Profil für Michael Müller > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Michael Müller
Top-Rezensenten Rang: 32.144
Hilfreiche Bewertungen: 67

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Michael Müller (Germany)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Acer CB280HKbmjdppr 71 cm (28 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, Displayport, miniDisplayport, Höhenverstellbar, Pivot, UHD 3.840 x 2.160, 1ms Reaktionszeit, Lautsprecher) schwarz
Acer CB280HKbmjdppr 71 cm (28 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, Displayport, miniDisplayport, Höhenverstellbar, Pivot, UHD 3.840 x 2.160, 1ms Reaktionszeit, Lautsprecher) schwarz
Preis: EUR 389,00

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Entwickler- und Business-Monitor. Für Spiele und Video weniger geeignet., 7. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Entwickler benötigt man viel Platz - für die Entwicklungsumgebung und die laufende Anwendung daneben. Insofern ist die hohe Auflösung eine echte Hilfe. Wichtig dabei, dass die Schrift, die nortwendigerweise entsprechend klein dargestellt wird, gut lesbar bleibt. Und diese ist bei diesem Monitor der Fall. Höhenverstellbar, kippbar - diese Voraussetzungen für längeres Arbeiten meistert der Acer CB280HK ebenfalls. Zusätzlich ist er drehbar, was für den vorliegenden Anwendungsfall nicht erforderlich ist.

Ob es an Windows liegt? Einige Programme skalieren entsprechend der Windows-Einstellungen, z.B. 125%, andere nutzen die native Auflösung und skalieren lediglich die Schriften. Daraus ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Bleibt abzuwarten, ob es für Windows demnächst andere Treiber geben wird, oder ob die Softwarehersteller das Problem jeweils selber angehen müssen, jedenfalls ist dies unabhängig von dem konkreten Monitor. Dies ist lediglich bei 4K-Monitoren im Allgemeinen zu beachten.

Bei bewegten Objekten neigt der Monitor zu "Schlieren", so dass er für Videos oder Gamer nicht so gut geeignet ist. Für die Entwicklung oder im Business-Bereich ist die Bildqualität jedoch sehr gut.

Die eingebauten Lautsprecher sollen je 2 Watt haben, eigentlich ausreichend - doch mehr als die Tonstärke eines in einem Meter Entfernung abgelegten Kopfhörers isrt nicht zu vernehmen. Somit sind diese nahezu völlig unbrauchbar. -> Punktabzug.

Update 2015-06-16:
Ich habe den Monitor testweise via HDMI an einen Rechner angschlossen, der Sound über diese Leitung liefert. Und siehe da, hier gab der Monitor lautere Töne von sich. Aber ziemlich bass-los. Für Systemklänge so brauchbar, für musikaliche Untermalung aber dennoch nicht geeignet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2015 6:12 PM MEST


Hotzenplotz 3 (Bd. 3 koloriert)
Hotzenplotz 3 (Bd. 3 koloriert)
von Otfried Preußler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Hotzenplotz in Farbe, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hotzenplotz von Ottfried Preußler - da sind einfach alle Bände stark. Und nun in Farbe, das steigert das Lesevergnügen nochmals ungemein.


MANHATTAN Multi-Card Reader/Writer USB 3.0 5Gbit/s
MANHATTAN Multi-Card Reader/Writer USB 3.0 5Gbit/s
Preis: EUR 23,07

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert gut, Kabel kurz, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Kartenleser wird vom Betriebsssystem (MS Win) automatisch erkannt und funktioniert nun seit rund einem halben Jahr tadellos. Lediglich das Kabel ist zu kurz. Insbesondere wenn der Front USB-Anschluss lotrecht steht, ist es kaum möglich den Leser vernünftig hinzulegen. Und wenn sich der Anschluß auf halber Höhe befindet, geht es gar nicht. Also ist die Anschaffung eines Verlängerungskabels erforderlich - daher Punktabzug.


