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Rezensionen verfasst von
A. Wagner
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GGS LARMOR LCD Displayschutz Glas für Sony Alpha 7 / A7 - LCD-Echtglas-Protektor - 6-Schicht-Prinzip plus Schutzrahmen
GGS LARMOR LCD Displayschutz Glas für Sony Alpha 7 / A7 - LCD-Echtglas-Protektor - 6-Schicht-Prinzip plus Schutzrahmen
Wird angeboten von Dolder GmbH
Preis: EUR 14,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut und passgenau, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Displayschutz zwar hier über Amazon erworben, musste mich jedoch auf einer anderen Internetseite schlau machen, um etwas über die genaue Größe zu erfahren. Dort konnte ich dann anhand der angegeben Maße erkennen, dass er die gesamte Displayrückseite der A7, die ja deutlich größer als 3" ist, abdeckt. Es ist immer wieder ein Ärgernis, wenn solche Angaben nicht gemacht werden, denn ein üblicher 3"-Displayschutz würde eben nur das Display der A7 abdecken, den Rest des klappbaren Displays aber frei lassen. Um das Ganze noch kundenunfreundlicher zu gestalten, werden dann noch Abbildungen gezeigt, die nicht die A7, sondern ganz andere Kameras und auch nicht den tatsächlichen Displayschutz zeigen, der dann geliefert wird. Auch in diesem Fall hier stimmt die Abbildung nicht mit dem gelieferten Displayschutz überein. In punkto Kundenfreundlichkeit hätte Amazon und das Produkt eigentlich nur einen Stern verdient, da das Schutzglas jedoch sehr gut an die A7 passt, vergebe ich 4 Sterne. Also: das Glas bedeckt die gesamte Rückseite des Klappdisplays der A7. Das Glas selber ist so gerahmt, dass lediglich die 3" des Displays frei sind, der Rest wird unter einem geschwärzten Rahmen versteckt. Er passt somit perfekt an die A7.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2014 6:00 PM MEST


Rieker  08056
Rieker 08056
Preis: EUR 44,14 - EUR 78,79

4.0 von 5 Sternen Klasse Schlappen, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rieker 08056 (Schuhe)
Leicht, bequem, scheinen gut verarbeitet, aber das wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen. Mir gefallen sie an meinen Füßen. Größenmäßig fallen sie normal aus, brauchte also weder eine Nummer zu groß, noch zu klein. Einziges Ärgernis ist, und das fiel mir auf den Bildern nicht auf, dass vorne ein Lederstück mit der dicken Aufprägung "Riker" aufgenäht ist. Nun, ich sehe mich nicht als lebende Litfaßsäule und mag es nicht, als Werbeträger rum zu laufen. Leider ist diese Unsitte weit verbreitet. Dennoch behalte ich den Schuh, aber einen Stern abzug gibts dennoch deshalb.


Fujifilm 50 - 230 mm / F 4.5 - 6.7 XC OIS 50 mm-Objektiv ( Fujifilm X-Anschluss,Autofocus,Bildstabilisator )
Fujifilm 50 - 230 mm / F 4.5 - 6.7 XC OIS 50 mm-Objektiv ( Fujifilm X-Anschluss,Autofocus,Bildstabilisator )

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines, leichtes Reise-Tele-Zoom., 26. März 2014
Ich erstand das Fujinon 50-230 im Set mit einer X-E1 und dem XC 18-55. Die neuste Firmware hatte ich schon vor den ersten Versuchen mit diesem Objektiv aufgespielt.

Das kleine Tele-Zoom von Fujifilm gehört sicher zu den kleinsten und leichtesten Zooms in diesem Brennweitenbereich für APS-C-Kameras.

Die Verarbeitung des Objektivs, zu welchem auch eine Gegenlichtblende, jedoch lediglich ein „Stöpsel“ als Objektiv-Rückdeckel geliefert wird, ist durchaus OK. Immerhin besteht das Bajonett aus einer schwarzen Metalllegierung, der Rest aus einem hochwertig und stabil wirkenden Kunststoff. Es vermittelt keinen minderwertigen Eindruck, „Plastikfeeling“ kommt nicht auf, denn insgesamt ist es augenscheinlich sehr sauber gefertigt. Der Zoomring läßt sich mit dem für mich richtigen Widerstand geschmeidig drehen, der Fokusring ebenfalls. In Richtung langer Brennweite fährt der Tubus dann weit aus, so dass bei 230mm das Objektiv in etwa die doppelte Länge aufweist.

Anders als die XF-Objektive von Fujifilm kommt es ohne einen Blendenring oder einen Schalter für den Bildstabilisator daher, d.h. dass man die entsprechenden Einstellungen an der Kamera vornimmt. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass mich das in der Bedienung irgendwie ausgebremst hätte. Die Blende verstellt man nun halt über das Drehrad an der Kamera, den Bildstabilisator schaltet man bei Bedarf, bspw. bei Benutzung eines Stativs, im Menü aus.

