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Rezensionen verfasst von
olschewski-bi

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Andalusisches Requiem
Andalusisches Requiem
von Robert Wilson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GELUNGENER ABSCHLUß DER KLEINEN SEVILLA-REIHE, 26. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Andalusisches Requiem (Taschenbuch)
ANDALUSISCHES REQUIEM ist der 4. Band der kleinen Krimi-Reihe um Inspector JAVIER FALCÓN und gleichzeitig auch ihr gelungener Abschluß.

DIE STORY:

Inspector JAVIER FALCÓN hat sein Versprechen, die Drahtzieher des Bombenanschlags vom 06. Juni 2006 zu ermitteln, das er den Einwohnern Sevillas gegeben hat, immer noch nicht eingelöst, da verunglückt ein Russe tödlich auf der Autobahn vor den Toren Sevillas. Weil in dem Fahrzeugwrack 7,8 Mio € gefunden werden, soll JAVIER FALCÓN sich der Sache annehmen, um die Hintergründe zu ermitteln. Schnell steht fest, dass es sich bei dem Unfallopfer um ein Mitglied der russischen Mafia handelt, die an der Costa del Sol im großen Stil Geldwäsche betreibt. Es scheint sich um einen Überläufer zu handeln, der den Clan wechseln will. In dem Fahrzeugwrack hat man zudem mehrere CDs/DVDs gefunden, auf denen wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens in kompromittierenden Szenen mit Prostituierten zu sehen sind; Erpressungsmaterial. Inzwischen hat Inspector JAVIER FALCÓN den Verdacht, dass das Bombenattentat, das ihm nach wie vor keine Ruhe läßt, mit Hilfe der russischen Mafia verübt worden ist und lenkt seine Ermittlungen in diese Richtung. Dabei tritt er manch einem derart fest auf die "Füsse", dass er von seinen Vorgesetzten einen Rüffel erhält und zurückgepfiffen wird. JAVIER FALCÓN läßt sich dennoch nicht entmutigen und ermittelt weiter, bis plötzlich Darío, der Sohn von Consuelo Jiménez, FALCÓNs Freundin, entführt wird...

FAZIT:

Wieder ein vielschichtiger und literarischer Kriminalroman von ROBERT WILSON. Allerdings ist der 4. und letzte Band der kleinen Krimireihe ziemlich eng mit dem Vorgänger - [[ASIN:3442469465 Die Maske des Bösen: Roman] - verknüpft; es handelt sich um eine Fortsetzung. Dieses Buch ist aber auch ohne Kenntnis des vorangegangenen Romans in sich verständlich, dennoch ist es empfehlenswert zuerst DIE MASKE DES BÖSEN zu lesen. Wie schon in den vorangegangenen Bänden hat ROBERT WILSON eine dichte Atmosphäre geschaffen, in denen seine geschliffenen und authentisch wirkenden Protagonoisten agieren. Die Handlung ist durchweg sehr spannend und versetzt den Leser zugleich auch in das heiße Andalusien, wodurch die Geschichte für uns Nordeuropäer auch einen exotischen Anstrich erhält, der zudem Sehnsucht aufkommen läßt. Nur sehr schade, dass diese kleine Krimireihe um den sehr sympathischen sevillanischen Inspector damit sein Ende gefunden hat!

Viel Spaß beim Nachlesen!


Lauf, Jane, lauf!: Roman
Lauf, Jane, lauf!: Roman
von Joy Fielding
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen EINE ETWAS LANGATMIGE GESCHICHTE, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Lauf, Jane, lauf!: Roman (Taschenbuch)
Mit LAUF, JANE, LAUF gelang JOY FIELDING der große Durchbruch als internationale Bestsellerautorin.

DIE STORY:

"An einem Nachmittag im Frühsommer ging Jane Whittaker zum Einkaufen und vergaß wer sie war." So lautet der erste Satz dieses Romans. Jane irrt, ihrer Identität beraubt, durch die Stadt. Sie weiß weder wer sie ist, noch wie sie heißt oder wo sie wohnt. Bekleidet ist sie mit einem Trenchcoat, darunter ein Kleid. Voller Angst und Schrecken entdeckt sie, dass ihr Kleid vorne blutdurchtränkt ist. In den Taschen des Trenchcoats findet sie bündelweise Geld; fast $ 10.000. Voller Verzweiflung nimmt sie sich erst einmal ein Hotelzimmer, in der Hoffnung, ihre Erinnerung wieder zu erlangen. Als diese sich jedoch nicht wieder einstellen will, weiß Jane sich nicht anders zu helfen, als sich ins Krankenhaus zur ärztlichen Untersuchung zu begeben. Dort wird sie dann als die Ehefrau eines angesehenen Kinderarztes wiedererkannt. Nachdem ihr angeblicher Mann informiert wurde, holt dieser sie nach Hause. Der Mann und das Haus sind ihr fremd. Jane leidet angeblich unter einer "Hysterischen Amnesie", die durch ein sehr einschneidendes persönliches Ereignis ausgelöst werden kann. Sie soll sich ausruhen und bekommt Beruhigungsmittel. Als sich ihr Zustand nicht bessert, Jane vielmehr zunehmend in einen tranceähnlichen Zustand fällt, entdeckt sie unter größter Kraftanstrengung, dass ihr "Ehemann" und die Haushälterin ihr Bewußtsein mit starken Medikamenten zunehmend trüben und darauf bedacht sind, dass Jane nicht das Haus verläßt. Allein auf sich gestellt muß Jane mit größter Anstrengung versuchen, dem drohenden Wahnsinn doch noch zu entrinnen und endlich herausbekommen, was für ein schwerwiegendes Ereignis zu ihrem Gedächtnisverlust geführt hat...

FAZIT:

Der anfangs zitierte erste Satz dieses Thrillers baut beim Leser eine große und spannende Erwartungshaltung auf, dem der Roman leider nicht in der Lage ist, gerecht zu werden. Die Idee - der Gedächtnisverlust des Protagonisten aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses - ist zwar nicht neu, dennoch ungewöhnlich und ohne Zweifel für eine spannende Handlung geeignet. JOY FIELDING geht indes leider bereits nach gut 3/4 der Story die "Puste" aus, weshalb der Roman - insbesondere zum Ende hin - das erforderliche Tempo vermissen läßt. Schade!

Dennoch viel Spaß beim Nachlesen!


Die Arena: Under the Dome
Die Arena: Under the Dome
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen PSYCHOGRAMM EINER ISOLIERTEN GRUPPE, 10. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Wer erwartet, dass es sich bei Stephen Kings jüngsten Roman um eine Horror-Story handelt, wird enttäuscht sein. DIE ARENA ist - will man das Buch in ein Genre pressen - am ehesten dem Katastrophen-Genre zuzuschlagen.

DIE STORY:

Chester's Mill ist ein Provinzkaff in Neuengland im US-Bundesstaat Maine. Dort leben 2.000 Einwohner. Eines Tages im Herbst wird die Kleinstadt von der Außenwelt abgeschlossen. Urplötzlich verläuft rund um die Kleinstadt eine unsichtbare und undurchdringbare "Wand"; es ist so, als habe sich eine Glaskuppel über Chester's Mill gestülpt. Die Einwohner sind von der Außenwelt abgeschnitten. Nur die Kommunikation via Telefon und Internet funktioniert noch, wenn auch eingeschränkt. Die 2.000 Einwohner sind auf sich selbst gestellt und müssen die Sondersituation mit entsprechendem Krisenmanagement meistern. Dies schürt Machtgelüste, die - je mehr sich die Situation durch die Verschlechterung der Luftqualität und die zunehmende Resourcenknappheit zuspitzt - auf immer fruchtbareren Boden fallen. JIM RENNIE - Gebrauchtwagenhändler und Zweiter Stadtverordneter - versteht es brilliant, die Not der Bürger zu seinen Gunsten auszunutzen und langsam aber immer rasanter eine zunehmend totalitäre Herrschaft zu installieren, deren Hauptstützpfeiler eine überproportional verstärkte - brutale - Polizeitruppe ist. Mit ihrer Hilfe wird er nicht nur zum selbstgefälligen "Alleinherrscher" in Chester's Mill, sondern bekommt zudem eine Chance, seine in der Vergangenheit erfolgten vielfachen kriminellen Machenschaften zu verschleiern. Durch psychologisch geschickte Aktionen und seiner dogmatischen Rhetorik, bringt JIM RENNIE fast alle Einwohner hinter sich, die mittlerweile derart verblendet sind, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die wahre Absicht, die hinter RENNIE's Aktionen steht zu realisieren. Jeder, der sich gegen JIM RENNIE auflehnt, wird rigoros "aus dem Verkehr gezogen"; immerhin liegt ja mittlerweile nicht nur die Exekutive sondern auch die Legislative in RENNIE's Händen. Dennoch bildet sich eine kleine Widerstandsgruppe, angeführt von einem Ex-Soldaten - DALE BARBARA -, die oponiert. RENNIE läßt BARBARA wegen mehrfachen Mordverdachts verhaften. Seine Exekution ist nur eine Frage der Zeit. Klar ist, dass RENNIE seine Macht nur solange aufrecht erhalten kann, wie die Kuppel existiert. Die Widerstandsgruppe steht nun vor dem großen Problem, was zu tun ist. Befreit man BARBARA, gibt es kaum eine Möglichkeit sich in dem nur begrenzten Stadtgebiet zu verstecken. Gleichzeitig muß aber auch ein Weg gefunden werden, die Isolierung aufzuheben...

