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Beiträge von Wolfgang Keller
Top-Rezensenten Rang: 903
Hilfreiche Bewertungen: 1096
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Rezensionen verfasst von Wolfgang Keller (München, Deutschland)
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159 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Absolut praxistauglich, 16. September 2010
ich benutze Dragon schon lange - eingestiegen bin ich mal bei Version 5 vor ca. 6 Jahren - die habe ich dann irgendwann mal weggelegt und dann ca. 5 Jahre Pause gemacht. Letztes Jahr hatte ich es mit Version 10 wieder probiert. Ich war positiv angetan! Nach den positiven Erfahrungen mit Version 10 habe ich mir diese Version hier besorgt und muss sagen - noch mal eine weitere Steigerung in Erkennungsgenauigkeit und Geschwindigkeit. Um es kurz zu machen - ich kann die Software empfehlen - muss aber noch was zur Verwendung anfügen: # Diktatsoftware ist immer dann gut, wenn man es mit Texten zu tun hat, die "Routine" sind, also Sitzungsprotokolle, Vermerke, Standarddokumente, medizinische Diagnosen. Richtig gut wird die Software, wenn man sie vorher mit ähnlichen Dokumenten "füttert" - das steigert die Erkennungsgenauigkeit enorm von "eher unbrauchbar" auf "phantastisch". Wenn Dragon das Wort nicht kennt, kann man es vergessen. Man muss also alles einmal "eingefüttert" haben - am besten durch das Einlesen von Dokumenten mit ähnlichem Wortschatz. # ich habe auch versucht, damit Buchkapitel zu schreiben - nur arbeitet man da anders und macht als Autor viele Schleifen - da hilft einem die beste Diktatsoftware nichts, weil man den Text entwickelt und nicht runterschreibt, sondern schreibt - löscht - schreibt. Das geht mit der Tastatur immer noch besser. Ein weiterer Hinweis noch zu den Versionen: Wer mit mehreren Sprachen arbeiten will, braucht die Premium-Version. Das macht die Doku nicht ganz so deutlich. Für nur eine Sprache reichen die preiswerteren - aber im Job brauchen viele ja zum Beispiel Deutsch und Englisch.
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Faster - Harder - Dueck! Einer hat es kapiert und kann es beschreiben, 5. Februar 2010
wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie alle "Jammerliteratur" wie Die Abwracker: Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen, das Schwarzbuch Deutsche Bahn, Der Crash kommt und alle diese unzählichen Titel zur Seite legen und sich sagen: Hier hat mal jemand verstanden, welche Prozesse derzeit verursacht von Globalisierung, Internet und Computerisierung wirklich ablaufen. Mit Lean Brain Management: Erfolg und Effizienzsteigerung durch Null-Hirn hatte Gunter Dueck schon eine schöne Grundlage gelegt. Jetzt baut er viele Puzzlesteine aus früheren Büchern konsequent zusammen. Der Mathematiker sagt den Nur-BWLern mal wieder, was wirklich passiert. Die Story in Kürze: Nach der Industrialisierung hat man geglaubt, die Dienstleistungsgesellschaft sei ein Ausweg, um Jobs zu schaffen. Leider ein Fehlschluss, weil wir erleben, wie die einfachen Dienstleistungen schneller automatisiert und wegrationalisiert werden, als die Konversion von statten geht. Wer schon mal was von "Aldisierung" und dem Aussterben der Mitte etc. gehört hat, bei dem werden alle Glocken läuten. Wenn man dann nicht am untersten Ende der Fresskette landen möchte, hilft nur, so viel Bildung zu haben, dass man die Dienstleistungen erbringen kann, die noch nicht automatisierbar sind (und auch so schnell nicht sein werden). Daraus leitet Dueck ab, dass einem rohstoffarmen Land wie Deutschland nur eines bleiben wird: Bildung, Bildung, Bildung! Und macht auch konkrete Vorschläge für Inhalte, Selbstverantwortung, Bürgerbeteiligung. Dueck macht auch schön klar, dass die organisierte Bildungsbulimie von industrialisierten Bachelor und Master-Studiengängen nicht die Lösung sein kann (die Studenten merken es ja auch gerade). Wer also bisher nur ein dumpfes Gefühl hatte, dass es das nicht sein kann, findet hier u.a. auf ein paar Seiten die logisch exakte Argumentation warum es zu nichts führt. Endlich mal ein Buch, dass es nicht nur bei der Aufzählung von negativen Phänomenen belässt, sondern auch analysiert, warum diese Phänomene auftreten und Wege aufzeigt, wie wir aus der sich abzeichnenden Abwärtsspirale rauskommen. Jammern stoppen - eigener Unternehmer werden - Bildung inhalieren - die Verantwortung kann einem niemand abnehmen. Dann hoffen wir mal, dass auch möglichst viele Politiker das Buch lesen - dass sich möglichst viele Mitbürger weiterbilden - dass wir nicht in dem kollektiven "Fat Smoker Syndrom" verharren, das der Autor im Schlussteil beschreibt, sondern uns vom Sofa erheben und AUFBRECHEN. Super Buch!!!