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Beiträge von mandephi
Top-Rezensenten Rang: 11.315
Hilfreiche Bewertungen: 212
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Rezensionen verfasst von mandephi "mandephi"
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5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes dunkles Elektropop-Album, 14. Mai 2013
Ich gebe zu, ich kannte von Alison Monet vorher nur "All Cried Out". Ich bin also kein Fan, der jedem Album seines Idols kritiklos fünf Sterne gibt. Diesem Album gebe ich sie, weil es fünf Sterne verdient. Guy Sigsworth ist ein toller Produzent, dieses Album klingt nach einer (noch) besseren Version von Alanis Morissettes "Flavours of Entanglement" aus dem Jahr 2008 und Alisons Stimme und Texte sind große Klasse. Das Album fängt ruhig aber bestimmt mit dem straken Horizon Flame an, dass durch die Mischung aus Streichern und Beats ein bisschen an Björks "Jóga" erinnert. Es folgen zwei weitere fünf Sterne-Songs - "Changeling" und "When I Was Your Girl" - beides Favoriten von mir. Ebenfalls zu den Highlights des Albums zähle ich "Right As Rain" und "A Place To Stay". Die anderen Songs, die ich der Übersichtlichkeit nicht alle aufzähle, sind aber keinesfalls Füller, sondern ebenfalls sehr hörenswerte Nummern. Mir persönlich gefällt lediglich Filigree nicht, aber das ist Geschmacksache. "The Minutes" ist ein großartiges dunkles Elektropop-Album das definitiv sein Geld wert ist. Die Produktion klingt sehr hochwertig (also keine billigen Synthsounds) und die Texte stehen keinesfalls hinter der Musik zurück. Kaufenswert.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
A wie Agnetha, nicht wie ABBA!, 10. Mai 2013
Eines vorne weg. Es nervt mich, dass jedes Mal, wenn einer der ehemaligen (!) ABBA-Mitglieder ein neues Projekt veröffentlich, das Bejammere losgeht, man sei enttäuscht, weil das nicht nach ABBA klinge. Das hörte man bei Kristina damals, das liest man jedes Mal, wenn BAO ein neues Album herausbringen und jetzt bei Agnethas neuem Album geht das wieder von vorne los. Agnetha ist seit 1967 Sängerin und Komponistin. Bevor ABBA richtig durchstarteten, hatte sie bereits fünf Alben aufgenommen und in einem Musical mitgespielt. Dieses Album knüpft wunderbar an ihre Solo-Karriere und den Sound dieser Alben an. Vom ABBA-Standard ist "A" weit entfernt, aber wie soll etwas nach ABBA klingen, auf dem nur A draufsteht? Ohne BBA gibt es ABBA nicht. Nun zum Album selbst. Rein musikalisch ist das hier ein Drei-Sterne-Album. Die Songs, die Jörgen Elofsson geschrieben hat, sind alle gute Pop-Songs, die sich (leider) dadurch auszeichnen, dass Hooks, Refrains und Wiederholungen in höheren Tonarten so präzise und gezielt gesetzt sind, dass die Songs leider etwas zu formelhaft und seelenlos wirken. Es sind perfekte 3:30-Songs ohne Ecken und Kanten. Elofsson zeigt, dass er perfekte Pop-Songs schreiben kann (When You Really Loved Someone), perfekte Herzschmerzballaden (I Was A Flower) und perfekte Disco-Songs für die verzauberten Herren (Dance You Pain Away). Dabei mangelt es seinenKompositionen jedoch an Überraschungen. Lediglich der letzte Song bricht ein bisschen aus dieser Reihe aus - er wurde von Agnetha selbst komponiert. I Keep Them On The Floor Beside My Bed is nicht so "catchy" wie die restlichen Tracks, hat dafür deutlich mehr musikalischen Tiefgang. Was das Album davor rettet, eine Celine Dion-Album zu werden (perfekte seelenlose Pop-Songs gesungen von einer technisch-perfekten aber ziemlich emotionslosen Stimme), ist Agnethas Gesang. Auch wenn sich ihre Stimme seit "Jag var så kär" 1967, seit ABBA doch um einiges verändert hat, ist der unverkennbare Klang immer noch da - ebenso wie ihr Talent, "mit ihrer Stimme zu weinen". Auch wenn ihr Stimmumfang und -volumen heute wesentlich limitierter ist als in den 70ern, so ist es dennoch ihr Gesang, der den Songs das gewisse etwas verleiht, das die Kompositionen von Haus aus leider nicht mitbringen. "A" ist ein schönes Pop-Album. Ohne Experimente und überraschende Wendungen. "A" ist aber vor allem ein Album einer Künstlerin, deren musikalische Fähigkeiten immer im Schatten zweier Bs und einer weltweit bekannten Pop-Gruppe stehen werden. "A" ist das Album einer Künstlerin, von der die Presse auch heute noch sagt, sie habe sich 30 Jahre lang verschanzt (vergessend, dass Agnetha in den 80ern drei englische Solo-Alben, ein Album mit ihrem Sohn und 2004 schließlich eine Platte mit den Favoriten ihrer Jugend aufgenommen hat), auf deren glücklosen Beziehungen und Trennungen herum gehackt wird. "A" ist das Album einer Künstlerin, die durchaus auf ihrem Hof hätte bleiben können, die nichts zu beweisen hat und definitiv auch kein Geld braucht. "A" ist das Album einer gealterten Künstlerin, die einfach Spaß am Singen hat und deshalb diese kleine Platte gemacht hat. Wenn man dieses Album aus dieser Perspektive betrachtet, dann ist es die fünf Sterne wert. Wer auch nach über 30 Jahren immer noch nicht verstanden hat, dass es ABBA nicht mehr gibt, und hier die Dancing Queens, Chiquititas uns The Winner Takes It Alls des 21. Jahrhunderts sucht, der wird enttäuscht sein. Der hat es aber auch nicht besser verdient.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Kann man kaufen, muss man aber nicht. Leider., 28. September 2012
