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Rezensionen verfasst von
Amberle

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Once I Was An Eagle (Limited Edition)
Once I Was An Eagle (Limited Edition)
Preis: EUR 7,97

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überschätzt, 7. März 2015
Also ich verstehe den Kritker-Hype auch nicht ganz. Natürlich ist Laura Marling eine talentierte Songwriterin, die irgendwie in der Tradition Dylans oder Joni Mitchells steht, sie hat eine angenehme Stimme und schreibt schöne, aber leider auch sehr langweilige und sich ähnelnde Lieder. Was unterscheidet sie von dem Heer an jungen Songwriterinnen, die es da draußen gibt? Die Texte?
Noch dazu gibt es immer wieder Melodien, die man meint schon gehört zu haben (z.B. den Titel-Song). Der eine oder andere gute Song, den es gibt, reißt's dann auf Albumlänge nicht raus. Eher langweilig auf Dauer.


The Golden Dove
The Golden Dove
Preis: EUR 14,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 7. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Golden Dove (Audio CD)
Ha, da hatte ich die Sängerin/Songschreiberin von Helium doch ganz aus den Augen verloren - und erst durch White Flag bin ich darauf gestoßen, dass Mary Timony ein wunderbares Solo-Werk geschaffen hat. The Golden Dove klingt verzaubert, entrückt, wunderbare Lieder in der Tradition der Großen Indie-Bands der 90er (Belly; Throwing Muses), hier mit reduzierten Mitteln umgesetzt, meist leise, aber nie ohne Selbstbewusstsein gespielt und gesungen.


Fresh Blood
Fresh Blood
Preis: EUR 16,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cinemascope, 7. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fresh Blood (Audio CD)
Matthew E. White setzt im Prinzip das fort, was er auf Big Inner angefangen hat: opulente Arrangements, ausgeklügelte Kompositionen unter Einsatz von Streichern, Bläsern und Background-Chor, alles in einem ruhigen groove, der sich ab und an steigert, intelligente Texte, in denen auch wieder mal Jesus aufkreuzt (haha, sorry, das Wortspiel musste sein). Aber es geht um sexuellen Missbrauch in der amerikanischen Kirche, um Selbstmord und finanziellen Ruin. Immer noch kann man das Ganze modernen weißen Soul nennen, wenn man will. Der Unterschied zum Debüt liegt darin, dass die Songs und die Produktion nun nach Breitwand-Kino klingen, mehr fordern und man vermutlich noch eine Weile braucht, bis sich alles erschließt. Vielleicht nicht ganz so homogen wie der Erstling. Schöne Nachfolgeplatte jedenfalls. Wer das Debüt mochte, wird auch Fresh Blood mögen, wer das Debüt nicht leiden konnte, wird auch mit Fresh Blood nicht glücklich. (und das ist ja nicht automatisch so).


Big Inner
Big Inner
Preis: EUR 10,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooles Debüt, 6. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Inner (Audio CD)
Klar ist das Soul, ganz lässiger weißer Soul mit unglaublich viel Gefühl, der sich Zeit nimmt. Natürlich ist es kein Whitney Houston- oder Marvin Gaye-Soul, sondern ein moderner, unkitischger, mit Americana- und Indie-Rock-Einschlag. Die Songs entwickeln sich, steigern sich - und wie beim letzten Lied deutlich wird, hat man die ganze Zeit eine Art Messe in einer amerikanischen Kirche mitverfolgt. Man mag dazu stehen wie man will (ich habe damit eher wenig am Hut), aber die Atmosphäre in so einer amerkanischen Gospel-Kirche nimmt einen ja doch immer mit, die Inbrunst, die Spiritualität, der Eifer. All das ist hier musikalisch zu spüren, Soul, leichter Jazz, R&B, Country, alles fließt zusammen. In seiner relaxten Art erinnert er manchmal an einen Indie-J.J. Cale in manch seinen Stücken, der ja auch immer Americana und Jazz gekreuzt hat, wenn man so will, aber viel eher an die vergessenen Sopwith Camel. Auch wenn es hier einige negative Stimmen gibt: vergesst diese. Ein tolles, sehr schönes Debüt mit feinen Kompositionen, bei denen Streicher, Bläser und background-Gesang sehr gezielt und geschmackssicher eingesetzt wurden. Und trotz all der Soul- und sonstigen Bezüge ein sehr modernes Album. Dass White hierzulande auf so viel Desinteresse und Ablehnung stößt, wundert mich wirklich. Vielleicht ist er einfach zu entspannt für Deutschland.


