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Rezensionen verfasst von
hiatari (Hannover)

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Wintermond (Seasons Of Love 1)
Wintermond (Seasons Of Love 1)
Preis: EUR 3,49

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Grundidee, Umsetzung nicht ganz gelungen, 5. Januar 2015
Beth besitzt ein kleines Antiquitätengeschäft in Dublin, wo sie Bilder verkauft, die sie selbst restauriert hat. Auf einem Flohmarkt findet sie ein altes Bild, auf dem ein Schotte gegen einen Schneesturm ankämpft, um zu einer kleinen Hütte zu gelangen. Zurück in ihrer Werkstatt versucht sie herauszufinden, wen das Gemälde darstellen könnte und befreit so den Schotten aus dem Bild.
Zunächst kann sie nicht glauben, dass Gideon Steward tatsächlich vor ihr steht, doch dann tut sie alles, um dem Mann zu helfen, der durch einen Fluch in dem Gemälde gefangen war und nun nicht nur gegen die Dämonin, die ihn einsperrte, ankämpfen muss, sondern auch seine Töchter, die ebenfalls in einem Gemälde gefangen wurden, befreien muss.

Achtung, meine Rezension enthält Spoiler zum Inhalt der Geschichte!

Mir gefiel die Grundidee zu der Geschichte sehr gut, nicht nur, weil ich ein Fan von Fantasy bin, sondern dies auch gerne in Verbindung mit Historie und Liebe lese. Das Thema war also perfekt für mich.
Leider waren doch einige Dinge an diesem Buch, die mich beim Lesen sehr gestört haben.
Beth war mir manchmal tatsächlich ein wenig zu emanzipiert und für mein Empfinden war sie zu schnell davon überzeugt, Gideon zu helfen, ohne sich viele Gedanken darüber zu machen. Ihre große Klappe konnte manchmal ganz witzig sein, andererseits störte es mich aber auch. Außerdem ist sie irgendwie dauergeil (dieser Ausdruck muss einfach kommen, Entschuldigung) auf Gideon.
Gideon mochte ich anfangs, da er wirklich ein Gentleman war. Aber dafür, dass er über 500 Jahre in einem Gemälde steckte, kommt er überraschend gut mit der modernen Welt zurecht. Er wundert sich lediglich über einige technische Gerätschaften, aber zurückschrecken, wie man es sich vielleicht vorstellt, tut er nicht vor ihnen. Im Gegenteil. Er kann sogar gleich Auto fahren und macht später ohne Probleme seinen Flugschein. Nach knapp vier Monaten in unserer Zeit.

Das Buch war zunächst spannend und interessant, als die Jagd auf Gideon von den Handlangern der Feindin begann und sie sich auf die Suche nach dem Gemälde machten. Dafür, dass die Geschichte auf einen großen Showdown zusteuerte, enttäuschte mich der "Kampf" einfach ungemein. Nicht nur, dass Beth der Dämonin ohne Probleme einen Dolch in die Brust rammen kann, was Gideon nicht schafft, obwohl sie ihm doch nichts anhaben kann, nein, auch, dass das Einzige, was aus dem alten Haus von Gideon übrig ist, ein Spiegel ist, den er und seine Kinder erhitzen und der kalten Feindin entgegen drücken, fand ich doch sehr befremdlich und auch ein wenig lächerlich. Und dann war sie nicht einmal besiegt, sondern lebte irgendwo noch weiter und war von einer der Töchter noch spürbar. Aber was nun, wenn sie nicht tot ist? Das wird man wohl nie erfahren.
Ab der Hälfte hat die Geschichte sehr an Qualität verloren. Es ging nachher auch nicht mehr wirklich darum, die Dämonin zu töten, sondern eher darum, dass Beth und Gideon möglichst oft in der Kiste landen. An sich habe ich nichts gegen Sexszenen, wenn sie gut in die Geschichte integriert sind, lese ich sie auch ganz gerne, aber nicht, wenn darunter die Story leidet, was hier leider der Fall war. Hauptsache, Beth und Gideon konnten ihre vielleicht letzten Tage möglichst oft miteinander schlafen.

Was mich noch gestört hat, waren die vielen Fehler im Buch. Nicht nur die Rechtschreibung, sondern auch die Zeichensetzung war ein großes Problem! (Es heißt "Charly's Treasures", nicht "Charlies Treasures", wenn man Englisch verwendet, dann bitte richtig.)

Insgesamt ist die Grundidee der Geschichte alles andere als schlecht, aber die Umsetzung ist der Autorin nicht gelungen. Man hätte viel mehr daraus machen können. Nicht nur Gideons Einführung in die neue Zeit, die, um realistischer zu wirken, um einiges länger hätte dauern müssen, sondern vor allem auch das Ende, dass mehr Kampf und weniger Sex hätte haben sollen.
So gibt es von mir 2 Sterne.


MondSilberLicht: MondLichtSaga
MondSilberLicht: MondLichtSaga
von Marah Woolf
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,50

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich habe leider mehr erwartet., 21. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Emma Tate zu ihrem Onkel auf die Insel Skye in Schottland, wo sie schon bald den unwiderstehlichen Calum kennen lernt. Aber etwas an Calum scheint anders zu sein als bei anderen Jungs, denn er hat eine unglaubliche Anziehungskraft auf Emma. Doch was ist Calum für ein Wesen?

