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Rezensionen verfasst von
John Doe "MitarbeiterDesMonats" (Münster)

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Apple MacBook Pro MD101D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 3210M, 2,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel HD 4000, Mac OS)
Apple MacBook Pro MD101D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 3210M, 2,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel HD 4000, Mac OS)
Wird angeboten von Turbado DE
Preis: EUR 1.046,00

599 von 624 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stuck in the middle?, 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Macbook Pro in der aktuellsten Version (Mid 2012) hat es nicht einfach - quasi zeitgleich mit der neuen Retina-Reihe erschienen, sitzt es mittlerweile etwas "zwischen den Stühlen": Von unten sägt das kleine Air am "Einsteiger"-Stuhl und das Retina (derzeit als Referenzmodell positioniert) soll in absehbarer Zeit den neuen Standard definieren. In diesen schwierigen Zeiten bekommt der bisherige Platzhirsch in zahlreichen Rezensionen sein Fett weg: "Es spricht nur noch wenig für das Macbook Pro". So oder so ähnlich lautet das vernichtende Urteil einiger Rezensenten. Es gibt aber durchaus auch einige Tester, die das Potential im Macbook Pro sehen. Denn das Macbook Pro ist nach wie vor ein absolut hervorragendes Notebook. Warum sich das kleine Kraftpaket weder vor dem Air noch dem Retina-Modell verstecken muss, will ich hier kurz darlegen:

Wenn man sich die drei Modelle anschaut, fallen vor Allem drei Komponenten ins Auge, die sich unmittelbar vergleichen lassen:

Festplatte / RAM / CPU

In der Standardkonfiguration sieht das dann wie folgt aus:

Air: 128 GB SSD / 4 GB RAM / 1,8 - 2,8 GHz (ca. 1100 Euro)
Pro: 500 GB HDD / 4 GB RAM / 2,5 - 3,1 GHz (ca. 1100 Euro)
Retina: 128 GB SSD / 8 GB RAM / 2,5 - 3,1 GHz (ca. 1550 Euro)

Das Retina kommte für mich persönlich nicht in Frage:
- Die Preisleistung stimmt nicht.
- Meine Anforderungen benötigen kein Retina-Display.
- Die Akkulaufzeit wird geschmälert.
- Die Onboard-Graka der 13"-Variante soll vereinzelt mit der hohen Pixeldichte seine Schwierigkeiten haben.
- In zwei Jahren ist Retina absoluter Standard und das MBP-Retina ist preislich dort positioniert, wo das aktuelle Macbook Pro jetzt ist.
- Das Retina hat Kinderkrankheiten wie Einbrenneffekte usw. (einige Kunden berichten von mehrfachen Reklamationen).
- Das Gerät ist nicht aufrüstbar.
- Durch die Bauweise sind Reparaturen annähernd ausgeschlossen - für jede Kleinigkeit muss das Gerät von Apple selber für viel Geld repariert werden. Apple Care ist somit quasi Pflichtkauf und muss mit mind. 200 Euro auf den ohnehin schon saftigen Preis kalkuliert werden, da Apple von Haus aus nur 1 Jahr Herstellergarantie gibt. Gewährleistung gilt zwar für zwei Jahre, allerdings kehrt sich die Beweislast nach sechs Monaten um und der Käufer muss beweisen, dass der Schaden schon von Anfang an bestand (was äußerst schwierig ist).

Bleibt also die Wahl zwischen dem Air und dem Pro. In der Standardkonfiguration schneidet das Air besser ab: Zwar ist die Leistung auf dem Papier schlechter, allerdings fühlt sich das Arbeiten durch die SSD sogar subjektiv schneller an. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn die SSD startet lediglich die Programm schneller - einmal im Speicher, definieren RAM, CPU und GPU die Geschwindigkeit. Die 4 GB RAM, die im Air werkeln, sind für das RAM-hungrige OSx eigentlich zu wenig und nicht zukunftssicher. Auch die 128 GB sind mir zu wenig Speicherplatz. Das Air in der "Traum"-Konfiguration mit 256 GB und 8 GB RAM kostet schlappe 1450 Euro und ist so nur bei Apple selber zu bekommen. Und hier kommt die größte Stärke des Pro zum tragen: Die Aufrüstbarkeit. Das Pro ist das einzige Modell, welches ich selbstständig aufrüsten kann - und nicht auf die maßlos überteuerten Komponenten von Apple zurückgreifen muss. So bekomme ich für ca. 1300 Euro das Macbook Pro i5 mit 16 GB Ram und einer 256 GB SSD: Pfeilschnell, vergleichsweise kostengünstig und jederzeit nachrüstbar. Wenn ich das DVD-Laufwerk irgendwann tatsächlich nicht mehr brauche, baue ich einfach die HDD dafür ein und erhöhe meine Speicherkapazität. Bis dahin ist die HDD eine externe Backupfestplatte (und das im Preis von 1300 Euro inbegriffen).