FAZIT:

Eine sehr spannende und faszinierende Geschichte, die sich trotz der doch abschreckenden "Dicke" des Buches insgesamt sehr schnell und flüssig lesen läßt. STEPHEN KING hat hier ein sehr politisches Buch geschrieben. Der Vergleich zu der Machtergreifung der Nazis und insbesondere zu den Mechanismen, derer sich die Nazis zu Nutze gemacht haben, liegt mehr als auf der Hand. An einer Stelle im Buch wird auch ausdrücklich ein Hitlervergleich mit RENNIE gezogen. RENNIE ist der geschickte Demagoge, der psychologisch feinfühlig und rhetorisch brilliant (ein Vergleich mit Göbbels liegt nahe!) die Leute für sich und seine (verschleierte) Sache gewinnt. Begünstigt wird dies durch die Isolation der Kleinstadt.

Ich halte das Buch deshalb für gut, weil es sehr authentisch den Kleinbürgermief in einer US-Kleinstadt beschreibt und die großen politischen Gefahren (bis hin zu einer naziähnlichen Diktatur) aufzeigt. Gerade diese Kleinbürgerlichkeit zusammen mit der Isolation bereitet den Nährboden für die Machtansammlung bei einer einzelnen dominanten Persönlichkeit, die es zudem geschickt versteht, sich einen "Polizeiaparatcheck" aufzubauen. Das alles erhält dann seinen besonderen Nährboden, wenn man von der Außenwelt abgeschnitten wird und nur noch innerhalb der kleinen, isolierten Gesellschaft Überlebensstrukturen geschaffen werden müssen. Ähnliches war schon einmal in "Herr der Fliegen" ein Romanthema.

Allerdings soll der Autor in einem Interview selbst gesagt haben, dass es ihm bei diesem Werk um die ökologischen Probleme (Erschöpfbarkeit der Resourcen) ging, sodass die durch die Kuppel isolierte Kleinstadt im Grunde genommen für die Erde im Weltall stehen soll. Nachlesen kann man das bei wiki.stephen-king,de und da unter Die Arena.

Man sollte sich auch nicht von dem Umfang abschrecken lassen; die rund 1300 (!) Seiten lesen sich wegen kurzer Kapitel und der Spannung sehr flüssig!

Das Buch ist eine absolute Empfehlung - viel Spaß beim Nachlesen!


EarthCore: Thriller
EarthCore: Thriller
von Scott Sigler
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen EIN MODERNER JULES VERNE, 14. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: EarthCore: Thriller (Taschenbuch)
Ein echter Fantasy-Science-Fiction-Abenteuerroman - Sehr spannend und temporeich zu lesen!

DIE STORY:

Sonny McGuinness ist Prospector ("Rohstoffsucher"). Er hat - wie es scheint - in den nur schwer zugänglichen Bergen von Utah eine schier unermeßliche Platinmine entdeckt. Das Bergbauunternehmen EARTHCORE hat in persona von Connel "Killer" Kirkland durch eine Indiskretion hiervon erfahren. Es geht darum, diese Rohstoffquelle so schnell wie möglich zu erschließen und die alleinigen Abbaurechte zu erhalten - bevor die Konkurrenz davon Wind bekommt. Kirkland ist bereit hierfür notfalls über Leichen zu gehen. In aller Eile wird eine entsprechende Expedition auf die Beine gestellt. Es gilt die Konkurrenz auszustechen. Als sich dann allmählich die Truppe zunehmend "dezimiert" muß Kirkland feststellen, dass er nicht allein in den Bergstollen und Höhlen auf der Suche nach der Platinquelle ist - es beginnt ein erbarmungsloser Kampf, der sich anfangs gegen den vermeintlichen Konkurrenten richtet und zunehmend aber zum nackten Überlebenskampf gegenüber etwas furchtbarem, unbekanntem wird...