Drei Sterne für ein Tori Amos-Album? Das tut mir sehr leid. Tori ist eine sehr talentierte Komponistin und Sängerin und verdient eigentlich mehr. Aber dazu muss sie mehr liefern. Als ich von diesem Projekt das erste Mal hörte, war ich begeistert. Ich bin ein großer Fan von Night Of Hunters und fand die Vorstellung, dass Tori nun mit einem kompletten Orchester zusammen arbeiten würde, eine nur logische Fortsetzung. Das Ergebnis jedoch ist leider nur sehr mittelmäßig. Zunächst: An den Aufnahmen an sich ist nichts auszusetzen, es ist nicht so, dass hier jemand schlecht spielt oder schlecht singt (auch wenn mit Toris zunehmend merkwürdiger werdende Aussprache etwas auf den Keks geht und es ihr bestimmt gut täte, etwas tiefer zu singen), die Arrangements und die Songauswahl sind leider wahnsinnig unaufregend. Für Gold Dust hat Tori Songs zusammengestellt, die von Haus aus schon ein Streicher-Arrangement hatten. Entsprechend klingen die Aufnahmen hier mehr oder weniger so, wie die Originale auch. Und wozu sollte ich mir eine CD mit Songs kaufen, die ich in der Fassung mehr oder weniger schon besitze? Was ich mir gewünscht hätte, wäre eine etwas mutigere Songauswahl, Songs wie Suede oder Me And A Gun, Concertina, Lust, Bouncing Off Clouds, irgendetwas, was im Original nicht schon nach einem Orchesterstück klingt. Gibt es aber nicht. Dann hätte ich mir gewünscht, dass man dem Orchester mehr Raum einräumt, neue Instrumentalpassagen, kurze Interludes, vielleicht sogar ein paar Reminiszenzen klassischer Orchesterstücke, die mit Toris Songs verwoben werden. Lasst das Orchester doch in den Vordergrund, wenn ihr euch schon die Mühe macht, mit einem zusammen zu arbeiten. Stattdessen dudeln Streicher und Bläser wie bei normalen Pop-Aufnahmen im Hintergrund vor sich hin. Ein letzter Kritikpunkt: Toris Gesang. Gar nicht mal die Art, wie sie singt, sondern wie ihre Stimme aufgenommen wurde. Warum muss man bei einem solchen Projekt, das ja als "live mit Orchester aufgenommen" beworben wird, die Stimme doppeln und dreifachen? Damit ist der Live-Aspekt doch wieder hin, wenn man nachträglich im Studio noch zweite Stimmen etc. aufnimmt. Stattdessen hätte ein Chor wahre Wunder wirken können, zum Beispiel bei Winter nach dem Instrumentalteil oder gegen Ende von Flying Dutchman, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das wäre ein Album geworden, für das ich morden würde. So ist es ein Album geworden, das zu Besitzen niemandem weh tut, vor allem nicht, da der mp3-Download nur 5 Euro kostet. Wer sich Gold Dust jedoch nicht zulegt, verpasst auch nur bedingt etwas.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Exklusiv unvollständig, 24. August 2012
Eins vorne weg, ich habe das Album zwar gestern schon bekommen, es aber erst dreimal gehört und kann es deshalb noch nicht bewerten. Nur so viel, nachdem ich nach dem ersten mal wenig beeindruckt war, gefällt es mir jetzt schon viel besser. Also gebt dem Album eine Chance. Ich will stattdessen die Amazon-exklusiv-Edition bewerten, denn da lässt sich eine ganze Menge zu sagen. Fangen wir mit der Verpackung an, Digipack im Pappschuber, das sieht sehr schön aus, auch wenn mein Pappschuber beim Packprozess leider etwas gequetscht und entsprechend etwas geknickt wurde. Neben dem normalen Booklet gibt es hie rauch eines mit deutschen Übersetzungen. Das finde ich sehr ungewöhnlich, da aber Alanis selbst die Texte ihrer Songs immer vor alles andere stellt, scheint es mir ganz sinnvoll zu sein, eine Übersetzung für all die zu liefern, die dem Englisch nicht so mächtig sind, dass sie Alanis' Neologismen auf Anhieb verstehen. Leider klingen die Übersetzungen stellenweise etwas nach google-Translate, was die Original-Texte etwas kaputt macht. Dann gibt es eine Live-CD, mit 12 Tracks des Berlin-Konzerts. Das hat mich persönlich sehr gefreut, da ich selbst in Berlin war und es immer etwas besonderes ist, ein Konzert zu hören, bei dem man selbst anwesend war. Leider, und das ist der Nachteil an Berlin, hatte Alanis einige Tage zuvor über facebook bekannt gegeben, Erkältet zu sein, ja sogar eine Stimmbandentzündung befürchtet. Und das hört man leider, für ihre Verhältnisse ist ihre Stimme überraschend dünn hier und da. Aus diesem Grund fehlten in Berlin drei Songs auf der Set-List. Wer um die Erkältung weiß, wird beeindruckt sein, dass sie dennoch so gut klingt. Wer das nicht weiß, könnte etwas enttäuscht sein. Ergänzt wird die CD durch eine DVD, das ist der wirklich exklusive Teil. Naja, fast. Die Videos gibt es auch bei iTunes. Da bekommt man noch ein Making-Of des Videos zu Guardian und einen Bonus-Track dazu, zahlt aber nur 13 Euro. Leider ist das Konzert für die DVD stark gekürzt worden. Statt 18 sind es nur acht Songs. Dass die CD aus Kapazitätsgründen nicht das ganze Konzert wiedergeben kann, ist verständlich (auch da wäre aber Raum gewesen), auf eine DVD hätte das Konzert aber locker komplett drauf gepasst. Die Video-Wualität ist mittelmäßig, ich habe damals aber auch keine "richtigen" Filmkameras gesehen, womit auch immer gefilmt wurde, erklärt wohl, dass wir hier kein kristallklares Bild haben. Die Songauswahl ist etwas langweilig, sowohl die CD als auch die DVD werden von den gleichen Jagged Little Pill-Songs dominiert, die wir alle rückwärts mitsingen können. Wer in Berlin dabei war, wird sich jedoch erinnern, dass der Applaus bei den Nicht-JLP-Songs auch gleich viel verhaltener ausgefallen ist. Das ist wahrscheinlich ein Zugeständnis daran, dass die Mehrheit vergessen hat, dass Alanis nach 1995 weiterhin Musik gemacht hat. Zum Schluss sei noch angemerkt, dass wer nur diese Ausgabe kauft, eine ganze Menge verpasst. Bei iTunes gibt es einen Bonus-Track, Jekyll and Hyde, die CD in Japan hat mit No einen weiteren bonus-Track - meiner Meinung nach einer der fünf besten Songs, die sie jemals geschrieben hat -, der Amerikanische Discounter Target verkauft eine weitere Ausgabe des Albums mit drei weiteren Bonus-Tracks und bei iTunes Amerika gibt es dann noch einen weiteren Bonus-Song. Und wem das immer noch nicht reicht, der kann versuchen, an die amerikanische Compilation "Every Mother Counts" zu kommen, da gibt es eine anders abegmischte Fassung von Magiclal Child, die etwas besser kling. Also, vollständig ist das nicht. Warum trotzdem vier Sterne? Nun, die Tatsache, dass wir in Deutschland so eine exklusive Ausgabe bekommen, hat mich überrascht, wenn man bedenkt, wie schlecht sich vor allem ihre Singles hier in den Charts platzieren. Und ein halbes Konzert auf DVD ist besser als gar keins, wir hätten auch weniger bekommen können. Von all den in Deutschland erhältlichen Ausgaben des Albums lohnt sich diese dann doch am meisten, wenn man Wert auf "echte" CDs und DVDs legt und sich mit iTunes-Dateien nicht zufrieden gibt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Guardian - ein Song, der mehr Charterfolg verdient, als er letztlich haben wird, 28. Juli 2012
