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Garnet

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Die Straße
Die Straße
von Cormac McCarthy
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast unlesbar ... und dennoch bereue ich nicht, dieses Buch gelesen zu haben, 3. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Straße (Taschenbuch)
Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht ein so schwieriges Buch gelesen: So hoffnungslos, so düster ist die Handlung, so unendlich traurig, dass ich manchmal nur eine halbe Seite am Stück lesen konnte. Ich habe mehr als einmal überlegt, das Buch abzubrechen, aber auch das war irgendwie nicht möglich. Es wäre mir vielleicht wie ein Sakrileg vorgekommen. Und so habe ich - trotz überschaubarer Seitenzahl - mehrere Wochen gebraucht. Zunächst habe ich keine eigene Rezension schreiben wollen - angesichts der vielen eindrücklichen und wahren Leseerfahrungen. Am Ende aber bin ich so berührt, dass es mir angemessen erscheint, meine eigene hinzuzufügen. Nicht zuletzt, weil ich finde, dass es eines der lesenswertesten Bücher ist, die ich kenne.

Die Handlung dürfte vielleicht sogar einigermaßen bekannt sein. Ein namenloser Mann und sein namenloser Sohn, ein Kind noch, sind durch eine trostlose, von Asche überzogene Landschaft zu Fuß unterwegs in eine ungewisse Zukunft: Nach einer Katastrophe, deren Ursache ebenfalls nicht näher erklärt wird, ist die Menschheit nahezu vernichtet.

Nichts wird wirklich erklärt, nichts bekommt einen Namen. Bilder gibt es dennoch reichlich: Trotz spärlich eingesetzter Sprache und Beschreibungen hat der Leser keine Chance, sich dem Szenario zu entziehen.

Über das, was der Klappentext aussagt, geht dieser Roman weit hinaus. Es ist dieses Band zwischen Vater und Sohn, das sich - unsichtbar - durch den ganzen Roman zieht. Es ist der unbändige Überlebenswille, der immer wieder brüchig wird und durch die vielen unsagbaren Bilder, die doch bildhaft werden, bis zum Es-Nicht-Mehr-Aushalten-Können Risse bekommt. Aber es ist auch dies:

Was tut man, wenn man nur noch die Wahl hat zwischen Verhungern und seinesgleichen essen? Was tut man, wenn man sein Kind so sehr liebt, dass man es vielleicht nur vor dem Schlimmsten bewahren kann, wenn man ihm den Schädel einschlägt? Was tut man, wenn die Zukunft hoffnungslos scheint? Was tut man, um sich seine Menschlichkeit und seine Würde zu bewahren?

Beim Lesen habe ich es so empfunden: Wichtig ist nicht, was ausgesprochen wird, sondern das, was nicht ausgesprochen wird.

"Die Straße"- wortwörtlich vom Original-Titel The Road übersetzt und auch für den Titel der gleichnamigen Verfilmung (The Road) unverändert übernommen: Schon allein das ist ein Bild, das für sich selbst spricht: Es gibt keinen Anfang und eigentlich auch kein Ziel. Der Weg ist das Ziel, jedenfalls in diesem mit dem Pulitzer-Preis zu Recht beehrten Roman. Mit jeder Szene (dem - meist "feindlichen" - Zusammentreffen mit anderen Überlebenden, Nahrungsbeschaffung, etc.) wird das Offensichtliche offenbarer: Die Zukunft IST hoffnungslos, das Sein ist existenziell. Es gibt noch einige Bilder mehr, die mir nachdenkenswert scheinen: das Feuer, die Äpfel, der Fluss. Der Einkaufswagen. Und habe dennoch nicht das Gefühl, dass Cormac McCarthy mir eine Botschaft aufdrängen will. Sondern dies ganz allein mir als Leser überlässt. Was gut ist und ihn tatsächlich als großen Erzähler auszeichnet.

Die Welt ist. Aber vielleicht nicht mehr lange. Dieses Buch wird mich noch einige Zeit in meinen Gedanken begleiten. So ist das eben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2013 10:56 AM MEST


Tilda - Am Strand und auf dem Land: Neue Deko- und Stoffideen im skandinavischen Stil
Tilda - Am Strand und auf dem Land: Neue Deko- und Stoffideen im skandinavischen Stil
von Tone Finnanger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich habe es schon wieder getan!, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tildas Sommerwelt ist mein absolutes Lieblingsbuch von Tone Finnanger. Was könnte "Sommerwelt" mit seinen maritimen Deko-Teilen, den tollen Taschen, den zauberhaft gekleideten Engeln im Jane-Austen-Stil noch toppen? Die Antwort: Nichts.