FAZIT:

Sehr, sehr spannend mit einer Anlehnung an "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne. Das besondere an diesem Buch ist: es ist der erste weltweit exclusive Podcast-Roman. SCOTT SIGLER gewann für dieses Projekt spontan 10.000 Abonnenten! Nach dem großen Erfolg seiner beiden zusammenhängenden Romane INFIZIERT und VIRULENT wollte Heyne offensichtlich den "Hype" ausnutzen und hat diesen - viel früheren - Roman nachgeschoben, wie es allenthalben am Markt zu beobachten ist. Aber - im Gegensatz zu vielen negativen Beispielen - hat sich das in diesem Fall wirklich gelohnt! SCOTT SIGLER's Schreibstil ist schön knapp gehalten, wodurch das Tempo hochgehalten wird; eine atemberaubende und spannende Story!

Viel Spaß dabei!


Man tut, was man kann (Die Paul-Trilogie, Band 1)
Man tut, was man kann (Die Paul-Trilogie, Band 1)
von Hans Rath
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AMÜSANT - KURZWEILIG - UNTERHALTSAM, 11. August 2011
MAN TUT WAS MAN KANN ist der erste Teil einer Trilogie um vier befreundete Männer.

DIE STORY:

PAUL, dessen Kollege GUIDO, sein Freund GÜNTHER und der arbeitslose Künstler BRONKO, dessen Aussehen PAUL an Marty Feldman erinnert, haben alle ein und das selbe Problem: Frauen.
Mehr oder weniger genau dieses Problem führt sie in eine WG zusammen. PAUL ist von seiner Frau geschieden, GUIDO ist bei seiner Frau 'rausgeflogen und GÜNTHER und BRONKO sind auf der Suche nach der einen einzig wahren Liebe. Es geht hoch her in der Männer-WG, wobei eine amouröse Eskapade auf die nächste folgt, an dessen Ende dann doch wenigstens der schüchterne GÜNTHER unter die "Haube" gebracht werden kann.

FAZIT:

TIM MÄLZER würde sagen: "fluffig" und dies liegt an HANS RATH's Ideenreichtum und flotten Schreibstil. Die Geschichte kommt locker und völlig ungezwungen daher, liest sich flüssig und schnell und hat so manche Szene, in der man sich das Lachen einfach nicht verkneifen kann. HANS RATH hat sympathische Hauptprotagonisten und ebenso sympathische Nebenfiguren geschaffen (allen voran die etwas spießige Frau Hofffmann, Paul's Sekretärin), von denen man mehr erfahren, mit denen man mehr "erleben" möchte. Schön also, dass es eine Trilogie ist und dass es somit noch zwei weitere Romane um die Männertruppe zu "entdecken" gibt! Alles in allem auch eine ideale lockere Ferienlektüre am Strand mit bester Unterhaltung. Wie im übrigen der Homepage des Autors zu entnehmen ist, wird die Geschichte sogar bereits verfilmt, u.a. mit Jan Josef Liefers.

Also viel Spaß beim Nachlesen!


Die Toten schweigen nicht: Thriller
Die Toten schweigen nicht: Thriller
von Paul Cleave
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HAMMETT UND CHANDLER ZEITGEMÄß - SUPERGUT GELUNGEN, 3. August 2011
Der 3. in Deutschland veröffentlichte Roman von PAUL CLEAVES ist wieder ein großer Wurf!

DIE STORY:

Privatdetektiv THEO TATE läßt im Auftrag eines Anwaltsbüros auf einem Friedhof in Christchurch eine Leiche exhumieren; die Todesursache soll noch einmal überprüft werden. Der Friedhof grenzt an einen See. Während der Ausgrabungsarbeiten steigen vom Grund des Sees ein paar Leichen auf. Leichen die eigentlich in Gräbern des Friedhofs liegen sollten. Nachdem der Sarg der zu exhumierenden Leiche an die Erdoberfläche geschafft worden ist, stiehlt sich urplötzlich der Friedhofswärter, der dabei geholfen hatte, davon. Als man den Sarg öffnet, findet man nicht den erwarteten männlichen Leichnam, sondern die Leiche einer jungen Frau. Für THEO TATE ist klar, alle aufgefundenen Leichen sind Opfer eines Serienmörders geworden. Nachdem THEO TATE den verschwundenen Friedhofswärter wieder aufgespürt hat, erschießt der sich in THEO's Büro. Ein gefundenes Fressen für die Presse: ganz klar, THEO TATE ist der Mörder des Friedhofwärters. Auch die Polizei, in deren Dienst er selbst noch vor 2 Jahren stand, hegt diesen Verdacht. THEO bleibt nichts anderes übrig; er muß den Serienmörder stellen...

