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rebellyell666 "rebellyell666" (Münster)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Der Löwe: Roman (Krimi/Thriller)
Der Löwe: Roman (Krimi/Thriller)
von Nelson DeMille
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amerika ist so weit weg? Wirklich? ..., 20. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

John Corey hat ihn schon einmal gejagt: Den Löwen alias Asad Khalil = ein Terrorist. Mittels gefälschten, ägyptischen Passes kommt er durch die Einlasskontrolle und betritt schon wieder amerikanischen Boden.
Als Corey mit seiner Frau Kate einen Fallschirmsprung als Auftakt des Urlaubes der beiden absolviert, attackiert Khalil sie mit einem Messer und versucht, ihr die Kehle durchzuschneiden. Dies gelingt ihm nicht ganz, so dass Kate schwer verletzt überlebt. Sie genest im nahe gelegenen Krankenhaus, was unter Verschluss gehalten wird. Was ihr fehlt, ist ihre Dienstwaffe und -handy, mittels dessen Khalil alle Informationen des FBI abrufen kann.

Meine Meinung:

Nelson DeMille hat einen wunderbaren John Corey skizziert: Rauhbeinig und in Cowboy-Manier bekämpft er Verbrecher, die ihm in die Quere kommen; besonders diejenigen, mit denen er noch eine Rechnung offen hat.
Khalil ist auf seinem persönlichen Rachefeldzug auf dem auch die Station 'Corey und Mayfield' (Kates Mädchenname) steht. Ein Katz- und Mausspiel beginnt.

DeMille nimmt viel Bezug auf den 11. September 2001, seitdem es spezielle Anti-Terror-Task-Forces gibt, die verdächtig wirkende Personen beschatten und deren Aufenthaltsdauer und Betätigungen in den USA überwachen. Ein Vabanquespiel, das immer zu einem Terroranschlag ausarten kann.

Corey ist witzig, er führt stets innere Monologe, was bei einem Ich-Erzählstil authentisch und echt herüberkommt. Manchmal wirken diese Bemerkungen, die er innerlich denkt, etwas überzogen; es ist aber wohl seine Art, mit der ständigen Bedrohung, ein 11. September könne sich wiederholen, umzugehen.

Der Thriller ist gut erzählt, weist eine straffe Handlung auf und überdreht sich nicht in ständigen Sitzungen mit Profilern, Psychologen und langen Ermittlersitzungen. Man merkt, dass allein der Rachefeldzug Khalils im Fokus steht.

Am Ende fehlte mir doch etwas Fahrt im Stil DeMilles (was absurd klingt, wenn man über Terror nachdenkt, aber es ist auch absurd, dass man Bücher liest, in denen Menschen brutal abgeschlachtet werden'anderes Thema!), so dass ich leider einen Punkt abziehen muss. Zugutehalten muss ich ihm aber seinen ruhigen, ausgewählten und sensiblen Schreibstil.

Fazit:

Ein gut durchdachtes, auch unabhängig vom ersten Band lesbares Buch, das man als Interessierter an der Arbeit in der Anti-Terror-Task-Force sehr gut lesen kann. Mir hat es noch einmal die Bedrohung von einigen Organisationen klar gemacht, dennoch ist leider der Gedanke geblieben: Amerika ist so weit weg'


Sternenfeuer: Gefährliche Lügen: Roman (PAN)
Sternenfeuer: Gefährliche Lügen: Roman (PAN)
von Amy Kathleen Ryan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster und gut durchdacht - das Schicksal der jungen Waverly macht neugierig!, 20. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

Die junge Waverly ist auf dem Weg zum Planeten New Earth, auf dem die Menschen ihren Frieden finden werden. Als die Welt, so wie wir sie kennen, langsam verfiel, starteten zwei Raumschiffe und brachen zur neuen Welt auf. Waverly ist eines der ersten Kinder, das an der Bord der Emphyrean geboren wurde, als man schon glaubte, das Klima habe für allgemeine Unfruchtbarkeit gesorgt. Dementsprechend ist die Erwartung hoch, dass die Sechzehnjährige ihren Freund und Beinahe-Verlobten Kieran heiratet.
Doch es kommt alles anders: Eines Tages taucht plötzlich das zweite, das Schwesterschiff auf und entert die Emphyrean, um alle Mädchen an Bord zu entführen. Nur die Jungen bleiben übrig. Plötzlich sind diese auf sich allein gestellt, da die Erwachsenen einen erheblichen gesundheitlichen Schaden erlitten haben.
Unterdessen entdecken die Mädchen, warum sie entführt worden sind: Auf dem Schwesternschiff herrscht immer noch Unfruchtbarkeit. Waverly und ihre Altersgenossinnen erhalten einen regelrechten Schock.

