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Rezensionen verfasst von
Tom "Indiepop1975" (Bonn)

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Don't Believe the Truth
Don't Believe the Truth
Preis: EUR 13,64

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oasis - Die Sechste..., 20. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Alle paar Jahre wieder freut sich der Altfan auf ein neues Album der geliebten Gallaghers, auch wenn sie seine Hoffnungen inzwischen mehr als einmal enttäuscht haben. So ist es wohl nicht nur bei mir, wenn ich mein Umfeld so betrachte.
Diesmal ist insgesamt deutlich weniger dabei herausgekommen, als zuletzt auf "Heathen Chemistry". "Don't believe the Truth" ist zwar nicht wirklich schlecht, aber sehr arm an Spannung und Höhepunkten. Die Oasis-typische Hymne, die man selbst bei schwächeren Alben manchmal nachts um 3 im Bett vor sich hin summte fehlt hier gänzlich. Klar - "Lyla" hat Potential, aber nüchtern betrachtet ist es eine sehr schwache Single.
Die Band zeigt sich ungwohnt sparsam bei der Produktion, es ist eindeutig das reduzierteste und blues-lastigste Werk von Oasis geworden, was auch an den beiden neuen Mitstreitern liegen mag.
Dennoch - ein grandioser Song findet sich auch hier:
"The Importance of being Idle", untypisch, brüchig - ein wahre Perle, von Noel wunderschön gesungen.
Ansonsten gilt: Plattenvertrag ist nunmehr erfüllt, die besten neuen Titel sind mutmaßlich in der Schublade geblieben - und eben das liefert den Grund sich jetzt schon wieder auf das nächste Mal zu freuen. Bei mir reichts leider nur zu Platz 5 in der Oasis-Diskographie.


X & Y
X & Y
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,25

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coldplay bleiben der Maßstab..., 13. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: X & Y (Audio CD)
Was gab es nicht zuvor für Szenarien: Um das dritte Coldplay-Album, das sehr lange auf sich warten ließ, rankten sich zahllose Gerüchte. Chris Martin hätte ein "hartes" Album eingespielt, zugeschnitten auf den US-Markt, die Band hätte sich intern zerfleischt, weil die Mitstreiter den Ausnahmestatus des Frontmannes satt hätten und so weiter...
Fakt ist, dass die Band zahllose fertige Entürfe verworfen hat und der Perfektionist Chris Martin nichts dem Zufall überlassen wollte. Und genau so ist "X&Y" geraten - perfekt bis ins kleinste Detail, forsch, mit breitwandigen Gitarren und einem gewissen Hang zur Überproduktion.
Bereits beim ersten Hören beginnt man sich wieder bereitwillig in die fantastischen Klangwelten fallen zu lassen, nach mehreren Durchgängen ist die CD genau das was "Parachutes" und "A Rush of Blood..." zuvor auch waren - Alben die dich ein Leben lang begleiten.
Ich kann der Band keinen Vorwurf machen. "X&Y" ist sicherlich nicht sonderlich experimentell und innovativ geraten. Wie hätte die Band auch angesichts des unermesslichen Erwartungsdrucks etwas ganz neues schaffen sollen ?
Und mögen die Kritiker zum Teil auch Jammern, kann man diese nur fragen welche Band Songs vom Niveau eines "Speed of Sound", "Talk", "Square One" oder "Low" an Bord hat.
Das ist perfekter Pop, dass sind einige der besten Hymnen, die der Musikmarkt in den letzten Jahren gesehen hat. Manche mögen die Balladen à la "Trouble" vermissen - doch da sollte das großartige "Fix you" versöhnen, eine Liebesode von besonderer Schönheit.
"X&Y" ist das bislang kommerziellste Coldplay-Album geworden und mag sich dem Mainstream annähern - die zuweilen bemühten Vergleiche mit U2 sind nicht abzustreiten, doch da muss man wieder ein großes "...aber..." folgen lassen, denn: die Texte sind erneut absolut ausgefeilt - und die Band hat in puncto Virtuosität an den Instrumenten nochmals wahnsinnig zugelegt.
Alles Skepsis ist unbegründet - es ist eine der besten Platten des Jahres, die anspruchsvolle Musik auch an die breite Masse heranbringt, was heutzutage leider die Ausnahme geworden ist.
Ich sehe keinen Lückenfüller auf dem Album und freue mich schon jetzt auf die Tour. Denn mit den neuen Songs hat Coldplay auch für die Bühne einiges an neuen Variationsmöglicheiten in der Hand.
Coldplay haben ihre Vormachtstellung auf dem Thron des Gitarrenpop eindrucksvoll unterstrichen und bleiben die bedeutendste Band des Jahrzehnts.


