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Rezensionen verfasst von
H. L. (kö)

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Rush for Gold - Alaska [Download]
Rush for Gold - Alaska [Download]
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Rush for Gold in Alaska – unterhaltsames Aufbauspiel, 29. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem durch die Goldgräberei verdientem Geld hilft man, eine Kleinstadt in Alaska aufzubauen. Ausgebrochene Sträflinge, Wölfe und Bären erschrecken die Goldgräber, die dadurch von ihrer Arbeit flüchten. Man muss die Störenfriede also rechtzeitig verjagen oder sie vom Sheriff verhaften lassen, der ihnen das gemopste Material abnimmt.

Nach dem Download kann das Spiel ohne jegliche Zusätze schnell installiert werden kann (rd. 164 MB). Man spielt 40 Level durch alle Jahreszeiten. Zwei Zeitmodie sind möglich – Experte (1 – 3 Sterne) und relaxt, wobei der Expertenmodus nicht endet, wenn die Zeit abgelaufen ist. Grafik und Animation sind hübsch, wenngleich man aus einigen Ideen noch einen Tick mehr hätte machen können.

Unschön ist, dass der Vollbildmodus keiner ist – breite schwarze Ränder rechts und links am Desktop müssen nicht sein, wie andere Spiele beweisen – ein passend gestalteter Rahmen wäre zumindest optisch besser. Manchmal erscheinen die Goldbarren nicht schnell genug, auch hakte der Erweiterungsbau des Rathauses (in den obigen Produktbildern sieht man aber auch nur den Einfachbau) und bei einigen sehr am Rande platzierten Gebäuden übersieht man leicht, ob sie alle Arbeiter haben. Gedanklich gibt ’s dafür einen halben Punkt Abzug,

Trotzdem ein vergnügliches, an keiner Stelle langweilig werdendes Spiel, das der ganzen Familie Spaß machen dürfte.
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Kingdom's Heyday: Der Glanz des Königreichs  [PC Download]
Kingdom's Heyday: Der Glanz des Königreichs [PC Download]
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Kingdoms Heyday – Kniffliger Spielspaß, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Weil – wie bereits ein Kunde schrieb - mittels CD-Installation von Intenium immer jede Menge unerwünschte Probespiele installiert werden (kann schon mal 'ne Viertelstunde dauern), habe ich auf die hier preislich günstige Downloadvariante zurückgegriffen. Die wird zwar auch im GameCenter installiert, geht aber rasch, zumal es nur 205 MB sind. Das Spiel wird in der Amazon-Cloud gespeichert, geht also nicht verloren, wenn man es nicht gerade dort löscht.

Das Aufbauspiel selbst sieht einfach aus, entpuppt sich indes als strategisch knifflige Angelegenheit. Auf verschiedenen vorgegebenen Rasterflächen sind unterschiedliche Gebäude zu errichten, auszubauen, ggf. zu kaufen und zu verkaufen. Die jeweilige Levelaufgabe (insgesamt sind es 48 Level) besteht darin, die Gebäude letztlich so anzuordnen, dass damit jeweils mehrere Zielvorgaben erreicht werden: Bewohnerzahl, Luxussterne, Geld, Mieteinkünfte. Durch die Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten wird die Sache schwierig, denn oft gibt es nur eine Lösung. Ein Zeitlimit ist nicht gegeben, man kann an einem Level unendlich herumbasteln. Gleichwohl sind Gold- und Silberzeiten erreichbar als auch verschiedene Trophäen zu ergattern. Die Goldzeiten sind zum Teil echt straff, sogar wenn man die Lösung kennt.

Mit Kingdoms Heyday kann man stundenlang Spielspaß haben. Lohnt sich!


