Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Drägen > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Drägen
Top-Rezensenten Rang: 11.553
Hilfreiche Bewertungen: 198

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Drägen (Lorsch in Hessen)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
The White Album (Remastered)
The White Album (Remastered)
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Doppelalbum der Beatles, 4. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: The White Album (Remastered) (Audio CD)
"The Beatles", oft als das weiße Album bezeichnet, von 1968 ist das erste Doppelalbum der Gruppe und wohl der nächste Klassiker. Allerdings werden hier erstmals wirklich die Spannungen zwischen den einzelnen Bandmitgliedern deutlich. Ringo Starr verließ die Band während den Aufnahmen, konnte aber zur Rückkehr überredet werden. Außerdem wurde das Verhältnis zwischen John Lennon und Paul McCartney immer angespannter, was wohl auch daran lag, dass Yoko Ono immer öfters im Studio dabei war. Trotzdem schafften die Beatles es wieder einmal eine ganze Reihe von starken Songs zu schreiben.

Das weiße Album ist in meinen Augen aber nicht mehr ganz so stark wie "Sgt Peppers..." (1967). Das liegt zum einen daran, dass das Album kein Konzept besitzt und sich ständig verschiedene Musikrichtungen abwechseln, was zum anderen aber auch den Charme des Werks ausmacht. Zudem findet man auch einige schwächere Songs, was wohl in der Natur eines Doppelalbums liegt, aber ein Lied wie 'Wild honey pie` ist in meinen Augen komplett überflüssig. Aber natürlich gibt es auch viele tolle Songs. der Opener `Back in the USSR` etwa erinnert an die Beach Boys, `While my guitar gently weeps` von George Harrison mit seinem von Eric Clapton gespielten Gitarrensolo gehört zu den stärksten Titeln der Band, das progressive `Happiness is a warm gun` von Lennon gehört zu meinen persönlichen Favoriten der Gruppe und McCartneys `Helter skelter` ist ein früher Hard Rock-Song. Es gibt aber noch weiter starke Songs (etwa `Blackbird` oder `Dear prudence`). Was ich von `Revolution 9` halten soll, weiß ich bis heute nicht. Irgendwie faszinierend, insgesamt aber eine zu lange Klangkollage, die man sich wohl nicht allzu oft anhören wird.

Letztendlich komme ich nicht drumrum, dem weißen Album 5 Sterne zu geben, auch wenn es nicht durchgehend stark ist. Es ist eben doch ein Klassiker und wartet eben auch mit einigen ganz starken Songs auf. Es gibt aber auch bessere Beatles-Werke und vor allem welche, die einfacher zu hören sind als dieses Werk. Eine Kaufempfehlung gibt es natürlich trotzdem.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2016 2:24 PM MEST


Selling England By the Pound (Remastered)
Selling England By the Pound (Remastered)
Preis: EUR 11,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem "moonlit knight" tanzen und sich eine "cinema show" ansehen, 28. Mai 2016
Nun, was soll man zu "Selling England by The Pound" (1973) von Genesis noch schreiben. Es ist eine der besten und wichtigsten Platten des Progressive Rock und entstand in der stärksten Phase der Gruppe. Ein Jahr zuvor hatten sie mit "Foxtrot" bereits einen Klassiker des Genres vorgelegt und ein Jahr später sollte mit "The Lamb Lies Down On Broadway" noch ein weiterer folgen.

Das Album enthält mit `I know what I like (in your wardrobe)` den ersten kleinen Hit von Genesis. Die Höhepunkte sind aber andere. Mit `Dancing with the moonlit knight` beginnt das Album bereits ganz stark. Der Titel beginnt ganz ruhig mit Peter Gabriels Stimme, um sich dann enorm zu steigern. 'Firth of firth` ist ein wunderbarer majestätischer Titel mit einem unglaublich starken Soloteil für Keyboard (Tony Banks) und Gitarre (Steve Hackett). `The battle of epping forest` ist ein weiteres Highlight. Das Stück ist sehr abwechslungsreich, mal hart, dann wieder ruhiger und besonders Peter Gabriels Gesang ist erwähnenswert. Der letzte überlange Titel ist dann `The cinema show`, ein weiterer Klassiker der Gruppe. Der Song beginnt sehr ruhig und lieblich, um dann später in ein Keyboardsolo zu münden, welches mir vielleicht etwas zu lang ist. Dennoch ein starker Titel.