Zur Bildqualität ist zu sagen, dass es insgesamt eine sehr ordentlich Abbildungsleistung schon bei Offenblende in allen Brennweitenbereichen liefert. Durch Abblenden lässt sich diese noch verbessern, wobei diese insgesamt über 135mm dann doch auch zunehmend abnimmt. In der 100%-Ansicht bei 230mm erkennt man dann doch, dass hier Fuji auch nur mit Wasser kocht. Die Kontrastleistung ist aber über alle Bereiche gut, auch die Schärfe im Randbereich kann sich sehen lassen, ich kann hier keine deutlichen Schwächen erkennen. Und, ganz wichtig, der OIS und auch der AF arbeiten wirklich gut und zuverlässig. Insgesamt kann ich sagen, dass sich die Bilder, die ich mit dem Objektiv geschossen habe, durchaus sehen lassen können.

Ich kann das Objektiv nur mit meinen Canon-L-Optiken vergleichen und da kann das Fujinon natürlich nicht mithalten, wie auch, bei dem Preis, diesem Gewicht und dieser Größe. Aber genau da liegt auch seine Stärke. Es harmonisiert wunderbar im Set mit dem kleinen 18-55 und der X-E1. Alles zusammen wiegt kein Kilo und ist schnell in einer kleinen Tasche verstaut. Ein ideales Set also für alle, die auf Reisen gehen, einfach nicht viel rumschleppen und dabei nicht auf eine gute Qualität der geschossenen Bilder verzichten möchten.


Stieg Larsson - Millennium Box [Blu-ray] [Director's Cut]
Stieg Larsson - Millennium Box [Blu-ray] [Director's Cut]
DVD ~ Noomi Rapace
Preis: EUR 29,99

1.0 von 5 Sternen Für Schwerhörige nicht zu genießen!, 20. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bewerte nicht den Film, sondern die Tatsache, dass die Blurays keine Untertitel bieten. Unglaublich. Ich hatte die Filme meinem extrem schwerhörigen Vater geschenkt. Zuletzt sprach ich ihn darauf an, wie er die Filme fand. Er druckste etwas rum, bis er dann doch mit der Sprache rausrückte und sagte, dass er keine Untertitele auf den Disk finden konnte. Ich glaubte zuerst an einen Fehler des Players, doch auch auf zwei anderen ließen sich keine Untetitel anwählen. Somit sind die Blurays für Menschen, die auf Untertitel angewiesen sind, wertlos. Ich habe mich wirklich sehr, sehr geärgert darüber. Wie kann das sein, dass Menschen, die auf Untertitel angewiesen sind, so einfach links liegen gelassen werden und das bei einer modernen Produktion, sogar noch auf Bluray?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2014 10:59 PM CET


X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren
X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren
Preis: EUR 181,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Colormunki Display oder i1 Display Pro?, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir ursprünglich das Colormunki-Colorimeter bestellt, stellte dann jedoch fest, dass es leider nicht mit dem Spectraview-Profiler, einer sehr guten Software zur Kalibrierung der NEC-Spectraview-Monitore, zusammenarbeiten will. In der Software wird „Colormunki“ zwar in der Geräteauswahl angezeigt, doch mit diesem Gerät ist das Colormunki Photo gemeint, ein Gerät einer ganz anderen (Preis)Kategorie. Das hatte ich nicht gewusst. Etwas frustriert habe ich mir dann das Display Pro bestellt, denn bspw. mit dem frei erhältlichem DispcalGUI/Argyll arbeitet das Colormunki gut zusammen und liefert sehr ordentliche Ergebnisse. Auch im Vergleich mit einem alten DTP 94, welches ich leihweise hier hatte.

Da ich gerne über Warehousedeals bestelle, ließ ich mir von dort ein Gerät zusenden. Fast ein komplettes Wochenende verbrachte ich dann damit, das Gerät irgendwie zum Laufen zu bringen, doch obwohl sich das Gerät mit einem Blinken meldete und auch im Gerätemanager auftauchte, war nichts zu machen. Alle möglichen Empfehlungen, auch die von x-Rite in den FAQ auftauchenden, habe ich durchprobiert, nur von einer Neuinstallation (glücklicherweise) Abstand genommen. Aber es funktionierte auch nicht an meinem alten XP-Notebook und auch nicht am Rechner meiner Frau. Also als defekt zurück geschickt und ein weiteres Gerät bei Warehousdeals bestellt. Dieses war mit ca. 150€ deutlich günstiger, auch nur mit „gut“ angegeben. Umso überraschter war ich dann, dass mir ein Gerät geliefert wurde, welches eher in die Kategorie „wie neu“ passt. Es war alles in einem besseren Zustand als mein erstes, teureres Exemplar. Seltsam, aber mir soll es Recht sein.

Dieses Gerät dann wurde sofort sowohl vom Spectraview Profiler als auch von DispcalGUI/Argyll erkannt und funktioniert tadellos. Die passende Software zum Gerät von X-Rite, den I1-Profiler, habe ich noch mal kurz zum Testen installiert, ich benötige sie jedoch nicht, auch wenn sie keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Der im Hintergrund laufende Device-Manager der Software ist jedoch insgesamt eine absolute Software-Fehlkonstruktion und sorgt nur für Ärger. So bezieht sich meine Rezension auch mehr auf die Hardware.