The Art of Unit Testing
The Art of Unit Testing
von Roy Osherove
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Basiswissen, warum und wie Unit-Test eingesetzt werden sollten., 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Art of Unit Testing (Taschenbuch)
Unit Testing wird in zahlreichen Projekten als wesentliches Hilfsmittel der Softwareentwicklung genutzt. Und in vielen anderen Projekten ist die imminente Bedeutung von Tests bekannt, erfolgt jedoch nicht zum Entwicklungszeitpunkt, sondern nachgelagert. Für bestimmte Testarten ist dies richtig und auch nicht anders möglich, man denke hier an Integrations- oder Abnahmetests. Doch sollte auf technischer Ebene bereits seitens des Entwicklers möglichst viel getestet werden, oder gar Testgetrieben entwickelt werden. Dafür sind Unit-Tests da. Technisch einfach einsetzbar, muss doch „nur“ für das zu testende Stück Code ein Test erstellt werden. Dennoch tut sich so mancher Entwickler schwer mit dem Thema und setzt Unit-Tests wider besseren Wissens nur unzureichend oder gar nicht ein. Denn einen guten Unit-Test zu schreiben oder ihn richtig im Rahmen der Entwicklung einzusetzen, ist oft schwerer als gedacht.

Genau hier setzt das vorliegende Buch an. Es geht nicht darum, ein Testframework zu erläutern und all dessen Möglichkeiten zu beschreiben, wie dies in anderen Büchern der Fall ist. Vielmehr geht es darum, den Leser für Unit-Tests zu sensibilisieren, zu zeigen, wie und wo sie eingesetzt werden. Insbesondere gehört dazu, nicht nur einen Test zu schreiben, sondern die produktive Software so zu gestalten, dass diese testbar wird. Dies ist ein Grundlagenthema, unabhängig von der genutzten Programmiersprache. Wenn auch Roy Osherove seine Bespiele in C# erstellt, so ist dies Buch von Personen, die in anderen Sprachen beheimatet sind zu nutzen. Wenn es um konkrete Werkzeuge geht, nennt der Autor zwar meist solche aus der .NET-Welt, verlässt diese aber auch hier und da.

Und so erläutert der Autor das Wesen von Unit-Tests und Kerntechniken. Insbesondere geht es häufig darum, den zu testenden Code zu isolieren. Welche Vorbereitungen erforderlich sind und wie dann konkrete Objekte durch Fakes (Stubs, Mocks) ersetzt werden, zeigt Osherove anhand kurzer Codebeispiele. Erst nachdem er dem Leser die grundsätzlichen Techniken anhand eigenen Codes gezeigt hat, geht er auf Frameworks ein, die dem Entwickler eine solche Funktionalität liefern. Eine seiner Aussagen lautet: Lieber auch mal ein Objekt durch eigenen Fake-Code ersetzen, als allzu oft und gedankenlos ein Mockframework einzusetzen. Diese haben sehr wohl ihre Daseinsberechtigung, aber bitte nicht um ihrer selbst willen.

Der Autor stellt verschiedene Test- und Mockframeworks vor, um dem Leser eine Auswahl und Übersicht zu bieten, konzentriert sich mit seinen Beispielen aber auf wenige. Schließlich geht es um Grundlagen. Und zu denen gehört nicht nur die Erstellung von lesbarem und testbaren Produktivcode auch lesbarer Testcode. Und so widmet er sich auch ausführlich dem Design von Testcode sowie der Einführung von Unit Testing im Unternehmen. Dabei muss es nicht gleich Testdriven Development (TDD) sein. Auch wenn der Autor dies grundsätzlich befürwortet, so ist für ihn ein Test, der unmittelbar nach Programmierung des Produktivcodes erstellt wird, ähnlich wertvoll. Und wenn es um gar eine bestehende Codebasis geht, so muss jeglicher Unit-Test im Rahmen der Wartung lange nach Entwicklung der Software erstellt werden. Hierfür zeigt der Autor Entwicklungspfade auf.

