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Beiträge von Katrin Herz
Top-Rezensenten Rang: 130
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Rezensionen verfasst von Katrin Herz "Katrin" (Berlin)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Enge Ballettschuhe, Riesenreich, weite Welt -- Sahnehäubchen mit Honigtopping, 15. Mai 2012
Sonst fühle ich mich ja eher für die Themen Ernährung, Fitness, Schwangerschaft oder Kinderbücher zuständig oder bewerte Alltagsprodukte aller Art. Da ich mich aber auch fürs Tanzen interessiere und mich gelegentlich an einem guten Kinofilm erfreue, widme ich mich hier mit unmäßigem Vergnügen "Maos letztem Tänzer". Ein gigantischer Film! Und für mich steht dieses Buch dem Film in nichts nach, gerade, weil es auch zeigt, wie die Verfilmung ganz andere Schwerpunkte setzt als das Buch. Aber auch das fand ich eine superinteressante Angelegenheit. Also: Vom Film- zum Lesegenuss? Ja! Und hier die Antwort auf das Warum: China 1972. Ein bitterarmes kleines Dorf in der chinesischen Provinz. Li Cunxin wird als Elfjähriger von Talentsuchern entdeckt, die im Auftrag von 'Madame Mao' durch das Land ziehen. Lis Mutter sieht darin eine unglaubliche Chance für ihren Jungen. Doch für den Jungen ist diese unerwartete Entwicklung zunächst ein Schock. Unter manchmal knallharten Trainingsbedingungen erlernt Li weit weg von seinem Heimatdorf das Tanzen. In einer fremden Umgebung im Tanz- aber auch Kulturunterricht an der Tanzakademie in Peking lernt er die Kultur seines Landes kennen und auch, wie er seine Gefühle in Tanzbewegungen auszudrücken kann. Damit legt er den Grundstock für eine unglaubliche Entwicklung. Irgendwann geht es mit den engen Ballettschuhen in die weite Welt. Li darf zum Kulturaustausch in die USA (Houston) reisen. Dort entdeckt er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort tanzt er sich im Sturm in die Herzen der Menschen. Dort begegnet er Schauspielern, Politikern und anderen einflussreichen Menschen. Das Publikum liegt ihm zu Füßen. Alles scheint perfekt. Doch bei allem Einfluss dieser faszinierenden neuen Welt auf die Seele des jungen Mannes bleibt auch die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach seinem kleinen Dorf und seiner Familie ... und dann gerät er auch noch in die Mühlen der Politik ... Der Film hebt ja eher darauf ab, wie der junge Mann aus China in die neue Kultur hineinwächst und zum "Liebling des Westens" wird. Und er zeigt, wie Li in sich immer auch seine Heimat trägt, die Erinnerung und Sehnsucht nach seiner Familie, nach seiner Mutter und seinen Brüdern. Dieser Punkt ist auch im Buch nicht unwichtig. Viel wichtiger ist aber die Entwicklung zum Tänzer und vor allem auch der Blick des Ich-Erzählers Li auf China selbst, auf seine Geschichte, auf das Denken seiner Menschen in der Zeit der 60er bis in die 80er Jahre. Damit schafft das Buch, was der Film (der wiederum ganz andere Qualitäten hat) nicht kann: Er zeigt durch die Innensicht des Erzählers Li Cunxin seine Verwirrung über die andere Welt des Westens. Seine verstörte Wahrnehmung 'kommt sehr gut rüber'. Was man im Film durch Bilder umzusetzen versucht, manchmal so, als schaue man durch Lis Augen, wird im Buch ja in Worten erzählt. Und genau dieser Blick aus der 'Innensicht' in die Umgebung Chinas und der USA, den Ausdruck der Gedanken, hat mich fasziniert. Gerade jetzt, wo wir uns hier in Europa aus verschiedenen Gründen immer mehr mit China befassen, kommt dieses Buch zur rechten Zeit. Sicher zeigt es nicht nur die besten Seiten des Riesenlandes, das uns in den Augen von vielen eher bedroht (wirtschaftlich und wegen seiner Politik). Trotzdem ist es ein "Beitrag zur Völkerverständigung", um es mal im Politikerdeutsch zu schreiben. Erstens weil deutlich wird, wie ein unglaublicher Mensch zwei Welten mit dem Tanz verbinden kann. Und vor allem zweitens: Weil ein Mann aus einem Land erzählt, das uns derzeit sehr interessiert, manchmal ängstlich macht - China. Noch etwas: Es ist sicher eigentlich vermessen, die Geschichte Chinas auf drei Seiten zusammenfassen zu wollen. Trotzdem fand ich die hinten im Buch angehängten drei Seiten genau das Richtige, um wenigstens ein paar Wimpernschläge lang Vergangenheitsblicke in dieses Riesenreich zu werfen. Das zusammen mit der Biografie dieses Ausnahmeballetttänzers (zwischen 1961 und 1981 - also sehr bewegte Jahre der Kulturrevolution unter Mao Zedong) ist ein guter Anfang, sich auf dieses Land und seine Kultur einzulassen. Wahrscheinlich würden wir uns weniger davor fürchten, wenn wir dieses Land besser kennen würden. Für mich ist diese Geschichte ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung. Mein FAZIT: Was der Film in mir ausgelöst hat, gelingt noch mehr diesem Buch. Mit riesigem Vergnügen habe ich diese Autobiografie von einem Tanzausnahmetalent verschlungen. Diese Geschichte vom Zauber des Balletts und einem Menschen aus China, der seine Chance nutzt, ist unglaublich anrührend. Als Ergänzung zum Film - und ganz sicher auch, wenn man den Film nicht kennt - ist das für mich ein Sahnehäubchen mit Honigtopping!