Genau das habe ich mich gefragt, als ich die vielen positiven Rezensionen gesehen habe, in denen stand, dass Calum mal was anderes ist als ein Vampir oder Werwolf. Leider habe ich mich von diesen positiven Bewertungen blenden lassen und bereue es etwas, das Buch gelesen zu haben.

Zwar kann ich nichts schlechtes zu der Idee an sich sagen, denn natürlich ist Calum mal ein neues Fantasywesen, an das man nicht gleich denkt. Aber so richtig beeindruckt war ich dann doch leider nicht. Mir hat da irgendwo noch der letzte Schliff gefehlt, meinetwegen auch ein bisschen mehr Information über Calums Volk und ihre Regeln als die paar, die die Autorin hier und da mal eingestreut hat.

Überhaupt hat mir ziemlich viel an diesem Buch gefehlt. Damit meine ich nicht unbedingt die Länge des Buches. Es liegt schon alleine an den einzelnen Szenen. Meistens waren die Absätze sehr kurz, wodurch die Geschichte immer etwas abgehackt klang, und auch die Sätze wirkten oftmals eher wahllos aneinander gewürfelt. Die Geschichte plätscherte dadurch nur so dahin und manchmal hatte ich das Gefühl, gar nicht vorwärts zu kommen. Besser wurde es auch nicht dadurch, dass ich das Gefühl hatte, die Szenen würden sich in einer Dauerschleife wiederholen. Emma muss Amelie wecken, sie geht ins Bad, sie geht in die Schule, sie sitzt Zuhause, geht mal malen, mal in die Bibliothek. Später knutschen und kuscheln mit Calum, baden, knutschen, lesen, knutschen... An anderer Stelle hat dann wieder was gefehlt, dann habe ich da gesessen und nur überlegt, wie es denn jetzt dazu kommen konnte, z. B. relativ zu Anfang des Buches, als Emma ihrer Cousine Amelie vorgestellt wird und diese sie abschätzend mustert. Ein paar Seiten später allerdings sind die beiden die besten Freundinnen. Ein bisschen mehr Ausarbeitung der Szenen wäre an manchen Stellen vielleicht ganz schön gewesen, damit die ganze Geschichte einfach rund wirkt und nicht so abgehackt.
Außerdem ist bei mir durch den Stil der Autorin leider keinerlei Spannung aufgekommen. Selbst dann nicht, als ich wusste, was Calum ist, und auch dann nicht, als es tatsächlich mal etwas spannender werden sollte zum Ende hin. Auch die Romantik ist für mich nicht rüber gekommen. Bei manchen Büchern spüre ich beim Lesen richtig dieses Prickeln zwischen den Charakteren, aber hier war einfach gar nichts. Irgendwie null Gefühl...

Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich mit den Charakteren überhaupt nicht anfreunden konnte.
Emma verliert ihre Mutter, aber richtige Trauer kommt von ihr nicht rüber. Die Jungs stehen gleich alle auf sie, was wieder ziemlich Klischee ist. Meistens war sie mir eher unsympathisch, weil sie für mich sehr selbstsüchtig gehandelt hat, Hauptsache, sie konnte mit Calum zusammen sein. Dabei hat sie auch nicht unbedingt oft nachgedacht. Sie war außerdem sofort in Calum verknallt, auch wenn der sie immer nur abschätzend behandelt hat. Zudem kann sie nicht mal zu ihm sagen, dass sie ihn liebt, immer kommt das Geständnis nur von ihm. Sie kann ihn nur verliebt anstarren und finden, dass er gut riecht.
Und was an Calum jetzt so toll sein soll und was er an Emma findet, weiß ich auch nicht. Natürlich hat er diese Ausstrahlung des Fanatsy-Wesens und zum Schluss diese aufopferungsvolle Seite. Warm wurde ich mit ihm trotzdem nicht.
Tante Bree scheint nur dafür da zu sein, zu kochen und sich um Emma zu sorgen. Onkel Ethan ist der Böse, der sie von Calum fernhalten will und lustige Wanderausflüge organisiert.
Cousine Amelie gibt es, damit Emma eine Freundin hat, die sie bei heimlichen Treffen mit Calum deckt und ihr die Haare in der Wanne wäscht. Cousin Peter wird dann eher zum Ende wichtiger, allerdings wirkt er da auch mehr wie ein Lückenfüller, weil sonst kein anderer da war, der es hätte machen können.
Die Freunde aus der Schule sind sowieso unwichtig.
Insgesamt sind mir die Charaktere viel zu wenig ausgearbeitet, da baut sich gar keine Beziehung zwischen ihnen auf, sie ist einfach plötzlich da.

Fazit: An sich gefällt mir die Idee eigentlich ganz gut, weil es mal was anderes ist, aber die Umsetzung ist absolut nicht gelungen. Außerdem sollte das Buch auch noch mal auf Fehler untersucht werden, weil für meinen Geschmack einfach zu viele drin waren. Das darf bei einem Buch nicht passieren.
Wer Lust hat auf sehr seichte Literatur, in der nicht viel passiert, der wird dem Buch mehr abgewinnen können als ich. Wer aber Wert auf eine ausgearbeitete Geschichte hat, der ist hiermit nicht beraten.


