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Rezensionen verfasst von
"peter54780"

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Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered)
Silent Cries and Mighty Echoes (Remastered)
Preis: EUR 8,49

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwanengesang der legendären Eloy-Besetzung, 14. Mai 2005
2,5 Punkte Durchschnittswertung für das dritte und letzte Album der legendären und nicht zuletzt auch erfolgreichsten Eloy-Besetzung mit dem Keyboarder Detlef Schmidtchen und dem Drummer Jürgen Rosenthal; das ist wohl ein schlechter Witz, zumal Eloy mit diesem Album den Gipfel Ihrer Popularität erreichten, nicht nur was die Platzierung des Albums in den Charts anbelangte.
Gerade in Bezug auf diese Produktion wurde der Band des öfteren vorgeworfen bei Pink Floyd geklaut zu haben, aber wenn sich das Ergebnis letztendlich so überzeugend anhört, habe ich absolut kein Problem damit. OK, der Opener 'Astral Entrance' hätte durchaus als Teil von 'Shine On You Crazy Diamond' durchgehen können, aber gleich das zweite Stück 'Master Of Sensation' ist mit einem treibenden, den Hörer einnehmenden Beat durchzogen. Dann geht es weiter mit dem längsten Titel der CD, dem in 3 Teile untergliederten 'The Apocalypse', das wieder einmal Pink Floyd-Assoziationen hervorruft, insbesondere Brigitte Witts Gesangsparts im 2.Teil 'The Vision' erinnern mich an Clare Torry in 'The Great Gig In The Sky' vom Dark Side...-Album, einfach grandios. Auch die restlichen 3 Titel 'Pilot To Paradise', 'De Labore Solis' und 'Mighty Echoes' bieten, insbesondere was die Musik angeht, Eloy in Bestform.
Zugegebenermassen habe ich mit den Texten so meine Schwierigkeiten, obwohl ich des Englischen bis zu einem gewissen Grad mächtig bin, doch den tieferen Sinn wird uns Schreiberling Jürgen Rosenthal wohl am besten erklären können.
Die Remaster-Version kann hier im Gegensatz zu den direkten Vorgängeralben mit zwei Bonustracks aufwarten, die die Eloy-Musiker seinerzeit als Beitrag zum Jahr des Kindes, nämlich 1979, eingespielt hatten, damals allerdings nicht zur Veröffentlichung gelangten.
Als ich mich dazu entschloss eine Rezension zu 'Silent Cries And Mighty Echoes' zu schreiben, war ich mir noch nicht sicher, ob ich für diese CD 5 Sterne vergeben würde, aber nachdem ich sie mir während des Schreibens nochmals komplett angehört habe, bin ich mir sicher, dass sie den Eloy-Meisterwerken 'Dawn' und 'Ocean' ebenbürtig ist und mir eine knappe 5 wert ist.


Let It Be... Naked
Let It Be... Naked
Wird angeboten von music_star
Preis: EUR 14,89

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschied zum Original hält sich in Grenzen, 10. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Let It Be... Naked (Audio CD)
Nachdem ich mir so einige Rezensionen durchgelesen habe, habe ich mir vorgenommen, eine Rezension zu schreiben, die dieser Veröffentlichung gerecht wird.
Was sofort auffällt, sobald sich die Disc im Player dreht, ist der gegenüber der ursprünglichen CD-Version signifikant verbesserte Klang, ein Faktum, das die Frage aufwirft, warum die Beatles-Klassiker nicht endlich remastert werden.
Die Stücke unterscheiden sich m.E. nicht so deutlich von den Originalen, dass hier insgesamt gesehen eine unterschiedliche Bewertung gerechtfertigt wäre, wobei ich mich frage, was der Verzicht auf das herausragende Gitarrensolo von George Harrison im Titelstück mit "Entspectorisierung" zu tun hat. Im Gegensatz dazu finde ich "The long and winding road" jetzt in dieser Version (nur mit Klavierbegleitung) doch um einiges erträglicher. "Across the universe" ist und bleibt eine der besten Nummern dieses Albums, egal ob in der bekannten oder dieser rohen Akustikversion. Bei sämtlichen anderen Nummern denke ich nicht, dass sie besonders zum Vorteil bzw. Nachteil verändert wurden.
Ausserdem denke ich, dass das hier zur Verfügung stehende Songmaterial grösstenteils nicht zum Besten der Beatles gehört - gerade der Vergleich mit dem im gleichen Jahr (1969) entstandenen "Abbey Road"-Album macht das mehr als deutlich -aber knappe 4 Sterne ist diese CD allemal wert, egal was man von der Bonus-CD hält.


