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rebellyell666 "rebellyell666" (Münster)
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Und dennoch ist es Liebe. Roman
Und dennoch ist es Liebe. Roman
von Jodi Picoult
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein passabler Roman ohne große Entwicklungen..., 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Und dennoch ist es Liebe. Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Inhalt:

Paige lernt den Medizinstudenten Nicholas in dem Schnellrestaurant kennen, als das Leben sie völlig aus der Bahn geworfen hat. Ihre erste große Liebe Jake hat sie verlassen, als sie gemerkt hat, dass das nicht ihre Zukunft ist. Außerdem hat sie sein Kind abgetrieben, weil es viel zu früh war. Mit diesen zerstörten Träumen macht sie sich auf, eine andere Zukunft zu suchen.
Und landet bei Nicholas. Als die beiden ein Kind erwarten, ist Paige sich unsicher, ob sie nicht dieselben Wesenszüge ihrer Mutter geerbt hat. Ihre Mutter Maisie hat sie mit fünf Jahren verlassen und ist nie wiedergekommen.

Meine Meinung:

Im Grunde dreht sich das Buch von Jodi Picoult nur um die Liebe und die Sehnsucht, aus den normalen, zu erwartenden Gesellschaftsformen auszubrechen. Und, um eine Lanze für frischgebackene Mütter zu brechen.

Ich habe es genossen, als ich in das Buch einstieg. Mit ihrer Erzählkraft schafft Picoult es, die Bilder, die Paige zeichnet, zum Leben zu erwecken und der Leser kann sich diese sehr gut vorstellen. Auch das prestigeträchtige Leben von Nicholas und seinen Eltern schildert sie detailliert, so dass man den Druck der Erwartungen, die an Nicholas gestellt werden, förmlich selber spürt.

Zwischenzeitlich schleicht sich beim Lesen dann aber doch ein wenig Langeweile ein. Paige haut ab, um ihre Mutter zu suchen und lässt Nicholas mit Max, ihrem gemeinsamen Sohn allein. Nicholas zeigt keinerlei Verständnis, weil er als angehender Star der Kardiologie Doppelschichten arbeitet und Paige „doch nur ein Kind erziehen soll“.
Paige ist eine Frau, die man als Leser nicht richtig greifen kann. Während Nicholas als Roboter nur die Erwartungen seiner Eltern zu erfüllen versucht und der einzige Konventionsbruch die Hochzeit mit Paige ist, schwebt Paige in einer anderen Sphäre. Im Grunde möchte sie etwas aus ihrem künstlerischen Talent machen, doch als klar ist, dass Nicholas Eltern keinerlei finanzielle Unterstützung mehr für ihren Sohn aufbringen werde, gibt Paige ihre Träume auf, um dies mit zwei Jobs zu tun.
Nicholas selber ist zwar dankbar, doch sobald Paige Fehler macht, scheint er alle Opfer von Paige für ihn zu vergessen und stellt sich gegen sie. Es ist nicht begreiflich, dass Nicholas innerhalb des Buches, das immerhin über 600 Seiten misst, keinerlei charakterliche Verwandlung durchmacht. Auch bei Paige bleibt bis zum Schluss offen, wie es mit ihr weitergeht. Es gibt Autoren, die schaffen es, auf der Hälfte der Seiten mehr Entwicklungen ihrer Charaktere herbeizuführen, leider stecken die von Picoult dauernd in ihren Lebensumständen fest. Es findet kein Ausbrechen statt, nur Umkehren in die Vergangenheit. Während Nicholas sich nur zu helfen weiß, indem er seine Eltern involviert, stolpert auch Paige wieder zurück zu ihren, ohne, dass der Partner überhaupt als zweiter Entscheidungsträger in Betracht gezogen wird. Es herrscht plötzlich viel Egoismus, während eigentlich – schon allein wegen Max – beide in Einklang leben sollten.

