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Rezensionen verfasst von
Wolfgang Keller (München, Deutschland)
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Compliance kompakt: Best Practice im Compliance-Management
Compliance kompakt: Best Practice im Compliance-Management
von Prof. Dr. Stefan Behringer
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält, was es verspricht, 6. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich einen schnellen Überblick über das gebraucht habe, was Compliance Management heute ist. Man findet dort noch nicht sehr viel - die Bedeutung von Compliance ist ja erst in den letzten Jahren ständig gewachsen durch diverse Skandale in der Wirtschaft. Das Buch hat genau das geleistet, was ich gesucht habe - ein schneller Überblick über die Themen, meist flüssig geschrieben, was ja bei dem eher trockenen Thema auch angenehm ist - soweit ich es beurteilen konnte fundiert. Meine Erwartungen wurden also mehr als erfüllt und für mich war es daher ein "guter Kauf"


Managed Evolution: A Strategy for Very Large Information Systems
Managed Evolution: A Strategy for Very Large Information Systems
von Stephan Murer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 63,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS-Buch für Unternehmensarchitekten, IT-Manager und CIOs, 6. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die Strategie der "Managed Evolution" für IT-Anwendungs- und Serviceportfolios ist seit Jahren bekannt und wird von Rednern der Credit Suisse auf einschlägigen Konferenzen auch periodisch immer wieder erklärt.
Dieses Buch stellt gegenüber den Vorträgen allerdings einen erheblichen Mehrwert dar, weil es ein in sich geschlossenes und sehr dichtes Werk ist, dass noch einmal ein deutlich tieferes Verständnis vermittelt, warum man als "Betreiber" eines sehr großen IT-Portfolios eigentlich kaum anders kann, als Managed Evolution anzuwenden.
Wenn Sie also einen IT-Manager haben, der "immer noch" über eine rein opportunistische Entwicklungsstrategie nachdenkt oder ein Business, das der IT keinen Freiraum für Verbesserungen der Agilität des Portfolios gibt und nur funktionale Verbesserungen will - aber nicht in Nachhaltigkeit investiert - dann ist dieses Buch das Mittel für Sie, um sehr überzeugend zu argumentieren, warum solches Kurzfristdenken Unternehmen ruinieren kann.
Das Buch ist extrem dicht geschrieben und enthält auch für "Profiarchitekten" noch Einsichten - warum man bestimmte Sachen so macht, wie sie die CS macht und warum es eigentlich sehr oft keine anderen wirklich vernünfigen Wege gibt. An dieser Stelle mein expliziter Dank an die Autoren für dieses tolle Buch. Ich bin von der Dichte und Tiefe mehr als begeistert.


Dragon Dictate 2.0 Mac
Dragon Dictate 2.0 Mac

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll praxistauglich - Umstieg von Dragon 11 / Virt.Maschine hat sich gelohnt, 7. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Dragon Dictate 2.0 Mac (DVD-ROM)
nachdem es bis vor kurzem keine wirklich gute Texterkennung gab, die voll in den Mac integriert war, hatte ich mich zunächst mit Dragon 10 und später Dragon NaturallySpeaking Premium 11 auf einer virtuellen Maschine beholfen. Das lief auch schon nicht schlecht. Ich habe mir dann länger überlegt, ob ich mir die Version für Mac OS X auch noch zulegen sollte. Ich habe es nicht bereut. Die Erkennungsgeschwindigkeit und die Erkennungsgenauigkeit sind noch mal deutlich besser, obwohl sie auch mit einer virtuellen Maschine und den Windows-Versionen schon sehr akzeptabel waren. Was die Qualität der Spracherkennung anlangt kann ich also nur auch hier sagen: Absolut praxistauglich.

Installation verlief reibungslos - im Betrieb hat man ein kleines transparentes Fenster, mit dem man Dragon steuert und kann in jedes Fenster diktieren. Ist also gut in die Mac-Oberfläche integriert. Tipp noch: Am besten funktioniert die Software, wenn KEIN Wort unbekannt ist. Man sollte die Software also damit trainieren, dass man sie vorher mit ähnlichen Texten "füttert" und den Wortschatz analysieren lässt - Aussprachetraining dafür ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Aber wenn man das nicht tut, wird man enttäuscht werden. Wenn man es tut, ist die Software extrem treffergenau.