Kingdom's Heyday: Der Glanz des Königreichs [PC]
Kingdom's Heyday: Der Glanz des Königreichs [PC]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 9,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kingdoms Heyday – schön knifflig, 22. Oktober 2014
Weil – wie bereits ein Kunde schrieb - mittels CD-Installation von Intenium immer jede Menge unerwünschte Probespiele installiert werden (kann schon mal 'ne Viertelstunde dauern), habe ich auf die hier preislich günstige Downloadvariante zurückgegriffen. Die wird zwar auch im GameCenter installiert, geht aber rasch, zumal es nur 205 MB sind. Das Spiel wird in der Amazon-Cloud gespeichert, geht also nicht verloren, wenn man es nicht gerade dort löscht.

Das Aufbauspiel selbst sieht einfach aus, entpuppt sich indes als strategisch knifflige Angelegenheit. Auf verschiedenen vorgegebenen Rasterflächen sind unterschiedliche Gebäude zu errichten, auszubauen, ggf. zu kaufen und zu verkaufen. Die jeweilige Levelaufgabe (insgesamt sind es 48 Level) besteht darin, die Gebäude letztlich so anzuordnen, dass damit jeweils mehrere Zielvorgaben erreicht werden: Bewohnerzahl, Luxussterne, Geld, Mieteinkünfte. Durch die Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten wird die Sache schwierig, denn oft gibt es nur eine Lösung. Ein Zeitlimit ist nicht gegeben, man kann an einem Level unendlich herumbasteln. Gleichwohl sind Gold- und Silberzeiten erreichbar als auch verschiedene Trophäen zu ergattern. Die Goldzeiten sind zum Teil echt straff, sogar wenn man die Lösung kennt.

Mit Kingdoms Heyday kann man stundenlang Spielspaß haben. Lohnt sich!
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Ritter Arthur 4 (PC)
Ritter Arthur 4 (PC)
Preis: EUR 7,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ritter Artur IV, der Nervige, 21. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Ritter Arthur 4 (PC) (Computerspiel)
Gerade bei Fortsetzungen wird es immer schwieriger, etwas Neues zu bieten und das Alte nicht ganz außen vor zu lassen, um die Fans nicht zu enttäuschen. Der vierte Teil über Ritter Arturs Prinzessinen-Rettungsmission hinterlässt arg gemischte Gefühle. Man hat sich bemüht, aber ...

Groß in Mode sind offenbar fliegende Inseln, denen man inzwischen bei vielen ähnlichen Spielen begegnet. Das nun größere Design ist im Detail recht gefällig gestaltet, wenngleich mitunter auf der Fläche doch arg spärlich und öde ausgestattet.

Insgesamt spielt man fünf Kapitel zu zehn Levels. Die Spielabläufe sind extrem langatmig, weil man jede Ressource mehrfach einsammeln muss, um eine zu erhalten. Auf diese Weise sammelt man sich einen Wolf, ohne wirklich vorwärts zu kommen. Das ist reine Zeitschinderei und es kommt sehr schnell Langeweile auf. Dadurch fällt es noch mehr auf, dass die Bauten statisch und nur sehr wenige sind (war früher zwar kaum anders, wirkte aber anders). Manchmal kann man kaum erkennen, ob etwas gebaut ist oder nicht (z. B. bei den Brücken). Wenn die Flugdrachen auftauchen, fängt die wilde Klickerei an; die Schussanlage ist selbst auf voller Stufe lahm. Ohne Klicken geht es dann auch nicht besser.

Es gibt relativ viele Boni-Möglichkeiten zur Steuerung des Sammelns, doch meistens braucht man einfach nur Geduld, um die letzten auszuspielen. Bevor man darauf kommt, wiederholt man ggf. Levels x-fach, was aber unter solchen Bedingungen keine Freude macht. Besonders nicht, wenn es Levels mit um 15 Minuten Spieldauer betrifft, was viel zu lang ist. Verschiedene Zeitmodi gibt es nicht; wer die Zeit nicht schafft, kommt nicht weiter.

