Profil für Tom > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Tom
Top-Rezensenten Rang: 55.232
Hilfreiche Bewertungen: 1052

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Tom "Indiepop1975" (Bonn)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-19
pixel
The Supreme Machine
The Supreme Machine
Wird angeboten von paule177
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Dänische Rocky Horror Picture Show, 15. April 2004
Rezension bezieht sich auf: The Supreme Machine (Audio CD)
Baal sind nach Saybia und Kashmir nun bereits die dritte großartige dänische Band, die es auch außerhalb Skandinaviens zu etwas bringen könnte. "The Supreme Machine" ist ein Album das unverkennbar an die Glam-Rock-Zeiten der guten alten 70er erinnert. David Bowie würde ich hier mal als sehr großen Einfluß nennen, doch auch bei Queen und Meat Loaf haben die Herren sicherlich zuweilen reingehört.
Das Ganze wird zudem mit etwas Show und Musical verpackt und dürfte live sicherlich sehr unterhaltsam sein. Baal sind eine Spaßband, die sich nicht zu ernst nimmt - und vereint die Tugenden der aktuellen Marktführer der nordischen Musikszene The Ark und Melody Club in sich.
Jeder Sweet, T-Rex, Bowie oder auch Darkness-Fan sollte Baal auf jeden Fall mal testen.
Höhepunkte sind für mich das wunderbare Epos "Blow", "Straight and insane" und das Titelstück.


Still Life
Still Life
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 19,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes 2. Album, 15. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Still Life (Audio CD)
Matt Hales hat gemeinsam mit seinem Bruder auch auf dem zweiten Aqualung-Album, sein großes Talent im Bereich des fragilen, reduzierten Piano-Pop erneut unter Beweis gestellt.
Doch im Vergleich zum Erstling geht es hier teilweise sogar recht flott zur Sache. "Brighter than Sunshine" erinnert ein wenig an ELO. Zudem wurden deutlich mehr Streicher eingesetzt.
Absoluter Favorit ist für mich "Breaking my Heart".
Die Songs sind durch die Bank gut hörbar und fügen sich bei mehrmaligem Hören immer besser zu einem wunderbar melancholischen Puzzle zusammen, dass einem noch lange im Kopf herum geht.


Two Way Monologue
Two Way Monologue
Wird angeboten von Pressezentrum Lübeck
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Songwriting..., 15. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Two Way Monologue (Audio CD)
Sondre Lerche setzt auf "Two Way Monolugue" konsequent den Weg seines Debüts fort und liefert auch hier oft nachdenklichen, introvertierten Pop für stillere Stunden.
Das Album ist durch die Bank gut, bleibt aber ohne besondere Höhepunkte mit Ohrwurmcharakter, wie z. B. "Sleep on Needles" vom Vorgänger.
Dennoch ist die CD des jungen Norwegers für Freunde besagter Klänge absolut empfehlenswert.


Absent Friends
Absent Friends
Preis: EUR 18,92

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr eines wahren Genies, 15. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Absent Friends (Audio CD)
Neil Hannon is back. Drei Jahre nach "Regeneration", einem Album das ein krasser Stilbruch mit seinen vorherigen Arbeiten war und kommerziell sehr bescheiden lief, hat sich der größte Poet des Pop überraschenderweise zurück auf sein altes Territorium bewegt. Weg von der Gitarrenlastigkeit des Vorgängers, zurück zu ungeniertem Pomp, überquellenden Streichern, voller Pathos - einfach very british - einfach Neil Hannon.
"Absent Friends" schließt auf großartige Weise an die Traditionen von "Casanova" an und bleibt was die Texte betrifft, eine wahre Ausnahmeerscheinung der heutigen Poplandschaft.
Neil beginnt im Titelstück mit einer Ode an seine Idole - Steve Mc Queen, Oscar Wilde und setzt ihnen mit diesem Song ein würdiges Denkmal. Song 2 - " Sticks & Stones", ist für mich der Höhepunkt der Platte, die ideale Single, ein Refrain zum niederknien. Markant dann auch wieder Track 4: "Come home, Billy Bird" - wer sonst würde eine derart ironische Ode an einen Vielflieger so charmant präsentieren wie die göttliche Komödie ??? Ja - er ist zurück auf den Spuren des "National Express", "Alfies" oder "Daddy's Car".
Ein sensationelles Album für alle die es so richtig britisch mögen und bereit sind sich auf diese Reise einzulassen - und sehr genau hinzuhören. Danke TDC !