Ja, die Auflösung. Die ist tatsächlich höher im Air. Der direkte Vergleich macht aber schnell deutlich: Auffällig ist der Unterschied in der normalen Anwendung definitiv nicht. Im Gegenteil, finde ich die kleinere Darstellung im Air sogar nachteilig. Zudem sind Kontrastwerte und Helligkeit im Pro besser als im Air. Auch profitiert die GPU von der stärkeren CPU.

Rein subjektiv muss ich außerdem sagen, gefällt mir das Pro auch äußerlich besser. Die Maße sind für meine Begriffe genau perfekt. Das Air ist für mich zu filigran und "Spielzeug"-Artig. Mit dem Pro hat man etwas in der Hand, es fühlt sich stabil und wertig an. Gleichzeitig sind die 2kg absolut portabel.

Aus den genannten Gründen ist das Pro für mich eindeutig die bessere Wahl. Mein nächstes Macbook wird dann irgendwann das Pro mit Retinadisplay, wenn die ersten Chargen durchgelaufen sind und das Gerät so zuverlässig läuft wie das aktuelle Pro. Bis dahin verlasse ich mich auf meinen ausgereiften, treuen, stabilen und zukunftsträchtigen neuen Begleiter. Über die Vorzüge von Tastatur, Trackpad, OSx, Akkulaufzeit usw. ist alles hinlänglich gesagt worden. Und jetzt entscheiden Sie...
Kommentar Kommentare (40) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2016 1:33 AM CET


Wer ist Hanna?
Wer ist Hanna?
DVD ~ Saoirse Ronan
Preis: EUR 6,99

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Wer ist Hanna? (DVD)
Die Geschichte der jungen Hanna, die alleine mit ihrem Vater in der eisigen finnischen Tundra aufwächst und von dem ehemaligen CIA Agenten zur erbarmungslosen Kampfmaschine erzogen wird um sich den Geheimnissen ihrer Vergangenheit stellen zu können, birgt grundsätzlich enormes Potential. Leider wird dieses Potential nicht nur nicht ausgeschöpft - der Film hinterlässt ein riesen großes Fragezeichen und bittere Enttäuschung.

Der Anfang des Films schürt zuerst einmal hohe Erwartungen. Unglaublich intensiv fotografiert werden die Fähigkeiten der Hauptdarstellerin in der ersten halben Stunde authentisch und stilsicher eingeführt: Die kleine Hanna tötet zielsicher mit Pfeil und Bogen, zieht einen 90 Kilo Hirsch alleine durch Tiefschnee; hervorragend choreografierte Nahkämpfe belegen ihre kämpferischen Fähigkeiten und konstruieren ein glaubhaftes Bild der unbesiegbaren Kämpferin. Es hätte so schön werden können - wenn diese umständlich aufgebaute Authentizität in den folgenden anderthalb Stunden nicht vollständig demontiert werden würde.

Anfänglich geht es gut weiter: Hanna erledigt problemlos zwei Elitekämpfer eines Sondereinsatzkommandos, bringt präzise und (etwas zu) kaltblütig eine CIA-Agentin im Verhör um die Ecke und flieht anschließend wieselflink aus dem Gebäudekomplex. Auch wenn man sich fragt, mit welcher Intention sie die falsche Marissa Wiegler erledigt (weiß sie doch scheinbar noch gar nichts über den Hintergrund dieser Frau) - bis hierhin ist die Story noch stimmig.
Danach weiß der Film wohl selber nicht mehr was er wirklich sein will - und die aufgebaute Spannung verschwindet in kratergroßen Logiklöchern.

Weshalb überhaupt machen sich Hanna und ihr Vater unauffindbar? Offensichtlich hat Marissa Wiegler überhaupt kein Bestreben nach den beiden zu suchen. Sie hätten sich irgendwo in einem fremden Land eine neue Existenz aufbauen und ein "normales" Leben führen können - es hätte niemanden gestört. Okay, dann gäbe es dramaturgisch auch keinen Grund für Hanna ihre Fähigkeiten einsetzen. Alles klar. Hirn aus, Spot an. Wir sehen sogar gepflegt darüber hinweg, dass es überhaupt keinen Sinn macht, dass die beiden sich für ihre Flucht trennen und lehnen uns gespannt zurück. Dann zeig mal was du kannst - Pustekuchen. Im ganzen Film macht Hanna nicht einmal (relevanten) Gebraucht von ihren Sprachfähigkeiten, ihrer immer wieder ins Hirn penetrierten erfundenen Vergangenheit oder (!) ihrer Kampfeskunst. Und das ist mit Abstand der schlimmste Fauxpas.