Ein paar Verbesserungspunkte gibt es natürlich auch noch - aber die tun der Sache keinen Abbruch: Die Software hat ein sehr praktisches Feature markierte Worte zu lernen: Dieses kann man allerdings nur in dem eigenen Diktatfenster der Software (ein RTF-Editor) benutzen - nicht zum Beispiel in Word. Weiter kann Dragon noch keine Vokabulare zum Beispiel aus PDF-Files oder .docx Dateien importieren. Es gehen Textfiles und .doc Files (alte Office Versionen). Das reicht auch - ist aber ein bischen unhandlicher.

Und für Nutzer, die sich erst mal mit Windows beholfen haben, wie ich: Leider ist der Befehlssatz für das korrigieren von Text in den Windows-Versionen ein komplett anderer als der der Mac-Version: Das heißt, den neuen muss ich jetzt erst wieder lernen. Ein Umschalten wäre sehr praktisch - dann hätten beide Gruppen Benutzer (User von früheren Mac Versionen, Nutzer der Windows Version) es einfacher, sich schnell zurechtzufinden. Dazu wird man feststellen, wenn man sich länger mit der Software beschäftigt hat, dass die Handhabung des sog. Textpuffers in Dragon Dictate eine komplett andere ist, als bei der Windows-Version. Nur mit dem Auswechseln von Befehlwörten ist es also nicht getan, weil es manche Befehle (zum Beispiel für das Zusammenfügen zweier aufeinanderfolgender Worte (Verbinde das) ) in Dragon Dictate für den Mac schlicht nicht gibt. Wenn man vor allem in Englisch und nicht in Deutsch gearbeitet hat, beziehungsweise die Software nicht voll lokalisiert hatte, stehen solche Befehle weiter hinten auf der Feature-Liste. Erklärbar ist das aus der Historie, dass nämlich der Hersteller von Naturally Speaking für Windows (Nuance) die Firma gekauft hat, die die Dragon Engine auf dem Mac integriert hatte (MacSpeech) - die Einbindung der Engine an der Oberfläche ist allerdings immer noch eine deutlich andere als bei der Windows-Version (Naturally Speaking). Von daher wird das Umsteigen vermutlich erst bei einer der nächsten Versionen deutlich einfacher werden - hier wir noch "Konvergenzarbeit" zu leisten sein. Positiver Punkt aber immer noch: Die Geschwindigkeit der reinen Mac Version macht richig Spass.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2011 9:12 PM CET


Lexware Buchhalter 2011 (Version 16.00)
Lexware Buchhalter 2011 (Version 16.00)

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Massive Installationsprobleme - ansonsten im Betrieb o.k., 6. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende Lexware Buchhalter nunmehr im sechsten Jahr und habe jeweils die Version für das neue Jahr beschafft.
An sich war ich es nicht mehr gewohnt, dass es bei der Installation zum Jahreswechsel zu der Art massiven Problemen kommt, wie wir dies dieses Jahr passiert ist.
Ich hatte sowohl Probleme, das Programm auch nur zum laufen zu bekommen (massiver Fehler in der Installation ' es wurde schlicht ein Verzeichnis nicht angelegt, auf das später zugegriffen wurde. Die entsprechende Fehlermeldung war falsch ' Lösung erfolgte mit viel Zeitaufwand und trial and error). Danach gab es auch noch Konvertierungsprobleme bei der Umstellung vorhandener Daten. Wie im Web häufig beschrieben, ist auch der Support nicht der beste. In meinem Fall bin ich mehrfach aus der 01805 - Nummer rausgeflogen, nachdem ich schon einige Zeit mit warten verbracht hatte. Wenn es also nach Installation und Support gehen würde, müsste ich dem Programm einen Stern geben.

