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Rezensionen verfasst von
Bella219KF (Bremen, Bremen Deutschland)

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Der menschliche Makel
Der menschliche Makel
von Philip Roth
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fleck auf dem Kleid, 19. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der menschliche Makel (Taschenbuch)
Der 71jährige Coleman Silk hat eine beachtliche Laufbahn hingelegt. Als Dekan des Athena College in Neuengland krempelte er, der erste jüdische Dekan, erfolgreich den verstaubten Lehrbetrieb um und gelangte zu beachtlichem Ansehen. Doch kurz nachdem er sich von seinem Posten zurückgezogen hatte um in seine Amtszeit mit dem Unterrichten ausklingen zu lassen, zerstört eine unbedachte Äußerung seine Karriere. Coleman Silk zerbricht fast daran, bis er nach zwei Jahren wieder Halt in der Beziehung zu einer weit jüngeren Frau, Faunia, findet. Doch dann werden beide nicht nur von Faunias Vergangenheit eingeholt, sondern auch von dem Geheimnis, das Coleman seit seiner Jugend mit sich trägt.
Philip Roth entwirft ein umfassendes Bild einer Gesellschaft, die nicht skandalöser findet, als ein Fleck auf dem Kleid von Monika Lewinsky. Und einer Kleinstadt, die jeden verspottet und verachtet, der sich nicht in die Rolle fügen will, die ihm bei der Geburt zugedacht wurde.
"Der menschliche Makel" ist voller überraschender Wendungen, die sich leise ankündigen und so unauffällig in den Vordergrund treten, dass man sie erst gar nicht glauben kann. Diese geisterfrischenden Abschnitte sind allerdings den anderen, sehr langatmigen Passagen zahlenmäßig unterlegen. Durch große Teile des Romans musste ich mich leidlich durchquälen, daher gibt es insgesamt nur drei Sterne.


Sturmflut
Sturmflut
von Elke Loewe
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sturmflut, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Sturmflut (Taschenbuch)
In diesem Roman widmet sich die norddeutsche Schriftstellerin Elke Loewe der verheerenden Weihnachtsflut von 1717, die zehntausend Menschen das Leben und tausenden weiteren die Familie und alles Hab und Gut gekostet hat. So auch Joenes Marten, der in dem "wilden Wasser" nicht nur Haus und Hof, sondern vor allem auch seine Frau und zwei Kinder verliert. Und nichts trifft ihn schwerer als seine Frau nicht begraben zu können.
Es geht auch um das Leben in der Marsch und im Moor. Man lebt so dicht zusammen, der einzige Unterschied ist "der Boden unter den Häusern". Dennoch bleibt man unter sich, die Marschbewohner fühlen sich den Moorbauern in ihren flachen Hütten überlegen. Doch als das Wasser kommt wendet sich das Blatt.
"Sturmflut" ist gut recherchiert und mitreissend geschrieben. Die Geschichte der Familie Marten, die sich vor den Hintergrund der Katastrophe abspielt, ging mir sehr nahe. Jedoch konzentriert sich die Autorin mehr auf die Schilderung der Flut und den Wiederaufbau. Die verworrenen Familienbande und die Schuld, die jeder der Protagonisten mit sich trägt, treten zum Teil in den Hintergrund. In diesem Punkt hat mir der Roman "Teufelsmoor" etwas besser gefallen.
Elke Loewe hat auch den Sprachstil an die Begrifflichkeit der Zeit angepasst. Leider wirkt die ungewohnte Wortwahl oft etwas hölzern und unnatürlich.
Fazit:
Die positiven Punkte überwiegen, Sturmflut ist ein sehr emotionaler und packender Roman und ein guter Einblick in das Leben an der Nordseeküste. Er hätte gerne länger sein dürfen.


Simon: Roman
Simon: Roman
von Marianne Fredriksson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht nur Simon, 5. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Simon: Roman (Taschenbuch)
Gleich vorweg eine Kritik an den Fischer Verlag: Ich habe selten Klappentexte gelesen, die so wenig zutreffend sind wie bei diesem Buch. Demnach soll es in "Simon" um die Lebensgeschichte eines adoptierten, jüdischen Jungen in Schweden gehen, dem zur Zeit des Nationalsozialismus seine wahre Herkunft verschwiegen wird. Doch dies ist nur eine der vielen Geschichten, die Marianne Fredriksson erzählt. Es geht um alle Mitglieder in Simons Familie - eine Familie, die nicht so sehr durch Blutsverwandtschaft, sondern durch Schicksal zu einer geworden ist. Und jeder von ihnen hat eine Geschichte zu erzählen und eigene Dämonen zu bekämpfen. Simon steht dabei gar nicht so sehr im Mittelpunkt, jedoch bildet seine Geschichte von der Kindheit bis zum Abschluss des Studiums den Rahmen des Romans.
Es gibt viele sehr bewegende Momente in dieser Geschichte, allerdings konnte ich mich mit dem Erzählstil nicht recht anfreunden. Dieser sprunghafte Wechsel zwischen verschieden Charakteren und Zeit erzeugt eine Zerstückelung des Erzählflusses, so dass man in der ersten Hälfte des Buches nur schwer in die eigentliche Handlung hinein kommt. Erst in der zweiten Hälfte, wenn sich die Handlung verdichtet, erhalten die am Anfang geschilderten Begebenheiten eine tiefere Bedeutung.
Insgesamt betrachtet gibt es daher nur drei Sterne. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich das Buch noch ein zweites Mal lesen sollte.


