Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für milosk > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von milosk
Top-Rezensenten Rang: 2.327.324
Hilfreiche Bewertungen: 22

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
milosk

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Drachenzähmen leicht gemacht 2
Drachenzähmen leicht gemacht 2
DVD ~ Chris Sanders
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Fortsetzung ABER…, 29. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Drachenzähmen leicht gemacht 2 (DVD)
Man sollte mit der Freigabe ab 6 Jahren aufpassen.
Dieser Animationsfilm ist sehr gut gemacht, die Story mitreißend und wahrlich spannend und dramatisch. Hicks wird in der Tat erwachsen und sein Werdegang ist eine glaubwürdige Achterbahn von Emotionen. Somit ein sehr würdiger Nachfolger des ersten Teils, doch das Drama könnte so manche Kinder zwischen 6-8 Jahren überfordern. Um diesen Standpunkt klarzumachen muss ich massiv spoilern, also bitte nicht weiterlesen wenn man selbst im Film involviert werden will, sondern nur wenn man wissen will ob der Film für die eigenen Kinder angemessen ist.

Also ACHTUNG! MASSIVER SPOILER!
Dass Haudrauf der Vater von Hicks sterben muss ist an sich schon sehr traurig und kann auch Erwachsene zu Tränen rühren, doch die Art wie er stirbt ist schon einen richtige Tragödie. Dass ausgerechnet Ohnezahn, der bei Kindern so beliebte Drache von Hicks, die Ursache für Haudraufs tot ist, nun das kann so manche Kinder schon zutiefst erschüttern, auch wenn der Drache unter quasi "Hypnose" stand. Natürlich stellt diese dramatische Szene sehr gelungen die Voraussetzung für den weiteren Plot und Themen wie Versöhnung mit Ohnezahn und Eigenverantwortung, doch Kinder sind womöglich nicht reif für solch schwere Kost.
SPOILER ENDE

Also 5 Sterne gibt es wegen der hochdramatischen und spannenden Story aus der Sicht eines Erwachsenen, doch Vorsicht mit Kindern. Natürlich sind Kinder unterschiedlich und das eine oder andere Kind könnte durchaus damit klarkommen, doch ich denke so manche Kinder besitzen nicht die Reife um die Dramatik und den intellektuellen Anspruch zu würdigen und werden eher erschüttert und bestürzt sein.
In Kurz, absolute Kaufempfehlung für Erwachsene die Animationsfilme mögen und ältere Kinder, doch dringende Vorsicht bei kleineren Kindern. Ein gut gemeinter Rat, vorher den Film selber ansehen und dann entscheiden ob das für das eigene Kind auch passend ist.


Dark Wings of Steel (Ltd.Digipak)
Dark Wings of Steel (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 17,99