Was bleibt mir also anderes übrig als glatte 5 Sterne zu vergeben? Genesis auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Jeder Prog-Fan wird dieses Album wohl bereits sein Eigen nennen. Wer aber gerade anfängt sich mit diesem Genre zu beschäftigen, dem kann ich nur empfehlen, sich "Selling England..." zuzulegen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2016 12:32 PM MEST


Obscured By Clouds (remastered)
Obscured By Clouds (remastered)
Preis: EUR 10,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pink Floyds von den Wolken verdecktes Album, 1. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Obscured By Clouds (remastered) (Audio CD)
"Obscured By Clouds" von 1972 ist das 7. Studioalbum von Pink Floyd und der 2. Soundtrack der Band, nämlich zu dem Film La Valée von Barbet Schröder. Auch wenn dieses Album von Fans und Kritikern oftmals übersehen wird, ist es doch ein schönes Album geworden. Es weist bereits einige Ähnlichkeiten zu "Dark Side of The Moon" auf, welches ein Jahr später erscheinen sollte. Das Album wurde in sehr kurzer Zeit geschrieben und aufgenommen und enthält zehn recht kurze, aber schöne und teilweise auch recht rockige Songs.

Das Album beginnt mit den beiden Instrumentals `Obscured by clouds` und `When you're in`, welche auch im Liveprogramm der Gruppe landeten. Die Höhepunkte sind für mich aber die entspannte Akustik-Nummer `Wot's... uh the deal`, Gilmours Rocker `Childhood's End`, Waters erstes Stück, bei dem er sich mit dem Tod seines Vaters auseinadersetzt, `Free four` (wurde ein kleiner Hit in Amerika), sowie Wrights melancholisches `Stay`. Auch der Rest der Stücke ist sehr schön (z.B auch das atmosphärische Instrumental `Mudmen`), wobei ich die Eingeborenengesänge am Ende von `Absolutely Curtains` nicht unbedingt gebraucht hätte.

"Obscured By Clouds" ist einfach ein schönes kleines Album zum Entspannen und Genießen. Klar, es fehlt hier das albumumfassende Konzept von "Dark Side..." (1973) und es enthält auch kein Prog Rock-Meisterwerk wie `Echoes` vom Vorgänger "Meddle" ('71) und es ist auch keines der großen Floyd-Alben. Aber wer die eben erwähnten Alben mag, der kann getrost zu "Obscured by Clouds" greifen, den es ist von vorne bis hinten Pink Floyd und enthält einige wunderschöne Melodien. 4* Sterne von mir.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2016 12:11 PM MEST


Ghostlights
Ghostlights
Preis: EUR 20,21

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrlichter und das Geheimnis einer blut roten Rose - ein Avanatsia-Album, das meine Erwartungen voll erfüllt, 6. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghostlights (Audio CD)
"Ghostlights" von 2016 ist das 7. Album von Tobias Sammet und seinem Projekt Avantasia. Inhaltlich ist es die Fortsetzung des Vorgängers "The Mytery of Time" und handelt von Wissenschaftlern, die die Kontrolle über die Menschen erlangen wollen, indem sie ihr Zeitempfinden manipulieren. Die Hauptperson, ein junger Wissenschaftler Namens Aaron Blackwell gerät dabei in einen Gewissenskonflikt. Als Gastsänger hören wir mit Michael Kiske, Jorn Lande, Ronnie Atkins, Bob Catley alte Bekannte. Mit Robert Mason, Dee Snider, Geoff Tate, Herbie Langhans und Marco Hietala sind auch neue Sänger dabei. Und Sharon den Adel hören wir auch zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder. Jeder Sänger übernimmt hier die Rolle einer bestimmten Person.

Musikalisch hören wir ein sehr abwechslungsreiches Album zwischen schnellen harten Power Metal-Tracks wie dem Titelsong, melodischen Rockern ("Mytery of a Blood Red Rose") und ruhigeren Songs ("Isle of Evermore"). Mit "Draconian Love" gibt es auch einen für Avantasia untypischen Gothic-Track. Das Album wird somit nie langweilig und man kann ohne Probleme die über 70 Minuten hören. Natürlich gibt es auch die, die "Ghostlights" nicht hart genug finden, aber diejenigen waren wohl noch nie bei Avantasia zuhause.

