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Rezensionen verfasst von
hartmutw (München)

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Es geht uns gut: Roman (dtv Literatur)
Es geht uns gut: Roman (dtv Literatur)
von Arno Geiger
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bonjour tristesse, 30. April 2008
Obwohl ich sonst die Österreicher liebe und verehre (Roth, Bernhard, Zweig, Kafka, Haslinger etc.) war ich von diesem Buch enttäuscht.
Im Prinzip wäre die Geschichte einer Wiener Familie zwischen 1938 und 2001 wohl hochinteressant.

Leider erzählt Geiger aber keine Geschichte(n), sondern reiht im Wesentlichen endlose innere Monologe der einzelnen Familienmitglieder aneinander. In diesen langen Passagen darf dann jedes Mitglied der Familie sein mehr oder weniger schweres Los bejammern und beklagen, denn alle sind sie enttäuscht von ihrem Leben oder zumindest dann im Alter siech und niedergedrückt. Handlung findet nur bruchstückhaft statt und die historischen Einsprengsel sind schön, aber viel zu kurz und viel zu selten.

Ein Buch mit vielen Längen, in dem es nie zu Mozarts legendärem 'Lächeln unter Tränen' kommt oder leichte Ironie die Tristesse mildern würde. Es bleibt alles durch die Bank trostlos, niemand bekommt sein Leben auf die Reihe und am Ende fragte ich mich als Leser, was mir Geiger eigentlich wirklich erzählen wollte - Life sucks? Das wäre auch einfacher gegangen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2008 3:05 PM MEST


Bei Einbruch der Nacht
Bei Einbruch der Nacht
von Fred Vargas
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Vargas in bewährter Mache, 22. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Bei Einbruch der Nacht (Taschenbuch)
Mein drittes Buch von Fred Vargas, und ganz sicher nicht mein letztes! Zuerst mal möchte ich einigen anderen Rezensenten beipflichten: der Klappentext des Buches ist Käse. Es ist weder zärtlich, noch urkomisch (Vargas schreibt generell mit einem leicht subtilen Humor, hier wie sonst), noch erotisch.

In ihrem typischen knappen und prägnanten Stil beschreibt Vargas eine Mördersuche, die sich durch halb Frankreich zieht. Zum Ende hin kommt es tatsächlich zu einigen Liebeswirren und zum für Vargas typischen, extremen Showdown.

Wie immer bei Vargas sind die Charaktere phantastisch gezeichnet - schrullig, einprägsam, liebevoll. Ihr Adamsberg gewinnt von Buch zu Buch mehr an Kontur, da man mehr über sein Vorleben und seinen Umgang mit Freunden und Kollegen erfährt. Das beherrscht sie für mich wie nur ganz Wenige.
Die Story ist sehr spannend, wobei mir die Kapriolen zum Ende hin arg übertrieben erscheinen - auch das aber typisch für die Vargas. Die Auflösung ist dann natürlich so abstrus wie's nur eben geht, da darf man nicht auf Plausibilität hoffen.

Insgesamt aber wieder ein sehr gelungener Krimi von einer der besten lebenden Autorinnen. Im Mittelteil zieht sich die Mördersuche (das Roadmovie") aber arg in die Länge: 50 Seiten weniger hätten für mehr Spannung gesorgt.


Das Leben. Gebrauchsanweisung
Das Leben. Gebrauchsanweisung
von Georges Perec
  Taschenbuch

17 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lähmende Anhäufung von Details und Listenwahn, 21. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Leben. Gebrauchsanweisung (Taschenbuch)
Aufgrund von glänzenden Besprechungen habe ich mir dieses Buch voller großer Erwartungen gekauft. Nach etwa einem Monat Lesezeit bin ich auf Seite 482 angekommen - normalerweise lese ich ungefähr ein Buch pro Woche - und überlege ernsthaft, dieses Konvolut sinnloser Einzelheiten zur Seite zu legen.

Was in den Besprechungen so positiv klingt - 99 kleine Geschichten, Ideenreichtum, Atmosphäre etc. - entpuppt sich alsbald als Machwerk eines sammelwütigen Schreibers, dem eher daran gelegen ist, in seinem Gedächtnis konservierte seitenlange Listen zu archivieren als den Leser zu unterhalten. Seitenweise muß man sich durch sinnlose Aufzählungen diverser Gegenstände quälen, ganze Kapitel sind nahezu ausschließlich der beschreibung diverser Zimmereinrichtungen (!) gewidmet. Oft geht die Obsession des Schreibers so weit, nicht nur diese Einrichtungen zu beschreiben, sondern auch noch die Geschichten diverser Einrichtungsgegenstände zu erzählen.

