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olschewski-bi

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Dreizehn Stunden: Kriminalroman
Dreizehn Stunden: Kriminalroman
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen HETZJAGD DURCH KAPSTADT, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
13 Stunden ist ein atemberaubender Krimi/Thriller der im exotischen und fernen Südafrika spielt. Mit der Lektüre dieses Buches läßt man sich auf die Fremdartigkeit und Besonderheit des rassistisch problematischen Landes am Kap ein – und wird belohnt dafür.

DIE STORY:

Inspector BENNY GRIESSEL wird frühmorgens um 5.37 Uhr aus dem Bett gerissen. Das Telefon schellt. Eine Leiche wurde aufgefunden. Bei dem Opfer handelt es sich auch noch ausgerechnet um eine amerikanische Rucksacktouristin. Politisch eine delikate Sache für das aufstrebende neue Südafrika, dass zum großen Teil wirtschaftlich vom Tourismus abhängt. BENNY GRIESSEL alterfahrener Polizeibeamter in Kapstadt ist zur Zeit als Mentor eingesetzt und soll in erster Linie die jungen Kollegen führen, ihnen zur Seite stehen, aber nicht selbst die Ermittlungen führen. Schnell wird klar, dass die Amerikanerin nicht alleine unterwegs war und zuvor von Unbekannten gejagd wurde. Sie war nicht alleine. Bei ihr war ihre Freundin Rachel. Rachel scheint noch auf der Flucht vor den Tätern zu sein und sich irgendwo in den Straßen Kapstadts durchzuschlagen. Nicht genug damit; an diesem frühen morgen wird eine zweite Leiche aufgefunden. Eine abgehalfterte Sängerin findet im betrunkenen Zustand ihren Mann auf dem Fußboden in ihrem Haus in einer Blutlache erschossen liegen. Und dann erhält BENNY GRIESSEL noch einen Anruf von seiner Frau, die sich erst kürzlich wegen seiner Alkoholprobleme von ihm getrennt hat. Sie will sich an diesem Abend mit ihm treffen, um mit ihm zu besprechen, wie es mit ihnen weitergehen soll. Für BENNY GRIESSEL beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit durch das exotische und schillernde Kapstadt...

FAZIT:

Ich habe den Roman als E-Book auf meinem Smartphone gelesen, wobei dies eine gänzlich andere – nämlich für mich schlechtere – Leseerfahrung ist, als ein gedrucktes Buch in Händen zu halten und zu lesen. Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Für uns Deutsche ist dies ein andersartiger Krimi. Einerseits spielt er vor einer prächtigen Kulisse, nämlich in Kapstadt mit seinem (auch im Roman) omnipräsenten Tafelberg und andererseits bringt DEON MEYER mit seinen Schilderungen aus dem alltäglichen (Polizei-) Leben in Südafrika dem Westeuropäer doch einige fremde gesellschaftliche Dinge näher. Auch wenn man der Apartheid abgeschworen hat, hat die südafrikanische Gesellschaft nach wie vor ganz erheblich mit „Rassenvorbehalten“ zu kämpfen und dies auch innerhalb der staatlichen Institutionen, wie hier z.B. im Polizeiapparat. Dieses Problem bringt DEON MEYER dem Leser völlig unaufdringlich aber stetig näher. Man bekommt einen (kleinen) Eindruck von den (großen) Problemen in diesem Land, die noch lange nicht überwunden scheinen. Es ist beeindruckend, wie der Autor es schafft, einerseits seinen Landsleuten den „Spiegel vorzuhalten“ und andererseits gleichzeitig eine mitreißende und spannende Story zu kreieren, bei der es auch in hohem Tempo quer durch Kapstadt geht. Für mich war dies eine erste „Begegnung“ mit DEON MEYER, sicherlich nicht die letzte, wobei es wohl bislang drei Romane um BENNY GRIESSEL gibt.

Also viel Spaß beim Nachlesen.


Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller
Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller
von Stephan Ludwig
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SPANNEND, KAUZIG UND HUMORVOLL, 1. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem zweiten ZORN macht STEPHAN LUDWIG hungrig nach mehr.