Die Fülle der Themen kann hier nur kurz angerissen werden. Dem Autor ist es gelungen, die Grundlagen des Unit-Testings in ausreichender Breite darzustellen und zu zeigen, wie diese eingesetzt werden. Damit sollte so manch zögerlichem Entwickler der Weg in dieses wichtige Thema gebahnt werden.

Wenn auch der Autor seine Beispiele im Wesentlichen auf C# mit NUnit als Testframework, teilweise zuzüglich Stubs und Mocks beschränkt, so gibt die kurze Beschreibung diverser Framworks dem Leser dennoch einen Startpunkt zur Auswahl des geeigneten Tools an die Hand, für .NET ausführlicher als für Java oder sonstiges.

Insgesamt ein lohnendes Buch für jeden, der Unit-Testing einsetzen möchte, sich aber noch ein wenig schwer mit der Umsetzung tut. Und für viele Entwickler, die Unit-Testing bereits einsetzen, eine Reflektion über Sinn und Unsinn des Testens.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)


IT-gestütztes Prozessmanagement im Gesundheitswesen: Methoden und Werkzeuge für Studierende und Praktiker
IT-gestütztes Prozessmanagement im Gesundheitswesen: Methoden und Werkzeuge für Studierende und Praktiker
von Andreas Gadatsch
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Einführung in das Thema IT im Gesundheitswesen, 16. November 2013
IT-gestütztes Prozessmanagement ist ein Dauerthema in Privatwirtschaft und Verwaltung. Aber auch im Gesundheitswesen dringt dieses Thema immer weiter vor. Und so hat Andreas Gadatsch ein Lehrbuch erstellt, das sich aber nicht nur an Studierende, sondern auch an Praktiker wendet.

In seiner Einführung geht er kurz auf einige Umbrüche (Gesetzesänderungen) im deutschen Gesundheitswesen ein und definiert und erläutert Begrifflichkeiten wie Geschäftsprozess- oder Workflowmanagement. Dabei zeigt er dies sowohl im Allgemeinen als auch mit dem speziellen Bezug zum Gesundheitswesen auf. Im den folgenden Kapiteln geht es dann um die Prozessmodellierung mit einigen möglichen grafischen Notationen wie Prozesslandkarten, Abläufe mit BPMN, klinische Pfade und mehr sowie den Softwareeinsatz im Gesundheitswesen. Dabei erläutert er auch zugrunde liegende Begriffe wie Telematik oder E-Health. Er zeigt allgemeine Informationssysteme, wie ERP-Systeme, die in ihrer speziellen Ausprägung für das Krankenhaus als KIS (Krankenhausinformationssystem) bekannt sind, geht aber auch auf Anwendungen einzelner Funktionsbereiche wie Radiologie, Labor, Arztpraxis- oder Apothekensysteme ein. Das letzte Kapitel widmet er dann speziellen Fragestellungen wie IT-Management im Gesundheitswesen oder Standards. Letzteres bezieht er sowohl auf die Standardisierung innerhalb eines Instituts wie auch auf Krankenhaus-übergreifende Standards im Gesundheitswesen. Als Beispiele für letzteres seien spezielle Datenaustauschformate wie HL7, DICOM, xDT genannt.

Insgesamt erhält der Leser eine verständlich geschriebene Einführung in die IT-Thematik des Gesundheitswesens, unterstützt durch zahlreiche Grafiken, Tabellen, Abbildungen sowie Einschüben mit Praxisbeispielen. Um weiter in die Tiefe einzelner Themen vorzudringen, liefert der Autor dem Leser am Ende jedes Kapitels ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Wer also gezielt Informationen zu einzelnen IT-Themen im Gesundheitswesen sucht, wird in vorliegendem Buch kaum fündig. Wer jedoch noch keine Erfahrung mit Prozessmanagement im Gesundheitswesen hat, der erhält mit diesem Buch eine gelungene Einführung, die absolut empfehlenswert ist.

[Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de]


Tangled Web - Der Security-Leitfaden für Webentwickler
Tangled Web - Der Security-Leitfaden für Webentwickler
von Michal Zalewski
  Broschiert
Preis: EUR 36,90

4.0 von 5 Sternen Erschreckend, wie der Browser irre geleitet werden kann. Neue Erkenntnisse auch für gestandene Webentwickler., 24. August 2013
Da schwärmt ein Web-Designer und HTML5-Trainer, wie kurz die Deklaration des Doctypes nun geworden sei. Und überhaupt, welche Elemente alles fortfallen könnten, um immer noch im Browser dargestellt zu werden. Und wie Ladezeiten durch diese Verkürzung minimiert werden könnten.

Nun, zum einen sollte das Markup deutlich weniger Raum als der Inhalt beanspruchen und somit bei den Ladezeiten nur relativ gering ins Gewicht fallen, zum anderen sind unvollständige oder fehlerhaft geschachtelte Tags, wie sie die Browser tolerieren, aus Sicht eines Softwareentwicklers grausam. Doch was hat dies mit vorliegendem Buch zu tun?

Michael Zalewski hat vor allem eines geleistet: Er hat Browser und ihr Verhalten untersucht.Und in seinem Sicherheits-Leitfaden für Webentwickler beschreibt er alle Fallstricke auf die es bei der Darstellung einer Seite zu achten gilt. So schön es sein mag, wenn Browser unvollständige Tags vervollständigen, so problematisch kann dies sein. In seinem Buch zeigt der Autor, wie bestimmte Konstellationen zu merkwürdigen Resultaten führen, teilweise einfach nur ziemlich kurios, teilweise aber durchaus sicherheitsrelevant. Wer nicht bereits jetzt XHTML entwickelt, wird dies nach der Lektüre tun. So erzwingt der XML-Parser des Browsers zumindest ein syntaktisch korrektes HTML und eliminiert so schon einige sicherheitstechnisch relevante Probleme.

In seinem Buch startet der Autor die Einführung in das Thema mit einem kurzen Abriss der Geschichte des Webs und den möglichen Bedrohungen, immer im Hinblick auf die Darstellung im Browser. Die Verbreitung von Schadsoftware auf anderen Wegen, z.B. Mail, ist also nicht Gegenstand des Buchs.

Im Teil „Anatomie des Web“ beleuchtet Zalewski einzelne Bestandteile. Los geht es dabei mit dem Aufbau der URL. Diese besteht bekanntlich aus mehreren Teilen, wie Protokoll, Server, Port, Pfad und Query-String. Aber auch eine Anmeldeinformation kann enthalten sein. In diesem Zusammenhang zeigt der Autor, wie bei geschicktem Aufbau der URL diese so gestaltet werden kann, die wahre Herkunft zu verschleiern.

Weitere Themen dieses Teils sind HTTP und HTML. Naturgemäß deutlich aufwendiger als eine einfache URL, fallen die Kapitel auch entsprechend umfangreicher aus. Protokoll und Sprachen werden im Detail erläutert und auch hier jeweils mögliche Gefahren aufgezeigt. Weiter geht es mit CSS, JavaScript und anderen Inhalten, wie sie dann beispielsweise durch Plugins dargestellt werden. Immer wieder gibt es auch hier Hinweise auf Fehlinterpretationen und deren Vermeidung.