Meine Meinung:

Das Buch wird aus beiden Schiffsperspektiven und deren Vorkommnissen geschildert. Dabei gerät man in moralische und seelische Abgründe.
Während die Jungen sich über die Führerschaft streiten, muss Waverly aufpassen, dass ihr keiner die Eizellen stiehlt.

Die Jungen sind plötzlich auf sich allein gestellt: Kieran, der als sicherer Kapitännachfolger gehandelt wurde, merkt, dass ihm immer mehr die Kontrolle verloren geht. In einigen heiklen Situationen ist er überfordert und wird von seinem Widersacher (der ebenfalls für Waverly schwärmt, so ist allgemein bekannt) vom Thron gestoßen und eingekerkert. Die Momente schaukeln sich immer mehr hoch, bis plötzlich Predigten eingeführt werden, die die Hoffnung auf ein Weiterleben in Frieden wecken sollen.

Die Mädchen wissen ebenso wenig, was auf sie zukommt. Als es heißt, sie sollen alle getrennt und in unterschiedliche Familien gesteckt werden, wehrt sich Waverly nicht, da sie ausloten muss, was das Beste für alle ist. Als sie von dem Plan der Frau erfährt, die auf die Kooperation der Mädchen hofft und so ein Leben in Frieden verspricht, die Eizellen der bereits Fruchtbaren 'zu ernten' (ein widerliches Wort!!!) ist sie geschockt. Sie verspricht sich Hilfe von ihrer besten Freundin, die, wie Waverly bereits vermutete, zu feige ist, um sich dem Kampf zu stellen.

Dies sei zunächst zu den Ausgangspunkten gesagt. Die Autorin entwirft hier keine neue Welt ' nur den Weg dahin und die Behelfssituationen, die weiterhin für Nahrung, Bildung, Bewegung, Familienplanung und vor allem anderen Sicherheit bieten sollen. Und dann schlägt die Bombe ins Paradies und lässt die Emphyrean von ihrem Weg abkommen.
Waverly ist nicht dumm und sich der Rolle bewusst, auch, weil die Frau, die die Mädchen entführen lässt, merkt, dass Waverly eine widerständlerische und damit für ihren Plan gefährliche Natur in sich birgt.
Auch weiß Waverly schon zu Anfang, das heiraten nicht alles ist, sondern viel mehr bedeutet, wenn sie in diesen jungen Jahren diesen Schritt tut. Es sei gesagt, dass die unterschiedlichen Religionen der beiden auch im Weg steht: Anhand dieser wurde man entweder für die Emphyrean oder das Schwesternschiff ausgewählt.

Kieran ist ein sehr empfindsamer Junge, der stark polarisiert und den Jungen am Ende wieder Hoffnung schenkt. Es sei gesagt, dass er noch viel zu unerfahren ist, eine Gruppe wilder und um ihre Eltern bangende Jungen zu kontrollieren. Auch vor dem Hintergrund, dass er einen stetigen Widersacher ausschalten muss.

Fazit:

Das Ende ist natürlich ein Cliffhanger. Dennoch ist dieser beispiellos für andere Dystopien: Die Autorin hat eine düstere, alles durchleuchtende Welt in diesen Raumschiffen erschaffen, die keine konkrete Hoffnung auf Besserung auf der neuen Erde verspricht. Vielmehr ist sie mir Zweifeln einhergegangen und hat diese sehr gut gesät, so dass zwei an- bzw. abschließenden Bänden nichts mehr im Wege steht. Sehr gut!