Und trotzdem habe ich mir - ich weiß auch nicht warum, vielleicht, weil ich die Wale so niedlich fand ;) - das neueste Tilda-Buch gekauft. Genauso wie schon all die andern zuvor. Und das, obwohl ich WUSSTE: Das kann nur ein Flop werden.

Also zu diesem Buch:

Im Kapitel "Am Strand" sind natürlich die Wale vom Titelbild zu finden, in drei verschiedenen Größen, eine Segelboot-Applikation, eine Qualle zum Aufhängen, Seeigel als Nadelkissen, ein Fischermädchen in einfachen Kleidchen. Die Kleidchen muss man teilweise auch noch stricken!

Das Kapitel "Auf dem Land" bietet einen Sommerschal, Blumen, Sommermädchen (dieselbe Vorlage wie für das "Fischermädchen"), Eis am Stil (siehe auch Titelbild).

Das war's. Überschaubar, meine ich mal.

Die Blumen werden nicht einmal mehr genäht, sondern nur noch - nachdem die unterste Lage gehäkelt ist - ein paar ausgeschnittene Stoff-Blütenblätter aufgesetzt. Also - wie alles andere eigentlich auch - für absolute Anfänger in Sachen Dekoschnickschnacknähen, die noch nie ein Stück Stoff in der Hand gehalten haben.

Ich hatte insgeheim ein bisschen mehr erhofft (u. a. auch wegen der Buchbeschreibung: "... eine Vielzahl an neuen Figuren und Projekten ...") und bin - wie leider so oft von den letzten Tilda-Büchern - enttäuscht. Zurückschicken werde ich es trotzdem nicht: Sonst würde ja eins fehlen in meiner Sammlung ;). Ich bin eben Wiederholungstäter.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2013 8:12 AM MEST


Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
von Peter Heller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein sperriger Titel ... und was für ein wundervolles Buch!, 23. Juni 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hig lebt in einer postapokalyptischen Welt: Die Menschheit ist nach einer Pandemie nahezu ausgerottet, nur ein paar Versprengte können sich neun Jahre nach der Katastrophe irgendwie über Wasser halten. Meistens handelt es sich dabei um marodierende und plündernde Horden, die über das Land ziehen. Hig ist keiner von ihnen. Er hat sich in einer Art Notgemeinschaft mit Bruce Bangley, einem misanthropischen Waffennarr, in einem Flughafenhangar eingenistet, zieht Gemüse und wird "beschützt" von Bangley. Jeden Tag zieht Hig seine Kreise mit einer alten Cessna, an seiner Seite immer sein alter Hund Jasper. Wir erfahren, wie Hig sich in seinem einsiedlerischen Leben eingerichtet hat, wie er auf die Jagd geht, wie er eine in der Nähe lebende überlebende Mennoniten-Familie versorgt. Ein bisschen erfahren wir auch von seinem Leben "vor" der Grippe: Dass er verheiratet war, was er beruflich gemacht hat, dass er ein Naturmensch war. Was ihm heute sein Überleben sichert. Manchmal müssen er und Bangley sich vorbeiziehender Fremder erwehren. Dafür gibt es ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem. Das ist brutal: Sie töten die Menschen, die ihnen zu nahe kommen, ohne sich zu fragen, ob diese friedlich sind. Aber friedliche Menschen scheint es in dieser Welt, in der immer mehr die Natur sich Bahn bricht, aber Tierarten (die Forelle) aussterben und das Klima immer wärmer wird, ohnehin nicht zu geben. Ansonsten erhält der Leser aber nicht so viele Erklärungen, die Welt ist einfach so. In einer nahen Zukunft. Jetzt.

Aber dann wendet sich das Blatt: Auf einer Angeltour stirbt Jasper. Als Hig schließlich zurückkehrt zu seinem Hangar, erwartet ihn ein Gefecht. Und Hig - oder Big Hig, wie er sich bisweilen aus mir nicht vollkommen klar gewordenen Gründen nennt - beschließt endlich, einem Funkspruch nachzugehen, den er "neulich" (d. h. drei Jahre zuvor) aus einem Ort namens Grand Junction erhalten hat. Er vermutet dort Überlebende. Er macht sich - wieder mit seiner Cessna - auf den Weg ... und macht unterwegs eine folgenschwere Entdeckung ...