Es gibt einen absolut unsinnigen „Slideeffekt“ (= alles wackelt; kann man abstellen) und einen dauernd quatschenden Grinse-Artur - ein dämlicher Typ, der ständig ins Spielfeld ploppt, die Sicht verdeckt und dementsprechend total nervt (kann man nicht abstellen!). Schloss und Trophäen nimmt man nicht wirklich wahr, denn die sind auf einen Chaoshaufen zusammengepappt.

Nee, Leute … lieber eine ganz neue Spielidee, als solche Fortsetzungen fabrizieren.

Und soll das wirklich für (Mouse-)PC sein? Mittlerweile machen sich Hersteller überhaupt keine Mühe mehr, die Unterschiede zwischen den diversen Geräten zu berücksichtigen, wie letztens bei Island Tribes 5 erlebt, das mit langen Zeiten wohl nur für Touch-Modelle ausgelegt und damit gar keine Herausforderung war. Warum auch, kostet ja was ...
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Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2014 5:53 PM CET


Die Legende von Atlantis
Die Legende von Atlantis
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Legende von Atlantis' Exodus – nette Nüsschen für die Nuss!, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Legende von Atlantis (Computerspiel)
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Im Stile typisch knuffig gestalteter Klick-Management-auf Zeit-Spiele geht es darum, Material zu sammeln und zu erzeugen sowie Gebäude u.ä. aufzubauen - in dem Fall das von Unwettern zerstörte und bedrohte antike Atlantis, um es vor dem endgültigen Untergang zu retten.

Die Schwierigkeiten im Spielverlauf ergeben sich aus den oftmals weit verstreuten Objekten auf zunächst eher „weglos“ anmutendem Spielfeld in verschiedenen Landschaften sowie verschiedenen Zufallsgeneratoren, die man nutzen muss, nutzen kann oder auch nicht. Dadurch wird jedes einzelne Level in Ausführung und Schwierigkeitsgrad unterschiedlich beeinflusst. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit den Levels etwas an. Zudem gibt es schöne, humorvolle Einfälle.

Vereinzelt sind Minispiele integriert: ein Energiekugel-Geschicklichkeitsspiel und wenig einfallsreiche Wimmelbilder, da die zu suchenden Gegenstände zwar dem Spielsinn nach verständlich, aber immer die selben und dann oft am selben Platz zu finden sind. Damit erspielt man sich jedoch Boni, die man zwar aussuchen kann, die allerdings willkürlich erscheinen. 57 Levels muss man absolvieren. Ein Bonuslevel zusätzlich erhält man bereits ohne durchweg Expertenzeit erreicht zu haben, zwei weitere gibt es bei kompletter Absolvierung in Expertenzeit bzw. vollständiger Erreichung diverser Zielvorgaben. Die Angabe der erreichten Levelzeiten erfolgt ohne irgendwelche Vergleichsmöglichkeiten.

Wenn man mehrmals spielen will - und das muss man ggf. auch im Expertenmodus (wahlweise Relaxmodus) - kann es etwas stören, dass man die anfänglichen Hilfen und einleitenden Storykommentare nicht von vornherein ausschalten kann, das übliche Generve wie bei vielen Spielen dieser Art.
Der Sound und die detaillierte Grafik sind ansprechend gestaltet.

Es dauerte „Dank“ Deutschland-Spielt-Center/Intenium immer maßlos lange, bis sich irgendein Spiel von diesem Anbieter installiert, man unliebsame Software vom PC geschmissen und alle Icons, die einem den Desktop zupflastern, gelöscht hat. Einige Male lud das Spiel nicht richtig und blieb hängen. Mit der Sicherheitssoftware hat sich das Center diesmal irgendwie gestritten. Deswegen juckte es mich doch wieder heftig in den Fingern, ein paar Sterne abzuziehen! Das ist dann aber doch ärgerlich für die eigentlichen Spielentwickler, denen solch schöne Spiele zu verdanken sind.

