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Rezensionen verfasst von
olschewski-bi

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Zorn - Tod und Regen: Thriller
Zorn - Tod und Regen: Thriller
von Stephan Ludwig
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER START EINER DEUTSCHEN KULT-KRIMI-REIHE, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Tod und Regen: Thriller (Taschenbuch)
ZORN – TOD UND REGEN hat mich auf Anhieb überzeugt und gefesselt. Das schräge Ermittlerduo ZORN und SCHRÖDER machen bereits nach dem ersten Buch süchtig nach mehr.

DIE STORY:

Hauptkommissar ZORN und sein Kollege SCHRÖDER schieben bei der Kripo Halle (Saale) mehr schlecht als recht ihren eintönigen und tristen Dienst. Beide werden aus der Routine gerissen, als plötzlich eine übel zugerichtete Leiche auftaucht. Das bedeutet Streß. Und ausgerechnet die in Mordermittlungen unerfahrenen ZORN und SCHRÖDER werden von Staatsanwalt Sauer mit den Ermittlungen betraut. Sauer ordnet – völlig ungewöhnlich – an, dass sämtliche Ermittlungsergebnisse zuerst auf seinem Schreibtisch zu landen haben, bevor er sie an das Ermittlerteam weiterleitet. Für die Identifizierung des Leichnams ruhen alle Hoffnungen auf dem Obduktionsergebnis. Dann taucht eine zweite Tote auf. Es sieht nach Selbstmord aus. Merkwürdig nur, dass die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass die Frau kurz zuvor vergewaltigt worden sein muß. Da werden ZORN und SCHRÖDER ein Video zugespielt, auf dem zu sehen ist, wie das Mordopfer gequält wird. Es ist allerdings so unscharf, dass eine Identifizierung nicht möglich ist. Offensichtlich spielt der Täter mit der Polizei. Die Ermittlungen scheinen auf der Stelle zu „stehen“, da fällt ZORN auf, dass die Fotos des Obduktionsberichtes nicht vollständig sind...

FAZIT:

Sehr erfrischend. Ein überraschend überzeugendes Krimidebüt von STEPHAN LUDWIG, das einmal zeigt, dass auch ein „Regional“Krimi auf höchstem Niveau spielen kann. Mit dem schrägen Duo ZORN und SCHRÖDER hat STEPHAN LUDWIG zwei Ermittler aus der Taufe gehoben, die den Leser von Anfang an in ihren Bann ziehen und deren Charaktere so angelegt sind, dass unweigerlich eine gewisse Komik aufkommen muß. So ist denn auch dieser erste Roman nicht nur sehr spannend und actiongeladen (! - was in der sächsisch-anhaltinischen „Provinz“ überhaupt nicht zu erwarten wäre), sondern auch äußerst humorvoll. Ein rundum gelungenes Debüt, dass wirklich süchtig macht und das Zeug dazu hat, „Kultstatus zu erreichen“ (Krimi-Couch). Ich freue mich jedenfalls bereits auf die Lektüre des zweiten Bandes, das bereits in meinem Bücherschrank wartet!

Viel Spaß bei dieser echten Entdeckung.


Das böse Mädchen
Das böse Mädchen
von Mario Vargas Llosa
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EINE LIEBESGESCHICHTE QUER DURCH DIE WELT, 26. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das böse Mädchen (Taschenbuch)
DAS BÖSE MÄDCHEN ist auf der einen Seite die Geschichte der (fast) unerfüllten Sehnsucht eines Mannes und auf der anderen Seite der verzweifelte Versuch einer Frau sich aus den Slums heraus in der Gesellschaft „hochzuarbeiten“.