1995 ist lange her. 17 Jahre, um genau zu sein. 17 Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Bei Alanis Morissette ist viel passiert, seit sie mit Jagged Little Pill weltberühmt wurde. Das Album, das sich über 35 Millionen (!) mal verkauft hat, wurde zum Soundtrack des Lebens tausender Menschen. Dann ging es abwärts mit Alanis Morissette, misst man ihre Karriere nur an ihren Charterfolgen. Während ihrer Reise durch Indien, den Erinnerungen an eine sexuelle Beziehung, die sie als Mädchen mit einem erwachsenen Mann hatte, ihrem Kurzhaarschnitt oder der Trennung von Ryan Reynolds sprangen immer mehr Zuhörer ab, was bedauerlich ist, denn de Alben, die Alanis Morissette aufnahm, um all diese Erlebnisse zu reflektieren stehen Jagged Little Pill in nichts nach. Jetzt ist sie zurück mit der ersten Single aus dem neuen Album, das am 24.08. erscheinen wird. Guardian ist ein Song über ihren Sohn Ever und darüber, wie wir Menschen uns selbst begegnen. Alanis Morissette hat sich weiter entwickelt in diesen 17 Jahren und ist längst darüber hinaus, zu Bemängeln, dass es viel zu viele Löffel gibt, wenn man eigentlich ein Messer braucht, oder zu Erzählen, wie sie einst in einem Kino Fellatio mit einem bis heute nicht offiziell enttarnten Ex-Lover praktiziert hat. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Fans of Jagged Little Pill irgendwann weiter entwickeln und einen Song wie Guardian zu schätzen lernen. Dann platziert sich dieser hoffentlich entsprechend hoch in den Charts, denn rein qualitativ gehört diese Pop-Rock-Nummer da definitiv hin.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartige Musik toll arangiert - gäb es doch nur mehr davon, 21. November 2011
Wenn Singer-Songwriter ihre gitarrenbasierte Musik plötzlich mit pompösen Arrangements vershen, geht der Schuss nicht selten nacxh hinten los. Ein gutes Beispiel dafür wäre der Versuch, Amy Macdonalds Musik orchstralisch zu unterlegen - die Plattenfirma fand die Idee großartig, die Künsterlin selbst eher weniger; das Resultat gab ihr recht. Anders dieser Versuch. Tina Dico ist längst kein Geheimtipp mehr - die Dänin füllt heutzutage binnen kürzester Zeit auch die mittelgroßen Hallen, der Vorverkauf für ihre Deutschlandtour nächstes Jahr im Oktober läuft - und zwar ziemlich rasant. Zu hören sein wird sie dort wieder mit Band - hauptsächlich aber mit ihrer eigenen Gitarre, ihr Sound ist letztlich dann doch primär akustisch. Um so mehr überrascht ihr aktuellstes Projekt. Zusammen mit dem DR UnderholdningsOrkestret hat sie 2010 und 2011 mehrere Konzerte in Kopenhagen gegeben und ihre Songs in einem klassisch anmutenden Arrangement präsentiert - mit einem beeindruckenden Ergebnis. Die Umsetzungen von Songs wie "Count To Ten" oder "He Doesn't Know sind interessant, anders, atemberaubend, aber nie schwülstig. Es gibt nur wenig Momente, in denen die Darbietung ins Banale abzurutschen droht - es letztlich aber nie tut." Das vorliegende Album ist ein Album, das man laut hören muss. Laut, im Dunkeln, auf dem Fußboden liegend. Dann entfalten sich die vielen Schichten der Dico-Songs am besten. Highlights neben den beiden genannten Stücken sind die extra für diesen Anlass komponierten Lieder "They Should See Me" und das neue "True North", sowie das großartige "River Of What's Been". Das eigentliche Highlight dieser Sammlung kommt jedoch ganz ohne Orchester aus - "The Road", einen Song, dne ich nie so wirklich mochte, stellt alles andere in den Schatten und zeigt, dass Tina Dico letzlich mit ihrer Gitarre (und Helgi Jonsson) immer noch am besten ist. Die Orchester-Stücke schmälert dies aber keineswegs, vor allem dann nicht, wenn man sich die DVD ansieht. Die etwa einstündige Filmfassung des Konzerts ist eindrucksvoll gefilmt, großartige Bilder, die das Musikerlebnis untermalen und nicht dominieren. Einziger Minuspunkt: Weder die DVD noch die CD geben das Konzert vollständig wieder - das ist schade, da beide Medien noch genug Platz geboten hätten und der Aufwand, der hinter einer solchen Orchester-Produktion steht durchaus in seiner Gesamtheit hätte festgehalten werden sollen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartig, 19. September 2011
Ich sage eines vorne weg. ich bin KEIN Tori Amos Fan. Als ich irgendwann einmal irgendwem erzählt habe, ich sei ein großer Fan von Sarah McLachlan, verwies man mich an Tori Amos, deren Musik wesentlich "besser" sei. Ich halte ja wenig von gut und schlecht in der Musik und finde Vergleiche immer schwierig. Dennoch habe ich mir Tori damals zu Herzen genommen, ohne jemals Zugang zu finden. Dieses Album dagegen ist großartig, anders kann man es nicht sagen. Es ist ein leichtes Album, dem man aber zuhören muss. Hintergrundmusik ist das nicht. Aber dafür gibt es ja David Guetta und wie sie alle heißen. Ich kann Night Of Hunters nur empfehlen. Ich würde mir aber vorher die Beschreibung hier durchlesen. Ein Pop-Album ist das nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr schön gemachte Fan-Edition mit fünf zusätzlichen Songs und fünf "Lyric Cards", 10. Juni 2008
Nach vier Jahren ist Alanis Morissette endlich mit einem neuen Album zurück. Und während sie sich für ihr letztes Album So-Called Chaos gerade einmal etwas über ein Jahr Zeit gelassen hat, was sich nach Meinung vieler auf die Qualität des Albums niedergeschlagen hat, so zeigt sich bei Flavors Of Entanglement", dass ich das Warten mehr als gelohnt hat. Mit Guy Sigsworth als Produzenten hat Alanis ein Album aufgenommen, dass an vielen Stellen ganz anders klingt, als man es von Alanis gewohnt ist und somit auch die Menschen interessieren könnte, die sonst weniger von ihrer Musik halten, ohne dabei jedoch ihrem eigenen Stil untreu zu werden. Diese Fassung des Albums enthält ganze 16 Songs auf zwei CDs verteilt und reicht damit fast an die 17 Tracks auf Supposed Former Infatuation Junkie, dem längsten Album von Alanis heran. Der Unterschied zur Speical edition sind fünf so genannte "Lyric Cards". Dabei handelt es sich um hübsche Motive, die auf festes Papier gedruckt sind, das an Aquarellpapier erinnert und jeweils eine Zeile