Im folgenden Teil geht es dann um die Sicherheitsfeatures von Browsern. Was hat es mit der Same-Origin Policy auf sich? Wo liegen deren Grenzen und Fallstricke? Wie erhält sich diese im Hinblick auf Cookies, Ursprungsvererbung etc.? Bei der Lektüre wird klar, dass dieses Sicherheitsfeature nicht unbedingt das Beste ist, dass auch hier Gefahren drohen. Und so gibt es hier, wie auch bei fast allen anderen Kapiteln am Ende immer einen Spickzettel für Webentwickler, eine Checkliste, wie mit den angesprochenen Themen umzugehen ist. Und an einigen Stellen zeigt sich: So wie die Sicherheitsarchitektur des Web derzeit ausgelegt ist, lassen sich bestimmte Probleme nur mildern, nicht aber beseitigen. So wirft der Autor auch einen Blick in die Zukunft, auf neue oder künftige Sicherheitsfunktionen und listet allgemeine Schwachstellen auf.

Das Buch ist recht locker geschrieben und unterstützt den Leser mit Einschüben und Code. Es liefert eine Fülle von Informationen, von denen ein großer Teil auch den gestandenen Webentwickler erstaunen bis erschrecken dürfte. Somit ist es sicherlich eines der vollständigsten Bücher zu Browserverhalten- und Sicherheit. Auch wenn der Autor an einigen Stellen offen lässt, ob eine (Fehl-)Interpretationen nur eine harmlose Merkwürdigkeit oder ein echtes Sicherheitsproblem darstellt, sind die gewonnen Erkenntnisse durchaus lohnenswert.

(Quelle: Meine Rezension auf [it-rezension.de])


Microsoft SQL Thinking: Vom Problem zum SQL Statement - Für SQL Server 2012 (mitp Professional)
Microsoft SQL Thinking: Vom Problem zum SQL Statement - Für SQL Server 2012 (mitp Professional)
von Cornel Brücher
  Broschiert
Preis: EUR 34,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter und lesenswerter Ansatz vom Problem zum Statement., 13. Januar 2013
Cornel Brücher hat mit seinen Co-Autoren 2010 das Buch „SQL Thinking“ herausgebracht. Nun, es sollte dem Leser die Gedankenwelt von SQL näher bringen. Insbesondere ging es den Autoren darum, zu zeigen, wie eine Fragestellung tatsächlich mit einer SQL-Abfrage erfolgen kann und nicht mit einer Reihe von Einzelabfragen, die sich in prozeduraler Form dem Thema nähern. Dieser Ansatz war durchaus interessant. Leider hat sich das Buch auf Oracle-SQL beschränkt und bestand zudem zu rund einem Drittel aus einer Oracle-Funktionsreferenz.

Nun, was hat dies mit dem vorliegenden Buch zu tun? Cornel Brücher hat sich die oben angeführte Kritik zu Herzen genommen und nachgelegt. Mit Thomas Glörfeld hat er diesmal zusammen mit einem Microsoft SQL Server-Kenner das Buch erstellt – und die Beschränkung auf einen speziellen SQL-Dialekt gleich mit in den Titel aufgenommen.

Das neue Buch bietet mehr SQL. Deutlich mehr, denn auf den langen Referenzteil wurde diesmal verzichtet. Stattdessen gibt es ein paar Seiten zur Installation des MS SQL Servers. Aber dies hält sich schwer in Grenzen und wurde in den Anhang verbannt. Interessant für all diejenigen, die keinen solchen zur Verfügung haben und dennoch die Beispiele anhand einer freien Testinstallation nachvollziehen möchten.

Wenn da nicht T-SQL statt Oracle-SQL wäre, so könnte man das neue Buch als überarbeitete und erweiterte Ausgabe des vorhergehenden auffassen: Die ersten sieben Kapitel entsprechen weitgehend denen des Vorgängers. Die SQL-Statements wurden, soweit erforderlich, an T-SQL angepasst, die grafische Darstellung der Tabellen entstammt nun dem SQL Mangagement Studio und der Text wurde ein wenig angepasst. Danach wird es dann doch anders. War im Vorgänger ein kurzes Kapitel zu INSERT, UPDATE und DELETE vorhanden, so ist dieser Teil umfassender dargestellt und jedem dieser Statements ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch dem Bereich der Transaktionen sowie Tabellendesign wurde mehr Platz spendiert. Abläufe, Zwischenergebnisse und Progammobjekte stehen beispielhaft für weitere Themen, die es neu in das Buch geschafft haben. Trotz der gestrichenen rund 110 Seiten Oracle-Funktionsreferenz sind es ohne Anhang rund 130 Seiten mehr geworden. Auch wenn speziell für den SQL Server geschrieben, so lassen sich viele Themen mit überschaubarem Aufwand auf andere SQL-Implementationen übertragen, so dass dieses Buch nun für ein breiteres Leserspektrum zu nutzen ist. Leider wurde die Chance vertan, hier ein Buch zu schreiben, das losgelöst von einem bestimmten Dialekt in die SQL-Denke einführt.