Let It Reign
Let It Reign
Preis: EUR 12,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach, 24. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Let It Reign (Audio CD)
Man war ja durch diverse Musikzeitschriften vorgewarnt - und normalerweise gefällt einem die Musik dann ja besser, wenn man mit niedriger Erwartungshaltung ran geht. Hier jedoch schnell Ernüchterung: Carl Barat, immerhin mal oder bald wieder einer der Libertines, liefert erneut eine ganz schwache Scheibe ab. Zusammen mit einer gecasteten(!) Band versucht er so eine Art Rüpelrock zu spielen, ein bisschen Libertines hier, ein bisschen The Clash da, aber ohne je in deren Nähe zu gelangen. Die Lieder sind lustlos runtergespielt und ohne großen Erinnerungswert. Wird Zeit, dass Pete Doherty dem Carl mal wieder auf die Finger haut.


The Complete Studio Albums Collection
The Complete Studio Albums Collection
Preis: EUR 29,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Extrem-Teetrinker und Buddhisten, 17. Februar 2015
Vor einigen Jahren hatte ich mal eine Leonard Cohen best of, die ich irgendwann verkaufte, weil sie mir nicht so gut gefallen hatte.
Jetzt, viele Jahre später, entdeckte ich diese Box. Das Positive daran: alle 11 Studio-Alben zu einem Schnäppchen-Preis. Da kann man nicht meckern. Die CDs stecken wie inzwischen üblich in dünnen Pappschubern, ansonsten sind sie angeblich den Original-LPs nachempfunden.
Immer wieder liest man über den großen Leonard Cohen, seine Meisterschaft als Singer/Songwriter, seine Freundschaft mit den großen des Genres (Joni Mitchell, Crosby, Stills and Nash usw), alle Feuilletons preisen ihn, alle Listen führen eines seiner Werke, also dachte ich mir, man müsste auch was von Leonard Cohen in einer ordentlichen Platten-Sammlung haben- aber nach dem Hören dieser Box muss ich sagen: warum? Warum wird der so gelobt? Der Texte wegen? Meinetwegen. An der Musik kanns nicht liegen. Nachdem ich mich durch die ersten drei CDs gequält hatte, denn selten hatte ich langweiligere Lieder eines Sängers mit zwar sonorer, aber einschläfernder Stimme vernommen, folgte "New Skin", das zum Auftakt zuerst hoffen ließ, letztlich aber wieder nur lahmes Geklampfe zu bieten hat; die Zusammenarbeit mit Phil Spector auf "Ladies' Man" entgleitet dann weitgehend in Kitsch, es klingt wie eine schlechte Lennon-LP ohne Lennon mit echten Ausrutschern (das Country-Stück Fingerprints), dann der passable Mittelteil mit Recent Songs und Various Positions, obwohl "Hallelujah" in der Fassung von Jeff Buckley wesentlich besser ist, Cohen wagt sich hin und wieder mal ins Lateinamerikanische oder wagt einen langsamen Walzer, und dann endet die Box mit den schwachen Spätwerken.
Da steh ich nun etwas ratlos. Und auch auf die gGefahr hin, dass hier wieder alle Cohen-Fans sich aufregen:
der mann ist gnadenlos überwertet.
Irgendwie glaube ich, dass Cohen ein typischer Fall für Legendenbildung ist: alle schreiben immer und immer wieder, wie toll Cohen sei - und tatsächlich: als Lyriker mag er großartig sein, als Musiker aber ist er eine reine Schlaftablette. Nur für Extrem-Teetrinker und Zen-Meditationen geeignet. Hätte er doch nur Gedichtbände veröffentlicht.
Jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich die Best of damals verkauft hatte.
Zurück zu Bob Dylan, Randy Newman und Neil Young. Cohen kann zumindest mir gestohlen bleiben. Was für ein Langweiler.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2015 6:35 PM CET