DIE STORY:

Der 15-jährige Ricardo Somocurcio wächst in den 1950ern in Miraflores, einem gutbürgerlichen Stadtteil Limas, auf. Er „verliebt“ sich in ein Mädchen, von dem er nicht viel mehr weiß, als dass sie Lily heißt, angeblich Chilenin ist und zusammen mit ihrer Familie nach Peru gezogen ist. Nachdem Lily auf einer Feier als Hochstaplerin – angeblich stammt sie gar nicht aus Chile – entlarvt wird, ist sie am nächsten Morgen verschwunden. Ricardo verliert Lily zwar aus den Augen aber nicht aus dem Sinn. Zehn Jahre später lebt Ricardo in Paris. Dort bekommt er Kontakt zu einer kommunistischen Guerillaorganisation, die für die Revolution in Peru kämpft und trifft Lily wieder. Sie nennt sich jetzt Arlette. Es kommt erstmals zu einer tieferen Beziehung zwischen den beiden, wobei sie auch erstmals gemeinsam im Bett landen. Kurz darauf ist Arlette wieder verschwunden und läßt Ricardo ratlos zurück. Ricardo erfährt ab und zu von ihr, wobei ihm zugetragen wird, dass Das Böse Mädchen immer mal wieder mit reichen und mächtigen Männern liiert ist. So kreuzen sich ihre Wege noch ein paar mal in Städten wie Paris, London, Tokio und Madrid bis Ricardo sie am Ende wieder findet. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und ihre Schönheit zerstört …

FAZIT:

DAS BÖSE MÄDCHEN ist eine etwas andere Liebesgeschichte zweier Menschen aus völlig verschiedenen sozialen Schichten. Wobei der Mann in der Frau von Anfang an die Liebe seines Lebens sieht, der er weitestgehend vergebens „hinterherläuft“ und die Frau die Männer eher als Mittel zum Zweck instrumentalisiert, um die sozialen Fesseln, in die sie hineingeboren worden ist, zu sprengen. Laut MARIO VARGAS LLOSA soll die Geschichte teils fiktiv aber auch teils autobiographisch sein und so erkennt der Leser den Autor in dem männlichen Hauptprotagonisten, Ricardo, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, wieder. MARIO VARGAS LLOSA hat einen bewegenden Roman geschrieben, der seinen besonderen Reiz auch in den authentisch beschriebenen schönen Schauplätzen hat.

Viel Spaß dabei!


Der Prügelknabe: Roman
Der Prügelknabe: Roman
von Charlie Huston
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNGEWÖHNLICHE STORY MIT HOHEM TEMPO, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Prügelknabe: Roman (Taschenbuch)
DER PRÜGELKNABE ist CHARLIE HUSTONS erster Band einer harten und temporeichen „Krimitrilogie“ über den Loser HANK THOMPSON.

DIE STORY:

HENRY „HANK“ THOMPSON wird aus dem Schlaf gerissen, weil er „pissen“ muß. Er fühlt sich grottig. Weiß gar nicht recht, was los ist, muß kräftig einen über den Durst getrunken haben. Während er sich erleichtert, muß er mit Schrecken feststellen, dass er Blut „pinkelt“. Langsam „schwant“ ihn was: sein miserabler Zustand rührt nicht bloß vom Alkohol her... HANK ist vor Jahren aus der Provinz nach New York gekommen. Ist dort hängen geblieben und fristet mehr schlecht als recht sein Dasein als Barkeeper im „Paul's“. Der Job fordert seinen Tribut; durch das ewige stehen, hat HANK bereits chronische Beschwerden in den Füßen und reich wird er dadurch auch nicht. Jetzt muß es irgendeinen Zwischenfall gegeben haben. Und langsam erinnert sich HANK wieder; irgendwie muß er mit zwei Gästen „kräftig“ aneinandergeraten sein, mit der Konsequenz, dass ihm im Krankenhaus eine Niere entfernt werden mußte und irgendwie muß das alles mit „Bud“ zusammenhängen, dem Kater, den ihm RUSS – sein Nachbar – vorübergehend zur Pflege anvertraut hat. Je mehr es HANK gelingt etwas Helles in das Dunkle zu bringen, desto mehr sieht er sich brutalen Gangstern ausgesetzt, die eine Information von ihm haben wollen, von der er keinen blassen Schimmer hat und die auch nicht davor zurückschrecken, ihren Drohungen Taten folgen zu lassen. Ehe er sich versieht, befindet HANK sich auf einer atemberaubenden Flucht auf Leben und Tod durch den Großstadtdschungel New Yorks...