MÉTO Das Haus
MÉTO Das Haus
von Yves Grevet
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Jugendthriller, die dystopische Stränge aufweist, 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: MÉTO Das Haus (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

Méto lebt mit 63 Jungen in einem Haus, in dem ein strenges Regiment herrscht. Morgens müssen die unterschiedlichen Gruppen, die sich in Farben von blau bis violett über rot einteilen aufstehen, in den Unterricht gehen, nur unterbrochen von Essenspausen und Sportübungen, die in regelrechten Wettbewerben abgehalten werden. Zwischen den einzelnen Bissen ihrer Mahlzeit zählen sie stets eine bestimmte Anzahl von Sekunden, bevor sie den nächsten nehmen.
Und wie immer gilt die Regel der Cäsaren, die das Haus überwachen: Wer aus der Reihe tanzt wird bestraft, wer sich gegen das Régime stellt, erst recht und wer sich einfach nicht an die Regeln halten kann, wird mitgenommen und wird von den anderen nie wieder gesehen'

Schreib-/Erzählstil:

Am Ende bleibt doch vieles offen ' gerade das ist sehr gut gewählt, da so das Interesse des Lesers geweckt bleibt und man sich schon auf den nächsten Band freut. Hier möchte ich allerdings nicht zu viel verraten.

Es ist schon ein ausgeklügeltes System, das sich der Autor hier überlegt. Jungen werden mittels Pillen so lange wie möglich klein gehalten, damit sie nicht zu groß werden, und sollte doch das Ereignis eintreten, dass ein Bett aufgrund des zu hohen Gewichts/der Größe bricht, so wird er fortgebracht. Nur wohin und was wird aus ihm?

Genau das fragt sich Méto, dessen bester Freund Marcus eher Angst hat, weggebracht zu werden, als sich der stetig wachsenden Widerstandsformation anzuschließen.
Sehr gut und intelligent ist, dass die Jungen alle einen Namen endend auf -us tragen. Dies ist zwar am Anfang etwas mühselig zu verstehen, dennoch erkennt man so, wie stringent das System immer eine Regel ' selbst bei den Namensfindungen ' aufstellt.
Méto ist keine Ausnahme; im Laufe des Buches wird erwähnt es gäbe noch 'vier oder fünf andere'. Wohl aber ist sein Tun eine Ausnahme, alles zu hinterfragen.

Die Strafen, die sich die Cäsaren, die der Unterscheidung wegen von eins an durchnummeriert sind, ausdenken, sind hart: Zum einen gibt es den Ohrfeigenkreis, in dem jeder fest zuhaut, damit es keinen zweiten geben muss. Zum anderen ' und im Vergleich hierzu ist der Ohrfeigenkreis beinahe harmlos ' muss man bei größeren Vergehen in das Kühlzimmer, in dem sich die Temperatur immer um null Grad Celsius bewegt.

Als Méto begreift, dass es auch eine Welt außerhalb gibt, nimmt er den Kampf auf. Er bleibt sich trotzdem immer selber treu und versucht, das Beste für alle herauszuholen. Mit klugem Kopf erarbeitet er Strategien und kommt hinter einige Verfahren der Cäsaren. Am Ende bleibt aber vieles ungeklärt ' auch, ob Méto wirklich ein Anführer sein kann.

Mein Fazit:

Meine vage Wiedergabe ist nichts im Vergleich zu diesem sehr intelligenten, aufrüttelnden Jungendbuch, das mich stets zu fragen scheint: Was würdest Du tun, wenn Du nichts von der Außenwelt wüsstest und Du weißt, dass Du plötzlich verschwinden kannst, wenn es Dich im Haus zu sehr interessiert? Ich erwarte mit Spannung den zweiten Teil 'Die Insel', der im Oktober 2012 erscheinen wird.


Bierbaum 6066_07 Mako-Satin Bettwäsche Dessin 135 x 200 cm und 80 x 80 cm, türkis
Bierbaum 6066_07 Mako-Satin Bettwäsche Dessin 135 x 200 cm und 80 x 80 cm, türkis

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leichte Bettwäsche mit einem nachlässig gedruckten Design, 20. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Bettwäsche ist sehr leicht und für die kommenden warmen Sommermonate sehr gut geeignet. Sie schmiegt sich an den Körper an - zunächst war ich etwas vorsichtig beim der Stoffbezeichnung "Mako-Satin", da ich Satinbettwäsche nicht favorisiere.