Das alles könnte ja auch sehr unterhaltsam sein, wenn Perec wenigstens versuchen würde, eine gewiße Spannung aufzubauen und beizubehalten. Wenn aber Geschichten nur alle 100 Seiten weitererzählt werden und zwischendurch weitere 60 Protagonisten unter die Augen des Lesers gekommen sind, dann kann man wohl nicht mehr von einem Spannungsbogen sprechen.

Perec hat sicher gut daran getan, die Summe seiner Erfahrungen und Wahrnehmungen zu Papier zu bringen. Die Romanform hätte er hierfür m.E. nicht wählen sollen. Sehr schade, da manche der Geschichten tatsächlich äußerst originell sind - dafür gibt es auch den 2. Stern.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 10:23 AM MEST


Böse Schafe: Roman
Böse Schafe: Roman
von Katja Lange-Müller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlicher, schnörkelloser Liebesroman, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Böse Schafe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ja sonst kein großer Fan von Liebesgeschichten, aber diese Schilderung einer Romanze, die im Berlin der Wendezeit angesiedelt ist, hat mich durch ihre Zartheit und die einfühlsame Schilderung der Beziehung sehr berührt.
Die niederdrückenden Erlebnisse, die die Heldin mit ihrem Junkiefreund durchmachen muss, werden nicht dramatisiert sondern einfach nur sehr anschaulich dargestellt. Auch die Stimmungswechsel, Hoffnungen und Enttäuschungen werden so schnörkellos wie detailliert dargestellt, Emotionen kommen beim Leser als sehr persönliche und intime Erlebnisse an.
Dabei gleitet Lange-Müller in keinem Moment ins Sentimentale oder gar kitschige ab. Alles wird ganz ungeschminkt erzählt - ohne Hass, Selbstmitleid oder Pathos.

Für mich eines der schönsten deutschen Bücher in letzter Zeit!


Alles ist erleuchtet: Roman
Alles ist erleuchtet: Roman
von Jonathan Safran Foer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erleuchtung leider nicht garantiert, 6. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Alles ist erleuchtet: Roman (Taschenbuch)
Aus drei formell und sprachlich getrennten Perspektiven schildert Foer in seinem hochgelobten Debut die - fiktive - Geschichte eines jüdischen Schtetls in der Ukraine sowie seine von zwei ukrainischen Reiseführern begleitete Suche nach diesem Ort und dem Menschen, der seinen Großvater vor dem Holocaust gerettet hat. Während der Reise kommen die3 sich näher und bemerken, dass die Vergangenheit noch präsenter ist, als sie es schon geahnt hatten.
Während Foer die Geschichte des Schtetls in klassicher Erzählform beschreibt, lässt er die Reise selbst von seinem jungen Führer Alex in schrägem Filserenglisch aus der Ich-Perspektive schildern. Zusätzlich beschreibt er die Entwicklungen nach der Reise sowie die Verfassung des Buches selbst als Briefroman, eine wahre Vielfalt an Formen!

Zwar habe ich Foers hoch gelobten Erstling gerade nach nur3 oder 4 Tagen ausgelesen, bin aber trotz des Zuges, den das Buch in einzelnen Passagen entfachen könnte, nicht vollends überzeugt von seinen Qualitäten: Zu schmal ist mitunter der Grad zwischen Stil, Sprachwitz und recht teenagerähnlichem Slapstick, der eher grummeln als grinsen macht.
Auch das so gelobte holprige Englisch (bzw. Deutsch), das Foer seinem Helden in den Mund legt, macht zwar einige der dunklen Passagen über die Vernichtung des fiktiven Schtetls Trachimbrod und seiner Bewohner durch die Nazis etwas leichter verdaulich, führt aber an einigen anderen Stellen leider zu einer Verflachung des Buches.
Zum Ende hin schließlich verstrickt sich Foer doch arg in den verschiedenen Schicksalen der beiden Großväter und Augustine - zu viele angedeutete Fäden verlaufen sich wieder ohne zu einer klareren Sicht der Dinge zu führen. Auf wenigen Seiten wird etwa noch Alexs (des Enkels) charakterliche Reifung gestreift, auch das wirkt etwas beliebig.