Was haben diese klischeetriefenden Bösewichter-Stereotypen - die sadistische Tucke und seine beiden Nazischergen in ihrer Schrottkarre - in diesem Film zu suchen? Der Film will uns weiß machen, dass die ihr ganzes Leben lang auf Kampf und Überleben trainierte Hanna plötzlich vor diesen drei Witzfiguren davonläuft? Vollkommen unverständlich. Die aufwendig gezeichnete Figur der Hanna hätte es locker mit den Dreien plus Marissa Wiegler aufnehmen müssen. Aber erst flieht sie vor den drei Witzfiguren im Containerhafen, dann versteckt sie sich vor ihnen in dem völlig überzeichneten Grimmhaus. Kunst hin oder her - in meinen Augen ein absoluter Fremdkörper im Film.

Selbiger Schwächeanfall scheint im Übrigen auch über Hannas Vater gekommen zu sein. Der knallharte Einzelkämpfer besiegt den Glatzkopfschergen in dem Berliner Hinterhof nur um Haaresbreite und lässt sich dann problemlos von Marissa Wiegler erledigen.
Neben diversen anderen Ungereimtheiten (Hanna kennt Elektrizität nur aus dem Wörterbuch, ist von einem Deckenventilator überfordert aber googelt plötzlich problemlos in einem Internetcafe nach der Adresse ihrer Großmutter) nervt diese Inkonsequenz mit Abstand am meisten und versaut den ganzen Film.

Fazit: Leider ist nur die erste halbe Stunde wirklich sehenswert.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2013 9:25 PM CET


Aura
Aura
Preis: EUR 8,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt?, 11. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Aura (Audio CD)
Es ist so eine Sache mit den Erwartungen. Sie steigern Vorfreude wie Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen - leider ist es entsprechend schwer sie am Ende auch zu erfüllen. Es ist also immer eine Gratwanderung im Vorfeld einer solchen Produktion: Wie viel darf versprochen werden ohne hinterher zu enttäuschen? Umso höher die Erwartungen gesteckt werden(!), desto tiefer ist der Fall.

"Werden", denn die besagten Erwartungen für die 'Aura', dem dritten Soloalbum von King Kool Savas, sind in den letzten Wochen glühend heiß geschürt worden. Ob Farid - der selbsternannte Uri Geller, nicht der Bang - oder die Ochsenknechte jetzt als Testimonials im Interview nach der Listening-Session so klug gewählt waren oder nicht - die Gesamtheit aller vorgeschalteten Aktionen ließ ein Album nie da gewesener Tiefe, Intimität und Persönlichkeit erwarten. Gekoppelt mit Savas's ohnehin unbestreitbaren Qualitäten konnte das nur eines heißen: Der King ist back.

Wie gesagt - es ist so eine Sache mit den Erwartungen. Um es vorweg zu nehmen: Das Album ist sehr, sehr gut geworden. Das deuten die vier gelben Sterne über dieser Rezension ja bereits an. Allerdings fühle ich mich angesichts der zum Teil überbordenden Kritiken auf diversen Plattformen und dem Schwergewicht dieser Scheibe geradezu dazu genötigt den fehlenden Stern zu rechtfertigen.

Im Hinblick auf die vielzitierten Erwartungen war es fairerweise auch fast unmöglich diesen gerecht zu werden. Doch tatsächlich ist die Platte thematisch und glücklicherweise meilenweit entfernt von den uninspirierten Bellos der Vergangenheit. Auch darauf fanden sich vereinzelt herrausragende Tracks - das Album war dann am Ende aber mit Lückenfüllern und Platzhaltern derartig gestreckt und verwässert, dass das Endprodukt nur noch fad und langweilig schmeckte. Insofern ist die hier oft kritisierte Spiellänge der CD in erster Linie ihre größte Stärke. Auf dieser Platte befindet sich die unverdünnte Essenz dessen was Essah lyrisch zu leisten vermag. Das lässt sich mit den letzten Ergüssen in Etwa so gut vergleichen wie Stephenie Meyer mit Theodor Fontane. Aber bei aller Liebe: "Direkt neben Hesse und Brecht im Hugendubel" hat Savas nun wirklich nichts zu suchen. Er ist der unangefochten beste Spitter, flowt wie der Nil zur Regenzeit über auch auf dieser Platte wieder herausragenden Beats - aber für seine Wortgewandtheit war und ist Savas auch nach diesem Album mit Sicherheit nicht berühmt. Das ist für mich ein kleiner, aber eben gewichtiger Wermutstropfen.

