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FromAllMyHeart "melanie_e"

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Das Geheimnis des Walfischknochens: Roman
Das Geheimnis des Walfischknochens: Roman
von Tanja Heitmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein einziger Kampf, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Worum es geht brauch ich glaub ich nicht ausführlich zu beschreiben, das haben andere und die Buchbeschreibung selbst schon getan. Trotzdem kurz: Greta besucht ihren Großvater zum Geburtstag und schenkt ihm gemeinsame Zeit, da sie gerade Hals über Kopf eine Beziehung beendet hat und nach Meeresund geflüchtet ist. Der Großvater nimmt dankend an und nimmt sie mit auf eine Reise - durch einen Teil Norddeutschlands und zur Geschichte des Walfischknochens, ein einschneidendes Erlebnis aus seiner Vergangenheit.

Klingt ja eigentlich total interessant, so dachte ich, als ich die Kurzbeschreibungen gelesen hatte. Das Buch ist für mich nicht vollkommen gut aber auch nicht vollkommen schlecht. Jedoch auch wenn ich Positives fand, ist der Funken einfach nicht übergesprungen.

+ Die Landschaftsbeschreibungen.
Das sind für mich hauptsächlich die zwei Sterne, Der Norddeutsche Flair kommt für mich gut rüber, auch wenn ich noch nie selbst dort war.
+ Die Erzählungen aus der Vergangenheit
Die Geschichte wird abwechselnd aus dem heute und damals erzählt, das "damals" war mir um einiges lieber. Es scheint fast, als hätte das "damals" und "heute" zwei verschiedene Personen geschrieben, ist jetzt eine totale Unterstellung und möcht ich auch gar nicht behaupten, aber es liest sich total unterschiedlich.
- Die Erzählungen aus der Gegenwart
Bis locker zur Hälfte war das Buch ein wahrer Kampf, die Geschichte kommt einfach nicht in die Gänge. Besser wäre es gewesen, sie hätte vieles aus der Gegenwart weggelassen, es war einfach nur mühsam und langweilig. Als Großvater und Enkelin die Reise antreten geht es darum zu einem bestimmten Ort zu kommen, die Authorin beschreibt uns aber die gaaaanze Reise im Detail. Wo sie anfingen, wo es als nächster hinging, wo wie was... und alles völlig belanglos. Da war ich schon sehr sauer, ich wollte wieder mehr aus der Kindheit des Großvaters erleben. Dieser Teil war einfach besser geschrieben, die Personen besser gezeichnet. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt:
- Die Charaktere.
Außer Ruben und den jungen Arjen, fand ich alle anderen Charaktere farblos. Die Authorin steckt ihre Charaktere von vorn bis hinten komplett ab, da bleibt keine Möglichkeit für Fantasie. Weiters fand ich Greta nicht sympatisch als einen Hauptcharakter. Es war einfach zu viel Drama in einem Buch. Das Drama um ihre gescheiterte Beziehung, das Drama der Mutter-Tochter bzw. Mutter-Großvater Beziehung, das alles hätte ich nicht gebraucht - nur klein Arjen und Ruben.

Grundsätzlich hätte die ganze Geschichte Potenzial, aber durch diesen furchtbaren Anfang, der wirklich eine Qual war, bleibt ein fader Nachgeschmack. Auch das Ende ist nicht viel besser. Etwas kitschig und vorhersehbar. Die Schreiberin wollte in meinen Augen zuviel, und vermutlich auch jedem Recht machen.

Eine Erklärung für das Scheitern der Umsetzung könnte sein, dass sie am Ende andeutet, dass sie sich die Geschichte von hinten ausgedacht hat, nichts neues und durchaus üblich aber der hingewürfelte Anfang erklärt sich so durchaus. Sie wollte wohl unbedingt beginnen die Geschichte zu erzählen und hat sich dann einfach in den Details verloren.