Silber - Das erste Buch der Träume: Roman
Silber - Das erste Buch der Träume: Roman
von Kerstin Gier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft schön!, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es scheint einfach unglaublich, was sich neuerdings in Liv Silbers Leben abspielt. Nicht nur, dass ihre Mutter plötzlich einen neuen Freund hat und sie sich mit einer Patchwork-Familie konfrontiert sieht, auch hat sie seltsame Träume, die sie auch noch mit ihrem baldigen Stiefbruder Grayson und seinen drei Freunden Arthur, Henry und Jason teilt. Denn nicht nur Liv weiß nach dem Aufwachen noch genau von der unheimlichen Begegnung auf dem nächtlichen Friedhof Bescheid, bei der die Jungs ein höchst merkwürdiges Ritual abgehalten haben, sondern auch eben genannte Schulkameraden. Aber anstatt sich von der Geheimniskrämerei abschrecken zu lassen, wird Liv natürlich immer neugieriger, denn sie will unbedingt wissen, was es mit diesen Träumen auf sich hat.

Nach der Edelstein-Trilogie und der Leseprobe zu "Silber" stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Zwar hatte ich ein bisschen Angst, dass Kerstin Gier meine Erwartungen nicht erfüllen konnte, weil diese nämlich nach Rubinrot und Co. verdammt hoch waren, aber ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil - ich finde, mit Silber hat Frau Gier die Edelstein-Trilogie sogar noch übertroffen!
Das Buch hat keine 24 Stunden bei mir gehalten, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, war neugierig auf die Geschichte von Liv und Grayson und seinen Freunden. Dieses Buch ist vollgepackt mit blühender Phantasie, spritzigem Humor, düsterer Spannung und einer wirklich süßen Liebesgeschichte.

Zwar ist Liv mit 15/16 noch ein wenig jünger als Gwendolyn aus Rubinrot, dafür ist die Geschichte aber schon viel erwachsener und auch spannender gestaltet.
Die Charaktere wurden wieder sehr liebevoll gestaltet. Von Livs verrückter Mutter, über ihren ernsten Lebensgefährten Ernest, ihrer kleinen Schwester Mia, die mir besonders an Herz gewachsen ist mit ihrem Humor und der großen Klappe, Graysons Zwillingsschwester und Kontrollzicke Florence, Grayson selbst, der ein sehr fürsorglicher Stiefbruder ist, bis hin zum Kindermädchen Lottie aus Bayern.
Langweilig wurde es nicht einen einzigen Moment, meine Augen klebten förmlich auf den Seiten.

Mein einziger negativer Punkt ist, dass ich nun hier sitze und auf Band zwei warten muss. ;) Es sind nämlich einige wichtige Fragen offen geblieben, deren Beantwortung mir unter den Nägeln brennt, aber da werde ich mich wohl in Geduld üben müssen.

Also, wer die Edelstein-Trilogie liebt, der wird um dieses Buch nicht herum kommen, und selbst wer nicht so begeistert von Frau Giers Vorgänger-Büchern war, wird mit "Silber" sicher nicht enttäuscht werden!


Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe: Kuss des Tigers 1: Roman
Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe: Kuss des Tigers 1: Roman
von Colleen Houck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Märchenhafte Story, leider mangelt es an der Umsetzung, 25. Februar 2012
Als Kelsey einen Job im Zirkus annimmt, ahnt sie nicht, dass dies ihr Weg zu einer abenteuerlichen Reise ist. Denn der Tiger, um den sie sich in diesem Zirkus kümmern soll, ist eigentlich ein verwunschener indischer Prinz. Unter einem Vorwand wird sie von dem sympathischen Mr. Kadam nach Indien gelockt und mit der Wahrheit konfrontiert. Ihre Aufgabe in dieser unglaublichen Geschichte ist noch unglaublicher, denn nicht nur Prinz Ren, sondern auch sein jüngerer Bruder Kishan sind mit dem Tigerfluch belegt, und sie ist von den indischen Göttern auserwählt, diesen Fluch zu brechen.
Aber wird sie dies auch schaffen...?

Mich hat die Leseprobe von meinem Buchhändler zum Kauf dieses Buches bewogen, und außerdem klang die Geschichte für mich einfach märchenhaft. Ein verwunschener indischer Prinz, der ein Leben als Tiger trachten muss und plötzlich Hoffnung haben darf, dass er wieder als ein ganz normaler junger Mann durch die Welt laufen darf.