Dennoch, der Gedanke dahinter, nicht nur SQL-Syntax zu zeigen, sondern den Leser sanft an komplexe Anfragen zu führen ist gut. In lockerer, bis manchmal witziger Schreibe bauen die Autoren, angefangen beim einfachen SELECT, immer weiter auf, nehmen Tabellen dazu, variieren die Abfragen und steigern die Komplexität. Immer geht es darum, die imaginären Fragen einer Fachabteilung zu beantworten. So lernt der Leser über Variationen von Joins auch Pivotisierung, Windowed Functions, Hierarchische Abfragen und mehr kennen. Fehlt beinahe nur die selbstgemachte Pivotisierung mittels Left-Join, doch das ist hauptsächlich für SQL-Dialekte ohne PIVOT erforderlich. Was die genutzten Tabellen beinhalten, wird nicht erläutert. Hier gehen die Autoren davon aus, der Leser könne sich dies anhand des Inhalts selbst erschließen. Auf der anderen Seite fangen Sie so sachte an, dass auch Leser ohne SQL-Erfahrung mit dem Buch die Kunst der Abfragen erlernen können. Insgesamt ist dies Buch deutlich besser als der Vorgänger.

Einen Link auf meine Rezension zu SQL Thinking finden Sie übrigens auf it-rezension.de, einfach nach "thinking" suchen.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)


Responsive Webdesign: Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen
Responsive Webdesign: Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen
von Christoph Zillgens
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Einführung in anpassbare Websites für Leser mit CSS/HTML Kenntnissen, 16. Dezember 2012
Was heißt hier, „Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen“? Geht es da um die programmierte Reaktion auf Benutzereingaben? Nein, Responsive Webdesign steht vielmehr für ein Webdesign, das auf unterschiedliche Anzeigegrößen reagiert. Eine Site soll so gestaltet werden, dass sie nicht nur auf dem Desktop, sondern ebenfalls auf einem mobilen Gerät angezeigt werden kann. Eine Gestaltung mit fester Pixelbreite, so wie sie lange für die Darstellung auf dem PC genutzt wurde, ist damit zu unflexibel. Vielmehr muss das Layout in Abhängigkeit von bestimmten Größen automatisch anders dargestellt werden, z.B. durch veränderte Anordnung oder durch gezieltes Ausblenden von Informationen. Erreicht wird dies durch den überlegten Einsatz von CSS(3) in Verbindung mit den sogenannten Mediaqueries.

Und so zeigt der Autor nach einer entsprechenden Begriffsbestimmung auch gleich, wie aus einem bisher fixem Design ein reaktionsfähiges entsteht. So nimmt Christoph Zillgens den Leser mit auf die praktische Reise, die aber bequem offline erfolgen kann, da dies im vorliegenden Buch ausführlich bebildert ist. Nach diesem einführenden Beispiel geht er dann natürlich auf die Details ein. Und dazu gehört nicht nur CSS3, sondern auch der passende Workflow. Wie soll entwickelt werden? Zuerst die mobile Version, oder lieber zuerst für den Desktop? Der Autor erläutert Für und Wider und geht natürlich auch auf technische Aspekte wie Prototyping, Formulare, Typografie und mehr ein. Neben CSS3 ist dazu auch eine Portion HTML5 erforderlich. Wenn aber die Site anpassungsfähig sein soll, so gilt dies nicht nur für Spaltenzahl und Text, sondern natürlich auch für Bilder. Hier einfach nur kleiner darzustellen ist nicht optimal. Besser ist es, die Grafiken in der jeweils passenden Größe auszuliefern und so Qualität und Performance zu optimieren.