DIE STORY:

Nach der aufregenden Mörderjagd in Zorn - Tod und Regen: Thriller und nach dem Krankenhausaufenthalt vom DICKEN SCHRÖDER macht sich „Langeweile“ im hallenser Kommissariat breit. Es passiert nichts Aufregendes mehr, außer ein paar Einbrüchen Jugendlicher in Schrebergärtenhäuschen. Da wird im Stadtwald die Leiche eines Jugendlichen gefunden; stranguliert. Er ist mit seinem Mountain-Bike Opfer eines perfiden Anschlags geworden. Die Hauptkommissare ZORN und SCHRÖDER stehen vor einem Rätsel. Einziger Ermittlungsansatz: der Täter muß die Gewohnheiten seines Opfers gut gekannt haben. Nebenbei werden die Gartenhäuscheneinbrüche schnell aufgeklärt. Es war eine Clique Jugendlicher, zu der merkwürdiger Weise auch das Todesopfer gehörte. ZORN und SCHRÖDER tappen im Dunkeln. Da wird ein weiteres Mitglied der Clique getötet und ZORN ist inzwischen genervt. Erst passiert gar nichts und dann, sobald der DICKE SCHRÖDER wieder aus dem Krankenhaus 'raus war, gleich 2 Morde in einer Woche. Und SCHRÖDER verhält sich plötzlich etwas merkwürdig. ZORN ist irritiert. Dann gibt es endlich eine erste vage Spur, aber die Zeit für das nächste Opfer ist bereits so gut, wie abgelaufen...

FAZIT:

Super! Mit ZORN und dem DICKEN SCHRÖDER hat STEPHAN LUDWIG ein urkomisches Ermittlerduo geschaffen. Die Besonderheit dieser Krimis: es geht ordentlich humorvoll zu und die Plots weisen eine gehörige Portion Spannung auf. LUDWIG gelingt der Balanceakt zwischen Humor und Spannung, ohne in die Lächerlichkeit oder Unglaubwürdigkeit abzurutschen. Eine perfekte Mischung, die allmählich süchtig nach mehr macht! Wohl eine der zur Zeit unterhaltsamsten und besten deutschen Krimi-Reihen.

Also: eine absolute Leseempfehlung! Viel Spaß dabei.


Ein gefährlicher Mann: Roman
Ein gefährlicher Mann: Roman
von Tamara Rapp
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen ABSCHLUß DER HERVORRAGENDEN HANK THOMPSON TRILOGIE, 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein gefährlicher Mann: Roman (Taschenbuch)
Nach dem furiosen Auftakt (Der Prügelknabe: Roman) und dem harten Mittelpart (Der Gejagte: Roman) zieht CHARLIE HUSTON mit EIN GEFÄHRLICHER MANN einen fulminaten Schlußstrich unter die HANK THOMPSON TRILOGIE.

DIE STORY:

HENRY „HANK“ THOMPSON muß sich selbst darüber wundern, dass er überhaupt noch lebt, nachdem er die gnadenlose Jagd auf ihn und die 40 Mio. Dollar überstanden hat. Der Preis: er ist DAVID DOLOKHOV ausgeliefert und muß für ihn jeden noch so schmutzigen Job abwickeln, will HANK verhindern, dass DAVID seine Eltern tötet. DAVID ist „Russenmafiosi“ und hat seine Hände u.a. im Glücksspiel- und Wettgeschäft. Sein Kalfaktor und gleichzeitig „rechte Hand“ ist BRANKO. BRANKO nimmt HANK als „Vollstrecker“ unter seine Fittiche. Eines Tages erhält HANK einen mehr als ungewöhnlichen Job: er soll sich um MIGUEL ARENAS, der auf Stippvisite in Las Vegas ist, kümmern (und ihn nicht etwa töten). MIGUEL ist Baseball-Jungstar und hat eine millionenschwere Karriere vor sich. Gleichzeitig ist er spielsüchtig. Beides will DAVID sich zu Nutze machen. Er erwirbt alle (Spiel-) Schuldscheine MIGUEL's, so dass MIGUEL ihm ausgeliefert ist. Einerseits gibt MIGUEL jetzt sein „Spielgeld“ in DAVID's Wettbüros aus. Andererseits ist MIGUEL dafür auch für bestimmte Baseballmanipulationen „zugänglich“. Nur Pech für DAVID, dass HANK sich plötzlich eines Besseren besinnt und ab jetzt auch mal was „Gutes“ leisten will. Um das zu schaffen und um seine Eltern zu retten, geht die Jagd von vorne los; HANK versucht sich gegen die Übermacht zu stemmen und sich den Weg „freizuschiessen“...