Nun zum kurzen Vergleich Colormunki-Display/i1Display Pro. Beide Geräte liefern fast 100% identische Ergebnisse in DispcalGUI/Argyll, die Abweichungen bspw. in der Helligkeits – Weißpunkt – oder Kontrastmessung sind so gering, dass man diese vernachlässigen kann. Die Messergebnisse nach der Profilierung sehen ebenfalls absolut gleich aus. Das erstaunt mich umso mehr, als dass ich dies selbst von zwei identischen i1-Display Pro-Geräten nicht erwartet hätte. Insgesamt sind die Geräte zumindest in der Weißpunktmessung deutlich genauer als das alte DTP 94. An meiner genormten Arbeitsplatzlampe mit 5500K konnte ich dies nachmessen, da lag das DTP 94 um 150k daneben, die beiden anderen um 30K und 40K.

Das i1-Display misst schneller, was aber für den Privatanwender eine eher untergeordnete Rolle spielen dürfte. In der Hardware scheinen sich die Geräte tatsächlich nicht zu unterscheiden. Leider wird das Colormunki Display von der meisten Fremdherstellersoftware nicht unterstützt, das Display Pro hingegen praktisch immer. Wer insbesondere auf Software setzt, um seinen Monitor auch hardware-seitig kalibrieren zu können, bleibt leider nichts anderes, als das i1-Display-Pro zu nutzen, denn da läuft mit dem Colormunki Display gar nichts. Was man mit einem schlichten Treiber alles anfangen kann... So ist nun mal das Geschäft.

Wer allerdings bspw. auf das sehr gute DispcalGUI/Argyll setzt, kann und sollte zum Colormunki Display greifen. Die Ergebnisse sind sehr gut. Man muss sich dann ein klein wenig in die Materie einarbeiten, erhält dann aber ein sehr gutes System, um seinen Monitor zu kalibrieren und zu profilieren.


Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (DVI, HDMI, VGA, 8ms Reaktionszeit, hhenverstellbar) schwarz
Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (DVI, HDMI, VGA, 8ms Reaktionszeit, hhenverstellbar) schwarz
Preis: EUR 487,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung top, 16. Februar 2014
Ich habe den Monitor in silber-grau erhalten. Die passende Rubrik: Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (DVI, 8ms Reaktionszeit), silber, findet jedoch kaum Beachtung, so dass ich meine Rezension hier noch mal veröffentliche. Ich verstehe auch nicht, wieso es für den grauen Monitor eine eigene Rubrik gibt, denn er ist bis auf die Farbe 100% identisch mit dem schwarzen Modell. Auch in der Suche taucht dieses Modell etwas versteckt auf, so dass ich ihn zuerst gar nicht entdeckte.

Nach Lesen der Testberichte und Rezensionen war ich schon ganz kirre im Kopf und nahezu davon überzeugt, dass es in dieser Preisklasse keinen vernünftigen 27" mit hoher Auflösung geben kann. Zu schlecht fielen die teils vernichtenden Urteile aus. Ich wollte es dennoch ausprobieren und fand über Amazon-Warehausedeals diesen Monitor für ca. 460 Euro. In grau gehalten zwar, was mir jedoch entgegen kommt, da dies letztendlich auch etwas augenschonender ist. Ein schwarzer Rahmen erhöht einfach den Kontrast an den Übergängen zu hellen Bildpartien am Rand, was das Auge entsprechend quittiert. Kann jeder selber ausprobieren. Ein grauer Rahmen liegt da gut in der Mitte. Und wenn ich dabei noch etwas sparen kann, prima.

Die Warehouse-Lieferung war dann tadellos. Ich konnte nicht erkennen, dass der Monitor schon in Betrieb war, alles fand sich sauber verpackt und versiegelt im Karton. Im Service-Menü konnte ich dann nachlesen, dass er bereits 20Std im Betrieb war. Vielleicht ist das normal, vielleicht hatte ihn schon vor mir jemand, egal.

Der Monitor lässt sich schnell und sauber mit dem Standfuß bestücken und aufbauen, hinterlässt auf mich im Großen und Ganzen einen dem Preis angemessenen, guten Eindruck. Er steht sicher und relativ standfest, lässt sich mühelos in alle Positionen drehen, schwenken und neigen. Die Verarbeitung finde ich insgesamt Ok, habe da nichts zu bemängeln. Ein Designwunder ist er nicht gerade, alles erfüllt aber seinen Zweck. Der Rahmen ist zwar grau, doch die Rückseite weitgehend schwarz mit ein paar silbergrauen Applikationen, was meiner Meinung nach sehr gut aussieht.

Da ein passendes Dual-Link-DVI-Kabel mitgeliefert wird, konnte ich sofort loslegen. Zuvor hatte ich noch alle ICC- Profile aus der Farbverwaltung rausgeschmissen.