Die Funktionalität ist allerdings für die Aufgaben des kleinen Unternehmens aus meiner Sicht in Ordnung. Sie hat sich über die letzten Jahre weiter verbessert.
Im Tagesbetrieb kann ich mich also über die Software nicht beschweren. Inzwischen wird auch zum Beispiel die Anlage EUR ohne größere Probleme ordentlich produziert. Dies war vor zwei Jahren noch nicht der Fall. Für den Tagesbetrieb kann ich also 4-5 Sterne vergeben. Macht im Schnitt 2-3 Sterne. Da man sich über die Installation nur einmal im Jahr ärgerte (und dafür unnötigerweise 2 h Zeit verbraucht, die eigentlich überflüssig sind) runden wir mal auf auf drei Sterne.

Wenn jemand vom Hersteller diese Rezension liest: ich glaube es ist ihnen mit der Version dieses Jahr wirklich gelungen, viele ihrer Kunden gründlich zu verärgern.


Enterprise BPM: Erfolgsrezepte für unternehmensweites Prozessmanagement
Enterprise BPM: Erfolgsrezepte für unternehmensweites Prozessmanagement
von Dirk Slama
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 46,90

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Ordnungsrahmen für prozesszentrierte Projekte in großen Organisationen, 6. Januar 2011
IT-Projekte befassen sich heute sehr oft damit, einen Geschäftsprozess neu zu implementieren. Dabei werden im Regelfall zehn oder mehr Anwendungen berührt. Die meisten großen Unternehmen arbeiten heute jedoch mit Softwareentwicklungsmethoden, die davon ausgehen, dass lediglich ein Anwendungssystemen neu erstellt werden muss. Diese Frameworks nennen sich sehr häufig Software Development Lifecycle oder ähnlich. Sie schaffen einen Ordnungsrahmen für Analyse, Design, Implementierung, Test, Inbetriebnahme. Es wird jedoch nur selten detailliert, welche Arten von Modellen benötigt werden, um zum Beispiel ein Projekt zu realisieren, das von der Neugestaltung von Geschäftsprozessen ausgeht.

Hier liegt der Verdienst dieses Buches. Es wird einen Ordnungsrahmen aufgezeigt, mit dem man Projekte, die den Gegenstand haben, Geschäftsprozesse neu zu implementieren, gut ordnen kann. Oberste Begriffe sind dabei die Modellierung des Geschäftsprozesses von der Analyse bis zur Implementierung und ebenso das selbe für die IT auf der Basis von SOA. Jedes der beiden Teilgebiete wird nochmal in fünf Teile aufgeteilt. Im Fall von Geschäftsprozessen sind dies Prozessmodellierung, Prozessorganisation und Rollen, User-Task-Management, Geschäftsregeln und quantitative Prozessanalyse. Für jedes solche Gebiet wird dann über den Lebenszyklus eines Projektes diskutiert, mit welchen Methoden und Modellen man im Projekt arbeiten kann.

Es dürfte klar sein, dass auf diese Weise ein sehr sehr umfangreiches Werk entstehen würde, wenn man die komplette Entwicklungsmethode auch nur einer großen Firma beschreiben würde. Das Buch muss natürlich so geschrieben sein, dass es auf die Spezifika einer einzelnen Firma wenig Rücksicht nimmt. Vielmehr würde es einem Methodendesigner die Checkliste an die Hand geben, anhand deren er das Entwicklungsframework für seine Firma beschreiben kann.
Das Buch hat also eine ziemlich hohe Flughöhe - die muss es auch haben, wenn es noch allgemein gültig sein soll.

Nutzern pro Zielgruppe:
Anfänger: werden mit dem Buch wenig anfangen können. Um das Buch zu lesen, sollte man einen soliden Hintergrund in der Entwicklung großer Unternehmensanwendungen haben. Man benötigt einen erheblichen Hintergrund in Methoden der Softwareentwicklung und im Buch folgen zu können.
Projektleiter von Prozess-Entwicklungsprojekten: werden das Buch als Checkliste schätzen. Einige innovative Aspekte werden hier sehr gut auf den Punkt gebracht. Auch ist der Ordnungsrahmen für prozesszentrierte Entwicklungsprojekte wirklich innovativ und neuer und ist in dieser Form noch in keinem anderen Buch zu finden gewesen.
Business-Manager: wenn das Buch eher nicht lesen wollen, auch wenn hier viele gute Ideen enthalten sind, wie man zum Beispiel Kanban und andere Konzepte des Lean Managements implementieren könnte, ist die Beschreibungstiefe für Manager auf der Seite des Business wahrscheinlich zu detailliert.