FAZIT:

Einerseits soll man aufhören, wenn es am Schönsten ist, andererseits ist es schade, dass die Geschichte um HENRY „HANK“ THOMPSON hiermit zu Ende ist. Mit dieser Trilogie hat CHARLIE HUSTON ein einprägsames „Event“ geschaffen, dass der Leser so schnell nicht vergessen wird. Und der Abschluß dieser Trilogie gibt noch einmal richtig Gas, wobei dem Leser aber mit zunehmenden Lesefortschritt die Ausweglosigkeit, in der sich der „Held“ befindet immer mehr bewußt wird. Insoweit ist das Ende der Trilogie nur konsequent und läßt den mitfiebernden Leser mit dem finalen Gefühl zurück, an einer atemberaubenden Geschichte „teilgenommen“ zu haben. Eine rundum wirklich fesselnde und spannende, actiongeladene Story, die krönender Abschluß der Trilogie ist. Meiner Meinung nach ein glattes „Muß“ für jeden Krimi-/Thriller-Fan! Und zur Zeit gibt es Die Hank-Thompson-Trilogie: Thriller auch noch als „Sammelband“ bei Heyne für € 13,99 – was will man mehr? Zuschlagen und viel Spaß dabei!


Der lange Abschied
Der lange Abschied
von Raymond Chandler
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KLASSIKER DER KRIMILITERATUR, 13. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der lange Abschied (Taschenbuch)
DER LANGE ABSCHIED gehört zu den bekanntesten Romanen RAYMOND CHANDLERs. Er wurde mit ELLIOTT GOULD als PHILLIP MARLOWE von ROBERT ALTMAN unter dem Titel „Der Tod kennt keine Wiederkehr“ (1973) verfilmt.

DIE STORY:

Ein etwas kurioses Erlebnis führt zu einer Männerfreundschaft zwischen PHILLIP MARLOWE, den eigentlich eigenbrötlerischen und „lonesome“ Privatdetektiv, und TERRY LENNOX: LENNOX wird von seiner Frau im betrunkenen Zustand vor einem angesagten Klub – sozusagen in der „Gosse“ - zurückgelassen und sie verschwindet mit ihrer Luxuskarosse, wobei sie LENNOX seinem Schicksal überläßt. MARLOWE kümmert sich um LENNOX und beide gehen hin und wieder gemeinsam einen Trinken, wobei sich eine Freundschaft entwickelt. LENNOX ist mit der Tochter eines Multimillionärs verheiratet. Nachdem LENNOX wieder zu seiner Frau zieht, verlieren sich beide aus den Augen. Eines Tages taucht LENNOX wieder bei MARLOWE auf und bittet ihn darum, ihn nachts über die Grenze nach Mexiko zu bringen. MARLOWE willigt ein unter der Bedingung, dass LENNOX ihm nichts weiter über die Hintergründe erzählt. Zurück aus Mexiko wird Marlowe verhaftet. Er erfährt, dass LENNOX seine Frau getötet haben soll, weshalb MARLOWE, weil er ihm zur Flucht verholfen hat, verhaftet worden ist. Wie aus heiterem Himmel wird MARLOWE dann wieder aus der Haft entlassen. Angeblich soll LENNOX sich in Mexiko umgebracht haben und ein schriftliches Geständnis hinterlassen haben, das MARLOWE entlastet. MARLOWE traut dem Braten nicht; insbesondere, dass LENNOX Selbstmord begangen haben soll und „spürt“ dem nach. Aus der Haft entlassen beauftragt ein Verleger MARLOWE, den Schriftsteller Roger Wade zu „beschatten“, auf ihn aufzupassen. Mit zunehmender Zeit kristallisiert sich immer mehr heraus, dass beide „Fälle“ etwas miteinander zu tun haben...

FAZIT:

Nicht die Frage nach dem, wer was getan hat, sondern der einfach „schöne“ und lakonische Schreibstil RAYMOND CHANLERs machen die Faszination seiner Romane aus. So auch hier. CHANDLER zeichnet das Bild eines zynischen und zugleich melancholischen Helden, der – zusammen mit DASIELL HAMMETTs SAM SPADE - den Archetyp des hartgesottenen, beobachtenden aber nichts zu ändern vermögenden Detektivs in der Literatur darstellt. Gleichzeitig vertieft CHANDLER seine Themen: Freundschaft, Liebe und Mißgunst, wofür er sich eingehender Charakterstudien seiner Protagonisten bedient ohne, dass dies an irgendeiner Stelle aufgesetzt oder gar aufdringlich wirkt. Alles in allem ein unsterblicher Klassiker der Krimi-Literatur, der heute noch lesenswert ist, ohne annähernd verstaubt zu wirken.

Also viel Spaß dabei!


Der kleine Bruder: Roman
Der kleine Bruder: Roman
von Sven Regener
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NOSTALGISCHE REISE IN DIE BERLINER SZENE ALS ES DIE MAUER NOCH GAB, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Bruder: Roman (Taschenbuch)
DER KLEINE BRUDER stellt erzählerisch den zweiten Band der Trilogie um HERRN LEHMANN dar, ist aber als letztes Buch erschienen.