Zapotek und die strafende Hand: Der erste Fall
Zapotek und die strafende Hand: Der erste Fall
von Claudia Rusch
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Start, aber es geht sicher noch besser., 19. März 2013
Fast könnte man behaupten Zapotek wäre die ernstere und "norddeutsche" Version von Rita Falks "Eberhofer"-Romanen.
Ein paar Parallelen gibt es meiner Meinung nach:
Ein schrulliges Dorf, ein sympathischer Hauptprotagonist, nord-deutsche Kultur. (statt bayrischer)

Es ist ein liebenswerter Krimi, nicht wahnsinnig spannend oder aufregend. Es geht mehr um die Menschen und um das Zwischenmenschliche, um Norddeutschland, vielleicht ein bißchen viel Ost-West.

Zur Geschichte:
Nach dem Tod seiner Eltern hat Zapotek sein Elternhaus weitervermietet an Ingo. Er selbst ist vor Jahren weggezogen, oder besser gesagt in den Westen geflüchtet. Nun da aber der Mieter, Ingo, erhängt aufgefunden wurde muss er zurück in sein Heimatdorf Nähe Stralsund, wo er damals auch seine Jugendliebe Ulrike zurückgelassen hat.
Gleich zu Beginn treffen die beiden aufeinander und langsam kommen sie sich auch wieder näher. Aber nachdem im Haus eingebrochen wurde, und dabei nur das Zimmer von Ingo durchwühlt wurde, kann Zapotek nicht anders und beginnt zu ermitteln - obwohl er sich eigentlich ein Jahr Auszeit genommen hat. Noch dazu ist erst vor kurzem der Vater von Ingo, dem Toten, bei einem seltsamen Arbeitsunfall gestorben.

Wie erwähnt ist es keine spannende Geschichte, der Fokus ist zwar ständig auf den Ermittlungen (anders als bei Rita Falk, wo es hauptsächlich um die Dorfbewohner geht und der Fall eher nur nebenbei gelöst wird) aber es liest sich mehr wie ein Roman als wie ein Krimi.
Was mir gut gefallen hat waren die Charaktere, besonders der Nachbar. Ihn läßt Frau Rusch auch im nordischen Dialekt sprechen. Anfangs hatte ich Angst, dass dies bei allen der Fall sein würde, denn so gut versteh ich es dann auch nicht immer, aber sie setzt es hier perfekt ein für diesen alten liebenswerten Mann.
Auch die "Nord-Stimmung" kommt gut rüber, wobei das noch mehr sein könnte. Die Ortsbeschreibungen waren teilweise etwas verwirrend, so ganz weiß ich noch nicht wie ich mir den Ort und vor allem dieses Haus vorstellen soll.

Der Fall an sich... ja, ganz ok. Man müsste jetzt sehr spoilern um den genauer zu beschreiben, das möcht ich natürlich nicht. So viel sei aber gesagt, sehr viele Verdächtige gibt es nicht.

Im Gegensatz zu anderen Meinungen hat es mich nicht so sehr gestört, nicht mehr über das gesunkene Schiff zu erfahren. Ja es ist schon extrem kurz angeschnitten aber so wirklich interessiert hätte es mich aber auch nicht. Darum gings ja auch nicht. Es ging um den Tot von Ingo und von seinem Vater. Was mich mehr gestört hat, dass man nicht so wirklich erfahren hat was jetzt genau mit Ingos Vater war. Aber so ist das wohl manchmal in der Realität - da lässt sich vermutlich auch nicht alles bis ins kleinste Details rekonstruieren.

Alles in allem - nett und unterhaltsam, aber nicht aufregend. Ich bin mir sicher, dass da noch mehr drinnen steckt. Vor allem im Charakter Zapotek (der Name... naja), er ist etwas mürrisch, aber nett, intelligent, ein bißchen rau aber liebenswert. Vielleicht das nächste Mal ein besserer Titel?


Naked - Hemmungslose Spiele
Naked - Hemmungslose Spiele
von Megan Hart
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein bißchen Prickeln, ganz viel Gähnen, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naked - Hemmungslose Spiele (Broschiert)
Was ist bloß los mit Megan Hart?
Ich liebe normalerweise ihre Bücher, die so voller Leidenschaft und Emotion sind, doch dies ist nun schon das zweite Buch das mich entäuscht.

Obwohl es für Megan Fans einen tollen Bonus gibt, in diesem Buch trifft man auf viele vergangene Charaktere. So ist auch der Hauptcharakter Alex aus einem ihrer vorigen Bücher (Hot Summer).
Aber selbst dieses Wiedersehen hat mich teilweise genervt. Es schien zu... erzwungen. Zum Beispiel der neue Schwarm ihrer Freundin Sarah ist auch ein alt Bekannter.