Fazit:

Ein nettes Buch nebenbei, es plätschert schön vor sich hin und der Leser muss sich nicht großartig anstrengen, um mitzukommen. Außerdem gibt es nicht so viele Charaktere, als dass man sie nicht auseinanderhalten könnte. Die Kernaussage des Buches bleibt etwas ungesagt, Spekulationen kann sich der Leser selbst erdenken und alles hineininterpretieren, was er gerne hätte. Gerade zum Schluss wird es leider etwas übertrieben „spannend“.


Breed: Roman (Krimi/Thriller)
Breed: Roman (Krimi/Thriller)
von Chase Novak
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unheimlich gutes Buch, 29. März 2013
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Inhalt:

Alex und Leslie Twisden trennen Jahre, als sie sich kennen lernen und doch ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie heiraten und ziehen in das große Anwesen von Alex, in dem Generationen von Twisdens vorher bereits wohnten. Obwohl Alex mehr als wohlhabend ist, es dies nicht der Grund, dass Leslie sich in verliebt. Es ist vielmehr Geborgenheit und das Wissen, angekommen zu sein.
Doch bald zieht die Gewissheit ein, dass die beiden keine gemeinsamen Kinder haben können. Adoption kommt für Alex nicht infrage. Nur sein eigen Fleisch und Blut soll einmal sein Erbe antreten. Als die beiden Bekannte aus einer Selbsthilfegruppe für Paare treffen, die keine Kinder bekommen können, sind sie verblüfft: Die Frau ist hochschwanger! Plötzlich wird der Kinderwunsch zur Obsession. Als Bedingung, dass der Mann den beiden verrät, wo sie sich der erfolgreichen Behandlungsmethode unterziehen können, muss Alex ihn in seiner Kanzlei anstellen… Doch eines Tages ist er nicht mehr da – genau zu der Zeit, als Alex bereits behandelt worden ist. Er beginnt ihn zu suchen und wird nicht fündig. Gleichzeitig verändern sich Alex und Leslie schlagartig…

Meine Meinung:

Dieses Buch zeigt widerliche Obsession, die sich auf Kinder ausbreiten kann, aber nicht in normaler Weise, sondern mit einem gewissen Horroranteil, der sich auf fantasievolle Interpretationen einlässt.

Die Eltern als Monster stehen im Vordergrund, die Kinder als behütetes, menschliches und irdenes im Hintergrund. Es beginnt eine Hetzjagd, wobei man eigentlich weiß, dass Alex und Leslie ihre Kinder lieben. Es ist schon unheimlich, wenn Eltern ihre Kinder so schützen müssen, dass sie sie einsperren.

Anfangs steigt man in das Buch ein, das ein wahres Schmuckstück an Literatur ist – es ist präzise und hochgestochen bis detailliert geschrieben, ohne langweilig oder inhaltslos zu sein. Es ist keine reißerische Literatur, ähnelt aber auch keineswegs den King-Romanen, die sich eher auf Charaktere und deren Wurzeln und Werdegang widmen. Novak ist ein Literat, der es versteht, die Sachverhalte auf den Punkt zu bringen, mit all ihrer Brutalität und Ehrlichkeit. Dabei macht er sich die gesellschaftlichen Meinungen, die in unserer klischeebehafteten Welt gewachsen sind, zu Nutze. Wenn der Lehrer schwul ist, warum ist er dann nicht auch gleich pädophil? So sorgt er für Überlegungen in der Anschauung, die im Grunde niemals gestimmt haben, doch hier direkt aufgeschnappt und von der Schulbehörde geahndet werden.

Die Zwillinge Alice und Adam wissen genau, was mit ihren Eltern nicht stimmt, die Ursache kennen sich jedoch nicht. Und hier sieht man wieder eine Grundaussage, die immer stimmt: Man liebt seine Eltern, egal, wie brutal sie sind. Ob es jedoch tatsächlich Liebe oder nur das Bedürfnis nach Normalität, Geborgen- und Sicherheit ist, kann man nicht beurteilen. Bis zum Schluss lieben die beiden ihre Eltern, versuchen, sie zu verstehen, etwas gegen deren anormales Verhalten und Wesenszüge zu tun. Es ist ein rigoroser Kampf, der auf den letzten Seiten entsteht und er endet in einem Feuerwerk, einem Höhepunkt, so dass das Buch nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Fazit: Ein Lesetipp, der dann und wann mal hätte inne halten sollen und etwas schnell losläuft, so dass der Leser manchmal Mühe hat, hinterher zu kommen. Dennoch fesselt er ganz stark und zeigt die Liebe der Familienbande und deren Probleme, die sie zu bekämpfen versuchen. Chase Novak, ein Literat und großer Erzähler der Horrorkunst.


