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Persönliches Profil

Beiträge von Matthias Kaiser
Top-Rezensenten Rang: 28.474
Hilfreiche Bewertungen: 337

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Rezensionen verfasst von
Matthias Kaiser "pcG"
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Musterbrand Männer Counter-Strike - Hardshell Jacket, Dark Blue/ Orange, Size L
Musterbrand Männer Counter-Strike - Hardshell Jacket, Dark Blue/ Orange, Size L
Wird angeboten von Musterbrand
Preis: EUR 189,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passt gut, sieht gut aus - "Aufnäher" schlecht durchdacht, 30. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bin aktuell wieder auf dem Counter Strike-Trip und wollte mir was gönnen, der Preis ist zwar recht happig, besonders da es keine wirklich winterfeste Jacke ist - etwas Regen kann sie gut ab, aber bei Minusgraden sollte man nicht länger draußen damit rumlaufen oder sich was drunter ziehen. Die Passform war mehr als gut, L passt mir perfekt.

Das Design ist - in my opinion - der Hammer. das etwas verwaschene Blau und der orange Kontrast passen super zusammen, nur die csgo-beschriftung sticht kaum heraus, leider. die hätte man vielleicht auch orange gestalten sollen.

was mich stört, ist das Emblem. anstatt fest angebracht zu sein oder aufgebügelt bzw. aufgenäht werden zu können hat man einen riesigen hässlichen Klettverschluss am Arm, mit dem man die beiden Emblems tauschen kann, das ist eher suboptimal gelöst und sieht auch nicht sonderlich schön aus.

ansonsten nichst zu meckern!


Stronghold: Crusader II
Stronghold: Crusader II
Wird angeboten von Kuhlmann
Preis: EUR 37,59

35 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt, wird endlich gut, 23. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stronghold: Crusader II (Computerspiel)
Was für ein Comeback!

Das wird ein langer Text. Und wenn ich die ganze Liebe, die ich für Stronghold empfinde, reinpacken würde, dann wär er nochmal 10 mal so lang.

"Lieber Matthias, das Spiel ist doch noch nicht einmal einen Tag draußen, wie willst du schon bestimmen ob es 5 Sterne verdient hat?" So wird vielleicht der ein oder andere fragen.

Ganz einfach, weil ich es fühle. Seit über 10 Jahren warte ich auf dieses Gefühl. Seit ich mich als kleiner Knirps zu unglaublich stimmiger Musik in den grünen Ländereien von Stronghold oder in den stickigen Savannen von Crusader verloren habe, hab ich nicht mehr das gleiche Gefühl verspürt. Mein Weg hierhin war gepflastert von Enttäuschungen, beginnend mit dem schon nicht mehr ganz so guten Stronghold 2 über das katastrophale Legends bis hin zu dem spektakulär verbuggten Stronghold 3.

Ich hatte diese Reihe schon fast aufgegeben, bis ich den ersten Trailer zu Crusader 2 gesehen habe. Es ist doch so simpel: Keine 3D-Spielereien, kein Zauberer-Heckmeck. Einfach nur das gleiche Spielprinzip in der gleichen Ansicht, nur mit besserer Grafik! Warum muss man erst zehn mal Crap entwickeln, bevor man auf sowas kommt? Seit der Ankündigung habe ich jeden Informationsfetzen aufgesaugt wie ein Schwamm, und mit meiner eigenen Erwartungshaltung stieg auch die Sorge, ob das Spiel diesen Erwartungen überhaupt entsprechen kann. Immer wieder schob Firefly den Launch nach hinten, immer neue Probleme gab es zu beseitigen, immer neue Features hinzuzufügen. Ich wartete geduldig und war auch etwas froh, denn je mehr Zeit die Entwickler hatten, desto besser würde das Spielerlebnis beim Launch sein.

Jetzt ist es fast 6 Uhr morgens, ich hatte die Steamversion vorgeladen und pünktlich um Mitternacht ging es los. Launch-Probleme? Keine Spur davon. Erwartungsfroh starte ich erstmal eine Sandbox, um mir die Features anzusehen. Spielgeschwindigkeit beschleunigen? Check. Verstörend gute Grafik, nachdem man 10 Jahre Pixelbrei des Vorgängers gewohnt ist? Check. Rechtsklick-Schnellmenü? Fehlt. Ärgerlich, aber die Funktion soll ja nachgeliefert werden. Super intuitives Burgenbauen mit Türmen, Torhäusern und allen möglichen Schikanen. Double Check! Es mag kitschig klingen, aber als ich die ersten Armbrustschützen auf meine erste Burg in Crusader 2 schicke, wird mir ganz warm im Bauch. Das ist genau das, worauf ich 10 Jahre gewartet habe.
Viele kleine Nervereien, die im Vorgänger störten, sind entfernt. Ich muss nicht mehr Dutzende Vorratslager, Kornspeicher oder Waffenkammern bauen: Geht alles in ein Gebäude. Spart Platz und sieht schöner aus. Es gibt einen Batzen neue Einheiten, ein mobiles Feldlager für Belagerungsmaschinen und einige neue Gebäude, auf die ich jetzt aus Platzgründen leider nicht näher eingehen kann.

