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Beiträge von Mario Kaiser
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Rezensionen verfasst von
Mario Kaiser (Berlin)
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Rudernde Hunde: Geschichten
Rudernde Hunde: Geschichten
von Elke Heidenreich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,90

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wettstreit großer Autoren, 21. März 2003
Zum Anfang muß ich sagen, Heidenreichs "Der Welt den Rücken" habe ich nach der Hälfte weggelegt und nie wieder fertig gelesen oder neu angefangen.
Aber "Rudernde Hunde" mußte ich mir kaufen, entweder wird es klasse oder ich sehe mich bestätigt.
Und welch Wunder, eines der besten Geschichten-Bücher hielt ich in der Hand und habe es fast in eienm Zug durchgelesen.
Gut tut dem Buch unbedingt eins: Beide, Heidenreich und Schroeder, liefern sich einen spannenden Wettkampf und überbieten sich an Humor und Ernst. Das wirkt nur ganz selten gezwungen und tut dem Buch keinen Abbruch.
Die 19 Geschichten haben eine angenehme Länge, um einen in den Bann zu ziehen, aber nicht zu langweilen.
Empfehlen, weil aus meiner Sicht am Besten und in den Rezensionen etwas untergegangen, möchte ich "Wenn Vater seine von uns allen gefürchtete gute Laune bekam". Schlecht, weil etwas unoriginell und vom Sprachwitz etwas abfallend "Körnergefüttert".
Zum Schluß: Wenn mich in letzter Zeit jemand anruft, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich mich am liebsten melden würde: "Sie rudern immer noch"


Die Bruderschaft
Die Bruderschaft
von John Grisham
  Gebundene Ausgabe

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum Sportler bessere Schriftsteller wären, 13. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Bruderschaft (Gebundene Ausgabe)
Ein Sportler weiß, wenn er aufhören muss. Spätestens zwischen dem 30. und dem 40.Lebensjahr kommt der Abschied. Der eine auf seinem Höhepunkt, der andere weit danach, wenn das Publikum buht. Aber es ist vorbei. Manche Autoren werden es nie merken, wenn der Zenit und damit das Haltbarkeitsdatum weit überschritten ist. Stephen King ist einer davon. Grisham auch. Die Bruderschaft ist so schlecht, ein unbekannter Autor wäre zerissen worden von der Kritik.
Da ist zuerst die Handlung. Drei abgehalfterte Richter, die Schwule erpressen. Ein CIA-Chef, der sich mit den mächtigsten,bösesten Regierungen auseinandersetzt und diese zum Frühstück verspeist. Zum Glück gab es die Achse des bösen noch nicht, oder das "alte Europa"...Deutschland hätte sicher auch seinen Teil abbekommen. Eine Präsidentenwahl, die peinlicher und dümmer als die Wahl von Bush Jun. nicht sein könnte. Zustände im Gefängnis, die jeder Todesstrafe Hohn sprechen usw.
Grishams Sprache, oh Gott. Keine Spannung. Alles dümpelt vor sich hin,wie Fahrstuhlmusik. Nur noch träger.
Nach dem absehbaren Ende (wieder keine Überraschung) geht das Leben in Amerika weiter.Natürlich. Als wäre nichts geschehen. Das Leben des Lesers auch. Allerdings, wenn man es nicht liest, lebt man hinterher ruhiger. Man regt sich dann nicht so über Grisham auf.


Feine Freunde: Commissario Brunettis neunter Fall
Feine Freunde: Commissario Brunettis neunter Fall
von Donna Leon
  Gebundene Ausgabe

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Suchtberatung, 13. Februar 2003
Das positive vorneweg: der Handlungsstrang ist spannend. Ein anderer Commissario, ein anderes Milieu und es hätte ein sehr guter Roman sein können. Den Brunetti braucht Hilfe. Ärztliche Hilfe. Oder wie soll man es erklären, das er in seiner Wohnung dauernd Grappa trinkt. Wenn er nicht trinkt, bringt seine Frau ihm gleich ein Glas. Trinkt sie nicht, bringt er ihr ein Glas. Und wenn nicht Grappa ist es Armagnac. Er liest zum 3. Mal (mindestens!) Xenophon. Wahrlich vom Alkohol zersetzt das arme Gehirn.
Italien ist, was wir schon immer wußten, ein bankrotter Staat, ganz in der Hand der Mafia, des Staates oder welch dunkler Macht auch immer. So schreibt die Autorin "Wie die meisten Italiener hing B. dem Glauben an, alle Telefongespräche im Land würden mitgeschnitten und alle Faxe kopiert...". Die Telecom gibt vertrauliche Information heraus, Gesetze existieren warum auch immer.
Wie gesagt, es handelt sich bei der Beschreibung nicht um ein Land der 3. Welt, sondern Italien.
Und wer schon einmal in Venedig war, der weiß: Es riecht einfach nur unangenehm. Mehr gibt es zu Venedig und dem Buch nicht zu sagen.


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