FAZIT:

Extraklasse! Einer der besten Kriminalromane/Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Mit THEO TATE ist PAUL CLEAVE ein sehr gelungener Charakter einer - schicksalgebeutelten - sehr verkrachten Existenz und eines "lonesome Riders" im Krimi gelungen! Die Figur überzeugt, tut einem leid, allerdings ohne allzu - gefährlicher - Identifikationsnähe! Wirklich gelungen! Ein Sam Spade oder Philipp Marlowe der Neuzeit. Mich hat das Buch vom Anfang bis zum Ende in den Bann gezogen. Eigentlich verlangt es nach einer Fortsetzung... Doch ist das wohl - nach den bisherigen Büchern des Autors - unwahrscheinlich; alle sind eigenständig und haben ihre eigenen Protagonisten. Ein Grund - ebenso wie die Qualität der vorangegangenen Bücher - dafür, dass man hier einmal einen Autor ungezwungen entdecken kann, ohne ihn unbedingt chronologisch lesen zu müssen. Im Ergebnis ist TESS GERRITSEN in ihrer Einschätzung ("Paul Cleave ist ein Autor, den man genau im Auge behalten sollte") uneingeschränkt beizupflichten!

Also viel Spaß beim Mitfiebern mit THEO TATE!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2011 9:52 PM MEST


Die Stunde des Todes
Die Stunde des Todes
von Paul Cleave
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EINE STORY, WIE SIE FRÜHER VON HITCHCOCK VERFILMT WORDEN WÄRE, 27. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Stunde des Todes (Taschenbuch)
Der zweite Roman von PAUL CLEAVE bestätigt alle Erwartungen, die an diesen Autor nach seinem Debüt geknüpft worden sind.

DIE STORY:

2 Frauen werden ermordet. DI BILL LANDRY ist mit der Aufklärung befaßt. Er ist starker Raucher, an Lungenkrebs erkrankt und hat noch maximal 6 Monate zu leben. LANDRY ist davon überzeugt, dass CHARLIE FELDMAN der Mörder ist. CHARLIE war in der Mordnacht tatsächlich mit den beiden Frauen (Kathy und Luciana) "zusammen". Luciana ist ihm blutüberströmt vor das Auto gelaufen, er konnte gerade noch ausweichen und anhalten. Luciana war offensichtlich von irgendwo geflohen. Sie erzählte CHARLIE, dass Kathy noch gefangen sei. CHARLY sucht daraufhin in dem Wäldchen, aus dem Luciana kam und findet Kathy, gefesselt an einen Baum und davor einen Mann. Er nennt sich CYRIS und bedroht Kathy. Es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden Männern, wobei beide blutüberströmt und verletzt werden. Schließlich tötet CYRIS beide Frauen, in dem er beiden einen Metallpflock in die Brust treibt. Für CHARLIE scheint dies alles eher irreal; er wird schon seit längerem von "Geistern" verfolgt. Als er allerdings realisiert, dass die Polizei und insbesondere LANDRY ihn unweigerlich als den Mörder verdächtigen werden, fährt er zu JO, seiner Exfrau. Er erzählt ihr die Geschichte. Sie glaubt ihm nicht und ruft die Polizei. CHARLIE bleibt nichts anderes übrig. Er knebelt und fesselt JO und begibt sich mit ihr auf die Flucht vor der Polizei und auf die Suche nach CYRIS; seine einzige Chance, seine Unschuld zu beweisen...

FAZIT:

Auch der zweite "Wurf" von PAUL CLEAVE ist absolut bemerkenswert. Wie schon in Der siebte Tod beweist der Autor auch in DIE STUNDE DES TODES, dass er das Zeug dafür hat in der ersten Liga der internationalen Top-Thriller-Autoren mitzumischen. Sein Erzählstil ist knapp und prägnant, ohne jedoch eine ausreichende Zeichnung der Charaktere vermissen zu lassen. Insgesamt eine sehr spannend und temporeich erzählte Geschichte mit einem fulminaten Finale. Weiter so PAUL CLEAVE; man kann auf die folgenden Bücher nur gespannt sein!