Ein weiterer innovativer Aspekt des Buches war noch, dass konsequent immer wieder Lean Management Konzepte und Kanban als Möglichkeiten erwähnt werden, Prozesse grundlegend innovativ zu gestalten. Insgesamt ist anzumerken, dass das Buch keinen "me too" Buch ist, sondern aus Sicht des Rezensenten wirklich neue Entwicklungen und Dinge beschreibt, die man heute so in der Praxis nicht flächendeckend implementiert findet.

Verbesserungspotenziale gibt es natürlich auch: die Dichte der Abkürzungen im Text teilweise sehr hoch. Im Sinne der Lesbarkeit könnte man einige Dinge etwas weniger kompakt, aber dafür ausführlicher ausformuliert schreiben. Auch setzt das Buch sehr viel an Vorwissen voraus. Wenn man allerdings alles mit Definitionen und ausführlich einführen würde würde das Buch wahrscheinlich gut und gerne auf den doppelten Umfang kommen. Der ist heute schon mit mehr als 400 Seiten nicht gerade klein, allerdings dem Umfang der Aufgaben angemessen.


Office für Mac 2011 Home & Business (1 Pack / deutsch)
Office für Mac 2011 Home & Business (1 Pack / deutsch)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 1. November 2010
Das Programm ist keine "ganz klare Anschaffung" - ich arbeite beruflich mit diversesten Office Versionen auf dem Mac und auf Windows von 2002/2003 bis 2010 und jetzt Mac 2011: Auch für die hier vorliegende Version gilt: An die jeweilige Windows-Version kommt die Mac Version nicht mal entfernt ran. Sprich: Wenn ich auf dem Mac damit Power User Sachen erledigen wollte, verwende ich Office 2010 für Windows auf Parallels. Angesichts moderner i7 Prozessoren ist das auch kein Performance-Thema mehr.

Was ich dann auf dem Mac mit dieser Version erledige, sind kleinere Notizen, Powerpoint und einfach Excel Sheets - meine Bewertung sagt also nichts dazu, ob inzwischen die Probleme mit verminderter Funktionalität von Excel gefixt sind. Ich würde mal vermuten, die Defizite bestehen weiter - werden aber sicher andere hier noch testen und beschreiben.

Was an dieser Version mal angenehm ist:
# der Umstieg hat problemlos funktioniert
# ich habe mir die Version vor allem mal gekauft, weil ich von Entourage "Augenkrebs" bekommen hatte. Der ist jetzt geheilt - auch die Migrationen der Mails haben ohne Murren funktioniert
# dieses Mal keine komplette Bananensoftware - sprich: bisher arbeiten ohne die Art Abstürze, die man hatte, als Office 2008 rauskam

Allgemeiner Eindruck:
# funktional inetwa so wie die Vorgänger-Version, nur halt, was die Ribbons anlangt optisch überarbeitet (schöner ...)
# alte Menüs sind noch da (gut zum Umsteigen, aber natürlich inkonsistent :-))

Was nervt:
# Im Endeffekt zahlt man nur für das Mailprogramm - und das brauche ich nur, weil Apple mail.app seit Jahren zwar schön ist - aber regelmässig Daten verliert.

Heißt also in Summe: Deutlicher Fortschritt ggü Office 2008 auf verglichen mit Office 2010 / Windows niedrigerem Niveau.


phase-6 Klett Englisch Edition, Gymnasium 1+2
phase-6 Klett Englisch Edition, Gymnasium 1+2

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Installation und Usability eine Zumutung, 31. Oktober 2010
Achtung: Rezension bezieht sich auf Mac Variante - zu Windows können wir nichts sagen.