FAZIT:

Super, sehr spannend, rasant, stellenweise recht brutal und atemberaubend, so habe ich DER PRÜGELKNABE elebt. Eine ungewöhnliche Story. Ungewöhnlich, weil es kein herkömmlicher Krimi-Plot ist. Weder geht es um den Mörder noch geht es um die Arbeit eines Ermittlers (Detektiv oder Polizei). Hier sieht sich ein Durchsnitts-Loser urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund aus heiterem Himmel heraus den kriminellen und brutalen Machenschaften von Gangstern ausgesetzt. Zuerst versteht er gar nicht was los ist und versucht heraus zu bekommen, um was es geht. Dabei gerät er in einen irren Strudel voller Gewalt und Brutalität. Einer der Höhepunkte des Buches ist für mich eine irre Verfolgungsjagd per PKW durch den New Yorker Straßendschungel, der an die legendäre cineastische Verfolgungjagd in FRENCH CONNECTION (deutsch: BRENNPUNKT BROOKLYN) erinnert. Es ist sehr realistisch und irre spannend, wie CHARLIE HUSTON es schafft, diese irre Fahrt mit Worten im Kopf des Lesers geradezu zu bewegten Bildern werden zu lassen; als sähe man einen Film. Das Buch bietet spannende, kurzweilige Topunterhaltung und am Ende ist man geradzu begierig darauf, zu wissen, wie es weiter geht in Der Gejagte: Roman!

Also viel Spannung und Spaß beim Nachlesen!


G.A.S.: Die Trilogie der Stadtwerke Roman
G.A.S.: Die Trilogie der Stadtwerke Roman
von Matt Ruff
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

5.0 von 5 Sternen TOTAL ABGEDREHTES LESEVERGNÜGEN, 17. Februar 2013
G.A.S. ist der zweite und meines Erachtens bessere Roman von MATT RUFF, der gleich mit seinem Erstling, FOOL ON THE HILL, Kultstatus errang.

DIE STORY:

New York – wir schreiben das Jahr 2023. Die politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit auszurotten...

FAZIT:

Nachdem ich MATT RUFFs Erstling gelesen hatte, brauchte ich erst einmal gut 2 Jahre „Abstand“, um mich an ein weiteres Buch dieses Autors zu „wagen“ - und ich bin sehr positiv überrascht worden. Im Gegensatz zu FOOL ON THE HILL hatte ich bei der Lektüre dieses Buches keinerlei „Anlaufschwierigkeiten“. G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich. MATT RUFF hat sich viel Zeit für seinen zweiten Roman gelassen; geschrieben hat er es in der Zeit von Februar 1990 bis September 1994. Also vor gut 10 Jahren, sodaß inzwischen die Zeit zwischen der Idee der Handlung und der eigentlichen Zeit der Handlung (2023) gut zur Hälfte verstrichen ist, weshalb einerseits manche Einfälle (z.B. der „schwarzafrikanische Freihandelskrieg von 2007“) aus heutiger Sicht nur ein amüsiertes „Lächeln“ hervorrufen, weil sie inzwischen von der realen Zeit „überholt“ worden sind und man andererseits bei anderen Dingen dann doch staunt, wie realitätsnah sie ausgefallen sind. All dies tut der Lektüre keinen Abbruch, weil sie nun einmal einen riesigen Spaß macht und der geneigte Leser nicht alles „bierernst“ nimmt, zumal er anderenfalls sowieso das für ihn falsche Buch in Händen hält.

Eine wirklich gelungene und unterhaltsame Lektüre, weshalb ich diesmal keine 2 Jahre warten werde, bis zum nächsten MATT RUFF.

Viel Spaß beim Nachlesen!


Fool on the Hill
Fool on the Hill
von Matt Ruff
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ABGEDREHTE GESCHICHTE, DIE IHREM AUTOR KULTSTATUS BESCHERTE, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Fool on the Hill (Taschenbuch)
Eine völlig konfuse und abgedrehte Story, im positiven Sinne. FOOL ON THE HILL in ein Genre zu „zwängen“ ist so gut wie unmöglich. Es ist ein purer Mix, der Phantasie MATT RUFFs entsprungen.