Bislang arbeite ich im Dual-Monitor-Betrieb mit einem hardwarekalibrierbaren NEC 2190UXP und einem alten Fujisu-Siemens 19-Zöller als Desktop, wobei mir der NEC meist als reiner Bildbetrachtungsmonitor unter Lightroom dient, der andere für die Menüs. Nun wollte ich sehen, ob mir dieser Monitor diese Combo ersetzen kann, da ich ja neben Bildbearbeitung auch noch einiges im normalen Officebetrieb erledige.

Der Monitor weist keinen Pixelfehler auf und ist frei von Geräuschen. Das war doch schon mal ganz beruhigend. Ich habe ihn dann als erstes auf vernünftige 120 cdm runter geregelt, wobei ich die Kontrasteinstellung so beließ, wie sie ist (ca 33% Helligkeit, 75% Kontrast). So hatte ich dann schon mal eine schön satte und sehr scharfe, augenschonende Abbildung. In meinem eher nicht sonnendurchflutetem Arbeitszimmer unter dem Dach auch ein gut passender Wert. In diesen Einstellungen habe ich dann mittels eines alten, aber noch gut funktionierendem I1-Eye-One Display2 und mit dem Colormunki Display-Colorimeter alles vermessen, kalibriert und profiliert.

Mein erster Eindruck, noch ohne Kalibrierung, war sehr, sehr positiv. In der Standarteinstellung fand ich eine sehr gute, gleichmäßige Ausleuchtung, schöne satte, aber nicht übersättigte Farben und einen völlig fehlerfreien Farb - und Graustufenverlauf vor. Weder Lichthöfe noch ein Durchleuchten der Hintergrundbeleuchtung konnte ich ausmachen. Die Paneloberfläche, das Coating, erinnert mich sehr an dem meines alten NEC mit S-PVA-Panel, da glitzert nichts, auch wenn die Entspiegelung nicht perfekt ist. Sehr schön. Weiße Flächen erscheinen homogen ohne wolkige Flecken schön gleichmäßig ausgeleuchtet, auch das Schwarz konnte mich überzeugen, relativ satt und ohne erkennbare Aufhellungen. Ich bin sicher, dass unter völlig abgedrehten Bedingungen wie voll aufgedrehter Hintergrundbeleuchtung und tiefschwarzen Zimmer das Ganze anders aussieht. Jedoch interessieren mich diese Extrembedingungen nicht im Mindesten. Wenn ich mein Auto im Stand auf volle Touren laufen lassen, käme das ja auch etwas seltsam rüber. Ich habe im Übrigen auch noch nie meine Sourroundanlage auf höchster Stufe gehört, weil mir dann die Ohren wegfliegen und vermutlich die Nachbarn mit Recht aufs Dach steigen würden. Ich teste halt ein Gerät unter für mich realistische Bedingungen. Aber selbst bei 75%-Helligkeit ist das Display noch sehr gut gleichmäßig ausgeleuchtet und das Schwarz gleichmäßig verteilt. Bräunliche oder gelbe Verfärbungen waren aber auch dann nicht zu erkennen.

Ich habe dann die Helligkeitsverteilung bei einer voll weißen Fläche durchgemessen und bis auf Ausreißer in der rechten und linken unteren Ecke nur sehr geringe Abweichungen von unter 5% gemessen, in der einen unteren Ecke lag sie bei ca. 10%, in der anderen bei 13%. Das ist mehr als Ok für die Größe des Schirms und nicht wirklich zu erkennen, selbst bei Weiß nicht und erst recht nicht bei einer farbigen Fläche. Die gemessene Farbhomogenität hingegen ist wirklich top.

Der RGB-Modus ist OK und brauchbar, allerdings finden sich im Farbverlaufs-Testbild recht deutlich erkennbare Abstufungen. Auch wenn man dies im normalen Betrieb kaum sehen wird, bedeutet dies, dass es zu Farbabrissen in sehr fein abgestufen Farbverläufen kommen kann. Das hört sich jedoch schlimmer an, als es ist.
Kalibriert im benutzerdefinierten Modus sieht das Ganze dann sehr viel besser aus, Stufen sind kaum noch erkennen, ohnehin war es nur nötig, den Grünkanal ein ganz klein wenig zurückzunehmen. Der Gammaverlauf ist so gut, dass über die LUT der Grafikkarte kaum nachgeregelt werden muss. Das Ergebnis der Kalibrierung hat mich insgesamt dann wirklich überzeugt, besser geht es kaum. Eine sehr gute Farbtreue bei der Wiedergabe von sRGB-Material ist somit garantiert. Der sRGB-Farbraum wird zumindest bei meinem Exemplar zu etwas mehr als 100% abgedeckt. Alles gemessen mit einem Colormunki Display und dem i1 Display 2 mit Spectraview Profiler und DispcalGUI.
Der Kontrast bleibt unter allen Bedingungen locker über 1:850, kein überragender Wert, aber OK für ein IPS-Panel dieser Preisklasse.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen, dass ich kaum glauben kann, dass dieser Monitor so gut ist, zumindest angesichts des Preises. Ich denke, dass er durchaus auch für die Bildbearbeitung geeignet ist, wenn man auf ein Wide-Gamut-Display verzichten kann. Mir reicht er und er steht von der reinen Bildqualität her dem alten NEC kaum nach, hat diesem gegenüber sogar eine deutlich bessere Blickwinkelunabhängigkeit. Zu bemängeln ist lediglich die nicht ganz perfekte Auflösung in sehr dunklen Bildpartien, das macht der NEC besser. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.
Einzig die etwas kleine Schrift macht mir etwas zu schaffen, da ich jedoch notfalls auf den NEC, den ich noch behalten werde, ausweichen kann, wird es wohl gehen. Ich kann den Monitor nur empfehlen.


Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (DVI, 8ms Reaktionszeit), silber
Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (DVI, 8ms Reaktionszeit), silber
Wird angeboten von Get-it-quick
Preis: EUR 549,00

5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung top, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach Lesen der Testberichte und Rezensionen war ich schon ganz kirre im Kopf und nahezu davon überzeugt, dass es in dieser Preisklasse keinen vernünftigen 27" mit hoher Auflösung geben kann. Zu schlecht fielen die teils vernichtenden Urteile aus. Ich wollte es dennoch ausprobieren und fand über Amazon-Warehausedeals diesen Monitor für ca. 460 Euro. In grau gehalten zwar, was mir jedoch entgegen kommt, da dies letztendlich auch etwas augenschonender ist. Ein schwarzer Rahmen erhöht einfach den Kontrast an den Übergängen zu hellen Bildpartien am Rand, was das Auge entsprechend quittiert. Kann jeder selber ausprobieren. Ein grauer Rahmen liegt da gut in der Mitte. Und wenn ich dabei noch etwas sparen kann, prima.

Die Warehouse-Lieferung war dann tadellos. Ich konnte nicht erkennen, dass der Monitor schon in Betrieb war, alles fand sich sauber verpackt und versiegelt im Karton. Im Service-Menü konnte ich dann nachlesen, dass er bereits 20Std im Betrieb war. Vielleicht ist das normal, vielleicht hatte ihn schon vor mir jemand, egal.

Der Monitor lässt sich schnell und sauber mit dem Standfuß bestücken und aufbauen, hinterlässt auf mich im Großen und Ganzen einen dem Preis angemessenen, guten Eindruck. Er steht sicher und relativ standfest, lässt sich mühelos in alle Positionen drehen, schwenken und neigen. Die Verarbeitung finde ich insgesamt Ok, habe da nichts zu bemängeln. Ein Designwunder ist er nicht gerade, alles erfüllt aber seinen Zweck. Der Rahmen ist zwar grau, doch die Rückseite weitgehend schwarz mit ein paar silbergrauen Applikationen, was meiner Meinung nach sehr gut aussieht.

Da ein passendes Dual-Link-DVI-Kabel mitgeliefert wird, konnte ich sofort loslegen. Zuvor hatte ich noch alle ICC- Profile aus der Farbverwaltung rausgeschmissen.

Bislang arbeite ich im Dual-Monitor-Betrieb mit einem hardwarekalibrierbaren NEC 2190UXP und einem alten Fujisu-Siemens 19-Zöller als Desktop, wobei mir der NEC meist als reiner Bildbetrachtungsmonitor unter Lightroom dient, der andere für die Menüs. Nun wollte ich sehen, ob mir dieser Monitor diese Combo ersetzen kann, da ich ja neben Bildbearbeitung auch noch einiges im normalen Officebetrieb erledige.

Der Monitor weist keinen Pixelfehler auf und ist frei von Geräuschen. Das war doch schon mal ganz beruhigend. Ich habe ihn dann als erstes auf vernünftige 120 cdm runter geregelt, wobei ich die Kontrasteinstellung so beließ, wie sie ist (ca 33% Helligkeit, 75% Kontrast). So hatte ich dann schon mal eine schön satte und sehr scharfe, augenschonende Abbildung. In meinem eher nicht sonnendurchflutetem Arbeitszimmer unter dem Dach auch ein gut passender Wert. In diesen Einstellungen habe ich dann mittels eines alten, aber noch gut funktionierendem I1-Eye-One Display2 und mit dem Colormunki Display-Colorimeter alles vermessen, kalibriert und profiliert.