Leider hat mir die Umsetzung nicht sonderlich gefallen.
Nach dem wirklich spannenden und interessanten Prolog, der mich ein bisschen an das Vodoo-Ritual aus dem Disney-Film "Küss den Frosch" erinnert hat, und auch der Einführung in Kelseys Leben und ihren ersten Tagen mit Ren, dem Tiger, die ich wirklich gelungen fand, flaute das Interessante und Spannende auch schnell ab. Bis Kelsey die Wahrheit erfuhr. Ein paar Seiten, die wirklich interessant waren, dann ging es wieder bergab.
So hat es sich leider durch das ganze Buch gezogen. Die ersten Seite einer neuen Situation waren toll, doch dann wurde es schnell langweilig. Insgesamt haben sich die wirklich interessanten Stellen sehr begrenzt gehalten und der Großteil des Buches ist seeeeehr langatmig. Das finde ich ziemlich schade, denn die Geschichte hat so wie Potezial, hätte die Autorin sie nur nicht so langweilig gestaltet.
Doch woran lag das?
Nun, ich würde sagen, dass die Autorin sich einfach in zu vielen Details verloren hat. Zwar ist es nett, die Umgebung der Charaktere beschrieben zu bekommen oder was sie tun, aber ich muss nicht mehr als ein Mal wissen, wie der Dschungel aussieht, oder welche Farbe Kelseys Haargummis haben. Auch das Essen fand immer wieder lange Beschreibungen. Das fand ich einfach übertrieben, vor allem, weil diese Situationen sich immer wieder wiederholen. Kelsey läuft durch den Dschungel, Kelsey campt, Kelsey isst und trinkt, schreibt in ihr Tagebuch, schläft, duscht, isst wieder, läuft wieder durch den Dschungel... Und diese Szenen dominieren das Geschehen.
Für mich waren lediglich die Kelsey-Ren-Momente toll, da hat es wirklich geknistert zwischen den beiden. Außerdem fand ich die indischen Geschichten interessant, sowie Durgas Prophezeiung. Leider wurden dann aber auch die gefährlichen Situation nicht gerade spannend...

Zu den Charakteren.
Kelsey ist ein Teenagermädchen, das ihre komplette Familie verloren hat und nun bei einer Pflegefamilie untergekommen ist. Ihre sozialen Bindungen gehen gegen Null. Sie ist zunächst zurückhaltend, legt aber einen immer größeren Sarkasmus an den Tag. Am Anfang des Buches mochte ich sie, aber gegen Ende wurde sie mir unsympathischer. Sie hat ziemlich gezickt und Ren nicht gerade fair behandelt. Ihr Handeln konnte ich zunächst nicht nachvollziehen, wurde dann zum Ende aber klarer.
Ren mag ich unheimlich gerne. Er ist höflich, charmant und sehr sympathisch. Manche mögen sagen, er sei perfekt, und so würde ich ihn auch bezeichnen, aber da haben wir wieder das märchenhafte. Er ist über 300 Jahre alt und es nicht anders gewohnt, als sich Frauen höflich gegenüber zu verhalten.
Kishan, Rens Bruder, ist sehr vorlaut. Bei ihm wundert mich, dass er seit über 300 Jahren abgeschieden im Dschungel lebt und sich bei Gesprächen mit Kelsey trotzdem in ziemlich moderner Sprache ausdrücken kann.

Insgesamt fand ich das Buch gut, aber ich habe auch schon besseres gelesen. Schöne Story mit langweiliger Umsetzung.
Das Ende war furchtbar, und für sowas habe ich mich durch einen ganzen Dschungel voller unnötiger Szenen gequält.
Ob ich das nächste Buch noch lese, weiß ich nicht, denn ich ahne, dass sich eine ausgewachsene Dreiecksbeziehung entwickeln wird, was mir so gar nicht gefällt. Und wenn sich das dann noch über vier weitere Bücher hinweg zieht... Oh je.


Cassia & Ky - Die Flucht: Band 2
Cassia & Ky - Die Flucht: Band 2
von Ally Condie
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... Und sie gehen nicht gelassen, 15. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Getrennt durch die Gesellschaft, müssen Cassia und Ky vorerst ihre eigenen Wege gehen. Während Cassia sich in einem Arbeitslager der Gesellschaft befindet, muss Ky als Lockvogel für den Feind in den äußeren Provinzen dienen.
Beiden gelingt die Flucht mit einem, in Kys Fall sogar zwei Weggefährten, angetrieben durch die Sehnsucht nun auf der Suche nacheinander. Ihr Weg ist lang, beschwerlich und gefährlich zugleich, und in den tiefen Schluchten der Canyons begeben sie sich auch auf die Suche nach sich selbst.

Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, konnte mich kaum noch davon lösen. Zwar hat mich dieser Band nicht so sehr in den Bann gezogen wie der erste Teil, dennoch gab es viele Stellen, die mich neugierig machten und die ich sehr interessant fand.
Das Buch ist sowohl aus Cassias als auch aus Kys Sicht geschrieben, die mit jedem neuen Kapitel wechselt. Ich fand diese Art des Schreibens sehr angenehm, da wir vorher von Ky nur so viel erfahren haben, wie er Cassia erzählen wollte. Nun erfährt man mehr seiner Gefühle, seiner Gedanken und vor allem seiner Vergangenheit. Für mich wurden all diese Informationen sehr passend in die Geschichte eingeordnet, Erinnerungen wurden an den richtigen Stellen durch bestimmte Ereignisse geweckt. Außerdem wurde so keiner der beiden Hauptcharaktere vernachlässigt, man verpasste nichts von dem Storyverlauf und hatte immer alles im Auge, was passiert.
Vor allem während der Flucht der beiden Gruppen sind immer wieder Details eingeflossen, die mich aufmerken ließen, denn so konnte ich erahnen, wann Cassia und Ky sich endlich wiedersehen und dies hat meine Vorfreude gesteigert.