Zur Geschichte:
Gefühlschaos Hin und Her. Das beschreibt es denke ich schon sehr gut.
Oliva ist gekennzeichnet von ihrer vorigen Beziehung mit Patrick, der sich kurz vor der Hochzeit als schwul outete. Patrick warnt Oliva vor Alex, dieser würde außerdem sowieso auch nur auf Männer stehen. Was man gleich merkt: mit Patrick verbindet sie zwar noch eine tiefe Freundschaft, vielleicht aber auch zu tief. Denn beide scheinen sich ständig gegenseitig eifersüchtig zu machen (oder sind bei jeder Kleinigkeit gleich eifersüchtig aufeinander).
Alex der eine Bleibe sucht, findet diese auch zufällig bei Olivia, die in ihrem Haus eine freie Wohnung hat. Dadurch sehen sich die beiden oft und kommen sich schnell näher. Schon nach ein paar Monaten ist die Beziehung sehr intensiv. Olivia kämpft mit ihren Gefühlen, denn Alex scheint beiden Geschlechtern nicht abgeneigt zu sein. Kann sie erneut so einem Mann ihre Liebe anvertrauen und wird es diesemal klappen?

Ohne noch mehr verraten zu wollen (wobei so viel mehr kommt da nicht mehr...), die Geschichte ist zu ereignislos, zu unspannend. Mal besuchen sie die Familie, mal besuchen sie Freunde. Lernen sich beide besser kennen. Der übliche Zwist.
Dann dieses hin und her, ob sie nun den Mut zu dieser Beziehung mit Alex hat - denn sie hat natürlich Angst, dass ihr das selbe wie mit Patrick passiert.
Der dann natürlich auch noch versucht sie zurückzugewinnen, obwohl er ja eigentlich schwul ist... unspannendes, manchmal zum Kopfschütteln bringendes Chaos.

Ach, Megan, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es beim nächsten Mal doch wieder besser wird ...


Vom Schlafen und Verschwinden: Roman
Vom Schlafen und Verschwinden: Roman
von Katharina Hagena
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut aber..., 18. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... also von anfang an.
und da hardert es schon. der anfang.

ich hatte sehr hohe erwartungen an dieses buch. "der geschmack von apfelkernen" ist eines meiner absoluten lieblingsbücher, eines der wenigen das ich auch öfter gelesen habe.
auch bei diesem buch war der einstieg etwas schwierig aber "vom schlafen und verschwinden" ist noch schwieriger. ich fand es sehr schwierig mich in die geschichte einzufinden.
das intro beginnt mit einem auszug eines charakters, der jetzt nicht ellen oder martha ist. dann kommt ein teil martha. dann ellen. alles spielt sich aber nicht zur selben zeit ab.
so, darauf kommt man aber nicht gleich, sondern diese erkenntnis muss man sich erst erlesen. überhaupt der ganze zusammenhang der beiden hauptprotagonisten, die zeitebenen, das war schon wirklich schwierig.
ich muss auch gestehen, ich hab mir den klappentext nicht durchgelesen bevor ich begonnen habe, ich hatte einfach auf katharina hagena vertraut. zwischendurch hab ich dann schon mal das buch umgedreht und nachgelesen, worum es den eigentlich geht.

hat man sich dann aber mal eingefunden, bei mir war das leider erst so ab der mitte - ist es ein traumhaftes buch. (jaja eine kleine anspielung...)
wundervoll poetisch geschrieben, gefühlvoll, bezaubernd.
auch findet man einige parallelen zum "apfelkern" buch. das radfahren, der see, die natur.
könnte eine wiederholung sein, störte mich aber nicht.

vieles bleibt offen. einiges erklärt sich, manches muss man sich selbst zusammenreihmen.

grundsätzlich gut aber schwierig.
aber wer einfache bücher will, würde vermutlich sowieso nicht zu so einem schönen buch greifen.