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht was ich erhoffte, 23. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Dark Wings of Steel (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Zunächst einmal, ich bin Rhapsody fan der ersten Stunde und habe deren Musik immer sehr genossen, nicht nur unter dem Namen „Rhapsody“ sondern auch als „Rhapsody of fire“. Nicht nur aus eigennützigen Gründen, sondern auch weil ich es der Band sehr gönnen würde, habe ich gehofft, dass „Rhapsody of fire“ auch ohne mastermind Luca Turilli solide auf dem selben Niveau weitermachen können. Diese Erwartung hat sich leider nicht erfüllt.
Trotz aller Bemühungen offen und vorurteilsfrei an das Werk heranzutreten, so hat es einen faden, uninspirierten Eindruck hinterlassen vor allem in Bezug auf frühere Alben. Der opener „rising from tragic flames“ hat zwar Hoffnung aufkommen lassen, dass an frühere Werke angeschlossen werden kann, doch danach wartet man vergebens auf Glanzmomente die an ältere Tage erinnern. Dass das Album hauptsächlich mid-Tempo Nummern bietet muss ja nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein, doch in diesem Fall passiert einfach viel zu wenig. Viel zu wenig Abwechslung, Ideen und Virtuosität. Wer hier typische Rhapsody-Elemente wie virtuose Gitarren gepaart mit bombastischen orchestralen arrangements, majestätische Chöre, enorme Vielfalt und vor allem klassische Einflüsse erwartet wird enttäuscht. Um einen vagen Vergleich anzustreben, „dark wings of steel“ orientiert sich viel eher an „Triumph or agony“ (obwohl besagte Scheibe mE dennoch viel besser war, vor allem wegen dem epischen „the mystic prophecy of the demonknight“) als an ältere, glorreiche Werke wie „Symphony of enchanted lands“ oder auch neuere wie „The frozen tears of angels“. Wer den Stil dieser Scheiben bevorzugt (bzw. generell den der ersteren „Rhapsody“ Scheiben), dem würde ich eher „Luca Turillis Rhapsody“ weiterempfehlen, da besagte Rhapsody Elemente dort viel eher zu finden sind und seine Kompositionen viel "frischer" klingen und abwechslungsreicher sind. Auch wenn ich es vermeiden wollte Vergleiche mit Luca Turilli zu ziehen, so zeigt sich mE schon, dass er die „Seele“ Rhapsodys ausgemacht hat. Es geht hier nicht nur um seinen prägnanten neo-klassischen Stil auf der Gitarre (der natürlich auch sehr fehlt), sondern viel mehr um seinen wesentlichen Einfluss in den Kompositionen. Man kann seinen Verlust nicht mit den Abgang Tarjas von „Nightwish“ vergleichen, da bei „Nightwish“ dennoch Tuomas Holopainen derjenige ist und war der die Kompositionen und somit Musik der Band prägt und ausmacht. Und das ist der wichtige, entscheidende Teil (ob einem die Richtung die er geht gefällt oder nicht ist eine andere Sache).
Kurz, ich will nicht sagen, dass „Dark wings of steel“ eine schlechte Scheibe ist, vor allem gleichnamige Nummer ist ganz passabel mit einem ganz anständigen Refrain, doch das ist einfach zu wenig für eine ganze „Rhapsody“ Scheibe. Es fehlen die Ideen, Spritzigkeit und vor allem die meisterliche Kombination von orchestralen Elementen mit epischen, power metal Klängen, sodass am Ende ein eher müder, abgenutzter Eindruck bleibt. Leider.
So gerne ich zur Band stehen würde (und natürlich auch einem zukünftigen Werk eine Chance geben würde), so denke ich sollte man dennoch ehrlich seinen Eindruck schildern. Drei Sterne gibt es trotzdem wegen dem dennoch hohen technischen Niveau (schon alleine die Stimme Fabios ist etwas besonderes) und weil die Band verglichen zu manch anderen des genres immer noch gut abschneidet, doch ihrem eigenen Anspruch werden „Rhapsody of fire“ mit dieser Scheibe leider nicht gerecht.


Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]
Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]
DVD ~ Ridley Scott
Preis: EUR 7,89

5 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Degradierung einer Kultikone und kreationistische Propaganda, 15. September 2012
Eines vorweg, ich bin ein Fan der Alienreihe (auch wenn mit absteigender Tendenz) vor allem weil die unheimliche, rein triebhafte und in ihrer Natur faszinierende Alien Spezies durchaus primordiale Ängste auszulösen vermochte, doch zugleich ganz treffend das ebenso reulose, kalte Kalkül und die Arroganz der Spezies Homo Sapiens in Frage gestellt wurde. Vor allem thematisierte die Reihe konsequent ob und inwieweit wir Menschen verglichen mit der Alien-Bestie unserem moralischen Anspruch gerecht werden. Ab dem 4en Teil kamen diese meines Erachtens sinnlosen AvP Filme auf die Leinwand, die nur auf Action und Effekthascherei setzten und es schafften den intellektuellen und emotionalen Anspruch der Reihe zu bagatellisieren und gänzlich in den Sand zu setzen. Wem es gefällt, doch ich freute mich sehr über eine weitere Fortsetzung der Originalreihe, erst recht als ich erfuhr, dass nun wieder Altmeister Ridley Scott (Alien, Blade Runner, Gladiator, 1492) dirigieren würde. Die Idee ein Prequel zu machen verwunderte mich etwas, doch ich hätte mir gut vorstellen können wie man eine tolle Vorgeschichte aufbauen kann in der vor allem der mysteriöse Space Jockey eingebaut wird. Das tatsächliche Resultat? Leider mehr als Fragwürdig. Der Film hatte viele Mankos und logische Fehler über die hier schon viel berichtet wurde, doch ich habe 2 wesentliche Gründe wieso ich diesen Streifen explizit ablehne.