Die Bettwäsche lässt sich sehr gut waschen und ist ein schöner Musterblickfang. Gerade die Details, dass sich das Muster verläuft, kam bei mir sehr gut an.

Schade ist: Das Muster ist doch etwas nachlässig gedruckt, so dass es leicht billig wirken kann. Ich kenne das schon von IKEA-Bettwäsche, die etwas günstiger angeboten wird und demnach mit minderer Qualität aufwartet. Leider entspricht der Musterdruck nicht meinen Erwartungen, die ich aufgrund des Bildes hegte.

Alles in allem durchschnittlich, aber für den Sommer ein qualitativ hochwertiger Stoff.


Spätestens in Sweetwater
Spätestens in Sweetwater
von Ruediger Schache
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine neue Theorie über das Leben nach dem Tod - sehr schnell erzählt..., 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Spätestens in Sweetwater (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

Caleb Brooks' Frau ist seit nunmehr sieben Jahren tot: Sie hatte am Valentinstag einen Autounfall, den sie nicht überlebt hat. Als Caleb einen Artikel für die nächste Ausgabe über den Valentinstag und dessen Ursprung in Vertretung für einen Kollegen schreiben soll, gibt er aufgrund fehlender Inspiration einige Stichwörter bei Google ein. Merkwürdigerweise, taucht das kleine Städtchen Sweetwater nur in Verbindung mit seinem und dem Namen seiner Frau, Abigail auf. Die Seite, auf der er landet, ist aber nicht mehr aktiv.
Irgendwie lässt ihn dieses Mysterium nicht los und so nimmt er sich ein paar Tage frei, um nach Sweetwater zu fahren'

Kurzfazit:

Das Buch beginnt spannend, ist schnell geschrieben und gibt temporeich einen schönen Einblick in eine Liebesgeschichte, die noch nicht zu Ende ist. Dennoch hakt es am Ende, da sich Schache überstürzt zurückzieht und so ein merkwürdiger Abbruch entsteht.

Meine Meinung:

Caleb hat einen geliebten Menschen verloren und findet in Sweetwater einen neuen. So weit kann sich der potentielle Leser diese Geschichte noch selbst zusammenreimen.

Sweetwater erinnert an typische, Klischee behaftete, amerikanische Kleinstädte: Es gibt das Café, das den Treffpunkt des Ortes für alt und jung bildet, einen kleinen, staubigen Buchladen mit einer reizenden, liebenswerten Verkäuferin, eine Tankstelle, die sich von den typischen Ketten abhebt und Glaubenshäuser, in denen die Menschen ihren Religionen nachgehen können.
Dass in dieser Kleinstadt irgendetwas nicht stimmt, bemerkt Caleb sofort und fängt an, Gespräche mit den Bewohnern zu führen. Diese beäugen ihn erst misstrauisch, nehmen ihn dann aber an. Caleb entdeckt, dass die Bewohner von Sweetwater eins verbindet: Sie haben in der Vergangenheit einen geliebten Menschen an den Tod verloren, aber jedes Mal einen neuen kennen gelernt. Beispielsweise hat ein Mann seinen Sohn bei einem Unfall verloren und dann in Sweetwater eine neue Liebe gefunden, aus der ein neues Kind entstanden ist.

Die Auflösung der Geschichte und die Legende um Sweetwater möchte ich hier noch nicht einmal anreißen, da sonst die ganze Spannung, die der Leser im Laufe des Buches erfährt, einen Einbruch erleidet. Es sei gesagt, dass ich dieses Buch für eine gewagte und sehr fantasiereich zusammengereimte Theorie halte, an die sich einige Leute, die wirklich jemanden verloren haben, klammern mögen, für die realistischen Seelen unter uns ist dies aber zu gewagt und schwerlich zu verdauen. Für mich war das Ende zu schnell erzählt und zu nicht ausführlich betrachtet.