Manche Einheiten verteilen jetzt Buffs oder Heals an ihre Mitstreiter, was viele taktische Komponenten und die Möglichkeiten für offene Feldschlachten im Spiel kultiviert. Der Moment, als ich zum ersten mal eine Horde berittener Bogenschützen stoppe, indem ich meine Pikeniere a la Braveheart die Spieße eingraben lasse.. fantastisch. Die KI im Skirmish ist intelligent, schnell und teuflisch gemein, jede Unaufmerksamkeit wird mit brennenden Obstfarmen bestraft. Auf Belagerungen reagieren Gegner jetzt mit Ausfällen, aktivem Umgehen meiner Truppen oder taktischen Rückzügen. Alles super, alles locker, ich hab so viel Spaß im ersten Match, dass ich erst um 4 Uhr realisiere, wie spät es ist. Zeit fürs Bett. Und ein Fazit. Das gedankliche Fazit bringe ich jedoch gleich bei Amazon unter, da ich meine Gefühle so am besten rauslassen kann. Ich bin glücklich! Der Knirps in mir jubiliert, denn endlich hat Stronghold wieder einen würdigen Vertreter. Mancher mag jetzt nach dem Mehrspieler fragen: Da bin ich der falsche Anspechpartner.

Stronghold symbolisiert für mich wie kein anderes Spiel die Möglichkeit, ein Wirtschaftssystem und eine mächtige, uneinnehmbare Burg aufzubauen. Dafür braucht man Ruhe und Zeit. Das ist im Mehrspieler nicht möglich, in 90 Prozent der Spiele wird man sofort gerusht, Burgen bestehen aus wirren Mauerformationen in Richtung Gegner. Das macht mir keinen Spaß, und das werfe ich dem Spiel nicht vor. Gegen Freunde mit abgesprochener Wartezeit macht es natürlich sicher Spaß, das werde ich am Wochenende herausfinden. Ansonsten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und dem Versprechen vieler vieler Updates auf diese Rezension

euer (wieder)- Stronghold- Fanboy.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 27, 2014 4:49 PM MEST


Der Derwisch, Band 61 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke)
Der Derwisch, Band 61 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke)
von Karl May
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 3. Dezember 2013
Mehr muss man nicht sagen. Wie May anhand des traurigen Schicksals einer zersplitterten deutschen Familie eine Odyssee rund um die Welt organisiert, ist schlicht fantastisch. Während der Derwisch noch im Orient beginnt und im Wilden Westen Nordamerikas endet, befindet man sich während der ganzen Länge von "Tal des Todes" im Westen, während es das bekannte "Leaf of Trefoil" in "Zobeljäger und Kosak" gar nach Russland verschlägt, ein regelrechter Schock für mich, als ich das zum ersten mal gelesen habe. Da war ich 12. Egal wo sich die einzigartigen Hauptfiguren befinden, immer wird humoristisch und mit viel Wärme auf die Orte, die Sehenswürdigkeiten und auf die Menschen im Allgemeinen eingegangen. Eine verrückte Geschichte jagt die nächste, und dennoch verliert May nie den Faden.

Alle Verstrickungen lösen sich nach und nach auf, und 1200 Seiten vergehen wie nichts, wenn man sich von der Atmosphäre dieser Bücher anstecken lässt. Ich möchte fast sagen, eine der besten Reihen Mays, aber da ist natürlich noch der Orientzyklus, die Winnetou-Saga, die Felsenburg-Reihe usw. usw. usw. Kann mich nie festlegen. Eine davon werd ich im Weihnachtsurlaub wieder in Angriff nehmen. Immer wieder großartig. EMPFEHLUNG! Schmeißt das Kindle, Tablet, Smartphone und allen anderen Mist mal für eine Woche weg. Mehr als einen guten May-Band, eine bequeme Couch und vielleicht eine Kanne Kaffee braucht man nicht. Ich zumindest nicht.


Call of Duty: Ghosts Free Fall Edition (100% uncut) - [PC]
Call of Duty: Ghosts Free Fall Edition (100% uncut) - [PC]
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 5,98

141 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bekenntnisse eines Fanboys, 11. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hab ich CoD bisher gesuchtet. Weit über 1000 Stunden hab ich in Call of Duty investiert, seit Modern Warfare 2 bin ich bei jedem Teil dabeigewesen. Fanatisch hab ich meinen Lieblingsshooter gegen jegliche Kritik verteidigt, egal wie logisch und schlüssig die auch gewesen sein mag. Für mich stand immer nur eins im Vordergrund: Schnelle, absurde und unkomplizierte Action, sich auf kleinen Maps in hitzigen Gefechten den Frust nach einem nervigen Arbeitstag von der Seele ballern und dazu mit Freunden und Franzosen um die Wette ins Headset brüllen. Solange es im Multiplayer gut lief, war ich zufrieden; eine miese Runde konnte ich vertragen. Das hat mir geholfen, über die verrückten Spawnmechaniken in MW3 und die overpowerten MPs in Black Ops II hinwegzusehen. Das Problem bei Ghosts?