Desolation Boulevard (9 Bonustracks)
Desolation Boulevard (9 Bonustracks)
Wird angeboten von rjm_cool_music
Preis: EUR 21,95

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein des GlamRock, 27. Februar 2005
DESOLATION BOULEVARD war die 3. Studio-LP des als Teenie-Band verschrieenen britischen Quartetts THE SWEET und ich kann mich erinnern, dass ich bei Erscheinen dieses Albums (Ende 1974) hin und weg war und die Platte wochenlang rauf- und runterspielte, auch wenn ich seinerzeit mit "Man With The Golden Arm" nichts anfangen konnte. Die Zeit der von den Bandmitgliedern selbst in die Wege geleiteten Umorientierung vom Bubblegum-Pop, bei dem man mit Hilfe des Produzenten- und Songschreiberteams Chinn/Chapman auch schon eine Vorreiterrolle einnehmen konnte, zum HardRock war hier schon weitgehend abgeschlossen. Die Tendenz, mehr Eigeninitiative zu zeigen, wird auch daran deutlich, dass der Grossteil der Songs auf diesem Album von den Bandmitgliedern stammt.
Ein grosses Kompliment an die Plattenfirma sowohl für das gelungene Remastering als auch für die Auswahl und Anzahl der Bonustracks(9), darunter auch "Miss Demeanour" und "I Wanna Be Committed", bisher nur auf der meines Wissens ausschliesslich in den USA auf CD erhältlichen Compilation "Strung Up" enthalten.
Zu den Stücken der ursprünglichen LP möchte ich bemerken, dass wir es bei "Lady Starlight" mit einer für SWEET-Verhältnisse ungewöhnlich ruhigen, balladesken Nummer zu tun haben, ein Diamant, der hervorragend ins Gesamtkonzept der CD passt. "Man With The Golden Arm" ist wohl die aussergewöhnlichste und längste Nummer aus dem gesamten SWEET-Repertoire, die dem Drummer Mick Tucker ausreichend Spielraum lässt, sein Können unter Beweis zu stellen. Wer übrigens von "Fox On The Run" nur die Singleversion kennt, wird überrascht sein, dass die Albumversion durch ein mitreissendes Riff-Intro überzeugen kann. Hut ab auch vor der gelungenen Interpretation des Who-Klassikers "My Generation".
Fazit: DESOLATION BOULEVARD ist die beste SWEET-CD und kann es m.E. absolut mit den GlamRock-Überwerken "Ziggy Stardust" von DAVID BOWIE sowie "Electric Warrior" von T.Rex aufnehmen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2009 3:38 PM MEST


All Right Now-the Best of
All Right Now-the Best of
Preis: EUR 5,00

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Soundqualität, 19. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: All Right Now-the Best of (Audio CD)
Beim vorliegenden Free-Sampler "All Right Now" handelt es sich um eine, wie ich meine, repräsentative Auswahl Ihrer bedeutendsten Songs, wobei hier jedes Ihrer in den Jahren 1968 bis 1972 eingespielten Studioalben mit mindestens einem Stück repräsentiert ist. Die Rocklegende zeigt hier neben Bluesrock (Mr. Big, The Hunter), dem Genre, dem sie im allgemeinen zugerechnet wird, dass sie auch bei langsamen, balladesken Nummern (Sail On, Don t Say You Love Me) sowie bei traditionellen Rocknummern (All Right Now, A Little Bit Of Love) zu überzeugen weiss. Schon allein die klassische Besetzung Vocals, Lead Guitar, Bass Guitar, Drums weist darauf hin, dass bei Free schörkellose Rockmusik dargebracht wird.
Das Bemerkenswerteste an dieser Compilation ist allerdings der überragende Soundmix, für den Bob Clearmountain, ein Meister seines Fachs, verantwortlich zeichnet. Ich kann mich daran erinnern, dass diese CD, die ich bereits kurz nach Ihrem Erscheinen im Jahre 1991 erwarb, die erste mit neu aufbereiteten Klassikern war, mit deren Klang ich nicht nur vollauf zufrieden war, sondern der mich in regelrechtes Erstaunen versetzte. Auch wenn die Kapazität der CD nicht ausgeschöpft wurde, was zur Zeit Ihres Erscheinens aber auch nicht ungewöhnlich war, kann es hier nur die volle Punktzahl geben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2013 12:06 AM MEST


