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Beiträge von Kleeblatt Monika
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Rezensionen verfasst von
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   

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Glück ist nichts für Feiglinge: 4 CDs
Glück ist nichts für Feiglinge: 4 CDs
von Nicola Förg
  Audio CD
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Wo ist Goggo?, 25. Juli 2016
Lady Goggo, Sonjas Katze, kommt öfter nicht nach Hause. Um zu wissen, wo sie sich im allgemeinen rumtreibt und wo man sie im Ernstfall suchen könnte, bekommt sie von Sonja eine Cat-Cam umgehängt.
Durch die Streifzüge der Katze verbringt Sonja abends interessante Stunden vor dem Fernseher, denn dort guckt sie sich an, was Goggo am Tage aufgezeichnet hat. Natürlich erhält man da auch Einblicke in das Leben der Nachbarn und nicht alles wollte man wissen.
Eines Tages jedoch filmt Goggo ihren Nachbarn Sven, wie er auf der Terrasse eine Frau stranguliert.
Sonja ist ratlos, hat Goggo dort einen Mord beobachtet und ihn aufgezeichnet? Am kommenden Tag sind Goggo, aber auch Sven, der Nachbar, verschwunden. Wie es heißt, ist Sven nach Island gereist, also bleibt Sonja nichts anderes übrig, als ihm zu folgen, immer hoffend, dass sie Goggo lebend auffinden wird ...

Sonja ist eine junge Frau, die mehr für sich allein lebt. Ihr Seelengefährte ist ihre Katze Goggo. Des Öfteren musste sie diese schon suchen, weil sie sich irgendwo hat einsperren lassen.
Um zu wissen, wo sie sich am Tage aufhält, hat sie ihr kurzerhand eine Cat-Cam umgehängt. Das abendliche Fernsehprogramm ist damit gesichert.
Als sie jedoch eines Tages einen Mord auf der Speicherkarte vorfindet, weiß sie nicht, wie sie damit umgehen soll. Ohne die Daten gesichert zu haben, steckt sie die Karte wieder in die Cam hinein mit dem Ergebnis, dass am nächsten Tag Katze, Cam und auch Sven verschwunden sind.
Sven ist mit einem Transporter nach Island gefahren und es wird vermutet, dass Goggo dort mit eingestiegen sein könnte. So bleibt Sonja nichts anderes übrig, als sich an Svens Fersen zu heften und Goggo gesund nach Hause zu bringen, was sich als ein sehr schwieriges Unterfangen herausstellt.

In Island angekommen, erhält sie von den verschiedensten Personen Hilfe, ihre Katze wiederzufinden, selbst in den Medien wird über sie berichtet.
In Katla findet sie eine Freundin, die ihr zur Seite steht und die ihr auch die Schönheiten und Eigenheiten von Island zeigt und erklärt.

Sonja ist eine zurückgezogene, ruhige und unauffällige junge Frau. Fast unsichtbar scheint sie, lebt nur mit einer Katze allein.
Erst in Island und auf der Suche nach ihrer Katze nimmt sie Kontakt zu anderen Menschen auf, taut selbst auf und selbstbewusster. Sie hat ein Ziel und das lässt sie nicht einen Moment aus den Augen.
Sie liebt ihre Goggo über alles und versucht nun das Unmögliche, diese in Island zu finden.

Es macht Spaß, Sonja auf ihrer Suche zu begleiten. Zu sehen, wie sie sich im fremden Land zurechtfindet und Freunde findet, lässt auf ein gutes Ende hoffen.
Die Suche hat auch einen positiven Nebeneffekt, sie findet dort in Island, was sie nicht gesucht hat.

Der Roman der Autorin Nicola Förg ist ausgesprochen unterhaltsam. Bekannt durch ihre Krimireihen kommt die Autorin auch in diesem Buch nicht drum herum, kriminelle Aspekte mit einzubauen. So ist die Spannung schon mal gesichert.
Der Autorin gelingt es sehr gut, ihre Liebe zu Island dem Leser zu vermitteln. Man fühlt sich vor Ort versetzt, erfährt ein wenig über die Geschichte, Mythen und Legenden und hat das Gefühl, man wäre dort nicht fremd.

Man ist als Leser dabei, wie Sonja sich auf die Suche macht und aus der schüchternen jungen Frau eine Frau wird, mit der man rechnen muss.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und dabei der Stimme von Jodie Ahlborn lauschen dürfen. Sie hat eine angenehme Stimme, der man sehr gern zuhört.
Es ist ein unterhaltsamer Roman mit Krimiaspekten und ein wenig Liebe.


Glück ist nichts für schwache Nerven: Roman
Glück ist nichts für schwache Nerven: Roman
von Theresia Graw
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Unterhaltung garantiert, 25. Juli 2016
Wenn es dicke kommt, dann so richtig.
Valentina, seit 3 Tagen von ihrem Mann Holger geschieden, hat gerade den ihr in Aussicht gestellten Job an die neue Kollegin verloren.
Niemand ist da, bei dem sie sich mal so richtig ausheulen kann. Eine Freundin tourt auf Hochzeitsreise, eine andere ist gerade Mutter geworden und ihre Mutter schwirrt als Umweltaktivistin lieber in der Weltgeschichte, derzeit in Brasilien, herum.
Zu allem Unglück bekommt sie auch noch einen Tinnitus, der sie für 3 Wochen aus dem Verkehr zieht.
Als ihre Mutter aus Brasilien anruft und sie bittet, nach ein paar Unterlagen in ihrer Wohnung zu gucken, fällt ihr eine Pralinenschachtel in die Hände. Darin befinden sich ein Zeitungsausschnitt und ein Abschiedsbrief. Der Brief ist von ihrem Vater an ihre Mutter.
Es ist das erste Mal, dass Valentina überhaupt etwas von ihrem Vater erfährt, ihre Mutter war in dieser Hinsicht nicht sehr kommunikativ. Nun weiß sie, wer er ist oder war. Ein angesehener Architekt, der zudem gar nicht so weit weg wohnt, wie sie nach einer Googlesuche erfährt.