Grießnockerlaffäre: Ein Provinzkrimi
Grießnockerlaffäre: Ein Provinzkrimi
von Rita Falk
  Broschiert

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der franz wieder in bestform, 28. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
GLEICH VORWEG:
lest nicht die amazon kurzbeschreibung, wenn ihr fan dieser lesereihe seid. dadurch wird einem sehr viel genommen. da ich ein großer eberhofer-fan bin hab ich mir den neuen band natürlich automatisch bestellt, ohne vorher etwas darüber zu lesen. gott sei dank. denn so können einen die ersten paar zeilen ja doch echt schocken. (was nicht passiert wäre wenn ich die kurzbeschreibung gelesen hätte)

zum buch:
die griessnockerl affäre gehört eindeutig zu meinen favoriten. ich hab wieder so lachen müssen, es ist einfach unterhaltung pur. und darum geht es - also, wer auf krimi-suche ist - dem sei von dieser buchreihe abzuraten. es geht hier nicht primär um die die morde, sondern um das dorfleben. die ulkigen schrulligen dorfbewohner. ja wie's halt so ist am land. in niederkaltenkirchen.

was ist schlecht an diesem buch?
dass ich es viel zu schnell ausgelesen habe... einmal drin in niederkaltenkirchen, kann man nur sehr schwer wieder raus ;-)


Der große Bio-Schmäh: Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen
Der große Bio-Schmäh: Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen
von Clemens G. Arvay
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pflichtlektüre, 5. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dieses buch ist für alle pflicht - meiner meinung nach.

es führt uns vor augen, wie uns die werbung zu täuschen versucht und geht dem ganzen bio-boom auf die spur. dieses buch hat meinen verdacht gegen die supermarkt-bioprodukte bestätigt.
im ernst - wer denkt, dass bio in diesen massen produziert noch dem ursprünglichen gedanken von bio gerecht wird?
"ich kaufe ja eh bio" höre ich oft von mitmenschen. als zusatz kommt dann "vom hofer, vom spar, vom billa,...."
bio allein reicht nicht - wie ein möchtegern pionier gerne sagt.
bio-tomaten aus spanien - wie bio soll das sein? bio-tiere die genau wie alle konventionell gehaltenen tiere unwürdig geschlachtet werden. wie bio soll das sein?
die konzerne führen uns mit ihren bioprodukten an der nase rum. sie werden als regionalitäten verkauft, die sie nicht sind. sie nutzen unser bedürfnis nach einem besseren gewissen beim einkauf aus.

der titel hatte mich anfangs verwirrt. ich dachte, hier möchte der autor "bio" generell schlecht machen, darum geht es aber gar nicht und hat man das buch zu ende gelesen ist einem der titel sowieso völlig klar.
der autor erklärt wie werbung funktioniert, woher das bio-brot oder die bio-eier aus dem supermarkt kommen. er zeigt uns die plastikplantagen auf denen die importierten bio-pflanzen gezüchtet werden um dann als österreichische ware verkauft zu werden. massenproduktion. auch bei den tieren. bio-fütterung und angehend tiergerechte haltung (natürlich werden hier alle gesetze aufs letzte ausgereizt) reicht eben nicht, wie es den tieren bei ihrer tötung ergeht ist dann schon nicht mehr so "bio".

am ende des buches werden dem autor einige fragen gestellt unter anderem, wie er denkt, dass die konzerne auf dieses buch reagieren werden. eine möglichkeit die er beschreibt ist die noch aggressivere bewerbung der bio-produkte. kaum ausgelesen, erwische ich am nächsten morgen beim frühstücksfernsehen des niveaulosen pinken senders einen minutenlangen bericht über bio-eier. plötzlich kann man diese berichte mit anderen augen sehen, man sieht nämlich genauer hin, aus welchen winkeln wurde gedreht, was wird gezeigt und was vermutlich nicht.... schmeißt euer geld raus liebe konzerne, macht werbung aber bücher wie diese werden hoffentlich immer mehr. es lassen sich halt nicht alle konsumenten für dumm verkaufen.

ich kann nur empfehlen, auch als nicht-bio-kunde, dieses buch zu lesen und hoffentlich endlich die augen geöffnet zu bekommen.
wenn sie sich für die konzerne entscheiden, entscheiden sie sich auch für eine wegwerf industrie. als vorgeschmack/ergänzung zu diesem buch kann ich empfehlen das buch "die essensvernichter" zu lesen bzw. den film dazu "taste the waste" anzusehen.
wir haben die freiheit uns zu entscheiden wem wir unser geld geben, wen wir damit unterstützen.

