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Rezensionen verfasst von
Gigaherx (Berlin)

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Seite: 1
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Control
Control
von Daniel Suarez
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die erste Hälfte ist gut ..., 29. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Control (Taschenbuch)
danach geht es rapide den Berg hinab oder hinauf oder wo immer gerade unten ist ...

Ich schätze an Suarez erstens seine Nahzeit- Technologiefolgenabschätzung: was entwickelt sich aus unserer heutigen Technik und Forschung, ein paar Jahre weitergedacht. Dazu -zweitens- ein wenig Story, idR. kurzweilig/unterhaltsam und das ganze -drittens- flüssig geschrieben - passt ... zumindest für mich bei den letzten 3 Büchern (OK bei Kill Decision kam schon das erste Augen zudrücken ;-)
Bei Control verliert Suarez die Kontrolle:
1) Die Technologiestränge verästeln sich kaum und interagieren nur zu Gadgetzwecken - im Ergebnis konzentriert sich die Geschichte auf genau eine Entwicklung und wird dabei dann auch arg fantastisch (hier iSv. unrealistisch).
2) Die Story selbst braucht im Verlauf so viele Inkonsistenzen, daß es spätestens in der zweiten Hälfte des Buches manchmal wehtut. Ein Beispiel (um Spoiler zu vermeiden verfremde ich mal - bitte nicht böse sein): Das Allwissende übersieht die Sache mit dem Fluchttunnel, weil es grade ein menschlisches Bedürfniss hat ... und ausserdem gab es den Tunnel ja schon vor dem Internet ... au weia, nee - nicht my cup of tea.
3) Und hinsichtlich des flüssigen / unterhaltsamen Schreibens möchte ich einen anderen Rezensenten zitieren: hollywoodesque. Das macht teilweise Spass, weil es einfach ist - anderseits ist es dann vlt auch lohnender den Film zu sehen, wenn denn tatsächlich mal einer kommt. Ich vermute eher nicht, denn letztendlich fehlt hier (im Gegensatz zu Daemon und Darknet) die Substanz.

Letzlich für Fans ein Muss, und die erste Hälfte macht auch Spaß - aber spätestens seit Suarez die Filmrechte an Daemon zurückbekommen hat, sollte er wissen, daß er auf seine literarischen und visionären Stärken bauen muss: Action-Blockbuster-Drehbücher schreiben können andere viel, viel besser.


Kill Decision
Kill Decision
von Daniel Suarez
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Focussierter - aber nicht besser, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill Decision (Taschenbuch)
Auch ich habe Suarez über Daemon und Darknet kennengelernt - und auch ich muss vergleichen :-)

Zunächst: Ich habe die knapp 500 Seiten Kill Decision in zwei Tagen durchgelesen, das sagt erstmal etwas über meine Meinung zum Buch. Mich reizte insb. die Einbettung von "nahzeitlicher" Technologiefolgenabschätzung in eine spannenden Geschichte.

Hinsichtlich des Technologieaspekts fällt auf wie eng die Sichtweise von Suarez hier ist: Es geht um Drohnen, die anderen Wissenschaftsbereiche arbeiten lediglich diesem Thema zu - das "wie" will ich nicht kommentieren, wäre wohl ein Spoiler zu viel. Sobol's Deamon hatte deutlich weitreichendere Folgen, insb. in sozialen und ökonomischen Systemen, und damit lebensnahen Bereichen. In Kill Decision beschränkt sich Suarez im wesentlichen auf Konsequenzen der Drohnenentwicklung im industriell-militärischen Komplex, die dann natürlich auch weiter "durchschlagen" :-) Die Social Media Geschichte wirkte imho. angeheftet und bietet nicht wirklich einen Ausblick, dieser Teil erscheint eher eine Status-Quo Meldung zu sein.

Hinsichtlich der spannenden Geschichte habe ich das Gefühl, daß Suarez reifer geworden ist. Nein, er kommt noch lange nicht an einen Follet or Le Carré ran - wirklich nicht ..., aber er entwickelt sich. Nach wie vor hat man den Eindruck, daß viel von dem was er schreibt mit Hollywood vor Auge entstanden ist - aber das ist ja per se nicht schlimmes. Nur leidet hin und wieder die Glaubwürdigkeit der Geschichte unter dem Wunsch nach interessanten Sets und bombastischen CGI Bildern.