Ich spiele jetzt seit dem Launch, und nach bisher keiner Partie wollte sich bei mir dieses "Das war geil" - Gefühl einstellen. Das mag einerseits auf die Kinderkrankheiten nach dem Launch zurückzuführen sein, andererseits aber wohl auch auf die 3000 anderen Sachen, die Infinity Ward hier richtig mies gemacht hat. Das fängt schon bei den Maps an: Was genau sollen die darstellen? Sie sind für CoD VIEL zu groß. Trotzdem aber so verwinkelt und flach, ohne Aussichtspunkte, so dass Snipen unmöglich ist, da einem die Gegner ständig auf den Schlappen stehen. Damit komm ich direkt zum Spawnsystem, das bei Ghosts gelinde gesagt die Katastrophe des Jahrtausends ist. Viel zu oft passiert bisher: Ein Gegner erledigt mich, ich spawne und werde direkt vom gleichen Gegner umgeblasen. Vom Spawn weg gekillt zu werden ist überhaupt eine Trendsportart in Ghosts. Perfekt dazu passen die neuen Spielereien wie Oracle- Drohne, Tracker-Visier und ähnliches. Mal ehrlich, wofür gibts überhaupt Wände oder ein Radar? Markiert doch gleich alle auf der Karte mit einem dicken roten Punkt, kommt aufs gleiche raus. In fast jeder Abschusskamera ist klar zu erkennen, dass der Gegner genau wusste, wo ich gleich auftauchen werde. Davon profitier natürlich auch ich, aber es nervt trotzdem, da im Kampf Mann gegen Mann die Reaktionsgeschwindigkeit nebensächlich geworden ist, sondern es nur noch darum geht, wer grad das dickste Spielzeug am Himmel schwingen hat. Und wenn das nicht der Fall ist, dann erledigt die Lag Compensation den Rest. Auch das ein Klassiker: Ich schieße einem Gegner 5 mal in den Rücken, dann dreht er sich um und knallt mich über den Haufen. In der Killcam: Kein einziger Hitmarker.

Die Liste solcher Vorfälle ist lang, und sie haben eins gemein: Sie nehmen mir den Spielspaß. Wütend starte ich das nächste Spiel, renne los und schieß wild um mich. Gleiches Ergebnis: Schlaue Gegner campen mittlerweile alle Schlüsselstellen in zielbasierten Modi ab und blasen mich ein ums andere mal um, ohne dass ich eine Chance habe, mich zu rächen. Am Ende gewinne ich das Match zwar, aber immer mit einer KDR von ungefähr 0,3. Das macht nicht wirklich Spaß. Vor allem da man weiß, dass die Gegner "Killwhores" vom feinsten sind und nur deshalb in Objective Modi gehen, um dort anderen Spielern mit Attentäter und Schalldämpfer aufzulauern. In MW3 war das noch undenkbar, nach spätestens 2 Kills hatte ich jeden Gegner bei den Eiern. Da wurde mir auch noch nicht so oft in den Rücken geballert wie hier. Man weiß absolut nicht, woher die Gegner kommen, die Spawns scheinen absolut zufällig zu geschehen, ein System ist für mich nicht zu erkennen.

Was mir außerdem die Sprache verschlagen hat: die Tatsache, dass man erfolgreiche und beliebte Spielmodi aus den Vorgängern (CTF, Sprengkommando oder Teamverteidiger) nicht übernommen hat! Wieso? Das kostet doch nicht mal was! Kommt mir vor, als würde man den Spieler ärgern wollen. Suchen und Zerstören wurde (nach heftigen Protesten der Community) jetzt nachgeliefert. Soviel Anstand besitzt man bei Activision also noch..

Die groß angekündigten "Dynamischen Maps" sind indes ein schlechter Witz. Eine Tankstelle explodiert, hier und da kann man ein rastermäßiges Loch in eine Wand sprengen, und irgendwo fällt ein Bus in einen Abgrund. Als Ausnahme dürfte man hier noch "Free Fall" nennen, hier rumpelt es tatsächlich ordentlich und ganze Map-Areale fallen in sich zusammen. Noch undynamischer als die Maps (falls das möglich sein sollte) sind derweil die "Action-Moves," namentlich das kontextbezogene Lehnen, der Rutschmove und das schnelle Springen über Deckung. Das Sliden sieht immerhin lässig aus, während das Lehnen absoluter Müll ist. Kurz erklärt: Beim Annähern an eine Deckung wird dem Spieler ein Pfeil angezeigt. Sollte man nun Zielen, so zielt man automatisch um die Deckung herum und kann so aus voller Deckung feuern. Soweit die Theorie. In Wirklichkeit braucht man 2 bis 3 Sekunden, um überhaupt die Deckung so passend anzusteuern, dass das klappt. In Call of Duty leider der sichere Tod.

Angesichts dieser niederschmetternden Tatsachen hilft es auch nichts, dass der Soldateneditor im Prinzip eine schöne Idee ist und auch gut funktioniert; vor allem die Einbindung der CoD-App funktioniert gut. Spielersuche und Lags fallen auch nicht aus dem Rahmen. Spiele finde ich sofort und alles lädt flüssig, schnell und ganz, wie man es von CoD gewohnt ist. Auch Hacker sind bisher ausgeblieben. Nur das Gameplay ist nicht das gleiche.

Andere viel zitierte Kritikpunkte wie schwache Grafik, Innovationsarmut und der Vorwurf, dass jedes CoD nur eine aus Profitgier hastig rausgeballerte Kopie des Jahresvorgängers sei, mögen zwar Sinn ergeben, sind für mich jedoch nicht relevant. So funktioniert CoD mittlerweile, und es wird weiter funktionieren, solange Deppen wie ich es kaufen. Für das, was es sein will, war CoD bisher immer ein perfektes Spiel. Wie gesagt: Bisher.

*update: Es ist nun der 1. Dezember und ich sehe mich genötigt, eine kleine Aktualisierung zum Spiel einzubringen. Über die letzten Wochen verteilt wurde Ghosts des öfteren mit recht großen Updates gepatcht. Besonders das Aufheben der sowieso sinnfreien 6GB-RAM-Sperre dürfte viele erfreuen. Außerdem wurde der Spawnradius merklich erhöht, auch wenn ich hier noch des öfteren ausraste. Den Rest kennt man ja von COD. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und Kennenlernen der Maps, der Laufwege sowie der Waffen und der Ausrüstung läuft es besser. Was die Maps anbelangt, nehme ich jedoch nichts zurück. Die sind immer noch unterirdisch schlecht designt, bis auf Strikezone und Octane (und Flooded, mit viel Liebe) stößt es mir in der Lobby sauer auf. Ich hatte kurz überlegt, die Wertung auf 3 Sterne anzuheben, aber da gibt es immer noch zuviel, was mich stört.