DIE STORY:

Eigentlich ist es kaum möglich eine schlüssige kurze Zusammenfassung der Handlung zu geben. Die Geschichte spielt (teilweise) auf dem Campus der Cornell Universität. Folgerichtig handelt es sich bei (nur) einem Teil der Protagonisten auch um eine Studentengruppe. Deren Mitglieder halten Saufgelage ab und liegen mit einer Rockerbande im „Dauerkrieg“. Der „Erzähler“, Mr. Sunshine, ein alter griechischer Dichter, ist dabei, einen Roman namens „Fool On The Hill“ zu schreiben. Das Besondere: die Handlung soll nicht nur im Roman, sondern auch real entstehen. Der „Narr auf dem Hügel“ ist GEORGE. GEORGE ist Hilfsdozent an der Uni und versucht sich auch als Schriftsteller. Er will sich verlieben. Und dann sollte es schon in die schönste Frau der Welt, Aurora Borealis Smith, sein. Das Ganze hat nur zwei Haken. Erstens ist Aurora über hundert Meilen entfernt und zweitens ist sie (noch!) anderweitig vergeben. Also macht GEORGE sich auf den Weg, begleitet von dem Kobold PUCK in seinem Doppeldecker, der selbst seiner Liebe zur Elfe Zephyr nachspürt. Auf ihrer Odyssee erleben sie die verrücktesten Episoden und treffen auf die merkwürdigsten Gestalten. Darunter z.B. den Hundepromenadenmischling Luther, der mit seinem besten Kumpel, dem atheistischen Kater Blackjack, auf der Suche nach dem Hundehimmel ist.... Alles schön und gut und phantastisch und abgedreht, hätte GEORGE nicht diesen Grabstein mit der Aufschrift PANDORA entdeckt, unter dem das Ungeheuer Rasferret darauf wartet, die Welt zu erobern, sodaß es am Ende zum großen Showdown zwischen den Heerscharen des Bösen und den Kräften des Guten kommt.

FAZIT:

Verrückt, stark verschachtelt, phantastisch, etwas wirr und abgehoben, das ist FOOL ON THE HILL. Das ganze wirkt anfangs nur konfus und man muß bereit sein, der unerschöpflichen Phantasie des Autors zu folgen um anschließend mit einem in der Tat „ungewöhnlichen“ Leseerlebnis belohnt zu werden. Anderenfalls wird man das Buch wohl schon nach wenigen Seiten ratlos an die Seite legen. Der aufmerksame und geneigte Leser wird viele Anspielungen auf literarische Werke und griechische Sagen etc. bemerken. Alle – zunächst recht zusammenhanglos wirkende - Handlungsstränge fügen sich am Ende zu einem einzigen und großen zusammen und es kommt zu dem ewigen Kampf - solange es die Menschheit bereits gibt und auch noch geben wird - zwischen dem ewig Bösen und dem ewig Guten; ein eigentlich klassisches literarisches Thema! MATT RUFF hat „Creative Writing“ studiert. Geschrieben hat er das Buch von Mai 1985 bis April 1987. FOOL ON THE HILL ist seine Magisterarbeit, die MATT RUFF seiner Dozentin, Alison Lurie (selbst eine bekannte Schriftstellerin) vorlegte. Gleich seit seinem (diesen) ersten Roman genießt der Autor Kultstatus als Underground-Bestsellerautor.

Weil ich mich am Anfang doch erst etwas in die ungewöhnliche und verworrene – zusammenhanglos wirkende – Geschichte einlesen mußte, gibt es nur 4 Sterne. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den Augen einiger begeisterter Leser etwas „untertrieben“ scheint.

Viel Spaß bei dieser „etwas anderen“ Lektüre.


Der Koch (detebe)
Der Koch (detebe)
von Martin Suter
  Broschiert
Preis: EUR 10,90

4.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam - aber keine 5 Sterne!, 10. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Koch (detebe) (Broschiert)
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Martin Suter sich mit dem Titel und dem "Aufhänger" des Buches der Versuchung des zur Zeit (insbesondere im TV) angesagten Themas des "Kochens" nicht entziehen konnte und wollte.