Wir haben das Programm vor 9 Tagen gekauft und habe es immer noch nicht korrekt am Laufen. Es fing damit an, dass sich das Programm mit dem beigelegten Code nicht registrieren liess, aber natürlich auch keinen Testmodus hatte, in dem man erst mal 30 Tage arbeiten kann, während man den Support fragt, wo die Probleme liegen. Nachdem wir eine Stunde nach Updates gesucht hatten, das Web durchsucht etc, haben wir dann an den Support geschrieben. Dort kam erst mal die Meldung zurück dass das jetzt ein paar Tage dauert, weil man überlastet sei (wundert mich nicht, bei dem Problem, das wir noch beschreiben werden :-(). Nach 3 Werktagen kam dann sogar die Antwort: Für den Mac braucht man einen anderen Freigabecode. Schön. Könnte man ja auch mal in die Verpackung schreiben.

Die Version, die wir jetzt dann per Download auf Hinweis des Support haben, hat leider den Content (Klett Bücher) nicht, die wir mit gekauft hatten. Also dann heute noch mal an den Support schreiben und fragen, wie man den Content reinbekommt. Hilfetexte waren unbrauchbar. Einsatzbereit dann also (vielleicht) 2 Wochen nach Kauf und nach 2 Stunden sinnloser Tätigkeit.

Heißt in Summe also: Die Software ist eine ziemliche Zumutung. Phase-6 ist zwar sowas wie ein Quasi - Standard. Das heißt, wir müssen uns jetzt da durchbeißen, aber mir wäre lieber ich hätte 20 Euro mehr bezahlt und würde mich nicht Stunden mit den offensichtlichen Usability-Unzulänglichkeiten schon bei der Installation und der Hilfefunktion rumschlagen. Ich habe bisher nur wenig Software erlebt - und auf dem Mac noch garkeine - die eine so grottenschlechte Usability der Installation hatte.


Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers
Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers
von Alexander Osterwalder
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,40

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super aufbereitet - Schließt eine Lücke - Macht Spass, 9. Oktober 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wenn man noch vor wenigen Jahren zum Begriff Business Model recherchiert hat, fand man eigentlich wenig, obwohl der Begriff in der Praxis beim Design und Umbau von Unternehmen eigentlich täglich verwendet wurden. Dieses Buch schließt diese Lücke auf eine außergewöhnlich gut aufbereitete Weise. Es ist leicht und schnell lesbar, es ist extrem übersichtlich gestaltet, es ist klar gegliedert und wie andere hier auch schreiben: Es macht wirklich Vorfreude auf den nächsten Beratungsjob, bei dem es um Geschäftsmodelle geht. Die wesentlichen Teile sind:

(1) ein Ordnungsrahmen für Geschäftsmodelle (Business Model Canvas)
(2) Entwurfsmuster für Geschäftsmodelle - die, die vorhanden sind, sind gut beschrieben - vollständig dürften Siue allerdings ncihts sein - beziehungsweise ich weiss nicht genug über Geschäftsmodelle um beurteilen zu können, ob die Muster wirklich kanonisch alles abdecken. und
(3) Vorgehensweisen für die Entwicklung: Dabei spielt auch das derzeit immer populärer werdende "Design Thinking" eine Rolle. Es wird also eine Einführung in die Denkweise von (Industrie-)designern gegeben. Auch von daher ist das Buch noch einmal wertvoll.

Insgesamt kommt man in ca. 3 Stunden diagonal gut durch das Buch durch - wenn man sich mit Geschftsmodeellen schon beschäftigt hat, wird man auch viel bekanntes finden - aber die Aufbereitung ist extrem übersichtlich - und das trägt auch noch einmal dazu bei, dass man die Inhalte schnell aufnehmen kann.


Kanban: Successful Evolutionary Change for Your Technology Business
Kanban: Successful Evolutionary Change for Your Technology Business
von David J. Anderson
  Taschenbuch
Preis: EUR 45,22