Mein erster Eindruck, noch ohne Kalibrierung, war sehr, sehr positiv. In der Standarteinstellung fand ich eine sehr gute, gleichmäßige Ausleuchtung, schöne satte, aber nicht übersättigte Farben und einen völlig fehlerfreien Farb - und Graustufenverlauf vor. Weder Lichthöfe noch ein Durchleuchten der Hintergrundbeleuchtung konnte ich ausmachen. Die Paneloberfläche, das Coating, erinnert mich sehr an dem meines alten NEC mit S-PVA-Panel, da glitzert nichts, auch wenn die Entspiegelung nicht perfekt ist. Sehr schön. Weiße Flächen erscheinen homogen ohne wolkige Flecken schön gleichmäßig ausgeleuchtet, auch das Schwarz konnte mich überzeugen, relativ satt und ohne erkennbare Aufhellungen. Ich bin sicher, dass unter völlig abgedrehten Bedingungen wie voll aufgedrehter Hintergrundbeleuchtung und tiefschwarzen Zimmer das Ganze anders aussieht. Jedoch interessieren mich diese Extrembedingungen nicht im Mindesten. Wenn ich mein Auto im Stand auf volle Touren laufen lassen, käme das ja auch etwas seltsam rüber. Ich habe im Übrigen auch noch nie meine Sourroundanlage auf höchster Stufe gehört, weil mir dann die Ohren wegfliegen und vermutlich die Nachbarn mit Recht aufs Dach steigen würden. Ich teste halt ein Gerät unter für mich realistische Bedingungen. Aber selbst bei 75%-Helligkeit ist das Display noch sehr gut gleichmäßig ausgeleuchtet und das Schwarz gleichmäßig verteilt. Bräunliche oder gelbe Verfärbungen waren aber auch dann nicht zu erkennen.

Ich habe dann die Helligkeitsverteilung bei einer voll weißen Fläche durchgemessen und bis auf Ausreißer in der rechten und linken unteren Ecke nur sehr geringe Abweichungen von unter 5% gemessen, in der einen unteren Ecke lag sie bei ca. 10%, in der anderen bei 13%. Das ist mehr als Ok für die Größe des Schirms und nicht wirklich zu erkennen, selbst bei Weiß nicht und erst recht nicht bei einer farbigen Fläche. Die gemessene Farbhomogenität hingegen ist wirklich top.

Der RGB-Modus ist OK und brauchbar, allerdings finden sich im Farbverlaufs-Testbild recht deutlich erkennbare Abstufungen. Auch wenn man dies im normalen Betrieb kaum sehen wird, bedeutet dies, dass es zu Farbabrissen in sehr fein abgestufen Farbverläufen kommen kann. Das hört sich jedoch schlimmer an, als es ist.
Kalibriert im benutzerdefinierten Modus sieht das Ganze dann sehr viel besser aus, Stufen sind kaum noch erkennen, ohnehin war es nur nötig, den Grünkanal ein ganz klein wenig zurückzunehmen. Der Gammaverlauf ist so gut, dass über die LUT der Grafikkarte kaum nachgeregelt werden muss. Das Ergebnis der Kalibrierung hat mich insgesamt dann wirklich überzeugt, besser geht es kaum. Eine sehr gute Farbtreue bei der Wiedergabe von sRGB-Material ist somit garantiert. Der sRGB-Farbraum wird zumindest bei meinem Exemplar zu etwas mehr als 100% abgedeckt. Alles gemessen mit einem Colormunki Display und dem i1 Display 2 mit Spectraview Profiler und DispcalGUI.
Der Kontrast bleibt unter allen Bedingungen locker über 1:850, kein überragender Wert, aber OK für ein IPS-Panel dieser Preisklasse.

Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen, dass ich kaum glauben kann, dass dieser Monitor so gut ist, zumindest angesichts des Preises. Ich denke, dass er durchaus auch für die Bildbearbeitung geeignet ist, wenn man auf ein Wide-Gamut-Display verzichten kann. Mir reicht er und er steht von der reinen Bildqualität her dem alten NEC kaum nach, hat diesem gegenüber sogar eine deutlich bessere Blickwinkelunabhängigkeit. Zu bemängeln ist lediglich die nicht ganz perfekte Auflösung in sehr dunklen Bildpartien, das macht der NEC besser. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.
Einzig die etwas kleine Schrift macht mir etwas zu schaffen, da ich jedoch notfalls auf den NEC, den ich noch behalten werde, ausweichen kann, wird es wohl gehen. Ich kann den Monitor nur empfehlen.


Sigma DP2 Merrill Digitale Kompaktkamera (46 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, SD-Speicherkartenslot, USB 2.0) schwarz
Sigma DP2 Merrill Digitale Kompaktkamera (46 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, SD-Speicherkartenslot, USB 2.0) schwarz
Preis: EUR 382,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera für Puristen, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der Neupreis hier bei Amazon bei 475€ lag, habe ich sie mir gekauft. Eigentlich stand sie gar nicht auf meiner Liste, doch irgendwann tauchte sie dann doch auf, als ich mich auf die Suche nach einer kompakten Kamera begab. Ich nutze ansonsten die Canon 5DII mit einer Reihe hochwertiger Optiken. Ich suchte keine Kamera als Ersatz, sondern als Ergänzung, eine Kamera, die man auch mal im Handschuhfach liegen lassen kann, die man auch dann mitnehmen kann, wenn die DSLR nicht passt. Die Idee, zusätzlich mit einer kleinen Kamera keine oder nur geringe Kompromisse bei der Bildqualität eingehen zu müssen, fand ich immer reizvoller. So habe ich mich also auf das Abenteuer mit der DP2m eingelassen. Nach Lesen der Rezensionen und den zahlreichen Berichten im Inet wusste ich ziemlich genau, was da auf mich zukommt. Was sie nicht kann, war mir also weitgehend klar. Ich will jetzt in meiner Rezensionen nur meine Eindrücke vermitteln, Lesestoff zu dieser Kamera gibt es genug. Und jeder, der sich diese Kamera zulegen möchte, sollte das auch nutzen. So kann man schauen, ob diese sehr spezielle Kamera zum eigenen Profil passt.