Ich habe hier einige Rezensionen überflogen und einige sind der Meinung, das Buch wäre sehr langatmig. So habe ich es gar nicht empfunden, im Gegenteil. Für mich flog die Geschichte nur so dahin und mir wurde überhaupt nicht langweilig beim Lesen, weder als die Reise begann, noch dann, als sich die beiden Gruppen von Flüchtenden zusammen geschlossen hatten. Zwar spielt sich alles in den Canyons ab, aber dadurch, dass mehr Details zu Ky offenbart werden und auch neue Charaktere und deren Geschichten einfließen, wird es nur interessanter.

Meiner Meinung nach werden sehr wichtige Dinge in diesem Buch deutlich, die für den weiteren Verlauf der Geschichte entscheidend sind. Deswegen finde ich auch wichtig, dass die Autorin sich in diesem Band intensiv mit diesen bestimmten Motiven auseinander gesetzt hat. Ich möchte nicht zu viel davon verraten, aber durch die neuen Erkenntnisse werden auch Geheimnisse bereits bekannter Charaktere offenbart, was mich persönlich überrascht hat.

Die Beziehung zwischen Cassia und Ky erscheint in diesem Buch vielleicht nicht so intensiv wie im ersten Band, doch ich finde die Entwicklung zwischen den beiden schon nachvollziehbar und auch ihre Handlungen. Wäre in diesem Buch alles zu glatt gelaufen, wäre der dritte Band wahrscheinlich zu langweilig für mich geworden.

Alles in allem fand ich dieses Buch wieder sehr gelungen und kann kaum glauben, dass ich jetzt fast ein ganzes Jahr warten muss, bis der dritte Band erscheint. Bis dahin lasse ich mir diese Geschichte noch einmal durch den Kopf gehen und überlege, was u. a. die Gesellschaft plant, sowie die anderen Gruppen, die in diesem Buch vorkommen. Und wer weiß, vielleicht stimmt nicht nur mich dieses Buch nachdenklich. ;)


Vision: Das Zeichen der Liebenden
Vision: Das Zeichen der Liebenden
von Ana Alonso
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,52

2.0 von 5 Sternen Mehr gewollt als gekonnt, 13. Januar 2012
Alex liebt Jana. Um ihr das zu sagen, folgt er ihr nach einer Party. Da Nacht ist, lädt Jana ihn ein, bei ihr zu übernachten. So trifft er ihren Bruder David, der Alex dazu überreden kann, sich von ihm ein magisches Tattoo machen zu lassen. Alex will ihm nicht recht glauben, willigt dann aber doch ein, weil David behauptet, dass ihn dieses Tattoo für immer an Jana binden würde. Doch plötzlich kann Alex Jana nicht mehr berühren und schon wenn er in ihre Nähe kommt, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer.
Ohne es zu wollen, ist Alex in eine ihm unbekannte Welt hinein geraten, in der Magie das Zauberwort ist. Die Medu-Klane sind in Vorbereitung auf einen Kampf, in dem es heißt alles oder nichts. Und Alex scheint mehr zu sein als nur eine ihrer Spielfiguren...

"Vision" ist eine neue Art von Fantasy, die ich zuvor so noch nicht gelesen habe. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, und so lag das Buch für mich unter dem Weihnachtsbaum.
Nun weiß ich allerdings nicht mehr, warum ich denn so neugierig war, denn plötzlich finde ich die ganze Idee mit den Tattoos doch nicht mehr so interessant.
Ich denke allerdings, dass dies eher mit der Umsetzung der Idee zu tun hat und vielleicht damit, dass es nach den ersten 100 Seiten eigentlich gar nicht mehr um dieses Tattoo geht. Die Idee an sich finde ich nicht schlecht, vor allem was die Medu-Klane und ihre Magie angeht.

Aber die Charaktere der Geschichte sind leider sehr flach, allen voran Hauptakteur Alex. Bis zum Schluss konnte ich mit keinem der Charaktere mitfühlen, mitfiebern. Nur Erik und Nieve waren noch ganz angenehm.
Alex ist so unglaublich naiv, dass er mir schon nach den ersten Seiten auf die Nerven gegangen ist, und dies wurde im weiteren verlauf der Geschichte leider rein gar nicht besser. Immer heißt es, Jana hier, Jana da, ich bin ja so verliebt in Jana, oh Gott, Jana ist in Gefahr, oh nein, ein anderer Mann findet sie auch toll. Und was immer Alex tut, er tut es aus Liebe zu Jana. Ich würde allerdings wagen zu behaupten, dass Alex lediglich bis über beide Ohren verknallt ist und mit einer rosaroten Brille durch die Weltgeschichte läuft, denn wie kann man eine Person wirklich lieben, wenn man in seinem ganzen Leben kaum ein Wort mit dieser gewechselt hat? Außerdem redet der gute Alex oft, ohne vorher seinen Kopf benutzt zu haben. Er denkt, er hat schlaue Pläne, macht aber öfter Bemerkungen, die auf mich recht dümmlich gewirkt haben, und dann, ganz plötzlich, legen ihm die Autoren schön philosophische Wörter in den Mund, die den anderen Charakteren die Augen öffnen und ihm lammfromm aus der Hand fressen. Absolut nicht authentisch.
Jana ist auch nicht viel besser und ich bin mit ihr einfach nicht warm geworden. Meiner Meinung nach ist sie ziemlich eingebildet und gar nicht so toll, wie Alex immer tut. Eigentlich ist sie einfach nur machtbesessen und benutzt ihren Kopf scheinbar noch später als Alex. Außerdem hat sie eine ziemlich große Klappe...
Diese beiden Charaktere nur als Beispiel.