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schon "very basic" ... Aber es wird das geliefert, was angekündigt wird, 31. Januar 2010
Wenn man das Buch bewertet, muss man sich fairerweise vor Augen halten, welchen Zweck das Buch erfüllt. Das Buch ist dafür gedacht, dass sich Prüfungskandidaten für eine OMG "Certified Expert in Business Process Management" - Fundamental Level - das nötige Wissen kompakt in einem Buch aneignen können. Wobei - Fundamental heißt; Unterstes Level der Leiter: man weiss hinterher, was ein Geschäftsprozess ist, hat eine Idee, wie sich die OMG vorstellt, dass man Unternehmen holistisch modellieren soll - sprich - man beherrscht dann den Kanon des "untersten Levels" dieser Zertifikathierarchie der OMG. Dafür git es die 5 Sterne - ist schlicht mal wieder ein sauberer Job von OOSE. Wer in dem Buch allerdings irgendwelche "Advanced Topics" oder auch nur wirtschaftlich relevante Topics zu Business Process Management sucht, der sei gewarnt. Das ist nicht der Zweck des Buches und dazu steht auch nichts umfassendes drin. Dinge, die einem häufig in der Praxis begegnen sind die Fragen: # in welcher Situation modelliere ich wie tief? # wie viele Levels von Geschäftsprozessmodellen brauche ich? # welchen Nutzen hat ein Prozesshaus - und wie tief modelliert man das? # wie passt man Prozessreferenzmodelle (wie zum Beispiel eTOM) an ein Unternehmen an? # wie vereinheitlicht man Geschäftsprozesse in Fusionssituationen und macht das überhaupt Sinn? # wie einheitlich gestaltet man Prozesse in Multinationalen Unternehmen? # wie passt das zu Software-Plattformstrategien? # wie müsste man sich eine "Process Governance" vorstellen? Zu all' diesen Fragen, die in der Praxis die Wertschöpfung darstellen - Keine Aussagen. Wie gesagt - ist ja auch nicht der Scope des Buches. Von daher nach Zielgruppe: # wenn man die Zertifizierungsleiter der OMG verfolgt - sehr o.k. # wenn man sich wirklich für BPM interessiert, bringt einen das Buch leider nicht wirklich weiter - da fehlen heute sowieso noch Bücher - alles, was es da gibt ist Erfahrungswissen, das auf Powerpoint-Folien überliefert wird.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Bleibt leider an der Oberfläche - Keine Zukunftsperspektive, 23. Januar 2010
ich tue mich etwas schwer, dieses Buch zu bewerten. Was man dem Buch zu Gute halten muss ist, dass die teilweise für die Bahn wenig schmeichelhaften Zustände dort wirklich umfassend geschildert werden. Man erfährt dort viel über zum Beispiel: Wie behandelt die Bahn ihre Kunden, wie behandelt sie Mitarbeiter, wie geht sie mit der Sicherheit um betreibt die Bahn "Feindbeobachtung von Kritikern". Es wird also phaenomenologisch sehr schön gezeigt, und auf 300 Seiten inkl. Register aufgezählt, was an der Bahn alles "schwarz" ist. Vieles davon hat man auch schon erlebt, wenn man viel Bahn fährt. In der Rolle des Mitarbeiters waren die meisten Leser sicher nicht. Vielleicht reicht das ja für ein "Schwarz"buch schon aus. Was mir fehlt ist dann jegliche Zukunftsperspektive. Es gibt heute eine ganze Menge Literatur, die sich auch gut verkauft, die "schlimme Zustände" beschreibt. Man fragt sich dann immer: Und was jetzt bitte? Sprich: Das Buch bleibt jede Vision oder jede Analyse schuldig, was eine "bessere Bahn wäre" - Fazit ist nur - der Börsengang wird kommen wie ein Naturereignis (meine Schlussfolgerung: Die Kaputtsparerei wird sich fortsetzen, die Zustände werden sich noch mehr denen annähern, die wir seit Maggie Thatcher in UK ansehen können) und dagegen tut bitte niemand etwas? Ist das unser Verständnis von Demokratie? Dunkle, nicht identifizierbare Mächte