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Rezensionen verfasst von
Kevin J. "TheDemolition" (Essen, NRW)

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Memento Mori 2: Wächter der Unsterblichkeit
Memento Mori 2: Wächter der Unsterblichkeit
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 13,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als ein würdiger Nachfolger ..., 1. November 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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Endlich war es soweit! Max und Lara, aus denen nach den schicksalhaften Ereignissen des ersten Teils ein glückliches Paar wurde, haben geheiratet; und geraten während den Flitterwochen im sonnigen Kapstadt sofort wieder in ein neues mysteriöses Abenteuer ... in dem einige Flashbacks garantiert sind! Ich habe den Vorgänger "Memento Mori: Die Spur des Todesengels" vor längerer Zeit gespielt und war insgesamt sehr zufrieden. Es war ein gelungenes Mystery-Adventure der besseren Sorte, dass ich mit 4 Sternen versehen würde. Es gab einige Kritikpunkte, die mich im Nachhinein schon etwas gestört haben ... ganz im Gegensatz zu diesem starken Nachfolger, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Folgend kommt eine Aufzählung der positiven und negativen Aspekte des Spiels mit einer kurzen Erläuterung:

Positives
========

+ Exzellente Grafik und Sounds
+ Atmosphärische Schauplätze
+ Eine sehr spannende Mystery-Geschichte mit vielen Krimi-Elementen
+ Starke Hauptcharaktere mit Tiefgang, ebenso gute Nebencharaktere
+ Zufriedenstellende Spiellänge
+ Rätsel mit einem gesunden Anspruch und vielen Variationen
+ Die Schicksalsmomente lassen sich deutlich erkennen

Negatives
=========

- Die Schicksalsentscheidungen haben nur einen minimalen Einfluss auf das Ende
- Die Prozentberechnung bei der Rätselstatistik war nicht immer logisch
- Nur wenige Videosequenzen

Wie schon mehrfach in meinen Rezensionen erwähnt, braucht es nicht die beste und neuste Grafik um mich zufriedenzustellen ... doch was ich bei Memento Mori 2 zusehen bekam, hat wirklich alles was ich jemals in Adventures gesehen habe, in den Schatten gestellt. Die Grafik ist von exzellenter Qualität und wahnsinnig lebendig. Das tut natürlich auch den Schauplätzen gut, die durchaus atmosphärisch aber leider nicht sehr zahlreich waren. Die Animation der Charaktere hat mich auch wirklich umgehauen, ohne Übertreiben zu wollen ;D. Die Charaktere bewegten sich ziemlich flüssig bzw. realistisch und wirkten dadurch sehr authentisch. Auch im Bereich "Sounds" konnte man voll und ganz zufrieden sein. Die Hintergrundmusik war sehr angenehm und stets gut auf die entsprechenden Schauplätze und Situationen abgestimmt. Etwas schade fand ich die nur wenigen Videosequenzen, die auch nicht sehr spannend daher kamen. Allerdings tat das diesem visuellen Spektakel keinen Abbruch!