Komme ich noch einmal auf die Idee zurück, die diese Geschichte ausmacht. Das Tattoo und der darauf gebaute Klappentext sind nämlich nur ein Bruchteil von der Geschichte und spielt nur eine Nebenrolle. Wichtig sind die Medu-Klane, Gruppen, die verschiedene Magien ausüben, zum Beispiel Visionen.
Im Laufe der Geschichte hat es den Anschein, die Autoren konnten gar nicht genug Fantasy-Elemente einbauen. Magie, Visionen, die große Gefahr, Ungeheuer, ... Da ist sicher für jeden etwas dabei. Leider wird auch dies alles sehr oberflächlich behandelt und einiges hätten sich die Autoren gut und gerne sparen können.

Ich muss leider auch sagen, dass man die ersten 100 Seiten getrost außer Acht lassen kann. Den Inhalt darüber kann man in einem Satz abhaken. Es war einfach unheimlich langweilig.
Erst ab Seite 130 wurde es für mich langsam interessanter, aber bis zum Ende des Buches gab es immer wieder Durststrecken, auf denen ich verzweifelt nach einem Tröpfchen Spannung gesucht habe. Eigentlich kann man erst bei den letzten 30 Seiten wirklich von Spannung sprechen, und da wird für mich leider zu wenig ins Detail gegangen, dafür wurde aber sehr viel Wert auf irgendwelche kryptische Bemerkungen gelegt.

Wenn man es genau nimmt, war der ganze Inhalt des Buches ziemlich kryptisch. Die Autoren legen einen einfachen Schreibstil an den Tag, der nur manchmal höherwertiger war, und trotzdem schreiben sie so, dass man ziemlich verwirrt ist und erst mal durch dieses Wirr-Warr an Medu-Klanen und ihren Geschichten hindurch steigen muss. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das mit den Symbolen immer noch nicht richtig verstanden habe, aber na ja.

Eine Liebesgeschichte gibt es für mich in dem Buch nicht, und damit hatte ich nach dem Klappentext eigentlich gerechnet. Denn irgendwie war die 'Liebe' ja schon da und selbst wenn Alex und Jana nicht zusammen waren / sind, war da überhaupt keine Entwicklung aus meiner Sicht in deren Beziehung zu sehen.

Alles in allem hat es sich für mich absolut nicht gelohnt, dieses Buch zu lesen, die meiste Zeit war ich durch Alex und nachher auch Janas Art eigentlich ziemlich genervt davon. Im Großen und Ganzen war es ziemlich langweilig und oberflächlich und außerdem enttäuschend.
Wenn man ein, zwei Details außer Acht lässt, dann könnte man das Buch eigentlich als abgeschlossen sehen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe, was die Autoren noch zwei Bücher lang aufs Papier bringen wollen. Zwar habe ich schon den Klappentext vom zweiten Band gelesen, allerdings finde ich den nicht sonderlich vielversprechend'


Krieger des Lichts: Ungezähmte Leidenschaft
Krieger des Lichts: Ungezähmte Leidenschaft
von Pamela Palmer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Anziehungskraft einer Hexe, 20. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor langer Zeit wurde der Krieger Paenther durch eine List von der Hexe Ancreta gefangen genommen. Dort lernte er Vincent, der später Vhyper werden würde, und Frederick, welcher in der Gefangenschaft verstirbt, kennen. Durch Ancretas Folterungen steigert sich Paenthers Hass auf Magier ins Unermessliche.
Dies wird auch deutlich, als er gefangen in einer Höhle erwacht, in die Falle gelockt durch die Hexe Skye. Skye hat von ihrem Meister Birik die Aufgabe erhalten, zusammen mit Paenther Energie zu erzeugen, die der böse Zauberer, der auch den mittlerweile seelenlosen Vhyper unter seiner Kontrolle hat, für etwas Schreckliches missbrauchen möchte.
Doch Skye scheint nicht die böse Hexe zu sein, für die Paenther sie hält, und schließlich verhilft sie ihm sogar zur Flucht. Aber damit fängt erst alles an, denn obwohl Paenther fliehen konnte, ist er den Zauber noch lange nicht los. Vor allem Skyes ganz eigener Zauber hält ihn weierhin gefangen...