DIE STORY:

Nachdem Frank Lehmann dem Wehrdienst (Neue Vahr Süd) „entfliehen“ konnte, macht er sich mit seinem Kumpel Wollie auf den Weg nach Berlin, zu seinem Bruder Manfred (oder Mannie oder Freddie). Nachdem Frank Wollie in einem besetzten Haus bei Freunden von Wollie abgesetzt hat, macht er sich auf die Suche nach seinem Bruder. Komisch ist nur, dass niemand – auch seine Mitbewohner - weiß, wo Freddie sich 'rumtreibt. Also begibt sich Frank auf die Suche durch den Mikrokosmus der Berlin-Kreuzberger Hausbesetzerszene, Punks und Künstler. Während seiner nächtlichen Streifzüge durch die Szene lernt er jede Menge urige Typen kennen. Durch Telefonate mit seiner besorgten Mutter, sieht Frank sich gezwungen, seine Suche nach seinem Bruder zu intensivieren, wodurch er genötigt wird, auch mal das inzwischen vertraute Kreuzberg zu verlassen. Dabei lernt Frank sich auch in einer ungewohnten („feindlichen“) Umgebung zu behaupten und mit zunehmender Suche „emanzipiert“ er sich zusehends von seinem großen Bruder, wobei er letztendlich „seßhaft“ wird und seinen Job (den aus Herr Lehmann) im „Einfall“ annimmt.

FAZIT:

SVEN REGENER hat die Handlung im Jahr 1980 angelegt und auf nicht einmal 48 Stunden komprimiert. Die Geschichte lebt einerseits von seinem Hauptcharakter, Frank Lehmann, und andererseits von der – dialogträchtig – authentisch wirkenden Beschreibung der Kreuzberger Kiez-Szene mit ihren Typen aus der Hausbesetzer-, Punk- und Künstlerszene Ende der 70er Anfang der 80er Jahre. Dessen „Idealisierung“ läßt heute mit Wehmut an das aktuelle Berlin denken, in dem übrig gebliebene „Relikte“, wie beispielsweise das „Tacheles“ oder aber gerade die „East-Side-Gallery“ jetzt auch noch „geopfert“ werden.

Im Rahmen der Lehmann-Trilogie stellt DER KLEINE BRUDER in der erzählerischen Chronologie den zweiten Teil dar, obwohl das Buch als letztes erschienen ist. Der Leser erlebt, wie Frank Lehmann langsam erwachsen wird und sich von seiner Mutter (fast) und seinem Bruder abnabelt. Er bekommt ein anderes Selbstbewußtsein und lernt, „seinen Mann zu stehen“, erfährt also die Reife, die er dann im letzten Band der Trilogie – Herr Lehmann – (bereits) hat.

DER KLEINE BRUDER paßt sich nahtlos in die Mitte der Trilogie ein und rundet damit die Geschichte um den inzwischen lieb gewonnen Herrn Lehmann hervorragend ab. Der Leser bleibt zurück, in der Hoffnung, dass es – trotz Trilogie – künftig vielleicht doch noch mehr zu erfahren geben wird, von Herrn Lehmann...

Also viel Spaß beim Nachlesen!


Jack Taylor fliegt raus: Kriminalroman
Jack Taylor fliegt raus: Kriminalroman
von Ken Bruen
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ATMOSPHÄRISCH DICHT – IN BESTER HARDOILED TRADITION, 23. März 2013
KEN BRUEN's Krimi zeichnet sich weniger durch einen spannenden Plot als durch seine hohe Dialoglastigkeit aus, mit streckenweise ganz hervorragendem Sprachwitz und das trotz der sicherlich nicht ganz leichten adäquaten Übersetzung aus dem Irischen.

DIE STORY:

JACK TAYLOR lebt in der irischen Kleinstadt Galway oder besser: überwiegend in dem Pub Grogan's. Er ist Polizist bei der Garda Siochana (übersetzt: „Friedenswächter“), der irischen Polizei, und hat ein massives Alkoholproblem. Ohne ein cremiges Guinness und einem Jameson (oder ähnlichem irischen Whisky) zum Nachspülen geht nichts. Wegen seiner Eskapaden ist er bereits häufig gerügt, verwarnt und abgemahnt worden. Zuletzt mußte er Strafdienst bei der Verkehrspolizei schieben. Dabei geriet er an einen Finanzministerialdirigent, der meinte, dass für ihn – respektive seinem Fahrer – keine Geschwindigkeitsbeschränkung gälte, worauf JACK ihn eines besseren belehrte: er „haute ihm aufs Maul“ und flog aus dem Polizeidienst. Seit dem versucht JACK sich als Privatdetektiv über Wasser zu halten. Sein „Büro“ unterhält er im Grogan's, einer der wenigen Pubs, in dem er kein Lokalverbot hat. Eines Tages wird er von der schönen und kühlen ANN HENDERSON beauftragt. Ihre Tochter hat Selbstmord begangen nur, dass ANN HENDERSON nicht an einen Selbstmord glaubt und inzwischen auch Hinweise für eine Fremdtat hat. JACK macht sich gemeinsam mit seinem „Kumpel“ Sutton, ein trinkender Künstler, an die Arbeit und stößt dabei auf eine dubiose Firma bei der mehrere junge Mitarbeiterinnen „verschwunden“ sind und die sich der Dienste einer Sicherheitsfirma bedient, die sich aus ehemaligen/nebenberuflichen Polizeibeamten rekrutiert...

FAZIT:
Rasant, lakonisch, witzig und mit düsterer, pessimistischer Atmosphäre, so kommt KEN BRUEN's JACK TAYLOR daher. Die Story lebt nicht vom eigentlichen Plot, sondern vielmehr von dem ausgesprochen lakonischen Schreibstil des Autors, wobei Dialoge bestimmend und handlungstreibend sind. Trotz der eigentlich negativen Vorzeichen der etwas „heruntergekommenen“ Hauptfigur, der wie ein Loser daherkommt, ist es kein depremierendes Buch. Ganz im Gegenteil einige Passagen mit sehr witzigen Dialogen sind geradezu erfrischend anders, als die herkömmliche Krimikost. Loser-Typen gibt es in der Krimiszene genug. JACK TAYLOR ist da doch etwas anders, auf seine Art sympathisch und nicht ohne jegliche Hoffnung, zudem überraschend konsequent in seinem Handeln. Also echt frischer Wind an der Krimifront, wofür der Autor, dessen Buch aus dem (schwierigen) Irischen kongenial von Harry Rowolth übersetzt scheint, mit dem 3. Platz des Deutschen Krimipreises 2010 in der Kategorie „International“ belohnt worden ist.

Also zugreifen und viel Spaß beim Nachlesen!


Friedhof der Kuscheltiere: Roman
Friedhof der Kuscheltiere: Roman
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen EIN ETWAS IN DIE JAHRE GEKOMMENER HORRORKLASSIKER, 20. März 2013
Sowohl der Film als auch das Buch sind weit bekannt und verbreitet. Ich hatte erst jetzt (gut 30 Jahre nach seinem Erscheinen) Gelegenheit – nachdem ich den Film vor Jahren mal gesehen habe – STEPHEN KINGS Roman aus dem Jahr 1983 zu lesen.

DIE STORY:

Die Familie Creed besteht aus Daddy Louis, Mom Rachel, Tochter Eileen („Ellie“), Sohn Gage und Kater Churchill („Church“). Die Creeds sind von Chicago in das Städtchen Ludlow in dem US-Staat Maine umgezogen. Louis hat eine Stelle an der dortigen Uni als „Campus-Doktor“ angenommen. Sie beziehen ein schönes freistehendes Haus. Das Haus liegt genau an der Route 15, einer vielbefahrenen, insbesondere von schweren LKWs frequentierten, Straße. Visavis – auf der anderen Straßenseite – wohnen die Crandalls in ihrem Haus. Norma und Jud Crandall sind bereits älter und Rentner. Die Familien freunden sich an. Insbesondere zwischen Jud und Louis entwickelt sich eine Art „Vater-und-Sohn“ - Freundschaft. Jud berichtet davon, dass über die Jahre hinweg die Route 15 – insbesondere die dort fahrenden LKWs der nahegelegenen Firma Orinco – bereits viele Todesopfer (insbesondere Tiere beim Überqueren der Straße) gefordert hat, sie mögen deshalb sehr behutsam beim Wechseln der Straßenseite sein. Auf der straßenabgewandten Seite führt von dem Grundstück der Creeds ein Pfad in einen dunklen Wald. Eines Tages führt Jud die Creeds diesen Pfad entlang und enthüllt sein „Geheimnis“: er führt zu einem Tierfriedhof („Pet Sematary“, so auch der Originaltitel des Romans). Dieser Tierfriedhof ist von den einheimischen Kindern angelegt worden. Begraben sind dort insbesondere viele Haustiere, die Opfer der Route 15 geworden sind. Eines Tages wird auch Chuck Opfer eines Orinco-Lasters. Jud überredet daraufhin Louis, ihm mit dem Tierkadaver zum Tierfriedhof zu folgen und da offenbart sich Louis das wahre Geheimnis dieser unheimlichen Stätte...