Philips HD7863/60 Senseo Quadrante - System für Kaffeepads (1-2 Tassen frischen Kaffees in 30 Sekunden mit nur einem Knopfdruck, XL Wassertank , 1450 Watt)  Klavierlack schwarz
Philips HD7863/60 Senseo Quadrante - System für Kaffeepads (1-2 Tassen frischen Kaffees in 30 Sekunden mit nur einem Knopfdruck, XL Wassertank , 1450 Watt) Klavierlack schwarz
Preis: EUR 72,51

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaffeegenuss auf höchstem Senseo-Niveau, 12. März 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Aussehen/Form:

Die Senseo Quadrante ist Senseokaffeemaschine der etwas anderen Form: Anstatt ordentlich ausgefeilter Rundungen präsentiert sich die Quadrante wie der Name schon sagt - quadratisch, praktisch und gut. Besonders, dass der Wassertank an der Seite angebracht ist, beweist, dass Senseo sich im Handling Gedanken gemacht hat. Statt, dass man den Tank umständlich aus der hinteren Vorrichtung nehmen muss, kann man diesen ganz bequem aus der Seite heben, befüllen und mittels Kippmodus wieder einsetzen (überhaupt nicht schwer! :)).

Kaffeegenuss auf Knopfdruck:

Leise ist sie, die Senseo. Besonders fällt bei längerem Benutzen der runden Senseokaffeemaschinen auf, dass diese mit der Zeit immer lauten werden und ein "röhrendes" Geräusch machen. Außerdem ist der Wassertank gerne mal mit der Zeit undicht. Bei der Quadrante hat man dieses Problem gar nicht und vor allem ist es schön, dass man den Kaffee mittels leisem Kopfdruck, der mehr als ruhiges Hintergrundgeräusch wahrzunehmen ist, genießen kann.
Der Padhalter ist schön eingefügt: Indem man den oberen Hebel nach oben zieht, kommt dieser zum Vorschein, so fügt er sich mal eben in den "Deckel" de Quadrante ein. Dies ist zwar vorher schon bei den runden Maschinen der Fall gewesen, doch hier ist das Pad quasi eingebettet und es sieht einfach gut aus, dass die ganze Knopf-/Bedienleiste nach oben "verfrachtet" worden ist. Üblicherweise hat diese Maschine natürlich auch die Anzeige, wenn mal wieder entkalkt werden muss.

Fazit:

Diese Senseo bietet zwar nicht den Komfort für Milchschaum, muss sie aber auch nicht. In ihrer quadratisch schicken Form passt sie sich jeder Ecke direkt an - und vor allem, wenn man sie in eine Ecke stellt, muss man nicht umständlich den Wassertank herausnehmen, weil er sich seitlich befindet. Super Idee und Senseo mal ganz anders!


Braun Silk-épil 7 7951 SkinSpa - kabelloser Wet & Dry Epilierer (mit 4 Aufsätzen & Peelingbürste)
Braun Silk-épil 7 7951 SkinSpa - kabelloser Wet & Dry Epilierer (mit 4 Aufsätzen & Peelingbürste)
Preis: EUR 101,50

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Epilierer mit viel Schnickschnack, 12. März 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Form/Aussehen: Der Silk-épil ist auf den ersten Blick für Frauen gemacht. Er glitzert dezent und wurde in weiß/violett hergestelt. So weit, so gut. Die Farbe ist ja auch nicht das Entscheidende, vielmehr die Funktionen und wie diese in der Anwendung sind.