Das Spiel hat durchaus Potential für Fortsetzungen. Vielleicht geht das Stadtleben unter Wasser weiter und/oder die aufmüpfigen, aber etwas lahm wirkenden Blechdosen ziehen abenteuerlustig und ein bisschen gaga los und schaffen sich ein neues Reich?

Netter Spielspaß für die ganze Familie, bei dem man nicht aufhören mag, bis man alles geschafft hat.

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Das Rettungsteam 2
Das Rettungsteam 2
Preis: EUR 9,71

3.0 von 5 Sternen Das Rettungsteam 2 – braucht selber Hilfe!, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rettungsteam 2 (Computerspiel)
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Eine Rettungstruppe zieht durch drei zerstörte Landschaften, löscht Feuer per Hubschrauber, baut Straßen, Häuser, Fernsehtürme und Bohrtürme (Tankstellen) sowie Krankenhäuser wieder auf und rettet Verletzte oder auf See treibende Leute. Dabei wird die Truppe von Erdbeben und Meteoritenschauern aufgehalten. Es gibt 50 Levels, die man in Silber- oder Goldzeit abschließt, wofür man Punkte bzw. Geld erhält. Mit dem Geld kann man dann eine eigene Immobilie Stück für Stück reparieren. Die Levels sind beliebig oft wiederholbar.
So weit so gut.

Das Klick-Management-auf-Zeit-Spiel wurde gerade wegen des erwarteten Realitätsbezuges und der grundsätzlich sehr guten Spielidee gekauft. Allerdings erwies sich die Umsetzung dann leider doch als eher etwas mau. Im Vergleich zu ähnlichen beliebten Casualspielen wirkt vor allem die Grafik leb- und lieblos und mutet schematisch und platt wie ein Brettspiel an – was in dieser Form dann vielleicht eine bessere Idee gewesen wäre. Die Klickreaktionen erscheinen nicht optimal. Wegen der großen Wertedifferenz zwischen Gold- und Silberergebnis und den nur sehr grob vorhandenen Aufbaumöglichkeiten hat man die eigene Immobile, die sogar im demolierten Zustand noch wie geleckt aussieht, recht bald repariert – und was dann? Hier bleibt der Anreiz ebenfalls auf der Strecke. Unverständlich: Rettungskräfte müssen immerzu Edelsteine sammeln. Dabei fallen einem selbst ad hoc ein Dutzend Ideen ein, die das Spiel bereichern, halt „verspielter & gewitzter“ machen könnten.

Obwohl man gut zu tun hat und es keinesfalls immer leicht ist, Goldzeit zu erreichen, wird man mit der ganzen Sache nicht wirklich warm und ein Wiederspielverlangen will sich nicht recht einstellen. Wenn man besonders gern derartige Spiele spielt, ist man durch bessere doch schon recht verwöhnt. Schade um das verschenkte Potential.

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Vikings: Stämme des Nordens
Vikings: Stämme des Nordens
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Vikings - Nortern Tale: Starke Kerlchen kämpfen sich durch!, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vikings: Stämme des Nordens (Computerspiel)
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Nachdem inzwischen Teil 2 - Vikings 2: Stämme des Nordens- erschienen ist, haben wir das Spiel mal wieder hervorgekramt. Es macht immer noch Spaß! Diese "Nordische Saga" (nicht zu verwechseln mit dem Spiel Viking Saga) ist ein inhaltlich wie grafisch sehr schön gestaltetes Klick-Mangement-auf-Zeit-Spiel für Jung und Alt.

Olle Wikinger schlagen sich durch eine verhexte Welt voller übler Hindernisse, um die bösen Mächte zu besiegen und die von denen mutwillig zerstörten Landschaften wieder zu beleben. Dafür brauchen sie einige Hilfsmittel, die aktiviert und ggf. aufgewertet werden müssen. Am Ende eines jeden Hauptkapitels gilt es, eine der drei entführten und verzauberten Töchter des Stammesoberhauptes zu befreien. Warum es keine vierte Tochter (als Patroninnen der Jahreszeiten heißen die Töchter sinnreich Summer, Autum und Winter) und ein dementsprechendes Kapitel gibt, wissen die Götter. Warum die Namensgebungen nicht nordisch sind, ist genauso seltsam wie der im Nordland tobende Himalaja-Yeti. Was soll's, offenbar ein paar hängengebliebene Touris.