aus einem der Songs dieses Album auf der Rückseite enthalten. Ein hübscher Bonus für Fans, für Menschen die sich nur für die Musik interesserien, reicht die Special Edition volkommen aus. Citizen Of The Planet 5/5 Citizen Of The Planet ist der erste Song dieses Albums und einer der Besten. Am ehesten lässt sich dieses Lied in die Kategorie Rock einordnen, der Chors ist laut und unterlegt mit Gitarren, die später von Streichern unterstützt werden. Vor allem das Ende ist genial. Man sollte sich in diesem Fall nicht von den ersten 15 Sekunden verunsichern lassen, die nahe legen, Citizen wäre ein an indische Musik angelegter Song. Die ersten 15 Sekunden sind das vielleicht, danach nimmt der Song jedoch eine komplett andere Richtung an und wird zu einem der Highlights dieses Albums. Underneath 4.5/5 Viele Kritiker jammern ja heute noch der Alanis hinterher die 1995 mit ihrem Album Jagged Little Pill" die Welt eroberte. Während man Madonna jeder noch so kleine Veränderung als bahnbrechende Neuerfindung ihrer selbst zu gute legt, scheint man Alanis nie verziehen zu haben, dass ihre letzten vier Alben nicht einfach Jagged Little Pill 2-5 waren, sondern in unterschiedliche Richtungen gehen. Alanis hat sich viel weiter entwickelt, als ein Großteil der Stars, die Weiterentwicklungen als ihr Markenzeichen ansehen. Underneath, Alanis erste Single, erinnert noch am ehesten an die alte" Alanis, gewisse Ähnlichkeiten mit Ironic lassen sich erahnen. Thematisch handelt es sich bei Underneath um die Aufforderung statt nach Lösungen für die größten Probleme in der Welt zu suchen, erst einmal in sich selbst zu schauen und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Denn all die kleinen Probleme im Alltag seien doch nichts anderes, als das, was vergrößert in der großen Weiten Welt passiert. Frei nach dem Motto sei der Wandel, den du selbst sehen möchtest" ist Underneath ein solider Radio-Track der leider viel zu selten iM Radio gespielt wird. Straitjacket 4.5/5 Spätestens jetzt wird auch der letzte bemerkt haben, dass Flavors Of Entanglement kein Aufguss alter Rezepte, sondern komplett neues Territorium für Alanis ist. Der Einfluss Guy Sigsworths wird hier spürbar deutlich. Straitjacket ist elektronisch, ein bisschen wütend und vor allem ein sehr interessanter Song. Versions of Violence 5/5 Für mich der absolut beste Song des ganzen Albums. Alanis war mit Ausnahme von Pollyanna Flower" nie so dunkel wie hier. Rock gemischt mit starken Electronica-Einflüssen lässt ein bisschen an Evanescence erinnern, allerdings zeigt Alanis starke und in den Strophen erstaunlich tiefe, fast schon maskuline Stimme, wo die Unterschiede zu eben dieser Band liegen. Ein sehr ausdrucksstarker Song, der mit relativ simplen Texten auskommt, verglichen mit anderen Alanis-Songs natürlich. Nach einem ganz unverhofften Ende dieses Songs kommt schließlich... Not As We 5/5 Ein weiterer positiver Aspekt dieses Albums ist die Vielseitigkeit von "Flavors of Entanglement". Bis jetzt hatten wir Rock, Pop und Electronica, nun kommt eine Ballade hinzu, deren Kontrast zu Versions of Violence nicht größer sein könnte. Alanis Stimme wird nur von einem Klavier begleitet und klingt hin und wieder etwas brüchig, was die traurige Aussage dieses Songs treffend unterstützt. Die Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten Ryan Reynolds hat Spuren hinterlassen, auf ihrer Seele, aber auch auf diesem Album. Not As We ist ein Beweis dafür. In Praise of the Vulnerable Man 4/5 Wieder großer Kontrast zum vorhergehenden Song, der thematisch an Surrendering und Everything anknüpft. Im Vergleich zu den vielen Highlights dieses Albums geht In Praise ein wenig unter, ist es doch ein süßer Sommer-Song, des Alanis Stimme an manchen Stellen ungewohnt hoch und weich präsentiert. Moratorium 5/5 Moratorium ist wieder etwas anderes. Der längste Song der Standard-Ausgabe des Albums präsentiert sich mit vielen unterschiedlichen Elementen. Neben den Streichern und natürlich Alanis Stimme wird dieser Song vor allem von einem starken Drumloop dominiert, der immer wieder aufgebrochen wird um die Streicher sowie Alanis chorale Gesangseinlagen in den Vordergrund zu rücken. Alanis erklärt in dem Song eine Auszeit von zwischenmenschlichen Verwicklungen nehmen zu müssen um sich ihrer selbst wieder klar werden zu können Torch 5/5 Nach Not As We haben wir mit Torch einen weiteren Song, der die schmerzhafte Trennung von Ryan Reynolds zu thematisieren scheint. Alanis zählt auf, welche Qualitäten sie an ihrem Exfreund vermisst. Ein sehr emotionaler Text steht hier einer im Vergleich zu anderen Songs nicht ganz so interessanten Instrumentierung gegenüber. Ein sehr schöner und gefühlvoller Song, der etwas Entspannung vor dem großen Finale mit sich bringt. Giggling For No Reason 4.5/5 Die letzten drei Songs dieses Albums zeigen noch einmal die Vielseitigkeit, die Alansi und Guy Sigsworth in diesem Album an den Tag gelegt haben. Wieder ein sehr elektronischer und damit für Alanis Morissette ungewöhnlicher Song, der ungewohnt hoch gesungen ist. Giggling läd dazu ein, das Autoradio laut zu drehen, die Fenster runterzufahren und nach Möglichkeit das Verdeck zu öffnen um dann an einem sonnigen Nachmittag über irgendeine Landstraße dahin zu fliegen. Dabei verstahlt es eine Unbeschwertheit, die im Kontrast zum nächsten Song steht. Tapes 5/5 Tapes ist ein Song der sich im gewissen Sinne mit Selbstzweifeln und Selbsthass auseinander setzt. Innere Stimmen flüstern Alanis ein, sie sei zu anstrengend, um geliebt zu werden und gehöre am Besten vergessen und weggesperrt. Umrahmt wird dies von einem verdammt guten Refrain und einem sehr schönen Ende, das leider viel zu kurz geraten ist. Alanis chorale Gesangseinlage gepaart mit elektrischen Gitarren hätte ruhig ein bis zwei Minuten länger sein können. Eigentlich ein wunderschönes Schlussstück für ein Album, doch noch ist dieses nicht ganz vorbei. Incomplete 5/5 Nach dem traurigen Nachgeschmack, den Tapes hinterlassen hat, will Alanis ihre Zuhörer dann nicht ziehen lassen, ohne einen letzten Song zu singen, der an das Bild des Phoenix, der aus der