Beine: Eigentlich wie gehabt. Der Silk-épil epiliert die Beine gründlich. Mittels eines Lichts sieht man auch noch kleinste Härchen. In jedem Fall hilfreich! Dennoch blendet das Licht auch mal gerne und kann leider nicht heruntergedreht werden. Allgemein ist der Ein/Aus-Schalter des Geräts eher hinderlich, weil es sich mit einem Drehen anmachen lässt. Ein einfacher Knopf hätte es auch getan. Da man das Drehen nicht unbedingt gewohnt ist, habe ich immer mal wieder damit zu kämpfen. Durch das Licht hat man nicht unbedingt die Garantie einer gründlicheren Rasur, dennoch ist es so, dass der Silk-épil nicht weniger ordentlich seine Arbeit tut. Alles in allem nicht zu beanstanden, aber auch nicht herausragend.

Achseln: Tut immer noch weh. Ich habe den Aufsatz für die Achseln benutzt und muss sagen, dass sich dieses Epilieren im Vergleich zu meinem vorherigen Epilierer (der wahrlich nicht alt ist) nicht großartig verändert hat. Schonender ist es nicht, es blutet auch immer noch, wenn die Härchen mit einem Ruck aus der Haut gezogen werden. Aus diesem Grund greife ich ab und an doch noch auf den Rasierer zurück. Also keine große Anwendungsänderung und kein Epilieren, was der Silk-épil besser macht.

Gesicht: Tut ebenfalls weh, obwohl man einen bestimmten Aufsatz benutzt. Ich habe es sein lassen. Konkret hat man ja immer diesen Flaum über der Oberlippe. Kein richtiger Bart, aber doch bei dunklen Haartypen immer gefährlich nah dran. Für die, die selbst die nach der Rasur enstehenden, dunklen, angedeuteten Härchen nicht mögen, ist ein Epilieren sicherlich von Vorteil. Dennoch: Wenn ich einmal denke, ich würde die Härchen gerne weghaben (ist eher selten der Fall), rasiere ich lieber. Geht schneller und ziept nicht so unangenehm.
Diese Funktion ist somit ebenfalls keine Daueranwendung bei mir und wird es auch nicht werden.

Bikinizone: AUA! Zuerst habe ich es etwas missverstanden und direkt im Intimbereich angewendet. Weil ich immer schon Probleme bei der Rasur der Härchen habe und der Intimbereich grundsätzlich zwei Tage benötigt, um sich davon wieder zu erholen. Ein Epilieren wäre eigentlich die ideale Lösung: Ist zwar einige Zeit rot, normalisiert sich aber auch wieder und der Bereich ist schön glatt und ansehnlich. PUSTEKUCHEN! Es tut an allen Stellen nur weh und verursacht kurzzeitig auch ein Schwindelgefühl, so dass man denkt, man müsse sich vor Schmerzen gleich noch übergeben... Zumindest ging es mir so. Selbst der spezielle Aufsatz beseitigt die Schmerzen nicht...... Werde ich mich für den Strandurlaub mal wieder einen Rasierer zulegen müssen...

Fazit:

Warum ich drei Sterne gebe? Als grundsätzlicher Epilierer für die Beine ist der Silk-épil doch sehr praktisch; auch das Licht, obwohl es doch gerne etwas angenehmer weiß und nicht so blendend sein könnte. Für die anderen Anwendungen ist er zwar geeignet, hat mir aber keinen großen "Schmerz ist weniger"-Vorteil gebracht. Sicherlich werde ich ihn für die Achseln in regelmäßigem Abstand anwenden, dennoch ist auch hier kein Fortschritt in Sachen Epilieren zu kennen.
Alles in allem ist der Braun Silk-épil 7 ein durchschnittlicher Epilierer und kann für die Beine und Achseln sehr gut bis gut angewendet werden.
Was ich noch nicht getestet habe, ist die Sonic Peeling Bürste, weil ich dafür noch keinen Grund sah und den Rasierer-/Trimmeraufsatz (hierfür sehe ich gar keinen konkreten Grund!).


Fackelmann 42644 Bratform mit Grill, 40x32 cm
Fackelmann 42644 Bratform mit Grill, 40x32 cm

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großzügige Auflaufform, 12. März 2013
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Diese Auflaufform ist mehr als großzügig. Zunächst wusste ich nicht so recht, ob ich überhaupt je dazu komme, für mehrere Personen als für mich alleine zu kochen.