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bunte, schräge, lesenswerte Geschichten, 10. Mai 2012
Wer plattes Geschwätz einer Society-Lady erwartet, wird zum Glück enttäuscht. Mir hat gefallen, dass Frau Ochsenknechts Biografie keine Aneinanderreihung von Klatschgeschichten ist. Es ist stattdessen eine interessante und lesenswerte Auseinandersetzung mit ihrem Leben. Natürlich ist einer der Dreh- und Angelpunkte die turbulente, abwechslungsreiche Beziehung zu ihrem Ex Uwe Ochsenknecht. Schon die Kennenlern-Geschichte und die Hochzeit, schon zehn Tagen nach ihrer ersten Begegnung, zeigt, dass diese Beziehung in vielerlei Hinsicht etwas Ungewöhnliches war. Ich lese gerne Biografien dieser Art, die mit netten kleinen, lustigen Anekdoten gespickt sind (z. B. der, dass Natascha nackt vor dem Spiegel steht, während im Nadelbaum vor dem Fenster Männer in einem "steckengebliebenen" Heißluftballonkorb sitzen oder auch von ihrem Erlebnis im Schwangerschaftsvorbereitungskurs ... oder Stichwort: Miss-Germany-Wahl, ihre Zeit beim Zoo ... Schicksalsschläge, Krankheit, Glück). Neben unendlich vielen kurzen nicht ganz alltäglichen Alltagseindrücken und Erlebnissen schildert sie natürlich eine riesige Menge von Begegnungen mit Promis. Und dazu kommen auch sehr unangenehme Momente, wie z. B. die ihrer Fehlgeburt auf der Toilette; gerade die kurze, aber umso eindrücklichere Schilderung dieses schrecklichen Moments hat mich berührt. Man darf insgesamt nicht erwarten, große Zusammenhänge wie in einem Roman zu lesen und alles in ein großes Ganzes gestellt zu finden. Die Klammer um diese bunte Welt ist einfach das Leben selbst. Die Frau hat viel erlebt, sie erzählt davon, sie kommentiert, sie bewertet, sie ordnet ein. Und sie hat etwas zu erzählen! Natascha Ochsenknecht bezeichnet sich selbst und eigentlich alle anderen Frauen einmal als Hobbypsychologin; deswegen will ich mich in der Auseinandersetzung mit ihr auch ein bisschen so betätigen: Mir scheint es, als ob sie (zumindest früher einmal) oft ziemlich einsam war. Das liegt, so schien es mir, auch daran, dass sie oft ihr Inneres vor anderen (auch ihrem Mann) versteckt (hat). Dieses Buch ist in meinen Augen auch ein kleiner Befreiungsschlag. Sie erzählt von ihren schönen und schlimmen Erlebnissen, sie zeigt ihre Makel ganz offen und gibt auch Teile ihrer Seele preis. Das könnte auch für sie selbst ein Gewinn sein. Natürlich werden einige sagen: "Die Ochsenknecht betreibt Seelenstriptease!" Viele werden aber wie ich denken, und viele werden sich deswegen in dieser Frau wiederfinden. Nicht weil wir auf Promipartys unterwegs sind, aber weil es auch Parallelen gibt, von Mensch zu Mensch, von Frau zu Frau. Man spürt, dass Frau Ochsenknecht Mutter mit Leib und Seele ist. Sie liebt ihre Kinder. Was sie hasst, sind Falschheiten der Promi-Welt. Es ist schön, zu sehen, dass sie keine Chichi-Bussi-Bussi-Tante ist. Das finde ich sympathisch. Hier schreibt eine starke Frau, mit Mut zum eigenen Willen und einer Sicht auf eine Welt, in der wahrlich nicht alles in Ordnung ist. Ich finde, ihr gelingt es, ihr buntes Leben so auszubreiten, dass man gerne darin liest. Betrachte ich die Sprache, in der Frau Ochsenknecht hier erzählt, dann kann ich nur sagen: Sie schreibt in dem Stil, wie ich sie auch bei Fernsehauftritten reden gehört habe. Sie redet frei von der Leber weg. Ohne Beschönigungen und doppelten Formulierungs-Boden. Da wird nichts durch edle Worte weggeredet oder schöngefärbt. Sie sagt, wie sie es sieht. Und wenn etwas sch... war, dann war es eben sch..., warum groß herumreden. Das ist "erfrischend". Mit Vergnügen habe ich mich auf die Achterbahnfahrt in Natascha Ochsenknechts Leben eingelassen. Die Beschreibung der Höhen und Tiefen in ihrer Beziehung mit dem deutschen Kultschauspieler haben so manche Story, die ich aus der BUNTEN und anderen bunten Blättern, sehr angenehm bereichert und auch manches geradegerückt. Aber vor allem ist es nicht etwa eine Abrechnung mit dem Ex. Es ist die Geschichte von ihrem Erleben, Denken und Fühlen. FAZIT: Für mich ist das mehr als eine Friseurstuhllektüre. Es ist unterhaltsames Sonntagnachmittag-Entertainment von einer Frau, die viel über andere erzählt, indem sie von sich selbst erzählt. Dieser Einblick in die Promi- und Society-Welt ist keine Anhäufung von Heldinnenstorys. Dahinter steckt zum Glück kein Geltungsdrang. Es ist stattdessen die Geschichte einer interessanten Frau mit Kämpfercharakter, die was zu sagen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Leistungsklasse: Spitzenklasse, 10. Mai 2012