Sein Titel als "King of Rap" ist reißfest, kugelsicher, wasserdicht und in Zement gegossen. Aber auch wenn ich mich damit auf dünnes Eis begebe: Ein Felix Antoine Blume hat ohne Frage weit weniger zu sagen - sagt das aber um Welten eloquenter als Herr Yurderi. Punkt. Und im direkten Vergleich mit vielen Künstlern wirkt Savas' einfach zu oft sprachlich zu flach. Da hat sogar oben genannter Farid (diesmal Bang) raffiniertere Vergleiche - auch wenn der Vergleich mit Savas eigentlich einer Totsünde gleicht; Schande über mein Haupt.

Ich will hier bewusst nicht jeden Track einzeln sezieren. Es geht ums große Ganze. Und das bestätigt meine seit Jahren proklamierte Meinung: Savas ist ein Solokünstler. Alleine kann er sein Potential hervorragend ausschöpfen. Insofern ist es ein absoluter Glücksfall, dass der King seinen mitlerweile opulenten Hintern wieder alleine auf den Thron hievt und das Regement alleine übernimmt. Die Monarchie ist manchmal dann doch das Mittel der Wahl. Und auch wenn S.A.V. rhetorisch keine Offenbarung ist und nie sein wird - technisch ist er seit je her über jeden Zweifel erhaben. Das macht auch nach wie vor dessen Aura aus und das gleichnamige Album zwar keine fünf Sterne wert - aber zum besten Savas Album der letzten Jahre, einem der besten diesen Jahres überhaupt und mit Sicherheit einem der besseren Alben in meiner Sammlung!


LG BD 350 Blu-ray Disc Player (HDMI, Upscaler 1080p, DivX-zertifiziert, USB 2.0) schwarz
LG BD 350 Blu-ray Disc Player (HDMI, Upscaler 1080p, DivX-zertifiziert, USB 2.0) schwarz

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf dem Papier die Eierlegendewollmilchsau..., 4. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... leider ist bekanntlich nicht alles Gold was glänzt!

Ein qualitativ guter BD-Player, der über die USB-Schnittstelle zum vollwertigen Mediaplayer avanciert und diverse Dateiformate (inkl. MKV!) abspielt - das kling erstmal traumhaft. Quasi der WD Mediaplayer mit Bluray-Laufwerk - Was will man mehr?
Ein Gerät das funktioniert wäre für mich ein guter Anfang!

Zu Beginn war alles gut. Das Ding hat ohne Murren sämtliche BD/DVD/MKV und AVIs abgespielt. Hier und da hörte man schonmal von nicht abspielbaren Blurays und auch das Problem mit der alten Mainboardgeneration, die noch kein MKV unterstützen, war mir geläufig. Hatte ich ja nichts mit zu tun ... Pustekuchen!

Kaum 4 Monate später das Erwachen: Von heute auf morgen verweigert das Gerät plötzlich seinen Dienst und schickt kein Signal mehr zum TV - HDMI Kabel und Eingang waren beide einwandfrei.

Also direkt Amazon kontaktiert, mir den Tipp geben lassen mich direkt an LG zu wenden - Das Gerät also zu LG geschickt und nach ewig langer Wartezeit mit dem Vermerk "Mainboard ausgetauscht, Update aufgespielt, Test OK" zurückbekommen. Erstes Anschalten lief auch einwandfrei.
Dann das erneute Erwachen: Keine einzige MKV wird mehr erkannt - Diagnose? Die Technikheinis von LG haben mir ein altes Mainboard verbaut, welches noch kein MKV unterstützt...
Was sagt LG dazu? Da MKV kein offiziell unterstützes Format ist, hatte ich halt Glück, dass mein Gerät das unterstützt hat, nicht aber Anspruch darauf, dass mein Gerät das auch weiterhin tut!

Um mich davon zu überzeugen, dass ich auch wirklich das alte Mainboard verbaut habe, schalte ich das Ding also nochmal an. Das dritte Erwachen: Statt dem Menü erscheinen auf dem Bildschirm flackernde Farben - HDMI Kabel und Eingang auch in diesem Falle wieder mit der XBox360 getestet und für einwandfrei befunden.

Für mich ist an diesem Punkt das Maß erreicht! Ich werde das Gerät einschicken und eine Gutschrift verlangen, ein weiteres LG Gerät kommt mir mit Sicherheit nicht mehr ins Haus!

Und die Moral von der Geschicht? Kauf euch diesen Player nicht!

Dann doch lieber einen vernünftigen Blurayplayer und ggf. zum WD Media HD Player greifen...