Der Arzt, den sie wegen dem Tinnitus aufgesucht hatte, verordnete ihr viel Ruhe und die gedachte sie in Italien zu verbringen. Sachen ab ins Auto und schon sollte es los gehen. Aber vorher wollte sie sich noch einen kleinen Blick auf das Anwesen ihres vermeintlichen Vaters gönnen. Ein Vorsatz mit Konsequenzen...

Als sie da vor dem Anwesen steht, wird sie versehentlich für die Pflegerin für Herrn Enzinger, ihren Vater, gehalten und ins Haus gebeten. Dort tut sie so, als wäre sie diese wirklich. Als es jedoch ernst wird, versucht sie zu flüchten. Auf dem Weg zu ihrem Auto trifft sie auf die echte Pflegerin, Eva aus Polen, und sie kann sie überzeugen, für 3 Wochen die Rollen zu tauschen. Sie will in der Zeit ihren Vater kennenlernen und Eva soll sich 3 Wochen München ansehen und solange in Valentinas Wohnung unterkommen. Nach einigem Hin und Her stimmt Eva zu.

Valentina verbringt viel Zeit mit ihrem Vater und nötigt ihn auch mal zu Unternehmungen, die ihm nicht so zusagen, aber da muss er durch. Immer wieder will sie ihm mitteilen, wer sie ist, aber irgendwas ist immer.
Der einzige Wermutstropfen ist Felix, in den sie sich verliebt hat, den Gärtner. Leider entpuppt er sich als Sohn der Familie und damit schwinden alle ihre Hoffnungen.

Seit Valentina in den Enzinger Haushalt gekommen ist, verändert sich einiges. Enzinger, ihr Vater, ist ein grummeliger und nicht sehr gesprächiger Mann. Seit einem Unfall vor 10 Jahren arbeitete er nicht mehr als Architekt. Er ist in seinen Bewegungen stark eingeschränkt und seit 3 Monaten an den Rollstuhl gefesselt. Das macht ihn wütend und ablehnend.
Valentina versucht, ihn aus dem Schneckenhaus herauszuholen und fährt mit ihm durch die Gegend, ob er will oder nicht.
Die beiden kommen sich näher, aber Valentina hat einfach keine Gelegenheit ihm zu sagen, wer sie ist.

Der Roman der Autorin Theresia Graw ließ mich, einmal hineingeschnuppert, nicht mehr los. Obwohl ich schon recht bald eine Ahnung hatte, wie das Ende aussehen wird, hat es Spaß gemacht, Valentina und alle ihre Anstrengungen mit zu erleben und zu verfolgen.
Auf der Suche nach Liebe, Glück und einem Vater begibt man sich gemeinsam mit Valentina auch auf eine Reise nach Venedig.
Valentina ist die Sympathieträgerin des Buches, obwohl auch fast alle anderen Protagonisten in diese Kategorie einzuordnen sind.
Sie ist ehrlich, hilfsbereit und man wünschte sich, sie als Freundin zu haben. Ihr gelingt es mühelos, andere für sich einzunehmen. Leider gibt es in dem Haushalt aber auch eine Person, die ihr nicht wohlgesonnen ist und ihr schaden will.
Was Valentina noch anfangs wie ein Unglücksrabe aussehen lässt, ändert sich zusehens. Sie fühlt sich wohl, leidet aber unter der Lüge, unter der sie sich ins Haus geschlichen hat und ihrem eigentlichen Ansinnen, das sie ihrem Vater gegenüber noch nicht loswerden konnte.
Man muss aber Valentina gern haben, man kann gar nicht anders. Ich habe sie in mein Herz geschlossen, habe mit ihr gemeinsam bei der Psychologin gesessen, habe mit ihr gelebt, geliebt, gehofft und gelitten.

Sehr humorvoll erzählt die Autorin die Geschichte von Valentina und das in der Ich-Form aus der Sicht von Valentina. So ist der Leser aktuell bei allem dabei, kennt ihre Gedanken, Sorgen und Ängste.
Ich habe Valentina auf ihrer Suche nach dem Vater und dem Glück sehr gern begleitet und empfehle das Buch sehr gern weiter.


Irisches Verhängnis: Kriminalroman
Irisches Verhängnis: Kriminalroman
von Hannah O'Brien
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Eine Ermittlerin in Irland, 25. Juli 2016
Grace O'Malley ist gebürtige Irin und kommt nun nach langer Abwesenheit in Dänemark zurück nach Irland. Dort nimmt sie bei Garda eine leitende Stelle ein, die sie, sehr zum Unwillen eines Kollegen, durch ihren einflussreichen Onkel Jim O'Malley bekommen hat.
Es dauert auch nicht lange, da wird sie mit dem ersten Mordfall konfrontiert. Eine junge Studentin für Meeresbiologie wird im Wagen einer Geisterbahn tot aufgefunden. In den Fall involviert sind auch Grace Onkel Jim O'Malley wie auch weitere einflussreiche Personen, bei denen die Studentin putzen ging.
Verwunderlich ist nur, dass das Konto der Toten einen Betrag vorwies, der mit alleinigem Putzen definitiv nicht zu erreichen wäre.
Welcher Zusammenhang besteht da und was ist mit den weiteren zwei Toten, für die sie ebenfalls geputzt hatte?
Als wäre das noch nicht genug, gibt es für Grace auch noch private Probleme. Kann sie das alles bewältigen? ...