Asche aufsteigt, erinnert. Incomplete macht Mut, sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten abzufinden und statt sich auf die Suche nach Perfektion, die man wahrscheinlich nie erreichen wird, zu begeben sich lieber an den Dingen des Hier und Heute erfreuen soll. Dann klappt es auch mit einem glücklichen und zufriedenen Leben. Und dies sei all den Kritikern gesagt, die immer noch nicht verstanden haben, dass die Zeiten von You Oughta Know längst vorbei sind: Das Album vermittelt in der Zusammenschau den Eindruck, als sei Alanis langsam in ein Gleichgewicht gekommen, in dem sie sich wohl fühlt. Auch das Album selbst wirkt sehr ausgewogen. Trotz der vielen verschiednen Genres, die es abdeckt wirkt es an sich doch geschlossen. Wenn es sehr laut wird, wird es danach auch wieder leise, wenn es schnell wird, so wird es danach wieder langsam. Dieser Ausgleich hinterlässt den Eindruck eines sehr vielseitigen aber ausbalancierten Albums, dem ich mit sehr gutem Gewissen fünf Sterne geben werde. Allerdings verdient diese Ausgabe eigentlich noch mehr Sterne denn mit der zweiten CD erwarten den Käufer fünf weitere Songs, die keinesfalls Wegwerfprodukte sind, sondern qualitativ ohne Weiteres an die 11 Songs des Albums heranreichen oder teilweise noch besser sind. Orchid 5/5 Den Anfang macht ein Song namens Orchid, der in sofern bemerkenswert ist, da er Alanis Stimme in einer Art und Weise präsentiert, wie die vielen Menschen fremd sein dürfte. Wer denkt Alanis sei der Schreihals, der All I Really Want und Ironic krakelte, der liegt mit Sicherheit nicht falsch. Alanis Stimme ist das ein oder andere Mal etwas schrill, hier ist sie dies jedoch nicht. Alanis Stimme präsentiert sich weich und zart umrahmt von einer ruhigen Instrumentierung die einen süßlichen und fast schon floralen Song ergeben, der als ein Highlight dieser Bonus-CD gesehen werden kann und zu den besten Songs der ganzen Session gehört. The Guy Who Leaves 3/5 Im Gegensatz dazu ist The Guy Who Leaves einer der schwächeren Songs, aber ein nicht minder interessanter. Gesang und Instrumentierung sind irgendwie ungewöhnlich und gehen nicht sofort ins Ohr. Trotzdem ein Song, den man sich mehr als einmal anhören sollte, da er viele Facetten aufweist, die es zu entdecken gilt. Madness 4.5/5 Madness ist der längste Song der as dieser Session bis dato veröffentlicht wurde und er ist der längste Alanis-Song überhaupt bis jetzt. Ein sehr ruhiger Track, der hauptsächlich aus einer Klavierbegleitung besteht, gegen Ende dann jedoch um einige andere Instrumente physischer und digitaler Art erweitert wird, ohne jedoch in ein krachendes Finale à la Uninvited zu münden. Auch wenn das Lied mit 6:21 Minuten sehr lang ist, hat man das Gefühl, dass es viel schneller vorbei ist. Alles in allem ein sehr schöner und verträumter Song. Limbo No More 5/5 Wieder eine Ballade - und was für eine. Ein sehr dominantes Streich-Arrangement tritt vor allem in der zweiten Hälfte zum Vorschein und macht aus dieses Lied zu einem Schatz, der einem entgeht, wenn man sich auf die Standard-Fassung dieses Albums beschränkt. Sehr sehr hörenswert On The Tequila Wer On The Tequila zum ersten Mal hört denkt wahrscheinlich Alanis stecke nun tatsächlich in der Zwangsjacke, die sie in Track 3 des Albums besingt. Nichts von all dem, was Alanis bis jetzt dargeboten hat, hätte ein solches Lied erahnen lassen. Ein bisschen verrückt, ein bisschen seltsam aber irgendwie doch kein schlechter Party-Song ist On The Tequila der im Vergleich zu Alanis anderen Songs mit teils sehr komplizierten Themen eher belanglos wirkt. Wahrscheinlich werden sich hier die Geister scheiden, wer diesen Song als Witz seitens Alanis versteht liegt wahrscheinlich richtig und hat ihre Art von Humor erkannt. Ich könnte aber auch verstehen, wenn jemand dieses Lied als eines der schlechtesten seit langem bezeichnet. Deshalb verzichte ich auf eine Bewertung, hier muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Abschließend lässt sich sagen, dass die zweite CD unbedingt hörenswert ist, sich aber schnell zeigt, warum diese Leider ausgelagert wurden und nicht auch noch auf dem eigentlichen Album enthalten sind. Bei den Bonus-Tracks handelt es sich hauptsächlich um Balladen und langsame Stücke, die das Tempo aus Flavors Of Entanglement herausgenommen und die Ausgewogenheit zunichte gemacht hätten. Ich lege diese Fassung des Album jedem ans Herz, der sich ein bisschen für Alanis und ihr neustes Werk interessiert, da es einen tieferen Einblick in den Schaffensprozess des Albums liefert und vielleicht hilft, Alanis Musik noch mehr zu verstehen, zu schätzen und zu genießen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
In der Special Edition mit fünf zusätzlichen Tracks noch viel besser, als ohnehin schon: Alanis Morissettes neues Album, 10. Juni 2008
Nach vier Jahren ist Alanis Morissette endlich mit einem neuen Album zurück. Und während sie sich für ihr letztes Album So-Called Chaos gerade einmal etwas über ein Jahr Zeit gelassen hat, was sich nach Meinung vieler auf die Qualität des Albums niedergeschlagen hat, so zeigt sich bei Flavors Of Entanglement", dass ich das Warten mehr als gelohnt hat. Mit Guy Sigsworth als Produzenten hat Alanis ein Album aufgenommen, dass an vielen Stellen ganz anders klingt, als man es von Alanis gewohnt ist und somit auch die Menschen interessieren könnte, die sonst weniger von ihrer Musik halten, ohne dabei jedoch ihrem eigenen Stil untreu zu werden. Diese Fassung des Albums enthält ganze 16 Songs auf zwei CDs verteilt und reicht damit fast an die 17 Tracks auf Supposed Former Infatuation Junkie, dem längsten Album von Alanis heran. Citizen Of The Planet 5/5 Citizen Of The Planet ist der erste Song dieses Albums und einer der Besten. Am ehesten lässt sich dieses Lied in die Kategorie Rock einordnen, der Chors ist laut und unterlegt mit Gitarren, die später von Streichern unterstützt werden. Vor allem das Ende ist genial. Man sollte sich in diesem Fall nicht von den ersten 15 Sekunden verunsichern lassen, die nahe legen, Citizen wäre ein an indische Musik angelegter Song. Die ersten 15 