Fazit:

Kann man lesen, um eine neue Theorie des Lebens nach dem Tod beziehungsweise einen fantasiereichen Weg zum Happy End kennen zu lernen.


Starters: Roman (Starters-Enders 1)
Starters: Roman (Starters-Enders 1)
von Lissa Price
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Price hält leider nicht durch, was sie verspricht..., 20. März 2012
Inhalt:

Callie hat praktisch alles verloren: Ihre Eltern starben im Sporenkrieg, der in Amerika herrscht und die Bevölkerung von der Außenwelt trennt. Außerdem haben sie und ihr Bruder Tyler das Haus verloren, in dem sie wohnten. Seitdem leben die beiden zusammen mit ihrem Freund Michael auf der Straße und flüchten sich in alte Gebäudekomplexe, deren Zimmer sie behelfsmäßig mit alten Büromöbeln einrichten. Einzige Erinnerung an die Eltern der Geschwister ist ein Hologramm, das sie beliebig abspielen können.
Eine neue Geschäftsidee lockt viele verzweifelte Jugendliche über sechzehn Jahren an, die Geld benötigen: Die Firma Prime Destinations zahlt für die Leihe eines jungen Körpers. Man muss sich lediglich einer Schönheitskur unterziehen, damit man einen Leihenden anlockt. Enders, deren Alter zwischen sechzig und über hundert liegt, zahlen jeden Preis, um wieder jung zu sein'

Kurzfazit:

Ich fand die Leseprobe zu dieser Idee sehr interessant. Es erinnert in Zügen an 'Die Insel', in der Klone von Menschen erstellt werden, die genügend Geld für so ein lebendes 'Ersatzteillager' ausgeben können. Leider ist Starters ab der Mitte ein seichtes, langweiliges, auf den zweiten Teil hinauslaufendes und vorhersehbares Buch geworden.

Meine Meinung:

Der Stil ist nicht sehr ausgereift und anspruchsvoll, wenn man bedenkt, dass Lissa Price Drehbuchautorin ist. Die Welt der reichen wird mit Adjektiven und Worten wie superchic, ultramodern oder dergleichen besetzt. Price funktioniert an vielen Stellen mehr schnell aus ausgewählt, so dass lange Erklärungen auf der Strecke bleiben. Ich hätte mir mehr Beschreibungen der jeweiligen Aufenthaltsorte gewünscht als die knappe Erklärung, wie toll und krass alles plötzlich ist.

Callie lernt natürlich einen Jungen kennen und wie immer in solchen Dystopien ist dieser ihre erste, ernsthafte Romanze. Hinzukommt, dass er Enkel eines Abgeordneten ist und somit privilegiert, auf den besten Veranstaltungen der Gesellschaft zu verkehren. Michael, für den sie am Anfang unbestimmte Gefühle hegt, kehrt sie nun den Rücken und lässt sich die scheue Liebelei fallen.
Ich denke hier kurz an: Panem ' Gale und Peeta. Biss ' Edward und Jacob. Ich denke, alleine diese Vorlagen geben mir vielleicht recht, wenn Price in den zukünftigen Bänden Michael und Blake (so heißt der Enkel) als Konkurrenten auftauchen lässt. Vielleicht trügt mich mein Gefühl aber. Achja: Die Panem- und Biss-Jungen waren willkürlich aufgeführt. Ich bin in keinem Team von den vieren'

Leider reißt das Buch schnell ab. Die Idee von Prime Destinations ist dann auch schnell abgehakt. Mich hätte noch Schicksale anderer Körperspender interessiert von Seiten der Starters, leider erfährt man aber nur die Meinungen der Ender. Price spielt leider viel zu wenig mit ihren Charakteren und lässt auch gerne mal welche fallen.

Überraschungen gibt es selten, bis auf das vorläufige Ende: Plötzlich schwimmt man in Zuckerwatte. Aber lieber selber lesen.

Fazit:

Durschnitt, mehr interessiert mich auch nicht, da mich vorrangig das Körperspenden anlockte. Vielleicht kommt es ja noch in den weiteren Teilen vor, leider hat sich Price aber nicht die Mühe gemacht, mich am Ende zu einem Kauf des zweiten Teils 'Enders' zu bewegen.