DIE STORY:

Maravan, ein tamilischer Asylant, ist in Zürich im Gourmetempel "Chez Huwyler" als einfache Küchenhilfe beschäftigt. Niemand ahnt, welche tatsächlichen Kockünste Maravan beherrscht. Gelernt hat er dies in Südindien, wo er die Geheimnisse der ayurvedischen Küche kennenlernte, zu denen auch das Wissen um Aphrodisiaka gehört. Als es zu einem Rendevouz mit der von ihm verehrten Andrea, einer Kellnerin des Restaurants kommt, „leiht“ sich Maravan den Rotationsdampfer des Restaurants heimlich aus, um Andrea mit seiner exotischen Kochkunst zu „betören“. Das klappt auch, wie geplant – beide landen im Bett. Dumm nur, dass Maravan es nicht schafft, den Rotationsdampfer am nächsten Tag unbemerkt wieder an seinen Platz zu stellen. Die Sache fliegt auf und Maravan 'raus. Er steht auf der Straße. Seine Angehörigen in Sri Lanka sind aber auf seine Zahlungen aus dem gelobten Europa angewiesen, um überhaupt existieren zu können.. Alle seine Versuche, einen Job zu finden scheitern kläglich. Da taucht plötzlich Andrea wieder auf, die ihn nach dem Abend strikt zurückgewiesen hatte. Andrea kann nicht verstehen, dass sie nach dem Essen mit Maravan ins Bett gegangen war; eigentlich ist sie lesbisch. Nachdem ihr Maravan erklärt hat, dass das Essen auch Aphrodisiaka beinhaltet hat, überredet sie ihn, es noch einmal für sie und ihre neue Freundin zu kochen. Und wieder entfaltet das Essen dieselbe Wirkung; Andrea und ihre Freundin „landen“ im Bett und das, obwohl die Freundin eigentlich heterosexuell ist. Damit ist die Geschäftsidee geboren, ein Catering-Service für exotisch-erotische Menüs mit dem Namen „Love Food“. Das Geschäft floriert und wird zu einer Top-Adresse merkwürdiger Wirtschaftsbosse, wobei Maravan bald klar wird, dass seine Gäste ihr Geld (auch) mit Rüstungsgeschäften verdienen, die für den Tod seiner Landsleute sorgen...

FAZIT:

Eine gute, stringente und auch politische Geschichte; keine Frage. Und als besonderes „Leckerlie“ gibt es die „verheißungsvollen“ Rezepte im Anhang (ausprobiert hab' ich sie allerdings noch nicht!). Dennoch ist DER KOCH nicht die Story, die einem so haften bleibt, dass man noch lange Zeit nach seiner Lektüre daran zurückdenken wird. Es war das erste Buch, dass ich von Martin Suter gelesen habe. Und es hat bei mir nicht einen derart tiefen Eindruck hinterlassen, dass ich den Autor auf meine „Watch-List“ gesetzt habe. Trotzdem ein lesenswertes Buch, dass eine kurzweilige Lektüre darstellt und nicht völlig unbedarft, sondern schon nachdenkenswert daherkommt.

Viel Spaß, beim Nachempfinden...


Magus Die Bruderschaft: Thriller
Magus Die Bruderschaft: Thriller
von Arno Strobel
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN AUßERORDENTLICHES THRILLER-DEBÜT, 5. Februar 2013
MAGUS – DIE BRUDERSCHAFT ist ARNO STROBEL's erster Krimi/Thriller und gleich ein echter „Pageturner“.

DIE STORY:

Papst Gregor XVII. ist soeben vom Konklave gewählt worden. Er betritt die Loggia oberhalb des Petersplatz, um sich der wartenden Menge der Gläubigen ein erstes Mal zu zeigen. Bevor er auch nur ein erstes Wort an die jubelnde Menge richten kann, erhallt ein Schuß und der Papst bricht tödlich getroffen zusammen. Der Todesschütze wird kurz darauf auf einem gegenüber der Loggia gelegenen Kollonadendach gestellt. Kurioserweise hat er dort auf seine Festnahme durch die Schweizer Garde gewartet. Er läßt sich ohne jeglichen Widerstand festnehmen. Allerdings verweigert er jegliche Angaben zur Tat und zu seiner Person, solange ihm nicht ermöglicht wird, mit Bischof Corsetti, ein naher Freund des ermordeten Papstes, unter vier Augen zu sprechen. Der Bischof läßt sich darauf ein und erkennt den Attentäter „wieder“ - irgendwo ist er ihm schon einmal begegnet. Als der Bischof eine von dem Attentäter genannte Adresse aufsucht, wird ihm eine Kiste übergeben. In der Kiste finden sich geheimnisvolle verschlüsselte Tagebücher, die auf eine weltumspannende und mächtige Verschwörung schließen lassen...