Außerdem fand ich es schade, dass Foer sich zum Ende hin nicht um eine klarer Erzählstruktur bemühen konnte oder wollte und nur noch durch diverse Handlungsstränge zu taumeln scheint. Das Buch liest sich insofern zwar recht flüssig und größtenteils unterhaltsam, hinterlässt aber am Ende leider auch Ratlosigkeit. Wenn schon literarische Vergleiche gezogen werden müssen, dann bitte zu Franzens auch nicht ganz geglückten Anfängen wie etwa 'Die 27. Stadt' oder 'Schweres Beben'. Ganz oben angekommen ist Foer mit diesem munteren Roman aber noch nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2008 11:10 PM MEST


Haendel:Alcina
Haendel:Alcina
Preis: EUR 68,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Lieblings-Alcina mit kleinen Mängeln, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Haendel:Alcina (Audio CD)
Endlich, endlich... nachdem ich diese Inszenierung im Lauf der letzten Jahre dreimal im "Prinze" verfolgen konnte, habe ich dieser Veröffentlichung schon lange entgegengefiebert!

Meine bisherige Lieblingsaufnahme mit Christie und Fleming ist zwar durchaus gelungen, hat aber doch einige Mängel, vor allem den zu emotionslosen Belcanto der sonst oft grossartigen Renée Fleming. Auch das Orchester spielt zwar elegant und akzentuiert, wirkt aber oft zurückgenommen.

Jetzt also die Münchner Alcina, die als temperamentvoller Livemitschnitt am anderen Ende des Spektrums anzusiedeln ist: Lebhaft und ausdrucksstark die Sänger, flott und herzhaft das Orchester. Damit sind aber leider auch ein paar Nachteile verbunden: Neben den teils recht lauten Bühnengeräuschen lassen sich Bolton und Orchester des öfteren zu arg ruckartigen Einsätzen und nicht immer harmonischen Forte-Passagen hinreissen. Ein wenig mehr Christie'sche Eleganz und Brillanz wäre an manchen Stellen hoch willkommen.

Grossartig die beiden Hauptpartien von Harteros und Kasarova - hier bleiben keinerlei Wünsche offen. Bei den Nebenpartien kann J.M. Ainsley überzeugen, die Morgana hat bei Christie aber die Nase vorne - Natalie Dessay singt dort ganz fabelhaft. Auch die Bradamante kann bei Christie eher überzeugen.

Insgesamt liebe ich bei dieser Aufnahme trotz kleinerer Unebenheiten die Vitalität des Orchesters und die beiden Hauptpartien! Ein grosser Genuss, sehr zu empfehlen vor allem für Liebhaber des Originalklangs.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2013 3:42 PM CET


Ravan & Eddie
Ravan & Eddie
von Kiran Nagarkar
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger wäre wesentlich mehr, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ravan & Eddie (Taschenbuch)
Nach einigen Versuchen im letzten Jahr war ich von der neueren indischen Literatur durchaus angetan und habe mich sehr auf Nagarkar gefreut. Leider ist dieses Buch eine Enttäuschung für mich gewesen.

Die beiden Jungen Ravan und Eddie symbolisieren zwei der größten ethnischen Gruppen im Bombay der 60er Jahre - portugiesische Katholiken und Hindus. Anhand ihres Lebens werden Alltag, kulturelle Unterschiede und Probleme des gerade unabhängig gewordenen Indiens humorvoll, aber auch nachdenklich dargestellt.

Obwohl ich persönlich die seitenlangen Exkurse in den indischen Alltag der Chawls (Mietshausghettos) und in die indische Kolonialgeschichte durchaus genossen habe, passiert über große Teile des Buchs kaum etwas. Nach dem spektakulären Beginn, in dem mit dem Tod von Eddies Vater der Grundstein für den späteren Konflikt gelegt wird, versickert die Handlung über lange Zeit in Beschreibungen banalster Alltagshandlungen und wird nur im letzten Viertel des Buchs wiederbelebt. Auch zum Ende hin bleiben viele Fragen offen.

Insgesamt habe ich das Lokalkolorit des Buchs sehr genossen, mehr kann man über Indien wohl kaum durch einen Roman erfahren. Leider sind viele Passagen aber auch arg farblos geraten und beeinträchtigen das Lesevergnügen insgesamt stark.