zerstören unser Eigentum (die DB ist Eigentum von uns allen) und wir machen nichts dagegen? Die Frage ob das wirklich eine zwangsläufige Entwicklung ist und was Politiker, Bürger und Mitarbeiter dagegen tun könnten, wird an keiner Stelle auch nur ansatzweise beantwortet. Das Buch ist da quasi so, als ob man vor dem "anonymen Übel" kapituliert und es einfach gewähren lässt. Von daher kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben und ja - um mich dem "Einsternereviewer" anzuschließen - durch das Fehlen jeder postiven Vision und die endlose Auflistung von unhaltbaren Zuständen wird das weder spannend, noch kurzweilig noch perspektivisch interessant, sondern tendenziell eher langweilig. Dass es auch besser geht, zeigt das Buch AUFBRECHEN von Gunter Dueck AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen. Dueck liefert nicht nur eine klar bessere Analyse auf dem Gebiet, das er beschreibt. Er liefert auch klare Ideen, wie man es besser machen kann. Die Ideen fehlen mir komplett an diesem "Schwarz"buch. Also lieber einen schönen Krimi kaufen - da werden die "Bösen" am Ende abgeführt - hier werden sie noch nicht mal wirklich ermittelt ;-) und die geschilderten Zustände kann man derzeit täglich erleben oder in Portionen von halben Seiten in der Presse nachlesen. Oder aber Bücher wie AUFBRECHEN kaufen. Die sind besser in Analyse und besser was die Wege aus dem Desaster anlangt
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Vorsicht mit der Altersfreigabe - Da geht's recht "brutal" zu, 20. November 2009
Ansonsten ist ja hier über den Film schon viel geschrieben worden. Sprich zur Story etc. muss ich hier in der Rezension nichts wiederholen. Auch dass wirklich tolle Landschaftsbilder drin sind und der Schauspieler, der den Khan dargestellt hat, wirklich beeindruckend war. Ich möchte nur für Eltern auf einen Aspekt hinweisen. Ich habe keine Idee, wer diesen Film warum für Kinder ab 12 Jahren freigegeben hat. Bei den 2 Schlachtszenen die enthalten sind, "spritzt das Blut" in bester Manier von Western und Samurai-Filmen, die dann früher ab 16 oder 18 freigegeben waren. Meine Kinder sollten (und wollten) sich das nicht mehr ansehen. Wir haben den Film dann schlicht ausgeschaltet, weil das "Kopf und Gliedmaßen abhacken" mit anschließend austretendem Blut, das "meterweit spritzt" aus meiner Sicht nichts für die Kinder war und die auch selbst angeekelt reagiert haben. Also: Eher was für Erwachsene oder für abgehärtete Familien - aber nix für den Abend mit Kindern zwischen 12 und 14. Trotz anderslautender Freigabe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Witziges Buch für Fortgeschrittene, 7. Oktober 2009
Wenn man den Titel und den Untertitel liest, erartet man nicht ganz zu unrecht etwas, was eher aus der agilen Ecke stammt, als aus Ecke von schwergewichtigen militärischen Architekturmethoden wie DoDAF oder TOGAF. Das Buch hat auch mit anderen Architekturbüchern, wie zum Beispiel Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden nicht so richtig viel gemein. "Geniessen" wird man es nur, wenn man die ganzen Theorien, Konzepte, Vorgehensmodelle etc gut kennt - XP wird zum Beispiel auf 1/2 Seite gestreift, und es gibt viele Dinge, die auf 1/2 Seite gestreift werden. Um der anschließenden Diskussion zu folgen, in der diese Dinge dann diskutiert und bewertet werden, muss man dann recht viel gelesen haben. Man kann also sagen, das Buch transzendiert (wandelt) auf der bekannten Literatur und den bekannten Vorgehensweisen und zeigt, was aus Sicht des Autors gut funktioniert und was nicht. Die Sichtweise würde ich mal vermuten ist dabei die eines großen, marktorientierten Mittelstandsunternehmens. Der Autor arbeitet als IT-Architekt für die Autovermietung Sixt - und das Buch hat auch eine Menge mit der Werbung von Sixt gemein: Witzig, hart, amüsant, politisch wahrlich nicht immer korrekt ;-) Hauptkapitel drehen sich um (3) die Rolle des Architekten (4) Vorgehensmodelle (5) Architekturentwicklung (6) Umgang mit Technologien (aka Techni Hypes) Nutzen pro Zielgruppe also * Leute, die Architekten werden wollen: Eher nicht - da muss man erst mal die "Schulbücher" lesen, bevor man dieses