Paenther ist einer der schweigsamen Krieger, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seinen Kumpel Vhyper vom Bösen zu befreien und zurückzuholen. Dass Skye ihn magisch anzieht, gefällt ihm zunächst gar nicht, denn er weiß nicht, ob ihre Güte und Herzlichkeit nur gespielt oder tatsächlich real ist.
Skye wurde bereits mit acht Jahren eher gewaltsam von Birik gezwungen, mit ihm zu kommen, und muss seitdem jede Nacht ein Ritual für ihn durchführen, um seine Macht zu stärken. Er nutzt sie und ihre Kräfte aus und bestraft sie schwer für auch nur den kleinsten Funken des Auflehnens. Als sie Paenther triift und in seinen Bann gezogen wird, hegt sie die Hoffnung, endlich frei zu sein.

Auch in diesem Buch hat mich unheimlich das ganze sexuelle Thema gestört. Zeitweise hatte ich sogar das Gefühl, dass die Autorin vor lauter Sex die Handlung vollkommen vergessen hat. Denn natürlich kann Skye mit Paenther zusammen die Energie nur erzeugen, wenn sie ihn immer wieder besteigt oder befummelt, und als die beiden dann frei sind, können sie natürlich auch nicht die Finger voneinader lassen. Und ihr guter Zauber wird, wie nicht anders zu erwarten, durch Sex verstärkt. Natürlich sind auch wieder die anderen Krieger mit von der Partie, die in Skyes Nähe nur daran denken können, sich mit Sex von ihrem Zauber reinigen zu können.
Aber auch das Ritual, das Skye für Birik durchführen soll, war echt nichts für mich. Nach den ersten zwei Büchern dachte ich, die Autorin könnte sich doch nicht noch mehr ausdenken, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Trotzdem bekommt das Buch von mir gut gemeinte drei Sterne, denn die Story war ganz nett zu lesen, wenn es mal nicht um Geschlechtsverkehr ging.
Der nächste Band handelt von Jag und Olivia, die in diesem Buch bereits auftaucht und zur Wächterin des Hauses wird. Ich werde es aller Wahrscheinlichkeit nur dann lesen, wenn ich wirklich nichts anderes mehr zu lesen habe, denn irgendwie habe ich im Gefühl, dass die Autorin, was ihre Fantasie in Bezug auf die Rituale angeht, ihr Pulver noch nicht verschossen hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2014 10:54 PM MEST


Schattenwandler: Noah
Schattenwandler: Noah
von Jacquelyn Frank
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher bestes Buch der Reihe, 18. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schattenwandler: Noah (Taschenbuch)
Der Dämonenkönig Noah hat sein ganzes Leben nur auf SIE gewartet, die eine Frau, die als seine Seelenpartnerin bestimmt ist. Und nun scheint er seinem Ziel endlich nahe, denn schon seit einem halben Jahr begegnet er ihr immer wieder in seinen Träumen. Schließlich kann Noah seinen Stolz überwinden und bittet Bellas Schwester Corinne um Hilfe, seine Gefährtin für ihn zu finden, denn die Druidin hat die Fähigkeit, diese ausfindig zu machen. Prompt können die beiden einen Erfolg verzeichnen, doch Noah kommt zu spät. Kestra ist tot, und er sieht nur einen Ausweg, um sie zu sich zu holen. Er reist durch die Zeit und rettet ihr das Leben.
Aber Kestra ist nicht gerade das, was Noah sich unter seiner Seelengefährtin vorgestellt hat. Sie ist stark, eine Kriegerin, und hat ein loses Mundwerk, ganz davon abgesehen, dass sie sich mit Händen und Füßen gegen ihn wehrt. Doch Noah ist fest entschlossen, Kestras Herz für sich zu gewinnen.
Und dann sind da auch noch die Feinde, die in den Schatten lauern, und nur auf eine Gelegenheit warten, zuzuschlagen.

Dieses Buch sind 500 Seiten purer Spannung, Leidenschaft und auch Schmerz.
Noah ist sehr sympathisch, er ist leidenschaftlich, humorvoll und stark. Außerdem ist er jemand, der sich ohne zu zögern für all die geliebten "Menschen" um sich herum opfern würde. Doch Kestra ist eine Sache für sich und bringt eine ganz neue Seite an ihm zum Vorschein. Man könnte meinen, dass er perfekt ist, der liebevolle König, doch auch er macht eine gewaltige Entwicklung im Verlauf der Geschichte, denn auch ein König mit einem Alter von fast 700 Jahren kann immer noch dazu lernen.
Kestra ist eine Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt, und vor allem lässt sie sich nicht gerne etwas vorschreiben. Dass Noah sie in Schutz nehmen und bemuttern möchte, passt ihr so gar nicht in den Kram. Alles in ihr sträubt sich dagegen, sich auf Noah einzulassen, und diese neue Welt, in die er sie da gebracht hat, ist ihr auch nicht auf Anhieb geheuer. Sie ist tough, und das hat auch seine Gründe. Sehr tiefliegende Gründe...