Viel Spaß bei dieser Entdeckung!


Ein Rest von Schuld: der 17. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 17)
Ein Rest von Schuld: der 17. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 17)
von Ian Rankin
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ABSCHIED VON JOHN REBUS - EIGENTLICH UNDENKBAR, 22. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
EIN REST VON SCHULD scheint tatsächlich der letzte Roman um und mit JOHN REBUS zu sein. Eigentlich undenkbar; Trauer erfüllt das Herz - vor allem nach diesem Finale!

DIE STORY:

DI JOHN REBUS' letzte Woche vor seiner Pensionierung hat begonnen. Und REBUS hat sich vorgenommen zusammen mit seiner langjährigen Kollegin DS SHIOBHAN CLARKE möglichst noch ein paar "offene" Fälle abzuschließen. Ganz besonders den Fall "BIG GER CAFFERY"; Gangster No. 1 und REBUS' Intimfeind. Aber: in einer dunklen, einsamen Gasse wird eine männliche Leiche gefunden, die übel zugerichtet worden ist. Darum müssen sie sich zuerst kümmern. Bei dem Opfer handelt es sich um TODORORW, einem russischen Dichter, der sich in Schottland auf einer Lesereise befindet. Zeitgleich hält sich eine russische Wirtschaftsdelegation in Edinburgh auf, die von dem Oligarchen ANDROPOW angeführt wird. Schon bald versucht das russische Konsulat die Ermittlungen zu beeinflussen. Nach dessen Auffassung habe es sich eindeutig um einen Raubmord gehandelt. REBUS und CLARKE lassen sich jedoch nicht beirren und finden schon bald heraus, dass sich TODOROW und ANDROPOW kannten. Bei seinen weiteren "einzelgängerischen" Ermittlungen findet REBUS heraus, dass auch "BIG GER" CAFFERTY eine wichtige Rolle spielt. Offensichtlich geht es um Immobiliengeschäfte im großen Stil, an denen auch die größte und einflußreichste Bank Schottlands beteiligt sein soll. Allerdings gerät REBUS hierbei (wieder einmal) in das "Schußfeld" seiner Vorgesetzten, weshalb er kurzer Hand bis zur Pensionierung vom Dienst suspendiert wird. Eine Herausforderung für JOHN REBUS - was soll auch geschehen? REBUS läßt also dessen ungeachtet nicht locker und kommt dabei DI CALUM STONE in die Quere, der zu einer Sondereinheit gehört, die - unter Top Secret - seit Jahren dabei ist, Belastungsmaterial gegen "BIG GER" zu sammeln und kurz davor steht, "BIG GER" endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. REBUS ignoriert aber auch dessen Weisung, die Ermittlungen nicht zu gefährden und sich von CAFFERTY fernzuhalten. Stattdessen trifft er sich auf Wunsch von "BIG GER" eines Nachts mit dem Gangster in einer einsamen Gegend. Kurz nach diesem Meeting wird CAFFERTY bewußtlos mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass REBUS seinen wichtigsten noch "offenen" Fall gewaltsam "abgeschlossen" hat und die Schlinge um seinen Hals zieht sich langsam, aber sicher zu ...

FAZIT:

Zum Abschluß dieser bravourösen Krimi-Reihe noch einmal ein echtes Highlight, das den Abschied umso schwerer macht! Eigentlich unvorstellbar, dass es künftig keinen neuen Fall für DI JOHN REBUS geben wird, mit dem man jetzt ein ganzes Berufsleben über 17 Bücher hinweg mitgefühlt hat. Irgendwie tut sich - im ersten Moment - Leere auf. Zugleich ein Riesenkompliment an IAN RANKIN; unglaublich, wie es dem Autor gelungen ist, eine derart langlebige Reihe derart hochklassiger - und mit kontinuierlichen Steigerungen versehener - Kriminalromane zu schreiben. Zwar hat IAN RANKIN inzwischen eine neue Reihe um MALCOLM FOX (der erste Band: Ein reines Gewissen), einem Polizeibeamten, der in den eigenen Reihen die Arbeit seiner Kollegen zu überprüfen hat, gestartet. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass es vielleicht einmal eine Fortsetzung - oder den Beginn einer neuen Romanserie - geben wird, in der dann DS SIOBHAN CLARKE, zum Schluß JOHN REBUS rechte Hand und Vertraute, die Hauptrolle spielen wird, möglicherweise gelegentlich unterstützt durch den alten Pensionär JOHN REBUS?