Spoiler Anfang
Zunächst ein Mal mag ich die Idee nicht, dass das Alien aller voraussicht nach eine genetische Züchtung sein soll, dafür gibt es andere entsprechende Filme wie etwa Species (ein Abklatsch von Alien nur viel schlechter in allen Belangen). Von dieser lächerlichen, ansteckenden, Biomasse (erinnerte mich an „the Blob“) will ich gar nicht erst sprechen. Die ganze überlangweilige Palette an irgendwelchen Zombiefilmen ala Resident evil wird ohnehin einem ständig um die Ohren geworfen. Wäre die Thematik zumindest einmal interessant dargestellt, vielleicht mit ein bisschen einem Einblick in die Genetik, wäre es ja eine Sache, doch da mutieren irgend welche absolut dämliche Wissenschafter (ein Rezensionskollege hat treffend bemerkt, das soll wohl so etwas wie ein Augenzwinkern an die breite Masse sein) in irgendwelche Superzombies worauf man nur noch sprachlos den Kopf schütteln kann. Da wo früher ein gut durchdachter, furchteinflössender Reproduktionszyklus eines brandgefährlichen Parasiten stand wird eine hanebüchene, undurchsichtige Entstehungsgeschichte geboten von einem sexuell übertragbaren Virus (?) das sich dann scheinbar nur in einer Frau zu einen Kalamar entwickeln kann, der zu einem Riesenfacehugger mutiert um dann endlich den Alien Embryo in einen anderen Wirt zu implantieren. Hallo, geht’s noch? Da schlafen einem ja die Füsse ein, diese äusserst umständliche und stupide Entwicklung soll die Entstehung einer gefährlichen Spezies darstellen? Also bitte. Man hatte ja im 4en Alienfilm mit dem Alienkind den Vogel abgeschossen doch DAS ist purer nonsens. Das alles trivialisiert und entkräftet die Kultfigur des Aliens enorm. Gerade in Bezug auf die moralischen Fragen der Filmreihe ist es doch viel interessanter und wichtig wenn das Alien ein ebenbürtiges Produkt der Evolution ist das ganz nach dem darwinistischen Prinzip auf einem sehr feindseligen und rauen Planeten entstanden ist. Es gäbe tolle Geschichten zu erzählen, zum Beispiel die Zunge bzw. der zweite Kiefer könnte ein Abwehrmechanismus als Anpassung an Facehugger konkurrierender Spezies sein, oder die Säure eine biologische Antwort auf Kleinstparasiten. Ein rein gezüchtetes Alien vernichtet meines Erachtens nicht nur die Faszination dieser Figur sondern die ganze Idee dahinter. Der Space Jockey ist natürlich unbedingt notwendig um die Aliens ins Weltall zu bringen wo sie ihr Unwesen treiben können (bloss keine Aliens hinter dem Steuerknüppel von Raumschiffen, im heutigen Hollywood weiss man ja nie). Wie in Prometheus und schon ab dem 1en Teil mehrfach diskutiert, ist es am plausibelsten wenn der Space Jockey die Spezies Alien als biologische Waffe benutzen wollte, was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde. Doch dafür muss er sie nicht selber erschaffen. Eine dermassen billig dargestellte genetisch gezüchete Alien Spezies wie bei Prometheus ist in meinen Augen ein absolutes no go.

