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Rezensionen verfasst von
Mezmerize (Berlin)

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LogiLink Docking Station USB für SATA mit USB Hub, Cardreader
LogiLink Docking Station USB für SATA mit USB Hub, Cardreader

5.0 von 5 Sternen Erfüllt alle Erwartungen, 15. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diese Docking Station bestellt, weil mein Desktop-PC den Geist aufgegeben hat und ich den Inhalt seiner internen Festplatte sicherstellen wollte.
Also habe ich die Festplatte ausgebaut, in die Docking Station geschoben und diese an mein Notebook angeschlossen.
Kleine Ernüchterung: Die Treiber auf der mitgelieferten CD sind veraltet und scheinbar nur für Win 98 - Doch das macht nichts.
Windows XP konnte alle Treiber mühelos automatisch installieren, ohne dass es etwas zu konfigurieren gäbe. Cardreader, USB Hubs und der Zugriff zur Festplatte funktionierten sofort und ohne Neustart!
Zwar musste ich meine Festplatte zunächst mittels "Checkdisk"-Kommando nach Fehlern überprüfen lassen, danach lief jedoch alles bestens.

Der Kartenleser ist ein zusätzlicher Gewinn für mich, da ich bisher keinen hatte. Die Station liest SD-, Micro SD-, MMC-, MS- und T-flash-Karten (?) und besitzt sogar eine SIM-Karten-Schnittstelle zur Verwaltung von Telefonbuch und SMS-Speicher eines Handys. Dazu ist auch eine (alte) Software beigelegt, die ich allerdings nicht installiert habe.
Die beiden USB-Hubs sind extrem praktisch! Gerade wenn es einem an Anschlüssen mangelt, oder diese schlecht erreichbar hinten am PC angebracht sind, schaffen die beiden Hubs Abhilfe - Zumal ja schon ein Anschluss am PC für die Station selbst wegfällt.

Neben der veralteten Software ist mir nur noch negativ aufgefallen, dass das mitgelieferte USB-Verbindungskabel sehr kurz (ca. 50 cm) geraten ist. Mir machte das nichts aus, weil ich noch ein längeres rumzuliegen hatte, aber ich wollte es dennoch nicht unerwähnt lassen.
Im Gegensatz dazu gefällt mir sehr gut, dass sich die Docking Station ein- und ausschalten lässt. Die USB- und Karten-Schnittstellen funktionieren auch im ausgeschalteten Zustand, weshalb sich so Strom sparen lässt. Zum Beispiel, wenn grad keine Festplatte eingesteckt ist oder diese nicht gebraucht wird.

Insgesamt erfüllt das Gerät alle meine Erwartungen - und das für einen echt fairen Preis. Kaufempfehlung!


Alceste & Les Discrets
Alceste & Les Discrets

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön und seelenverwandt, 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Alceste & Les Discrets (Audio CD)
Alcest und Les Discrets - Die Soloprojekte zweier befreundeter Musiker aus Frankreich auf einer Scheibe vereint.
Ein durchweg verständlicher Schritt, zumal Fursy Teyssier (Les Discrets) in der Vergangenheit unter anderem für das Artwork von Neiges (Alcest) Veröffentlichungen zuständig war und beide gemeinsam das musikalische Projekt "Amesoeurs" (frz. für "Seelenverwandte") gegründet hatten.
So lässt sich auch die Musik beider Künstler als seelenverwandt bezeichnen: Shoegaze und Post-Rock treffen auf Black-Metal Elemente wie stark verzerrte Gitarren, vereinzelt rasende Drums sowie Geschrei.
Die Mischung eröffnet jeweils eine intensive und atmosphärische Klangwelt, die zum Nachdenken und Träumen einlädt.

Alcest eröffnen das unbetitelte Split-Album mit einem dynamischen Stück ihres kommenden Albums. "Percées de Lumière" (etwa "Lichtdurchbrechungen") besteht aus einem melodiösen Riff, welches sofort unter die Haut geht. Im Gegensatz zum Debütalbum "Souvenirs d'un autre monde" ist der Song überraschend eingängig und wartet zusätzlich zu Neiges klarem Gesang mit Schreigesang à la Burzum auf. Sound und Aufbau ähneln besagtem Debütalbum und stehen diesem in nichts nach.
Alcests zweiter Song "Circe poisoning the Sea" ist nur exklusiv auf diesem Split enthalten, mit 3 Minuten aber auch nur halb so lang wie der erste. Ausschließlich eine ruhige Gitarrenmelodie und textloser Gesang lassen Alcests Hälfte des Splits andächtig ausklingen.