Jahrelang haben wir unsere Beißer mit der guten alten Handzahnbürste gereinigt. Obwohl Karies bei keinem von uns bisher ein Problem ist, hatten wir (die zwei Erwachsenen) doch manchmal leichte (Kaffee-/Teebeläge), die auch mit den klassischen Zahnweißzahncremes nicht vollständig zu entfernen waren. Also musste immer mal wieder eine professionelle Zahnreinigung her. Mit dieser elektrischen Zahnbürste plus der passenden Zahnpasta erzielt man schon nach wenigen Tagen beeindruckende Ergebnisse. Die Zähne fühlen sich nach dem Putzen insgesamt absolut glatt und hundertprozentig sauber an. Obwohl die Zahnbürste sehr intensiv arbeitete und dabei Zähne und Zahnfleisch auch ordentlich angeht, ist bei uns kein Zahnfleischbluten zu bemerken (die so genannte "Andruckkontrolle", die bei zu starkem Drücken die Bürstenschwingung verändert, scheint also zu funktionieren). Das Vibrationszeichen nach jeweils 30-sekündigem Putzen und das Mehrfachvibrationszeichen am Ende der zwei Minuten helfen außerdem bei der Einschätzung der angemessenen Putz-Zeit pro Putzregion im Mund. Nach sechsmonatigem Gebrauch sieht das Gerät selbst aus wie am ersten Tag. Kurz nach dem Benutzen einfach mit einem Handtuch oder so abwischen und alles ist sauber. Die Aufsteckbürsten halten bei täglichem (2-Mal-)Einsatz nach unserer Erfahrung ungefähr zwei bis drei Monate, bis sie langsam zottelig werden und ihre blaue Borstenfärbung verlieren und so zeigen, dass sie ausgetauscht werden müssen. Der Preis für die Ersatzbürsten ist erträglich. Der Akku hielt, wenn er nach 18 Stunden vollständig aufgeladen ist, bei uns beiden ungefähr 4-5 Tage, wenn wir täglich 2 Mal für 2 Minuten putzten (haben wir interessehalber ausprobiert). Da ein Überladen laut Herstellerangaben nicht möglich ist, haben wir uns entschieden, das Gerät aber nach jedem Putzen wieder auf die eingesteckte Ladestation zu stecken (was vielleicht umwelttechnisch nicht ganz astrein ist). So geht das Ding jedoch nie aus und putzt immer mit derselben Leistung. Und nach dem halben Jahr können wir nur sagen: Sie läuft noch wie am ersten Tag. Einziges kleines Manko, das wir inzwischen bemerkt haben, ist die fehlende Möglichkeit, die Zahnbürsten an einer am Ladegerät angebrachten Halterung aufbewahren/trocknen zu können. Etwas provisorisch stecken wir daher unsere Aufsteck-Bürstchen einfach auf zwei ins Regalbrett geschlagene Nägel. Bei unserem nächsten Kauf eines solchen Geräts würden/werden wir sicher darauf achten, dass so eine Halterung existiert. Die Oral-B Professional 550 bietet diese Möglichkeit, wie wir inzwischen gesehen haben, und wäre damit ' vorausgesetzt, dass sie ansonsten von gleicher Qualität ist wie die 500er-Version ' die passende Alternative zu unserer 500er-Version. Fazit: Ein prima Einsteigermodell. Gute Qualität. Super Zahnreinigungsergebnis. Preis-Leistung: sehr gut. Für mehr als einen Putzer (und wenn man deswegen mehrere Aufsatzbürsten benutzt und sie praktisch aufbewahren will) ist das 550er-Modell mit Zahnbürstenhalter dem 500er-Modell dann wohl eher vorzuziehen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nicht umsonst ein super Schwangerschafts-Ratgeber-Klassiker, 26. April 2012
Nachdem ich diesen dicken Schwangerschaftsratgeber jetzt schon mehrfach zurate gezogen habe, kann ich sagen: Nicht umsonst hat man mit Frau Murkoffs Ratgeber einen ganz schön 500-Seiten-dicken Wälzer auf dem Tisch liegen. Ausführlich und immer sehr informativ beantwortet es nämlich jede denkbare Frage und gibt immer gut verständliche, hilfreiche Antworten. Ich wäre froh gewesen, hätte ich bei der ersten Schwangerschaft dieses Buch schon gekannt. Aber besser spät als nie. Als klares Plus bewerte ich die Ausgewogenheit aus körpermedizinischem Wissen und den Fragestellungen (und Antworten) nach psychologischen Dingen, denen sich die Autorinnen schon im Teil 1 (Kapitel 1-5) zuwenden. Klar geht es (auch) um harte Körperfakten und Fragen wie Krankengeschichte, Vorsorgeuntersuchungen, Körperveränderungen und so weiter. Aber es geht auch um Dinge wie den richtigen Lebensstil oder die mentale Verfassung von Frauen während der Schwangerschaft und danach oder auch um die Frage, an wen man sich für die Schwangerschaftsbetreuung warum wenden sollte. An Teil 2 (Kapitel 6-15) finde ich erstens die gute Struktur gelungen, bei der die einzelnen Themen aufgegriffen werden, die in der jeweiligen Schwangerschaftsphase des 40-Wochen-Countdowns von Bedeutung sind. Alle möglichen Körperveränderungen, Beschwerden und ihre Linderungsmöglichkeiten