Der Autor schafft es, die Inhalte interessant und locker darzustellen, so dass es möglich ist, das Buch auch einfach einmal hintereinander weg zu lesen. Lediglich wenn er mit wenigen Sätzen auf Tools oder bestimmte nur kurz zu erläuternde Dinge eingeht, wirkt der Aufbau etwas zerfleddert und der Lesefluss gerät ins Stocken. Dabei handelt es sich meist nur um kurze Infos, die nicht zum Kernthema gehören, aber dennoch nicht unerwähnt bleiben sollten. Hier liegt es am Leser, bei Bedarf über andere Quellen entsprechend weiter einzusteigen.

Das Buch ist komplett in Farbe – und das heißt nicht, das der Text ständig seine Farbe wechselt, sondern dass die Bebilderung bunt erfolgt. Insbesondere bei der Abbildung von Websites ist dies vorteilhaft. Listings und eingeschobene Tipps ergänzen dieses Buch.

Als Zielgruppe werden fortgeschrittene Webdesigner genannt. Aber auch sonstige Webentwickler finden in dem Buch wertvolle Anregungen. Vorkenntnisse in HTML und CSS sind jedoch Voraussetzung. Das vorliegende Buch bietet nämlich keine Einführung in diese Themen, sondern widmet sich der Weiterentwicklung zum responsive Design. Dies dafür aber sehr gut.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)


HTML5 und CSS3 - Die neuen Webstandards im praktischen Einsatz
HTML5 und CSS3 - Die neuen Webstandards im praktischen Einsatz
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 22,21

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller Ein- bzw. Umstieg für Entwickler und Designer mit Vorkenntnissen, 15. Dezember 2012
Peter Kröner, auch bekannt als Buch-Autor, zeigt in diesem Videotraining den aktuellen Stand von HTML5 und CSS3. Dabei steigt er mit einer Geschichtsstunde ein, in der er ein wenig auf die Hintergründe eingeht. Daran schließt er ein paar Grundlagen an und zeigt die Unterschiede zwischen HTML, XHTML und HTML5 – und was alles gegenüber XHTML eingespart werden kann. Dabei speckt er allerdings soweit ab, dass dies nicht mehr als wohlgeformtes XML durchgeht. Browser erlauben dies, unbedingt schön ist dies so aber nicht mehr. Der Trainer stellt glücklicherweise das Für und Wider für maximal ausgeschriebene bzw. gekürzte Fassungen vor.

Nach dieser Einführung geht es dann um die neuen semantischen Elemente, HTML5-Formulare, Webapps und das grafische Canvas-Element. Als eine der interessantesten Neuerungen sieht Peter Kröner die Möglichkeit von Offline-Webanwendungen an. Hier stellt er auch gleich eine kleine Anwendung, die Verwaltung einer Todo-Liste vor.

Doch was wäre die schöne neue HTML5-Welt ohne optische Gestaltung? Und so kommt dies nahtlos mit CSS3 daher. Neue Selektoren, Farbverläufe, runde Kanten, Effekte und Animationen, neue Layoutmodule und mehr bietet der kommende Standard. Körner zeigt, was bereits jetzt alles möglich ist. Und zum Schluss geht es um Responsive Design, der Anpassung an unterschiedliche Ausgabegrößen, insbesondere unter Beachtung der mobilen Endgeräte.

Mit mehr als 9 Stunden bietet das vorliegende Videotraining eine Menge Stoff. Alle Kapitel sind einzeln oder in Folge abspielbar. Nach einer Unterbrechung kann man automatisch an der zuletzt gesehenen Stelle fortfahren. Und nutzbar ist dies unter Windows, Mac OS sowie Linux.

