lichtrichtung justieren. An beiden Enden der LED-Röhre befindet sich je eine kleine Plastiknase, die nach außen verschoben werden kann. Damit lösen Sie die mechanische Sperre. Auf dem daneben sitzenden Metallring sind Gradzahlen eingraviert. Wichtig ist, daß Sie an beiden Enden denselben Wert einstellen, sonst können Sie später den Leuchtzylinder nicht korrekt einsetzen. Allerdings können Sie die Justage auch bei eingesetzter Leuchte erledigen.
Lampenkörper, die unter der Decke befestigt sind, erfordern normalerweise keine Justierung: Das Licht strahlt frontal nach unten (0 Grad).
Für Lampenkörper, die oben an einer Wand hängen (also z. B. im Spiegelschrank über dem Waschbecken), empfiehlt es sich jedoch meistens, die Leuchtrichtung der LEDs zu neigen.

Helligkeit, Lichtqualität, Startverhalten, Stromverbrauch
All diese Attribute sind gleichermaßen interessant und wichtig. Und da erfüllt die Jamara-LED-Leuchte in allen Disziplinen hohe Ansprüche. Details dazu habe ich im folgenden Überblick zusammengestellt:

Attribute und Wertungen im Überblick
# LED-Röhre als Ersatz für Leuchtstofflampen in KVG- und VVG-Gehäusen
# Leuchtwinkel: 120 Grad
+ Geringer Energiebedarf: 24 Watt (anstatt 58 Watt der Originalleuchte)
+ Mindestens doppelt so hohe Lichtausbeute gegenüber der Originalleuchte
+ Mindestens 10 mal längere Lebensdauer (laut Hersteller)
+ Keine UV-Strahlung und quecksilberfrei+
+ Lautloser Betrieb (ohne Flackern oder Flimmern)
+ Problemlose und schnelle Montage in KVG- und VVG-Leuchten
+ Drehbare LED-Leuchtschiene (um 0 - 15 - 30 - 45 - 60 - 75 - 90 Grad in beide Richtungen)
+ Verständliche Gebrauchsanleitung
o Hoher Anschaffungspreis (60 Euro), der sich jedoch bei ausgiebiger Nutzung mittelfristig amortisiert
- Einsatz in EVG-Anlagen umständlich, nicht gefahrlos möglich und sicherheits- und versicherungstechnisch problematisch

Resümee
Diese LED-Leuchte ist technisch und aus der Sicht des Anwenders ein großer Wurf! Sicherlich müssen Sie vor einer Anschaffung abwägen, ob der hohe Kaufpreis für den gedachten Nutzungsbereich gerechtfertigt erscheint. So dürfte er sich gewiß nicht rechnen für einen entlegenen Kellerraum, der dreimal im Jahr betreten wird. Für Dauerbrenner oder häufigen Schaltzyklen unterworfenen Lampen hingegen lohnt sich die Investition allemal. Prüfen Sie vorher unbedingt, ob Ihre Leuchten-Hardware mit einem elektronischen Vorschaltgerät (EVG) ausgerüstet ist. In diesem Falle erfordert der Einsatz unserer LED-Leuchte einen deutlich höheren technischen Umrüstungsaufwand, stellt vor allem aber eine sicherheits- und versicherungstechnische Herausforderung dar.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 22, 2014 1:33 PM CET


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