Buch wertschätzen kann. * Architekten mit mittlerer Erfahrung: Schon besser - wenn man einiges gelesen hat, bekommt man hier ncoh mal die Einnordung von einem erfahrenen IT-Architekten, um Dinge besser bewerten zu können * Architekten mit sehr viel Erfahrung: Werden nicht viel verblüffende Dinge finden - aber schöne Zusammenfassungen und sich gut amüsieren - nach dem Motto: Abends mal wieder lesen, bevor man beim nächsten Kunden alte Fehler macht. Den einen Stern Abzug gab es für das nicht sehr umfangreiche Literaturverzeichnis und die selbstgemachten Illustrationen, die von der "Quality without a Name" eher weit entfernt sind - und über allem Pragmatismus, kann man bei einer Veröffentlichung trotzdem einen ästhetischen Anspruch haben. Siehe die Werbung von Sixt - die ist ja auch graphisch perfekt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Stakkato der Frustration, 5. Oktober 2009
es mag ja sein - alle die Zustände, die die Autorin schildert, findet man in Großunternehmen. Und wie die Autorin schreibt, nicht nur in einem, sondern in vielen. Fairerweise muss man auch sagen: Nicht alle diese Zustände findet man in jedem Konzern. Das Buch ist auf ca. 200 von 220 Seiten ein Stakkato der Frustration - ein Rausschreien, was die Autorin alles schlimm findet. Nur alleine, was nutzt es, wenn man nach 200 Seiten da Gefühl haben sollte, dass ja doch alle Manager getriebene Psychos sind, die nichts zustande bringen? Das Buch bietet nur leider keine Analyse, die hinter den Frust leuchtet - im Sinne von: Warum ist das so? Kann man als Gesellschaft etwas gegen diese Entwicklungen tun? Wie bei so vielen aktuellen "Jammerbestsellern" (die Welt ist schlecht liebe Gemeinde) wird auch hier hemmungslos auf den Ist-Zustand eingeprügelt, ohne dass ernsthafts Analyse betrieben wird (warum ist die Welt schlecht?) und ohne dass ernsthaft Auswege aufgezeigt werden (was kann das Gemeinwesen / die Politik tun, um da rauszukommen?). Stattdessen ein Stakkato der Phänomene und Symptome. Kann ich nur sagen: So what? Was bringt mir das als Leser? Frustabbau? Wenn jemand sich besser amüsieren möchte (wenigstens noch drüber lachen) empfehle von Gunter Dueck Lean Brain Management: Erfolg und Effizienzsteigerung durch Null-Hirn oder Bücher wie Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit. Auch lustig und noch wissenschaftlich seriös sind die Bücher von Stefan Kühl, wie Das Regenmacher-Phänomen: Widersprüche und Aberglaube im Konzept der lernenden Organisation oder Wenn die Affen den Zoo regieren. Die Tücken der flachen Hierarchien. - Bei allen diesen Büchern lernt man etwas über die Hintergründe. Aber das hier vorliegende Werk zeigt fast nur Probleme und keine Zusammenhänge oder Lösungen - von daher nicht mehr als 2 Sterne. Jammern ist zu billig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Technisches Buch, 16. Juli 2009
das Buch stammt mit seinem Erscheinungsjahr aus einer mindestens dritten Welle an SOA Büchern, die schon berücksichtigen, dass wir uns nicht mehr auf dem Gipfel des Hypes befinden, sondern auf dem Weg zur Produktiven Nutzung. Das Buch sollte also den Anspruch haben, zu zeigen, was man tun muss, um SOA Initiativen zum Erfolg zu machen - angesichts vieler SOA-Initiativen, die sich festgefahren haben oder kein optimaler Erfolg geworden sind, ein lohnendes Thema. Ich habe das Buch daher eher mit einer Business Brille gelesen, als mit einer technischen. Da haben wir in ein paar Jahren SOA alle schon lernen können, dass SOA nicht das einzige Werkzeug ist, um auf derzeitige geschäftlich Herausforderugen zu reagieren - das Buch reflektiert dies nicht ausreichend - man bekommt den Eindruck, SOA sei DAS Mittel. Alternativen werden wenig diskutiert. Von der Seite eines Unternehmensarchitekten fehlt mir hier eine große Menge Dinge, die im Zusammenhang mit SOA lohnend diskutierbar sind: * Capabilities und Heat Maps zur Planung * Compliance als Treiber und die Antworten von SOA dazu * Geschäftsstrategien lange vor der SOA Strategie. SOA wird im Buch einfach gesetzt. Das ist nicht überall so und schon gar nicht immer sinnvoll. * Downsides von SOA: Aufwand ür Sicherheit, Management, Continuity * Service Portfolio