Peter Kröner bringt ein interessantes Thema durchaus interessant herüber – wenn man sich einmal an seine etwas schnelle und abgehackte Sprechweise gewöhnt hat. Vorkenntnisse in HTML und CSS sind dabei unbedingt von Vorteil, denn das Video startet nicht mit den allgemeinen Grundlagen, sondern steigt auf höherem Niveau ein. Insofern richtet es sich auch nicht an Einsteiger, sondern an mehr oder weniger gestandene Webentwickler, die nun die aktuellen Möglichkeiten des kommenden Standards nutzen möchten.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)


UML 2 glasklar: Praxiswissen für die UML-Modellierung
UML 2 glasklar: Praxiswissen für die UML-Modellierung
von Chris Rupp
  Taschenbuch
Preis: EUR 34,90

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch für Personen mit (geringen) UML-Vorkenntnissen; für Einsteiger weniger geeignet., 30. Oktober 2012
Aus unterschiedlichen Modellierungstools wurde 1997 die Unified Modeling Language, kurz UML, geschaffen. Inzwischen ist UML die verbreitetste Notation, um Softwaresysteme zu analysieren, entwerfen und dokumentieren. Vierzehn Diagrammtypen bietet dazu die aktuelle Version – und die Autoren haben sich in der aktuellen Auflage Ihres Buches darangemacht, diese dem Leser ausführlich zu erläutern.

Und so beginnt das Buch nach einem kurzen geschichtlichen Abriss mit einigen Grundkonzepten, vorwiegend Begriffsdefinitionen zu Grundelementen der UML. Danach geht es gleich in die Anwendung: Am Beispiel eines Zugtürsystems zeigen die Autoren die Verwendung diverser Diagrammtypen in Analyse und Realisierung sowohl auf Systemebene als auch für die Software. Angefangen mit dem System als Black-Box, geht es weiter mit Use Cases, Aktivitätendiagramm, Zustandsautomat u.a. bis hin zum Feindesign mittels Sequenz- und Klassendiagramm. Der Leser erfährt hier, wie diese Diagrammtypen sinnvoll in Praxis eingesetzt werden. Hier liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Anwendung der UML und nicht auf der Syntax bzw. den Diagrammtypen. Grundkenntnisse der UML sind daher für diesen Teil des Buchs unbedingt zu empfehlen.

In Teil II des Buchs werden Strukturdiagramme und in Teil III die Diagramme zur Verhaltensmodellierung vorgestellt. Der Aufbau folgt dabei einem einheitlichen Schema: Überblick, Anwendungsbeispiel, Anwendung im Projekt und Notationselemente. Zu Letzteren gibt es dann jeweils die Definition (in Englisch), Notation und Beschreibung. Die klaren und detaillierten Ausführungen liefern alle erforderlichen Informationen auf abstraktem Niveau, teilweise ergänzt um praktische Hinweise.

Der letzte Teil des Buchs beschäftigt sich mit weiterführenden Themen. Hierzu gehören die UML Profile und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit der UML an spezifische Umgebungen. Und eine solche Anpassung, die SysML, die es bereits ebenfalls zum Standard gebracht hat.

Das Buch bietet jedoch keine sanfte Einführung in die UML. Hier sind andere Bücher vorzuziehen. Wer aber bereits über elementare Vorkenntnisse der UML verfügt, der findet in vorliegendem Werk eine gute, vertiefende Referenz, die sich aufgrund ihres Aufbaus auch hervorragend als Nachschlagewerk nutzen lässt. Kurz, das Buch ist für Einsteiger kaum geeignet, dafür aber bestens für Personen mit UML-Vorwissen zur Vertiefung der Kenntnisse sowie als arbeitstaugliche Referenz.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)


Seite: 1 | 2 | 3