Les Discrets beginnen ihren Part (und somit übrigens ihre erste Veröffentlichung überhaupt) ebenfalls mit einem kräftigen Song, stellen die verzerrten Gitarren aber weiter in den Hintergrund als Alcest und setzen stattdessen auf ein weiträumiges Klangbild mit ausgedehnten Melodien. Bis auf den Opener sind zusätzlich alle Stücke von Akustikgitarren und Fursy Teyssiers Gesang dominiert. Letzterer ist sehr angenehm und ähnelt in Gesangsweise und Anwendung dem von Neige, wobei die Stimmlage etwas tiefer anzusiedeln ist. Unterstützt wird er von Audrey Hadorn, deren Stimme aus Amesoeurs und Alcests "Sur l'autre rive je t'attendrai" bekannt sein dürfte. Bei Les Discrets schreibt sie die ausschließlich französischen Texte, die wohl von Natur und Melancholie handeln und zumindest nach meinen halbherzigen Übersetzungsversuchen einen sehr schönen Eindruck machen.
"Après l'Ombre" und besonders die Demoversion von "Song for Mountains" entfalten sich in ihrer Intensität nach und nach, was durch die ruhige Basis einer Akustikgitarren-Melodie und die Steigerung durch weitere Gitarren- und sich überlagernde Gesangsspuren erreicht wird und sehr gut funktioniert.

Insgesamt empfinde ich beide Seiten des Splits als absolut gleichwertig und trotz der gemeinsamen bildhaften Atmosphäre gibt es genug Unterschiede, um beide Projekte als eigenständig zu betrachten. Somit bietet dieser Split für seine Länge viel Abwechslung und einen guten Einblick in das Schaffen beider Bands.

Liebhabern von Post-Rock, Shoegaze, atmosphärischem Black Metal und verträumter Musik im Allgemeinen sowie natürlich Fans von Alcest, Les Discrets, Amesoeurs, Lantlos sei dieser Split wärmstens ans Herz gelegt.


Creative Zen Vision M Slim Tragbarer Video-/MP3-Player 60 GB schwarz
Creative Zen Vision M Slim Tragbarer Video-/MP3-Player 60 GB schwarz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Multimediaplayer!, 26. September 2008
Nachdem mich Creative schon mit dem "Zen Micro" begeisterte, legte ich mir vor 1-2 Jahren den "Zen Vision:M (60GB)" zu und er funktioniert seitdem einwandfrei.
Zunächst eine Beschreibung nach verschiedenen Kriterien:

- Aussehen & Haltbarkeit

Mit seiner schwarzen Oberfläche und dem großen Bildschirm sieht der Vision:M sehr elegant aus, was durch das Menüdesign, welches sich äußerlich individuell anpassen lässt, noch unterstützt wird.
Der ca. 60 x 100 x 18 mm große Player ist griffig, passt trotzdem in jede Hosentasche und bringt für seine große Festplattenkapazität das akzeptable Gewicht von 179 Gramm (Quelle: Chip.de) auf die Waage.
Das Gehäuse ist außerordentlich gut verarbeitet, was sich auch sofort an dem robusten Material bemerkbar macht.
Erstaunlich: Seit ich den Vision:M besitze, ist er mir schätzungsweise 5 mal auf harten Boden gefallen und funktioniert dennoch weiterhin einwandfrei. Auch das Display hat dabei keine Schäden erlitten, was für seine Stabilität spricht.
Allerdings zieht das glänzende Gehäuse gerade aufgrund seiner schwarzen Farbe Kratzer förmlich an. Denjenigen, die das stört, empfehle ich zu einer Tasche oder Schutzhülle für den Player. Außerdem sollte man auf jeden Fall die mitgelieferte Schutzfolie auf dem Display lassen und gegebenfalls weitere dazu kaufen.