Das Wichtigste: Die Hitbox. Aufgrund der größeren Entfernungen in den Maps benötigt man nun effektivere Waffen mit guten Zielfernrohren. Das Treffen ist aber irgendwie nur reine Glückssache. Auch jetzt, fast einen Monat nach dem Launch habe ich das Gefühl, dass über Treffer willkürlich entschieden wird. Ich halte direkt auf einen Gegner, und nur jeder zweite Schuss trifft. Fängt der Gegner an, sich zu bewegen, wird das Anvisieren zur Glückssache. Großer Nachteil dazu: Diese schweren Waffen machen mich langsam. Da die Maps trotz allem immer noch stark verwinkelt sind, laufe ich somit ständig Gefahr, dass plötzlich ein Shotgun-Noob um die Ecke hüpft und mich dank Marathon und gefühlter Lichtgeschwindigkeit über den Haufen schießt, bevor ich überhaupt angezielt habe. Sprayen for the Win.

Der zweite Punkt: Die Hitmarker. In CoD schnell zu sterben, ist normal. So schnell wie in Ghosts war das aber noch nie der Fall. Sobald man einen Hitmarker abbekommt, kann man schon mal F drücken, denn der zweite Schuss tötet einen, egal aus welcher Waffe. Keine Chance, noch schnell auszuweichen und zurückzufeuern.

Und außerdem, trotz der Spawnverbesserung: SO OFT wie in Ghosts wird man sonst nirgends von hinten, der Seite oder auch oben gekillt. Gilt für alle meine Freunde, nicht nur für mich. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber es ist absolut nicht normal, was da passiert. Ich hoffe auf weitere Verbesserungen, damit ich auch mal länger als 3 Spiele durchhalte, bevor ich die Tastatur an die Wand knalle und das Spiel beende.

2. update vom 24.01.2013

Bin vor kurzem in den Genuss der PS4 gekommen, mit Ghosts. Zum ersten mal überhaupt ein CoD auf der Konsole, und es lief.. großartig! Das Spiel läuft ultra flüssig, sieht nicht nur streckenweise einfach besser aus als auf meinem Super Highend-PC.. wann hat man bei Activision eigentlich angefangen, PC-Versionen nur noch halbherzig irgendwie rauszuballern? Was anderes kann ich nicht sagen, nachdem ich jetzt als kompletter Neuling in einer Woche mehr Spaß mit dem Spiel hatte als in den 4 Monaten auf dem PC davor. Bin schon immer überzeugter PCler bei Egoshootern gewesen, aber ich werd jetzt wohl umsteigen. Das möchte ich auch allen raten, die sich Ghosts auf dem PC antun wollen, oder gar das nächste, das sicher wie das Amen in der Kirche November dieses Jahres in den Läden steht. Mit der PC-Version von Ghosts kann man den Schreibtisch stützen, traurig aber wahr..
Kommentar Kommentare (23) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2014 10:42 AM CET


Breed
Breed
Wird angeboten von schneidersoft
Preis: EUR 16,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geduldsspiel.., 13. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Breed (Computerspiel)
.. das zu einem guten Ende führt!

Wir schreiben das Jahr 2013, ich fand vor 3 Tagen beim Ausrümpeln eine verstaube Computer Bild Spiele- DVD. Enthalten: Eine Vollversion eines mir vollkommen unbekannten Shooters namens "Breed." Shooter find ich gut, denke ich mir, und bevor ich groß nachdenke, rotiert die Scheibe im Laufwerk, Installation flugs über die Bühne gebracht, Kompatibilitätsmodus an, und los gehts. Nur mal kurz reinschauen, bevor ich schlafen gehe, denke ich. Es ist 23 Uhr.

Um 3 Uhr morgens reiße ich mich förmlich vom Spiel los. Die ersten Schritte waren langatmig, peinlich, einfach dumm. Eine übertriebene Packung Pathos hämmert einem die Marschroute rein. Du bist auf der Darwin, du bist die letzte Bastion der Menschheit, und so weiter. Wir landen mit einem Schiff auf einer Insel, vorher noch etwas Railgun-Action. Die Grafik haut mich nicht gerade um, aber das Spiel ist alt. Sehr alt. Ich verstehe das. Wir laufen los, dem Wegpunkt entgegen. Die ersten "Gegner" kommen uns entgegen. Ich starre ungläubig auf die "Geschosse", die uns mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit anfliegen, mit der man nicht einmal in einer Schrittgeschwindigkeitszone geblitzt werden würde. Selbst motorisch stark behinderten Menschen ist es hier ohne Probleme möglich, gegnerischem Feuer auszuweichen. Herausforderung? Besteht darin, Munition zu sparen, während man ohne Probleme zu viert, mit 3 KI-Kollegen eine ganze Armee wie Gras runtermäht. Die KI-Kollegen sind dämlich, unfassbar dumm. Man kann zwischen ihnen wechseln, was bedeutet, dass man immer den mit der besten Waffe auswählen muss. Sonst verballert er die wertvolle Munition, was nicht cool ist. Nicht selten fallen die top ausgebildeten Supersoldaten Abhänge runter und kommen nicht mehr rauf, was ebenfalls nervt und uncool ist. Von den Gegner möchte ich erst gar nicht reden, der Begriff Kanonenfutter wäre eine Beleidigung für jedes Sturmregiment der Roten Armee. Gut, später begegner wir härteren Burschen, Kommandanten mit Shotguns oder auch Scharfschützen mit dicken Gewehren, die einem, passt man mal nicht auf, mit einem Schuss aus geschätzen 20 Kilometer Entfernung einen Oneshot verpassen.