Grace ist zurück in Irland und übernimmt eine leitende Stelle bei Garda, der irischen Polizei. Sie ist ein Einzelgänger. Ihre einzige Tochter, die sie in jungen Jahren unehelich zur Welt brachte, lebt in der Familie ihres Bruders und seiner Frau. Die sind ihrer Tochter mehr Familie als sie für ihre Tochter Mutter sein konnte. Trotz allem liebt sie ihre Tochter, die schon im pupertären Alter ist, und macht sich Gedanken und Sorgen um sie.

Als sie ihren ersten Mordfall auf den Tisch bekommt, hat sie gleich alle Hände voll zu tun. Viele Dinge sind unstimmig. Eine Studentin, die als Putzhilfe bei einflussreichen Leuten arbeitet, um ihre Eltern und ihre behinderte Schwester zu unterstützen, hat jede Menge Geld auf dem Konto.
Wie kam sie auf ihre Arbeitgeber, wer hat sie vermittelt? Dann sterben zwei weitere Personen, für die sie geputzt hatte. An Zufall glaubt keiner.

Eine große Hilfe sind ihr bei den Ermittlungen ihr Kollege Rory Coyne und der Privatdetektiv Peter Burke, den sie schon aus ihrer Jugend kannte. Rory ist ein gutmütiger Mensch, hat einen Haufen Kinder und das sogenannte "zweite Gesicht". Die letztere Eigenschaft wurde meiner Meinung nach ein wenig vernachlässigt, da hätte man mehr mit machen können, ohne unglaubwürdig zu wirken.
Im Hintergrund ist da natürlich noch der Kollege, der bei der Besetzung von Graces Posten ins Hintertreffen geriet. Er will nichts mehr, als dass Grace bei der Aufklärung des Falls versagt.

Dieser Band ist der Auftakt einer geplanten Reihe um die irische Ermittlerin Grace O'Malley. Meine ersten Gedanken zum gewählten Namen von Grace gingen auch gleich auf die berühmt / berüchtigte Piratin und Clanchefin aus dem 16. Jh. gleichen Namens. Warum die Autorin diesen Namen für ihre Protagonistin gewählt hatte, erschließt sich mir nicht. Die beiden Frauen hätten nicht unterschiedlicher sein können.

Die Protagonistin Grace ist eine taffe Frau, die für Gerechtigkeit steht und diese auch durchsetzen will. Ihr Verhältnis oder besser gesagt, ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die sie ihrem Bruder überlassen hat, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Sie macht sich zwar Sorgen, aber die Prioritäten haben sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf das berufliche konzentriert als auf das private.

Der Roman ist ein Krimi mit gleichbleibender Spannung.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Schönheiten von Irland dem Leser nahezubringen. Ebenso erhält der Leser einen kleinen Einblick in die Geschichte Irlands und deren Traditionen.

Das Buch lässt sich gut lesen. Die Liebe der Autorin zum Land ist durchaus erkennbar. Die Recherchen sind gut, lassen sich nachvollziehen und sind glaubhaft.
Ein kleiner Tripp nach Irland mit Mord, Macht und Gier, Missgunst, Vetternwirtschaft u.v.a.m


VINGO®LED Akku Baustrahler 30w Tragbare Scheinwerfer handlampe 4000MA Kaltweiß 2700 Lumen mit Lampenstativ
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Wird angeboten von ders2016
Preis: EUR 51,99

5.0 von 5 Sternen Eine tolle Ergänzung für jeden ambitionierten Hobby-Heimwerker!, 20. Juli 2016
Was ich gut fand:
Der Scheinwerfer und auch das Stativ kamen ordentlich verpackt an. In Ergänzung zum großen Stativ war auch ein kleines Stativ (quasi ein Standfuß) dabei. Der Scheinwerfer war sogar vorgeladen.
Zum 30 Watt LED Scheinwerfer gibt es 2 Ladegeräte. 1x 220V und 1 x 12 V.
An den Ladegeräten wird je der Ladezustand mit roter/grüner LED angezeigt.
Wenn der Scheinwerfer leer ist, funktioniert er sofort wieder, wenn man ihn zum Laden anschließt. Gemäß Herstellerangabe soll man den Scheinwerfer aber nur mit Akku betreiben. Warum bleibt offen.

Zum großen Stativ:
Das Stativ hat klappbare Füße und lässt sich somit auf ca. 50cm klappen bzw. die Stangen zusammen schieben.
Da die Füße nicht gesondert in der Länge verstellbar sind, ist es nicht immer optimal aufstellbar. Das wäre dann aber auch eher der Profibereich.
Der Scheinwerfer ist bei komplett ausgeschobenem Stativ ca. bei 1,80 m Höhe. Damit ist eine tolle Ausleuchtung möglich, was sicherlich auch allein am 30Watt LED Scheinwerfer liegt. Die Lichtleistung soll mit einem normalen 300Watt Scheinwerfer vergleichbar sein. Das kann ich ohne Zweifel bestätigen.

