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Beiträge von Wolfgang Keller
Top-Rezensenten Rang: 909
Hilfreiche Bewertungen: 1096
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Rezensionen verfasst von Wolfgang Keller (München, Deutschland)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gute Absicht - langweilig geschrieben - geringer Informationsgehalt, 20. Mai 2013
es ist gut, dass die Autorin aufdeckt, dass dort, wo katholischer Kindergarten drauf steht, sehr häufig unser aller Steuergeld drin ist. Die Autorin erzählt das vor allem am Fall einer Kindergärtnerin, die wegen einer neuen Lebenpartnerschaft entlassen wurde. Was mich mehr interessiert hätte, als der Fall der Kindergärtnerin, der sehr sehr breit dargeboten wird (um nicht das Wort "ausgewalzt" zu verwenden) wären die Finanzströme der Kirche ... # also was geht rein? # wohin geht es raus? Was erwähnt sind ist die Tatsache, dass die Kirche der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem Staat ist - was nicht erwähnt wird ist, dass sie auch der zweitgrößte Grundbesitzer ist - und als solcher von der Grundsteuer befreit ist. Solche Privilegien passen eigentlich nicht mehr in die Zeit. Insgesamt hat die Autorin offensichtlich nicht wirklich tief recherchiert, sondern beschränkt sich im Wesentlichen auf den Fall der Kindergärtnerin und noch 2 andere (kürzer dargestellt). Umfangreiche Recherche für ein Sachbuch stelle ich mir anders vor. Irgendwann weiß man dann, dass man mit der katholischen Kirche weder reden konnte, noch sie umstimmen - und die Wiederholungen machen das Buch für mich langweilig. Heißt also: Prinzipiell interessantes Thema - leider deutlich zu eng abgehandelt und für mich persönlich zu wenig Information und zuviel Langweile. An anderer Stelle empfohlen wurde noch das Violettbuch Kirchenfinanzen: Wie der Staat die Kirchen finanziert. Das werde ich mir bei Gelegenheit noch mal ansehen
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5.0 von 5 Sternen
Treffende Diagnosen – konstruktive Ideen, 16. Mai 2013
Das Buch folgt sicherlich den diversen kurzen Manifesten – das erste dieser Art war Empört Euch! und dann haben ja einige „nachgezogen. Für den Preis von ca. 4 Euro kann man es sich aber einfach mal leisten und schauen, was der Autor zu sagen hat. Die Thesen kann man schon dem Inhaltsverzeichnis (siehe Look Inside) entnehmen. Zum Beispiel: „Deutschland ist keine Demokratie“ – sicher harsch – aber so gut begründet, dass es schwer ist, dagegen zu argumentieren. Besonders gute Denkanregung sind der Verfassungsentwurf gegen Ende des Buches und der Entwurf für einen Volksentscheid zwecks Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung. Über Details mag zu diskutieren sein – aber die Linie ist mehr als bedenkenswert. Und was mir das Buch sympathischer macht: Es wird nicht nur beklagt - es wird auch eine konkrete Lösung vorgeschlagen. Man würde viele blockierende Zöpfe der BRD abschneiden, wenn sich das Land eine Radikalreform gönnt. Von daher: Schnell zu erfassen – schwer zu widerlegen. Fragt sich: Warum tun wir es nicht einfach?