Der goldene Kompass
Der goldene Kompass
DVD ~ Nicole Kidman
Preis: EUR 4,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gute Fantasybuch-Adaption mit Potential, 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der goldene Kompass (DVD)
Als der britische Schriftsteller Philip Pullman in den 90er Jahren seine Fantasy-Trilogie 'His dark Materials' veröffentlichte, sorgte er damit für einen Skandal. Die katholische Kirche blies zum Protestmarsch gegen Pullmans Werk, das ihrer Meinung nach untragbar und 'reif fürs Fegefeuer' sei. Pullman selbst wurde der Gehirnwäsche bezichtigt und Warnbroschüren an die 'bedrohten' Lesewütigen verteilt. Völlig aus der Luft gegriffen ' wenngleich stark überzogen - sind die Vorwürfe nicht, so geht es in der Geschichte um die am Jordan College in Oxford lebende 12 jährige Waise Lyra und ihrem Kampf gegen das Magisterium, einer totalitären Organisation mit unübersehbaren Parallelen zur Kirche, welche Herrschaft über eine dem England der Dreißiger nachempfundenen Welt ausübt und Kinder entführt um sie für grausame Experimente zu missbrauchen. Als dann auch der beste Freund Lyras verschwindet und ihr Onkel Lord Asriel zu Besuch kommt um über mysteriösen 'Staub' zu berichten den er entdeckt hat, ist es um Lyra geschehen und das Abenteuer beginnt. Mehr als kostenlose Promo für das Werk des bekennenden Kirchenkritikers war die Furore allerdings nicht und hinderte die Fans nicht daran die Trilogie mehr als 15 Millionen Mal zu kaufen.

Die von Peter Jackson eingeführte Tradition hochbudgierte und intensiv umworbene Fantasyprojekte um die Vorweihnachtszeit herauszubringen wurde Ende letzten Jahres dann durch die Verfilmung des ersten Teils der auch in Deutschlands sehr erfolgreichen Trilogie fortgeführt. Aufgrund mangelnder Namensentsprechung des Originaltitels wurden die Bücher nach ihren Einzeltiteln benannt und so kamen Buch und Film hierzulande unter dem Namen 'Der Goldene Kompass' heraus. Den internationalen Kassenerfolg des 180 Millionen-Dollar-Films spiegelten die hiesigen Feuilletons allerdings nicht wieder. Kaum ein Film des vergangenen Kinojahres spaltete die Meinungen so wie dieser. Dabei ist das am meisten wiederkehrende Motiv der obligatorische Vergleich mit dem Herrn der Ringe. Obgleich die Tolkien'Trilogie unbestreitbar gut gelungen ist, leidet das gesamte Fantasygenre unter dem allzeitpräsenten Dreiteiler; schade eigentlich, nimmt der zwangsläufige Vergleich doch vielen Neueinsteigern schon im Vorneherein die Luft aus den Erfolgssegeln.

Trotzdem: Die erst abschreckend wirkenden 105 Minuten Spielzeit werden von Regisseur Chris Weitz sehr gut genutzt und bieten ein unterhaltsames Filmerlebnis. Die Stärken des Films liegen in der ausdrucksstarken Bildgewalt, den hervorragenden Animationen und den hochkarätigen Schauspielern. Dakota Blue Richards in der Rolle der Lyra bietet eine eindringende Darstellung samt aller Ecken und Kanten der Hauptperson. Nicole Kidman brilliert in der Rolle der zwielichtigen Marisa Coulter und auch Daniel Craig bietet eine gelungene Leistung, die allerdings zeitlich sehr knapp ausfällt; bleibt zu hoffen, dass sich der Bond-Mime in den nächsten Beiden Filmen öfters den Zuschauern präsentiert. Schwächen finden sich hauptsächlich in Sachen Authentizität. Das Buch zeigte sich durch unverblümte Schilderung der teils brutalen Geschehnisse aus und sprach deshalb auch die ältere Leserschaft an. Der Film hingegen wirkt streckenweise etwas kindlich und viel von der Rauheit des Buches ist dem Cutter zum Opfer gefallen. Auch sind die brisanten Parallelen zur Kirche weitgehend raus gelassen worden und präsentieren eine etwas glattgebügelte und daher maßen kompatiblere Story, die keine tiefgreifenden Buchkenntnisse erfordert. Da provokantes Randgruppenkino aber bekanntlich nicht ökonomisch ist kann ich über die Schwächen hinwegsehen und den Film Buchkennern und Neulingen gleichermaßen wärmstens ans Herz legen, damit die audiovisuelle Umsetzung der folgenden beiden Bücher auch ja folgt.