werden sehr ausführlich dargestellt und dazu wertvolle Verhaltens-Tipps und -anregungen gegeben. Teil 3 bis 7 widmen sich dann bestimmten Spezialthemen wie 'Zwillings- oder Drillingsgeburt', die 'Zeit nach Schwangerschaft und Entbindung' und 'Schwangerschaftskomplikationen'. Kurz will ich noch etwas zu Teil 6 (Kapitel 19) sagen: Es wendet sich an die werdenden Väter und beantwortet auch ihnen so einige Frage, die auf sie zukommen. Und das ist gut so, denn schließlich sind sie nicht nur am Schwanger-Werden nicht ganz unbeteiligt, sondern auch am Schwanger-Sein. Zugegeben ist dieses Kapitel mit knapp 20 Seiten gemessen am Gesamtumfang des Buchs recht schmal, aber ich kann nur sagen, dass so mancher Mann dort so manche Frage beantwortet finden wird, bei der die eigene Erfahrung gezeigt hat, dass Männer sich diese zu stellen nicht trauen ;-). Ich finde gut, dass im gesamten Ratgeber immer alles sehr souverän formuliert wird und medizinisch fundiert klingt, ohne dass die Autorinnen besonders klug und schwer verständlich daherschreiben. Ihnen geht es offensichtlich darum, ihre ratsuchenden Leserinnen wie eine gute Ärztin an die Hand zu nehmen und durch die Schwangerschaft zu begleiten. Manchen Besuch bei seiner Frauenärztin kann man sich damit sparen und manche Frage, die man sich entweder nicht zu stellen traut oder nachts um 3 Uhr nicht gerne beantwortet bekommt, kann man sich so ganz unkompliziert beantworten lassen. Dass auch Fragen wie die nach "Sport in der Schwangerschaft" beantwortet werden, sind ein zusätzliches Plus, das mir als Sportbegeisterter sehr viel bringt! Für mich liegt es auf der Hand, dass dieses Buch, wie es vorne unter dem Titel auf dem Cover steht, zurecht "das meistgelesene Schwangerschaftsbuch der Welt" ist. Es ist superinformativ zu allen denkbaren Fragen, die in der Schwangerschaft und der frühen Mutterschaft auf Frauen zukommen. Es ist sehr übersichtlich gestaltet, gibt wirklich hilfreiche Tipps und man merkt auf jeder Seite, dass hier Expertinnen am Werk waren. Fazit: Dieser angenehm gestaltete Schwangerschaftsratgeber von Heidi Murkoff und Sharon Mazel ist deswegen ein Standardwerk (das ich sträflicherweise noch nicht kannte), weil es nach meiner Erfahrung für Schwangere alles zu bieten hat, was man sich wünschen kann. Solche Ratgeber sind meiner Meinung nach genau das, was eine Schwangere braucht: medizinischer und psychologischer Schwangerschafts-Berater und Fragen-Beantworter, Mutmacher, Angstnehmer und Freudenbringer. Ein solches 5-Sterne-Buch kann ich nur empfehlen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Find ick pyramidabel!, 23. April 2012
Die Zahl der Produktbewertungen bei Amazon zu dieser Bauknecht-Waschmaschine zeigt ja schon, dass sie sich sehr gut verkauft und viele Leute zurecht mehrheitlich etwas Positives darüber sagen wollen. Nach viermonatiger Praxiserfahrung als Vielwäscherin kann ich mich nur anschließen und schreiben: Das wundert mich kein Stück. Nachdem vor einigen Monaten unsere alte Waschmaschine kreischend und polternd den Geist aufgegeben hat, haben wir uns diese Maschine zugelegt. Bereut haben wir das bisher keinen Tag. Zugegeben, für einen Vier-Personenhaushalt ist sie ganz schön klein. Konzipiert ist sie wohl eher für einen Drei-bis-vier-Personen-Haushalt. Aber ihre Waschleistung ist gigantisch gut. Viele unterschiedliche Programme bieten für wirklich jede Verschmutzungsstärke die passende Antwort. Die Waschgeschwindigkeit ist absolut okay, lediglich in den Ökoprogrammen braucht alles mit stolzen 4 Stunden schon sehr lange, weil die Wäsche dann wohl länger einweicht. Die "Normalprogramme zwischen 40° und 60°C sind nach 1 1/2 bis zwei Stunden durch und kriegten bei uns noch jeden Fleck weg - das 40°C-Mischwäscheprogramm (was bereits super Ergebnisse bringt und eigentlich auch schon ausreicht, ist sogar schon in einer Stunde durch). Die Schleuderwirkung der Maschine (bei den Programmen voreingestellt, aber auch individuelle regelbar) ist sehr gut. Nach dem höchsten Schleudergang mit 1200 Umdrehungen kommt die Wäsche fast trocken aus der Maschine. Und das, obwohl insgesamt nur eine Schleuderwirkung B angegeben ist. Im Vergleich zu unserer vorigen Uraltmaschine war das wirklich eine Überraschung und spart einiges an Zeit fürs Trocknen. Die einzelnen technischen Fähigkeiten oder Programme kann man ja in der Produktbeschreibung nachlesen und sieht bereits da, was die Maschine alles kann. In Sachen Bedienbarkeit kann ich nur sagen, dass man keine Anleitung braucht, um zu verstehen, wie man wann