Language. Sex. Violence. Other?
Language. Sex. Violence. Other?
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 7,65

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten..., 2. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Language. Sex. Violence. Other? (Audio CD)
Für mich waren die Stereophonics eigentlich längst Geschichte.
Nach den grandiosen ersten beiden Alben "Word gets around" und "Performance and Cocktails" zeigte die Formkurve leider nach unten. "J.E.E.P." war noch erträglich, deutete allerdings bereits die Richtung an, die auf "You gotta go there..." einen traurigen Höhepunkt erreichte. Staubtrockener Bluesrock, wie ihn selbst ein Rod Stewart in dieser Form selten auf eine Platte gepresst hatte. Kein einziger Singlehit - Kelly Jones hatte das Talent für die große Hymne irgendwo verloren. Und ich muss zugeben, ich hätte nicht mehr geglaubt, dass er es noch mal wieder findet. So kann man sich irren! Denn da kommt plötzlich "Dakota" als Appetizer aufs neue Album und straft mich absolut Lügen. Ein genialer Song, zeitlos, breitwandig, auch wenn er ganz, ganz schwer nach Manic Street Preachers riecht (zum Vergleich einfach mal in deren letztes Album "Lifeblood" reinhören). Nun - dennoch war die Vorfreude aufs neue Album geweckt. Und das ist viel, viel besser als die beiden letzten - auch wenn "Dakota" eigentlich untypisch dafür ist.
Die Phonics haben hier den Rock wieder entdeckt, den sie in dieser Form zuletzt Ende der 90er auf "Performance..." zelebriert haben. Und dann ist da mit "Superman" ein ganz eigenwilliger 80er-Prince-Verschnitt an Bord der einfach Spaß macht. Freilich auch der eine oder andere Lückenfüller der ohne Wirkung vorbeirauscht.
Trotzdem ein Lob, denn die Richtung stimmt wieder.
"Language..." werde ich sicher nicht so oft hören, wie die beiden Erstlinge, die ich bis heute immer wieder oft und gerne einlege, aber mit großer Sicherheit mehr als Album 3 und 4, die vorwiegend langweilten.


Waiting For The Sirens' Call
Waiting For The Sirens' Call
Wird angeboten von ZUMM
Preis: EUR 9,38

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos..., 2. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Waiting For The Sirens' Call (Audio CD)
Als New Order 2001 nach rund 7 Jahren völliger Abwesenheit aus der Popwelt zurück kamen, war die Freude der immer noch enormen Fangemeinde riesig groß.
"Get ready" war ein brilliantes, mangels Elektronik aber alles andere als typisches Album für die Band.
Mit der neuen Scheibe "Waiting for the Sirens'Call" legt die Band (wieder einmal) absolut zeitlose Popmusik vor, die sich nicht um Trends und Mode schert.
Ohne Frage hätte die Band dieses Album auch in den 90ern zu Zeiten von "Republic" in die Läden bringen können.
Die Sirene hat wieder etwas mehr Synthies an Bord und ist im Prinzip je zur Hälfte in Gitarre/Elektronik einteilbar.
Ein durchweg angenehmes Hörgefühl stellt sich zwar sehr schnell ein - dennoch bleibt nach wenigen Durchgängen noch relativ wenig von den Songs haften. Und auch jetzt muss ich sagen: Klasse-Album, aber die ganz großen Ohrwürmer fehlen diesmal leider. Der größte ist sicherlich die erste Single "Krafty", die aber meiner Meinung nach von einigen anderen Titeln noch übertroffen wird.
Zum Beispiel der Opener "Who's Joe?" der an das grandiose "Crystal" vom Vorgänger erinnert, der catchy Titeltrack "Waiting for the Sirens'Call" und der ausgefallene Schluß mit rauhen Gitarren an Bord und Joy Division im Hinterkopf ("Working Overtime").
Insgesamt eine absolut typische, solide und gute Platte der wohl einflussreichsten Band der letzten 20 Jahre.
Nie waren New Order aktueller als heute. Denn ganze Scharen von jungen Bands sprießen angeführt von Interpol, The Killers, Elefant & Co. auf der Insel und in New York aus dem Boden und scheinen die nächste Welle nach dem Garagen-Revival einzuläuten.
Und die meisten können von Bernard Sumner und Co. noch so einiges lernen...