FAZIT:

Mal wieder eine weltumspannende Verschwörungstheorie? Schon – aber außerordentlich beängstigend und realistisch, dass einem eigentlich Angst und Bange werden müßte, wäre es nicht ein „Roman“. Ansätze in diese Richtung gab es und gibt es zu Haufe, allerdings war wohl keine – glücklicherweise und bislang - so erfolgreich, wie die „Bruderschaft der Simoner“ in ARNOLD STROBEL's Thriller. Die Idee der Geschichte ist sehr originell, wobei es doch absolut verblüffend ist, wie stringent und in sich selbst schlüssig das alles erscheint. ARNOLD STROBEL ist es gelungen, minimalistisch und mit knappem Sprachstil ein sehr komplexes und bedrohliches Bedrohungsszenario aufzubauen, das – zugegenermaßen – natürlich bei seinen einheimischen Lesern auf fruchtbaren und nachvollziehbaren Boden fällt, weshalb der Autor sich auf relativ wenig Seiten (ca. 370) beschränken kann, ohne dass die Geschichte an Glaubwürdigkeit einbüßt; vielmehr sogar durch ihre straffe Schilderung nur gewinnt. Dem Autor gelingt es auf diesem – eher – begrenzten Raum glaubwürdige Charaktere herauszubilden und am Ende dafür zu sorgen, dass man das Buch nicht einfach so „gedankenverloren“ an die Seite legt, sondern sich vielmehr fragt: „Was wäre eigentlich wenn tatsächlich...?“...

Also viel Spaß beim Nachlesen!


Spiral: Thriller
Spiral: Thriller
von Paul McEuen
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TÖDLICHE SPOREN, 2. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Spiral: Thriller (Gebundene Ausgabe)
SPIRAL ist ein spannender Wissenschaftsthriller, der wahrscheinlich der Realität näher kommt, als sich manch einer träumen läßt.

DIE STORY:

1946. Seekrieg vor der japanischen Küste. Die amerikanische Flotte befindet sich im Kampf mit der Japanischen Marine. Eine amerikanische Fregatte hat ein japanisches U-Boot aufgebracht und Überlebende an Bord genommen. Plötzlich rasten Teile der Schiffsbesatzung aus, töten ihre Kameraden und sich selbst. Über die Fregatte wird Quarantäne verhängt und ein Spezialistenteam der ABC-Truppe angefordert. Unter ihnen befindet sich der junge Mykologe LIAM CONNOR. Er hegt schnell den Verdacht, dass eine „Schimmelpilzvergiftung“ dafür verantwortlich ist. Bestätigt wird er hierin durch Hitoshi Kitano. Kitano ist japanischer Kriegsgefangener der Amerikaner und war Ingenieur in den geheimen und berüchtigten chemischen und biologischen Laboren der Einheit 731. Er vertraut LIAM CONNOR an, dass die Japaner dort – sozusagen als „ultima ratio“ gegen die Amerikaner – eine immens tödliche Waffe, nämlich einen gekreuzten Schimmelpilz „hergestellt“ haben. Insgesamt sieben „Auserwählte“ seien mit dem todbringenden und virulenten Pilz in die Welt gesandt worden, um bestimmte Zielobjekte zu infizieren, damit sich von dort aus die tödliche „Krankheit“ unaufhaltsam ausbreiten kann. Zu ihnen gehört auch Kitano, der versucht, den Pilz freizusetzen, wobei es zu einem Handemenge zwischen ihm und LIAM CONNOR kommt, wobei es CONNOR gelingt, die Phiole an sich zu nehmen... 60 Jahre später; LIAM CONNOR ist Professor und widmet sich gemeinsam mit seinem Assistenten, JAKE STERLING, ausgiebig seinem Forschungsgebiet, den Pilzen. Er hat eine riesige „Pilzsammlung“ angelegt. Die Pilzgärten werden voll automatisch durch kleine Roboter – Micro-Crawler -, die LIAM CONNOR und JAKE STERLING gemeinsam entwickelt haben, versorgt und betreut. Eines Tages wird LIAM CONNOR auf dem Campus-Gelände tot aufgefunden. Videoaufzeichnungen legen nahe, dass es sich um Selbstmord handelt. Allerdings bestehen erhebliche Zweifel, weil LIAM CONNOR tags zuvor von einer Asiatin aufgesucht worden ist, die auf dem Video, auf dem der Sturz CONNOR's in die Tiefe zu sehen ist, auch auftaucht. Es scheint so, dass LIAM CONNOR viele Geheimnisse mit in den Tod genommen hat. Allerdings hinterlies er ein verschlüsseltes Testament, an dessen Entschlüsselung sich JAKE STERLING macht. Es beginnt eine tödliche und atemberaubende Suche, die nicht einmal vor dem Weißen Haus Halt macht....