Dennoch war ich sehr erleichert, als ich sie erstmalig bespielen konnte. Kleiner als ich erwartet hatte, aber groß genug, um noch etwas in der Hand zu haben, dabei hochwertig verarbeitet, die spärlichen Taster und das Drehrad haptisch perfekt und aufgeräumt auf der Kamera verteilt. Die Kamera hat wirklich nichts zu viel. Ebenso ist das Menü sehr aufgeräumt, die Funktionen für einen etwas erfahrenen User innerhalb kürzester Zeit zu verinnerlichen. Ich hatte noch keine moderne Digitalkamera in der Hand hatte, die in der Bedienführung so simpel rüber kommt, dabei aber eigentlich alles bietet, was wirklich vonnöten ist, um zu sehr ansehnlichen Bildergebnissen zu kommen. Ich muss dabei aber gestehen, dass die von mir genannten Punkte ganz sicher keine Merkmale sind, die einen wirklichen Kaufgrund für diese Kamera darstellen, aber sie hat neben dem, was sie nicht kann, immerhin auch einige erwähnenswerte Merkmale. Denn kein Mensch würde sich diese Kamera für diesen Preis kaufen, wenn sie nicht diese für ihre Kompaktheit herausragende Bildqualität liefern würde.

Die Bildqualität ist wirklich herausragend und liegt in Sachen Schärfe etwa auf dem Niveau meiner 5DII in Verbindung mit dem Sigma 35 1.4 ART, welches ebenfalls eine überragende Schärfe liefert. Die Bilder ähneln sich sehr, wobei natürlich das Freistellungspotential der kleinen DP2m mit dem 2.8-Objektiv weit deutlich magerer ausfällt. Ich will aber die DP2m nicht mit der DSLR vergleichen, dafür sind sie einfach viel zu unterschiedlich, die Canon ihr in den meisten Dingen schlicht haushoch überlegen. Ich erwähne das nur als Anhaltspunkt für den geneigten Leser.

Mit dem AF und der gut gelungenen MF-Umsetzung komme ich sehr gut zurecht. Die Kamera läßt sich flüssig bedienen, ist schnell einsatzbereit, reagiert schnell auf Eingaben. Also alles prima, bis man mal 7 Bilder kurz hintereinander geschossen hat, denn dann geht sie Quasi in Klausur und ist nicht mehr ansprechbar, will dann in Ruhe gelassen werden, bis sie endlich die Datenmengen weggeschrieben hat. Tja, daran muss man sich halt gewöhnen. Aber in einem Punkt will ich noch einigen Usern hier widersprechen: ich finde nicht nur ISO800 noch gut brauchbar, sondern auch IS01600, obwohl dann schon ein Texturverlust zu beobachten ist. Dennoch bleiben die Farben selbst bei den hohen Werten noch gut erhalten und die hohe Grundschärfe sorgt dafür, dass es noch lange nicht so schlimm aussieht, wie ich nach den Berichten befürchtete. Auch einige Bilder im Inet sahen bei den hohen ISO-Werten deutlich schlimmer aus, als bei mir auf dem Bildschirm. Möglicherweise hat das letzte Firmware-Update etwas verändert?

Ich bin alles in allem sehr zufrieden mit dem kleinen Schätzlein und werde sie ganz sicher behalten. Sie wird mir noch viel Freude bereiten.


Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Wird angeboten von XPRESS Multimedia
Preis: EUR 999,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum zu überbieten., 29. Dezember 2013
Nachdem uns ein befreundeter Händler das Angebot machte, uns fünf Exemplare des Sigma 35 1.4 konkurrenzlos günstig zu verkaufen, konnten wir nicht anders, als zuzuschlagen. Bedingung des Händlers: keine Rücknahme. Wir mussten auch nicht lange suchen, um Interessenten zu finden, denn die fanden sich rasch im Kollegen - und Bekanntenkreis. So kam ich dann auch zu meinem Exemplar. Weshalb ich das schreibe, hat den Grund, der allgemeinen Panik vor der hier oft angemerkten "Serienstreuung" der Sigma-Objektive etwas entgegen zu wirken. Alle Objektive waren top in Schuss, keines hatte Probleme mit dem Fokus. Alle waren für das Canon-Bajonett und wurden an verschiedene Bodys geschraubt. Über die 5DII bis zur 40D war da einiges vertreten. Ich nutze es an einer 5DII.