A Hyperactive Workout for the Flying Squad
A Hyperactive Workout for the Flying Squad
Wird angeboten von Orangtruthahn2011
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furioser Laut-Leise-Mix..., 15. April 2005
"Moseley Shoals" - dieses Sensationsalbum aus dem Jahre 1996 ist der Maßstab, an dem Ocean Colour Scene sich seit vielen Jahren messen müssen.
Die Band, die im Schatten von Oasis in England den Mod zurückbrachte, schien zur Jahrtausendwende alles gesagt aka gesungen zu haben - nach der formidablen "Best of" "Songs from the front Row" war von OCS nicht mehr viel zu erwarten.
Doch dann kam ein neues Studioalbum (2003) - und auf "North Atlantic Drift" war der Schwung wieder da.
Ein wunderbar-melodiöses Indie-Pop-Album mit schönen Balladen.
Die findet man auch auf "A Hyperactive Workout for the Flying Squad", dem neuesten Werk der Band um Simon Fowler.
Doch hier geht es auch wieder rockiger zu, wie gleich der erste Song "Everything comes at the right Time" oder "Wah Wah" deutlich machen. Die zwei neuen Bandmitglieder (Gitarre/Bass) haben dem Sound der Band spürbar neuen Schwung verliehen.
Ocean Colour Scene unterstreichen, dass sie auch nach über 10 Jahren Bandgeschichte zu den kreativsten und wandlungsfähigsten Bands der englischen Gitarrenszene gehören.
Zum Einstieg seien die tollen Balladen empfohlen: "Drive away", "I love you" und "This Day should last forever" - hier erinnern OCS ein wenig an das letzte Embrace-Album.
Also kaufen - und nicht von dem etwas sperrig geratenen Albumtitel abschrecken lassen !!!


Bleed Like Me
Bleed Like Me
Preis: EUR 10,89

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf die Zwölf - ein wahres Rockbrett !!!, 13. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Bleed Like Me (Audio CD)
1996 startete Garbage mit dem sensationellen selbstbetitelten Debütalbum, dass uns großartige Hits wie "Stupid Girl", "Queer" oder die wunderbare Ballade "Milk" schenkte und ein europaweiter Megaseller wurde. Die konsequente Fortsetzung folgte mit dem zweiten Album "Version 2.0", dass nahtlos an den Erstling anknüpfte und mit "I think I'm paranoid" einen weiteren Song mit Evergreen-Potential an Bord hatte.
"Beautiful Garbage" aus dem Jahre 2001 geriet insgesamt düsterer und ließ Songs mit Ohrwurm-Potential ein wenig vermissen.
Dennoch war auch diese CD weit über dem Durchschnitt.
Ich bin Garbage-Fan der ersten Stunde und habe mich tierisch auf die neue CD nach 4 Jahren Pause gefreut.
Und ich bin überrascht und begeistert !!! Denn Garbage sind mutige neue Wege gegangen und haben das Konzept der bisherigen Alben weitgehend verlassen. Aus moderatem Gitarrenpop mit ein wenig Elektronik ist auf "Bleed like me" Rock der harten Gangart geworden. Im Mittelpunkt steht natürlich trotzdem wieder die unverwechselbare Stimme von Frontfrau Shirley Manson, die mit mehr Sex-Appeal denn je voller Leidenschaft, durch die neuen Songs führt. Mal provokant und rotzig, dann wieder fast sanft und melancholisch - ein wunderbarer Kontrast zu den Heavy-Riffs, die die Band dazu spielt.
Wer Garbage vor allem der Balladen wegen mochte, wird vielleicht ein klein wenig enttäuscht sein - denn es gibt nur eine:
"It's all over but the Crying". Ein wunderbarer Song, der sich nach zwei, dreimal Hörer tief im Ohr festsetzt.
Ansonsten gilt : Rock und Gitarren so weit das Auge reicht.
Die Songs sind kurz, prägnant und haben absolut keinen Lückenfüller. Anspieltipps: Die Single "Why do you love me", "Run Baby Run" und "Bleed like me".
Als Fazit muss man wirklich noch eins loswerden: Garbage sind in einer eigenen Liga - es gibt ja kaum noch gute Rock-Pop-Bands mit Frontfrau. Und schon gar keine die auch nur im Ansatz an Shirley herankommt.