Wie dem auch sei, damit wäre die Geschichte und Beteiligung des Space Jockeys schon gegessen, doch hier kommen wir schon zum zweiten grossen Manko von Prometheus. Da wird rund um den Space Jockey eine eigene Legende aufgeblasen während das Alien komplett in den Hintergrund gerät. Es wird diesbezüglich oft gerechtfertigt, dass es noch Fortsetzungen geben wird in denen das Alien stärker in den Mittelpunkt rücken wird, doch dieser Zug scheint jetzt schon abgefahren zu sein. Dem Space Jockey wurde jetzt schon viel zu viel Bedeutung beigemessen und das Alien wurde zu einem misslungenen, genetischen Experiment degradiert. Auf einmal ist der Space Jockey der Erschaffer der Menschheit! Oh Gott, muss denn immer so masslos übertrieben werden? Und wenn schon solch eine Frage aufgeworfen wird dann bitte richtig. Ganz treffend haben schon manche Rezensionskollegen bemerkt, dass diese anthropozentrische, pseudophilosophische Annäherung zum Himmel stinkt und wieder mal bloss irgendwie das „Göttliche“ herbeizaubern will. Wieso zum Kuckuck muss es denn einen Erschaffer geben, die heutige Wissenschaft zeigt immer deutlicher es geht auch ohne. Wenn die Menscheit oder gar das Leben auf Erden einen Konstrukteur wie den Space Jockey benötigen, stellt sich unweigerlich die Frage wer dann den Space Jockey erschaffen haben soll. Es ist ja eine Sache über die Entstehung des Universums (oder Multiversums) oder die Ewigkeit des Seins zu philosophieren, doch DAS ist religiöser Mumpitz. Ich verstehe wirklich nicht was an diesen Erich von Däniken Phantasien (Schnarch) so faszinierend sein soll, geht es um die ominösen Muster die angeblich nur Ausserirdische imstande sind zu fabrizieren? Herrgott wie schwer ist es denn z.B. einen Pfahl in die Erde zu rammen eine lange Schnur anzubinden und damit perfekte Kreise und Linien zu ziehen? Ach ja im Film waren es irgendwelche Wandmalereien. Es wird ja nicht einmal klar was der Space Jockey mit seiner zerfallenen DNA konstruiert haben soll, etwa die ersten Einzeller???? oder ist jetzt auf einmal Adam aus der Ursuppe gesprungen? Hätte er den Menschen nach seinem Ebenbild im Sinn, wieso gibt es dann die Entstehung der Artenvielfalt über die biologische Evolution? Anders, wieso sollte der Mensch in seinem Evolutionsprozess auf fremde Hilfe angewiesen sein um sich zu entwickeln wenn doch alles ganz problemlos auf unserer schönen Mutter Erde über Mutation und natürlicher Selektion über Jahrmillionen funktioniert hat? Zum Glück wird auch der Mensch sich weiterentwickeln denn eine Krönung der Schöpfung ist er bei Gott nicht. Der im Film benutzte Kindergartendarwinismus wurde viel mehr überschattet von einem versteckten Kreationismus der vor allem in den USA wieder in Mode ist (liegt womöglich am Ende des Maja-Kalenders). Wer solche Ergüsse ernst nehmen will, bitte, aber doch nicht in einem Science Fiction Film der etwas auf sich halten will, das schmerzt ganz einfach zu viel.
Spoiler Ende