On the Shore [Vinyl LP]
On the Shore [Vinyl LP]
Preis: EUR 23,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch ein vergessenes Juwel, 7. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: On the Shore [Vinyl LP] (Vinyl)
"On the Shore" war das zweite und letzte Album der kurzlebigen Band Trees, die Ende der 60er/Anfang der 70er-Jahre - im Geiste verwandt mit Fairport Convention - erstklassigen britischen Folk-Rock spielte.
Wie bei Fairport hatten Trees eine hervorragende Sängerin, die eine angenehmere, dafür aber vielleicht auch gewöhnlichere Stimme als Sandy Denny hatte, aber auch die Herren singen ab und an. Die Lieder dürfen sich bei Trees entfalten (ein Song ist sogar 10 Minuten lang), der traditionelle Folk steht bei Trees nicht so stark im Vordergrund wie bei Fairport Convention, sondern eher das rockige Element. Vielleicht sollte man Trees eher mit Fotheringay vergleichen. An den Instrumenten
sind alle hervorragend, nur der Gitarrist verliert manchmal den Faden (es gibt ein ziemlich mieses Solo an der E-Gitarre). Von den Songs, teils Eigenkompositionen, teils Coverversionen, fällt nur "Little Sadie" etwas heraus, so eine Art Country-Folk.
Das LP-Cover stammt übrigens von Hipgnosis.
Das audiophile Vinyl der re-issue kommt in einer 180gr-Pressung daher und hat einen erstklassigen Klang.
Music on Vinyl (Sony) bietet eigentlich fast immer klanglich gute Platten, unklar bleibt allerdings, ob es sich nicht um digitale Quellen handelt, die sie heranziehen. Bei der Sunbeam-edition von 2009 (Doppel-LP mit remixen) ist die Quelle angeblich auf jeden Fall das analoge Master Tape.


PLACE I LOVE LP (VINYL ALBUM) UK DARK HORSE 1974
PLACE I LOVE LP (VINYL ALBUM) UK DARK HORSE 1974

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen George Harrison und ein lahmes Pferd, 28. Januar 2015
Splinter - das waren Bill Elliot und Bob Purvis - war die erste Band, die auf dem neu gegründeten Label von George Harrison, Dark Horse, veröffentlicht wurde. Tatsächlich stellt "The Place I love" so etwas wie eine geheime Harrison-LP dar, spielt doch fast die komplette Entourage Harrisons mit, also die Musiker, die auch auf "Living in the Material World", "Dark Horse" und "Extra texture" zu finden sind, als da wären Gary Wright, Klaus Voorman, Willie Weeks, Jim Keltner, Alvin Lee, Billy Preston u.a. - und natürlich George Harrison himself, unter dem unglaublich einfallsreichem Pseudonym Hari Georgeson. Leider hält sich Harrison an der Gitarre meist zurück, nur selten kann man seinen Stil eindeutig erkennen.
Ansonsten ist "The Place I love" eine brave Platte, manchmal etwas langweilig, ähnlich wie die Harrison-LPs nach "All things must pass" eben, aber poppiger als Harrison auf seinen Solo-Sachen. Manches erinnert ein bisschen an Badfinger. Splinter hatten sogar einen kleinen Hit, "Costafine Town", was aus heutiger Sicht eher überrascht, da auch dieser Song nichts besonders ist. "The Place I love" stellt also einen weiteren Beweis dafür dar, dass gute Musiker nicht immer unbedingt eine gut Platte machen. Splinter nahmen dann noch zwei, drei weitere LPs auf, danach waren sie erledigt.
Die LP "The Place I love" kommt übrigens in einem in der Mitte aufklappbaren Cover. Sie ist bis heute nicht auf CD erschienen, jedenfalls findet man bei amzon nichts.