Schon im ersten Teil war ich von der Handlung wirklich angetan, auch wenn diese anfangs schwer in Gang kam. In Memento Mori 2 stellt sich das anders dar, die Handlung war schon zu Beginn sehr spannend und konnte sich im Laufe des Spiels sogar noch deutlich steigern. Zweifellos haben wir hier auch einen Genre-Mix vor Augen, der klassische Elemente eines Krimi-Adventures mit einer packenden Mystery-Geschichte vereint. Das wirkte sich auch auf die Variationen der Rätsel aus, die sich neben klassischen Schiebe- und Vergleichsrätseln, auch auf detaillierte und abwechslungsreiche Analysen von Tatorten und Tathergängen erstreckt. Auch reicht es in Memento Mori 2 nicht immer aus, Orte eindimensional zu betrachten. Durch einen speziellen Kameramodus kann man um das heran gezoomte Objekte herumschwenken und auch erst so den einen oder anderen Hinweis bzw. eine weitere Interaktionsmöglichkeit entdecken. Auch mit der simplen Interaktion zweier Gegenstände ist es nicht immer getan. Man kann alle Objekte im Inventar genauer betrachten und diese ebenfalls um 360 Grad drehen. So entdeckt man wiederum neue Interaktionsmöglichkeiten und Teilgegenstände. All das sorgt für einen sehr gesunden Rätselanspruch! Die Lösungen dauern manchmal auch für erfahrende Spieler ihre Zeit, sind aber zumeist logisch und gut erklärt; auch Neueinsteiger sollten sie bewältigen können. Ab dem zweiten Kapitel wird das Sammeln von Hinweisen, Erkenntnissen sowie diverse Aktionen in einer Statistik mit einer Prozentbewertung belohnt. Manche Dinge geben dort mehr, manche weniger Prozentpunkte. Für unüberlegtes oder ungeschicktes Verhalten kann es sogar zum Punktabzug kommen. Leider ist die Berechnung der Punkte etwas undurchsichtig. Ich bin alle Kapitel anschließend in mehreren Komplettlösungen durchgangen und habe stets nichts übersehen, dennoch hat es nur in 2 von 6 Kapiteln für 100 Prozent gereicht. Allerdings reicht es aus, wenn in allen Kapiteln eine grüngefärbte Prozentzahl erreicht wird. Diese bewirkt ggf. eine positive Beeinflussung des Endes, was mich letztlich doch noch milde gestimmt hat. Selbstverständlich hat der zufriedenstellende Rätselanspruch auch Einfluss auf die Spiellänge, die im Vergleich zu vielen anderen Adventures der neueren Zeit definitiv zufriedenstellend ist. Ich bin nicht gerade durch das Spiel gehetzt und sollte etwas zwischen 20 und 30 Stunden gebraucht haben. Das ist schon bemerkenswert, vor allem bei der stets spannenden und abwechslungsreichen Handlung. Natürlich finden sich, wie im ersten Teil, auch wieder einige Momente, in denen man folgenreiche Entscheidungen treffen muss. Im Gegensatz zum ersten Teil, in dem diese Schicksalsmomente kaum erkennbar waren und deshalb schon mal unentdeckt bleiben konnten, wird man hier klar darauf hingewiesen und bekommt mehrere Entscheidungsmöglichkeiten präsentiert. Jedoch haben diese einen wesentlichen kleineren Einfluss auf das Ende, als noch beim ersten Teil.

Zuletzt möchte ich noch auf die beiden Hauptcharaktere Lara und Max, sowie die Nebencharaktere eingehen. Schon im ersten Teil präsentierten sich die Beiden ganz anständig, doch in Memento Mori 2 sollten sie noch eine Menge Charaktertiefe dazu bekommen. Sie wirkten wesentlich sympathischer und lebhafter, auch dank der hervorragenden Charakteranimationen und Synchronsprecher, die zudem die emotionalen Ausbrüche beider Charaktere gut rüberbrachten. Auch Nebencharaktere wie Zenzele, Nomusa und Co. wirkten sehr überzeugend und bereicherten die Handlung enorm.

Kurzes Fazit
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Ich denke es ist keine Übertreibung, wenn ich Memento Mori 2 als eines der besten Adventures der letzten 10 Jahre einstufe, es gibt sicher bessere Titel ... aber das ist Geschmackssache und entscheidet sich im Detail. Es wurden praktisch alle Negativpunkte des guten Vorgängers ausgeräumt und ansonsten in allen Belangen eine Schüppe draufgelegt ... es hat alles was ein gutes Adventure braucht ... daher gibt es eine klare Kaufempfehlung und satte 5 Sterne!!! ;D...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 2, 2013 2:14 PM CET


Die Kunst des Mordens - Der Marionettenspieler
Die Kunst des Mordens - Der Marionettenspieler
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Erkennbare Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger "Geheimakte FBI", 17. Juli 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Eine wichtige Information vorab: Ich habe das Spiel für weniger als 10 Euro erstanden, solch einen Preis dürften sowohl Neueinsteiger als auch eingefleischte Adventure-Fans für akzeptabel betrachten. Folgend kommt meine Spielbewertung:

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Es war wieder soweit! Nicole Bonnet wurde wieder auf einen mysteriösen Fall angesetzt. Dieses Mal jagt sie einen Serienmörder mit dem Pseudonym "Der Marionettenspieler". Dieser hängt seine Opfer an Metall-Seilen an Decken und Wänden auf und positioniert stets eine unheimliche Puppe unter den Opfern, die Kleider aus dem 18. Jahrhundert trägt. Ich habe den Vorgänger "Geheimakte FBI" vor einiger Zeit gespielt und war insgesamt zufrieden. Es war ein solides Krimi-Adventure mit einer netten Story, aber einigen Schwächen. Dieser zweite Teil konnte da in fast allen Belangen eine Schüppe drauflegen, ist aber im Gesamtpaket nicht so viel besser, dass ich ihm eine bessere Sterne-Bewertung geben würde. Folgend kommt eine Aufzählung der positiven und negativen Aspekte des Spiels mit einer kurzen Erläuterung:

Positves
========

+ Gelungene Grafik und Sounds
+ Atmosphärische Schauplätze
+ Eine gute Kirminalgeschichte
+ Gut inszenierte Videosequenzen

Negatives
=========

- Die Dialoge sind öfter am Ende abgehakt (Soundbug)
- Geringe Spieldauer
- Zu einfache bzw. offensichtliche Rätsellösungen
- Täter und Motiv waren zu früh erkennbar, daher auch keine Überraschungen beim Finale

Für mich persönlich müssen Spiele nicht immer die beste und neuste Grafik aufbieten können. Das Spiel ist mittlerweile etwas über vier Jahre alt, die Grafik kann sich aber auch nach heutigen Maßstäben noch sehen lassen (sowie bei den Hintergründen als auch bei der Charakteranimation). Viel wichtiger sind aber die Schauplätze. Diese fand ich hierbei auch sehr gelungen, sie waren sehr atmosphärisch und abwechslungsreich. Die gut inszenierten Videosequenzen rundeten dieses Bild ab. Zwar zeigten diese öfter weniger wichtige Inhalte, die man auch hätte animieren können. Doch die Sequenzen peppten das Gesamtbild einfach ein wenig auf, einige entscheidende Videosequenzen (Stichwort "Kletteraktion" und "Brücke") waren gut und spannend umgesetzt. Im Bereich "Sounds" gab es auch wenig zu meckern. Die Hintergrundmusik war angenehm und stets gut für die entsprechenden Schauplätze und Situationen ausgewählt. Negativ sind dafür einige Bugs bei den Dialogen aufgefallen. Am Ende vieler Sätze bricht plötzlich der Sound ab, was den Einsatz des Untertitels unentbehrlich machte. Dadurch konnte man die Dialoge, dann aber letztlich doch komplett verfolgen und über diese Schwäche hinwegsehen.

Von der Handlung fühlte ich mich durchaus unterhalten, das Spiel flachte nie wirklich ab. Es gab immer wieder interessante und teilweise auch ansatzweise spannende Passagen, die stets die Lust am Spiel erhalten konnten. Die Handlung kam insgesamt als sehr solide Kriminalgeschichte daher, die aber für meinen Geschmack spannender und interessanter aufgebaut war als die des Vorgängers. Auch der Hintergrund von Nicole Bonnets Fall hatte einfach mehr Potenzial als in "Geheimakte FBI", auch wenn dieses sicher nicht voll ausgenutzt wurde. Man hätte die Handlung sicher wesentlich spannender umsetzen und breiter anlegen können. Eine breiter angelegte Handlung hätte sicher auch der Spielzeit gut getan. Ich habe mir beim Spielen sehr viel Zeit gelassen und bin dennoch nach 10-12 Stunden fertig gewesen. Es gibt natürlich Advenutres die mit noch kürzeren Handlungen "glänzen", aber auch diese Spieldauer ist noch viel zu gering. Hauptverantwortlich für die geringe Spielzeit dürften aber die Rätsel sein, dessen Lösung fast immer ziemlich einfach und offensichtlich gewesen war. Das Rätselniveau ist für Neueinsteiger vieleicht noch akzeptabel ... erfahrende Spieler können sich bei diesem Adventure sehr zügig durch die Handlung klicken und müssen bei den "kniffeligsten" Rätsel des Spiels nicht lange überlegen.

Das Finale was auf eine unterhaltsame, grundsolide Handlung folgte, bot leider keine Überraschungen mehr und verschenkte viel Potenzial. Leider waren Täter und Motiv schon am Anfang des letzten Drittels der Handlung absehbar, dadurch war ein spannender Showdown mit spektakulärer Auflösung gar nicht mehr möglich. Die Umsetzung der Endsequenz war anständig.

Kurzes Fazit
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Auch der zweite Teil der Kunst des Mordens-Reihe hat mich nicht enttäuscht. Schon der Vorgänger war sehr solide und unterhaltsam, aber der zweite Teil konnte das Niveau nochmal etwas anheben. Dennoch handelt es sich nun mal um keinen Überflieger im Adventure-Genre, weshalb dieses Spiel nicht über eine 3-Sterne-Bewertung hinaus kommt. Insbesondere bei den derzeitigen Preisen ist dieses Werk definitiv empfehlenswert ... allerdings hätte ich auch zum vollen Preis einen Kauf angeraten (ganz besonders für Anfänger) ;D...