- Bedienbarkeit & Funktionen

Am oberen Rand des Players befinden sich der Kopfhörer-Anschluss und ein Schalter für Ein/Aus und die Tastensperre. Wenn viele Daten auf der Festplatte liegen, braucht der Zen leider relativ lange zum hochfahren, spielt dann aber sofort das zuletzt gehörte Lied ab, sofern nicht pausiert wurde.
Wie viele andere Creative-Player wird der Vision:M über ein Touchpad bedient, mit dem man hoch und runter scrollen kann, indem man mit dem Daumen darüber streicht und durch ein antippen im Menü auswählen kann. Dieser Prozess erfordert zwar einige Eingewöhnungszeit, geht aber dann so einfach von der Hand, wie etwa die Bedienung des Clickwheels bei iPods. Desweiteren lässt sich die Empfindlichkeit in 3 Stufen regeln.
Während die Tasten "nächster Song" und "vorheriger Song" leicht erreichbar direkt rechts und links am Touchpad angebracht sind, finden sich "Play", "Erweitert", "Zurück" und eine frei belegbare Taste neben dem Touchpad, über welche man beispielsweise direkt zu "Interpreten" springen kann.
Die großen Tasten lassen sich ganz normal drücken und sind auch gut erreichbar, fangen aber eventuell nach einiger Zeit an, leicht zu knarzen (Was der Bedienbarkeit aber durchaus keinen Abbruch tut).
Die Menüs sind übersichlich angeordnet und erlauben eine schnelle Auswahl der gewünschten Option. So lässt sich wahlweise nach Anfangsbuchstaben durch die Interpreten scrollen, um dann die exakte Auswahl zu treffen.

- Technische Eigenschaften

Mit meinen Hifi-Kopfhörern von Sennheiser (HD 555) wirkt die Klangqualität des Players sehr gut und zeigt keine Schwächen. Weiterhin lässt sich der Klang über einen Equalizer regeln und eine Bassverstärkung einschalten.
Hervorragend ist auch das 2,5" Display: Bilder und Videos werden scharf und Farbenprächtig dargestellt, Helligkeit und Leuchtdauer lassen sich einstellen. Auch Filme lassen sich dank des großen Speichers und des recht großen Bildschirms anschauen, sollten aber bestenfalls nicht im Breitformat sein, um große Ränder zu vermeiden.
Damit auch nach langen Videos und regelmäßigem Musikgenuss der Spaß nicht sofort vorbei ist, sollte der Akku eine gute Leistung aufbringen. Dies tut er für meine Verhältnisse auch völlig zufriedenstellend: Bei etwa 30 Minuten Musik pro Tag macht der Akku auch nach einer Woche nicht schlapp. Zweistündige Filme stellen ebenfalls kein Problem dar.
Weiterer Pluspunkt: Selbst nach regelmäßiger Nutzung über fast 2 Jahre hat der Akku nicht sonderlich an Energiekapazität verloren. Außerdem lassen sich passende Akkus für wenig Geld nachkaufen

- Ausstattung & Fazit

Der Zen Vision:M wird mit einer Software-CD, einer Anleitung, passablen aber für etwas höhere Ansprüche unbrauchbaren Kopfhörern und einem Player-USB Kabel geliefert, über welches man den Akku lädt und Daten überträgt. Ohne den mitgelieferten Adapter passt das Kabel zwar auch für ältere Zen-Modelle wie den "Zen Micro", dass Netzteil mitgeliefert wird, ist trotzdem sehr ärgerlich.
Verbunden mit dem PC lässt sich der Player dann über den guten "Creative Mediasource" Musikplayer mit Dateien versorgen, welche notfalls direkt konvertiert werden können.

Alles in allem ist der "Zen Vision:M" von Creative ein zuverlässiger Multimedia-Player, der auch große Musik-, Bilder- und Videosammlungen hochqualitativ wiedergibt und selbst nach langzeitiger Nutzung kaum Schwächen aufzeigt.


Hast du Mich Vermisst?
Hast du Mich Vermisst?
Preis: EUR 19,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hast du mich vermisst?" - Ja, und wie!, 13. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Hast du Mich Vermisst? (Audio CD)
Mit diesem Debütalbum haben ASP ein Meisterwerk abgeliefert, das ich niemals vergessen kann!

Von Anfang an wirken die songs so klar, kräftig, leidenschaftlich und mitreißend, dass es eine wahre Freude ist.

Wobei Freude vielleicht eher unpassend wirkt, denn die Texte sind teils sehr traurig! Zum Beispiel "Und wir tanzten" weckt bei fast jedem, der schon mal verlassen wurde Trauergefühle.

Diese teils englischen, teils deutschen Texte werden von der wunderbaren und unverwechselbaren Stimme von Alexander Spreng getragen, der es in jedem Song schafft, seine eigenen gefühle in der märchenhaften Geschichte um den schwarzen Schmetterling zu verpacken.

Alles in allem klint das Album hauptsächlich elektronisch, unterstützt von Gitarrenriffs, was zusammen unvergessliche Melodien zaubert.

Alles klingt perfekt verarbeitet und mit Liebe gemacht :)

Fazit: "Hast du mich vermisst?" ist der perfekte Einstieg und ein Muss für jeden ASP fan!


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