"Mystery of a Blood Red Rose" (3:52) ist der Opener des Albums und der Song mit dem Avantasia zum ESC nach Stockholm will. Der Titel erinnert sehr an Meat Loaf, welchen Tobias auch als Sänger haben wollte. Sein Management sagte jedoch ab. Also übernimmt Tobias Sammet hier den Gesang und er macht es wirklich gut. Ein sehr melodischer Song und eine gute Wahl als Single.

"Let The Storm Descend Upon You" (12:09) ist der längste Titel des Albums. Wir hören hier neben Tobias Jorn Lande, Ronnie Atkins und Robert Mason. Die vier machen alle einen wirklich guten Job. Der hymnische Refrain haut einen wirklich um und in der Mitte gibt es auch noch einige ruhigere Parts zu hören. Ein Song, der trotz seiner Länge keine Langeweile aufkommen lässt und zu den Highlights gehört.

"The Haunting" (4:42) mit Dee Snider ist für mich ein weiterer Höhepunkt. Es begint ruhig mit Klavier und seiner umheimlichen Stimme, bevor das ganze in einen wunderbar melodsichen und gleichzeitig düsteren Refrain übergeht. Später singt dann auch Tobias noch eine Teil. Von mir aus hätte der Song ruhig noch länger gehen können.

"Seduction of Decay" (7:18) ist wieder ein härterer Track mit Geoff Tate als Sänger. Der Song besitzt ein orientalisch klingendes Riff sowie einen guten Refrain. Außerdem fügen sie auch kürzere ruhige Teile in den Song ein. Ein gutes Lied, aber für mich kein Highlight.

"Ghostlights" (5:46) ist der Titelsong mit Michael Kiske als Sänger. Und der holt wirklich alles aus seiner Stimme raus und singt noch höher als zu Helloeween-Zeiten. Aber auch Tobias Sammet singt wieder spitze. Ein richtig schneller Power Metal-track mit einem unvergesslichen Refrain. Ganz große Klasse und ein würdiger Titelsong.

"Draconian Love" (4:58) ist der Song mit dem ich mich Anfangs nicht so richtig anfreunden konnte. Mir hat dieser Gothic-Stil nicht wirklich zugesagt. Nach mehrmaligem Hören finde ich den Titel aber wirklich gut. Wir hören hier den Kontrast zwischen der tiefen Stimme von Herbei Langhans und Tobias' Hoher. Auch wenn er nicht mein Lieblingssong werden wird, kann ich ihn doch gut hören und der Refrain ist wieder klasse.

"Master Of The Pendulum" (5:05) ist ein richtig harter Titel mit Marco Hietala von Nightwish als zweiten Sänger. Nach dem kurzen, ruhigen Beginn geht es hier richtig ab. Der Refrain ist gut gelungen und die beiden Sänger ergänzen sich. Nicht überragend, aber auf jeden Fall ein guter Song.

"Isle of Evermore" (4:29) ist die Ballade des Albums mit Sharon den Adel, die mit Tobias im Duett singt. Mir gefällt ihr Gesang wirklich gut und die mystische, sehnsüchte Melodie ist schön. Aber diese poppige Begleitung gefällt mir einfach nicht. Das hätte man besser mit echten Instrumenten einspielen sollen, dann würde der Song einen besseren eindruck hinterlassen.

"Babylon Vampires" (7:11) ist wieder ein schnellerer Rocker mit Robert Mason. Insgesamt vielleicht ein bisschen lang geraten, aber der tolle Refrain und die virtuosen Gitarrensolos machen das wieder wett. Eine überzeugende Nummer mit Ohrwurmpotential.

"Lucifer" (3:51) beginnt erstmal ruhig als Piano-Ballade mit sehr gutem Gesang von Jorn Lande und Tobias Sammet. Erinnert ein bisschen an Ronnie James Dio. Dann zur zweiten Hälfte wird es aber härter mit einem Gitarrensolo von Bruce Kulik. Sehr überzeugend mit wirklich tollen Sängern.

"Unchain The Light" (5:06) wieder eine härtere Nummer mit Ronnie Atkins sowie Michael Kiske. Besonders der von Michael gesunge Teil des Refrains ist fantastisch, aber auch sonst überzeugt der Song durch den Kontrast der drei Sänger, der Melodie und der nötigen Härte.