Fleuresse 2828 Fb.10 Frottier Handtuch, 50 cm x 100 cm, weiß, 2-er Pack
Fleuresse 2828 Fb.10 Frottier Handtuch, 50 cm x 100 cm, weiß, 2-er Pack
Preis: EUR 12,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön weiß, weich & flauschig, 20. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Handtücher sind absolut schön flauschig und saugfähig. Sie sind mit ihrem neutralen weiß eine schöne Ergänzung für eine farbenfrohe oder strukturierte Badeinrichtung.

Ich benutze die Handtücher auch gerne zum Sport ' es bietet sich gerade zu an, da sie ideal sind, um sich den Schweiß abzuwischen.

Die Handtücher lassen sich sehr gut waschen und sind durch ihre eingearbeiteten Streifenwölbungen abwechslungsreich anzuschauen.


Sanitas SBG 21 Glas-Diagnosewaage
Sanitas SBG 21 Glas-Diagnosewaage
Preis: EUR 25,43

2.0 von 5 Sternen Etwas für Geduldige, die ihre Werte dauerhaft kontrollieren möchten..., 20. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Waage vom Hersteller Sanitas ist ein optisch hochwertiges Produkt, sehr leicht im Gewicht und hat allerlei technische Messungen intus.

Zwar zeigt sie einem das Gewicht an, dennoch bin ich nicht ganz so zufrieden mit ihr, wie ich es dachte. Durch etwas stärkeres Antippen springt die Waage auf die Anzeige 0.00, leider nicht immer. Gerne vertut sie sich, wie man meinen kann, und springt auch gerne mal auf irgendeine Kiloanzeige, obwohl man noch gar nicht auf ihr steht. Dann geht sie einfach aus und man muss erneut antippen. Wirklich nervig, bis man dann sein Gewicht angezeigt bekommt.

Die Einstellung, um seinen BMI und Körperfett usw. ermitteln zu können, ist nicht gerade ausgereift. Ich bin zunächst der Anleitung gefolgt und habe meine Werte eingestellt. Unnötig finde ich mal wieder, dass die Waage gerne schnell ausgeht, so dass ich meinem Aktivgrad erst nachlesen musste und sich die Waage in der Zeit ausstellte. Konnte ich also wieder von vorne beginnen ' danke auch'

Als ich auf der Waage schlussendlich mit meinen eingestellten USER-Daten stand, maß sie endlich brav ' aber auch nur, wenn man korrekt antippt und sie zunächst alle Felder als 0.00 hinterlegt und sich dann die Daten zieht' ' und zeigte ERR'für ERROR. Ich bedankte mich wieder bei der Waage und war knapp davor, das Teil aus dem Fenster zu schmeißen. Ehrlich, ungeduldige Menschen haben ihr Spaß mit dem Ding.

Gut, ich habe dann doch meine Fußsohlen angefeuchtet und bin dann noch einmal unter Angabe meiner USER-Daten auf die Waage gestiegen. Und siehe da! Es funktionierte. Okay, die Waage ist immer noch gemein zu mir und durch die vielen Anzeigen wird sie nicht netter, aber immerhin'

Die Beschwerde über die kurze Anzeige kann ich nur teilweise nachvollziehen. Natürlich weiß man am Anfang vielleicht nur auf Anhieb, was alle Werte bedeuten, anhand von mehrmaligen Messungen und zu Rate ziehen der Anleitung kann man sich aber relativ schnell entschlüsseln, was man für Werte hat. Die Waage zeigt die Werte im Wechsel mehrmals an, so dass man sich ' man kann von der Waage hinuntersteigen und sich nach vorne beugen, um die Werte abzulesen ' leicht alles anschauen kann.

Aber ganz ehrlich! Ich sehe meinen Körper doch im Spiegel, ich kenne doch meine Ernährung und weiß, was gut für mich ist. Was will ich also mit so einer Waage, wenn ich nicht ernsthaft etwas tun will? Vielleicht erhebt sich die Waage jetzt als Mahnmal gegenüber dem ein oder anderen Benutzer' wer weiß. Mir ist unsere 'alte' Waage deutlich lieber. Sie zeigt mir ' klatsch ' was ich wiege und nervt mich nicht mit meinem BMI oder wie viele Kalorien ich essen darf oder nicht.