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2.0 von 5 Sternen
Ist das ein Buch? Oder eine andere Kunstform?, 16. Mai 2013
Zunächst fällt einmal auf: In der Kindle Edition KEIN Inhaltsverzeichnis. Dann „entschlüsselt“ man die Struktur. Das Buch besteht zu Beginn aus einer Einleitung von ca. 16 Seiten – einer Art Essay in dem der Zustand der Bundesrepublik – beziehungsweise unseres Parteienstaates beschrieben wird. Zutreffend aber sehr polemisch. Dann folgen ca. 450 Seiten Forenbeiträge des Autors offensichtlich aus den Online Foren verschiedener Presseorgane – jeweils Schnipsel, die in umgekehrter zeitlicher Abfolge und nicht thematisch geordnet sind. Darauf folgen dann noch mal 2 ' Seiten „Fazit“ – im Wesentlichen eine Aufforderung an die Bürger durch Volksbegehren dafür zu sorgen, dass eine verfassungsgebende Versammlung einberufen werden sollte, in die die besten „Männer und Frauen dieses Landes“ berufen werden sollen. Die Drittelseite Ideen pro „Ressort“ hat für mich eine Menge Sinn gemacht. Das Buch wirft bei mir so einige Fragen auf. Es wird zum Beispiel beklagt, dass es „früher tolle Politiker gab“ – heute aber nicht mehr. Oder: Warum sollten sich denn bitte ausgerechnet in der verfassungsgebenden Versammlung auf einmal die „Besten des Landes“ finden – wenn sie vorher den Bundestag konsequent gemieden haben. Wie sollen die da „reinkommen“? Was mir fehlt ist die Analyse, warum die Zustände so sind, wie sie sind. Aufgrund der fehlenden thematischen Ordnung des Buches hatte ich auch nicht den Nerv, mir die 450 Seiten Postings alle durchzusehen. Ich habe sie mir cursorisch durchgesehen. Es werden schon Dinge „beklagt“ die schlimm sind – nur bin ich zum Beispiel so trainiert, dass ich gerne die Ursachen hätte um dann dazu beitragen zu können, dass „der Mist nicht gleich noch mal passiert“. Das hat sich mir in dem Buch aber zumindest nicht erschlossen. Der Autor hätte sich vielleicht der Mühe unterziehen sollen, seine sicher validen Beiträge nach Themengebieten zu ordnen und einer Ursachenanalyse zu unterziehen. Meine persönliche Bewertung: # Validität der Zustandsbeschreibungen / Wutausbrüche: 5 Sterne # Struktur, Aufbereitung: Für mich ein Stern # Ursachenanalyse und Begründung der Zustände: ein Stern # Polemischer Stil: Nicht gewertet – mancher mag es – manchem ist ein eher sachlicher Stil lieber. Polemik macht mir persönlich ja Spaß. Macht zusammen 7 Sterne / 3 = 2,33 Sterne = 2 Sterne gerundet und es bleibt für mich die Frage: Welche „neue“ Kunstform ist das, die hier als Buch veröffentlicht wird??
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5.0 von 5 Sternen
Super Ansatz, 11. Mai 2013
Das Budgetierung zu "blödsinnigen" Effekten führt, weiß jeder, der mit solchen Managementsystemen tagtäglich arbeiten muss. Eine Steigerungsform wäre nur noch die "kameralistische Buchhaltung". Auch dass herkömmliche Incentive Systeme (Motivations-Systeme) eher Dinge schlechter machen als besser und Fehlsteuerungen erzeugen ist eigentlich jedem klar der nachdenkt - trotzdem werden diese Bonus-Systeme (fast) überall verwendet. Dieses Buch weist das alles dezidiert und mit guten Argumenten nach und zeigt, wie man Kostenkontrolle so aufsetzen kann, dass sie am Ende des Tages besser funktioniert und so, dass die MitarbeiterInnen und Manager deutlich besser motiviert sind: SPITZEN BUCH!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ein Navi, das nicht weiß, wo es ist, kann man vergessen, 11. Mai 2013
dieses ist das zweite TomTom, das ich wegen Defekt zurückgeben musste - wobei ich bis heute nicht weiß, ob es ein Hardwareproblem oder schlechte Software war. Facts: Ohne den jeweiligen Softwarepatch mit den Satellitenpositionen war das Gerät garnicht dazu zu bringen, zu wissen, wo es ist Auch mit dem Softwarepatch lag es öfter mal 50 Meter neben der Strasse (was bei Autobahnkreuzungen in NRW absolut zum Vergessen ist. Und vor allem hatte es auch mit aktuellster Software minutenlange Ausfälle, in denen es komplett nicht wusste, wo es gerade ist. Die LiveTraffic-Funktion ist super - deshalb hatte ich es auch noch ein zweites Mal probiert - aber im Endeffekt hatte ich zweimal den Ärger einTomTom zurückgeben zu müssen. 5 Sterne für den kulanten Service von amazon - aber noch lieber wären mir funktionierende Geräte gewesen
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5.0 von 5 Sternen
Tut was es soll- keine Probleme, 11. Mai 2013
man muss über das Gerät nicht viel sagen ... Ist ja auch nur ein Netzteil für USB Geräte. Ich hab' mir gekauft, weil bei diversen iDevices die Steckdosen knapp werden. Und was soll man sagen # tut seinen Dienst # sieht OK aus # kostet deutlich weniger als das vergleichbare Apple Ladegerät # spart Platz durch die 2 USB-Anschlüsse Bin rundum zufrieden