Während in der ersten Hälfte des Romans Hig sein Leben nach der Apokalypse beschreibt, seine Verbundenheit mit Jasper, seine Beziehung zu Bangley, gibt es etwa ab der Mitte des Romans eine rasante Entwicklung sowohl in der Handlung als auch Higs selbst, der das Leben liebt, trotz seiner vielen Verluste, nicht zuletzt einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es einmal war und das Überleben schwer genug ist.

Besonders an diesem Roman ist seine Sprache, die hier eine fast eigene Rolle spielt: Da wird es dem Leser nicht leicht gemacht, und genaues Lesen und Mitdenken ist unerlässlich. Ohne Kennzeichnung der wörtlichen Rede, scheinbar ohne Regeln wechselnd zwischen Gegenwarts- und Vergangenheitsform, in teilweise fragmentartigen Sätzen, oft mitten in einem Satz wie abgerissen, aber wunderschön und ausdrucksvoll, fast poetisch, beschreibt Hig als Ich-Erzähler seine Welt.

Manchmal ist die Sprache flapsig, manchmal heiter, immer ein wenig melancholisch, gelegentlich tieftraurig: Zum Lachen und zum Weinen ist diese Geschichte, bedrückend und hoffnungsfroh, wehmütig, brutal und einfach ... tja. Das ist doch sehr selten, dass ein Roman das alles hat und es auch noch passt, und es spricht für einen außergewöhnlichen Autor. Wobei ich aber auch - ohne das Original zu kennen - das Gefühl einer guten und einfühlsamen Übersetzung habe.

Manchmal, da liest man ein Buch und liest und liest und kann gar nicht aufhören zu lesen, und als man am Ende angekommen ist, ist man schlichtweg begeistert, fand es einfach wunderschön und kann gar nicht mal richtig erklären, warum. Ist das Thema an sich doch nun wirklich nicht neu. Wichtig ist nicht, WARUM die Welt so ist, wie sie ist, sondern was die Menschen aus ihr machen.

Nicht alle Bilder habe ich verstanden, nicht alles habe ich durchschaut, ich weiß auch nicht, was Peter Heller mir letzten Endes sagen will oder auch nur, was der Titel bedeuten soll (wobei der Original-Titel "The Dog Stars" mir weitaus schlüssiger erscheint). In seiner Gesamtheit ist dieser Roman eine Ode an die Freundschaft und an das Leben, wie immer es auch aussieht. Tatsache ist und bleibt aber, dass ich einen bemerkenswerten Roman gelesen habe, und wenn man mich auf eine einsame Insel bringen würde und ich dürfte nur ein Buch mitnehmen, so wäre es - im Moment zumindest - dieses hier. Genau dieses. Dann könnte und würde ich es nämlich auf jeden Fall noch einmal lesen (was ich zwar sowieso vorhabe, aber sicher nicht so bald) und wüsste, was auf mich zukommt und könnte über einige Dinge nochmal genauer nachdenken. Das macht ein gutes Buch aus.


Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
von Gian Domenico Borasio
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für die Palliativmedizin, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sterben ist immer noch eines der großen Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Dabei fragt man sich, warum eigentlich. Denn irgendwann trifft es ja doch jeden, spätestens wenn man selbst dran ist. Und wenn es dann nicht schnell geht, sondern langsam, aber doch unaufhaltsam und vielleicht verbunden mit größerem Leiden, dann sollte man sich vorher mal gefragt haben, wie es laufen soll.

Der Autor Gian Domenico Borasio spricht in dieser Hinsicht fast sämtliche Themen an, die Menschen - vielleicht auch als Angehörige - im Laufe dieses Prozesses, an dem am Ende immer der Tod steht, betreffen können. Dabei geht er sowohl auf sehr junge Menschen (der Tod von Kindern wird allerdings nicht angesprochen, das scheint wohl ein Thema für sich zu sein) als auch Hochbetagte ein.

Und kommt immer wieder auf sein Lieblingsthema, die Palliativmedizin, zu sprechen. Das ist ja auch kein Wunder, schließlich ist der Autor selbst Palliativmediziner.