Drei Hauptkapitel mit je 15 Levels sind zu spielen. Hinzu kommt noch je ein Bonuslevel nach kompletter 3-Sterne-Zeit-Absolvierung des jeweiligen Hauptkapitels. Es gibt drei verschiedene Spielmodi, wobei man auch relaxt ohne Zeitbegrenzung spielen kann. Für Goldzeit muss man sich zwar ranhalten, aber in der Regel kommt man gut durch. Im Eingangsbild findet man eine Liste, in der man die erzielten Erfolge ablesen kann. Die meisten erreicht man spielbedingt, einzelne Erfolge muss man bewusst erspielen. Es gibt außerdem noch versteckte, so dass man sich das Spielfeld genau ansehen muss.

Dürftig sind die ständig wiederkehrenden Sprüche auf der stets selben Grafik während der Ladevorgänge. Wenn man schon lt. Verpackung einen "historischen Hintergrund" anpreist, obgleich die Spielidee an sich reine Fantasie ist und die Wikinger als Seefahrer hierbei nicht ein einziges Mal ein Schiff besteigen, sollte sich doch etwas mehr Wissenswertes nebenher vermitteln lassen und kein Unsinn erzählt werden.

Für das Spiel gibt es die Altersempfehlung lt. Pegi.info ab 7 Jahren, da die zu besiegenden "Mächte des Bösen" vielleicht für empfindsame Kinder zu gruselig sein können - Spinnenphobie :-) - und eben nicht ganz "gewaltfrei" sind.

Ungeachtet der Anmerkungen ist das Spiel vergnüglich und man kommt so schnell nicht los. Empfehlenswert.


Vikings 2: Stämme des Nordens
Vikings 2: Stämme des Nordens
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Vikings 2 - Nortern Tale: Rotbart Rollo legt los!, 2. Juni 2014
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Nach altbewährtem Strickmuster - vgl. Vikings: Stämme des Nordens - sind auch in NT-Teil II die Wikinger mächtig gewaltig auf Zack, wenn es heißt, gute Taten zu vollbringen und das überall lauernde Böse ins Jenseits zu befördern. 45 Levels lang lassen die wilden Kerle ihre dicken Muckis spielen, dass die Fetzen fliegen: Die fiese Zauberin ist nämlich immer noch da und mit ihr altbekannte als auch einige neue, recht obskure Kreaturen. Die haben manchen Landstrich verwüstet und einiges auf dem Kerbholz. Sie machen nun den emsigen Wikingern gehörig zu schaffen, als die alles wieder in Ordnung bringen wollen. Wie schön, dass den Jungs auch ein paar Helfer zur Seite stehen. So sind diesmal die im Teil I befreiten Töchter König Ragnars mit ihren vereinten Zauberkräften äußerst hilfreich und der kugelrunde Schmied Rollo ist wahrhaft umwerfend, gegen den hat sogar ein Rudel Yetis keine Chance.

Hat man seine Rotbärte geschickt durch die Levels manövriert – auf Zeit oder im Relaxmodus - wird man mit insgesamt fünf Bonuslevels, Punkten und allerlei Trophäen belohnt. Dabei heißt es nicht nur, mit der richtigen Strategie schnell zu sein, sondern auch Augen auf und alles genau ansehen, sonst gibt es keine Geheimtrophäe. Hinweise lassen sich ausschalten, was das Spiel spannender macht. Goldzeit zu erreichen, ist echt knackig. Manchmal wird man durch optische Täuschungen genarrt, übersieht einen Kniff oder "verrennt sich", weil man ohne die gerade erforderlichen Reserven da steht oder die unterschiedlichen Boni falsch eingesetzt hat. Schade ist, dass man Häuser nur in den ersten zwei Levels aufbaut, ansonsten bleiben die trostlosen Ruinen stehen. Die Kraftsteine haben leider auch keine Funktion, die man vom Namen her erwarten könnte.