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Lobenswerter Grundkurs: Wiener Hauswatsch'n vom Investmentpunk, 8. Mai 2013
mit wie vielen Sternen man dieses Buch bewertet, hängt im wesentlichen vom eigenen Level ab und davon, ob man das Buch "Investmentpunk" vom selben Autor schon kennt. Leser des Buches Investmentpunk werden nicht viel Neues erfahren. Die selben Botschaften, nur etwas anders aufbereitet. Für alle, die das Buch nicht kennen, hier der Plot .. # zum Einstieg mal 50 Seiten darüber, dass man als junger Erwachsener heute kräftig veralbert wird, wenn man nur versucht, sich employable zu machen (Studium, Stromlinie, Auslandspraktika - und dann?) # und dann 4 Kapitel darüber, was man tun kann, um sich eine Existenz aufzubauen .. die sind ziemlich "basic" für jemanden, der etwas von Wirtschaft versteht - für andere Leute, die sich aber sonst brav Investmentfonds mit 5% Ausgabeaufschlag kaufen würden, sind sie hinreichend lehrreich Zielgruppe also: Junge Erwachsenen, die einmal anfangen wollen, ob es sich lohnt, nichtselbständiger Erwerbsarbeit nachzugehen. Einsteigerlevel - aber so ist das auch gemeint. Eher "brutal" geschrieben - das ist OK, weil der Autor Mitleid mit den Generationen nach ihm hat - und nicht besonders "differenziert" - man sollte sich in dem Buch keine facettenreiche Diskussion erwarten, sondern eher ein "wacht auf, fang an nachzudenken, und tut gewisse Dinge nicht, die für Euch schädlich sind" Den Zweck erfüllt das Buch und dafür kriegt es von mir auch 5 Sterne
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5.0 von 5 Sternen
Suchtfaktor, 1. Februar 2013
Die Pinguin-Hülle für den iPod touch ist "wirklich süß" - meine Tochter hat sich die gewünscht und als sie sie hatte, fand sie sie super und inzwischen gibt es schon zwei weitere als Geschenk für Klassenkameradinnen. Ist auch haltbar, geht nicht kaputt und färbt nich ab - super Spass!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schwere Kost, 11. November 2012
wenn ein Kabarettist etwas über seine Jagd auf einen Nazi schreibt, hofft man irgendwie, dass das ganze dann doch amüsant zu lesen ist. Das war hier für mich nur eingeschränkt der Fall. Das Buch geht zwar "schön zynisch kabarettistisch" los - aber es verliert sich dann doch in Wiederholungen. Der Autor schildert, wie er im Studium auf die Idee kam, den Altnazi und Massenmörder Alois Brunner in Syrien aufspüren zu wollen. Dafür fährt er dann mehrfach nach Syrien in eine Gegend von Damaskus in der er hofft, Brunner zu orten, weil er dort gesichtet worden war. Er findet Brunner aber nicht - redet mit diesem und jenem in Damaskus und auch in Deutschland - und das immer wieder - ohne Brunner wirklich zu finden. Nach 2-3 Iterationen wird es dann langweilig. Und das was dann noch kurzweilig an dem Buch ist, sind die Exkurse darüber, wie offensichtlich bundesdeutsche Behörden nach dem Krieg alte Nazigrößen gedeckt haben und ihnen das Untertauchen erleichtert haben. Man kann also sagen: Das Buch zu schreiben war sehr ehrenvoll - genauso wie Brunner finden zu wollen. Ein spannendes und kurzweiliges Buch ist aber etwas anderes und auch eine Reportage über das Untertauchen alter Nazis würde sich vermutlich besser lesen. Ist aber sicher derzeit noch schwierig zu recherchieren. Was kann ich also zu dem Buch sagen? Dass der Autor versucht hat, Brunner zu finden "ehrt ihn" - dass man das durch den Kauf des Buches unterstützt ist m.E. auch OK. Aber richtig kurzweilig und spannend ist das Buch leider nicht geworden. Ab ca. 45% des Buches ist es recht mühsam zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen
Genial witzig und skurril, 28. September 2012
Ich habe mich selten so gut bei einem Buch amüsiert: Ex-Kroatischer Auftragskiller mit mehr als 100 Toten auf dem Zettel muss aus New York verschwinden, wird auf dem Flughafen fast gefasst und nimmt durch einen weiteren Mord in der Flughafentoilette die Identität eines amerikanischen Fernsehpredigers an, der auf dem Weg nach Island ist. Und damit landet dieser "Toxic" dann in Island und landet dort in der Familie eines anderen Fernsehpredigers. Auf sowas muss man erst mal kommen - aber es ist einfach super durch das Buch durchgezogen. Teilweise lacht man sich einfach schief. Ich konnte das Buch kaum weglegen - habe es auf 2 x 4 Stunden Zugfahrt nebenbei mal eben weggelesen. Riesenspaß und Klasse Unterhaltung. Mehr will das Buch vermutlich nicht sein und mehr muss es auch nicht sein. Weil: Spass hat es gemacht das zu lesen.
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