Rot ist mein Name. SZ-Bibliothek Band 52
Rot ist mein Name. SZ-Bibliothek Band 52
von Orhan Pamuk
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1001 Nacht trifft Name der Rose, 31. Januar 2008
Der Vergleich mag etwas banal klingen, trifft aber meinem Empfinden nach den Nagel auf den Kopf: Orhan Pamuks Bestseller wirkt teilweise wie eine äußerst gelungene Mischung aus Ecos Welterfolg und den klassischen orientalischen Erzählungen. Das ist aber noch lange nicht alles.

Neben einer spannenden und abwechslungsreichen Kriminalgeschichte im Istanbul des späten 16. Jahrhunderts wird eingehend die verloren gegangene Kunst der Buchmalerei gewürdigt, über die wir als Leser auch Einblick in manche Details der osmanischen Geschichte und die klassische orientalische Sagen- bzw. Fabelwelt bekommen. Aus stets wechselnder Erzählperspektive schreibt Pamuk die Handlung elegant und ansprechend fort, wobei auch gelegentlich die Figuren des Verbotenen Buches selbst ihre Sicht der Dinge schildern dürfen. Glänzend finde ich zum Beispiel, wie die titelgebende Farbe Rot ihre eigene Entstehung und Verwendung in der Kunst und die damit verbundene Symbolik beschreibt. Origineller und interessanter geht's kaum.
Da alle tragenden Figuren ein bis mehrere Kapitel aus ihrer Sicht schildern dürfen bekommen wir gute Einsichten in ihr Innenleben und lernen einiges über Zeit und Umstände - etwa wenn Seküre beschreibt, wie man sich Ehemänner aussucht oder die Hausiererin mehr verkuppelt als verkauft. Das Istanbul des späten 16. Jahrhunderts entsteht so Stück für Stück - oder Bild für Bild? - vor dem Auge des Lesers, so dass man sich nach Beendigung der Lektüre nicht nur bestens unterhalten sondern auch schlauer und bereichert fühlt.

Die Kriminalgeschichte selbst ist recht konventionell in ihrer Machart, bleibt aber immer spannend, zumal Pamuk einen äußerst gewitzten Kniff anwendet, indem suggeriert, der Leser könne den Mörder an der Sprache erkennen, die er in den Kapiteln benutzt, in denen er inkognito erzählt. Mir ist dies nicht gelungen, es fesselt aber einige Seiten lang umso mehr.
Ein wirklich rundherum gelungenes, farbiges und auch intellektuell ansprechendes Buch. Kompliment!


Our Love to Admire
Our Love to Admire
Preis: EUR 6,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arg routinierter Neuling, 18. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Our Love to Admire (Audio CD)
Als grosser Fan der beiden ersten genialen Alben bin ich von diesem hier ein bisschen enttäuscht: Es fehlen einfach Biss und Intensität der früheren Alben. Die Songs wirken zum Teil wie vom eigenen Altmaterial abgekupfert und ganz routiniert durcharrangiert und -produziert.

Immer noch toll im Vergleich zu Vielem, das auf dem Markt ist, aber für Interpol selbst ein bisschen blutarm. Auch beim Konzert kamen die alten Nummern deutlich besser an.


Nachtnebel: München-Krimi
Nachtnebel: München-Krimi
von Martin W. Brock
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Besser als Freitagsflug, 12. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Nachtnebel: München-Krimi (Taschenbuch)
Brocks Erstling hatte mir trotz der vielgelobten Details zur Ermittlungsarbeit und dem Lokalkolorit nicht gefallen: Zu hölzern war mir die Sprache und zu geradlinig und vorhersehbar die Geschichte.

Auch wenn die Story hier wieder ziemlich nach Schema F abgewickelt wird - dieses Buch hat mir viel besser gefallen: Die Polizisten bekommen ein Innenleben und eckigere Konturen, der Fall entpuppt sich als recht komplex und durch die Bedrohung der Polizisten kommt zusätzlich Spannung auf!

Für mich spielt zwar auch dieser zweite Brock noch lange nicht in der Liga von Vargas, Rankin, Steinfest und Ani. Aber die Entwicklung gegenüber dem Erstling finde ich toll - hoffentlich geht es so weiter!


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