Knocked Out Loaded
Knocked Out Loaded
Preis: EUR 9,99

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Vorgänger und Nachfoger, 17. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Knocked Out Loaded (Audio CD)
Bei KNOCKED OUT LOADED haben wir es mit einer späteren CD aus dem riesigen Dylan-Katalog zu tun, bei der man ein Remastering - wahrscheinlich wegen vermeintlicher Bedeutungslosigkeit - nicht für notwendig gehalten hat, obwohl es sich hier wahrhaftig nicht um ein Klangwunder handelt. Doch im Gegensatz zum schwachen Vorgänger EMPIRE BURLESQUE und zum vielleicht noch schwächeren Nachfolger DOWN IN THE GROOVE macht es Spass LOADED von Anfang bis Ende durchzuhören, wobei sich sogar die ein oder andere Perle entdecken lässt. Das 11-Minuten-Stück "Brownsville Girl" und das letzte Stück "Under Your Spell" würden sich auch auf den besten Dylan-Alben gut machen.
Bob Dylan konnte auch bei dieser Produktion wieder namhafte Vertreter seiner Zunft zum Stelldichein bitten, darunter Ronnie Wood und Tom Petty, mit dem er noch im gleichen Jahr (1986) gemeinsam auf Tournee ging. Die Frauenchöre, die er hier in jedem Stück einsetzt, kennen wir ja schon von früheren Werken des Meisters, wobei im Stück "They Killed Him", das Mahatma Gandhi und Martin Luther King gewidmet ist, sogar ein Kinderchor singen darf.
Fazit: Wir haben es hier mit einer Ansammlung zwar überwiegend simpler, aber sich in schöner Regelmässigkeit abwechselnder flotter und langsamer, balladesker Nummern zu tun, bei denen absolut keine Langeweile aufkommt, und ich somit eine durchschnittliche Kundenbewertung von 2 Sternen für einen der bedeutendsten Songschreiber der Neuzeit nicht nachvollziehen kann, auch wenn es für seine Verhältnisse allenfalls ein Durchschnittswerk ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2012 2:45 PM MEST


Black and Blue
Black and Blue
Preis: EUR 37,56

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovatives Album, 13. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Obwohl BLACK AND BLUE nur 8 Titel enthält, war die stilistische Vielfalt bei den Stones selten grösser. Los geht s mit Disco-Funk("Hot Stuff"), ein für die Stones bis zu diesem Zeitpunkt ungewöhnliches Stück, mit dem ich zugegebenermassen einige Anlaufschwierigkeiten hatte. Weiter geht es dann mit einem Riff-Rocker ("Hand Of Fate") in typischer Stones-Manier; übrigens ist das letzte Stück ("Crazy Mama") stilistisch der gleichen Kategorie zuzuordnen. Dann bekommen wir es mit einem Reggae zu tun ("Cherry Oh Baby"), der besser rüberkommt, als man es Ihnen vielleicht zugetraut hätte. Das vierte Stück, das seinerzeit den Abschluss der A-Seite der LP bildete, ist eine herzergreifende Ballade von traumhafter Schönheit, zu der auch der Studiomusiker Harvey Mandel mit seiner Gitarre entscheidend beiträgt ("Memory Motel").
Dann darf sich der Hörer auf Funk-Rock freuen("Hey Negrita"), eine Nummer, die die Stones seinerzeit auch in Ihrem Liveprogramm hatten. Die folgende Piano-Jazz-Nummer ("Melody") ist für einen Rolling Stones-Fan natürlich gewöhnungsbedürftig, wenn er sie nicht gleich ganz ablehnt. Ich kann diesem Stück, das unter Mitarbeit von Billy Preston ( nicht nur im Studio, sondern auch bei Live-Tourneen immer mal wieder gefragt) entstand, jedenfalls einen gewissen Reiz abgewinnen. Dann bliebe noch die zweite Ballade des Albums ("Fool To Cry"), das seinerzeit als Single ausgekoppelt wurde und auf der Mick Jagger meines Wissens zum ersten Mal mit Kopfstimme sang.