Zum Akku:
Nach der ersten Ladung hielt der Akku weit über die vom Hersteller zugesicherten 4 Stunden.

Fazit: Das Set ist eine tolle Ergänzung für jeden ambitionierten Hobby-Heimwerker!
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Wenn du mich tötest
Wenn du mich tötest
von Karen Winter
  Audio CD
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Wo ist Laura?, 20. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Wenn du mich tötest (Audio CD)
Alle im Pub schauen auf, als der völlig neben sich stehende deutsche Tourist Julian Tahn eintritt und meinte, seine Frau wäre verschwunden.
Er und seine Frau Laura wären zelten gewesen und von dort wäre sie spurlos verschwunden. Nachdem er sich schon erfolglos umgesehen hatte, bittet er nun um Hilfe.
Die Polizei wird eingeschaltet, aber die Frau bleibt verschwunden. Kein Hinweis, wohin sie gegangen und was mit ihr passiert sein könnte.
Es dauert nicht lange, als die Polizei die Vermutung aufstellt, dass Julian etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun haben könnte. Als dann auch noch eine tote Frau an Land gespült wird, die offensichtliche Ähnlichkeit mit Laura aufweist, steht er erst einmal unter Mordverdacht und wird verhaftet.
Wo ist Laura und ist er Schuld an ihrem Verschwinden? ...

Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und im Zuge derer wird festgestellt, dass Julian, wenn er unter Stress steht, auch gewalttätig wird. Es gab bei einer kürzlich durchgeführten Bootstour mit seiner Frau Streit, die dem Bootsführer Angst machte.
Auch war Julian schon einmal verheiratet und seine erste Frau kam unter ungewöhnlichen Umständen ums Leben. Auch damals wurde ihm Mord unterstellt, er wurde aber freigesprochen.
All das wird ihm jetzt zur Last gelegt und doch behauptet er vehement, dass er seine Frau Laura nicht getötet hätte.

Das und noch einiges andere bringt der ermittelnde Inspector John Gills zum Vorschein und seine Vermutung verstärkt sich, dass Julian seine Frau umgebracht hat bzw. für deren Verschwinden verantwortlich ist.

Dieser Roman von Karen Winter wird als Psychothriller deklariert. Thriller ja, aber als Psychothriller würde ich ihn nicht unbedingt deklarieren.

Die Ermittlungen sind in vollem Gange und bringen nicht nur den Inspector ins Schwitzen, sondern verunsichern auch den Leser. Mehr als einmal war ich hin- und hergerissen zwischen Julians Schuld bzw. Unschuld und habe mir meine Gedanken gemacht, wie das alles zusammenhängen möge.
Es gibt einige Überraschungen, die man nicht hätte voraussehen können.
Zum Beginn des Buches ist nicht absehbar, wie und in welche Richtung sich das Buch entwickeln würde, das macht es interessant.

Die Protagonisten waren so eigen, dass ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden konnte. Auch wenn einiges aus der Vergangenheit von Julian ans Licht kam, so blieb er mir doch fremd und ich konnte keine Beziehung zu ihm aufbauen.
Die Beschreibungen der Landschaft hingegen macht Lust, sich dort vor Ort umschauen zu wollen.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert und mich von der Stimme von Pascal Breuer berieseln lassen. Er hat eine angenehme Stimme und bringt auch die Stimmungen sehr gut rüber. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Stimme unangenehm, er hatte sehr gut gelesen.

Es ist ein Buch über eine Ehe, die nicht ganz alltäglich ist. Eine Geschichte, die von Gewalt, Schuld und Unschuld erzählt.


Wenn du mich siehst
Wenn du mich siehst
von Nicholas Sparks
  Audio CD
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Der neue Sparks, 20. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Wenn du mich siehst (Audio CD)
Die Anwältin Maria Sanchez hat während ihrer Heimfahrt eine Reifenpanne. Sie freut sich, als ein Auto anhält und ihr Hilfe angeboten wird. Fast ist sie versucht, die Hilfe abzulehnen, denn Colin Hancock, der Einzige, der angehalten hatte, macht ihr Angst. Er sieht aus wie ein Schläger, muskelbepackt und bedrohlich. Was, wenn der Kerl aus dem Auto steigt? Es ist dunkel, niemand wird sehen, wenn er ihr was antut. Was will er? Will er wirklich nur helfen? Sie ringt mit sich, hat mehr Angst, als sie sich zugestehen will.
Niemals hätte sie an dem Abend damit gerechnet, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie sieht ihn wieder und lernt ihn kennen. Die Liebe wird von ihm erwidert, da holt ihre Vergangenheit sie ein...

Maria ist der Typ Frau, der alles gelingt. Sie hat einen tollen Job und eine Familie, auf die sie sich verlassen kann. Sie steht für das ein, an was sie glaubt, privat wie auch beruflich.
In ihrer Eigenschaft als Anwältin hat sie sich nicht immer Freunde gemacht. Es gibt da jemanden, der es nicht gut mit ihr und ihrer Familie meint. Jemand, der sie stalkt und der nur eins will - Rache. Rache an Maria und ihrer Familie.