"A Restless Heart And Obsidian Skies" (5:54): Zum Abschluss hören wir dann endlich Bob Catley. Und der kann auf diesem hymnischen Song voll überzeugen. Der Titel ist kein richtiger Rocker, aber auch keine Ballade und besitzt einen tollen Refrain. Insgesamt also ein guter Abschluss für "Ghostlights".

Als Bonus-Track gibt es dann npch "Wake Up To the Moon" (4:44). Hier sind nochmal fast alle Sänger zu hören, was natürlich sehr interessant ist. Der Song an sich ist ganz gut, aber jetzt auch nichts unbedingt besonders.

Auf der zweiten CD gibt es dann noch einige Live-Versionen älterer Avantasia-Titel zu hören. Die meisten davon wurden auf dem Wacken Open Air 2014 aufgenommen. Zu hören sind unter anderem Klaskiker wie "The Story Ain't Over" (mit Bob Catley), "Reach Out For The Light" und "Avantasia" (mit Michael Kiske), sowie "Dying For An Angel (in dieser Version mit Eric Martin) und "Twisted Mind" (mit Ronnie Atkins). Mir gefallen die Songs live wirklich gut, nur "Dying For An Angel" ist im Vergleich zur Studio-Version mit Klaus Meine einfach nichts. Außerdem hören wir einige Songs vom damals aktuellen Album "The Mystery of Time". Hier kann ganz besonders "Spectres" und "What's Left of Me" überzeugen. Bei letzterem gefällt mir Eric Martin nämlich echt gut.

"Ghostlights" ist also ein sehr gutes Album geworden. Nachdem mir anfangs nicht jeder Titel auf Anhieb gefallen hatte, kann ich inzwischen guten Gewissens 5 Sterne geben. Ich möchte auch nochmal die Band um Tobias Sammet erwähnen. Sascha Peath (Gitarren, Bass), Oliver Hartmann (Gitarren), Michael Rodenberg (Keyboard) und Felix Bohnke gehören auch zur Band und machen einen guten Job. Zu empfehlen ist das Album an jeden, der auf melodische Metal-Songs steht. Wer bisher Avantasia toll fand, kann hier sowieso nichts falsch machen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 6, 2016 7:49 PM CET


The Wicked Symphony
The Wicked Symphony
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Avantasia's Wicked Symphony - größtenteils ein echt gutes Album, 31. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Wicked Symphony (Audio CD)
2010 brachte Tobias Sammet mit seinem Projekt Avantasia die beiden Alben "The Wicked Symphony" sowie "Angel Of Babylon" heraus. Die "Wicked Symphony", die ich hier bewerte, ist dabei inhaltlich die Fortsetzung der Geschichte, die in "The Scarecrow" begonnen wurde und in "Angel Of Babylon" ihre Vollendung findet. Tobias hat hier wieder eine bunte Schar an Gastsängern eingeladen, darunter alte Bekannte wie Michael Kiske und Jorn Lande, aber auch "Neue" wie Tim "Ripper" Owens und, sehr zu meiner Freude, auch Klaus Meine. Musikalisch haben wir es hier eher weniger mit Power Metal zu tun, sondern eher mit sehr melodischem Hard Rock, der auch mal in die progressivere Richtung geht. Richtigen Metal findet man hier aber natürlich trotzdem.

"The Wicked Symphony" (9:30) ist dann gleich ein grandioser Opener. Von einem Orchester eingeleitet entwickelt sich der Song zu einem einem bombastischen Rocker mit hymnischen Refrain und tollen Gesangsleistungen von Tobias Sammet, Jorn Lande, Russel Allen sowie Oliver Hartmann. Ein sehr überzeugender Start in das Album!

"Wastelands" (4:45) ist dann ein schneller Power Metal Track mit einem Michael Kiske in Höchstform. Der Song geht richtig ab, ist gleichzeitig aber auch sehr melodisch mit einem Refrain, der einem so schnell nicht mehr aus dem Ohr geht. Einer meiner Lieblingssongs des Albums.