Die Mission tröpfelt vor sich hin. Irgendwann finde ich die Infos. Nächste Mission. Was zum? Immer noch auf der gleichen Insel, das gleiche dumme Team, sogar die Routen aus der ersten Mission werden wieder belaufen. Und in der dritten Mission? Genau das gleiche. Ich bin kurz davor, frustriert auszuschalten. Gottseidank hatte sich meine Freundin in einer Art in meinem Bett breitgemacht, die es mir unmöglich erscheinen ließ, in selbiges zu steigen, ohne ihren Zorn auf mich zu ziehen.
Und so spielte ich weiter. Dem Himmel sei Dank. Denn jetzt zog Breed an und ließ den katastrophalen Anfang vergessen. Es wird geklotzt aus allen Rohren. Es geht los mit einem sehr atmosphärischen Moment, als man in einer kleinen Breed-Basis auf einem Hügel eine getötete USC-Crew findet. Traurige Musik startet, man lässt den Blick über die Insel schweifen und realisiert, wie allein man hier ist. Zusammen mit 3 KI-Kameraden mit dem IQ von Brot. Schöner Moment.

Und dann knallt mir Breed richtig was um die Ohren. In den folgenden Missionen steuere ich Panzer, Jets, Buggys, Raumschiffe. Alles läuft gut und die Kämpfe heizem einen ordentlich ein und machen extrem viel Laune. Vor allem die Fliegerei. Ich bin begeistert, nicht einmal Battlefield, und ja das mein ich ernst, liefert derart geile Fahrzeugschlachten. Die Maps ändern sich ständig, mal bin ich als einsamer Sniper auf einer dicken Breed-Basis unterwegs. Mal versuche ich mit einem Jet-Geschwader, einen Gefangenentransport über einer Breed-Basis zu stoppen, und dann gehts in den Weltraum und ich reibe mir die Augen, wie sich dieses Spiel entwickelt hat. Aber ich muss aufhören und schlafen.

Was soll ich sagen, bereits am nächsten Tag hab ich Breed durchgeklotzt. Am Ende wird die Actionschraube nochmal kräftig angezogen, und der Schluss fühlt sich auch sehr rund an. Den Hinweis auf einen möglichen Nachfolger seh ich zwar, aber habe keine Hoffnung darauf. Denn als ich versuche, den Multiplayer zu starten, weil auch der sicherlich sehr viel Spaß machen würde, merke ich wieder: Es ist 2013. Kein Mensch spielt das mehr online. Ich bin traurig.

Aber eigentlich nicht. Eigentlich kann ich mich glücklich schätzen, eine solche Perle in die Hände bekommen zu haben.
Danke Computer Bild Spiele. Danke Breed.


White House Down [Blu-ray]
White House Down [Blu-ray]
DVD ~ Channing Tatum
Preis: EUR 7,77

132 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Actionstreifen, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Es scheint bei einigen Möchtegern-Filmkritikern in letzter Zeit immer mehr in die Mode zu kommen, sich einen klar und deutlich als "Actionfilm" angekündigten Streifen anzusehen und direkt nach dem Verlassen des Kinosaals akribisch jedes Logikloch auf die Größe des Bodensees auszuweiten. Dazu will ich im allgemeinen etwas sagen: White House Down will, wie jeder andere Actionfilm auch, primär nur unterhalten. Sinnfragen sollen nicht gerade beim Zuschauer geweckt werden, wer auf politische Leckerbissen abfährt, ist in Filmen wie "Zero Dark Thirty" besser aufgehoben. Klar wird niemand auf diese Art das Weiße Haus tatsächlich übernehmen können, aber wenn die bösen Jungs nach 5 Minuten geschnappt werden, was machen wir dann mit dem Rest des Films?

Wie dem auch sei, ich komme gerade aus dem Kino und zerbreche mir nicht den Kopf darüber, wie man mit Javelins im Auto durch Washington düsen kann, wieso die Storyline nach 20 Minuten bereits komplett vorhersehbar war und warum genau (LEICHTER SPOILER) eine Uhr in der Tasche (wieder mal) einen Tod verhindert hat. Stattdessen fand ich ein gewisse Verfolgungsjagd über den schönen Rasen vorm Weißen Haus äußerst unterhaltsam. Wie so viele anderes Szenen auch. White House Down hat einige dieser Actionszenen, die nicht so over the Top gestylt sind wie bei anderen bekannten Streifen. Keine Wurfmesser, keine Zeitlupenfahrten, nur solide Action. Die Spezialeffekte sind meist gelungen, und die Dummheit der sensationsheischenden Presse sind auch recht gut aufgenommen. Im Sinne von: "Hey, das Mädchen, das die Terroristen gefilmt hat, ist zwar noch drin, aber wir zeigen trotzdem ein Foto von ihr im Fernsehen!"