Damit keine Missverständnisse entstehen, ich erwarte bei Gott nicht von einem Alien Film dass er ein hochintellektuelles Werk ist das fundamentale Fragen beantwortet, doch genau das versucht Prometheus, nur mehr schlecht als recht und diese kreationistische Propaganda geht so gar nicht. Über so manche haarsträubende Logikfehler (Reaktion auf abstürzendes Alienschiff, Wissenschafter mit dem IQ einer Amöbe) haben schon andere Kollegen zu Genüge berichtet. Der auf Männer kallibrierte OP-Tisch ist wirklich nicht das Thema hier, der Film bietet da ganz andere Trash-Perlen. Nur als Beispiel, als ein Android fragte wieso er denn erschaffen wurde kam von einem der besagten Wissenschafter eine der bescheuertsten Antworten der Filmgeschichte, nämlich „weil wir es können“. Ich denke einen Androiden zu erschaffen erfordert schon etwas mehr Vision und Hirnschmalz ganz abgesehen von dem interessanten Dialog der sich ergeben könnte, wäre der Film nur etwas seriöser. Ich für meinen Teil will und kann Prometheus so nicht in mein Alien Universum integrieren. Dabei gäbe es stattdessen so viele gute Alternativen. Meine Hoffnung ist immer noch erleben zu dürfen wie Aliens einen ganzen Planeten (nicht zwangsläufig die Erde) oder riesige Kolonien infiltrieren. Ich hätte grosse Freude zu sehen wie ein solitäres Alien zur Koloniebildung befähigt ist, ganz nach dem Prinzip der Cocoon Szene im directors Cut von Alien (Jammerschade dass Ridley Scott diese grossartige Szene aus dem Original rausgenommen hatte). Natürlich ist die Königin von James Cameron mittlerweile fester Bestandteil der Reihe, und sie macht durchaus Sinn um schnell hunderte Eier zu legen, doch es sollte nicht alles mit ihr stehen und fallen. Das würde nicht zu einer mordsgefärlichen Spezies passen, da sie dadurch verletzbar ist. Eine gut platzierte Bombe würde ein sehr schnelles Ende bereiten und es ist auch nicht allzu Vorteilhaft abzuwarten wann denn nun endlich zufällig eine Königin aus einem Ei schlüpft. Entsprechend der bisherigen Filmreihe wird das schon mit dem Facehugger festgelegt. Idealer Weise würde also die Königin einer Kolonie Eier legen, die daraus hervorkommenden Aliens (nach dem Prozess der Facehugger und Chestburster natürlich) würden dann ausschwärmen um neue Kolonien mit Königinnen zu bilden, und das solange es Wirte zur Reproduktion und Futter gibt. Der Vorteil des im Wirt implantierten Chestbursters ist natürlich, dass sich so Aliens unbemerkt in Wirtskolonien einschleichen können. Das wäre nun wirklich ein mordsgefärlicher, perfekter Organismus der einfach nur überlebt und alles übersteht. Zwar wurden Konzepte vorgeschlagen in denen jedes solitäre Alien sich zu einer Königin entwickeln sollte, doch dies wurde schon mit dem ersten Alienfilm widerlegt da das Alien dort nun mal keine Königin war. Dennoch hat es seine Opfer gefangen genommen und wie die Cocoonszene zeigt in Eier verwandelt. Klingt vielleicht absurd aber passt zum Alien. Warum auch nicht? Verdauungsenzyme (an Schleim mangelt es ja nicht) könnten die Opfer in einen Nahrungsbrei zersetzen (gang und gebe bei Spinnen und anderen Tieren die den Brei dann aufsaugen) wodurch das Ei mit dem Facehugger wachsen und sich ausbilden kann. Um diesen Prozess zu initiieren könnte das Alien sein genetisches Material einsetzen, zwei Aliens könnten dann entsprechend ein Königinnenei heranzüchten. Aber ich schweife aus, bei Interesse könnte ich detaillierte Erklärungen bereitstellen.

Das alles sind nur Vorschläge, doch diese sollen nur verdeutlichen was für enormes Potential in dem Stoff steckt, was man alles hätte angehen können und was man letztendlich mit Prometheus leider versäumt und gänzlich in den Wind geschossen hat. Tut mir Leid, doch die Story von Prometheus ist einfallslos und dilettantisch und wird sich sehr wahrscheinlich auch nicht ändern. Nur für die Inszenierung gibt es zwei Sterne, immerhin versteht Ridley Scott dahingehend sein Werk. Ich hoffe innbrünstig auf den 5en Teil von Alien damit die Reihe endlich den Abschluss bekommt den sie verdient, Prometheus und dessen Sequels können mir gestohlen bleiben ausser oben genannte Kritikpunkte werden drastisch korrigiert. Wenn z.B. die Biomasse eine Absonderung der natürlich entstandenen Alienspezies ist (z.B. notwendig für die Cocoon Ausbidlung) und der Space Jockey kein Konstrukteur ist, nehme ich vieles zurück. Dennoch, auch für diesen sehr unwahrscheinlichen Fall wäre es äusserst wichtig und ratsam etwas seriöser an das Werk ranzugehen (nicht wie ein geifernder 15-jähriger an den Slip seiner Feundin) damit man sich nicht ab und an wie in einem drittklassigen Teenie-Horror Movie fühlt. Da helfen sonst die besten Effekte nichts mehr.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2012 3:23 PM MEST