An der netten, detaillierten Grafik gibt es nichts zu meckern. Die eigentliche, comicartig gezeichnete Story wird ebenso nett erzählt. Man kann diese Teile auch überspringen. Ansonsten nervt man nicht allzu oft mit mitten im Level aufploppendem Geplapper. Die simplen Sprüche während der optisch nicht gerade toll gestalteten Ladevorgänge sind vielfach vom Vorgänger bekannt und wiederholen sich.

Die Installation lief einwandfrei, während des Spiels gab es keine Ruckelei.

Für das Spiel gibt es erneut die Altersempfehlung lt. Pegi.info ab 7 Jahren, da die zu besiegenden „Mächte des Bösen“ ggf. für manche Kinder zu gruselig sein können.

Für Klick-Managament-auf-Zeit-Freunde bietet das Spiel gute Unterhaltung und es gibt über Stunden ordentlich zu tun!

Beim Hersteller Realore können alle nimmersatten Viking-Fans übrigens schon Teil III ausprobieren (englische Version - Northern Tales 3).

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Times of Vikings
Times of Vikings
Preis: EUR 8,56

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Yggdrasil – Klick-Drache frisst Goldzeit, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Times of Vikings (Computerspiel)
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Nach dem Erscheinen der ersten 1-Sterne-Amaz-Rezension habe ich das bereits ins Auge gefasste Spiel dann doch vorerst nur in der Probeversion gespielt. Insofern ist diese Rezension eher als vorläufig ergänzende Meinung gedacht.

Grundsätzlich sind die meisten Klick-Zeit-Managements sehr ähnlich. Es begann wohl irgendwann enthusiastisch mit Ritter Arthur ... (und siehe meine Liste). Was beliebt ist, Geld locker aus der Tasche zieht, wird eben irgendwie nachgebaut. Damit muss man inzwischen rechnen und darüber sollte sich jeder Käufer im Klaren sein (und sich trotz Lust und Leidenschaft sowieso besser nicht damit überfüttern!!!).

Als identischen Klon von Royal Envoy (RE) würde ich das Spiel nicht bezeichnen, obwohl es im erste Augenblick daran erinnern mag. Wenngleich die Grafik ebenfalls nett anzusehen ist, ist sie weniger detailliert ausgearbeitet, da es hier weit mehr auf die Funktionalität der Bauten und Schnelligkeit ankommt. Außerdem werden mehr unterschiedliche Sachen in ineinandergreifenden Produktionsstufen hergestellt und anders Handel betrieben als bei RE. Die Macher der Times-of-Vikings-Mixtur haben sich offensichtlich aus mehreren Töpfen bedient, so dass man an Sinn und Stimmigkeit mancher verwendeten Dinge und Figuren ein Fragezeichen pappen sollte. Interessantes kommt zudem zum Vorschein, wenn man nach Yggdrasil kuchlt, der eigentlich Nidhöggr heißen und viel eher in Uppsala als im ach so umwerfend wiking-typischen Vancouver-Hawksworth-Restaurant zu finden sein müsste. Von daher stellt sich die Frage, ob man nicht mehr aus dem Spiel hätte machen können und, ob Fun-Games nicht durchaus ein bisschen mehr Authentizität vertragen könnten, weil, man könnte dabei etwas lernen.