Ich habe eine Menge Dinge in diesem sehr aufschlussreichen Buch erfahren, die mir - obwohl durchaus aus eigener Erfahrung mit Schwerstkranken und sterbenden Menschen, als auch aus anderen Quellen relativ gut informiert - noch nicht bekannt waren. Vor allem die Betreuung durch so genannte SAPV-Teams möchte ich hier nennen: Diese Teams sollen die "spezialisierte ambulante palliative Versorgung" Schwerstkranker zuhause ermöglichen. Denn die allermeisten Menschen wünschen sich eben nicht den Tod auf der Intensivstation oder in einem Hospiz (dem der Autor - so habe ich es verstanden - doch ein wenig skeptisch gegenübersteht und daher die Hospize auch nur am Rande erwähnt). Es besteht sogar ein gesetzlicher Anspruch der Versicherten auf die SAPV seit der Gesundheitsreform 2007 neben dem häuslichen Pflegedienst - unter großem Widerstand der Krankenkassen (vgl. S. 43). Was dazu führte, dass die Krankenkassen diese Versorgung nur ungern genehmigen. Dann ist es gut und hilfreich, über seine Rechte Bescheid zu wissen.

Der Autor räumt auch auf mit Vorurteilen bezüglich des Einstellens lebensverlängernder Maßnahmen: Vor allem bei Sauerstoffgabe und Flüssigkeitszufuhr be- und entstehen laut seiner Aussage erhebliche Probleme, die das Leiden in der letzten Phase des Lebens nur vergrößern. Auch der Einsatz von Morphin wird ausführlich besprochen, und das ist nicht zuletzt auch ein Grund für die Todkranke zuhause betreuenden Hausärzte, dieses Buch zu lesen und sich damit zu beschäftigen, denn offensichtlich gibt es da immer noch mittlerweile veraltete Vorstellungen hinsichtlich der Wirkung und der Nebenwirkungen von Morphin.

Dies führt dann unweigerlich zu der Frage, was man für sich selbst in der Sterbephase möchte, auch und gerade dann, wenn man selbst seinen Wunsch nicht mehr äußern kann. Und so wird denn auch das heute immer wichtiger werdende Thema der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen. Wichtig: Auch hier gibt der Autor sehr konkrete Hinweise bezüglich der anzustellenden Überlegungen, ohne seine Meinung dem Leser aufzudrücken.

In leicht verständlichem, sachlichen Stil, der aber sowohl einen gewissen Humor durchblitzen lässt (was dem Thema keineswegs abträglich ist) als auch von Empathie zeugt, legt der Autor seine Ideen dar, die - das ist nicht von der Hand zu weisen - auf der wohlüberlegten Überzeugung gründen, dass auch der Mediziner, der am liebsten alle technischen Hilfsmittel zur Lebensverlängerung ausnutzen möchte und dabei nur wenig den Sterbenden und/oder seine Angehörigen im Blick hat, eines Tages selbst in dieser Situation sein könnte.

Natürlich ist das ganze Buch ein Plädoyer für die (ganzheitliche) Palliativmedizin, tatsächlich rückt aber in der öffentlichen Diskussion auch in meiner Wahrnehmung dieser Bereich, der wesentlich mehr umfasst als bloße Schmerzlinderung, immer mehr in den Vordergrund.

Dies ist weder das erste Buch, das ich zum Thema "Sterben" lese, noch wird es das letzte sein. Ganz sicher aber ist es ein wohltuend sachlicher Beitrag zu einem wichtigen Thema und kann durchaus Diskussionsgrundlage für einen zunehmend wichtigen Bereich in unserer aller Leben sein. Am Ende möchte ich sagen: Ich habe Angst vor dem Sterben, immer noch, aber nicht mehr so viel wie vorher.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2013 9:56 AM MEST


Von mir über mich
Von mir über mich
Preis: EUR 0,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "... ein Bücherwurm ist doch ein Thierchen mit ganz andern Manierchen.", 12. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von mir über mich (Kindle Edition)
Viel Außergewöhnliches erfährt man in dieser Kurzbiografie nun nicht über Wilhelm Busch, den begnadeten "Cartoonisten", in diesem sehr kurz gehaltenen "Werkchen": ein paar Anekdötchen aus Kindheit und Jugend, einige Eckdaten wie die jeweiligen Umzüge in verschiedene Städte und nur versteckt zwischen den Zeilen die Wilhelm Busch so eigene Selbstironie.

Nicht zuviel verraten möchte Wilhelm Busch, so hat man beim Lesen das Gefühl, und tatsächlich ist es ja auch so, dass bezüglich seiner Biografie, obwohl er doch einiges Schriftliche hinterlassen hat, nicht alles einwandfrei geklärt ist und diese Fassung seiner Kurzbiografie um einiges gegenüber früheren Fassungen Änderungen durch ihn selbst erfahren hat.