welches Programm einstellen muss. Mit den Drehrädern ist alles ganz intuitiv bedienbar, eine voreingestellte Schleuderzahl wird jeweils zugeschaltet, alles andere ergibt sich wirklich von selbst. Etwas ungewöhnlich war für uns anfangs, die Zugabe des Waschmittels/Weichspülers/Wasserenthärters. Es ist zwar ungewohnt, aber nicht unpraktisch. Bisher mussten wir immer Schubladen oder Fächer befüllen, die waagrecht an der Maschine waren. Bei dieser Bauknecht muss man die Fächer im Deckel befüllen (oder man kann Waschmittel, wie sonst auch, direkt in die Trommel geben). Ein Zusatzplus ist ganz klar der Wasserschadenschutz am Zuwasserschlauch. Es steht nicht direkt drauf, dass es sich um ein Aquastop handelt, aber die Rückfrage beim Hersteller ergab, dass es sich um ein mechanisches Sicherheitsventil handelt, das ähnlich wirkt. Zusammen mit den andern angegebenen Wasserschutzmechanismen der Maschine sollte das Gerät also absolut auslauffrei sein. Fazit: Buxe, Schlüppa und der Rest werden in dieser Maschine wirklich porentief rein und sauber. Ob in einem der Ökoprogramme (die etwas länger dauern) oder in einem schnell laufenden 'konventionellen' Programm, wird alles duftig und kommt (in den hohen Schleudergängen geschleudert) nahezu trocken aus der Maschine. Die Lautstärke ist nur in ganz kurzen Momenten beim Schleudern in hohen Schleudergängen erhöht, ansonsten läuft sie angenehm leise, sodass sie auch bei der Aufstellung im Bad (wie bei uns) nicht stört. Diese Maschine Marke "Sehr Gut" zu diesem fairen Preis würden wir ohne zu zögern wieder kaufen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Selbstbewusst und gut Geschriebenes zum 'Beziehungsspiel', 12. April 2012
Eines muss man Steve Harvey schon gleich nach dem Lesen der Einführung auf jeden Fall lassen: Selbstbewusst ist dieser Kerl. Wenn es stimmt, was er schreibt, hat er viele weibliche Fans, die von dem, was er schreibt, überzeugt sind. Weil sie gute Erfahrungen mit seinem Wissen gemacht haben. Mich hat vor allem der humorvolle Unterton aber auch die Lebensgeschichte überzeugt, durch die er die Erkenntnisse so lebendig an die Frau bringt. Garniert mit viel Witz gönnt er den tiefen Blick hinter die Fassade von Männern und hat mir damit so manche neue Einsicht geschenkt. Als ich las, dass Steve Harvey er schon zwei Mal geschieden ist, habe ich mich zunächst gefragt: Warum sollte gerade er Tipps für gelungene Beziehungen geben. Doch beim Lesen wurde mir klar, dass gerade er das kann, weil wahrscheinlich gerade sein Scheitern ihm einen unverstellten Blick gegeben hat. (Gerade das erste Kapitel, in dem sich Harvey sehr selbstkritisch mit dem eigenen Scheitern auseinandersetzt, hat mich dahingehend überzeugt.) Und dieser Blick zeigt schonungslos, was Männer warum denken, wie sie warum handeln und warum kurze Antworten manchmal in die Irre führen. Auch Männer können von diesem Blick auf sich selbst sicher eine Menge lernen ... und an sich selbst arbeiten, um nicht in die Sackgasse zu geraten. Auf den Seiten 12 und 13 werden die wichtigsten Themen des Buchs ausgebreitet, indem die wichtigsten Fragen aufgezählt werden, die beantwortet werden sollen. Unter anderem die Fragen, was Männer von der uralten Vorstellung halten, dass starke, selbstständige Frauen sie einschüchtern und welche Fragen Frauen Männern (wie) stellen sollen, um ehrliche Antworten zu bekommen. Oder auch die "bewährten Tipps und Tricks" mit denen Frauen Männer dazu bekommen, mit ihnen eine feste Beziehung einzugehen. Im Vordergrund steht bei allen nachfolgenden Lektionen der Versuch, Frauen die Logik männlicher Denkweise näherzubringen. Das heißt meiner Meinung nach nicht, dass Harvey Frauen über diesen Trick dazu bringen will, sich so zu verhalten, dass es der männlichen Logik genehm ist und sie damit mit ihnen zurechtkommen. Sondern das heißt, dass sich Frauen besser auf Männer einstellen und damit manche knifflige Situation im Beziehungsspiel bereinigen können - oder notfalls auch die Reißleine ziehen und gehen. Für mich ist das letztlich ein Buch, das Frauen hilft, sich aktiv mit dem Wesen des Mannes auseinanderzusetzen und eine Menge zu lernen. Ich denke, dieser Blick in Kopf, Herz und ... des Mannes hilft zu begreifen, warum sie sind, was sie nun mal sind: Männer. Wer davon überzeugt ist, dass Liebe, Respekt und Vertrauen die wichtigsten Kriterien für eine tragfähige Beziehung sind, wird eine Menge darüber lernen, wie man daran arbeiten kann. Fazit: Egal ob Männlein oder Weiblein, im Beziehungsspiel ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Dieses Buch hilft meiner Meinung nach aus einem neuen Blickwinkel Frauen dabei, im Karussell aus Gefühlen und Unwissen stets schwindelfrei zu bleiben und das Leben mit Männern zu genießen. Schön ist, dass sich das Buch weit weg von Klischeevorstellungen und Vorurteilen bewegt. Dieser Beziehungsratgeber für Frauen ist lehrreich UND amüsant. Ich glaube, dass selbst Männer über "Frag einen Mann" darüber schmunzeln können, weil sie sich von einem Artgenossen schön ertappt und verstanden fühlen werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