"Scales Of Justice" (5:04) mit Tim "Ripper" Owens ist dann eindeutig der härteste Track. Dieser Gesang, diese Schreie - unglaublich! Tobias Sammet hört man nur kurz, ansonsten darf sich der exJudas Priest-Sänger richtig austoben. Wieder ein toller Refrain und schon der dritte grandiose Song in Folge.

"Dying For An Angel" (4:33) ist dann der Song mit Klaus Meine und man erkennt die Stimme des Scorpions-Sängers sofort. Der Titel ist weniger hart, dafür aber sehr melodisch. Etwas wirklich besonderes wird er aber erst durch Klaus Meines Stimme. Gefällt mir auch wieder ausgesprochen gut!

"Blizzard On A Broken Mirror" (6:09) beginnt mit einem Keyboard-Intro, das dann von der Gitarre übernommen wird. Wir hören hier ausschließlich Tobias Sammet als Sänger. Fällt ein bisschen gegen, die ersten vier Songs ab. Der Refrain ist trotzdem sehr melodisch und es gibt einen schönen, ruhigen Mittelteil.

"Runaway Train" (8:44) ist dann ein komplexerer Song beginnt ruhig von Piano begleitet und mit Bob Catley am Mikro, steigert sich dann aber und wir hören neben Bob Catley auch Jorn Lande, Michael Kiske und natürlich Tobias. Der Refrain ist gut, aber jetzt nicht übermäßig, dafür gefällt mir der "Ride on"-Part in der Mitte äußerst gut.

"Crestfallen" (4:03) klingt eher etwas moderner, was mir nicht unbedingt gefällt. Der düstere Refrain ist aber fantastisch, aber man hätte daraus mehr machen können. So wie hier ist er ganz nett, aber nichts unbedingt besonderes.

"Foever Is A Long Time" (5:07) wieder mit Jorn Lande ist dann vergleichsweise fröhlich mit einer schönen Melodie, aber auch mit der nötigen Portion Härte. Ist zwar auch nichts übermäßiger, aber ein guter Song, der gute Laune macht.

"Black Wings" (4:40) ist für mich der schwächste Titel des Albums. Wieder ein eher düsterer Song. Der Refrain von Tobias gesungen ist nicht schlecht, aber sonst überzeugt mich der Titel nicht unbedingt.

"States Of Matter" (3:59) ist dann als schneller Power Metal-Song mit Russel Allen wieder besser. Die Melodie geht ohne Umwege ins Ohr und bleibt dort dauerhaft hängen. Der tolle Gesang tut sein übriges, damit der Songs zu einem meiner Favoriten hier wird.

"The Edge" ist zum Abschluss ein ruhigerer Song - keine wirkliche Ballade, aber auch kein echter Rocker. Wir hören wieder Tobias alleine singen. Zwar auch kein Highlight des Albums, aber auch nicht schlecht. Ein guter Abschluss für diese Avantasia-Scheibe.

Ich möchte auch nochmal die Gitarrenarbeit von Sascha Paeth und Oliver Hartmann erwähnen. Die beiden machen einen ausgezeichneten Job und gehören inzwischen auch zu Avantasia. Da es hier und da ein paar Lieder gibt, die ein bisschen abfallen, der Großteil des Materiels aber wirklich ausgesprochen gut ist, vergebe ich 4 Sterne für "The Wicked Symphony". Kaufempfehlung an alle, die schöne Melodien lieben, gleichzeitig aber auch richtig abrocken wollen.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2016 8:11 PM MEST


Abbey Road
Abbey Road
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 14,61

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letztes Beatles-Meisterwerk, 15. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Abbey Road (Audio CD)
"Abbey Road" von 1969 ist das letzte Album, welches die Beatles aufgenommen haben und das vorletzte, welches sie veröffentlicht haben (das Letzte war "Let It Be (1970)). Wir hören hier eine große Band, sie sich ein letztes Mal zusammenrafft, um ihr letztes Meisterwerk einzuspielen. Es gab zwischen den einzelnen Mitglieder bereits große Spannungen, an welchen die Band dann auch auseinanderbrach. Dennoch wird keiner der Musiker in den Hintergrund gedrängt und jeder kann hier große Kompositionen beitragen.