Die ersten Auflaufversuche mit dieser Form überzeugten mich, öfter welche zu machen: Der hohe Rand sorgt dafür, das nichts überläuft und durch die eckige Form mit abgerundeteten Kanten kann man das Gericht beim Servieren ordentlich portionieren, ohne, dass jemand zu kurz kommt. Zudem lassen diese sich ordentlich aus der Form lösen.

Rein optisch passt diese Auflaufform in jede Küche: Zeitlos und stilvoll in Edelstahl gehalten ist die Form ein schlichtes Arbeitsgerät.

Fazit: Ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis hält, was es verspricht.


Die Frauen, die er kannte: Ein Fall für Sebastian Bergman
Die Frauen, die er kannte: Ein Fall für Sebastian Bergman
von Michael Hjorth
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als sein Vorgänger - Spannung bis zum Schluss!, 10. März 2013
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Inhalt:

Im zweiten Teil um den Psychologen Sebastian Bergman, ein unangenehmer, besserwisserischer und arroganter Zeitgenosse, geht es um den Mord an jungen Frauen, denen brutal nach der Vergewaltigung die Kehle durchgeschnitten wird. Schon bald ist klar, warum die Frauen umgebracht werden: Ein Trittbrettfahrer imitiert die Morde von Edward Hinde, ein hochintelligenter Serienmörder, der seit Jahren in Haft sitzt und keine Chance mehr bekommen wird, sich zu rehabilitieren beziehungsweise das Tageslicht auf längere Zeit als einen halbstündigen Hofgang zu sehen. Es muss eine Verbindung zum Gefängnis geben, die es in der Außenwelt ermöglicht, solche Morde zu begehen.
Torkel, der Chef der Reichsmordkommission, wird sofort informiert. Zusammen mit seinem Team, bestehend aus Vanja, Billy und Ursula macht er sich daran, die Morde aufzuklären. Bis er erkennt, dass mal wieder alles nur vom Wissen einer Person abhängt…

Meine Meinung:

Das Autorenduo Horth und Rosenfeldt übertrifft sich noch einmal im Zweitling um Sebastian Bergman. Es geht auf perfide Stalkerqualitäten von Bergman ein, der nicht loslassen kann. Einst hatte er seine Tochter und Ehefrau bei einem Tsunami verloren, klammert sich Bergman nun an den neuen Fall der Reichsmordkommission.
Und das aus gutem Grund: Er hatte damals Hinde überführt und dafür gesorgt, dass er keine weiteren Frauen umbringen kann.

Sebastian macht eine Wandlung in „Die Frauen, die erkannte“ durch. Er wird langsam wieder freundlicher, zuvorkommender und spürt, dass Harmonie in sein Leben einzieht. Er geht nicht mehr ziellos durch die Gegend und gabelt Frauen auf, nur, um ihnen nach einer gemeinsamen Nacht zu verstehen zu geben, dass es auf jeden Fall keine zweite geben wird.

Auch Billy erkennt, dass er vorher mehr Befehlsempfänger von Vanja, seiner Kollegin war. Doch damit ist Schluss, als er von seiner Freundin My, einer Lebensberaterin, zurechtgerückt wird: Er kann mehr als nur Daten herausfinden oder einfache Recherchearbeit. Und so kommt es auch, dass Billy aus dem Team hinaustritt und mehr als einmal den richtigen Schluss zieht. Nur leider bekommt er meines Erachtens nicht einmal eine richtige Anerkennung während des Romans. Sebastian aber stellt anerkennend fest, dass Billy sich wohl noch als Polizist bewähren wird.