Für einen "Bücherwurm" möchte er jedenfalls nicht gehalten werden, wie er selbstironisch bescheiden bemerkt. Wohl aber für einen Sonderling. Soso.

Kurz, aber mit Schmackes, eben Wilhelm Busch. Zum Schmunzeln!

P.S. Nach dem Lesen der anderen Rezensionen unter diesem Artikel habe ich den Eindruck, dass hier unterschiedliche Versionen bewertet werden. Bei der von mir bewerteten (Kindle)-Version handelt es sich um die Kurzbiografie "Von mir über mich" - ohne Bilder oder Zeichnungen und in altertümlicher Rechtschreibung.


Schattenstill: Kriminalroman
Schattenstill: Kriminalroman
von Tana French
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Wie es zu einer Katastrophe kommt, 11. Juni 2013
"Meiner Erfahrung nach - und ich will dir das nicht unter die Nase reiben, aber davon hab ich nun mal mehr als du - kriegst du meistens das vom Leben zurück, was du gesät hast. Nicht immer, nein, aber meistens. Wenn du denkst, du bist erfolgreich, dann bist du auch erfolgreich. Wenn du denkst, du hast immer nur Mist verdient, dann passiert dir auch immer nur Mist. Deine innere Wirklichkeit prägt die äußere, jeden Tag deines Lebens.
Kommst du noch mit?" (S. 227)

Als die Polizisten, die eine junge Frau verständigt hat, dass im Haus ihrer Schwester etwas nicht in Ordnung ist, am Tatort eintreffen, bietet sich ihnen ein grausiges Bild. In dem Haus in einer abgelegenen Neubausiedlung scheint die ganze Familie niedergemetzelt: zwei kleine Kinder und der Ehemann. Nur die junge Mutter ist noch am Leben: Nur mit Mühe können Ärzte ihr Leben retten.

Mike Kennedy, der charismatische, abgeklärt und zunächst auch etwas arrogant wirkende, aber auch mit eigenen Problemen kämpfende Ermittler, soll den Fall untersuchen und bekommt dafür den jungen, unerfahrenen Richie Curran an die Seite gestellt.

Fast minutiös kann der Leser dann den Ermittlungen folgen, die Mike Kennedy in Ich-Form präsentiert. Schlimm ist das erste Drittel, in dem das verwüstete Haus der Familie in einer einödigen Umgebung beschrieben wird, aber auch die Obduktion der Leichen. Ich hatte dennoch das Gefühl, ich müsste das gelesen haben, um gleichsam mit den Augen Kennedys das Geschehen zu verfolgen. Außerdem war es auch nicht effekthascherisch, sondern durchaus empathisch und zurückhaltend geschildert. Das war es dann aber auch schon fast, was dem Leser hier an Grauseligkeiten dargeboten wird. Dieser Krimi beschränkt sich fast ausschließlich auf Zeugenbefragungen, Gespräche der Ermittler untereinander, Besuche bei der jungen Mutter im Krankenhaus. Und – nicht zuletzt – auf die Selbstreflexionen des Mike Kennedy, der aus der Vergangenheit ein großes Päckchen mitzuschleppen hat ... und seine Schwester Dina. Er erklärt dem Leser seine Welt.

Viel Psychologisches wird dem Leser hier geboten, die Ermittler rollen dabei die Katastrophe, die sich in dem Haus und in dieser Familie abgespielt hat, von hinten auf: Natürlich, denn sie haben schließlich nur das "Ergebnis" vor Augen und versuchen, das Wirrwarr, das sich ihnen offenbart, zu entschlüsseln. Dabei erweist sich Richie als größere Hilfe als zunächst angenommen.

Ein beklemmendes und trauriges Bild ist es, das der Leser hier aushalten muss, aber es ist nie so nah, dass es nicht auszuhalten wäre. Im Gegenteil: Ich musste einfach immer weiter und weiter lesen, um zu erfahren, was das alles auf sich hat.

Doch dann wendet sich das Blatt. Es passiert eine Art "Missgeschick". Das ist dann aber leider auch die Wendung der Geschichte, die mir den ansonsten bis dahin stimmigen Gesamteindruck ein wenig verleidet. Am Ende waren es einfach ein paar Seiten zuviel, und trotzdem - oder vielleicht deshalb - fehlt es an dem letzten Quäntchen, das die Geschichte rund macht.