"ich alleine kann ja nichts ändern" denken viele.
jeder kann aber für sich entscheiden, wie er leben möchte und wie er die natur und umwelt damit beeinflussen will.


Die kleine Aussteigerfibel: Landleben für Anfänger von A bis Z
Die kleine Aussteigerfibel: Landleben für Anfänger von A bis Z
von André Meier
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hält nicht was es verspricht, 9. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Beschreibung des Buches und der Titel lassen etwas anderes erwarten als man bekommt - bei mir war das zumindest so.

Ich dachte, es wäre "romanartiger" geschrieben. Im Endeffekt schreibt er von A bis Z und für jeden Buchstaben gibt es so ca. 2-3 Seiten.

Aber was liest man da?
Tipps fürs Aussteigen? Für das Leben am Land? Landwirtschaft?
Ich finde nicht wirklich.

Mehr hab ich das Gefühl, er ist nicht ganz glücklich, sondern eher frustriert. So frustriert, dass man schon wieder darüber lachen kann. Das Buch ist durchaus stellenweise sehr unterhaltsam geschrieben aber man lernt dabei nicht wirklich etwas.

Als Beispiel:
Sein Tipp ist, wenn man Mäuse hat diese nicht einzufangen, sondern mit einer Klappfalle zu töten. (salopp zusammengefast)
Aha. Sehr lehrreich...
Geschrieben liest es sich so als hielte er den Leser sowieso für etwas dümmlich, als wäre man ein Städter der keinen Sinn für das Landleben hat. Als wüßte man grad so was eine Maus ist, oder hat schon mal davon gehört. Aber denkt so jemand ans aussteigen? Hm.

Im Endeffekt macht er sich über vieles was das Landleben betrifft lustig, das ist der ganze Stil des Buches. Mag wie gesagt teilweise unterhaltsam sein, aber war auf keinen Fall das was ich mir erwartet hatte. Wer wirklich einen Eindruck vom Landleben bekommen möchte, dem kann ich mit gutem Gewissen "Landleben" von Hilal Sezgin empfehlen. Sie beschreibt nicht nur ihren "Werdegang" am Land, sondern man erhält auch viele Informationen zum Thema Tierhaltung.

Hierfür gibts von mir nur 2 Sterne.


Stadt, Land -- Schluss: Weit weg von zu Hause, drei kleine Kinder. Und der Ehemann nie da.
Stadt, Land -- Schluss: Weit weg von zu Hause, drei kleine Kinder. Und der Ehemann nie da.
von Judith O'Reilly
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs pfui..., 20. März 2012
Eigentlich hatte ich das Buch schon vor ca. 2 Jahren begonnen zu lesen, hatte es aber dann schnell wieder aus der Hand gelegt. Ich war einfach entäuscht. Ich liebe das Land und Judith O'Reilly nörgelt von Anfang an. So schlimm, dass ich es nicht mehr aushielt. Ich war richtig sauer auf sie, dass sie so über das Landleben dachte.
Nun kam es aber so, dass ich letztens nichts mehr zu lesen hatte und ich aber unbedingt neuen Stoff brauchte - also zweiter Versuch. Und irgendwie klappte es dann.

Wenn man mal die ersten Seite überstanden hat und Judith sich so langsam eingewöhnt wird es sogar richtig unterhaltsam. Der Humor ist very british, versteht man vielleicht nicht immer oder zumindest nicht jeder. Aber ich fing an mich köstlich zu amüsieren.
Ein gutes Beispiel sind die Geschichten vom leeren Autotank. Ist sie am Anfang noch ein nervliches Wrack, bleibt sie beim etwa dritten mal schon bedeutsam cooler und macht sich auf trockene Weise über sich selber lustig.

Das Buch besteht eigentlich aus den Blog-Einträgen von Judith. Es ist somit kein Roman, sondern eine Sammlung an Blogposts. Diese Art der Erzählung hat mir persönlich gut gefallen, kann mir aber vorstellen, dass es manchen die solch eine Form nicht gewohnt sind, sogar nicht mögen werden.