(What's The Story) Morning Glory?
(What's The Story) Morning Glory?
Preis: EUR 14,83

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sgt. Pepper der Neunziger..., 14. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: (What's The Story) Morning Glory? (Audio CD)
Als "Morning Glory" im Herbst 1995 erschien stand die Band auf der Insel bereits auf dem Olymp. "Definitely Maybe", das Vorgänger- und Debütalbum seit einem Jahr in den Top 10.
Und es herrschte ein ungeheurer Boom britischer Bands die im Fahrwasser von Oasis und Blur nach oben gespült wurden. Ich war und bin Hardcore-Fan beider Bands und mag mich auch nach fast 10 Jahren nicht festlegen, ob nun "Morning Glory" oder das zeitgleich erschienene "Great Escape" von Blur besser ist.
Beide zählen genau wie "Different Class" von Pulp zu den 5 besten Alben der Neunziger.
Aber nun zu "Morning Glory":
"Wonderwall" war die Single die der Band auch den endgültigen kontinentalen Durchbruch verschaffte - und ein Ohrwurm, den fast jeder kennt. Durch das ganze Album zieht sich die Aura der großen Beatles, nirgendwo mehr als auf meinem absoluten Favoriten "Don't look back in Anger". Es ist Oasis auf dem Zenit, nie waren sie besser, nie wieder werden sie so ein Album vollbringen. Die rotzige Provokation von "Definitely", ist hier im großen und ganzen im Hintergrund. Schwelgerische Melodien, pompös und voller Ballast regieren "Morning Glory" und die schönsten Titel sind die Balladen. Neben den genannten vor allem das geniale Opus "Champagne Supernova".
Rockig daher kommen die beiden ersten Singles "Some might say" und "Roll with it" und paaren sich mit den Balladen, den geschickt eingestrickten Instrumentals und weiteren Leckerbissen wie "She's electric" oder "Cast no Shadow" zu einem Gesamtkunstwerk, wie der Inselrock seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte. Nie waren E-Gitarren schöner, nie hatte ich ein Tape sooft im Walkman wie das hier.
Oasis haben sich mit "Morning Glory" ein Denkmal gesetzt, das ihnen zugleich auch zur Last wurde, da alle späteren Alben deutlich abfielen.
Wer diese Platte nicht hat, ist selber schuld. Kaufen!


Jeans for Onassis
Jeans for Onassis
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales, vielseitiges Debüt, 12. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Jeans for Onassis (Audio CD)
Briskeby stellten mit "Jeans for Onassis" Anfang 2001 klar, dass die wirklich gute Pop-Musik dieser Dekade in Skandinavien spielt.
Ein fantastisches, vielschichtiges Album der Norweger, gespickt von Ohrwürmern wie "Propaganda", "Wide awake" oder "Asphalt Beach".
Der Schwerpunkt des Albums liegt beim Synthie-Pop der 80er, allerdings ist es bei aller Power meist ein wenig düster und melancholisch intoniert.
Sängerin Lise hat eine wahnsinnig intensive Stimme, die einen sofort gefangen nimmt und tief unter die Haut geht, ein Vergleich mit Shirley Manson von Garbage kommt der Sache am nächsten.
Die Band zeigt eine enorme Spielfreude, legt sich nicht fest, sondern schwirrt durch alle Gefilde der Pop-Geschichte.
Erfrischend, abwechslungsreich und auch nach fast 3 Jahren immer wieder gerne Gast in meinem CD-Player.
Unbedingt testen und kaufen !
In Norwegen erschien Ende 2003 der Nachfolger zu "Jeans", es steht zu erwarten, dass im Laufe von 2004 auch bei uns die Veröffentlichung ansteht.


In Time-Best of 1988-2003
In Time-Best of 1988-2003
Preis: EUR 7,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht alle Wünsche erfüllt..., 12. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: In Time-Best of 1988-2003 (Audio CD)
Mit "In Time" legen R.E.M. eine Best-of vor, die einen guten Überblick über das Schaffen der Band in den letzten 15 Jahren bietet. Fast alle der ganz großen Hits, die jeder kennt, wie z. B. "Everybody hurts", "Man on the Moon" oder "Losing my Religion" sind enthalten. Für jeden Einsteiger kann die CD uneingeschränkt empfohlen werden.
Aber: Die echten Fans der Band, müssen doch einige Enttäuschungen hinnehmen. Das Fehlen von Songs wie "Drive",
"Shiny Happy People" oder der Meilensteine des Frühwerks wie "The One I love" und "It's the End of the World..." (bereits auf alter "Best of" mit den Singles der 80er enthalten), lassen einige Wünsche offen.
Ein Doppelalbum mit wirklich allen wichtigen Songs der Band, wäre die bessere Lösung gewesen. Die vorliegende Compilation ist zwar auch als Doppelalbum mit Live-Versionen erhältlich, aber die Bonus-CD wirkt doch arg zusammengewürfelt und lässt keinen großen Hörgenuß aufkommen, auch wenn einige einzelne Stücke ganz hervorragend sind.
Fazit: Warten wir am besten auf eine "Ultimate Collection" in einigen Jahren, die dann hoffentlich vollständig ist und hören bis dahin die regulären Alben weiter.