Dennoch: Einen so berührenden, aber dennoch spannenden Fall mit einem feinen Blick auf die Details, der so zum Mitdenken bewegt, habe ich schon lange nicht mehr in einem Kriminalroman gelesen. Wer auf Action und atemberaubende Spannung in einem Krimi verzichten kann, dafür aber umso mehr interessiert ist daran, wie Menschen "ticken", auch wenn man es selbst nicht immer nachvollziehen kann, dem sei dieser Roman angeraten. Entscheidend ist hierbei gar nicht mal so sehr, wer der "Täter" ist, sondern wie es zu einer solchen Katastrophe kommt, und da kann man durchaus im Verlauf des Romans schon vor der "Auflösung" einiges erahnen.


Unsere Landküche (GU Themenkochbuch)
Unsere Landküche (GU Themenkochbuch)
von Tanja Dusy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Landküche: Kein bisschen altbacken!, 30. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unter "Landküche" verstehe ich: Bodenständiges Kochen und Backen mit einheimischem, saisonalen Obst und Gemüse.

Und genau das habe ich in diesem Buch gefunden. Es sind wunderbare Rezepte, die, ohne altbacken zu sein, die traditionelle Jahreszeitenküche abdecken. Im Frühling ist Spargelzeit, es gibt Rezepte mit Mangold oder Rhabarber oder eine fein variierte Erbsensuppe. Aber auch ein Maibowle-Rezept ist dabei. Im Sommer gibt es einige Salat-Rezepte, von leicht bis deftig, Tomatensuppe oder Schmorgurken. Für den Herbst gibt es Krautwickel, Zwiebelkuchen oder Steinpilzsuppe, und im Winter den klassischen Pichelsteiner Eintopf und Grünkohl mit Pinkel. Ganz zum Schluss gibt es noch ein Weihnachtskapitel mit traditionellen Rezepten für den Weihnachtsabend und einige Backrezepte ("Hüttenzauber").

Das ist nur eine Auswahl der schönen Rezepte in diesem Buch, es gibt natürlich noch einiges mehr, zum Beispiel auch die klassischen Bratenrezepte und auch viele Backrezepte sowie Tipps zum Einkochen von Marmelade. Die Zutaten sind tatsächlich einfach und regional, gelegentlich verfeinert mit "besonderen" Zutaten.

Schön angerichtet sind die Speisen auf den Fotos, die zum Nachmachen einladen. Die Rezepte sind ebenfalls übersichtlich gehalten, angegeben ist die Zubereitungszeit und der Brennwert (allerdings nur in kcal).

Ich finde dieses Buch eine Bereicherung für meine Küchenbibliothek, und es zeigt eben auch, dass "Landküche" durchaus modern sein kann. Eine Rezeptesammlung für den besonderen Anlass und für jeden Tag, die mit Sicherheit nie aus der Mode kommt!


Der Mann im grauen Flanell
Der Mann im grauen Flanell
von Sloan Wilson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewissensentscheidungen, 11. Mai 2013
"Der Mann im grauen Flanell" ist Tom Rath: Büroangestellter, verheiratet, drei kleine Kinder. Seine Frau Betsy liebt ihn, und er liebt sie. Zufrieden sind sie dennoch nicht, vor allem Betsy nicht: Sie wohnen in einem langweiligen Haus in einer langweiligen Straße, es ist tagein, tagaus dasselbe Einerlei, vom sozialen Aufstieg sind sie meilenweit entfernt.

Als Toms gutbetuchte Großmutter stirbt und ihm - so glauben die beiden Raths - ihr Anwesen vermacht hat und als Tom einen besser bezahlten Job antreten kann, scheint sich das Blatt zu wenden: Betsy verkauft kurz entschlossen das ungeliebte Haus und organisiert den Umzug in das noble, aber heruntergekommene Anwesen.

Währenddessen versucht Tom, in seinem neuen Job klarzukommen: Aber das einzige, was er wochenlang zu tun hat, ist für seinen Boss eine Rede zu schreiben, die dieser immer wieder auf charmante Art und Weise zerreißt - und schließlich selbst schreibt. Außerdem gibt es noch ein Problem: Im Fahrstuhl des Bürogebäudes, in dem Tom nun arbeitet, trifft er Caesar, mit dem zusammen er im Krieg Fallschirmspringer war, und der ihn an eine längst vergessen geglaubte Affäre erinnert ...