Fazit: Für alle, die Badfinger für eine großartige Band halten oder Fans, die glauben alles von Harrison haben zu müssen.


the place i love LP
the place i love LP

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen George Harrison und ein lahmes Pferd, 28. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: the place i love LP (Vinyl)
Splinter - das waren Bill Elliot und Bob Purvis - war die erste Band, die auf dem neu gegründeten Label von George Harrison, Dark Horse, veröffentlicht wurde. Tatsächlich stellt "The Place I love" so etwas wie eine geheime Harrison-LP dar, spielt doch fast die komplette Entourage Harrisons mit, also die Musiker, die auch auf "Living in the Material World", "Dark Horse" und "Extra texture" zu finden sind, als da wären Gary Wright, Klaus Voorman, Willie Weeks, Jim Keltner, Alvin Lee, Billy Preston u.a. - und natürlich George Harrison himself, unter dem unglaublich einfallsreichem Pseudonym Hari Georgeson. Leider hält sich Harrison an der Gitarre meist zurück, nur selten kann man seinen Stil eindeutig erkennen.
Ansonsten ist "The Place I love" eine brave Platte, manchmal etwas langweilig, ähnlich wie die Harrison-LPs nach "All things must pass" eben, aber poppiger als Harrison auf seinen Solo-Sachen. Manches erinnert ein bisschen an Badfinger. Splinter hatten sogar einen kleinen Hit, "Costafine Town", was aus heutiger Sicht eher überrascht, da auch dieser Song nichts besonders ist. "The Place I love" stellt also einen weiteren Beweis dafür dar, dass gute Musiker nicht immer unbedingt eine gut Platte machen. Splinter nahmen dann noch zwei, drei weitere LPs auf, danach waren sie erledigt.
Die LP "The Place I love" kommt übrigens in einem in der Mitte aufklappbaren Cover. Sie ist bis heute nicht auf CD erschienen, jedenfalls findet man bei amzon nichts.

Fazit: Für alle, die Badfinger für eine großartige Band halten oder Fans, die glauben alles von Harrison haben zu müssen.


Playmates
Playmates
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 71,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterbewertet, 26. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Playmates (Audio CD)
Sehr seltsam, wie die beiden LPs der Small Faces-Reunion niedergemacht werden, dabei sind beide gute Rock-Platten.
Ein Fehler scheint mir darin zu liegen, dass viele erwarten, dass die Small Faces immer noch wie in den 60ern klingen. Aber keine der großen britischen Bands tat das, man vergleiche die Stones 1977 oder die Kinks.
Bei den Small Faces haben einige alte Fans wohl auch bedauert, dass Ronnie Lane nicht mehr mitmachen wollte.
Dennoch ist Playmates eine gute Scheibe geworden und überhaupt nicht müde. Soulige Stücke, Balladen und typischer Rock wechseln sich ab, dazu die bekannte schneidende Stimme Marriotts. "Find it", "This Song is just for you" und "Smilin' in tune" klingen ziemlich nach den Stones. Natürlich klingt alles etwas glatter als früher - man könnte aber auch sagen besser produziert. Vicki Brown und diverse Gäste helfen mit, dass Playmates sich zwischen den beiden Stones-LPs "Black and Blue" und "Some Girls" oder neben "Misfits" von den Kinks nicht zu verstecken bräuchte. Komplett unterbewertete Platte.


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