John Lennon steuert mit dem leicht psychedelischen `Come together` einen Klassiker der Band bei und mit `I want you (she's so heavy)` ein über siebenminütiges, leicht progressives Stück. George Harrison's beiden Stücke, das ruhige, melancholische `Something`, sowie das sommerliche `Here comes the sun` zählen heute zu seinen besten Songs. Auch Ringo Starr schreibt hier mit `Octopus's garden` eines seiner wenigen Stücke für die Band und mir gefällt sein melodischer, verspielter Beitrag sehr gut. Von den McCartney-Stücken auf diesem Album ist zwar keines zum Klassiker geworden, gut sind `Maxwell's silver hammer` und `Oh darling!` aber natürlich trotzdem. Und dann haben wir auf der zweiten Seite ja noch das von Lennon/McCartney komponierte Medley. Es besteht aus verschiedenen, eigentlich unfertigen Stücken, die hier aber auf geniale Art und Weise miteinander verknüpft wurden. Besonders hervorheben möchte ich dabei `The end`, welches dieses Album beschließt.

Ingesamt haben wir es hier also mit dem letzten Meisterwerk der Beatles zu tun. Ich würde sogar behaupten, dass es zusammen mit "Sgt Peppers..." (1967) das beste Beatles-Album ist. 5 klar verdiente Sterne und eine Kaufempfehlung, an alle, die mit den Beatles und/oder der Musik der späten 60er Jahre etwas anfangen können.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2015 4:47 PM CET


Tales Of Mystery & Imagination
Tales Of Mystery & Imagination
Preis: EUR 7,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten von Geheimnissen und Fantasie, 15. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Tales Of Mystery & Imagination (Audio CD)
"Tales of Mystery and Imagination" (1976) ist das erste Album des Alan Parsons Project. Nachdem Alan Pasons als Tontechniker bei den beiden Pink Floyd-Alben "Atom Heart Mother" und "Dark Side of The Moon" gearbeitet hatte, ist dieses Album sein erster eigener musikalischer Schritt. Das Konzeptwerk basiert auf verschiedenen Gedichten von Edgar Allan Poe und hat eine eher düstere, geheimnisvolle Athmosphäre.

Es beginnt mit dem Instrumental `A dream within a dream`, welches in das großartige `The raven` übergeht, ein Stück, das dank seiner Athmosphäre und der Melodie zu seinen besten Titeln zählt. Auch das rockige, dämonische `The tell-tail heart` gefällt sehr gut. Mit `Cask of amontillado` wird es erstmal etwas ruhiger. `(The system of) doktor tarr and professor fether` ist ein vergleichsweise fröhlicherer Song und äußerst melodisch. Es folgt das ingesamt über 16-minütige `Fall of the house of usher`, welches sehr klassich mit Orchester beginnt, sich dann steigert und sehr progressiv ist. Der Titel ist nicht einfach zu hören, aber dennoch großartig. Das Album endet dann mit `To one in paradise`, welches recht ruhig und schön ist.

Wir haben es hier mit einem großartigen, progressiven Werk zu tun, das zu den besten Werken Alan Pasons gehört und jedem Fan von progressiver Musik gefallen dürfte. Die Musik erinnert stellenweise sehr an Pink Floyd, was nicht verwunderlich sein dürfte. Von mir gibt es klare 5* Sterne und eine Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2015 4:22 PM CET


The Final Cut (remastered)
The Final Cut (remastered)
Preis: EUR 10,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der "Post war dream" von Roger Waters, 1. November 2015
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (remastered) (Audio CD)
Es ist schwer für mich eine Rezension zu "The Final Cut" (1983), Pink Floyds 12. Studioalbum und dem letzten mit Roger Waters, zu schreiben. Roger Waters (Gesang, Bass) hatte hier die Kontrolle in der Band vollständig an sich gerissen. Während auf dem Vorgänger "The Wall" (1979) David Gilmour (Gitarre, Gesang) noch einige wichtige Beiträge verfasst hat, ist er hier, genau wie Nick Mason (Drums) nicht mehr am Songwriting-Prozess beteiligt. Keyboarder Rick Wright war schon zuvor aus der Gruppe geworfen worden. Er wird hier wohl vor allem von Michael Carmen ersetzt, der auch für die Orchestrierung des Albums zuständig war. Alle Titel wurden von Roger Waters geschrieben und mit Ausnahme von `Not now john` auch von ihm gesungen.