3 Stern für Anfangs pfui... nach der ersten Überwindung aber hui und unterhaltsam mit viel trockenem Humor.


Das Haus in den Dünen: Ostfrieslandkrimi
Das Haus in den Dünen: Ostfrieslandkrimi
von Ulrich Hefner
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

3.0 von 5 Sternen guter (aber) detailreicher krimi, 4. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
also, grunsätzlich ein guter krimi, aber er war leider auch nicht ganz so wie erwartet.
ich dachte es ginge mehr um ostfriesland, um die landschaften, die menschen, aber es werden diesbezüglich nur orte aufgezählt.

der roman dreht sich einerseits um einen feuerteufel der sein unwesen treibt andererseits wird die gegend von einer brutalen mordserie erschüttert. trevisan und sein team ermitteln und tappen 2/3 des romans im dunklen. erst gegen ende kommt die ganze geschichte ins rollen und wird spannend.

die story wird sehr detailreich geschildert, was einerseits interessant ist, da man wirklich einen einblick in die polizeiarbeit bekommt, aber leider kommt die geschichte und "das dahinter" etwas zu kurz. ab und zu wird zwar ein bißchen was privates von ermittler trevisan angeschnitten, sodass man einen kleinen eindruck seines lebens und seiner person bekommt, aber so wirklich warm läuft die story nicht.
vielleicht haben wir hier einen frau/mann konflikt? mir fehlt ein bißchen mehr gefühl und tiefe. ereignisse werden aufgezählt, ermittlungen werden geschildert. ist ok, aber auch ein wenig trocken.

so läßt es sich gut zusammenfassen: interessante details verpackt in einer etwas trockenen geschichte.
warum der roman "das haus in den dünen" heißt wird auch erst ziemlich am schluss klar.


Die Spur der roten Katze
Die Spur der roten Katze
von Catherine Ashley Morgan
  Taschenbuch

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen furchtbar, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der roten Katze (Taschenbuch)
vorab, ich habe diese bücher geschenkt bekommen und war von anfang an nie überzeugt von diesen katzen-krimis und frau morgan hat meine meinung darüber eher noch verschlechtert.
war der erste teil dieser serie noch einigermaßen ok, ist dieser teil ein tiefschlag.

eine lahm vor sich hinplätschernde story, die von so vielen uninteressanten und für die geschichte unnötigen details quälend in die länge gezogen wird.
die hauptermittlerin miss bell ist unsympathisch, egoistisch und eingebildet. sie kommt besserwisserisch und bissig rüber. ständig diskutiert sie mit anderen personen über irgendwelche belanglosigkeiten die mit der story selbst nichts zu tun haben - will uns die autorin da einfach nur ihre meinung über bestimmte dinge aufs auge drücken? möglich wärs.

zur story selbst: so zufällig wird die autorin christine bell in einem dorf eingeschneit und muss die nächsten tage dort verbringen. dort findet ihre katze eine leiche und die "jagd" auf den mörder beginnt. miss bell ermittelt mit dem dorf-polizisten, der bittet sie nämlich um hilfe weil er selbst keine ahnung davon hat. folglich gibt miss bell ihm fast schon unterricht wie er sich als polizist zu verhalten hat und übernimmt die führung in der aufklärung.
weiters beschwert sie sich ständig, dass sie in dem dorf festhängt und möchte den fall so schnell wie möglich lösen, doch sie und der polizist tappen bis zum ende nur im dunkeln. fahren ständig im dorf rum, befragen immer wieder die selben leute, weil eigentlich keiner etwas weiß oder sagen will.
die katze isabell kommt eigentlich fasst nicht vor. warum das buch "die spur der roten katze" heißt bzw. warum die katze so hervorgehoben wird ist daher eher unverständlich.
immer mehr leichen, immer weniger hinweise, ständiges-im-dunkel-rumtappen, miss bells generve, und auch die ständig miesgelaunten dorfbewohner... all das machen das buch weder sonderlich unterhaltsam noch irgendwie freude es zu lesen.

1/5 sterne weil ich mich wirklich durch das buch gequält habe und es oft wieder kopfschüttelnd weggelegt habe.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2012 9:17 PM MEST


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