Die Kunst des Mordens: Der Marionettenspieler [Software Pyramide]


Alter Ego
Alter Ego

2.0 von 5 Sternen Netter Ansatz ... miserable Umsetzung ..., 28. Dezember 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Eine wichtige Information vorab: Ich habe das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen. Es kostete nur 7,00 EUR, also nicht gerade ein Vermögen. Das stimmte mich letztlich noch etwas versöhnlich. Folgend kommt meine Spielbewertung:

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Ich war aufgrund der Tatsache, dass dieses Spiel von Funture Games entwickelt wurde eigentlich guter Dinge gewesen. Dieses tschechische Studio hat schon mehrere gute Titel produziert; dass ließ auf ein spannendes Adventure-Erlebnis hoffen. Versprochen wurde eine düstere und spannende Kriminalgeschichte aus dem englischen Plymouth die zum Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wobei ein Dieb und ein Detective der örtlichen Polizei zuerst getrennte Handlungsstränge erleben, die dann zum Ende ineinander übergehen. Folgend kommt eine Aufzählung der positiven und negativen Aspekte des Spiels mit einer kurze Erläuterung:

Positves
========

+ Gelungene Grafik
+ Atmosphärische Schauplätze
+ Eine im Ansatz ganz gut ausgedachte Story
+ Zwei getrennte Handlungsstränge, die sich später vermischen

Negatives
=========

- Schwache Umsetzung der Handlungsinhalte
- Fehlerhafte Charakteranimationen
- Zum Teil fehlende Soundausgabe in der deutschen Version
- Wenig atmosphärische Sounds
- Schwache, unsympatische Hauptcharaktere - ebenfalls schwache Nebencharaktere
- Geringe Spieldauer
- Viel zu einfache Rätsel
- Miserable Endung der Geschichte

Also ich selbst bin kein Grafik-Fetischist. Sicherlich war die Grafik bei diesem Spiel nicht auf dem neusten Stand, jedoch von sehr guter Qualität. Viel wichtiger sind aber die Schauplätze. Diese fand ich hierbei auch sehr gelungen, sie waren sehr atmosphärisch und machten Hoffnung auf ein wirklich gutes Adventure. Die Charaktere waren zwar auch ganz gut ausgestaltet, die dazugehörigen Animationen hatten aber einige Fehler. Beispielsweise bewegen sich die Lippen noch, obwohl der Charakter seinen Text bereits beendet hat. Oder das die Charaktere Gegenstände nur scheinbar einsetzen, in Wirklichkeit aber nur dumm die Hände bewegen (Beispiel: Der Detective holt sein Notizbuch raus, um seine Ermittlungsfortschritte zu notieren ... in Wirklichkeit zieht er ein Hauch von Nichts aus der Tasche und notiert Informationen mit einem imaginären Stift in einem unsichtbaren Notizbuch :D). Im Bereich der Sounds hat man im Vergleich zur Grafik seine Chance definitiv verpasst. Auch hier kann eine Menge Atmosphäre geschaffen werden, die das Spiel enorm aufwertet. In diesem Spiel hatte ich den Sound im Hintergrund fast gänzlich überhört, da wird deutlich wie schwach dieser gewesen war. An einigen Stellen insbesondere bei den Telefonaten wurden Teile des Dialogs (immer die Gegenseite) nicht mal vertont.

Aber man muss ganz klar sagen ... der Ansatz dieser Story ist definitiv nicht schlecht, eigentlich ist es eine ganz nette Kriminalgeschichte. Doch leider wurde die gute Grundidee durch viele Unzulänglichkeiten gründlich vermiest, wodurch das Spiel letztlich eher enttäuschend wurde.

Die versprochene Spannung und unheimliche Atmosphäre war nie wirklich zu spüren. Vielmehr war die Handlung eher langweilig, besonders am Anfang der Geschichte. Im Laufe des Spiels bekam die Handlung ein wenig mehr Dynamik und kitzelte zumindest ein wenig Spannung heraus. Die beiden Hauptcharaktere waren leider durchgehend zum Abgewöhnen. Man kann es gewagt nennen, zwei so vom Typ unsympathische Hauptcharaktere (Timothy Moor: egoistisch, selbstverliebt, überheblich / Detective Briscol: arrogant, steif, mieses Sozialverhalten) einzusetzen ... ich nenne es einfach nur eine peinlich schlechte Idee. Auch die Nebencharaktere hatten wenig Strahlkraft, ein kleiner Lichtblick war hier lediglich Tims Freund Brian ... hier hatten wir dann mal einen ganz guten Charakter der auch den Charakter Tims kurzzeitige etwas sympathischer und unterhaltsamer wirken ließ.