Mit Ausnahme des Rock-Meilensteins STICKY FINGERS habe ich kein 70er-Jahre Stones-Album mehr gehört als dieses, übrigens das erste mit Gittarist Ronnie Wood. Wer also ein gutes, abwechslungsreiches und innovatives Stones-Album sucht, ist mit BLACK AND BLUE sicherlich gut beraten.


90125 (Expanded & Remastered)
90125 (Expanded & Remastered)
Preis: EUR 8,99

37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poprock der Extraklasse, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: 90125 (Expanded & Remastered) (Audio CD)
Ich kann zwar nachvollziehen, dass ProgressiveRock bzw. ArtRock-Anhänger, die sich erwartungsvoll auf das neue Yes-Album gefreut haben, bei Erscheinen desselben enttäuscht waren. Auch ich selbst favorisiere die Yes-Meisterwerke der frühen 70er, finde es aber dennoch unfair, diese CD wegen des Stilwechsels runterzumachen oder sie sogar, wie einer meiner Vorrezensenten, mit nur einem Stern zu bewerten. Dieses Album ist eben einem anderen Genre, nämlich dem PopRock zuzuordnen, und als solches ist es m.E. sogar eines der besten der gesamten 80er Jahre.
Ob mann mit diesem Schritt (Schnitt) dem Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit, der man nach den lausigen Alben TORMATO und DRAMA ein grosses Stück näher gekommen ist, entgehen wollte, ist mir nicht bekannt. Fakt ist, dass man mit 90125 neue Anhänger gewinnen konnte, aber eben auch viele aus den ProgRock-Zeiten verlor, die sich nicht daran gewöhnen konnten, dass mehrere Titel von Yes nun von den Radiosendern rauf und runter gespielt wurden und ebenso im kommerziellen Musikfernsehen (MTV) regelmässig präsent waren, wobei mit "Owner Of A Lonely Heart" sogar ein Chartstopper heraussprang. Übrigens erhielt der Instrumentaltitel "Cinema" einen Grammy als bestes Rockinstrumental.
Ich möchte jetzt nicht auf jedes einzelne Stück eingehen, kann aber jedem, der auf (oft) mehrstimmigen Gesang zu eingängigen Melodien, überwiegend mit einem treibenden Beat unterlegt, eine Musik, die insgesamt gesehen eben doch um einiges anspruchsvoller ist als die, die man vom Rundfunk normalerweise angeboten bekommt, anraten, sich in einer ruhigen Stunde diese CD anzuhören. Ich empfehle allerdings die remasterte Neuausgabe von 2004, die neben verschiedenen Alternativ-Versionen und zweier zuvor unveröffentlichter Stücke die A-Capella-Version von "Leave It" enthält, ein Hörgenuss allererster Güte. Unbedingt empfehlenswert, allerdings nicht für eingefleischte Progger.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 14, 2012 4:05 PM MEST


Change
Change

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Runde Sache, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Change (Audio CD)
CHANGE war das 4. Album der Mannen um Mike Peters - übrigens einziges verbliebenes Bandmitglied der 80er-Jahre-Besetzung - der die überwiegend von ihm selbst geschriebenen Songs mit viel
Pathos vortrug. Zum Titel CHANGE möchte ich sagen, dass er zu einem der vorherigen Alben besser gepasst hätte, sofern sich dieser auf die Musik beziehen sollte, was mir nicht bekannt ist. Auf CHANGE wird die Stilrichtung des gitarrenorientierten Poprock vom Vorgänger EYE OF THE HURRICANE beibehalten, nur dass diesmal eine runde Sache daraus geworden ist ohne Durchhänger. Obwohl es mir schwerfällt, einzelne Titel hervorzuheben, möchte ich bemerken, dass die Ballade "Don t Come Easy" zu den allerschönsten Ihrer Art gehört.
Auf diesem Album wird von Beginn an kräftig losgerockt in der klassischen Viererbesetzung (Vocals, Lead Guitar, Bass Guitar, Drums) und dementsprechend schnörkellos hört sich das Ganze auch an. Zum Vergleich mit U2 möchte ich bemerken, dass vielleicht die Stimme Mike Peters derjenigen Bonos recht nahekommt, die Musik aber doch ihre Eigenständigkeit besitzt, sodass ich nicht von einem U2Plagiat sprechen würde. Auf jeden Fall legte Alarm hier ein durch und durch überzeugendes, auch zeitloses Album vor, das ich immer wieder gerne anhöre. Warum Alarm nach Ihrer ersten erfolgreichen Single "Sixty-Eight Guns" von den Radiosendern fallen gelassen wurde, ist und bleibt mir ein Rätsel. Sehr empfehlenswert.