Den einen Stern Abzug gibt es übrigens für eben jenes Mädchen. Mal ernsthaft, muss es immer eine Tochter geben, die sich entführen lässt, um der Story mehr "Dramatik" zu verleihen? Dieser abgenutzte Trick geht mir langsam auf den Zeiger.
Ansonsten bin ich nun sehr gesättigt. Als Actionfan kann ich wohl sagen, dass White House Down bisher der beste Actionstreifen des Jahres für mich ist. Jamie Foxx ist übrigens eine ausgezeichnete Besetzung, und Channing Tatum, der bisher wohl eher unbekannt im Actiongenre ist, macht auch eine recht gute Figur. Und ja, wir bekommen sehr viele amerikanische Flaggen zu sehen. Und auch eine große Schüssel voll gutem amerikanischen Patriotismus. Aber ernsthaft Leute, einen Film namens "White House Down" als Vorlage für Ami-Bashing zu benutzen, kratzt an der Grenze des guten Geschmacks. Das mein ich ernst. Fazit: Actionfans dürfen sehr gern reinschauen. Die Menschen, die alle anderen Probleme hinter sich gelassen haben und sich nun über NSA, Steinbrücks Mittelfinger und Logik in Actionfilmen aufregen: Bitte draußen bleiben! Obwohl ich über eure 1Stern-Rezensionen immer gut lachen kann.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2016 8:16 PM CET


Call of Duty: Modern Warfare 3 - [PC]
Call of Duty: Modern Warfare 3 - [PC]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 12,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszination CoD, 9. September 2013
Wenn es um CoD geht, kann wohl kein engagierter Zocker objektiv bleiben. Das sieht man an den Rezensionen - so gut wie alle sehr positiven und sehr negativen sind absolut nicht ernstzunehmen, stammen sie doch entweder von fanatischen Fanboys, die den Schnitt des Spiels mit ihren Einzeilern aufwerten, oder aber verbohrten Hassern, die das Spiel weder besitzen noch je gespielt haben. Nach mittlerweile 3 Call of Dutys der neueren Generation sollte jeder wissen, was ihn bei einem CoD erwartet, daher sollte der Schnitt von MW3 weitaus höher liegen, als es tatsächlich der Fall ist. Dass das nicht passiert, dafür sorgen ein Haufen Rezensionen, die sich in ihrer Kritik meist auf einen einzigen nicht objektiven Punkt stützen.

Der einzelne kann davon denken, was er will: Ich finde es inakzeptabel, was bei Amazon alles durch die Filter geht. Seriöse Rezensionsarbeit sieht anders aus. Doch genug davon, es geht um mein persönliches Erlebnis mit MW3. Das ist recht reichhaltig: Über 700 Stunden auf Steam und fast 100 Stunden auf der PS3 habe ich in ca. 2 Jahren angesammelt. Für mich persönlich ist Modern Warfare 3 das bisher am besten ausgewogene CoD, da ich den Fokus immer auf den Multiplayer lege. Der Reiz, der von Call of Duty ausgeht, ist nach wie vor ungebrochen, und aufgrund einer Enttäuschung namens Black Ops II komme ich auch heute noch regelmäßig mitsamt Freunden in den Genuss von hitzigen Gefechten auf wohlbekannten Maps. Die Art und Weise, wie CoD als Spiel funktioniert, ist in einer Weise perfektioniert, an die kein anderes Spiel herankommt. Damit meine ich die Tatsache, dass es in diesem Spiel für absolut JEDEN möglich ist, sich einmal wie der King zu fühlen, die natürlichsten Instinkte des Zockens zu befriedigen, wie ich finde. Ein Profi, der das Spiel exzessiv suchtet und gerade noch die Lobby "geownd" hat, kann im nächsten Spiel bereits von einem kompletten Noob in einen Wutanfall geschickt werden.

Dabei behilflich sind die Werkzeuge, die einem an die Hand gelegt werden. Die Killstreaks sind nur ein Mahnmal, das daran erinnert, dass Teamplay hier in manchen Modi komplett auszublenden ist. Jeder kämpft für sich, auch im Team. "Unrealistische" Features wie das Phänomen Quickscopen, das anstrengende Fach der Runner oder der vermeintlich über allem stehende Ausdruck puren Skills: Die Moab. All das unterstreicht meiner Meinung nach, wie sehr MW3 das Ego des einzelnen Spielers zu streicheln versucht. Genau das mag wohl auch der Grund sein, warum in diesem Spiel so ein aggressiver Ton zwischen den Spielern herrscht und auch absolut unversöhnlich und mit allen Mitteln gekämpft wird, sei es nun das Noobtuben oder eine Akimbo-Spaßbremse namens FMG9. Auch das sind Werkzeuge, die (leider?) zu CoD gehören: Overpowerte Waffen. Angeblich sollen dadurch Chancen schwächerer Spieler erhöht werden. Wofür genau so etwas immer wieder eingeführt wird, weiß wohl keiner.

Auch was inoffizielle Server betrifft, ist MW3 nicht ganz so hinterher, wie es manche nach dem Auftauchen der dedizierten Server vermutet haben. In den Serverlisten sind nach wie vor viele kreative Leute unterwegs, die ständig neue Modi und Glitches generieren. Hab mich oft dabei ertappt, wie ich um 5 Uhr morgens durch das Gesinge der Vögel vor meinem Fenster von der Tatsache abgelenkt werde, dass ich mich gerade außerhalb einer Map an Hochhäusern entlang nach oben bewege.

Was Hacker betrifft - Ja, am Anfang war es schlimm. Dann wurde es besser. Und dann - Weihnachten 2012, keiner weiß wieso, war plötzlich die Cheatermäßige Hölle ausgebrochen, jedes Spiel war verseucht. Mittlerweile sind Hacker sehr selten geworden. Man muß sich somit nicht mehr über die unverschämt nachsichtige Art aufregen, wie bei CoD mit Hackern umgesprungen wird.