Vanja ist Sebastian seit jeher negativ gegenüber eingestellt. Anfangs noch Fan von ihm, erkennt sie schnell, dass er ein arroganter Nichtsnutz geworden ist, der längst nicht mehr an seine brillanten Ermittlerzeiten anknüpfen kann. Doch Sebastian möchte im Grunde alles Gute für sie und sie beschützen. Doch Vanja hat ihren eigenen Kopf, auch, wenn es darum geht, wie sie Billys neue Qualitäten bremsen kann. Sie macht ihm einfach klar, dass sie die bessere Polizistin ist und sagt ihm das auch geradeheraus. Auch nach dem zweiten Buch finde ich Vanja immer noch etwas barsch und nicht gerade liebevoll. Sie überrumpelt die Menschen in ihrem Umkreis schnell mit ihrer Laune und denkt vorher nicht schnell genug über die auslösende Reaktion, die folgen kann, nach. Wieso sie also die Bessere der beiden ist, will mir auch am Ende, nach der Lösung des Falls, nicht ganz klar sein, weil dieser mehr mit einem Trick als mit Verstand gelöst wird.

Natürlich bekommt Sebastian am Ende seinen großen Auftritt und sorgt für ein großes Spektakel, aber auch ein herzliche Versöhnung.

Fazit:

Alles in allem ist der zweite Teil um Bergman wie sein Vorgänger ein Pageturner, der noch besser ist als „Der Mann, der kein Mörder war“. In jedem Fall kann man ich also auf den dritten Teil um Sebastian Bergman und die Reichsmordkommission freuen. Schön ist vor allem, dass die Charaktere immer wieder eine kleine, merkbare Entwicklung durchmachen, die zum Fortgang der Geschichte beitragen.


BETA
BETA
von Rachel Cohn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Serienauftakt, schlüssig erzählte Dystopie, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: BETA (Gebundene Ausgabe)
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Inhalt:

Elysia ist ein Klon - sie hat das Leben ihrer First übernommen. Und nun wird sie verkauft: An die Familie eines reichen Mannes, den alle nur den "Govenor" nennen. Als die Frau des Govenors Elysia als Teen Beta in einem Laden kauft, weiß sie noch nicht, was hinter der Fassade eines Klons stecken kann. Und auch Elysia ist überrascht, als sie plötzlich Schokolade schmecken und die einprogrammierten Sätze fühlen kann...

Meine Meinung:

Rachel Cohn eröffnet ihre Serie mit einem schlüssigen Auftakt. Mir hat das Zusammenspiel der Charaktere sehr gut gefallen und auch der Aufbruch der Klone in die Selbständigkeit ist sehr gut dargestellt. Nicht zu übertrieben lenkt sie den Leser in die Wiederstandsgesellschaft der Klone, die wirklich fühlen können und wissen, was gut und schlecht ist.

Elysia lebt auf der Insel Demesne, wo alles scheinbar perfekt ist. Selbst die Luft und das Wasser werden so aufbereitet, dass die Leute automatisch in eine Lethargie verfallen und sich nur noch auf Shopping, Freunde treffen und Faulenzen konzentrieren können. Aus diesem Grund wurden die Klone dafür abgestellt, den Menschen alles von den Augen abzulesen. Ein Tattoo auf der einen Gesichtshälfte stellt jeweils die Blume/Pflanze dar, die wiederum den Rang/die Tätigkeit des Klons widerspiegelt. Elysia hat "Glück": Sie darf eigentlich machen, was sie möchte und ein Teenager sein. Ihre Aufgabe ist es, zu gefallen und ihre Besitzer zu unterhalten. Unter anderem die junge Liesel und den Jungen Ivan, der ebenfalls in Elysias Alter ist, die Kinder von der Frau, die sie ab jetzt Mutter nennen soll und dem Govenor. Liesel ist recht einfach zu bespaßen, dabei muss man sie gelegentlich vor dem perversen Govenor schützen. Ivan hingegen muss fürs Militär trainieren, was Elysia nur gerne übernimmt, denn sie ist erstaunlich sportlich und vor allem Wasser ihr Element. Ihre "Mutter" hingegen beschäftigt sich am liebsten im Club mit ihren falschen Freundinnen.