Ich hatte schon länger mit dem Objektiv geliebäugelt. Abgeschreckt haben mich der recht hohe Preis und auch einige kritische Stimmen besonders hier auf Amazon. Die Berichte über Fokusprobleme zeigen dann doch irgendwie Wirkung. Zudem fragt man sich, wofür man eigentlich Blende F:1.4 in diesem Brennweitenbereich wirklich benötigt, denn meist wird man ja doch abblenden. Erst als ich ersten Bilder mit dem Objektiv schoss, wurde mir klar, wie brauchbar doch diese kleine Blende sein kann. Nicht nur als gestalterisches Element, wofür man ja bekanntlich sehr gerne kleine Blendenwerte einsetzt, sondern einfach, weil Bilder selbst bei diesem Blendenwert mit dem Sigma ausordentlich scharf und kontrastreich werden. So gelingen sogar Aufnahmen weiter entfernter Objekte wie Gebäude oder Landschaften, wenn das Licht schwindet, noch mit einer außerordentlich guten Qualität. Wer hätte das gedacht.

Es ist ja schon viel geschrieben worden über dieses Objektiv. Meine Erwartungen hinsichtlich der Verarbeitungsqualität wurden eher noch übertroffen. Das Objektiv ist schon ein großer, gewichtiger Glasbaustein. Das minimalistische Design gefällt mir persönlich ausgesprochen gut, da hat Sigma vielleicht ein klein wenig bei Zeiss abgekupfert, aber dennoch ein schönes, funktionales und auch eigenständiges Design auf die Beine gestellt. Einzig der Plastik-Objektivdeckel wirkt ein wenig billig, der Rest samt Gegenlichtblende jedoch hochwertig. Der Fokusring braucht sich haptisch nicht hinter denen der Canon-L-Objektive zu verstecken. Zuletzt darf dann die typische eckige Sigma-Objektivtasche natürlich auch hier nicht fehlen.

Ich schrieb zu Beginn, dass die kleinste Blende sehr brauchbar ist. Nicht nur zur Freistellung, sondern auch, um Objekte formatfüllend abzubilden. Dies Bedarf natürlich etwas Überlegung beim knipsen, denn die Tiefenschärfe ist naturgemäß schon sehr begrenzt. Das dies dennoch gelingt, hat schlicht damit zu tun, dass selbst bei Offenblende noch so etwas wie Randschärfe vorhanden ist. Auch wenn diese naturgemäß nicht allzu hoch ist, übertrifft sie doch alles, was ich bislang bei diesem Blendenwert gesehen habe. Da hat Sigma wirklich einiges auf die Beine gestellt. Nicht verschwiegen werden sollte, dass in diesem Bereich auch Farbsäume auftreten können, diese jedoch in so geringem Umfang, dass sie sich leicht in Lightroom raus rechnen lassen. Auch vignettiert dieser Bereich doch deutlich, doch alles im Rahmen dessen, was man von einer Spitzenoptik erwarten darf. Abgeblendet verwandelt sich das Objektiv dann in eines, welches man schon fast als perfekt bezeichnen könnte. Und: der Fokus arbeitet sehr exakt, schnell und leise. Da gibt es nichts zu bemängeln.

In meinem Objektivpark befinden sich einige wirklich sehr gute Objektive, über Canon-L bis hin zu sehr guten Nikkoren, und auch einige sehr gute von Leica sind dabei. Dieses Objektiv reiht sich da vorzüglich ein und nimmt sicher einen Spitzenplatz ein, auch wenn es keine "Charakterlinse" mehr ist, da einfach schon zu gut. Ähnlich bspw. dem wirklich vorzüglichen Canon 100 2.8 L-Makro hat man es auch hier mit einer wirklich neuen Objektiv-Generation zu tun, welcher man den Qualitätssprung sofort anmerkt. Ich für mein Teil bin begeistert von der Linse, aber man muss den Brennweitenbereich auch mögen. Ich mag ihn, aber wer sich damit schwer tut, wird auch mit einer Spitzenoptik nicht glücklich werden.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2014 2:52 PM CET


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Wird angeboten von Jeanstown24
Preis: EUR 89,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn man Naturfasern will..., 24. Dezember 2013
Wenn ich eine Jacke aus Kunstfasern will, kaufe ich mir eine Fleecejacke, ansonsten mag ich es, Baumwoll - oder Schafswolljacken zu tragen. Und gerade die letzten sind natürlich etwas teurer und man muss wirklich suchen, um da etwas Bezahlbares zu finden. Diese Camel-Strickjacke besteht immerhin zu 50% aus Schafswolle, der Rest ist Baumwolle. Schon der Geruch nach dem Auspacken weist einen darauf hin, dass man es hier mit einer Wolljacke zu tun hat. So soll es sein.
Die Verarbeitung scheint hochwertig und das Design gefällt mir, bleibt aber Geschmacksache. Sehr gelungen finde ich das Blau, welches deutlich dunkler als in der Abbildung ausfällt und die farblich abgesetzten Teile. Die Wolle ist fein in kleinen Knoten gewebt und ich hoffe, dass sie das schöne Finish auch lange hält und nicht nach einigen Monaten aussieht wie ein zerrupftes Schaaf. Der Tragekomfort ist sehr gut, sie wärmt angenehm, ist dabei aber nicht zu dick. Die ideale Weste unter einer warmen Winterjacke. Wie sich diese Jacke nach längerem Gebrauch optisch zeigt, wird sich zeigen. Ich liefere bei positiver Erfahrung noch einen Stern nach.


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