FAZIT:

Das Buch gilt als der weltweit „erfolgreichste“ (also: meistverkaufte) Horrorroman und wird mitunter als bestes Buch des Autors gepriesen. Erstgenanntes kann ich nicht beurteilen und bei zweitgenannten bin ich anderer Meinung, auch wenn ich bislang nur wenige Romane STEPHEN KINGs gelesen habe. Aber spontan fällt mir Die Arena: Roman ein, das ich als wesentlich besser, insbesondere auch (politisch/ökologisch) ambitionierter, einschätze. STEPHEN KING hat „Pet Sematary“ in der Zeit von Februar 1979 bis Dezember 1982, also über einen Zeitraum von mehr fast 4 Jahren, geschrieben. Man merkt dem Buch heute sein „Alter“ an. Die sehr langsame und ausholende Schilderung der Geschichte wirkt nicht mehr zeitgemäß. Insbesondere hat mir das erforderliche Tempo in der Geschichte gefehlt. STEPHEN KING breitet, die eigentlich recht überschaubare und wenig verschachtelte Geschichte episch breit über mehr als 600 Seiten aus, weshalb streckenweise die Spannung verloren geht.

Was mir aber sehr gut an der Taschenbuchausgabe (Heyne, Auflage 03/11), die ich gelesen habe, gefallen hat, ist die interessante und informative „Einleitung“ STEPHEN KINGs vom 20.09.2000, in der er schildert, wie es zu dem Roman gekommen ist und was es (autobiographisches) mit dem Roman auf sich hat. Es ist nur unglücklich, dass dieser Text dem Roman als „Einleitung“ vorangestellt ist. Man sollte es nach der Lektüre des Buches als „Nachwort“ lesen.

Also viel Spaß dabei.


Der Gejagte: Roman
Der Gejagte: Roman
von Charlie Huston
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...UND DIE GNADENLOSE JAGD GEHT WEITER..., 10. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Gejagte: Roman (Taschenbuch)
DER GEJAGTE ist die spannende und temporeiche Fortsetzung von Der Prügelknabe: Roman und damit Teil 2 der Trilogie um HANK THOMPSON.

DIE STORY:

Nachdem es HENRY „HANK“ THOMPSON mit knapper Not gelungen ist lebend aus New York zu fliehen, hat er sich mit seinen Millionen Dollars am Strand in Mexico „niedergelassen“. Er bewohnt einen netten selbsterrichteten Bungalow direkt am Strand. In Blicknähe des „Bucket“, einer Strandbar. Auch das „Bucket“ hat HANK mit einem winzigen Teil seiner Dollars errichtet. PEDRO ist Einheimischer. HANK hat sich mit ihm angefrreundet und ihm die Hälfte der Bar geschenkt, die zweite Hälfte „stottert“ PEDRO als Pacht ab und betreibt die Bar. HANKS üblicher Tagesablauf beginnt mit einem ausgiebigen Schwimmen im Meer, anschließend wird im „Bucket“ mit der Lektüre Steinbeck's „Jenseits von Eden“ abgehangen, wobei HANK nach den Abenteuern in New York allerdings keinen Alkohol mehr trinkt. Soweit so gut; ein ausgesprochen angenehmes Leben. Bis eines Tages MICKEY im „Bucket“ strandet. MICKEY ist Backpacker und spricht mit einem „besonderen“ Akzent. HANK schwant nichts Gutes und schon bald stellt sich heraus, dass es sich um einen „russischen“ Akzent handelt. Das wovor HANK so große Angst hatte, ist eingetreten: seine Vergangenheit hat ihn eingeholt und das Töten und Flüchten geht wieder von vorne los...

FAZIT:

DER GEJAGTE setzt 3 Jahre nach dem Ende von Der Prügelknabe: Roman ein, setzt aber konsequent HANKs Story fort. Nachdem CHARLIE HUSTON seinen Lesern zunächst eine kleine Verschnaufpause gönnt und sie an dem Strandleben in Mexico teilhaben läßt, bricht dann die Gewalt aus heiterem Himmel in die friedfertige Idylle ein und die Story nimmt konsequent und immer rasanter Fahrt auf. Ehe wir uns versehen, befindet sich HANK schon wieder in der Situation des Gehetzten und Gejagten, bis alles – wie schon im ersten Teil – nur noch in Gewalt mündet, allerdings ohne, dass dieses Mal der Anschein erweckt wird, dass sich zum Schluß für HANK alles zum Guten gewendet hat. Im Gegenteil, man legt das Buch aus der Hand und denkt, jetzt geht es erst richtig los, weshalb man dem Abschluß der Trilogie (Ein gefährlicher Mann: Roman) entgegenfiebert um zu sehen, ob es HANK letztlich doch noch schafft, endgültig aus dem „Schlamassel“ herauszukommen.