Sekunden sind das vielleicht, danach nimmt der Song jedoch eine komplett andere Richtung an und wird zu einem der Highlights dieses Albums. Underneath 4.5/5 Viele Kritiker jammern ja heute noch der Alanis hinterher die 1995 mit ihrem Album Jagged Little Pill" die Welt eroberte. Während man Madonna jeder noch so kleine Veränderung als bahnbrechende Neuerfindung ihrer selbst zu gute legt, scheint man Alanis nie verziehen zu haben, dass ihre letzten vier Alben nicht einfach Jagged Little Pill 2-5 waren, sondern in unterschiedliche Richtungen gehen. Alanis hat sich viel weiter entwickelt, als ein Großteil der Stars, die Weiterentwicklungen als ihr Markenzeichen ansehen. Underneath, Alanis erste Single, erinnert noch am ehesten an die alte" Alanis, gewisse Ähnlichkeiten mit Ironic lassen sich erahnen. Thematisch handelt es sich bei Underneath um die Aufforderung statt nach Lösungen für die größten Probleme in der Welt zu suchen, erst einmal in sich selbst zu schauen und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Denn all die kleinen Probleme im Alltag seien doch nichts anderes, als das, was vergrößert in der großen Weiten Welt passiert. Frei nach dem Motto sei der Wandel, den du selbst sehen möchtest" ist Underneath ein solider Radio-Track der leider viel zu selten iM Radio gespielt wird. Straitjacket 4.5/5 Spätestens jetzt wird auch der letzte bemerkt haben, dass Flavors Of Entanglement kein Aufguss alter Rezepte, sondern komplett neues Territorium für Alanis ist. Der Einfluss Guy Sigsworths wird hier spürbar deutlich. Straitjacket ist elektronisch, ein bisschen wütend und vor allem ein sehr interessanter Song. Versions of Violence 5/5 Für mich der absolut beste Song des ganzen Albums. Alanis war mit Ausnahme von Pollyanna Flower" nie so dunkel wie hier. Rock gemischt mit starken Electronica-Einflüssen lässt ein bisschen an Evanescence erinnern, allerdings zeigt Alanis starke und in den Strophen erstaunlich tiefe, fast schon maskuline Stimme, wo die Unterschiede zu eben dieser Band liegen. Ein sehr ausdrucksstarker Song, der mit relativ simplen Texten auskommt, verglichen mit anderen Alanis-Songs natürlich. Nach einem ganz unverhofften Ende dieses Songs kommt schließlich... Not As We 5/5 Ein weiterer positiver Aspekt dieses Albums ist die Vielseitigkeit von "Flavors of Entanglement". Bis jetzt hatten wir Rock, Pop und Electronica, nun kommt eine Ballade hinzu, deren Kontrast zu Versions of Violence nicht größer sein könnte. Alanis Stimme wird nur von einem Klavier begleitet und klingt hin und wieder etwas brüchig, was die traurige Aussage dieses Songs treffend unterstützt. Die Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten Ryan Reynolds hat Spuren hinterlassen, auf ihrer Seele, aber auch auf diesem Album. Not As We ist ein Beweis dafür. In Praise of the Vulnerable Man 4/5 Wieder großer Kontrast zum vorhergehenden Song, der thematisch an Surrendering und Everything anknüpft. Im Vergleich zu den vielen Highlights dieses Albums geht In Praise ein wenig unter, ist es doch ein süßer Sommer-Song, des Alanis Stimme an manchen Stellen ungewohnt hoch und weich präsentiert. Moratorium 5/5 Moratorium ist wieder etwas anderes. Der längste Song der Standard-Ausgabe des Albums präsentiert sich mit vielen unterschiedlichen Elementen. Neben den Streichern und natürlich Alanis Stimme wird dieser Song vor allem von einem starken Drumloop dominiert, der immer wieder aufgebrochen wird um die Streicher sowie Alanis chorale Gesangseinlagen in den Vordergrund zu rücken. Alanis erklärt in dem Song eine Auszeit von zwischenmenschlichen Verwicklungen nehmen zu müssen um sich ihrer selbst wieder klar werden zu können Torch 5/5 Nach Not As We haben wir mit Torch einen weiteren Song, der die schmerzhafte Trennung von Ryan Reynolds zu thematisieren scheint. Alanis zählt auf, welche Qualitäten sie an ihrem Exfreund vermisst. Ein sehr emotionaler Text steht hier einer im Vergleich zu anderen Songs nicht ganz so interessanten Instrumentierung gegenüber. Ein sehr schöner und gefühlvoller Song, der etwas Entspannung vor dem großen Finale mit sich bringt. Giggling For No Reason 4.5/5 Die letzten drei Songs dieses Albums zeigen noch einmal die Vielseitigkeit, die Alansi und Guy Sigsworth in diesem Album an den Tag gelegt haben. Wieder ein sehr elektronischer und damit für Alanis Morissette ungewöhnlicher Song, der ungewohnt hoch gesungen ist. Giggling läd dazu ein, das Autoradio laut zu drehen, die Fenster runterzufahren und nach Möglichkeit das Verdeck zu öffnen um dann an einem sonnigen Nachmittag über irgendeine Landstraße dahin zu fliegen. Dabei verstahlt es eine Unbeschwertheit, die im Kontrast zum nächsten Song steht. Tapes 5/5 Tapes ist ein Song der sich im gewissen Sinne mit Selbstzweifeln und Selbsthass auseinander setzt. Innere Stimmen flüstern Alanis ein, sie sei zu anstrengend, um geliebt zu werden und gehöre am Besten vergessen und weggesperrt. Umrahmt wird dies von einem verdammt guten Refrain und einem sehr schönen Ende, das leider viel zu kurz geraten ist. Alanis chorale Gesangseinlage gepaart mit elektrischen Gitarren hätte ruhig ein bis zwei Minuten länger sein können. Eigentlich ein wunderschönes Schlussstück für ein Album, doch noch ist dieses nicht ganz vorbei. Incomplete 5/5 Nach dem traurigen Nachgeschmack, den Tapes hinterlassen hat, will Alanis ihre Zuhörer dann nicht ziehen lassen, ohne einen letzten Song zu singen, der an das Bild des Phoenix, der aus der Asche aufsteigt, erinnert. Incomplete macht Mut, sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten abzufinden und statt sich auf die Suche nach Perfektion, die man wahrscheinlich nie erreichen wird, zu begeben sich lieber an den Dingen des Hier und Heute erfreuen soll. Dann klappt es auch mit einem glücklichen und zufriedenen Leben. Und dies sei all den Kritikern gesagt, die immer noch nicht verstanden haben, dass die Zeiten von You Oughta Know längst vorbei sind: Das Album vermittelt in der Zusammenschau den Eindruck, als sei Alanis langsam in ein Gleichgewicht gekommen, in dem sie sich wohl fühlt. Auch das Album selbst wirkt sehr