Fazit: Die Waage, die vielen verhasst ist, kann man jetzt dank dieser Sanitas-Ausführung noch mehr hassen. Für alle anderen, die wirklich etwas erreichen oder halten möchten, ist dieses Produkt eine gute Sache. Ich bin eher zwiegespalten'


Das geheime Prinzip der Liebe (Literatur-Literatur)
Das geheime Prinzip der Liebe (Literatur-Literatur)
von Hélène Grémillon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas übertrieben..., 16. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

Als die junge Annie von dem Kinderwunsch der wohlhabenden Madame M. erfährt, gerät sie in eine fein gestrickte Falle: Madame M. kann selber keine Kinder bekommen ' sie sei 'steril', wie sie es ausdrückt. Annie schlägt ihr vor, ein Kind auszutragen und es dann in Madame M.'s Obhut zu geben. Die junge Frau möchte selber keine Kinder, Madame M. schlägt ihr im Gegenzug vor, die Kinderprämie, die in diesen Zeiten des Krieges angeboten wird, vollständig an Annie weiterzugeben. Wir schreiben das Jahr 1939, kurz vor Ausbruch des Krieges und Einmarschierung der Deutschen in Frankreich.
Heute: Camille erhält in Abständen immer wieder Briefe eines ihr fremden Louis, der ihr in Bruchstücken die Geschichte zwischen Annie und Madame M. erzählt. Zentraler Mittelpunkt ist das Kind und die Frage, wo es schlussendlich aufgewachsen ist. Camille ahnt noch nicht, wie sehr diese Briefe, die sie für einen Roman hält ' sie ist Lektorin ' ihr Leben beeinflussen werden.

Kurzer Ersteindruck:

Die Autorin fängt gradlinig an: Zwischen den kursiv und gerade gedruckten Kapiteln wird man zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer wieder mit Geheimnissen konfrontiert. Leider verstrickt sie sich am Ende in viele konfuse und ausartende Schilderungen, die dieses Buch zu einem einzigen Psychodrama werden lassen.

Meine Meinung:

Das Buch wird als Bestseller gefeiert, für mich handelt es sich leider nur um mittelmäßige Schilderungen verzwickter Beziehungen im Jahre 1939 und in der heutigen Zeit.
Vielleicht möchte uns die Autorin mit diesem Buch sagen, dass sich am Prinzip der Liebe, wie das Buch so schön heißt, nichts geändert hat. Außerdem: Was ist denn nun das Prinzip? Dass man immer etwas oder jemanden hinter sich lässt beziehungsweise verliert oder man auch leicht auf der Strecke bleiben kann? Ganz schön verzwickter, pseudopsychologischer Titel, der wohl die Verkaufszahlen pushen soll.

Der Grundgedanke, ein Kind, dessen Herkunft nicht ganz geklärt ist, in den Vordergrund zu stellen, ist gut gewählt. Dennoch hapert es irgendwann an der Umsetzung, da der Ehemann mit Annie schlafen soll, damit auch alles 'in der Familie bleibt' (so würde ich es leger ausdrücken). Doch dieser teilt Madame M. immer wieder mit, Annie werde einfach nicht schwanger. Annie insistiert, 'es weiterhin zu versuchen', worauf Madame M. beharrt. Dann nimmt das Elend seinen Lauf ' Madame M. wird immer verrückter bis sie das Kind in den Händen hält.

Ich habe bis zum Schluss eine Vermutung gehabt, wie dieses Kind wirklich entstanden ist, leider wurde dies nicht ganz aufgelöst. Ich denke, man erkennt diesen vermutlichen Zusammenhang nur, wenn man sich genau auf die abgehackten Episoden des Lebens zwischen den Personen konzentriert.

