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Rezensionen verfasst von
Guybrush Threepwood

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Win Hands Down
Win Hands Down
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neutralität ist hier fehl am Platz!, 1. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Win Hands Down (Audio CD)
12 Rezensionen zeigen das Dilemma dieser Band, denn eigentlich müssten hier weit über 100 stehen. Obwohl diese Band noch nie eine durchschnittliche Platte veröffentlicht hat, interessiert sich kaum eine Sau für sie.
Ich kann es bis heute nicht verstehen, denn Armored Saint haben alles was einen Top-Act ausmachen würde. Top-Musiker, einen obergeilen Sänger, tolle Melodien, klasse Sound, fantastische Live-Qualitäten und und und! Das wichtigste ist allerdings, das Armored Saint klingen wie...Armored Saint. Ich kenne bis heute eigentlich keine Band die so klingt wie Armored Saint, und das macht diese Band für mich so interessant.
Win Hands Down macht für mich keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil. Dies ist die CD, die im Augenblick ohne Unterbrechungen quasi überall läuft. Ich bin mit 80er Jahre US-Metal aufgewachsen, wo es an der Tagesordnung war, Musik zu schreiben, die zwar hart aber immer gut ins Ohr ging. Lizzy Borden, Omen, Fates Warning, Flotsam & Jetsam, Liege Lord, etc. möchte ich nur als Beispiele nennen. Diese kann man auch heute noch ohne Probleme hören und geil finden. Das geht mir bei den meisten Bands heute leider ab. Zwei bis dreimal gehört und dann aus dem Kopf aus dem Sinn. Vielleicht sehe ich Win Hands Down auch einfach nur durch eine rosa-rote Brille aber hier finde ich einfach jeden Song den absoluten Oberhammer.
Der Opener Win Hands Down ist für mich jetzt schon ein Klassiker, der richtig Bock aufs Album macht. Flott, melodiös und mit einem Monster-Refrain ausgestattet. Hier stimmt einfach alles, ein druckvoller Sound als Kirsche auf der Sahne.
Mess, An Excercise in Debauchery und Muscle Memory, That Was Then Way Back When,In An Instant stehen dem in nichts nach.
Das Duett mit Pearl, With Full Head Of Stream, ist für Armored Saint eher üngewöhnlich, aber auch richtig rockig nach vorne. Hammer!
Mit Dive zeigen Armored Saint wie man eine Ballade ohne Kitsch und Schmalz an den Zuhörer bringt. So geht eine Metal Ballade und nicht anders.
Eventuell fällt Up Yours ein wenig ab, aber drauf ges*******. Das ist immer noch um Klassen besser als die meisten heutigen Veröffentlichungen.
Natürlich wird dies Scheibe wieder nicht den Durchbruch bringen...ungerecht... ja sicher... aber dafür bin ich einer der Privilegierten der diese Band schon immer geil fand und es schon immer besser gewusst hat. Kauft diese Platte und macht Armored Saint zu Millionären!


Too Late to Pray
Too Late to Pray
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 42,06

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Metal, das ist Kult!, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Too Late to Pray (Audio CD)
Eigentlich traurig, dass zu dieser Scheibe noch keine vernünftige Rezi verfasst wurde, denn wer täglich Metal atmet sollte, nein muss diese CD einfach kennen oder schnellstmöglich zulegen, Veröffentlicht wurde Too Late To Pray 1987 über Metal Blade Records, welches an sich schon mal ein Zeichen für Qualität ist. Als ich mir dieses Vinyl damals zulegte, hat es mich regelrecht aus den Schuhen gehauen. Bis heute habe ich keine CD mehr gehört, die so dermaßen "heavy" ist, wie diese. An diesem Zweitwerk von Tyrant ist alles düster und hoffnungslos und unglaublich intensiv. Seitdem ich mir vor gut einem Jahr auch noch die CD Version zugelegt habe, läuft sie regelmäßig bei mir im Player. Too Late To Pray besteht aus doomigen US-Metal, der sich vielleicht noch am ehesten mit Omen, Manilla Road oder Cirith Ungol vergleichen lässt, allerdings alles nen Zacken düsterer. Dazu kommt mit Sänger Glen May, der nicht zu den Kastraten gehört, sondern ein eher raues Organ sein Eigen nennt, ein charismatischer, vollkommen eigenständiger Sänger. Am ehesten ist dieser noch vergleichbar mit J.D. Kimball von Omen, also sehr speziell und unter tausenden wiedererkennbar. Hört euch Beyond the Grave, Valley of Death oder Babylon an, und jede Hoffnung schwindet. Das ist für mich härter als fast alles, was sich heute Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal, Death Metal etc. schimpft, denn diese Scheibe hat eine ganz spezielle Atmosphäre, die mir nie wieder in einer ähnlichen Form vorgekommen ist. Wenn Ihr also Sabaton, Freedom Call, Civil War für das härteste im Metal haltet, dann seit Ihr bei der Scheibe sicherlich falsch. Wenn durch Euren Körper allerdings mehr als nur ein Tropfen Metalblut fliesst, dann seit Ihr hier genau richtig.
Seit Ihr darüber hinaus der englischen Sprache mächtig, dann lasst Euch meine Rezi hier ([...]) bestätigen und kauft verdammt nochmal diese CD.


Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Preis: EUR 20,52

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natürlich..., 21. Juni 2013
...hätte es mir auch besser gefallen, wenn Geoff Tate dieses Album eingesungen hätte. Aber offensichtlich ist dies in dieser Konstellation ja nicht mehr möglich und von beiden Seiten auch nicht mehr gewollt. Wenn ich jetzt die beiden Scheiben von den Versionen von Queensryche vergleiche, weiß ich nun wer die "Bremse" war. Während die Version von Geoff Tate meiner Meinung nach ein Album veröffentlicht hat, wo ich nur den Kopf schütteln kann (erbärmlicher Gesang, mieser Sound, bis auf wenige Ausnahmen (Cold, In The Hands of God)schwaches Songwriting und zu allem Überfluss die Selbstdemontage der Neuinterpretationen der alten Klassiker (nie eine schlechtere Version von Silent Lucidity gehört), haben sich die anderen Queensryche an die alten Stärken erinnert und ein Album veröffentlicht, welches den Namen auch verdient. Bei so vielen Schrott-Veröffentlichungen, die in der letzten Zeit so herauskommen, finde ich es schon frech und gewagt hier nur einen oder zwei Stern(e) zu vergeben. Das ist aber meine exklusive Meinung. Mich lässt das Album auf alle Fälle nicht kalt. Hier stimmen Sound und Songs.
In this Light, Redemption, Vindictiv, A World Without, Don't Look Back zünden bei mir sofort. Eigentlich alle, aber diese ganz besonders. Tolle Refrains und endlich können sich die Instrumentalisten wieder austoben, was in der Vergangenheit nicht mehr der Fall war.Besonders Scott Rockenfield trommelt sich den Arsch ab. Ich bin jeweils begeistert.
Ein Wort zu Todd La Torre.Der macht einen richtig guten Job. Sehr nahe an einem Geoff Tate (als er noch singen konnte), dafür aber nicht so außergewöhnlich wie Geoff Tate (als er noch singen konnte). Er trifft den Spirit der alten Queensryche aber wirklich sehr sehr gut. 35min sind in der Tat ein wenig kurz, dafür werde ich in den 35min. allerdings wirklich gut unterhalten.
Würde auf der CD nicht Queensryche stehen und würden nicht die Klassiker The Warning, Rage for Order, Operation Mindcrime, Empire und Promised Land im Raum stehen, hätte ich vielleicht 5 Punkte gegeben. Da ist Latte aber doch zu hoch. Ich freue mich einfach nur wieder über ein durchgehend sehr gut hörbares Queensryche-Album und vergebe gute 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2014 2:37 PM CET


Liberty of Action
Liberty of Action
Wird angeboten von CDundDVDDiscount Preise incl. MwSt.
Preis: EUR 11,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit liegt in der Mitte, 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Liberty of Action (Audio CD)
Als bekennender BossHoss-Fan der ersten Stunde,der seit Rodeo Radio keine Tour verpasst hat, muss ich sagen, dass auch für mich die neue BossHoss eine kleine Enttäuschung ist. Wenn hier geschrieben wird, dass man zu seinen Wurzeln zurückgegangen ist, nämlich dem Country, dann stimmt das einfach nicht. Hier ein aktuelles
Zitat von Alec Völkel:"Es ist wesentlich vielfältiger in der Bandbreite, es ist nicht mehr so countryesk wie es vorher war."
Also mir persönlich fehlt der Rock, der Arschtritt, den ich bis jetzt bei allen Veröffentlichungen hatte. Hier warte ich vergebens darauf. Das liegt zum einen an der völlig drucklosen, lahmarschigen Produktion, die sämtliche Dynamik vermissen lässt, als auch auf die bis wenige Ausnahmen ( Liberty of Action, Don't Gimme That, My Country, Killers )guten Songs. Der Rest plätschert so vor sich hin, ohne weh zu tun aber auch ohne zu begeistern.
Was mir z.Zt. auch nicht so gut gefällt ist, dass die Band an sich in den Hintergrund gestellt wird. War seit Rodeo Radio die Band im Mittelpunkt, so reduziert sich das jetzt wohl auf Boss Burns und Hoss Power. Wer The BossHoss schonmal Live gesehen hat weiß, wie gut die Band ZUSAMMEN die Sau rauslässt.
Ich möchte die CD jetzt nicht komplett zerpflücken, denn die genannten Songs sind gut und der Rest ist zumindest hörbar aber von einen Meisterwerk ist dies doch weit entfernt. Ich persönlich hoffe einfach, dass man tatsächlich wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und diese liegen im Rock!!!


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