Man kann mir sicher vorwerfen, dass ich voreingenommen sei: Das kann ich wohl nicht glaubhaft bestreiten, wenn ich ein Spiel über 800 Stunden lang gespielt habe. Ich weiß nur, dass sich kein anderes Spiel so einen guten Flow entwickelt, so krasse Glücksgefühle und so extreme Zorn-oder Frustausbrüche hervorrufen kann. Im Prinzip darf das als leicht homoerotische Liebeserklärung verstanden werden. Wie auch immer :D

Ich höre immer, dass in CoD keine Action vorhanden sei, und höre das Parade-Gegenbeispiel Battlefield. Klar, mit dicken Fahrzeugen, Jets und Panzern inklusive 64 Leuten auf einer riesigen Map rumzukurven, klingt verlockend. An die konzentrierte Action einer MW3-Arena kommt das jedoch nicht annähernd hin. Menschen, die das nicht verstehen, sei gesagt:
Wer einmal eine Runde Sprengkommando gespielt hat, wenn 12 aufgepumpte Spieler versuchen, eine Bombe zu legen, während in der Luft eine AC130 ist, ein Helikopter seine Kreise zieht und noch dazu alle 3 Sekunden entweder ein Gegner oder eine Granate vor einem auftaucht, der wird die Faszination CoD nachvollziehen können.


Hydrogen
Hydrogen
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Hypnotisch, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Hydrogen (MP3-Download)
Viel muss man zu Hydrogen nicht sagen. Hotline Miami hatte einen verdammt guten Soundtrack, und Hydrogen ist der beste davon. In Verbindung mit dem Spiel wirkt er natürlich noch besser, aber auch ohne ist dieser Track elektrisierend, treibend, einfach großartig. Kann ohne Probleme auf jeder Party gespielt werden. Mein persönlich Hit des Jahres von einem ganz kleinen Produzenten!


Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 19,50

5.0 von 5 Sternen Join or Die!, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dem Aufruf kann ich mich nur anschließen: Assassins Creed 3 ist ein tolles Spiel geworden.
Für mich war es das erste AC überhaupt, weshalb ich nicht auf die Qualität der Vorgänger eingehen kann. Um Zeit und Platz zu sparen, geh ich gleich auf die einzelnen Aspekte des Spiels ein:

(kleiner Hinweis: Ich neige dazu, während meiner Rezensionen leicht inflationär mit Superlativen um mich zu werfen. Bitte nehmt mir das nicht übel, aber ein Vollblutzocker wie ich drückt seine Begeisterung für ein gutes Spiel eben sehr blumig aus..)

Grafik: Fantastisch. Für Konsolenverhältnisse absolut auf dem neuesten Stand, da kann sich keiner beschweren. Das gewaltige Grenzland wirkt organisch und unfassbar atmosphärisch, die Städte sind lebhaft und laut, die Ausblicke von den Dächern z.B New Yorks teilweise atemberaubend. Die Charaktere sind gut animiert, man kann die Gefühlslage anhand der Mimik und Gestik jederzeit gut nachvollziehen. Griffe ins Klo wie der Junge im Theater (WTF?) sind selten.

Spiellänge: Ich wollte mich nicht vom roten Faden abbringen lassen, um der Story möglichst gut folgen zu können. Daher hab ich nur die Hauptmissionen absolviert. Und hier kam ich bereits auf gut 30 Stunden Gameplay. Nun muss man natürlich bedenken, dass der Spieler hier keineswegs durch den altbekannten Schlauch gepresst wird. Gewisse Missionsziele, sofern vorhanden, werden natürlich angezeigt. Wie und wann man dort hin kommt, ist jedoch egal. Und da beginnt das eigentlich fantastische an Assassins Creed 3: Eigentlich befindet sich der Spieler in einem riesigen Sandkasten, in dem ihm alle Möglichkeiten offenstehen. Im regen Trubel der Städte gibt es einiges zu sehen, ständig wird man versucht, von seiner Mission abzulassen, um irgend etwas Spannendes zu untersuchen. In den Wäldern des Grenzlandes dagegen, allein mit seinem Bogen, genießt man die Ruhe des amerikanischen Ostens und jagt auf vielfältige Weise Tiere. Das Spektrum der Möglichkeiten, sich zu unterhalten, ist also unbegrenzt. Deshalb möchte ich die Spielzeit fast mit unendlich angeben, aber ich denke, wenn man alle Nebenmissionen usw. erledigt, um volle Synchro zu erreichen, so macht man mit AC3 leicht mehr als 100 Spielstunden voll.

Story: Etwas wirr erzählt, gut synchronisiert, ziemlich durchgedreht und mit sehr befremdlichem Ende: Bei dem ganzen Assassinen-Apokalypse-Templer-Indianer-Bürgerkrieg-Gedöns hab ich manchmal nicht mehr wirklich durchgeblickt. Vor allem die Missionen in der Gegenwart wirken zwanghaft implementiert. Aber das ist ja der Gag bei AC.