Crest of a Knave
Crest of a Knave
Wird angeboten von Abakues
Preis: EUR 12,23

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurve gekriegt, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Crest of a Knave (Audio CD)
Zugegeben, die Dire Straits-Assoziationen kommen nicht von
ungefähr, da selbst der Gesang Ian Andersons stellenweise nur bei genauem Hinhören von dem Mark Knopflers zu unterscheiden ist.Trotzdem kein Vorwurf an die Mannen von Jethro Tull. Die
Dire Straits-Fans hätten sich bestimmt gefreut, wenn Mark Knopfler und seine Jungs anno 87 ein Album dieser Güteklasse
herausgebracht hätten, das als das fehlende Bindeglied zwischen BROTHERS IN ARMS und ON EVERY STREET hätte fungieren können.
Doch zurück zu Jethro Tull. Sicherlich war dieser für J.T. neue Gitarrensound auch beabsichtigt, da man nach dem lausigen
LAP OF LUXURY und der Tatsache, dass man in den zurückliegenden
zehn Jahren nur ein über Albumlänge überzeugendes Opus hingekriegt hatte (BROADSWORD), unter Zugzwang stand. Insbesondere "Said She Was A Dancer", "Farm On The Freeway" und
"Budapest" (Dire Straits hin oder her) gehören allesamt zu den besten Tull-Kompositionen der 80er; übrigens sind die beiden letztgenannten Stücke noch im aktuellen Live-Programm enthalten. Auf den Drum-Computer hätte man im Opener "Steel Monkey" verzichten können, ansonsten kommt das Stück recht flott und rockig daher; ähnlich gemacht ist die Schlussnummer "Raising Steam". Da sich die restlichen Stücke ebenfalls sehr gut ins Gesamtkonzept dieses gelungenen "Grammy"-Albums einfügen, kann man endlich wieder sagen: Weiter so, Jungs. Auf jeden Fall KAUFEN!!!


Crest of a Knave
Crest of a Knave
Wird angeboten von Abakues
Preis: EUR 12,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurve gekriegt, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Crest of a Knave (Audio CD)
Zugegeben, die Dire-Straits-Assoziationen kommen nicht von ungefähr, da selbst der Gesang Ian Andersons stellenweise nur bei genauem Hinhören von dem Mark Knopflers zu unterscheiden ist. Trotzdem kein Vorwurf an die Mannen von Jethro Tull. Die
Dire Straits-Fans hätten sich bestimmt gefreut, wenn Mark Knopfler und seine Jungs 1987 ein Album dieser Güteklasse herausgebracht hätten, das als das fehlende Bindeglied zwischen
BROTHERS IN ARMS und ON EVERY STREET hätte fungieren können.
Doch zurück zu Jethro Tull. Sicherlich war dieser für J.T. neue Gitarrensound beabsichtigt, da man nach dem lausigen LAP OF LUXURY und der Tatsache, dass man in den zurückliegenden 10 Jahren nur ein über Albumlänge überzeugendes Opus hingekriegt hatte("BROADSWORD"), unter Zugzwang stand. Insbesodere "Said She
Was A Dancer", "Farm On The Freeway" und "Budapest"(Dire Straits hin oder her) gehören allesamt zu den besten Tull-Kompositionen der 80er; übrigens sind die beiden letztgenannten Stücke noch im aktuellen Live-Programm enthalten. Auf den Drum-Computer hätte man im Opener "Steel Monkey" verzichten können, ansonsten kommt das Stück recht flott und rockig daher; ähnlich gemacht ist die Schlussnummer "Raising Steam". Da sich die restlichen Stücke ebenfalls sehr gut ins Gesamtkonzept dieses gelungenen "Grammy"-Albums einfügen, kann man endlich wieder sagen: Weiter so, Jungs. Auf jeden Fall KAUFEN!


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