Da kommt ziemlich viel zusammen für den "Mann im grauen Flanell", zwar suggerieren Titel und Titelbild, er sei nur einer von vielen, aber ein "typischer" Amerikaner ist dennoch nicht. Und Betsy ist auch nicht die typische Amerikanerin der 50er Jahre. Auch wenn Tom zu ihr sagt: "Du redest wie die typische Amerikanerin." (S. 297) Sie ist die "Macherin" hinter ihrem Ehemann. Um es mal in Klischees auszudrücken.

Tom hat eine besondere Charaktereigenschaft: Er ist ehrlich und anständig. Was sagt man seinem Chef, wenn dieser hören will, wie dessen - im Konzept furchtbare - Rede ankommen würde? Ein schwammiges, diplomatisches Kompliment, das aber nur dazu führen würde, dass die Rede mehr oder weniger genau so gehalten würde und damit ein Flop? Oder die Wahrheit? Das könnte den Job kosten, denkt Tom. Eine Entscheidung steht an ... nicht nur in diesem Fall.

Tom aber scheint allen Widrigkeiten, die sein derzeitiges Leben beeinflussen, seltsam gelassen, ja fast gleichgültig gegenüber zu stehen, selbst seinen Kriegserlebnissen in Europa und in Fernost, und ganz offensichtlich ist er ein Freund des Understatements. Manchmal möchte man ihn bei den Schultern nehmen und rütteln. Dennoch ist er alles andere als oberflächlich, und seine wie selbstverständliche Anständigkeit lässt ihn die Dinge regeln.

Der Roman zeichnet zwar durchaus ein (Familien-)Bild der 50er Jahre, aber nicht in eben typischer Weise: Genau so gut könnte er in Sprache, Handlung, Personenzeichnung im Jetzt angesiedelt sein. Gewissensentscheidungen stehen an, nur leider löst sich manches im Verlaufe des Romans ein bisschen zu einfach auf, ohne Toms Zutun.

Es handelt sich hier um eine Neuübersetzung des bereits in den 50er Jahren auch in deutsch aufgelegten Romans mit dem ursprünglichen Titel "Der Mann im grauen Anzug", kommt aber nicht aufdringlich modern, sondern angenehm und gut lesbar daher.

Dieser Roman wurde verfilmt - mit dem großartigen Gregory Peck in der Rolle des Tom Rath. Ich kenne den Film nicht, und ich gebe zu, dass ich ausgerechnet diesen Schauspieler nicht vor Augen hatte, als ich diesen Roman las. Leider scheint - genau wie der Roman - auch der Film ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Mindestens dem Roman kann man nur wünschen, dass sich das mit dieser Neuauflage ändert.


Früchte süß, saftig, köstlich: süß - saftig - köstlich
Früchte süß, saftig, köstlich: süß - saftig - köstlich
von Rose Marie Donhauser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von klassisch bis modern und innovativ: Da ist für jeden was dabei!, 11. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein bisschen schwer fällt mir der Einstieg zu der Bewertung dieses Buches, denn obwohl ich es uneingeschränkt mit fünf Sternen bewerten möchte und werde, gibt es zwei Dinge, die mir an diesem Buch nicht gefallen. Damit das erledigt ist, also gleich zu Anfang: Ich finde das Buch reichlich unübersichtlich gegliedert. Es ist nicht nach Früchten bzw. Früchtearten sortiert, aber auch nicht richtig nach Zubereitungsart. Es gibt vier große Kapitel: Ab ins Glas, Zum Vernaschen, Zum Genießen, Zum Verwöhnen. Im ersten Kapitel tauchen die Marmeladen und Gelees auf, ansonsten ist aber nicht klar, wo der Unterschied zwischen den Kapiteln besteht. Gebackene Obstkuchen zum Beispiel findet man in allen drei letztgenannten Kapiteln, süße Desserts ebenfalls.Außerdem ist ein bisschen zu oft auch Alkohol, meist als Likör, aber auch in Form von Wodka oder Wein, in den Rezepten enthalten. Wenn man auch für Kinder kocht und backt, ist also Improvisieren angesagt, auch wenn gelegentlich Alternativen genannt werden. Erwachsene werden aber ihre Freude dran haben!

So, nachdem das jetzt erledigt ist, kann ich meine uneingeschränkte Begeisterung kundtun. Denn die Rezepte in diesem Buch sind einfach toll: Abwechslungsreich, innovativ, modern, von einfach bis kompliziert, oft mit Vorschlägen zum Variieren, für viele Früchtearten, die auch schön erklärt werden, egal, ob es sich um bekannte oder unbekanntere Sorten handelt oder zum Beispiel um neuere Züchtungen.