5-Sterne-Buch zu unangenehmem Thema ... erschütternd und hilfreich, 29. Februar 2012
Dieses Buch von Katja Schneidt, deren Bestseller "Gefangen in Deutschland" mich schon sehr angerührt hat, habe ich an zwei atemlos verbrachten Lektürenachmittagen verschlungen. Frau Schneidts großes Verdienst ist es ganz klar, dass sie ein Thema in die Aufmerksamkeit rückt, dass Menschen (wie so viele unangenehme Angelegenheiten) gerne ignorieren. Mich wundert es nicht: Heile-Welt-Szenen sehen wir einfach lieber als düstere Lebenskatastrophen. Und eigentlich ist das ja auch gut so. Wichtig ist es jedoch ganz sicher auch, den unangenehmen Tatsachen des Lebens bewusst ins Auge zu blicken. Eben, um sich bewusst mit ihnen auseinanderzusetzen und ihnen damit ihren Schrecken zu nehmen. Das Thema "häusliche Gewalt" bringt Frau Schneidt in "Du hast keine Macht über mich" sehr ausgewogen nahe: Gerade die Mischung aus den von der Autorin wiedergegebenen Erfahrungsberichten und kommentierenden Informationen ist meinem Geschmack nach die richtige Herangehensweise an das Thema. "Du hast keine Macht über mich" informiert durch direkte Einblicke in die Abgründe von Gewaltbeziehungen. Was Frauen der Autorin berichtet haben, klingt für mich gerade in seiner ungeschönten Klarheit sehr erschütternd. Die Erfahrungen machen lebendig, was man sich eigentlich nicht vorstellen kann und will. Ausgewogenheit entsteht dadurch, dass sie sowohl "deutsch-deutsche" als auch "bikulturelle" Gewaltbeziehungen zeigt und deutlich macht: Es wird eindeutig nicht etwa 'nur' in Beziehungen geprügelt, in denen kulturelle Gegensätze aufeinanderprallen. Neben krassen Geschichten macht Katja Schneidt eine Menge Mut. Sie sagt nicht einfach nur "Hab Mut, sei selbstbewusst", sondern sie ermutigt vor allem, indem sie erklärt, warum Opfer (und Täter) sich so verhalten, wie sie es tun. Damit ermöglicht sie es Opfern von Gewaltbeziehungen sicher, ihre Situation zu durchschauen, eingefahrene Muster zu durchbrechen und die Gewaltspirale zu beenden ' indem sie gehen! Neben der interessanten Ist-Analyse von bestehenden Gewaltbeziehungen ist sicher der Teil zur Beendigung ungemein hilfreich. Das Kapitel "Ich gehe!" zeigt sehr gut, wie Frauen die Flucht aus einer Gewaltbeziehung vorbereiten und durchführen können. "Geschafft! Und nun?" zeigt sehr gut, wie es weitergehen kann. Im Anhang findet sich eine riesige Fülle an Informationen zu Anlaufstellen mit Post- und Internetadressen sowie Telefonnummern. Eine winzige kritische Anmerkung meinerseits möchte ich machen und fände es gut, wenn Frau Schneidt auch diese Komponente etwas berücksichtigen würde: Sie weist darauf hin, dass vor allem Frauen Opfer häuslicher Gewalt werden. Man muss wohl annehmen, dass dies so ist. Ich möchte an dieser Stelle (nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit eine Reportage zu diesem Thema gelesen habe) aber auch darauf hinweisen, dass auch Männer Opfer von weiblicher (häuslicher) Gewalt werden können - so unglaublich sich das in vielen Ohren auch anhören mag. Aber gerade deswegen sollte man sich auch darüber Gedanken machen. Wie groß mag wohl die Scham eines Mannes sein, der unter einer gewalttätigen Frau zu leiden hat. Denken wir nicht alle: Das kann sich ein echter Kerl doch nicht bieten lassen?!! Doch, offenbar schon. Der ehemals selbst betroffenen Autorin kann ich bei ihrem Kampf gegen die häusliche Gewalt nur alles Gute wünschen. Dieses Buch zu lesen, ist sicher auch eine Unterstützung ihrer wertvollen Arbeit: Wenn wir danach nämlich mit offenen Augen durch die Welt gehen und anderen helfen, die wir in solchen Situationen vermuten, dann hatte es wirklich Sinn. Und vor allem wenn es Frauen, die die beschriebenen Torturen erleiden, Mut macht zu gehen, indem sie Angst, Schuldgefühle, Scham und Resignation überwinden, dann kann man nur den Hut vor dieser Leistung ziehen. Fazit: Dieses sehr gut geschriebene Buch zum Thema "häusliche Gewalt" ist meiner Meinung nach für Opfer von häuslicher Gewalt sehr hilfreich. Es wird ganz sicher viel Gutes bewirken. Weil es Alarmzeichen und konkrete Gewaltausbrüche durch Fallbeispiele vor Augen führt. Weil es Opfern sicher unglaublich Mut machen kann. Und hilft, die Trennung zu planen und durchzuführen.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ja, so kann es gehen, mit dem Sport. Lustig, interessant, jut, 27. Februar 2012