Zusammenfassend kommt Suarez (in meinen Augen) hier an seine Vorgängerwerke nicht heran:
Ja, er schafft es eine unterhaltsame und teilweise auch spannende Geschichte zu erzählen, und ja, er schärft nochmals den Blick auf die Welt der Drohnentechnik und insb. deren Proliferation, und auch das, ja: Zusammen funktioniert es auch irgendwie.

Und doch sitze ich hier und würde lieber Demon und Darknet empfehlen als Kill Decision :-)


Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi
Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zwiespältige Geschichte, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Installation, Benutzerinterface und Hilfefunktionen sind auch (oder gerade?) für computeraffine Menschen eine Zumutung, das Wort unerträglich trifft es in meinem Fall besser.

Irgendwie funktioniert es dann nach ein paar Stunden dann doch irgendwie, aber so richtig Spaß hat die Nutzung in dem einen Jahr nach Kauf nie wirklich gemacht. Nach Einführung eines Android ins Heimnetz habe ich mich jetzt mal wieder ransetzen müssen und nach mehreren Stunden mich entnervt entschieden hier mal Frust in Form von zwei Sternen abzulassen.

Und ja, auch das mit Android funktionierte dann irgendwie ...

Unabhängig von der Platform: Mein Hauptproblem neben der angesprochenen fehlenden Nutzerorientierung ist die mangelhafte FTP Unterstützung - ich will doch nur die Bilder direkt auf mein NAS im Keller schieben ...

Nun: Neben der Karte selber ist dafür ist zwangsweise (!!!) ein eingeschalteter Rechner mit einem Online Account (!!!) notwendig, der die Bilder zunächst über das Lan empfängt - dieser Rechner schickt die Dateien dann per FTP an einen Eye-Fi Server in XYZ-Land. Dieser Eye-Fi Server schickt die Dateien dann wiederum zurück in meinen Keller an das NAS ... Hier gibt es dann noch so einige Späßken hinsichtlich Ordner und Namensgebung zu berücksichtigen, die imho. ausser den Erfindern niemand wirklich lustig findet.

Mit anderen Worten: mein Router übermittelt ein Bild 3 mal (davon 2 externe / internationale Verbindungen) um die Strecke vom großzügig 10 Metern zu überwinden. Nebenbei muss auch noch ein Rechner laufen, der neben seiner (unerwünschten) Relay Funktion wahrscheinlich die Konfiguration für den ganzen Traffic in Form eines Online Accounts (Ironie an: Online bedeutete nochmal was? ... und wieder aus) bereithält ...

Geht's noch ????

2 Sterne weil es halt grundsätzlich funktioniert, d.h. die Karte speichert Daten und schickt sie per Wi-Fi an einen Computer. Wenn man kein intelligentes Bedienkonzept erwartet könnte man mir auch vorwerfen, keine 3 Sterne vergeben zu haben ...


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerade die vierte davon bestellt ...., 27. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Macht genau das was so eine Leiste tun soll und schaltet auch noch den Strom ab - solche Schalter helfen den "Reststromverbrauch" (Standby, zu bequem zum ausschalten etc) zu minimieren ... Der Grund warum ich mir nun aber genau die Dinger kaufe ist allerdings ein anderer - ich zitiere Spiegel online (TECHNIKÄRGERNIS STECKERLEISTE: Bitte hinten ganz fest drücken!)

"Nur sitzt bei den meisten dieser Steckerleisten der Schalter am falschen Ende, dort wo das Kabel herauskommt, das die Steckerleiste mit der Steckdose verbindet und mit Strom versorgt. Die Folge: Wer die Steckerleiste hinterm Fernsehtisch versteckt, kann den Schalter nicht einfach so bedienen, weil er an der zu versteckenden Seite liegt. Zum Ausschalten bitte die Steckerleiste unter Fernseh- oder Schreibtisch hervorziehen!"

Und genau das macht die Zweibrüdersteckleiste so sexy: hier ist es nicht so wie oben beschrieben, sondern der Schalter liegt gegenüber vom Steckdosenkabel bzw. ist durch ein Kabel auch noch mal von der eigentlichen Leiste getrennt. Damit kann das Ding verschwinden und nur ein dezenter Fussschalter liegt herum. Denn keine Steckdosenleiste dieser Welt ist so sexy das ich sie sehen will :-)


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