TNT (Special Edition)
TNT (Special Edition)
Wird angeboten von Good Buy Music
Preis: EUR 16,97

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nostalgiker aufgepasst: Hier kann nur glücklich werden wer lernt loszulassen!, 27. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: TNT (Special Edition) (Audio CD)
Will man objektiv bleiben muss man Herrn Semilia zumindest eines neidlos zugestehen: Seine beeindruckende Adaptionsfähigkeit. Als einziges Fossil der alten nationalen Rapgeneration hat es Samy geschafft seine Musik auf das neue Zeitalter des Hip Hops einzustellen und damit seine Zuhörerschaft und vermutlich auch sein Bankkonto beträchtlich zu erhöhen. Dass er damit viele Fans des alten Samy vom Soundsystem verprellt und an Nostalgiker wie Dendemann oder völlig Umorientierte wie Eisfeld verliert ist in etwas so sicher wie er sich dessen bewusst ist. Aber wenn Samy aus seinem Gesinnungswechsel Nachteile gezogen hätte, hätte er seine (neue) Linie nicht schon seit gefühlten 294 Mixtapes durchgezogen.
Versteht mich nicht falsch, auch ich bekenne mich offen zu der 'guten alten Zeit' und hab nach "Verdammtnochma" aufgehört Samy zu supporten. Aber der Kommerzzug hat damals nun mal ziemlich laut gepfiffen und Samy ist mit aufgesprungen. Noch jetzt übertönt der Lockruf des schnellen Geldes vieles von dem Rap, der uns früher Heilig war. Nur hie und da übertönen vereinzelt Restbestände der vergangenen Ära das nerv tötende Rumgetöne, fristen aber im Endeffekt ihr Dasein im gerade mal Semierfolgreichen Untergrund. Samy hat die Lunte gerochen und schwimmt jetzt mit dem Strom. Die Nichtschwimmer sind jetzt so trocken wie die Ebbe in ihren Geldbörsen. Leider, klar. Auch ich wünsche mir die Mongoklikkezeiten wieder herbei, aber was erwartet ihr? Diese Art von Rap ist einfach unökonomisch geworden und man kann Samy seine Einstellung im Grunde genommen nicht verübeln. Wie er schon sagt: HipHop ist sein Job geworden und auch er hat eine Familie zu ernähren.
Zugegebenermaßen fällt es vor diesem Hintergrund schwer dieses Tape zu mögen. Ich bin nicht mit der Erwartung dran gegangen mir ein zweites Soundsystem ins Regal stellen zu können, hab aber gehofft, dass Dynamite Deluxe wenigstens im Grundtenor erkennbar ist. Dabei wird man nur dann nicht hochgradig enttäuscht, wenn man lernt sich auf Neues einzulassen. Denn Dynamite Deluxe hat nur wenig von dem was drauf steht, ist aber gleichzeitig überraschend inkonsequent Samy. Denn es ist so wenig Mongo, wie Samy seit seinem Mixtapewahnsinn. Samy, Tropf und Dynamite schaffen hier etwas wirklich Neuartiges, technisch über alle Zweifel erhabenes und wenn der deutsche Hip Hop schon von Grund auf umgewälzt wird, dann soll er sich bitte so anhören!


Half-Life 2: The Orange Box
Half-Life 2: The Orange Box

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundes Gesamtpaket, das viele Spieletypen bedient., 27. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Half-Life 2: The Orange Box (Computerspiel)
Ich beginne die Rezension mal ausnahmsweise direkt mit dem Fazit, damit die Essenz nicht unter geht: Die Orange Box gehört zu den besten Spielesammlungen, die es je zu kaufen gab. Valve ist ja bekannt für die Verkaufspolitik mit den Spielepaketen. Dies ist zum einen für Valve sehr profitabel um ältere, als Solotitel quasi Ausverkaufte Spiele (Half Life²) und kleinere Projekte (Portal) an den Mann zu bringen und für uns Spieler weitgehend sehr ökonomisch, da wir so viele gute Titel für wesentlich weniger Geld bekommen, als sie einzeln im Handel erhältlich wären... Und im Zweifel einige Titel als Dreingabe bekommen oder gar ganz neue Spiele entdecken, die uns sonst verborgen geblieben wären. So im Falle Portals, das auf diesem Wege eine große Fangemeinde bekommen hat. Ob die Orange Box in dem Falle als Werbeplattform für Resonanzstudien für weitere HL² Episoden dient oder nicht, ist mir dabei herzlich egal. Fakt ist, dass Portal ein wahnsinnig innovatives Spiel ist, das ich nicht missen möchte und dessen weitere Präsenz im HL² Universum mich ganz und gar nicht stören würde. Kaufsgründe waren darüberhinaus HL² Episode 1+2, die beide solide Fortsetzungen eines grandiosen Spiels darstellen und alles in allem zu überzeugen wissen. Das Ausgangsspiel ist sowieso über alle Zweifel erhaben. Dass ich dieses bereits besessen habe ist dank der Verschenkoption von Steam auch kein Problem. Weiterer Kaufsgrund: Team Fortress 2 als optischer Gegenpol zum realistisch gehaltenen HL². Die Comicgrafik mag gewöhnungsbedürftig sein, ist meiner Meinung nach aber sehr erfrischend, da gerade mal nicht so ein pseudorealistischer Shooter à la Battlefield. Die im Vorfeld so heiß diskutierte Beschneidung hält sich auch in Grenzen: Die deutsche Todesanimation passt sich meines Erachtens viel besser ins Szenario ein als die Ursprüngliche. Insgesamt eine sehr runde Geschichte, die ich ohne Einschränkungen empfehlen kann. Viele tolle Spiele in einem preislich mehr als fairen Gesamtpaket. Und für jeden ist etwas dabei: Sowohl Solo, als auch Multiplayer kommen auf ihre Kosten und mit Portal ist selbst ein Taktikspiel mit an Bord.