FAZIT:

Ein sehr spannender Wissenschaftsthriller aus dem kaum fassbaren und sehr gefährlichen Bereich der Mykrologie. PAUL McEUEN ist zwar selbst Wissenschaftler (Nanotechnologe), dennoch ist SPIRAL keine staubige theoretisierende Lektüre. Da wo es für das Verständnis des Lesers erforderlich ist, werden die entsprechenden Zusammenhänge kurz und bündig und verständlich erläutert. Im übrigen wirkt die Story durchweg gut recherchiert und überzeugend authentisch. So hat sich McEUEN sowohl von Wissenschaftlerkollegen als auch von Angehörigen der Navy und der Campuspolizei die benötigten Informationen besorgt. Hinzu kommt, dass man an keiner Stelle des Buches merkt, dass der Autor ein Wissenschaftler und kein Schriftsteller ist. Eine Geschichte, die seinen Leser rundum in seinen Bann zieht und auch zum Nachdenken und Hinterfragen anregt.

Viel Spaß dabei!


Der dunkle Wächter: Roman
Der dunkle Wächter: Roman
von Carlos Ruiz Zafón
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen SPANNENDE „GEISTERGESCHICHTE“ FÜR JUNG UND ALT, 31. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der dunkle Wächter: Roman (Taschenbuch)
DER DUNKLE WÄCHTER ist ein früher Jugendroman von CARLOS RUIZ ZAFÓN, man tut dem Autor deshalb Unrecht, wenn man in Rezensionen dieses Buch mit seinen Romanen für „Erwachsene“ - allen voran Der Schatten des Windes -vergleicht!

DIE STORY:

Es ist das Jahr 1937. DORIAN und IRENE ziehen nach dem Tode ihres Vaters mit ihrer Mutter SIMONE von Paris nach Baie Bleue, einem kleinen Ort an der Küste der Normandie unweit vom Mont St. Michel. SIMONE hat dort eine Anstellung als Haushälterin auf dem schloßähnlichen Anwesen „Cravenmoore“ erhalten. Herr auf Cravenmoore ist LAZARUS JANN, ein ehemaliger Spielzeugfabrikant. In der neuen Umgebung gelingt es der Familie schnell vom Tode des Vaters/Ehemannes Abstand zu gewinnen. DORIAN freundet sich mit LAZARIUS und IRENE mit ISMAEL, einem „Fischerjungen“ aus dem Dorf, an. Alles ist idyllisch, bis auf einmal HANNAH, die Köchin auf Cravenmoore, in einem dunklen Waldstück vor dem Anwesen tot aufgefunden wird. Sie hat keine äußerlichen Verletzungen und ist offensichtlich an plötzlichem Herzversagen gestorben. IRENE und ISMAEL kommt das merkwürdig vor und beginnen nachzuforschen. Nachts verabreden sie sich, um in HANNAH's Zimmer auf Cravenmoore nach Anhaltspunkten zu suchen, da geschehen unheimliche Dinge in den finsteren Gemäuern und urplötzlich geht es nur noch um das „nackte“ Überleben von DORIAN, ISMAEL, IRENE und SIMONE...