ausgewogen. Trotz der vielen verschiednen Genres, die es abdeckt wirkt es an sich doch geschlossen. Wenn es sehr laut wird, wird es danach auch wieder leise, wenn es schnell wird, so wird es danach wieder langsam. Dieser Ausgleich hinterlässt den Eindruck eines sehr vielseitigen aber ausbalancierten Albums, dem ich mit sehr gutem Gewissen fünf Sterne geben werde. Allerdings verdient diese Ausgabe eigentlich noch mehr Sterne denn mit der zweiten CD erwarten den Käufer fünf weitere Songs, die keinesfalls Wegwerfprodukte sind, sondern qualitativ ohne Weiteres an die 11 Songs des Albums heranreichen oder teilweise noch besser sind. Orchid 5/5 Den Anfang macht ein Song namens Orchid, der in sofern bemerkenswert ist, da er Alanis Stimme in einer Art und Weise präsentiert, wie die vielen Menschen fremd sein dürfte. Wer denkt Alanis sei der Schreihals, der All I Really Want und Ironic krakelte, der liegt mit Sicherheit nicht falsch. Alanis Stimme ist das ein oder andere Mal etwas schrill, hier ist sie dies jedoch nicht. Alanis Stimme präsentiert sich weich und zart umrahmt von einer ruhigen Instrumentierung die einen süßlichen und fast schon floralen Song ergeben, der als ein Highlight dieser Bonus-CD gesehen werden kann und zu den besten Songs der ganzen Session gehört. The Guy Who Leaves 3/5 Im Gegensatz dazu ist The Guy Who Leaves einer der schwächeren Songs, aber ein nicht minder interessanter. Gesang und Instrumentierung sind irgendwie ungewöhnlich und gehen nicht sofort ins Ohr. Trotzdem ein Song, den man sich mehr als einmal anhören sollte, da er viele Facetten aufweist, die es zu entdecken gilt. Madness 4.5/5 Madness ist der längste Song der as dieser Session bis dato veröffentlicht wurde und er ist der längste Alanis-Song überhaupt bis jetzt. Ein sehr ruhiger Track, der hauptsächlich aus einer Klavierbegleitung besteht, gegen Ende dann jedoch um einige andere Instrumente physischer und digitaler Art erweitert wird, ohne jedoch in ein krachendes Finale à la Uninvited zu münden. Auch wenn das Lied mit 6:21 Minuten sehr lang ist, hat man das Gefühl, dass es viel schneller vorbei ist. Alles in allem ein sehr schöner und verträumter Song. Limbo No More 5/5 Wieder eine Ballade - und was für eine. Ein sehr dominantes Streich-Arrangement tritt vor allem in der zweiten Hälfte zum Vorschein und macht aus dieses Lied zu einem Schatz, der einem entgeht, wenn man sich auf die Standard-Fassung dieses Albums beschränkt. Sehr sehr hörenswert On The Tequila Wer On The Tequila zum ersten Mal hört denkt wahrscheinlich Alanis stecke nun tatsächlich in der Zwangsjacke, die sie in Track 3 des Albums besingt. Nichts von all dem, was Alanis bis jetzt dargeboten hat, hätte ein solches Lied erahnen lassen. Ein bisschen verrückt, ein bisschen seltsam aber irgendwie doch kein schlechter Party-Song ist On The Tequila der im Vergleich zu Alanis anderen Songs mit teils sehr komplizierten Themen eher belanglos wirkt. Wahrscheinlich werden sich hier die Geister scheiden, wer diesen Song als Witz seitens Alanis versteht liegt wahrscheinlich richtig und hat ihre Art von Humor erkannt. Ich könnte aber auch verstehen, wenn jemand dieses Lied als eines der schlechtesten seit langem bezeichnet. Deshalb verzichte ich auf eine Bewertung, hier muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Abschließend lässt sich sagen, dass die zweite CD unbedingt hörenswert ist, sich aber schnell zeigt, warum diese Leider ausgelagert wurden und nicht auch noch auf dem eigentlichen Album enthalten sind. Bei den Bonus-Tracks handelt es sich hauptsächlich um Balladen und langsame Stücke, die das Tempo aus Flavors Of Entanglement herausgenommen und die Ausgewogenheit zunichte gemacht hätten. Ich lege diese Fassung des Album jedem ans Herz, der sich ein bisschen für Alanis und ihr neustes Werk interessiert, da es einen tieferen Einblick in den Schaffensprozess des Albums liefert und vielleicht hilft, Alanis Musik noch mehr zu verstehen, zu schätzen und zu genießen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Alanis veröffentlich ein neues, komplett anderes, aber doch für sie typisches Album, das in keiner CD-Sammlung feheln darf, 10. Juni 2008
Nach vier Jahren ist Alanis Morissette endlich mit einem neuen Album zurück. Und während sie sich für ihr letztes Album So-Called Chaos gerade einmal etwas über ein Jahr Zeit gelassen hat, was sich nach Meinung vieler auf die Qualität des Albums niedergeschlagen hat, so zeigt sich bei Flavors Of Entanglement", dass ich das Warten mehr als gelohnt hat. Mit Guy Sigsworth als Produzenten hat Alanis ein Album aufgenommen, dass an vielen Stellen ganz anders klingt, als man es von Alanis gewohnt ist und somit auch die Menschen interessieren könnte, die sonst weniger von ihrer Musik halten, ohne dabei jedoch ihrem eigenen Stil untreu zu werden. Citizen Of The Planet 5/5 Citizen Of The Planet ist der erste Song dieses Albums und einer der Besten. Am ehesten lässt sich dieses Lied in die Kategorie Rock einordnen, der Chors ist laut und unterlegt mit Gitarren, die später von Streichern unterstützt werden. Vor allem das Ende ist genial. Man sollte sich in diesem Fall nicht von den ersten 15 Sekunden verunsichern lassen, die nahe legen, Citizen wäre ein an indische Musik angelegter Song. Die ersten 15 Sekunden sind das vielleicht, danach nimmt der Song jedoch eine komplett andere Richtung an und wird zu einem der Highlights dieses Albums. Underneath 4.5/5 Viele Kritiker jammern ja heute noch der Alanis hinterher die 1995 mit ihrem Album Jagged Little Pill" die Welt eroberte. Während man Madonna jeder noch so kleine Veränderung als bahnbrechende Neuerfindung ihrer selbst zu gute legt, scheint man Alanis nie verziehen zu haben, dass ihre letzten vier Alben nicht einfach Jagged Little Pill 2-5 waren, sondern in unterschiedliche Richtungen gehen. Alanis hat sich viel weiter entwickelt, als ein Großteil der Stars, die Weiterentwicklungen als ihr Markenzeichen ansehen. Underneath, Alanis erste Single, erinnert noch am ehesten an die alte" Alanis, gewisse Ähnlichkeiten mit Ironic lassen sich erahnen. Thematisch handelt es