Management - tiefergehend betrachtet Dazu noch auf der Tool-Seite Werbeeinblendungen für IBM - o.k. - ist ja IBM Press. Der technische Content ist state-of-the art, aber auch nicht wirklich verblüffend. Ein Rezensent auf amazon.com hat geschrieen, dass man den technischen Content auch etwas verstreut im Web findet. Kann ich unterschreiben. Das Buch kann man also dann lesen, wenn man als "technischer Architekt" eine zusammenfassende Checkliste benötigt, was man innerhalb der IT tun muss, um SOA technisch und organisatorisch an's Laufen zu bringen. Der wichtigere Teil, nämlich die Verankerung in der Geschäftsstrategie, wird bei weitem nicht so tief abgedeckt. Hier kann man aus meiner Sicht deutlich mehr tun. In dem Buch lernt man viel darüber, wie man SOA technisch sauber aufsetzen kann - aber aus meiner Sicht zu wenig darüber, wie man SOA als Teil einer Geschäftsstrategie aufbaut. Das Buch beginnt dort, wo SOA bereits gesetzt ist, sinnvoll ist und im Top Management akzeptiert ist. Als Unternehmensarchitekt fängt man früher im Lebenszyklus an und muss deutlich mehr Optionen abwägen. Von daher je Zielgruppe * für technische (SOA) Archtekten o.k. * Unternehmensarchitekten, die neue Impulse zu geschäftslastigen Themen suchen, finden hier wenig. * Business Manager sollten das Buch meiden
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kann man beruhigt den Kindern geben, 12. Juli 2009
aus der Sicht des Vaters ist die Fritz & Fertig Reihe eine tolle Sache. Schachspielen lernen hat noch niemand geschadet. Schach fördert Logik und Planungsvermögen - und bei Fritz und Fertig wird es unterhaltssam transportiert. Nun die Sicht meiner Tochter, die die Serie so gut findet, dass sie ihr eigenes Taschengeld dafür gespart hat: Auch diese Folge macht wieder super Spass. König Schwarz ist so dumm wie immer und gibt im Internet ordentlich an, dass er der beste Schachspieler des Universums sei. Dadurch kommen natürlich "komische Typen" aus dem Universum geflogen, die ihn mit auf ihren Planeten ChessBase schleppen wollen. Vorher schafft er es aber noch sich auf das Schloss von König Weiss zu retten und bittet die "Bekannten" Bianca & Fritz um Hilfe. Sie werden dann alle drei auf den Planeten verschleppt - mehr können wir nicht verraten :-) Fazit: Macht Spass für Vater und Tochter!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Guter Einstieg - alles drin, 12. Juli 2009
Man kann Software-Architektur natürlich nicht nur alleine aus einem solchen Buch lernen. Das Buch gibt aber auf knapp über 100 Seiten das kompakt wieder, was heute der akzeptierte Forschungsstand zum Thema Software-Architektur für einzelne Systeme / Projekte ist. * Aufgaben der Software-Architekten * Architektur als Beschreibung von Komponenten und deren Beziehungen * Architektursichten * ausführliche Erläuterung dessen, was ein Architekturkonzept / Dokument enthalten sollte und Erläuterung des arc42 Dokumentationsmusters. Von daher: Aufgabe des Buches voll erfüllt. Man bekommt einen schnellen Einstieg und Überblick und das sehr bezahlbar. Was ich mir für die nächste Auflage wünschen würde, wäre ein deutlich erweitertes Lietraturverzeichnis. Auch Bücher, die die Autoren sonst nicht müde werden zu empfehlen, haben es hier nicht rein geschafft (Beispiel The Art of Systems Architecting (Systems Engineering) von Mark W. Maier und Eberhardt Rechtin) - und das ist ein bisschen schaaaade. Aber vielleicht ist das auch der vom Verlag vorgegebenen Seitenzahl für eine Kompaktreihe geschuldet - ich weiss es leider nicht Der Aufmachung und der Kürze des Buches geschuldet ist das hier kein anekdotenreicher "Spass-Schmöker" sondern eben eher ein Nachschlagewerk. Wäre vielleich auch noch ein Tipp für die nächste Auflage. Ein bisschen Fun kann auch in der Kompaktreihe nicht schaden. So muss man sich als Leser ein Glas Wasser mitnehmen. Ist schon Extra Dry - aber vermutlich auch das dem Zweck geschuldet. Von daher ist der eine Punkt Abzug unter 5 eher dem Format geschuldet und nicht dem Können der Autoren. Die haben schon mehrfach bewiesen, dass sie noch mehr können, als sie auf diesen 100 Seiten zeigen konnten.
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