Dann wäre da noch eine Schwäche, die erfahrende Adventurespieler mittlerweile zu Genüge kennen. Mit knapp 8 Stunden Spielzeit ist das Adventure definitiv zu kurz. Darüber hinaus sind die Rätsel viel zu einfach. Ich hasse natürlich auch völlig unlogische und viel zu schwere Rätsel, aber ein bisschen Herausforderung gehört einfach in ein gutes Adventure. Hier gab es kein Rätsel bei dem man wirklich nennenswert überlegen musste. Es lief viel mehr auf ein flüssiges Durchklicken hinaus, was die Story noch Kürzer scheinen ließ.

*TEILWEISE SPOILER*

Zu allem Überfluss mussten die Entwickler das Spiel mit einem schockierend schlechten Finale gipfeln lassen. Damit war die im Kern gut erdachte Geschichte, nach zuvor eher schlechter Umsetzung, endgültig hinüber. Es hat mich nicht sonderlich gestört, dass Detectiv Briscol im letzten Kapitel den Fall samt Hintergründen kurz zusammenfassend vor Timothy auflöste (auch wenn damit sicherlich einige Stunden Spielspaß unnötig weggestrichen wurden) ... aber dieses negative Ende bei dem trotz der Lösung des Falls am Schluss die Bösen gewinnen und fliehen und die beiden Hauptcharaktere sterben ist einfach nur schlecht. Die Leute lieben Happyends und etwas anderes ist bei solch einem Adventure auch nicht angebracht.

Kurzes Fazit
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Ich würde sagen, die 7,00 EUR haben sich letztlich doch noch irgendwie gelohnt. Für den guten Ansatz der Geschichte kann ich mich noch zu einer 2 Sterne-Bewertung durchringen. Leider hat das Spiel aber viel zu viel Schwächen, als das man es wirklich mit Nachdruck weiterempfehlen könnte. Für Adventureanfänger könnte es ein netter Einstieg sein, für erfahrende Adventurefans ist es mehr wie ein Schlag ins Gesicht ;D...


Hitman: Contracts (Premier Collection)
Hitman: Contracts (Premier Collection)
Wird angeboten von toysmania
Preis: EUR 8,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute, solide Fortsetzung des Shooter-Spektakels, 24. Mai 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Ich muss sagen, dass Eidos mit Hitman: Contracts eine solide Fortsetzung der erfolgreichen Third-Person-Shooters-Reihe gelungen ist.

Ich habe bisher alle Teile der Reihe gespielt und kann behaupten, dass bisher der zweite Teil, der Beste war. Er hatte eine sehr ausgedehnte, nie langweilige Story und konnte auch viele Neuerungen hnsichtlich der Grafik, Sound & Realismus zu Codename 47 vorweisen.

Hitman: Contracts schaffte es aber auch wieder in Sachen Grafik & Sound eine Schüppe drauf zu legen. Das Game hat eine sehr düstere, betrübte Atmosphäre ausgestrahlt, sehr passend für dieses Spiel.

Leider war die Storyline für Spieler von Codemnae 47 weitensgehend nicht mehr so interesannt, da diverse Missionen geremaket sind. Es sollet halt ein Einblick in die gesamte Geschichte von 47 gegeben werden, sodass auch Neueinsteiger einen guten Einblick bekommen. Er erste Teil wurde damals ja in zwei Jahren gerademal halb soviel umgesätzt, wie der 2te in einem Jahr.

Man muss aber sagen das der Remake eine deutliche Verbesserung zu dem Orginal war, die Atmospäre wurde ausgeweitet und vertieft, alles besser und neu gestalten, auch die neuen Tötungsmöglichkeiten, wirklich gelungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Teil sich technisch deutlich zum Vorgänger verbessert hat. Er ist gerade für Neueinsteiger in die Hitman-Reihe atraktiv und für Hitman-Fans dennoch ein Muss. Blood Money lass ich aus der Bewertung raus, natürlih ist dieser nochmal besser, alles andere wäre ja auch sehr enttäuschend. Alles in allem aber nur 4 Sterne, wegen der weniger spannenden und geremakten Storyline, für HItman-Fans nunmal im Kern nichts Neues.


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