Face the Music
Face the Music
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 8,59

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Synthie-Pop mit Spaßfaktor..., 11. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Face the Music (Audio CD)
Melody Club aus Schweden schafften mit Ihrem Debütalbum "Music Machine" Ende 2002 den Sprung an die Spitze der dortigen Charts.
Zu Recht ! Denn die verrückten Jungs aus Vaxjö spielten einen Mix gegen jede Konvention. Sie paarten die Synthie-Pop-Sounds der 80er mit einem Indie-Gitarrenhagel und erzielten ein wirklich einzigartiges, äußerst cooles Ergebnis.
Als Appetizer seien die großen Hits der Band "Palace Station" und "Electric" genannt - kennt man diese, kennt man das gesamte Konzept der Band.
Das neue Album "Face the Music", dass die Band in den letzten Wochen auch als Kylie-Support in deutschen Hallen vorgestellt hat, macht exakt dort weiter, allerdings mit weniger Gitarren und noch mehr Synthies. Es dominieren Balladen in schönster Tradition von Ultravox, Alphaville und Konsorten.
Der geneignte 80's-Pop-Fan wird das lieben, manch anderer sich mit Grauen und Gänsehaut abwenden.
Ich mag die zweite Scheibe, wenn sie auch in puncto Ohrwürmern ein wenig nachlässt.
Auf jeden Fall testhören - Anspieltipp: "Killing a Boy".


Harald Schmidt - Best of Harald Schmidt Show
Harald Schmidt - Best of Harald Schmidt Show
DVD ~ Harald Schmidt

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dirty Harry's Greatest Hits..., 4. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ist er/sind sie wieder da !!! Harald Schmidt und Manuel Andrack - das Dream-Team der deutschen Late-Night-Satire hat in der ARD eine neue Heimat gefunden - aber leider nur 2 x 30 Minuten die Woche. Das ist natürlich viel zu wenig. Wer seine tägliche Dosis Schmidt braucht, der wird mit dieser "Highlight"-DVD aus den 8 Jahren bei SAT 1 bestens bedient.
Unvergessliche Momente, vor allem aus den späteren Jahren wurden hier auf über 3 Stunden zusammen gefasst.
Die Mischung ist vortrefflich, auch beim X-ten Anschauen hält sich der Schmidt-Fan noch den Bauch vor Lachen !!!
Mein persönliches Highlight: "Manuel säuft auf der Mosel" - absolut unvergleichlich.
PS: Auch die Vol. 2 muss jeder Fan in seinem Schrank haben !!!


K-Pax - Alles ist möglich
K-Pax - Alles ist möglich
DVD ~ Kevin Spacey
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 8,43

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätztes Meisterwerk..., 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: K-Pax - Alles ist möglich (DVD)
Kevin Spacey ist nicht der typische Hollywood-Star. Nach seinem Oscar für "American Beauty", zeigte er durch seine Filmauswahl, dass es ihm immer um die Rolle und nicht um's liebe Geld geht.
"K-Pax" ist ein großartiger Film, der leider an den Kinokassen gescheitert ist. Das mag an der etwas kruden Grundidee liegen: Ein Außerirdischer strandet in einer Psychatrie und deren Chefarzt (ebenso gut - Jeff Bridges, mal ganz anders als in "The Big Lebowski") versucht zu beweisen, dass er doch ein Mensch ist.
Was die beiden Protagonisten - und die ebenfalls vorzüglichen Nebendarsteller - daraus machen, ist allererste Sahne.
Kevin Spacey unterstreicht seine außerwöhnliche Begabung als Charaktermime.
Die Extras sind nicht sonderlich umfangreich, bieten aber ein "Making of" und Fotos.
Aber im Mittelpunkt steht ja auch der Film - und der ist ein Leckerbissen, den man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.


Some Cities
Some Cities
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 6,88

5.0 von 5 Sternen Liebe auf den zweiten Blick..., 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Some Cities (Audio CD)
Nun liegt es also vor: "Some Cities", das dritte Album der britischen Doves. Nach dem viel versprechenden Erstling "Lost Souls" und dem epischen, oppulenten "The Last Broadcast", war die Erwartungshaltung entsprechend groß.
"Some Cities" zündet spät, aber gewaltig. Nach dem ersten Hören, kann sich das Album noch nicht so recht im Ohr fest setzen, aber dann mit jedem Durchlauf mehr.
Die Doves entführen erneut in die Ihnen eigenen Klangwelten, diesmal leiser, mit weniger Elektronik als zuletzt, aber keineswegs schwächer. Ein Übersong wie "Pounding" ist diesmal zwar nicht dabei, dennoch sind "Black and White Town" und die wunderschöne Ballade "Almost forgot myself" lupenreine Singlehits, die manchen Indie-Club erobern werden.
Wer "The Last Broadcast" mochte, wird auch die neue CD mögen, denn sie ist die logische und konsequente Fortsetzung.
Fans von Pink Floyd bis Britpop sollten Probehören und sich von diesem Album überzeugen lassen.


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