TNT
TNT
Preis: EUR 9,49

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nostalgiker aufgepasst: Hier kann nur glücklich werden wer lernt loszulassen!, 26. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: TNT (Audio CD)
Will man objektiv bleiben muss man Herrn Semilia zumindest eines neidlos zugestehen: Seine beeindruckende Adaptionsfähigkeit. Als einziges Fossil der alten nationalen Rapgeneration hat es Samy geschafft seine Musik auf das neue Zeitalter des Hip Hops einzustellen und damit seine Zuhörerschaft und vermutlich auch sein Bankkonto beträchtlich zu erhöhen. Dass er damit viele Fans des alten Samy vom Soundsystem verprellt und an Nostalgiker wie Dendemann oder völlig Umorientierte wie Eisfeld verliert ist in etwas so sicher wie er sich dessen bewusst ist. Aber wenn Samy aus seinem Gesinnungswechsel Nachteile gezogen hätte, hätte er seine (neue) Linie nicht schon seit gefühlten 294 Mixtapes durchgezogen.
Versteht mich nicht falsch, auch ich bekenne mich offen zu der 'guten alten Zeit' und hab nach "Verdammtnochma" aufgehört Samy zu supporten. Aber der Kommerzzug hat damals nun mal ziemlich laut gepfiffen und Samy ist mit aufgesprungen. Noch jetzt übertönt der Lockruf des schnellen Geldes vieles von dem Rap, der uns früher Heilig war. Nur hie und da übertönen vereinzelt Restbestände der vergangenen Ära das nerv tötende Rumgetöne, fristen aber im Endeffekt ihr Dasein im gerade mal Semierfolgreichen Untergrund. Samy hat die Lunte gerochen und schwimmt jetzt mit dem Strom. Die Nichtschwimmer sind jetzt so trocken wie die Ebbe in ihren Geldbörsen. Leider, klar. Auch ich wünsche mir die Mongoklikkezeiten wieder herbei, aber was erwartet ihr? Diese Art von Rap ist einfach unökonomisch geworden und man kann Samy seine Einstellung im Grunde genommen nicht verübeln. Wie er schon sagt: HipHop ist sein Job geworden und auch er hat eine Familie zu ernähren.
Zugegebenermaßen fällt es vor diesem Hintergrund schwer dieses Tape zu mögen. Ich bin nicht mit der Erwartung dran gegangen mir ein zweites Soundsystem ins Regal stellen zu können, hab aber gehofft, dass Dynamite Deluxe wenigstens im Grundtenor erkennbar ist. Dabei wird man nur dann nicht hochgradig enttäuscht, wenn man lernt sich auf Neues einzulassen. Denn Dynamite Deluxe hat nur wenig von dem was drauf steht, ist aber gleichzeitig überraschend inkonsequent Samy. Denn es ist so wenig Mongo, wie Samy seit seinem Mixtapewahnsinn. Samy, Tropf und Dynamite schaffen hier etwas wirklich Neuartiges, technisch über alle Zweifel erhabenes und wenn der deutsche Hip Hop schon von Grund auf umgewälzt wird, dann soll er sich bitte so anhören!