Okay, da ich regelmäßig über Sportbücher schreibe und passionierte Körperbewegerin bin, dachte ich mir: So ein Bericht über Eine, die auszog, um endlich sportlich zu werden, könnte mir das Thema Sport mal ganz anders nahebringen. Und tatsächlich, bei vielem Schmunzeln und reichlich Wundern habe ich den Blick einer Frau kennengelernt, die, wie ich auch immer wieder, eine neue Sportart betreiben will. Zu jeder Begegnung mit einer neuen Sportart erzählt Alexandra Reinwarth eine kleine Geschichte. Ihre kleine Geschichte. Dabei geht es mal ernst, aber meistens lustig zur Sache. Der Untertitel heißt ja "Wie ich (fast) jeden Scheiß ausprobierte, um in Form zu kommen". Und das ist wirklich wahr. Und deswegen kommen auch einige (auch skurrile) Sportarten und Alexandra Reinwarths Erfahrungen zusammen, die sie während ihres Fitnessprojekts sammelt: Sie wird Stammgast in den Fitnesscentern ihrer Stadt, bucht alle möglichen Sportkurse, bewegt sich ... wirklich alles wird ausprobiert. Zusammen mit anderen Leidensgenoss(in)en lernt sie sich neu kennen. Dabei nimmt sie sich gerne auch ironisch aufs Korn und auf den Arm: Mit "Knubbelknien", "Bauchspeck" und "Schlabberjogginghose" bringt sie sich in Schwingung, seufzt, lästert, ächzt und stöhnt, zieht 'ne Schnute oder lacht, was das Zeug hält. Auf dem Power Plate lässt sie sich schön durchrütteln, beim Poledancing tut ihr schon das Zusehen weh, sie überwindet ihre Abneigung gegen das Walking und walkt mit anderen durch die Gegend, sie macht mit anderen Frauen geruhsame Aqua-Fitness, sie schwitzt so richtig bei Pilatesverrenkungen, sie tanzt sich beim Zumba mit caramba auf Salsa- und Merengue-Klänge ins lateinamerikanische Irgendwo, sie macht mit dem superanstrengenden Krav-Maga-Nahkampf ihre ganz eigene Bekanntschaft, sie macht die tollen und die dooven Sachen und noch viel, viel, viel, viel ... mehr. Wat ick jut finde: Am Ende der Anekdoten fasst die Autorin dann das Wichtigste (ernsthaft) zusammen: Darin erklärt sie kurz, wie die jeweilige Sportart funktioniert, wie kostspielig sie ist, für wen sie geeignet ist, wie aufwändig es ist, sie zu betreiben, wer sie eigentlich macht (Männlein? Weiblein? Jung oder Alt? Etc.) was ihre Vor- und Nachteile sind. Damit bietet sie einen kleinen Pro-Kontra-Katalog, der für die Entscheidung, welche Sportart zu einem passt, tatsächlich von Wert ist. Fazit: Ja, ja, Sport und (liebevoller) Spott liegen manchmal näher zusammen, als man denkt. Ich finde, dass Frau Reinwarth mit ihrem "Fitness-Projekt" mit viel Humor und Wahrheit unheimlich Lust darauf macht, Sport zu treiben ... ohne dem Fitnesswahn zu verfallen. Ich empfehle dieses Fitnessprojekt allen, die Spaß am Sport haben oder ihn bekommen wollen und noch nicht wissen, welchen Sport sie treiben oder lieber vermeiden sollten.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
richtig gut ' A-Note für B.FIT, 23. Februar 2012
Im Juni 2011 hatte ich bereits meine Erfahrungen mit der "B.FIT in 30 Tagen"-DVD bei Amazon ins Netz gestellt. Darin hatte ich aus guten Gründen erklärt, dass ich von diesem professionell gemachten Sportprodukt begeistert bin: Es handelt sich um ein gut durchdachtes, abwechslungsreiches und sehr motivierendes Training mit einem großen Spaßfaktor. 'Mutter Courage' hat meine Kundenbewertung der DVD im Juni unter anderem mit den Worten kommentiert: "Kann alles unterschreiben ... Eigentlich hasse ich Schwitzen ... aber hier macht es mir nichts aus. Die Übungen machen Spaß, sind sehr abwechslungsreich und man bewegt Muskeln, die eigentlich schon im Halbkoma waren. Sehr empfehlenswert!!!" Und auch dieses Buch kann ich nicht anderes bewerten und damit schließt sich der Kreis: ZUM BUCH: Das inzwischen erschienene Pendant in Buchform ist nach meiner Erfahrung nicht nur eine perfekte Ergänzung, sondern eignet sich auch bestens als eigener Übungsleitfaden und Fitness-Motivator. Ebenfalls in bester Qualität (was die Fotos und die Übungsanleitungen angeht) führt es durch Barbara Beckers vielseitiges Miami-Bauch-Beine-Po-Training. Mehr als ein Thera-Band, eine Matte und einen aufblasbaren Ball braucht es an Trainingszubehör nicht. Die