Permission to Land
Permission to Land
Preis: EUR 5,49

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heavy-Metal wie in den 80ern, 12. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Permission to Land (Audio CD)
Lange hat man aus diesem Segment nichts mehr vernommen: Heavy Metal, Stadion-Rock, wie ihn Van Halen, Def Leppard oder Bon Jovi vor bald 20 Jahren zelebrierten. Im Zuge der 80er Welle rollt mit The Darkness nun eine Band ins Rampenlicht, die alte Tugenden der Branchengrößen auf ihrem Debüt-Album gebündelt hat: Endlose Gitarrensoli, kräftige Verstärker und den Mut zur Überproduktion. Dazu einen Lead-Sänger mit einem Falsett, an dem sich ohne Frage die Geister scheiden.
Eins ist klar: wer dem Rock der 80er nichts abgewinnen konnte, wird sich auch bei The Darkness nicht wirklich wohl fühlen - aber: die Jungs stechen wohltuend aus der momentanen Szene, dominiert von reduzierten Gargenbands mit einem inzwischen ermüdenden, immer gleichen Sound heraus.
Zudem beherrschen The Darkness ihre Instrumente perfekt und haben eine Platte vorgelegt, die von Rock-Hymnen nur so wimmelt.
Neben den genannten dominanten 80er Einflüssen, gibt es aber in manchen Momenten auch Parallelen zum Glam der Seventies à la Queen oder T-Rex.
Eine CD die so richtig gut bei einer Langstrecke auf der Autobahn geht und mit dem Übersong "I believe in a Thing called Love" auch einen echten Ohrwurm an Bord hat.


Permission to Land
Permission to Land
Preis: EUR 5,49

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heavy-Metal wie in den 80ern, 12. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Permission to Land (Audio CD)
Lange hat man aus diesem Segment nichts mehr vernommen: Heavy Metal, Stadion-Rock, wie ihn Van Halen, Def Leppard oder Bon Jovi vor bald 20 Jahren zelebrierten. Im Zuge der 80er Welle rollt mit The Darkness nun eine Band ins Rampenlicht, die alte Tugenden der Branchengrößen auf ihrem Debüt-Album gebündelt hat: Endlose Gitarrensoli, kräftige Verstärker und den Mut zur Überproduktion. Dazu einen Lead-Sänger mit einem Falsett, an dem sich ohne Frage die Geister scheiden.
Eins ist klar: wer dem Rock der 80er nichts abgewinnen konnte, wird sich auch bei The Darkness nicht wirklich wohl fühlen - aber eins ist klar: die Jungs stechen wohltuend aus der momentanen Szene, dominiert von reduzierten Gargenbands mit einem inzwischen ermüdenden, immer gleichen Sound heraus.
Zudem beherrschen The Darkness ihre Instrumente perfekt und haben eine Platte vorgelegt, die von Rock-Hymnen nur so wimmelt.
Neben den genannten dominanten 80er Einflüssen, gibt es aber in manchen Momenten auch Parallelen zum Glam der Seventies à la Queen oder T-Rex.
Eine CD die so richtig gut bei einer Langstrecke auf der Autobahn geht und mit dem Übersong "I believe in a Thing called Love" auch einen echten Ohrwurm an Bord hat.


Dear Catastrophe Waitress
Dear Catastrophe Waitress
Preis: EUR 10,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Weltuntergang, 15. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Dear Catastrophe Waitress (Audio CD)
Oh Gott, dieser Aufschrei der Indie-Gemeinde - Trevor Horn der verhasste Hitmacher vergreift sich an unseren Lieblingen Belle and Sebastian. Alles halb so wild.
Das neue Album ist ganz sicher nicht das beste, das liegt aber nicht an der Produktion, sondern daran, dass zuweilen beim Songwriting das Schema F ausgepackt wurde.
Eine so wunderbare Atmosphäre wie auf "Fold your Hands" oder "Tigermilk" will sich für mich nicht so recht einstellen, auch wenn das Fehlen von Isobel dabei keine besondere Rolle spielt. Es ist kein "Wrong Girl" dabei - aber immer noch ne ganze Menge richtig gute Musik fernab des alltäglichen Geschmacks, wunderlich und nach wie vor wunderbar britisch.
Enjoy your teatime, Belle and Sebastian sind ne gute Partie.
Wenn ich auch das wirklich sehr offensichtliche Abkupfern bei "Good Vibrations" von den Beach Boys auf "Step into my Office, Baby" ein wenig übel nehme.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-19