Colin ist der Mann, vor dem man nicht unbedingt Angst haben muss, aber man hat Respekt vor ihm. Tätowiert und muskelbepackt, sieht er nicht nur so aus, als würde da, wo er hinschlägt, kein Gras mehr wachsen, dem ist auch so.
In seiner Vergangenheit hatte er Aggressionsprobleme und auch schon mal Probleme mit dem Gesetz, aber er hat sich selbst aus dem Sumpf gezogen, in den er einzusinken drohte. Er verschrieb sich dem Kampfsport, um seine Aggression abzubauen. Er ist auch einem Kampf nicht abgeneigt, auch wenn er dabei mal so richtig vermöbelt wird.

Nach so einem Kampf lernt er Maria kennen, im Dunkeln, mit Blutergüssen im Gesicht. Aber der Schein trog, denn hinter dem harten Mann verbirgt sich ein sehr weicher Kern.
Durch Marias jüngere Schwester lernen die beiden sich richtig kennen und Maria kann gar nicht mehr verstehen, wie sie vor Colin Angst haben konnte.
Colin ist der Mann, der beschützt, was ihm gehört. Auch wenn die beiden sich schwer damit tun, ihr Gefühle preiszugeben, sie spüren, dass sie gemeinsam eine Einheit bilden.

Über Maria schwebt eine dunkle Wolke, denn es gibt einen Stalker und Colin hofft, dass er das Unheil von ihr abwenden kann. Aber wie weit kann er gehen?

Wer mit diesem Roman eine Liebesgeschichte erwartet, wird nicht enttäuscht. Aber er bekommt noch ein wenig Thriller dazu.
Ein Unbekannter stalkt Maria und Nicholas Sparks macht diesen Roman mit ein paar Thrillerelementen zu einem spannungsgeladenen Roman.
Die Frage, wer und warum Maria stalkt, steht lange im Raum, denn schon im Epilog wird man mit dem unbekannten Stalker bekannt gemacht.

Der Roman wird von einer dritten Person wiedergegeben, mal in der Perspektive von Colin, mal in der von Maria. Der Leser erhält dabei Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Ansichten der Protagonisten.
Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch. Man muss sie einfach mögen.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen und durfte der Stimme von Alexander Wussow lauschen, der dieses Hörbuch eingesprochen hat. Es war für mich das erste Hörbuch, das ich mit seiner Stimme gehört habe und ich kann nur sagen, ich bin regelrecht begeistert. Wunderbar gelesen, gefühlvoll und mit einer Stimme, der man einfach nur gern lauschen möchte, hat er dieses Hörbuch zu einem absoluten Erlebnis gemacht.


Ein Sommer in Irland: Roman
Ein Sommer in Irland: Roman
von Ricarda Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Eine Suche in Irland, 18. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Irland: Roman (Taschenbuch)
Caroline, die seit der Scheidung allein erziehende Mutter einer pubertierenden und aufmüpfigen 16-jährigen ist, arbeitet bei einem Kunsthändler. Die Arbeit macht ihr sehr viel Spaß, ist aber auch sehr zeitintensiv, so dass sie nicht soviel Zeit für ihre Tochter Kim aufbringen kann wie sie gern wollte.
Das Verhältnis der beiden zueinander ist sehr gespannt, so dass sich Kim liebend gern bei ihrem Vater aufhält.
Als Caroline von ihrem Chef den Auftrag erhält, in Irland nach einem sehr alten Buch zu suchen und es bei einer Auktion auf Cardew Castle nach Möglichkeit zu ersteigern, ist sie erst skeptisch, wie sie das mit Kim regeln soll.
Sie nimmt Kim mit, es sind Ferien und obwohl es definitiv nicht Kims erste Wahl ist (viel lieber wäre sie mit ihren Freundinnen nach Florida gefahren), muss sie sich fügen und fährt schmollend mit.

Caroline fühlt sich in Irland wohl und die Menschen im Ort sind auch nett und hilfsbereit zu ihr, bis sie merken, dass Caroline zu Cardew Castle Fragen stellt. Sie bekommt so gut wie keine Antwort, die Menschen sind plötzlich verschlossen. In der Buchhandlung trifft sie auf einen alten Buchhändler, der sich nicht gleich abweisend ihr gegenüber zeigt. Im Gegenteil, er übergibt ihr ein altes Buch, das sie unbedingt lesen soll. Sie legt es beiseite und vergisst es.
Sie versucht, sich in Cardew Castle umzusehen, aber das Castle ist zugesperrt. Über einen Nebenweg trifft sie auf den mürrischen Hausverwalter, der scheinbar noch in dem baufälligen Gebäude wohnt. Auch er gibt ihr keine Auskunft über das Castle oder über das Buch, das sie sucht. Er verweist sie vom Grundstück und darauf, dass es Privateigentum wäre und sie dort nicht erwünscht ist.

Durch ihre Fragerei und ihre Suche nach dem Buch macht sie sich nicht gerade Freunde, sie begibt sich sogar in Gefahr und gerät ins Visier von jemandem.

Als ich den Titel des Buches das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das von mir gelesen werden muss. Einmal Irlandfan, immer Irlandfan und das nicht nur vor Ort, sondern auch was Literatur betrifft.
Viele der beschriebenen Orte habe ich selbst schon besucht und weiß um die Faszination, die diese auf Reisende ausüben. Ricarda Martin ist es hervorragend gelungen, diese mit ihren Beschreibungen wieder aufleben zu lassen und bei mir eine wehmutsvolle Erinnerung heraufzubeschwören.
Sehr gut nachempfinden konnte ich die Starre, die einen befällt, wenn man sich im "Long Room" des Trinity Colleges befindet. Diese Bibliothek ist so gigantisch und der Blick ins "Book of Kells" so nachhaltig, das vergisst man nie wieder.