Also wer bislang keinen JOHN REBUS gelesen hat, sollte dies sofort nachholen, aber - und das gilt hier mehr denn je - in chronoligischer Reihenfolge! Ich beneide jeden, der dieses Krimi-Erlebnis noch vor sich hat! Also viel Spaß dabei!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2011 6:39 PM MEST


Die Handschrift des Todes: Thriller
Die Handschrift des Todes: Thriller
von John Verdon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EIN ANFANGS SEHR ORIGINELLER PLOT, 20. Juli 2011
Mal wieder ein neuer Autor, ein neuer Krimi und der Start einer neuen Krimi-Reihe? Wohl wahr. Zur Zeit wird der Markt geradezu damit überschwemmt. Den Überblick zu behalten fällt schwer. Auch wenn jede Rezension und Empfehlung nur subjektiv sein kann, ist mein Tipp: man sollte sich mit diesem Autor einmal einlassen.

DIE STORY:

Eines Tages erhält DAVE GURNEY eine Mail von MARK MELLERY. Beide waren früher gemeinsam auf dem College. DAVE GURNEY ist pensionierter Polizeibeamter und für seine erfolgreichen Mordermittlungen bekannt. MARK MELLERY bittet DAVE GURNEY darum, ihn aufsuchen zu dürfen, weil er wegen merkwürdiger Post, die er erhalten hat, zutiefst beunruhigt ist. MARK MELLERY coacht in seinem "zweiten" Leben reiche Geschäftsleute, die eine "spirituelle Erneuerung" erfahren wollen. In seinem ersten Leben, ist er alkoholabhängig durch jede Menge Bars und Kneipen gezogen, ohne sich heute noch genau daran erinnern zu können, was er im Suff alles so getrieben hat. Nun hat er kuriose Post erhalten: bedrohliche Gedichte von einem gewissen - ihm völlig unbekannten - X. Arybdis. Das unheimlichste daran: der Unbekannte forderte in seinem ersten Schreiben MALLERY auf, an eine beliebige Zahl zwischen 1 und 1.000 zu denken. Und genau die Zahl, die MALLERY sich spontan ausgesucht hatte, stand auf einem gesonderten Blatt, das in einem gesonderten verschlossenen Umschlag der Fragestellung beigefügt war. DAVE GURNEYs Neugier ist geweckt. Doch dann wird MARK MELLERY brutal ermordet und DAVE GURNEY dämmert allmählich, dass er es mit einem hochintelligenten Psychopathen zu tun hat, der die ihm intellektuell unterlegene Polizei herausfordert. Das Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dessen furiosen Finale DAVE GURNEY in tödliche Gefahr gerät...

FAZIT:

Eine sehr originelle Geschichte; zumindest, was die Zahlenrätsel anbelangt. Allerdings war für mich gut 200 Seiten vor Ende bereits absehbar, wer der Täter ist. Sieht man einmal von dieser Schwäche ab - die manch einem allerdings schon alles vermiesen könnte - ist DIE HANDSCHRIFT DES TODES ein solider Krimi, der auch mit einem ordentlichen und spannenden Finale endet. Die Story und die Hauptfigur haben mir jedenfalls so gut gefallen, dass ich mir sicherlich auch den Nachfolgeband, Schließe deine Augen: Thriller, der Anfang 2012 erscheinen wird, gönnen werde.

Viel Spaß beim Nachlesen!


Im Namen der Toten: der 16. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 16)
Im Namen der Toten: der 16. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 16)
von Ian Rankin
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen AUFREGUNG RUND UM DEN G8-GIPFEL 2005 IN EDINBURGH, 18. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der 16. John-Rebus-Roman ist (fast natürlich) schon wieder eine Steigerung! IM NAMEN DER TOTEN wurde von manchem Rezensenten sogar als (bisher) bester John-Rebus-Roman angesehen.