Als Elysia Tahir kennen lernt, weiß sie wirklich, dass sie fühlen, schmecken und selber denken kann. Sie erlebt zum ersten Mal, was es heißt, verliebt zu sein. Aber da ist auch immer der Schatten ihrer First, der sie zu einer vergangen Liebe aus ihrem ersten Leben lenkt. Natürlich haben wir hier wieder das klassische Twilight-Beispiel: Zwei Jungen scheinen um die Liebe von Elysia zu buhlen. Doch es ist weder platt erzählt noch bis zum Ende. Es ist lediglich angerissen und kein Grund, die Augen zu verdrehen.

Das Buch selber erinnert mich stark an Die Insel, einen Film, den ich immer sehr gerne schaue. Dort ist hingegen noch perverser: Klone zu erstellen, um ein Ersatzlager an Organen etc. zu haben. Elysia ist ein reproduzierter Körper einer Toten; sie hat permanent Angst, getötet zu werden, weil sie "defekt" ist. Das heißt, weil sie nicht mehr das tut, was ihre Besitzer ihr befehlen. Und da ist sie natürlich sehr nah dran... Und das Harte: Selbst wenn sie jemand töten und wegschaffen würde, interessiert es die Menschen bzw. Übrigen nicht. Ein Fleck muss nun einmal weggewischt werden.

Elysia ist ein starker Charaker: Sie ist schlau und mutig, um einen Widerstand in folgenden Bänden anzuzetteln und durchzuziehen. Und genau darauf freue ich mich! Endlich eine kluge und durchdachte Dystopie!


Die Landkarte der Liebe: Roman
Die Landkarte der Liebe: Roman
von Lucy Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der eigenen Schwester..., 3. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Landkarte der Liebe: Roman (Taschenbuch)
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Inhalt:

Als Katie von dem Tod ihrer Schwester Mia erfährt, ist sie erst einmal am Boden zerstört. Die Seeschwestern gibt es nicht mehr. Doch Katie gibt nicht auf, als sie Mias Reisetagebuch entdeckt. Ihre Neugier ist geweckt: Warum ist Mia tödlich von einer Klippe gestürtzt? Sie kann nicht glauben, dass sich die lebensfrohe Mia umgebracht hat...

Inhalt:

Die Geschichte ist im Grunde eine sehr interessante. Anstatt den Leser, wie es immer beliebter wird, in ein altes Cottage/Landhause/eine alte Villa zu schicken und eine wirklich alte Familiengeschichte hervorzukramen, schickt uns die Autorin auf eine Reise zu salzigen Meeren, Straßen mit unvorstellbarer Steigung und Hostels, die ihren Preis nicht wert sind.

Katie ist eigentlich eine ordnungsliebende Frau, die ihren Verlobten über alles liebt. Da hört die Geschichte natürlich nicht auf. Plötzlich steht sie vor der Wahl, alles hinter sich zu lassen und die letzten Monate ihrer Schwester genau nach zu verfolgen, indem sie genau die Orte, Hostels, Restaurants wie Mia besucht.

Leider wird die Story irgendwann komplett konfus. Man kann es wohl ab dem Zeitpunkt sehen, als Katie, genau wie Mia zuvor, ihren Vater besucht. Die Familie spielt also doch eine Rolle und keine kleine. Zweifel durchziehen plötzlich an jeder Stelle das Buch. Irgendwann lernt Katie Noah kennen; Noah, den Mia wohl geliebt hat, der sie aber nie an sich richtig heran gelassen hat. Eine Spirale, die sich langsam enger zieht.

Dieses Buch ist landschaftlich schön erzählt, aber charakterlich ein völlig schräges, überdrehtes und vor Geheimnissen und verpassten Chancen und Lügen vollgepacktes Buch.

Fazit: Am Ende gewinnt der Leser den Eindruck eines überflüssigen Todes, den Mia gestorben ist. Außerdem ist Katie eher ein Aufkleber eines Charakters, den man aus einem Buch abgezogen und in dieses gesteckt hat. Sehr schade!


Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman
Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman
von Julie Kibler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Ein ernsthafter, aber leidenschaftlicher Roman, 3. Februar 2013
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Inhalt:

Zwei Frauen, die mit dem Auto unterwegs sind, aber nur eine kennt das Ziel: Isabell, die ihre Friseurin Dorrie durch das halbe Land mit ihr reisen lässt, um jemandem auf Wiedersehen zu sagen.
Doch was passiert auf der Fahrt? Man erfährt, dass das Leben plötzlich passiert und sich die Liebe immer einen Weg suchen kann...