Besonders schön ist, dass – neben modernen Desserts – auch die klassischen Rezepte wie Birne Helene oder Apfelkuchen dabei sind. Nicht alles trifft meinen Geschmack, Birnen mit Krabben zu kombinieren, finde ich zum Beispiel reichlich gewagt. Aber insgesamt ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei, wobei es sogar ein paar herzhafte Hauptspeisen gibt.

Die Rezepte sind übersichtlich gehalten, die Fotos sehr ansprechend. Insgesamt ist dies ein Buch, das zum in Ruhe das Richtige aussuchen und dann einfach Nachmachen und Ausprobieren einlädt.

Eine sehr schöne Rezeptesammlung, die eine große Vielfalt bietet! Schon das Buch selbst ist ein Genuss.


Grundig MM 5150 Multi-Cut Compact Duo Zerkleinerer (400 Watt, 0,5 l Kunststoffbehälter)
Grundig MM 5150 Multi-Cut Compact Duo Zerkleinerer (400 Watt, 0,5 l Kunststoffbehälter)
Preis: EUR 29,99

5.0 von 5 Sternen Ein "scharfes" Gerät!, 8. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieser Multizerkleinerer, der komplett zerlegbar ist, besteht aus einem Becher mit Maßeinheiten (Liter, OZ, Cups), einem Deckel, zwei scharfen Messern und dem Aufsatz, der elektrisch betrieben wird. Ebenfalls dazu gehört eine rutschfeste, sehr praktische Unterlage. Die Handhabung ist ausgesprochen einfach und unkompliziert. Der Becher wird befüllt (am besten, nachdem die Messer eingesetzt sind), der Deckel aufgeschraubt und der Aufsatz aufgesetzt. Durch Knopfdruck kann das Gerät betrieben werden. Dabei muss allerdings der Aufsatz festgehalten werden.

Der Praxistest:

Gemüse:

Ich mache oft Möhrensalat. Dafür die Küchenmaschine zu bemühen, ist mir zu aufwändig, sodass ich bisher von Hand geraspelt habe. Das wiederum "kostet" Zeit.

Zum Zerkleinern der Möhren erscheint mir dieses Gerät aber sehr gut geeignet: Innerhalb weniger Sekunden (!) waren die Möhren kleingehackselt, was mich sonst mindestens eine Viertelstunde gekostet hätte. Der Apfel kam dann auch gleich hinterher.

Allerdings ist es - gerade bei diesen härteren rohen Gemüsen (zum Beispiel auch Kohlrabi) - so, dass es eher gehackt als geraspelt ist. Uns stört das allerdings nicht.

Kräuter:

Auch so eine zeitaufwändige Angelegenheit. Aber auch hier wieder: Mit dem Multizerkleinerer sind die frischen Kräuter innerhalb kürzester Zeit sehr fein gehackt (was ich übrigens so gar nicht erwartet hätte). Zwar kleben die Kräuter logischerweise am Becherrand fest, die kann man aber mit einem Schüsselschaber recht gut lösen. Ein bisschen stören mich da allerdings die (vermutlich des besseren Aussehens wegen) "Einbuchtungen" am Becherrand, die hätte man auch weglassen können.

Weil der Behälter nicht allzu groß ist (max. Füllmenge ca. 500 g, eher weniger), muss eine größere Menge zwar in mehreren Etappen gehäckselt werden, was für mich aber keinen Mangel darstellt.

Reinigung:

Problemlos in der Geschirrspülmaschine!

Es steht zwar auch in der (erfrischend kurz gehaltenen) Bedienungsanleitung, ich füge jedoch - im Auftrage meines Gatten - ausdrücklich hinzu: Die Messer des Gerätes sind SEHR scharf und müssen sehr umsichtig angefasst werden. Er - mein Gatte also - hat sich nämlich eine schwere (;)) Schnittverletzung beim Herausnehmen der Messer aus der Geschirrspülmaschine zugezogen.

Mit der "Leistungsstärke", die dieses Gerät hat, hätte ich bei Weitem nicht gerechnet! Für unseren Haushalt und unsere Zwecke ist dieses Gerät eine Bereicherung und mir eine Empfehlung wert.

Bitte vorher die Bedienungsanleitung lesen!

P.S. Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.


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