Die Suche nach einem ähnlich gearteten Buch wie das "Book of Kells" bringt Caroline nach Irland.
Sie nimmt ihre Tochter Kim mit und hofft, dass sie dort die Zeit nutzen kann, sich mit Kim auszusprechen und wieder Nähe mit ihr zu schaffen.
Das wird ihr anfangs von Kim nicht leicht gemacht, aber Kim hat nicht wirklich eine Alternative dort.
Die Suche wird ihr auch erschwert, da die Dorfbewohner plötzlich nicht mehr so mitteilsam sind, wenn sie erfahren, was sie dorthin verschlagen hat. Sie stößt auf Geheimnisse und Dinge, die vertuscht wurden, aber warum und wie hängen sie zusammen?

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, Anfang des 20. Jh. und im heute. Zu Beginn des letzten Jh. war das Leben für Frauen nicht einfach. Männer oder Väter verfügten und bestimmten über sie.
Zwei junge Frauen kommen durch die Unruhen in Nordchina nach Irland auf Cardew Castle.
Wie die Schicksale dieser beiden Frauen mit den Geschehnissen in der Gegenwart verbunden sind, werde ich jetzt jedoch nicht verraten.

Geschickt verknüpft die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander. Sie zeigt die politischen Unruhen in Irland auf und vermittelt dem Leser einen kurzen Einblick in die bewegende Geschichte des Landes.

Dass Caroline und Kim mit ihrer Reise auch einen Einblick in ihre eigene, bislang unbekannte, Geschichte erfahren, war für sie nicht vorhersehbar. Aber nicht jeder möchte, dass lang gehütete Geheimnisse ans Licht kommen.

Die Protagonisten sind liebenswert und sympathisch beschrieben. Wenn man auch eine Weile braucht, um sich mit Kim anzufreunden, so wird sie letztendlich eine junge Frau, die man einfach mögen muss.

Neben den geschichtlichen Einblicken wird die Liebe jedoch nicht vergessen. Ob nun jeder ein persönliches Happy End finden wird, bleibt hier offen, das solltet ihr selbst lesen.

Ein wunderbares Buch, ein Trip in die Vergangenheit, ein Besuch in einem traumhaft schönen Land, Spannung, Geheimnisse, Liebe - was will man mehr?
Die Mischung stimmt und lässt den Leser nicht eher ruhen, bis man das Buch ausgelesen hat.
Ich hatte ein paar fantastische Stunden damit verlebt und empfehle es auch sehr gern weiter.


Ein Sommer in Wales: Roman
Ein Sommer in Wales: Roman
von Constanze Wilken
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Wenn die Vergangenheit nicht loslässt, 18. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Wales: Roman (Taschenbuch)
Wie jedes Jahr verbringt Ally Carter, 16-jährig, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem 10-jährigen Bruder Simon die Ferien in Wales. In dem kleinen Küstenort Cardigan Bay befindet sich das Morlan House, um das sich Geschichten von Geistern und dem heiligen Gral ranken. Simon, der sich für die Kreuzritter und den heiligen Gral interessiert, versucht dieses zu erkunden.
Ally, die sich in den Ferien in David verliebt hatte, verbringt lieber die Zeit mit ihm und so kommt es, dass Simon an einem Tag versucht, das Morlan House allein zu erkunden.
Es ist der Tag, an dem Simon abends tot aufgefunden wird. Er, der ein hervorragender Schwimmer ist, ist ertrunken. Ally und ihre Eltern stehen unter Schock.
Es sind 10 Jahre vergangen, Ally ist inzwischen Journalistin für ein Reisejournal. Ihre Eltern, die dem Druck des Verlustes eines Kindes nicht standhalten konnten, haben sich getrennt.
Nun soll Ally einen Bericht schreiben über Cardigan Bay und dem Morlan House. Sie lehnt ab, muss aber schließlich den Auftrag annehmen, wenn sie den Job nicht verlieren will.
Dann trifft sie wieder auf David und alles ist so präsent wie vor 10 Jahren...

Ally hat sich die letzten 10 Jahre nie von ihrer Schuld befreien können, Mitschuld zu haben am Tod ihres kleinen Bruders. Es ist kein Tag vergangen, an dem sie nicht an ihn gedacht hat. Immer wieder kam auch die Frage auf, wie es sein konnte, dass er als sehr guter Schwimmer ertrinken konnte.
Zu ihren Eltern hat sie so gut wie keinen Kontakt, da sie sich von ihnen im Stich gelassen fühlte. Sie lebten in der Welt ihres eigenen Schmerzes ohne daran zu denken, dass sie noch eine Tochter hatten.

Aber sie hat auch nie ihre erste Liebe David vergessen, obwohl er sie an dem Tag, an dem Simon starb, bei ihrem Date versetzt hatte. Nie hat sie die Gründe erfahren, nie erfahren wollen.
So macht sie sich mit Nick, dem Fotografen, auf den Weg nach Cardigan Bay, um einen Beitrag über diesen Ort und Morlan House zu schreiben. Sie hat Angst, große Angst, Angst zu versagen und auch Angst, von der Vergangenheit eingeholt zu werden.