Meine Meinung:

Dieses Buch zeigt wieder einmal die Kluft. Die große Kluft, die bis heute noch der Unterschied der Hautfarben, der Herkunft, der Hintergründe hervorruft.

Isabell ist weiß; ihre Familie hat schwarze Hausangestellte, unter anderem arbeitet der Sohn eines dieser Hausangestellten immer wieder neben der Schule bei ihrer Familie. Robert scheint anders zu sein. Vielleicht liegt es aber auch an dem verbotenen Gefühl, einen Farbigen als Freund zu haben.
Isabell merkt schnell, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt, doch die Grenzen werden ihr dann auch erst bewusst. Die unterschiedlichen Wohngegenden, die Ausgangssperre, die verschiedenen Kirchen...

Dorrie hat kein Vertrauen mehr in die Liebe; ihr neues Date scheint zu perfekt, um wahr zu sein. Zwischendurch kämpft sie in der Selbständigkeit als Besitzerin eines Friseursalons ums Überleben. Als dieser dann auch noch überfallen wird, ist sie am Boden zerstört.

Dieses Buch zeigt einem mal wieder, etwas einfacher und weniger ausbreitend, was wirklich Gesetz war und ausschweifend, was den Leser ermüdet, wie tief die Felsspalte gegenüber Fremden ist. Es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass auch heute diese Kluft noch besteht. Natürlich sind die Gesetze aufgewacht, geändert worden und sehen keine Rassentrennung mehr vor. Dennoch greift dieses Buch die Unterschiede noch einmal auf. Heiraten ist ebenso schwierig wie in derselben Straße wohnen zu können.

In einer eindringlichen Geschichte zeigt die Autorin, dass man früher als auch heute über alle Grenzen hinweg miteinander befreundet sein kann. Vor allem, wenn sich die Grenzen nur im Kopf des Gegenüber befinden.
Auch eindringllich zeigt dieses Buch, das nicht alles einfach wegzureden ist, nicht alles wegzuschreiben, gut zu reden oder zu vertuschen ist. Es ist einfach ein Sittenbild der damaligen Zeit, das sich auch teilweise in die heutige übertragen lässt. Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Leidenschaften sind allerdings damals ebenso gleich gewesen wie heute. Menschen und ihre Gefühle ändern sich nicht, sondern übertragen sich nur in die Umstände, in die Zeiten und gewöhnen sich an, richten sich an die unterschiedlichen Charaktere.

Fazit: Ein unbedingter Lesetipp, den man nicht aus der Hand legt. Und wenn doch, dann ist es schon zu Ende und man weint.


Ultrasport Sport und Laufschuh Modell 1,10065, Damen Sportschuhe - Outdoor, Pink (White/silver/pink 181), EU 40
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Preis: EUR 39,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bequemer Tragecomfort - in- & outdoor, 26. Januar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe den Schuh sowohl im Fitnessstudio als auch beim Joggen durch die Wälder ausprobiert. Er ist gut geschnitten und bietet auch Platz für meine etwas weiteren Füße. Blasen oder Ähnliches bekommt man in ihnen überhaupt nicht. Außerdem ist es angenehm, in ihnen zu laufen, weil sie den Fuß automatisch abrollen, was beim Joggen immer wichtig ist.

Die Farbe ist zwar nicht unbedingt mein Favorit, aber so pink sind sie ja auch nicht. Man hat auch die Wahl zwischen weißen und pinken Schuhbändern. Wenn meine weißen dann vielleicht mal kaputt gehen, kann ich die pinken immer noch als Ersatz nehmen. :-)

Fazit: Das Preis-/Leistungsverhältnis ist nicht zu toppen. Man bekommt dafür einen bequemen und komfortablen Laufschuh, der lange halten wird (habe ihn jetzt über 4 Wochen getestet und bin immer noch sehr zufrieden!).


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