Noahs und Kestras Geschichte hat mich sehr bewegt. Zu Anfang waren die beiden doch sehr verschieden, aber sie sind wie Yin und Yang. Beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und müssen sich auf Neues einlassen. Beide haben eine nicht gerade einfache Vergangenheit, und Kestras Geschichte hat mich so berührt, dass mir die Tränen über's Gesicht liefen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios, und im Gegensatz zum letzten Band, "Damien", den ich seeehr langatmig und sogar ein wenig langweilig fand, ist dieses Buch einfach genial. Trotz der beachtlichen Länge wurde das Buch nicht eine Sekunde langweilig, wurde auf keinen Fall langatmig, hat die Spannung gehalten und mich so weit in den Bann gezogen, dass ich kaum noch schlafen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es zwischen Noah und Kestra weiter ging.
Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens ans Herz legen, denn wer es nicht liest, verpasst eine ganze Menge.


Gestohlene Rache
Gestohlene Rache
von Elisabeth Naughton
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Aufregend und prickelnd, 13. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gestohlene Rache (Taschenbuch)
Die drei Furien zu finden, ein Marmorrelief aus dem alten Griechenland, ist Lisa Maxwells großes Ziel. Als sie schließlich eines der drei Teile findet, glaubt sie, ihrem Traum ein gutes Stück näher gekommen zu sein. Doch dann trifft sie Rafe Sullivan, der sie verführt, betäubt und ihren Teil der Furien aus dem Hotelsafe entwendet. Lisa ist wütend und verfolgt Rafe, um sich ihr Eigentum zurück zu holen, aber plötzlich arbeitet sie mit dem attraktiven Dieb zusammen, um die Furien gemeinsam zu finden.
Aber nicht nur Lisa und Rafe wollen die wertvollen Furien haben, und so beginnt eine spannende Verfolgungsjagd, deren Weg gekennzeichnet ist von Blut und Tod.

Der erste Teil der Reihe verspricht Spannung vom Anfang bis zum Schluss, und auch die starke Anziehung zwischen Rafe und Lisa bannt den Leser. Die Geschichten der beiden Charaktere sind interessant und erzählen, wieso jeder der beiden so versessen darauf ist, die Furien für sich zu bekommen. Auch der Charakter der beiden Hauptfiguren wird maßgeblich durch ihre Vergangenheit beeinflusst und so wirken beide sehr authentisch.
Während des Lesens war ich außerdem die ganze Zeit mit der Frage beschäftigt, wer denn nun hinter all den Anschlägen auf Lisa und Rafe steckt, wer genau sie verfolgt, der versteckte Hintermann, und ich wurde mehr als ein Mal auf die falsche Fährte gelockt. Wer es dann letztendlich war, hat mich sehr überrascht, denn mit dieser Person hatte ich nicht gerechnet.

Ein wirklich sehr schönes Buch mit viel Spannung und Gefühl, das ich nur zu gerne weiterempfehle.


Damien (Schattenwandler, Band 4)
Damien (Schattenwandler, Band 4)
von Jacquelyn Frank
  Broschiert

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr langatmig, 22. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damien (Schattenwandler, Band 4) (Broschiert)
Ich bin ein wirklich großer Fan der Schattenwandler-Reihe und habe die ersten drei Bände regelrecht verschlungen, doch von diesem hier war ich doch etwas enttäuscht.

Damien ist Vampirprinz, der sein Herz an die Prinzessin der Lykanthropen verliert. Syreena ist sich erst nicht ganz sicher mit ihren Beziehung zu Damien, doch bald kann der Prinz sie davon überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind.
Auch Ruth hat natürlich wieder ihre Auftritte, doch zu ihren Plänen möchte ich nichts verraten, da sie in diesem Buch zu selten dafür vorkommt.

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, doch dieser Band war verdammt langatmig. Seitenlang schwirrten die Gedanken von Syreena und Damien immer wieder um das gleiche Thema. Und leider hat sich das im Buch immer wieder wiederholt, wodurch es stellenweise auch langweilig wurde zu lesen, da nichts passiert ist.
Ein großes Hin und Her entsteht zwischen den beiden Herrschern, was irgendwann auch ziemlich nervig wurde, und als sie sich dann endlich einig waren, passierte auch lange Zeit nichts.
Ein großer Teil des Buches hätte meiner Meinung gut und gerne ein Stückchen kürzer gemacht werden können, denn nur die letzten 50-100 Seiten wurden wirklich spannend und boten Abwechslung, vor allem durch die Veränderungen, die die Beziehung zwischen Vampir und Lykanthropin mit sich bringt.
Was mir auch nicht so gefallen hat, war, dass die Autorin seitenweise Gedankengänge der Vampirin Jasmine mit eingebracht hat, einer Gefährtin Damiens, und das nicht gerade selten, sodass man bald von einer Dreiecksbeziehung sprechen könnte. Dabei ging es eigentlich auch immer nur um die eine Sache: Dass die Vampirin so gar nicht einverstanden ist mit der Beziehung der beiden.
Auch Ruth ist für meinen Geschmack viel zu kurz gekommen, genauso wie die Bibliothek der Schattenwandler und ihre Geheimnisse.

Dieses mal also wirklich ein bisschen Enttäuschung nach der großen Euphorie und Vorfreude.

Ich freue mich nun wahnsinnig auf "Noah".
Und im Oktober 2011 soll dann, zumindest nach meinem Wissensstand, ein Buch zu Jasmine erscheinen, zunächst auf Englisch, obwohl die Reihe mit "Noah" eigentlich abgeschlossen sein sollte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2011 8:48 AM CET


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