FAZIT:

Eine schöne und spannende „Schauergeschichte“ für Jung und Alt. Geschrieben als Roman für Jugendliche ist er allerdings auch sehr gut von Erwachsenen zu lesen. Man darf dieses frühe „Werk“ natürlich nicht – wie dies hier leider einige Rezensenten unreflektiert getan haben – mit den späteren „Barcelona-Romanen“ des Autors vergleichen. Zum einen ist die Zielgruppe der Bücher eindeutig eine andere, zum anderen handelt es sich bei jenen Romanen, wie z.B. Der Schatten des Windes etc., um von vornherein wesentlich literarischer angelegte Werke. Sie mit den Jugend-/Schauerromanen CARLOS RUIZ ZAFÓN's zu messen, käme einem Vergleich von „Birnen mit Äpfeln“ gleich. Also einmal davon „abgekoppelt“ ist DER DUNKLE WÄCHTER eine schaurig spannende Geschichte, die auch Erwachsene in ihren Bann ziehen kann.

Deshalb „schauriges“ Vergnügen dabei.


Ein kaltes Herz: Roman
Ein kaltes Herz: Roman
von Ian Rankin
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KURZ UND SPANNEND, 26. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein kaltes Herz: Roman (Taschenbuch)
EIN KALTES HERZ ist ein Kurzkrimi von IAN RANKIN ohne seinen Kultbullen John Rebus, aber dennoch mit wieder echten Typen und in gewohnt hohem Niveau.

DIE STORY:

„GRAVY“ ist ein bißchen zurückgeblieben und erledigt auf dem Friedhof Gartenhilfsarbeiten. Er liebt den Friedhof mit seinen vielen Gräbern; daher auch sein Spitzname „GRAVY“. Eines Tages taucht sein Freund BENJY mit einem fremden Auto unvermittelt auf dem Friedhof auf. BENJY bittet GRAVY für ihn eine Plastiktüte aufzubewahren. Nichts ungewöhnliches; GRAVY hat schon öfters für BENJY ein paar Dinge verwahrt, die dieser sich dann später wieder abgeholt hat. Nur diesmal ist alles irgendwie anders. Denn BENJY ist stark am Bluten und stirbt plötzlich. Jetzt steht GRAVY da, mit totem BENJY, einer Plastiktüte und einem fremde Auto; was tun? Wem soll er jetzt eigentlich die Plastiktüte zurückgeben? Und wann? Dann schaut GRAVY in die Tüte und entdeckt dort eine Pistole. Im Auto findet GRAVY eine Tasche mit einer Sturmmaske und seeehr viel Geld. Wohin damit? Dann liegt da auch noch ein Zettel im Handschuhfach mit der Adresse einer Frau. Wollte BENJY sie umbringen, gehört der Frau das Auto oder das Geld? Fragen über Fragen. Da kommt GRAVY eine Idee und er fährt los. Ehe er sich versieht sind die wildesten Typen hinter ihm und dem Geld her und GRAVY ist in allerhöchster Gefahr...

FAZIT:

Also, im Unterschied zu meinen Vorrezensenten, hat mir das Buch absolut gut gefallen und ich habe wirklich alle REBUS-Romane und den ersten – eher schwachen – MALCOLM FOX-Roman gelesen. Aber es ist ja legitim, dass die „Geschmäcker“ unterschiedlich sind.

Klasse kurzweilige Story. Auch wenn IAN RANKIN hier ohne seinen Kulthelden John Rebus auskommt, birgt die Geschichte alles, was einen guten RANKIN ausmacht: hohes Tempo, schräge Typen, überraschende Wendungen und gute Spannung. Das Büchlein ist nur gut 125 Seiten „dick“ und hat ein relativ großes Schriftbild. Es handelt sich um eine etwas längere Shortstory oder aber um einen Kurzroman. Auf jeden Fall eine spannende und empfehlenswerte Lektüre für zwischendurch, die viel Spaß macht. Das Buch hat man in ca. 3-4 Stunden gelesen; also ideal für eine etwas längere Bahn- oder Flugreise!

Die Idee für die Story kam IAN RANKIN bei einem Konzertbesuch aufgrund eines Beach Boys-Song.

Viel Spaß dabei.


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