aufwärmenden Dehnungen und die vielen angenehmen, aber fordernden Übungen machen einfach nur Spaß ... Alles ist sehr ausgewogen. Alle Übungen werden detailliert erklärt und durch Fotos anschaulich gemacht. In vier Wochenplänen (S. 187-195) wird genau, aber unkompliziert vorgegeben, welche Übungen man machen soll und wie man sich jeweils ernähren sollte (der fast 60 Seiten dicke Rezept- und Ernährungsteil helfen dabei!). Die Übungen strengen an, aber machen nicht kaputt. Sie lassen nicht nur Kraft für den Tag, sondern pushen sogar, weil man sie in 'anregender Ruhe' ausführt und damit die Seele beruhigt, während man den Kreislauf in Schwung bringt. Das habe ich bisher selten gesehen und finde, dass dies eine sehr attraktive Form von Körper- und Seelenstreicheleinheiten darstellt. Daher fände ich es außerdem sehr schön, wenn auch andere Frauen B.FIT ausprobierten und ihre Meinung vielleicht in einem Amazon-Kommentar zu meiner Bewertung weitergeben würden ... Nun denn: Nachdem ich die DVD seit einiger Zeit wieder in den Schrank gestellt und mich anderen Trainingsdingen zugewendet hatte, bin ich von dieser B-FIT-Buchausgabe wieder neu inspiriert und motiviert worden. In diesem Buch wird ein Training präsentiert, auf das ich treu immer wieder zurückkomme. Das Buch hilft, sich die Zeit für sich selbst und ein außerordentlich angenehmes Training zu nehmen, auch wenn man nicht das Glück hat, seine Übungen jeden Tag am Strand genießen zu dürfen ... Fazit: Als Begleiter zur B.FIT-DVD, aber auch als Solitär macht dieses richtig gut gemachte Fitness-Buch einer fantastischen (Fitness-)Frau absolut Sinn. Mit einer Menge hochwertiger Bilder, mit klasse Trainingsanleitungen zu einer großen Menge Übungen macht jede Minute Training Spaß - auch wenn nicht jeder das Glück hat, wie Barbara Becker am Strand von Miami üben zu können ... Ein Training, bei dem man dranbleibt. Nur zu empfehlen!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Geniales Gesamtpaket zu einem tollen Tanzkörpertraining, 1. Februar 2012
Für dieses Set schreibe ich gerne die 36. Rezension. Weil: es einfach klasse ist und spielend leicht den Einstieg in Zumba ermöglicht. Und weil es die Leidenschaft für dieses Tanzkörpertraining auch tatsächlich entfachen kann. Die Bewegungen werden auf den 4 DVDs wie beim Zumba-Training im Studio langsam und Schritt für Schritt erklärt und können ohne Probleme nachvollzogen werden. Dass in manchen Rezensionen geschrieben wird, man hätte die Schritte nicht verstanden, kann ich absolut nicht nachvollziehen! Mit der Zeit setzt sich alles ganz von alleine zu einer Choreografie zusammen, die man selbst variieren und ausbauen kann. Dass Übung, und damit auch Durchhaltevermögen und Disziplin dazugehören, um Fortschritte zu erzielen, muss ich hoffentlich nicht extra betonen. Wer also meint, dass schon das Zusehen fit macht, irrt natürlich - denn auch Zumba wirkt nicht ohne das eigene Zutun. Aber, das kann ich aus eigener Erfahrung ganz eindeutig sagen: Es macht unheimlich Spaß. Die 3 CDs liefern eigentlich grundsätzlich Soundtracks, die mir enorm viel Lust auf Zumba machen. Allerdings finde ich wie andere auch, dass man auf Dauer andere CDs braucht, weil die hier gebotenen Lieder bald nach mehr Abwechslung rufen. Daher habe ich zum Training immer auch andere CDs griffbereit. Die CDs werte ich also eher als Zusatzmaterial zu den DVDs. Kritiker, die behaupten, die mitgelieferten Hanteln seien überhaupt nix, weil sie zu leicht sind, haben wohl noch nicht wirklich intensiv trainiert. Wer nämlich mit Hanteln (egal welchen Gewichts) durch die Gegend 'zumbat', merkt recht schnell, dass jedes zusätzliche Gewicht auch zusätzlich bewegt werden muss. Und das verlangt so oder so Kraft. Außerdem sind diese Sticks auch als Rasseln gedacht ... Fazit: Mir macht das abwechslungsreiche Training mit diesem Set auch im heimischen Wohnzimmer großen Spaß. Und es reizt dazu, Zumba-Training auch mal in der Gruppe zu machen. Es ist ein wunderbares Einsteigerset und ein empfehlenswerter Helfer für das Fitness-Tanz-Training zuhause. Für viele (auch Fortgeschrittenere) wird dieses Zumba-Training wie für mich eine schöne Entdeckung sein. Zum Trainieren, zum Fett-Wegtanzen, Auspowern und In-Schwung-Kommen optimal. Auch für Leute, die ganz unkompliziert eine kleine Rhythmus-Wohfühlparty mit sich selbst feiern wollen. 4 toll gemachte DVDs, drei CDs mit guter Musik und die beiden Sticks sind für mich Grund genug, dieses Set als 4-Sterne-Produkt weiterzuempfehlen.
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