Ascending to Infinity
Ascending to Infinity
Preis: EUR 14,44

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse, 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ascending to Infinity (Audio CD)
Ich kann mich den ueberwiegend positiven Rezensionen nur anschliessen. "Ascending to Infinity" ist eine sehr gelungene Metal Oper und mehr als wuerdig um als das elfte Rhapsody Album bezeichnet zu werden. Majestaetische Choere, bombastische orchestrale Elemente und eine virtuose, verspielte e-Gitarre im "neo-klassischen" Stil in Kombination mit Streichern und Keyboards katapultieren dieses Meisterwerk tatsaechlich in den Himmel der Ewigkeit. Ich wuesste bei bestem Willen nicht was man als Symphonic-Power Metal Fan mehr erwarten kann. Das Album strotzt vor Energie und Ideenreichtum und ist dennoch zugaenglich und mitreissend. Manche komplexeren Kompositionen beduerfen in alter "Rhapsody" Tradition ein zweites Anhoeren um zu gaeren, doch wenn man die Arrangements intus hat dann geht die Nummer erst so richtig ab. "Ascending to Infinity", "Dante`s Inferno", "Dark fate of Atlantis" und "Clash of the Titans" sind hervorragende symphonische Power Metal Hymnen die ihresgleichen nur in bisherigen "Rhapsody (of fire)" songs finden. Excalibur" ist ein komplexes, faszinierendes Stueck Musik mit einem fantastischen Chor und "of Michael the Archangel..." ist ein weiterer Ueberlaengen-song der Extraklasse. Die opernhaften halbballaden "Tormento e Passione" und "Luna" sind wie ich finde grandios und bringen die noetige Abwechslung ins Gesamtwerk. Zudem kann Alessandro Conti mit seiner Tenorstimme zeigen was er an der Musikhochschule gelernt hat. Der gute Mann verfuegt in der Tat ueber eine gewaltige und vielfaeltige Stimme. Ob man nun den Klang Fabios bevorzugt ist reine Geschmacksache, doch ich finde Alessandro ist der bessere Techniker. Tasache ist, er ist ein famoser Saenger in allen Stimmlagen und passt hervorragend zur Band. Alles in allem ein weiterer Meilenstein aus der Feder von Luca Turilli, einem der besten Komponisten unserer Zeit. Denjenigen die schon seit Jahren nur noch den ersten Rhapsody Scheiben nachtrauern ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Was ich jedoch so gar nicht verstehe, ist der Unmut oder Verwirrung mancher darueber, dass es nun zwei Bands mit dem Wort "Rhapsody" im Namen gibt. Dabei ist die Sache doch recht einfach. Die eigentlichen zwei Gruender und Komponisten der Band "Rhapsody" gehen nun getrennte Wege und keiner von ihnen wollte verstaendlicher Weise -schon alleine wegen dem Marketing- auf das Rhapsody Logo verzichten. Beide wollen nun ihre eigene Version von "Rhapsody" weiterfuehren und verwirklichen. Die eine Band mit Luca Turilli heisst nun "Luca Turillis Rhapsody", die andere mit Alex Staropoli macht als "Rhapsody of fire" weiter, was ist denn daran so kompliziert oder fragwuerdig? Wem dies nun zu anspruchsvoll ist, der koennte womoeglich auch mit den Kompositionen der neuen Scheibe ueberforderd sein. Tatsache ist, dass Luca mit seinen 2 ersten Soloalben seine ueberragende Qualitaet als Songwriter und seinen wesentlichen Einfluss in Text und Musik von Rhapsody bzw. Rhapsody of fire laengst bewiesen hat. Mit "Ascending to infinity" hat er nun ein weiteres Meisterwerk geschaffen das zu den besten "Rhapsody" Scheiben ueberhaupt gehoert. Ich wuensche es Alex, Fabio und Co von ganzem Herzen ein ebenwuerdiges Werk herauszubringen, und das nicht nur aus eigennuetzigen Gruenden. Doch ob sie die Vision "Rhapsody" mit derselben Qualitaet weiterfuehren koennen wie "Luca Turillis Rhapsody" werden sie erst mal beweisen muessen. Wenn die Zukunft zwei ebenwuerdige Rhapsody Bands zum Vorschein bringt ist das Anlass zu grosser Freude, doch schlimmsten Falls gibt es schon einmal eine wahre "Rhapsody" Band und das ist "Luca Turillis Rhapsody". Also hoechste Kaufempfehlung fuer Fans des Genres, Neider und Missgoenner der alten Rhapsody Band sollten gar nicht erst hingreifen und mit Negativrezensionen langweilen, dieses erstaunliche Werk wird sie ohnehin nicht bekehren.


Seite: 1