Inszenierung: 2 Dinge muss ich hervorheben, zunächst die Gefechte zwischen Rotröcken und Patrioten, in die man oft hineingerät, sind sehr packend gemacht. Doch was mich wirklich begeistert hat, waren die Seeschlachten. Steuern sich relativ simpel, aber diese Abschnitte sind so perfekt inszeniert, dass es einem dem Atem verschlägt. Ich würd es fast schon Überreizung nennen. Man sollte eine 5.1 Anlage besitzen und diese sehr laut stellen. Und dann stürzen Dutzende von Reizen auf den Spieler ein; das Tosen des Wassers, das Ächzen des Schiffes, das Geschrei der Mannschaft, die kurzen Befehle des eigenen Charakters (stets lautstark wiederholt von Cpt. Faulkner natürlich) und das Donnern der Kanonen und mehr. Wenn eine Breitseite Kettenkugeln auf ein feindliches Schiff abgefeuert wird und die eigene Mannschaft sich gleichzeitig unter den feindlichen Geschossen wegduckt, dann sieht das einfach nur fett aus.

Kampfsystem: Sehr simpel gehalten, macht es trotzdem Spaß. Standardmäßige Gegner werden erst geblockt und dann mit einem Special Move erledigt, manchmal gleich mehrere gleichzeitig. Stärkere Gegner werden ausgekontert und anschließend ganz normal niedergemacht. Je nach ausgerüsteter Nahkampfwaffe und beiliegendem Gagdet ergeben sich einige Möglichkeiten, nach einiger Zeit hat man jedoch alles gesehen. Die Angriffe sehen teils sehr brutal aus und werden auch mit entsprechend realistischen Tonkulissen hinterlegt. Blut ist standardmäßig ausgestellt, wer das braucht, muss es im Menü aktivieren. Die endlos im Land marschierenden Patrouillen laden immer wieder zu einem kleinen Scharmützel ein. Je nach Stimmung der Bürger wird man dabei sogar noch angefeuert oder eben auch mit Verachtung gestraft.

Das waren meine elementaren Eindrücke von Assassins Creed 3. Momentan mache ich mich im zweiten Anlauf daran, die volle Synchronisation zu erreichen. Ein Fazit fällt mir leicht: Dieses Spiel ist klasse und seinen Preis wert. Es ist einfach zu verstehen und daher auch für Casual Gamer oder sogar komplette Neulinge geeignet. Ich empfehle es jedoch ausschließlich für Konsolen.

Als kleinen Anhang sollte ich hinzufügen, dass es nicht möglich ist, eine bestimmte Mission zu wiederholen; das Spiel startet stets am letzten gespeichertem Punkt. Will man etwas nochmal sehen, muss man ein neues Spiel starten. Hat mich wegen der Seeschlachten ein wenig geärgert.

Ansonsten wünsche ich jedem, den ich zum Kaufen überzeugen konnte, viel Spaß mit AC3.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2013 5:20 PM CET


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Wird angeboten von WestCom

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum, 5. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem Einstieg ins Berufsleben kam zuerst das Geld und dann der Entschluss, jetzt handymäßig richtig auf den Putz zu hauen. Ich gebe gern zu, dass Mobiltelefone für mich fast ausschließlich ein Prestigobjekt sind. Ich telefoniere sehr selten und wickle Kommunikation meistens über Facebook oder Whatsapp ab. Daher sind mir die Extras, die ein Handy zu bieten hat, sehr wichtig.

Das hieß im Klartext: Ich suche ein auffälliges, navigations-und internetfähiges sowie gut designtes Gerät. Da es mit der Angesagtheit des iPhones in letzter Zeit nicht mehr so weit her ist und ich seit meinem ipod-shuffle-Trauma entschiedener itunes-Gegner bin, entschied ich mich für die einzige Konkurrenz, die vorhanden ist: Android. WindowsPhone blieb für mich außen vor.

Und was mir da sofort auffiel, war das Galaxy Note. Auffällig schien es in jedem Fall zu sein, außerdem "relativ" günstig im Preis und mit allem ausgestattet, was ich gesucht hatte. Also hab ich zugeschlagen, 2 Tage später flatterte das Paket ins Haus. Ich wusste, dass das Note groß ist, aber es ist eben nochmal was anderes, wenn man das Handy dann wirklich in der Hand hat. Vor allem mit meinem geradezu winzigem Bada-Handy, das ich vorher benutzt hatte. Ab diesem Moment erschien mir jedes Handy, das meine Freunde in der Tasche mit sich trugen, lächerlich klein. Und ich will diese Proportionen nicht mehr missen. Mit einem kleineren Display komm ich vermutlich nicht mehr klar, denn man gewöhnt sich sehr schnell an die Ausmaße und lernt die Vorteile zu schätzen. Das Note passt gerade noch so in meine Hosentasche und ist damit normal zu transportieren. Beim Fotografieren und beim Musikhören wirds hakelig, vor allem wenn man zu Fuß unterwegs ist. Hier zeigt sich die einzige negative Seite des Notes; die Größe hat eben nicht nur Vorteile. Außerdem scheint mir die Schwarzdarstellung bei Videos doch sehr kantig.

Aber das stört nicht besonders, denn ich bin vollauf zufrieden mit dem Galaxy Note. Und jedesmal, wenn ich jemanden sagen höre: "Was ist das denn für ein Riesenteil?" (so oder so ähnlich lauten die Aussagen oft) dann wird mir die Richtigkeit des Kaufs bestätigt und außerdem gibt es damit auch gleich eine Streicheleinheit für mein Ego.

Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung, aber (meiner Meinung nach) eigentlich nur für Männer, die ihren Spieltrieb noch nicht verloren haben und ebenfalls Wert auf Prestige legen. Oder einfach darauf, das größte Teil in der Hose mitzuführen. Ja, den Spruch kann man variieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2012 6:21 PM CET


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