Lesenswerte Fortsetzung von Der Prügelknabe: Roman. Und sobald die Idylle durch den plötzlich auftauchenden MICKEY gestört wird, nimmt die Story unaufhörlich kontinuierlich an Fahrt auf und wird immer gewalttätiger, wie man dies bereits aus dem ersten Teil kennt. Allerdings sollte man tatsächlich die Bücher dieser Trilogie in der entsprechenden chronologischen Reihenfolge lesen. Zwar hat CHARLIE HUSTON darauf Wert gelegt, ein paar Erläuterungen für „Seiteneinsteiger“ einzustreuen, dennoch wird man nur volles Verständnis und eben vollen Lesegenuß haben, wenn man zuerst DER PRÜGELKNABE liest! Obwohl ich DER GJAGTE nicht für ganz so stark halte, wie den ersten Band, handelt es sich um eine klare „5-Sterne-Empfehlung“ - viel Spaß dabei.


Chez Max
Chez Max
von Jakob Arjouni
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

3.0 von 5 Sternen ARJOUNIs AUSSICHTEN FÜR DAS JAHR 2065, 5. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Chez Max (Broschiert)
CHEZ MAX spielt im Jahr 2065 und ist dennoch kein klassischer SF-Roman, weil es (tatsächlich) weder eine technokratische noch eine gesellschaftliche Zukunftsvision unterbreitet. Es ist mehr eine Mischung aus Satire und handfester gesellschaftspolitischer Posse.

DIE STORY:

Wir schreiben das Jahr 2065. Es gibt eine „zweigeteilte“ Welt. Nach diversen Kriegen (Auslöser waren die Anschläge vom 11.09.2001) sind die USA wirtschaftlich ruiniert, werden von der „herrschenden“ Euroasiatischen Konföderation“, bestehend aus Europa und China, als Lieferant landwirtschaftlicher Produkte genutzt und für die Bevölkerung „in guter Erinnerung“ gehalten. Die von dem Rest der Welt ausgehende Gefahr für die „euroasiatische Wertegemeinschaft“ wurde kurzerhand durch einen die halbe Welt umspannenden unüberwindbaren Zaun „ausgeschlossen“. Weil aber auch von der Bevölkerung der Konföderation selbst natürlich Verstöße gegen die „euroasiatische Wertegemeinschaft“ drohen, ist die Eurosecurity, die zur sog. „Ashcroft-Organisation“ gehört, gegründet worden.

MAX SCHWARZWALD betreibt in Paris das Nobelrestaurant CHEZ MAX. Es dient ihm zur Tarnung. Eigentlich ist er ein „Ashcroft-Agent“ und mit Präventivaufgaben betraut. Er soll Verbrechen „aufdecken“ bevor sie begangen werden können. Dazu benötigt man ein gutes Maß an Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe. Denn sobald sich bei seinen Mitbürgern erste Anzeichen einer künftigen illegalen Aktivität zeigen, soll MAX das zur Anzeige bringen, damit die Leute rechtzeitig („präventiv“) hinter „Schloß und Riegel“ gebracht werden können. Sein Gebiet ist ein Ausschnitt des 11. Arrondissements. Sein Partner ist CHEN WU. CHEN WU ist ein äußerst erfolgreicher Ashcroft-Agent und als solcher sogar prominent. MAX leidet darunter. Sein Vorgesetzter hält MAX auch zunehmend sein Versagen, angesichts der glanzvollen Arbeit CHENs, vor. In seiner Verzweiflung „denunziert“ MAX seinen besten Freund LEON unter anderem wegen Zigarettenkonsums. LEON wird verhaftet und zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Danach kommt MAX immer weniger mit dem Erfolgsdruck und seinem schlechten Gewissen, angesichts seines „Verrates“ an seinem Freund, zurecht. Doch plötzlich kommt ihm der Verdacht, dass sein „so erfolgreicher“ Partner gemeinsame Sache mit den Terroristen jenseits des Zauns macht...