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut nachvollziehbar - Etwas Mathematik "dahinter" wäre jedoch hilfreich, 29. September 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Bisher hatte man ein Problem, wenn man als Nicht-Mitglied in der Kanban-Community" verstehen wollte, was Kanban-Systeme im Kontext mit Softwareentwicklung bedeuten. Das Buch hat den gr0ßen Verdienst, dass es einfach und nachvollziehbar erklärt, was Kanban im Zusammenhang mit Softwareentwicklung bedeutet und "wie es funktioniert". Aus diversen Artikeln hatte ich bisher nicht verstanden, was Kanban ist - ich hatte einen Hintergrund aus der Logistik und kenne Kanban "von vor 20 Jahren" im Zusammenhang mit dem Toyota Produktionssystem. Wenn man das Buch gelesen hat, kann man beides aufeinander abbilden.
Die Fallstudie, die als Beispiel verwendet wird zeigt glaubwürdig, dass man mit dem Kanban Vorgehen Durchlaufzeiten verürzen kann und auch Lieferzeiten, sowie produktiver wird.
Hier setzen allerdings auch meine Ideen an, wie man das Buch noch besser machen kann. Der mathematische Hintergrund (Warteschlangentheorie, LaPlace Verteilung, Wartezeiten) wird nicht näher erwähnt oder verwendet. Insofern ist die Fallstudie nicht wirklich erklärt - wäre aber mit etwas Mathematik sehr einfach zu erklären gewesen: Wenn man die Abarbeitungskapazität so weit erhöht, dass die durchschnittliche Abarbeitungsrate wieder deutlich über der durchschnittlichen Ankunftsrate liegen, dann liegt die durchschnittliche Wartezeit auch wieder bei nahe Null. Genauso ist relativ klar, dass die Mitarbeiter produktiver werden und die Durchlaufzeiten sinken, wenn sie nur noch an einer Aufgabe gleichzeitig arbeiten statt parallel an 5. Von daher könnte man das, was durch Anwendung von Kanban (Engpässe durch Kapazitätsanpassung beseitigen, Work in Progress reduzieren) passiert, eigentlich relativ einfach mit ein bisschen Mathematik beziehungsweise plakativer Darstellung hinterlegen - dann würde das Buch noch verständlicher und noch besser nachvollziehbar werden und man könnte auch Chefs erklären, dass es wenig bringt, Systeme prinzipiell zu überbuchen - weil sie sich dann ins eigene Fleisch schneiden. Heute ist es ja eigentlich üblich, mehr Arbeit in die Systeme zu stopfen und zu glauben, man sei ein guter Manager. Wenn man das Buch gelesen hat - und die Mathematik dahinter ein wenig kennt - kann man gut erklären, warum solches Vorgehen nicht wirklich schlau ist.

Insgesamt eine klare Leseempfehlung. Das Buch zeigt gut, dass man mit relativ wenig und nicht sehr invasiven Änderungen deutliche Prozessverbesserungen erreichen kann.


Enterprise Architecture, BPM und SOA für Business-Analysten: Leitfaden für die Praxis
Enterprise Architecture, BPM und SOA für Business-Analysten: Leitfaden für die Praxis
von Dirk Stähler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spezielle Methode von Opitz Consulting, 26. September 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
ich hatte mir das Buch angesehen, weil ich dachte, ich würde etwas darüber erfahren, wie man Enterprise Architecture Management, BPM und SOA in einem Modell kombinieren kann. Die Autoren werden sicher auch im Eigenbild sagen, dass sie genau das getan haben. Was sie getan haben ist, dass sie die Anwendung einer speziellen Methode und Toolsuite, wie sie offensichtlich von Opitz Consulting verwendet wird - beschrieben haben.
Es wird ein spezialisiertes Metamodell für EA entwickelt und dann auf die Oracle BPA Suite abgebildet. Es wurde zum Beispiel aber vorher bei der Ableitung des Metamodells für EA, SOA, BPM nicht gesagt, welche Fragen das Modell eigentlich treiben.
Heißt also: Das Buch ist vermutlich dann am nützlichsten, wenn man genau das Toolset verwenden möchte, das Opitz in eher "MDA nahen" Projekten verwendet. Damit ist das Buch recht "firmenspezifisch" und eher nahe an einer MDA-Implementierung als an strategischem Enterprise Architecture Management - wo es um Fragen wie Strategie, Business/IT Alignment, Application Portfolio Management geht.
Die drei Sterne reflektieren den Nutzen für mich in Vergleich zu meiner Erwartung. Wer genau das beschriebene Problem - Implementierung von Lösungen mit dem von Opitz Consulting verwendeten Toolset hat - könnte zu höheren Bewertungen kommen.


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