Fazit:

Für mich ist dieses Buch nicht ganz ausgereift, am Ende überstürzt sich die Autorin in der Auflösung und gibt Camille keine richtige Chance mehr, zu atmen. Mir etwas zu weit hergeholt, wenn man mal den Vergleich zu einem Thriller wagen darf, in dem die Auflösung dem Leser verzwickt und vertrackt erscheint. Hier würde man auch nicht blindlings alles für bare Münze nehmen. Madame M. erschien mir etwas bekloppt, wenn man das noch salopp hinzufügen darf.


Die Schmetterlingsinsel
Die Schmetterlingsinsel
von Corina Bomann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schmetterlingsinsel (Taschenbuch)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Inhalt:

Diana Wagenbach ist mit ihrem Leben an einem Tiefpunkt angelangt: Beruflich hat sie alles richtig gemacht, doch ihr Mann Philipp hat sie betrogen. Als sie dann auch noch ein Anruf aus England erreicht, in dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großtante Emmely einen Schlaganfall hatte, fasst sie den Entschluss, vorüber gehend auszusteigen und nach England zu reisen.
Dort erwartet sie eine schwache Großtante, die sie darum bittet, einem alten Familiengeheimnis auf die Spur zu gehen. Diana nimmt diese Aufgabe halbherzig an, entdeckt aber bald Verbindungen zu einer alten Teeplantage auf Sri Lanka'

Erster Eindruck:

Die Autorin nimmt sich die Freiheit, an drei Orten gleichzeitig zu sein und dann auch noch den Indischen Ozean zu durchschiffen. Ein wahres Feuerwerk an interessanten Eindrücken einer gut durchdachten Familiengeschichte, die wie immer auf einer verbotenen Liebe fußt.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt im Berlin des Jahres 2008, sprich in unserer Zeit, und führt uns zu einer kaputten Ehe, in dem der Ehemann gerne Abwechslung ins Bett ließ. Diana Wagenbach ist eine sehr pragmatische Frau, die Listen für die Besorgungen des Tages erstellt und sich lieber mit wasserdichten Rechtsfällen beschäftigt, als sich etwas gehen zu lassen. So wirkt es auf den ersten Blick, auf den zweiten erkennt man die verzweifelte Diana, die sich nach ein wenig mehr Leidenschaft und Abenteuern in ihrem Leben sehnt.

So greift das Schicksal ein und führt sie in das England im Jahre 2008. Auf dem Anwesen ihrer Großtante herrscht derzeit nur noch Mr. Green, der Butler der Familie, der heimlich instruiert ist, Diana ein wenig mit dem Familiengeheimnis zu helfen. Diana entdeckt einen alten Reiseführer Sri Lankas, einen Schal mit einem indischen Paisleymuster und zieht den Vergleich zu einem Teeblatt.

Schon bald befindet sich der Leser auch in den 1880er Jahren und begegnet den Schwestern Victoria und Grace, die aus England nach Indien gerissen werden, um die Plantage, die ihr verstorbener Onkel hinterließ, zu bewohnen. Ihr Vater Henry versucht, die Bücher zu ordnen, um ein gut gehendes Geschäft mit Teeblättern aufzubauen, da es der Familie finanziell nicht so gut geht.
Grace ist die ältere der beiden und verpasst gerade ihr Debüt, in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Victoria hält ihre Schwester ständig dazu an, ihre kindische Ader weiterhin auszuleben und so treiben sich die beiden immerzu herum anstatt brav zu sein.
Als Grace den Vorarbeiter R. Vikrama kennen lernt, fühlt sie sich plötzlich sehr verbunden mit dem unbekannten Land.

Die Autorin webt ein schönes Muster (Paisley?) aus Gegenwart und Vergangenheit, aus Briefen, Aufzeichnungen und materiellen Spuren. Außerdem zeigt sie Gefühl für politische und weltliche Zusammenhänge. Man kann Gewürze, Blumen und muffige Friedhöfe riechen und die Nase in sehr persönliche Angelegenheiten stecken, das macht das Buch zu einem feinfühligen Leseerlebnis.

Fazit:

Dieses Buch ist viel besser als Kate Mortons langweiliger Zusammenschnitt aus Gegenwart und Zukunft und kann es gut und gerne mit 'Das geheime Vermächtnis' von Katherine Webb aufnehmen. Ein Lesetipp!


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