In der Probestunde bin ich bis in die zweite der vier Baumebenen (mit insg. 40 Leveln) gekommen, in die man die sonst üblichen Landschaften hineingesetzt hat. Ungeachtet dessen, dass das Spiel allgemein recht flott ist, flutscht die Goldzeit weg wie nix. Neben der wilden Klickerei muss man sich nämlich entscheiden, was und wie viel man wofür braucht, und mitunter umplanen. Man hat eine Palette an Auswahlmöglichkeiten und muss Vielerlei im Blick behalten. Dies erfordert schnelles "Multitasking". Das ist die Schwierigkeit und vielleicht nicht jedermanns Sache. Seit RE 2 + 3 wissen zumindest die Playrixer, warum sie die von allen heiß geliebten RE-Geldeintreiberlein nahezu abgeschafft haben und man letztlich nur noch über die Fläche wedeln muss, statt einzeln zu klicken. Das wirkt erleichternd, ist trotzdem schnell, aber nicht ganz so hektisch wie in diesem Fall. Das wurde mir dann auch `nen Ticken zu viel, aber lag wahrscheinlich zum Teil auch an meiner noch unvollkommenen Planung.

Was Erläuterungen zum Spiel betrifft, sind diese sicherlich notwendig. Erfahrungen, Niveau bzw. Alter der SpielerInnen sind unterschiedlich und dem müssen die Macher Rechnung tragen. Das kann dem einen zu wenig sein, dem anderen zu viel. Mich persönlich nervt während eines Levels wie auch immer eingeblendetes Hilfs- (oder/und Story-)Gelaber. Deswegen finde ich es stets besser, wenn man das von vornherein über "Optionen" wahlweise abschalten kann. Das ist hier nicht möglich. Aus meiner Sicht war zumindest der absolvierte Spielteil selbsterklärend und hatte keine "unklaren Strukturen". Die Zielsetzung je Level ist klar benannt. Wie man sie erreicht, ist der Knackpunkt. Dabei kriegt das Kleinhirn was zu tun.

Wahlweise Modi stehen nicht zur Verfügung. Boni, für die bestimmte Punktzahlen oder das Erreichen aller Ziele in Goldzeit erforderlich wären, habe ich nicht entdeckt. Demnach dürfte es dann doch nicht schlimm sein, wenn man zunächst nur den "Grünen Punkt" für geschaffte Levels erhält. Steigern kann man sich dann immer noch.

Ich denke, man darf bei diesem Spiel die Flinte, pardon, die Wikinger nicht zu schnell ins Getreide werfen, falls man nicht gleich Goldzeit schafft. Die ist echt hart, sonst wärs Pipifax. Wer allerdings heiß auf Sofort-Sternegold ist und ein Spiel ohne absolut nicht erträgt, lässt besser die Finger von der Maus. Der Anspruch dürfte auf alle Fälle höher als z. B. bei RE 3 liegen. Für jüngere Kinder dürfte es wegen des Handlungsdrucks und etwaiger Frustgefahr noch nicht geeignet sein.

Ratsam erscheint mir, es erst einmal durchzuspielen, um sich dann eine bessere Strategie zu überlegen. Wer gar nicht weiter kommt, werfe hin und wieder, still und heimlich versteht sich, einen Blick auf Portale wie gamesetter oder casualgameguides (mit Videos), auf denen die Retter der Verzweifelten und Tobsüchtigen zu Hause sind ;-)!

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Für gemeinsames Spielen hier gucken:
Ludonaute 176016 - Yggdrasil, Strategiespiel als Brettspiel für 1-6 Wikinger-Mythologie-Fans
(auf der Tube gibt’s Erläuterungen dazu)

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Royal Envoy: Kampf um die Krone
Royal Envoy: Kampf um die Krone
Preis: EUR 6,03

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Royal envoy III – eher 'nen Zacken aus der Krone, 30. Januar 2014
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
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Man ist halt verwöhnt und Serien sind und bleiben stets ein Spagat zwischen Liebgewonnenem und dem Verlangen nach Neuem.