FAZIT:

Dieses Buch von - dem leider viel zu früh verstorbenen – JAKOB ARJOUNI hat mich leider nicht so überzeugt, wie diejenigen, die ich bislang von ihm gelesen habe. Vom Genre her ist es bereits schwierig einzuordnen. Formal kommt die Geschichte wie ein Science Fiction Roman daher, ist sie doch weit in der Zukunft angesiedelt und erinnert die „konstruierte“ sozio-kulturell-politische Gesellschaft entfernt an die Utopien eines George Orwell (1984) oder Aldous Huxley (Schöne neue Welt), nur ist das heute natürlich alles sehr „hausbacken“. Denn bei realer Betrachtung erscheint das „gesellschaftlich-politische Utopia“ doch bereits sehr real, teils bereits historisch; Spitzeltum und „Zaun“ (real oder faktisch) gab es bereits vor Jahren und gibt es – in bestimmten Gesellschaften – heute nach wie vor. Angesichts dessen ist der Roman wohl eher als Satire oder Parodie zu lesen. Dafür halte ich ihn allerdings für zu wenig überzeugend und zu wenig pointiert. Bleibt also die Geschichte des MAX SCHWARZWALD, die eigentlich die tatsächlich starke Seite des Romans ist. MAX ist ein besonders fataler Romanheld, bei dem der Leser zwischen Antiphatie und Sympathie hin- und hergerissen ist, wobei am Ende dann aber doch deutlich die Sympathie gewinnt - auch wenn ein „schlechtes“ Gewissen bleibt... Deshalb dann doch 3 Sterne für dieses Buch.

Viel Spaß beim Nachlesen.


Zorn - Tod und Regen: Thriller
Zorn - Tod und Regen: Thriller
von Stephan Ludwig
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER START EINER DEUTSCHEN KULT-KRIMI-REIHE, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Tod und Regen: Thriller (Taschenbuch)
ZORN – TOD UND REGEN hat mich auf Anhieb überzeugt und gefesselt. Das schräge Ermittlerduo ZORN und SCHRÖDER machen bereits nach dem ersten Buch süchtig nach mehr.

DIE STORY:

Hauptkommissar ZORN und sein Kollege SCHRÖDER schieben bei der Kripo Halle (Saale) mehr schlecht als recht ihren eintönigen und tristen Dienst. Beide werden aus der Routine gerissen, als plötzlich eine übel zugerichtete Leiche auftaucht. Das bedeutet Streß. Und ausgerechnet die in Mordermittlungen unerfahrenen ZORN und SCHRÖDER werden von Staatsanwalt Sauer mit den Ermittlungen betraut. Sauer ordnet – völlig ungewöhnlich – an, dass sämtliche Ermittlungsergebnisse zuerst auf seinem Schreibtisch zu landen haben, bevor er sie an das Ermittlerteam weiterleitet. Für die Identifizierung des Leichnams ruhen alle Hoffnungen auf dem Obduktionsergebnis. Dann taucht eine zweite Tote auf. Es sieht nach Selbstmord aus. Merkwürdig nur, dass die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass die Frau kurz zuvor vergewaltigt worden sein muß. Da werden ZORN und SCHRÖDER ein Video zugespielt, auf dem zu sehen ist, wie das Mordopfer gequält wird. Es ist allerdings so unscharf, dass eine Identifizierung nicht möglich ist. Offensichtlich spielt der Täter mit der Polizei. Die Ermittlungen scheinen auf der Stelle zu „stehen“, da fällt ZORN auf, dass die Fotos des Obduktionsberichtes nicht vollständig sind...

FAZIT:

Sehr erfrischend. Ein überraschend überzeugendes Krimidebüt von STEPHAN LUDWIG, das einmal zeigt, dass auch ein „Regional“Krimi auf höchstem Niveau spielen kann. Mit dem schrägen Duo ZORN und SCHRÖDER hat STEPHAN LUDWIG zwei Ermittler aus der Taufe gehoben, die den Leser von Anfang an in ihren Bann ziehen und deren Charaktere so angelegt sind, dass unweigerlich eine gewisse Komik aufkommen muß. So ist denn auch dieser erste Roman nicht nur sehr spannend und actiongeladen (! - was in der sächsisch-anhaltinischen „Provinz“ überhaupt nicht zu erwarten wäre), sondern auch äußerst humorvoll. Ein rundum gelungenes Debüt, dass wirklich süchtig macht und das Zeug dazu hat, „Kultstatus zu erreichen“ (Krimi-Couch). Ich freue mich jedenfalls bereits auf die Lektüre des zweiten Bandes, das bereits in meinem Bücherschrank wartet!

Viel Spaß bei dieser echten Entdeckung.


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