Auch David, der einige Jahre von Cardigan Bay weg war, ist wieder zurückgekommen, um gemeinsam mit seinem Freund Robert ein Geschäft aufzubauen. Er ist inzwischen ein angesehener Architekt und ist für die baulichen Maßnahmen zuständig.
Als Ally das erste Mal nach so vielen Jahren wieder auf David trifft, spürt sie, dass die unterdrückten Gefühle noch immer da sind, aber sie spürt auch, dass David untrennbar mit Simons Tod ist. Sie will das nicht und wehrt sich dagegen.
Als David jedoch andeutet, dass auch er nicht an einen natürlichen Tod von Simon glaubt, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit.

Es gibt wohl nichts schlimmeres, als ein Kind zu verlieren. Das müssen Simons Eltern gerade durchmachen, als ihr Sohn im Urlaub ertrunken aufgefunden wird. Leider vergessen sie über ihre Trauer aber auch, dass sie noch ein Kind haben, das genauso trauert. Ally hat nicht nur ihren über alles geliebten Bruder verloren, sie verlor auch noch ihre Eltern, in deren Augen sie immer ihre eigene Schuld ablesen konnte.
Sie zerbricht fast daran.
Ally geht in ihrer Arbeit auf. Sie liebt es zu reisen und Berichte darüber zu schreiben. Privat ist sie eine einsame Seele, die sich nicht zugesteht, glücklich zu sein. Viele Freunde hat sie nicht, gerade einmal ihre Kollegin steht ihr nah, sonst lässt sie niemanden an sich herankommen.

Der Autorin gelingt es mühelos, Spannung aufzubauen. Über allem steht der Tod von Simon, Unfall oder Mord? Den bereits zu Beginn aufgebauten Spannungbogen kann sie bis zum Ende halten.
Die Recherchen von Ally und David führen sie durch die wunderschöne Landschaft von Wales, die Constanze Wilken dem Leser sehr bildreich weitergibt. Man hat das Gefühl, man würde als Leser selbst dort stehen und alles mit eigenen Augen sehen. Schon anhand dieser Beschreibungen hat man Lust, sich in den Flieger zu setzen und es sich selbst anzusehen.

Das Buch spielt auf 2 Zeitebenen, in den Jahren 2002 und 2012. Der Leser ist bei allem hautnah dabei, gestern wie heute.
Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, teilhaben an ihrem Kummer und Leid, an ihren Ängsten und letztendlich auch an ihren Hoffnungen.

Es ist ein weiteres wunderbares Buch der Autorin, die immer eine Kauf- und Leseempfehlung ist.


Winterglück: Roman (ROSE HARBOR-REIHE, Band 1)
Winterglück: Roman (ROSE HARBOR-REIHE, Band 1)
von Debbie Macomber
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen 3 Leben, 1 Roman, 18. Juli 2016
Nach nur 9 Monaten Ehe ist der Traum von Glück und Liebe für Jo Marie vorbei. Ihr Mann kam in Afghanistan bei einem Auslandseinsatz ums Leben.
Aller Hoffnung beraubt, kündigt sie ihren Job, zieht weg und versucht einen Neuanfang im Küstenörtchen Cedar Cove.
Dank Paul, ihrem verstorbenen Mann, konnte sie über ein kleines Geldpölsterchen verfügen, mit dem sie sich dort vor Ort ein B&B kaufte. Es dauert auch nicht lange, bis sie ihre ersten beiden Gäste begrüßen kann, Abby Cincaid und Joshua Weaver.
Diese stammen ursprünglich aus Cedar Cove, sind aber beide nicht freiwillig zurückgekehrt. Sie treffen sich hier mit ihrer Vergangenheit, die Überraschungen für sie bereit hält...

Ein Roman, drei Geschichten. Mit diesem Roman hält man drei Geschichten, verknüpft zu einer großen, in den Händen. Es sind drei Schicksale, die im B&B von Jo Marie in Cedar Cove zusammentreffen.
Die B&B-Eignerin hat sich dieses Domizil gesucht und versucht sich ein neues Leben ohne ihren Mann aufzubauen. Auch wenn er nicht mehr lebt, hat sie doch das Gefühl, dass er noch immer bei ihr ist und ihr Leben lenkt. So wie sie auch der Meinung ist, dass er, von wo auch immer, die Geschicke um das B&B lenkt. Ihre ersten Gäste haben Probleme, es braucht nicht lange, um das zu bemerken. Sie scheinen beide verloren zu sein und so wie Jo Marie sich fühlt, kann sie auch mit den beiden mitfühlen.
Sie ist sich sicher, dass ihr verstorbener Paul die beiden bewusst zu ihr geschickt hat.

Abby Cincaid verließ seinerzeit das Örtchen, als ihre beste Freundin bei einem Unfall ums Leben kam. Sie selbst war die Fahrerin bei dem tödlichen Verkehrsunfall und fühlte sich, und das nach all den Jahren noch immer, schuldig. Sie hatte auch das Gefühl, dass alle Welt sie dafür verantwortlich machte. Selbst ihre Eltern hielten es dort nicht mehr aus und zogen von dort weg.
Nun kam sie wieder, weil ihr Bruder heiratet und das ausgerechnet in dem Ort, wohin sie nie wieder zurückkehren wollte. Sie hat lange überlegt und mit sich gerungen, ob sie sich der Feindseligkeit wieder aussetzen wollte, aber ihrem Bruder zuliebe tat sie es. Als sie dann auf eine alte Schulfreundin trifft, kommt die Erinnerung wieder hoch und sie fühlt sich gefangen in ihrer Schuld. Aber die Schulfreundin tut so, als wäre alles vergessen, wie kann das sein?