Der dritte Teil des Klick-Management-auf Zeit-Spiels kommt folglich grundsätzlich im gewohnten Stil daher:
Im bunt knuffigen Kleinmännerstaat wird gerackert und geackert. Weibsbilder hat man dort offenbar seit jeher verbannt. Na klar, die lenken bloß von der Arbeit ab! Und diesmal geht es schließlich um des Königs Krone, die ihm eine fiese Type von galliger Natur streitig machen will. Wahlkampf mit harten Bandagen – nun ja, außer beim bekannten Schneeballkrawumms bleibt man friedlich. Der Spieler entscheidet mit seinen Ergebnissen, wem letztlich der Thron gebührt. Das TV ist bei allem live dabei. Die englischsprachigen (!) Videominiclips sind unter „Sondermeldungen“ nach Spielverlauf extra ansehbar. Tja, was soll's? Das war's dann als "Extras".

Kreativität braucht Zeit und die hatten die gewiss wieder emsig werkelnden Entwickler offenbar zu wenig. Das Eingewöhnungslevel ist dann gleich mal identisch mit dem von RE II. Zwar ist die Grafik unverändert hübsch anzusehen, aber leider hat man ansonsten abgespeckt – einige animierte Teile fielen weg, ebenso die höherwertigen Bauten und Aufwertungen. Dadurch sind die Level im Durchschnitt eher simpel gestrickt und das Spiel wirkt insgesamt etwas unausgewogen. Auch beim Blick in die wie gewohnt ellenlange Erfolgsliste stellt sich mitunter erneut die Frage, wie oft man manche Level wiederholen soll, um bestimmte Erfolge einheimsen zu können. Insbesondere bei eh limitierten Aufgaben kann das langweilig werden. Neben Althergebrachtem gibt es selbstverständlich neue Ideen, Figuren und Landschaftsbilder. Einiges Potential hat man trotzdem verschenkt, Ansatzpunkte liegen im Grunde im Spiel bzw. in den Texten. Zur Abwechslung die Optik (und wenn man sowieso nichts aufwertet) mit ein paar putzigen Insel- und Wald-Hüttchen, Tipis oder Iglus aufgemotzt, hätte bereits einen anderen Eindruck hinterlassen können. Für die Klick-Fans sind zwei Flitzer-Einlagen dabei: Die Räuberlein sind echt schlimme Finger; aber die Rettungsmission ... uff!

Insgesamt absolviert man im CD-Spiel 63 Level zuzüglich Expertenmodus, also das Ganze nochmals zeitverkürzt. Stattdessen wären uns Bonuslevel lieber, aber die 30 Boni bleiben der Sammleredition (SE) vorbehalten. Hat uns bereits bei RE II geärgert. Ist man als CD-Käufer und eher Gelegenheitsspieler zweiter Klasse? Warum? Damit die Onlineportale was zu bieten haben? Teuer bezahlen oder Mitglied werden, hm … Im Unterschied zur CD steht in der SE-Version noch eine integrierte Lösungshilfe, einige Wallpaper und der ganze Soundtrack zur Verfügung. Ist vielleicht ganz nett, die Musik einmal ohne Klickerei entspannt anzuhören. Apropos – LiebhaberInnen eines solchen Modus haben locker Zeit bis auch das letzte Sternlein verglimmt.

Bei all dem ist es erstaunlich, dass dieses Spiel sich mit 317 MB auf der Festplatte breit macht, während beide Vorgänger mit schlichten 128 MB auskamen. Wahrscheinlich sind die pfiffigen Karnickelröhren eigentlich heimlich Materie aufsaugende unheimlich schwarze Löcher quer durch Leschs Kosmos, wer weiß ...

Wem es gelingt, dem launigen King mit der lila Elvis-Schmalzdolle die Herrschaft zu bewahren, dürfte vor allem als Frischling Spaß am Spiel haben. Dann empfiehlt es sich vielleicht am ehesten, die Serie in Reihenfolge 3, 1, 2 zu spielen.

Für alten Hasen ist es - bei aller Unterhaltsamkeit - leider doch nicht sooo ganz die erhoffte 1-A -Krönungskarotte. Schnurps!
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Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2014 6:45 PM CET


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