Textlich dreht sich das Ganze um die Sinnlosigkeit von Krieg und vor allem den Falkland-Krieg. Waters findet wieder einmal die richtigen Worte und schafft es nachdenkliche Texte zu einem damals wie heute aktuellen Thema zu schreiben. Musikalisch ist das Album sehr ruhig und traurig/depressiv. Viele Titel klingen recht ähnlich, man merkt, dass Roger Waters das Hauptaugenmerk auf die Texte und nicht auf die Musik gelegt hat. Höhepunkte sind für mich das sehr traurige, schöne `The gunner's dream`, `Fletcher memorial home`, der Titelsong `The final cut` sowie das abschließende `Two suns in the sunset` mit seinem Saxofon am Ende. `Your possible pasts`hat zudem ein großariges Giarrensolo von David Gilmour zu bieten. `Not now john` ist als richtig rockiger Song zudem eine willkommene Abwechslung. Der Rest des Albums ist eher mittelmaß, viele Titel klingen austauschbar, sind aber deswegen nicht schlecht. Zudem ist auf dieser Ausgabe noch die dramatische und hörenswerte Single `When the tiger broke free` drauf.

Die Bewertung von "The final Cut" fällt mir, wie bereits geschrieben, schwer. Manchmal höre ich es sehr gerne und bin fasziniert von dieser depressiven stimmung und den Texten und an anderen Tagen langweilt mich das Album eher. Insgesamt komme ich auf eher schwache 4* Sterne für das letzte Album der Band mit Roger Waters. Zu Empfehlen an Fans von "The Wall" oder Waters' Solo. Anhänger der spärischen Floyd-Musik von Werken wie "Dark Side..." oder Wish you..." sollten erstmal reinhören, denn mit diesen Alben hat "The Final Cut" nicht mehr viel gemeinsam.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2016 3:48 PM MEST


Humanity-Hour I
Humanity-Hour I
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die "Humanity" der Scorpions von 2007, 12. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Humanity-Hour I (Audio CD)
"Humanity Hour 1" erschien 2007 und ist der Nachfolger von "Unbreakable", mit dem sie 2004 nach langem Herumirren endlich wieder zu ihrem alten Hard Rock-Sound zurückgefunden hatten. "Humanity" ist das erste Konzeptalbum der Band und dreht sich thematisch um Krieg im allgemeinen und Krieg zwischen Menschen und Maschienen im besonderen. Das Album ist dementsprechend eher düster ausgefallen und es befinden sich kaum fröhlichere Titel darauf. Insgesamt ist es auch ruhiger als sein Vorgänger, aber es gibt doch noch genug ordentliche Rocker. Für das Songwriting sind hier neben den Scorpions unter anderem Desmond Child, Eric Bazilian oder Marti Frederiksen beteiligt. Von den zwölf Titeln sind je vier mit Rudolf Schenker (Rhytmus Gitarre), Klaus Meine (Gesang) und Matthias Jabs (Lead Gitarre) entstanden. Zudem spielen bei den Scorpions noch James Kottak (Schlagzeug) und Pawel Maciwoda, für den "Humanity" sein zweites Album mit der Band ist.

"Hour 1" (3:26) ist ein eher moderner, recht harter Rocker, der von James Kottaks' Schlagzeug bestimmt wird und bereits einen guten Start ins Album. Der Refrain geht gut ins Ohr, nur der Mittelteil ist jetzt nicht soo wahnsinnig gut.

"The Game Of Life" (4:04) ist ein sehr melodischer Rocker, mit schönen ruhigeren Stropfen und echt gutem Refrain. Ein für die Band sehr typischer Song und kleines erstes Highlight des Albums. Hier fällt bereits die eher düstere Grundstimmung auf.

"We Were Born To Fly" (4:00) ist ein von Matthias Jabs geschriebener Song, der wiederum gut gefällt. Die Melodie bleibt hängen und der etwas härtere Gitarrensound kann überzeugen.

"The Future Never Dies" (4:04) ist die erste Ballade und beginnt erstmal mit Klavier bevor es zum sehr melodischen Refrain übergeht. Im Mittelteil wird es dann noch etwas härter. Ingesamt kein überragender, aber doch guter Song.

"You're Loving Me To Death" (3:16) ist der kürzeste und vermutlich härteste Song des Albums. Mir gefällt besonders die Bridge und der Refrain gut. Das Album hätte durchaus ein paar mehr härtere Titel haben können.