DIE STORY:

Juli 2005. London fiebert der Vergabe der Olympischen Spiele 2012 am 06. Juli 2005 entgegen. Im schottischen Edinburgh hingegen laufen die Sicherheitsvorkehrungen für den G8-Gipfel in Auchterarder auf Hochtouren. Die Lage bei der Polizei ist mehr als angespannt. Bei einem Empfang der politischen Prominenz auf der Burg von Edinburgh "stürzt" Ben Webster in den Tod. Webster war die rechte Hand des Außenministers. DI JOHN REBUS wird das Gefühl nicht los, dass jemand nachgeholfen hat. COMMANDER STEELFORTH, Leiter der für den G8-Gipfel zusammengezogenen Sicherheitskräfte, gibt REBUS allerdings unmißverständlich zu verstehen, dass ihn das nichts anzugehen hat und er unerwünscht sei; zu groß ist die Angst, REBUS könnte in dieser angespannten Situation für Ärger sorgen. Parallel dazu ermitteln SIOBHAN CLARKE und JOHN REBUS an der Aufklärung des Mordes an Cyril Colliar. Colliar war für BIG GER CAFFERTY, Gangster No. 1 in Edinburgh, tätig. CAFFERTY hatte ihn eingestellt, nachdem er aus dem Knast entlassen worden war, wo Colliar eine Strafe u.a. auch für ein Sexualdelikt abgesessen hat. Allein deshalb - das "Opfer" tat niemanden so richtig leid - waren die Ermittlungen nicht sonderlich engagiert geführt worden. Nun allerdings entdeckt SIOBHAN CLARKE zufällig an einem verlassenen Ort namens Clootie Well ein Kleidungsstück, das Colliar gehört hat. Clootie Well ist ein Ort, an dem laut Überlieferung Kobolde spuken sollen, denen durch Kleidungsstücke Opfergaben gebracht werden, um sie versöhnlich zu stimmen. Bei einer näheren Untersuchung dieses Ortes werden auch Kleidungsstücke von zwei weiteren Mordopfern gefunden. Allen drei Opfern ist gemein, dass sie erst kurz vor ihrer Ermordung aus der Haft entlassen worden waren und (auch) im Zusammenhang mit einem Sexualdelikt "gesessen" haben; scheinbar die "Handschrift" eines Serienmörders. SIOBHAN und REBUS gehen davon aus, dass die Serie noch nicht zu Ende ist und intensivieren ihre Ermittlungen. Weil Clootie Well allerdings im Sperrgebiet des G8-Gipfels liegt, kommt es zu massiven Problemen mit ihren Vorgesetzten. Weil REBUS es zudem nicht sein lassen kann, sich auch weiter mit dem "Todesfall" Ben Webster zu beschäftigen und sich auch SIOBHAN mit den entsprechenden "Sicherheitskräften" bei der Suche nach einem Polizeibeamten, der bei einer Demo gegen den Gipfel bewußt auf ihre Mutter, die bei der Demo dabei war, mit einem Stock eingeschlagen hat, anlegt, werden beide kurzum suspendiert. Doch da haben die "politisch besorgten" Kreise die Rechnung ohne den Wirt gemacht und SIOPBHAN und REBUS ermitteln nun im "Untergrund" weiter und können schließlich den Serienmörder überführen...

FAZIT:

Sehr spannend und kurzweilig. IM NAMEN DER TOTEN bringt die Stärke dieser Krimi-Reihe geradezu perfekt auf den Punkt: in der heutigen Zeit gibt es nicht mehr nur "schwarz" und "weiß" und auch auf der Seite der "Guten" gibt es genügende mit "Dreck am Stecken"! In diesem Sumpf von Bürokratismus, Korruption und krimineller Unterwanderung ("Big Ger" Cafferty zieht es inzwischen vor nach außen hin auf der "seriösen" Seite zu stehen) führt JOHN REBUS seinen (fast) einsamen Kampf, der - wegen der häufigen Rückschläge und Niederlagen - nur wenig vielversprechend wirkt und einem modernen "Kampf gegen Windmühlen" a la Don Quixote gleicht. SIOBHAN CLARKE an seiner Seite ist spätestens in diesem Buch zu einer gleichwertigen "Kampfgefährtin" geworden und stellt somit zunehmend seinen weiblichen "alter ego" dar.

Eine erstklassige Leseempfehlung, die für die gesamte Reihe uneingeschränkt gilt! Aber auch hier der wichtige Tipp: die Bücher sollten unbedingt in chronoligischer Folge gelesen werden.

Viel Spaß dabei!


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