sich bei Underneath um die Aufforderung statt nach Lösungen für die größten Probleme in der Welt zu suchen, erst einmal in sich selbst zu schauen und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Denn all die kleinen Probleme im Alltag seien doch nichts anderes, als das, was vergrößert in der großen Weiten Welt passiert. Frei nach dem Motto sei der Wandel, den du selbst sehen möchtest" ist Underneath ein solider Radio-Track der leider viel zu selten iM Radio gespielt wird. Straitjacket 4.5/5 Spätestens jetzt wird auch der letzte bemerkt haben, dass Flavors Of Entanglement kein Aufguss alter Rezepte, sondern komplett neues Territorium für Alanis ist. Der Einfluss Guy Sigsworths wird hier spürbar deutlich. Straitjacket ist elektronisch, ein bisschen wütend und vor allem ein sehr interessanter Song. Versions of Violence 5/5 Für mich der absolut beste Song des ganzen Albums. Alanis war mit Ausnahme von Pollyanna Flower" nie so dunkel wie hier. Rock gemischt mit starken Electronica-Einflüssen lässt ein bisschen an Evanescence erinnern, allerdings zeigt Alanis starke und in den Strophen erstaunlich tiefe, fast schon maskuline Stimme, wo die Unterschiede zu eben dieser Band liegen. Ein sehr ausdrucksstarker Song, der mit relativ simplen Texten auskommt, verglichen mit anderen Alanis-Songs natürlich. Nach einem ganz unverhofften Ende dieses Songs kommt schließlich... Not As We 5/5 Ein weiterer positiver Aspekt dieses Albums ist die Vielseitigkeit von "Flavors of Entanglement". Bis jetzt hatten wir Rock, Pop und Electronica, nun kommt eine Ballade hinzu, deren Kontrast zu Versions of Violence nicht größer sein könnte. Alanis Stimme wird nur von einem Klavier begleitet und klingt hin und wieder etwas brüchig, was die traurige Aussage dieses Songs treffend unterstützt. Die Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten Ryan Reynolds hat Spuren hinterlassen, auf ihrer Seele, aber auch auf diesem Album. Not As We ist ein Beweis dafür. In Praise of the Vulnerable Man 4/5 Wieder großer Kontrast zum vorhergehenden Song, der thematisch an Surrendering und Everything anknüpft. Im Vergleich zu den vielen Highlights dieses Albums geht In Praise ein wenig unter, ist es doch ein süßer Sommer-Song, des Alanis Stimme an manchen Stellen ungewohnt hoch und weich präsentiert. Moratorium 5/5 Moratorium ist wieder etwas anderes. Der längste Song der Standard-Ausgabe des Albums präsentiert sich mit vielen unterschiedlichen Elementen. Neben den Streichern und natürlich Alanis Stimme wird dieser Song vor allem von einem starken Drumloop dominiert, der immer wieder aufgebrochen wird um die Streicher sowie Alanis chorale Gesangseinlagen in den Vordergrund zu rücken. Alanis erklärt in dem Song eine Auszeit von zwischenmenschlichen Verwicklungen nehmen zu müssen um sich ihrer selbst wieder klar werden zu können Torch 5/5 Nach Not As We haben wir mit Torch einen weiteren Song, der die schmerzhafte Trennung von Ryan Reynolds zu thematisieren scheint. Alanis zählt auf, welche Qualitäten sie an ihrem Exfreund vermisst. Ein sehr emotionaler Text steht hier einer im Vergleich zu anderen Songs nicht ganz so interessanten Instrumentierung gegenüber. Ein sehr schöner und gefühlvoller Song, der etwas Entspannung vor dem großen Finale mit sich bringt. Giggling For No Reason 4.5/5 Die letzten drei Songs dieses Albums zeigen noch einmal die Vielseitigkeit, die Alansi und Guy Sigsworth in diesem Album an den Tag gelegt haben. Wieder ein sehr elektronischer und damit für Alanis Morissette ungewöhnlicher Song, der ungewohnt hoch gesungen ist. Giggling läd dazu ein, das Autoradio laut zu drehen, die Fenster runterzufahren und nach Möglichkeit das Verdeck zu öffnen um dann an einem sonnigen Nachmittag über irgendeine Landstraße dahin zu fliegen. Dabei verstahlt es eine Unbeschwertheit, die im Kontrast zum nächsten Song steht. Tapes 5/5 Tapes ist ein Song der sich im gewissen Sinne mit Selbstzweifeln und Selbsthass auseinander setzt. Innere Stimmen flüstern Alanis ein, sie sei zu anstrengend, um geliebt zu werden und gehöre am Besten vergessen und weggesperrt. Umrahmt wird dies von einem verdammt guten Refrain und einem sehr schönen Ende, das leider viel zu kurz geraten ist. Alanis chorale Gesangseinlage gepaart mit elektrischen Gitarren hätte ruhig ein bis zwei Minuten länger sein können. Eigentlich ein wunderschönes Schlussstück für ein Album, doch noch ist dieses nicht ganz vorbei. Incomplete 5/5 Nach dem traurigen Nachgeschmack, den Tapes hinterlassen hat, will Alanis ihre Zuhörer dann nicht ziehen lassen, ohne einen letzten Song zu singen, der an das Bild des Phoenix, der aus der Asche aufsteigt, erinnert. Incomplete macht Mut, sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten abzufinden und statt sich auf die Suche nach Perfektion, die man wahrscheinlich nie erreichen wird, zu begeben sich lieber an den Dingen des Hier und Heute erfreuen soll. Dann klappt es auch mit einem glücklichen und zufriedenen Leben. Und dies sei all den Kritikern gesagt, die immer noch nicht verstanden haben, dass die Zeiten von You Oughta Know längst vorbei sind: Das Album vermittelt in der Zusammenschau den Eindruck, als sei Alanis langsam in ein Gleichgewicht gekommen, in dem sie sich wohl fühlt. Auch das Album selbst wirkt sehr ausgewogen. Trotz der vielen verschiednen Genres, die es abdeckt wirkt es an sich doch geschlossen. Wenn es sehr laut wird, wird es danach auch wieder leise, wenn es schnell wird, so wird es danach wieder langsam. Dieser Ausgleich hinterlässt den Eindruck eines sehr vielseitigen aber ausbalancierten Albums, dem ich mit sehr gutem Gewissen fünf Sterne geben werde. Allerdings möchte ich doch vom Kauf dieses Albums abraten - zumindest in dieser Fassung. Denn es gibt zudem eine Special Edition, die eine zweite CD und damit fünf weitere Songs enthält, die auf jeden Fall hörenswert sind. Da diese Ausgabe nur unwesentlich teurer ist aber einen noch tieferen Einblick in die Vielseitigkeit der Alanis Morissette bietet rate ich jedem Interessenten zum Kauf der Special Edition.
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