Joshua Weaver lebte damals mit seiner Mutter in Cedar Cove, als sie heiratete. Mit seinem Stiefvater kam er schwer klar, dessen Sohn wurde bei allem vorgezogen. Es kam nach dem Tod seiner Mutter zu einem Eklat, als dieser behauptete, Joshua hätte ihn bestohlen und ihn des Hauses verwies. Er ging von einer Minute auf die andere und drehte sich nicht um. Nicht einmal die Zeit, sich seine Erinnerung an die Mutter mitzunehmen, wurde ihm gewährt.
Nun nach Jahren, der Sohn seines Stiefvaters ist inzwischen tot, liegt der alte Mann im Sterben. Die Nachbarin, die sich ein wenig um ihn kümmerte, schrieb Joshua an, ob er nicht kommen wolle.
Er wollte nicht, tat es aber doch. Er wollte sich zumindest die Erinnerungen an seine Mutter holen, aber auch noch heute ist der Alte verbohrt und will ihn des Hauses verweisen.

Es sind drei Geschichten von so unterschiedlichen Protagonisten, die aber ans Herz gehen. Man kann nicht anders, man lebt und fühlt mit ihnen, geht mit ihnen gemeinsam durch die Hölle, hofft und bangt mit ihnen.
Es ist, als wäre genau jetzt die richtige Zeit, die anliegenden Probleme anzupacken und aus der Welt zu bringen.
Es sind unglaublich viele Emotionen in dem Buch verpackt, die zumindest in mir noch ein Weilchen nachgeklungen haben.
Die Protagonisten sind einsam, haben sich von der Welt verschlossen und wollen niemanden an sich heranlassen. Aber äußere Umstände veranlassen sie, ihre Kugel zu verlassen und sich mit dem auseinanderzusetzen, was genau ihr Problem ist.

Viele Themen werden in dem Buch angesprochen, Liebe, Freundschaft, Tod, Trauer, Schuld, Verzeihen und auch das Thema Neuanfang. Es berührt den Leser und nimmt ihn mit nach Cedar Cove. Dort endeten einst eine paar Dinge und dort gibt es Neuanfänge.

Es ist der erste Band einer Reihe um Rose Harbor und ich kann nur sagen, dass das erste Buch schon neugierig macht auf das folgende.
Ich für meinen Teil hatte angenehme Stunden mit dem Buch verlebt, ein paar Tränchen verdrückt und mich rundum wohl gefühlt.
Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.


Nachts an der Seine
Nachts an der Seine
von Jojo Moyes
  Audio CD
Preis: EUR 7,64

4.0 von 5 Sternen Viel zu kurz, 13. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Nachts an der Seine (Audio CD)
Nell hat ihren Freund Pete mehr oder weniger überrumpelt. Sie hat 2 Tickets für einen Kurztripp nach Paris gekauft und steht nun allein am Bahnhof. Pete kommt nicht. Er hätte auf Arbeit noch etwas wichtiges zu erledigen und würde später kommen.
Nell fährt allein und schon geschieht das nächste Malheur. Ihr Zimmer wurde doppelt vergeben, die andere Frau, die ebenfalls eine Buchungsbestätigung in Händen hält, ließ sich ebensowenig abweisen wie Nell.
Sie finden einen Kompromiss.

Pete kommt auch am Abend nicht, eine Nachricht von ihm lässt Nell wissen, dass er gar nicht kommen wird. Am liebsten würde sie sofort in den nächsten Eurocity einsteigen und zurück nach Hause fahren.
Bevor sie dieses jedoch in die Tat umsetzt, entschließt sie sich, ein Museum aufzusuchen. Dort trifft sie wieder auf den Kellner Fabien vom Vortag.

Fabien, der einer vergangenen Liebe nachtrauert, lädt Nell ein, den Abend mit ihm und Freunden zu verbringen. Nell, die lange unentschlossen ist, willigt schließlich ein und plötzlich meldet sich Pete...

Nell ist eine unsichere junge Frau, die vergeblich die Liebe bei ihrem Freund Pete sucht. Ihre Freundinnen haben ihre eigene Meinung von ihm und lassen sie es auch wissen. Aber sie kann nicht von ihm lassen.
Tief enttäuscht fährt sie allein nach Paris, immer noch in der Hoffnung, er würde nachkommen.
Dort lernt sie Fabien kennen und plötzlich tritt sie aus ihren eigenen Schatten heraus und traut sich endlich einmal was. Etwas, was sie selbst nie von sich gedacht hatte.

Ich hätte leider ein wenig mehr Zeit mit ihr und Fabien verbracht, aber es handelt sich hier um eine Kurzgeschichte, die viel zu schnell vorbei ist.
Aus einem grauen Mäuschen wird eine Frau, die sich was traut. Für Nell wird es einer der schönsten Tage ihres Lebens.
Für mich war es eine kurze Episode, bei der ich sie begleiten durfte.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen, das nur ca. 2 Stunden lang war.
Eingelesen wurde es wieder von Luise Helm, die auch schon die anderen Bücher von Jojo Moyes gesprochen hatte. Für mich ist es immer ein Erlebnis, Luise Helm lauschen zu dürfen.

Obwohl es anfangs ein paar kleine Längen gab, hat es Spaß gemacht, Nell nach Paris zu begleiten und sie zu erleben.
Bei den paar Seiten darf man nicht die gewohnte Jojo Moyes erwarten, für viel Tiefgang waren es zu wenig Seiten.

Trotzdem habe ich mich die 2 Stunden gut unterhalten und empfehle das Buch / Hörbuch gern weiter.


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