Kopfhrer
Kopfhrer

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kopfhörer", 29. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Kopfhrer (Audio CD)
ist für mich das erste akustische Stelldichein mit der MC/Dj-Kombo Fiva MC alias Nina Sonnenberg und DJ Radrum. Die Tatsache, dass die beiden ein für mich bis dato unbeschriebenes Blatt waren ist ein Phänomen unserer Zeit: Die guten Sachen findet man fast ausschließlich im kommerziell (semi)erfolgreichen Underground, die Platten finden nur selten den Weg über die Ladentheken. Die Chart listen dienen höchstens dem primären Ausschlussverfahren für Plattenkäufe, die Gefolgschaft wirklich guten Raps existieren als Randgruppen parallel zu den kommerzsüchtigen Pseudogangster mit fetten Labeln im Rücken; Werbegesichter mit mehr Image als Identität, mit mehr Kraftausdrücken als Sinn in den Texten. Das war mal anders. Vertreter des flashigen, kreativem Raps aus Eimsbush und Mongoclikke Zeiten sind heute entweder auf den Zug des schnellen Geldes und der massenkompatiblen Retortenquarkmusik aufgesprungen oder sind ihrer Linie treu geblieben und bedienen nun als Pioniere der "guten alten Zeit" die Nostalgiker unter uns; mit mäßigem finanziellen Erfolg aber der Hochachtung der Fans.
Unter diesen Umständen Neu- bzw. Quereinsteiger zu finden gestaltet sich dementsprechend äußerst schwierig. Fiva MC ist so einer und dabei gleichzeitig ein ausgesprochen guter. Quasi ein Juwel, welcher zwischen den großen, rundgeschliffenen Felsblöcken der Industrie hervorglitzert und dabei mehr Ecken und Kanten aufweist als alle "Großen" zusammen. Und das soll bitte schön so bleiben, denn es ist gerade das, was Fiva von den anderen Unterscheidet. Nicht nur der Sexus macht Fiva besonders, sondern der Mut zur Alternativität. Sich selbst als "Imagelos" zu bezeichnen könnte als Zeichen von Resignation angesichts einer zahlenmäßig überlegenen Gangsterriege interpretiert werden, ist aber in diesem Fall der bewussten Abspaltung zuzuschreiben und repräsentiert ein Leitmotiv von Fivas Philosophi: Rap braucht kein Image sondern Identität.
Textlich und musikalisch bewegt sich Fiva dabei irgendwo zwischen Curse und Eins Zwo... Die Combo MC/Dj erinnert an und Dende und Rabauke, die Storytellinglastigen Tracks unterstreichen den Eindruck, wobei die Texte weniger flashig, dafür gefühlvoller und nachdenklicher daherkommen. Nicht so pathetisch wie Curse, aber doch deep und sinnig. Die Beats von Radrum sind perfekt auf die angenehme Stimme von Fiva abgestimmt und beides zusammen ergibt schlicht und ergreifend "unüberhörbar gute Musik".


The Cheat Report
The Cheat Report
DVD ~ Alexander Roth

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bedingt würdiger Nachfolger, 6. April 2007
Rezension bezieht sich auf: The Cheat Report (DVD)
Daniel P. Schenk beweist sowohl auf adiovisueller, wie auch auf literarischer Ebene durch seine Filme und seine Bücher ein ungemein hohes Potential auf, welches in diesem Film leider nicht maximal ausgeschöpft wird. Schenks Erstlingswerk "A Gamer's Day" setzte damals Maßstäbe als erstes Filmprokjekt, welches sich mit der E-Sport-Thematik befasste. Auf eine ironisch-charmante Art wusste Schenk die Szene mit 1, 2 geschlossenen Augen zu kritisieren und portraitierte völlig überzeichnet den Tag eines fiktiven Spielers. Mit vergleichsweise geringem Budget schuf Schenk so einen Klassiker, der prioritär durch Inhalt und überzogene Illustrationen glänzte. Die schauspielerische Leistung ist durch langjährige Erfahrung der Laiendarsteller im Metier unübertroffen ;)
"The Cheat Report" zeichnet sich ersteinmal durch seine Professionalität aus. Kamera und Schnitt unterscheiden sich vom Erstlingswerk wie Schwarz von Weiß und der Sprecher Joachim Kerzel tut sein Übriges. Auch hat man bei den Requsiten geklotzt statt gekleckert: Hubschrauber, Geländwagen, Kostüme und ganze SEK Ausrüstungen geben dem Film einen sehr professionellen Look.
Leider wirkt all dies stellenweise mehr wie Vehikel, die den Inhalt zu kompensieren versuchen. Die "AHA-Momente" fehlen mir und auch die Identifikation mit dem Protagonisten suchte ich vergebens. Der Film wirkt stellenweise einfach etwas prätentiös und charmelos. Inhalt sollte weiterhin an erster Stelle stehen, vor zwanghafter Porfessionalität. Diese kann fehlenden Witz dann nämlich leider nicht wett machen.
Fazit: Ein wirklich guter und (verhältnissmässig) technisch beeindruckender Film, der leider inhaltlich nicht an den ersten Teil herrankommt. Die DVD-Idee finde ich nett, allerdings bezweifel ich, dass ehemalige Downloadkäufer zusätzlich zur DVD-Version greifen. Macht definitiv Lust auf mehr!


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