"321" (3:54) ist ein moderner, sehr guter Rocker und einer meiner Lieblingssongs des Albums. Hier wird ordentlich gerockt, ohne dass eine gute Melodie vergessen wird. Das will ich von den Scorpions hören.

"Love Will Keep Us Alive" (4:32) ist die nächste, recht kommerzielle Ballade, die aber aufgrund ihrer Eingängigkeit ganz gut zu gefallen weiß. Kein Highlight, aber gut zu hören.

"We Will Rise Again" (3:50) rockt wieder gut, auch wieder eher düster. Beim Refrain kommen in meinem Kopf irgendwie immer Bilder einer großen Schlacht zwischen Menschen und Maschienen.

"Your Last Song" (3:44) weiß dann nicht so recht, ob er nun lieber eine Ballade oder ein Rocker ist. Der Song ist weder richtig ruhig, noch richtig rockig, aber durchaus gut zu hören, auch durch den sehr schönen Refrain.

"Love Is War" (4:20) ist dann noch ein bisschen ruhiger, aber auch keine richtige Ballade. Ist ganz nett, die Melodie ist auch nicht schlecht, wird aber am Ende zu oft wiederholt. Man bräuchte mal wieder was Rockigeres.

"The Cross" (4:30) ist dann tatsächlich ein härterer, düsterer Song. Er ist eher langsam, aber rockt ziemlich. Aber wo ist denn der gute Refrain hier geblieben. Mir will die Melodie einfach nicht dauerhaft im Kopf bleiben.

"Humanity" (5:27) ist dann als Halbballade das absolute Highlight des Albums. Ruhige, gefühlvolle Stropfen, ein klasse Refrain, schöner Mittelteil. Der Song wird zum Teil von Keyboards begleitet und endet damit, dass die Melodie im alten Schlagerstil gespielt wird.

"Humanity: Hour 1" ist insgesamt also ein gutes Album geworden. Es hätte zwar auch etwas mehr Härte vertragen, aber es sind doch viele gute Lieder darauf, sodass für mich 4* Sterne vertretbar sind. Auf jeden Fall haben die Scorpions wieder aus ihrem Kreativloch herausgefunden und zeigen, dass sie es noch drauf haben. Das Nachfolgealbum "Sting In The tail" finde ich dann zwar noch besser, aber eine Empfehlung an alle Hard Rock-und Scorpionsfans gibt es doch.


Live Bites
Live Bites
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Live Bites" von 1995, 25. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Live Bites (Audio CD)
Mit "Live Bites" brachten die Scorpions 1995 ihr 3. Livealbum heraus. Da hier zwischen den einzelnen Aufnahmen der Songs einige Jahre liegen, kommt nicht die gleiche Stimmung auf wie bei den letzten beiden Livealben "World Wide Live" und besonders "Tokyo Tapes". Für den langjährigen Schlagzeuger Herman Rarebell ist es sein letztes Album mit den Scorpions, da er die Band danach verlies.

Die meisten Stücke der Platte kommen von den Alben "Crazy World" (1990) und "Face The Heat" (1993). Von "Savage Amusement" (1988) hat es mit "Rhythm Of Love" leider nur ein Stück drauf geschafft. Es gibt aber auch Songs von älteren Alben und mehrere neue Titel zu hören, die meistens eher in Richtung Ballade gehen.

Wir hören hier gute Versionen der Songs "Tease Me, Please Me", "Is There Anybody There", "Rhythm Of Love" sowie "No Pain No Gain", welche auch die Höhepunkte der CD sind. Von den neuen Stücken kann besonders "Living For Tommorrow" überzeugen. "Ave Maria No Morro" ist ein recht schöner spanischsprachiger Titel und "Concerto In V" ein kurzes Instrumental mit Herman Rarebell am Keyboard.

Somit macht das 4 Sterne für "Live Bites". Die Scorpions geben hier durchaus ordentlich Gas, aber man findet auch schon einige Balladen hier, deutlich mehr als auf den vorherigen Alben der Gruppe. Die Scorpions sind Sänger Klaus Meine, die Gitarristen Rudolf Schenker und Matthias Jabs, Ralph Rieckermann am Bass und wie schon erwähnt ein letztes mal Herman Rarebell am Schlagzeug.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2015 10:57 AM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8