Ab die Post. Ein Scheibenwelt-Roman
Ab die Post. Ein Scheibenwelt-Roman
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die volle Wahrheit über das Postamt, 26. Februar 2006
Mit "Ab die Post" präsentiert uns Terry Pratchett eine Geschichte, die sich im weitesten Sinne in die Wachen-Reihe einordnen läßt, obwohl die Wache überhaupt nicht darin vorkommt.
Feucht von Lipwig, seines Zeichens Berufsbetrüger, wird von Lord Vetinari "beauftragt", die Post von Ankh-Morpork zu mordernisieren. Keine leichte Aufgabe, wie sich bald rausstellen wird, denn als Gehilfen stehen ihm nur der alte Junior-Postbote Grütze, der wunderliche Nadelsammler Stanley und sein Bewährungshelfer Herr Pumpe zur Verfügung. Sehr schnell kommt Feucht zu der Erkenntnis, dass er sich hier auf das heiße Pflaster der Hochfinanzen begeben hat.
Dieses Buch zeichnet sich vor allem durch seine durchgehend erzählte Handlung aus. Es werden nicht, wie so oft bei Pratchett, mehrere Handlungsstränge nach und nach miteinander verwoben. Am ehesten könnte man "Ab die Post" mit "Die volle Wahrheit" vergleichen, allein schon wegen der zahlreichen Anspielungen auf unsere irdische Welt. Pratchett trifft wie immer den Nagel der Zeit mitten zwischen die Augen.
Der Sprachwitz und die genialen Einfälle sind wieder einmal unübertrefflich und machen den Roman meiner Meinung nach zu einem der besten Geschichten der Scheibenwelt!


Tod eines Kritikers
Tod eines Kritikers
von Martin Walser
  Taschenbuch

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hohe Erwartungen...., 24. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Kritikers (Taschenbuch)
Das Problem mit Büchern, die einen Aufschrei der Medien provozieren ist: Sie entsprechen selten den Erwartungen. Das trifft auch, soviel sei vorweggenommen, auf "Tod eines Kritikers" zu.
Zum Inhalt:
Der streitbare Literaturkritiker André Ehrl-König verschwindet nach einer Party spurlos. Obwohl seine Leiche nicht auffindbar ist, wird der Schriftsteller Hans Lach, dessen neuestes Buch am fraglichen Tag von Ehrl-König verrissen wurde, als Mörder verdächtigt und verhaftet. Lachs Bekannter, Michael Landolf, aus dessen Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist der einzige, der an die Unschuld des Angeklagten glaubt. Um diese zu beweisen, versucht er, die Party zu rekonstruieren und Beweise zu finden, die den Freund entlasten.
Aus diesem Stoff hätte man mehr machen können, besonders wenn man Martin Walser heißt.
Die Handlung dümpelt nur so vor sich hin. In ellenlangen Monologen berichten im ersten Teil verschiedene farb- und lieblos dargestellte Charaktere von dem ambivalenten Verhältnis zwischen Opfer und angeblichem Täter. Die Lieblosigkeit zeigt sich schon bei der albernen Namensgebung, sowohl die der Personen als auch der erwähnten Bücher. Im zweiten Teil reduziert sich zum Glück die Anzahl der handelnden Personen, so dass die verbliebenen Akteure an Kontur gewinnen können. An Spannung oder Tempo gewinnt die Geschichte dadurch aber nicht.
Den Medienrummel um dieses Buch kann ich nicht nachvollziehen und auch eine antisemitische Tendenz kann ich nicht erkennen. Sollte es wirklich eine Abrechnung Walsers mit Marcel Reich-Ranicki sein, so findet sie wohl eher auf der persönlichen als auf einer kulturellen Ebene statt.
Meiner Meinung nach war das ein viel zu großer Wirbel für ein so langweiliges Buch.


Gottes Werk und Teufels Beitrag: Roman
Gottes Werk und Teufels Beitrag: Roman
von John Irving
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lässt einen nicht mehr los, 24. Februar 2006
Dieses Buch ist einfach alles: humorvolle Tragödie, Gesellschaftskritik, Liebesdrama und medizinisches Handbuch.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Homer Wells, ein Waisenjunge, der nach vier gescheiterten Adoptionsversuchen im Waisenhaus St. Cloud's bleiben darf, um "sich nützlich zu machen". Im Leiter des Hauses, Dr. Wilbur Larch, findet er einen väterlichen Freund, der ihn in die Arbeit eines Gynäkologen einweist. Homer genießt sein Leben, auf seine eigene, verschlossene Weise, bis eines Tages die Ankunft eines werdenden Elternpaares sein Leben und auch das Leben aller in St. Cloud's verändert.
John Irvings meisterhafter Umgang mit Worten, der selbst brutale Gewalt und medizinische Eingriffe lesbar macht, kommt auch in der Übersetzung sehr gut zur Geltung. Es ist dieser leise, humorvoll-ironische Unterton, der Irving auszeichnet. In manchen Szenen kann man sich, trotz aller Dramatik, ein Schmunzeln nicht verkneifen. Doch schon in der nächsten Zeile bleibt einem das Lachen im Halse stecken.
Und nicht nur die Sprache, auch die authentisch dargestellten Charaktere erwecken St. Cloud's und Maine zum Leben und ziehen den Leser in ihren Bann.


Das fünfte Kind
Das fünfte Kind
von Doris Lessing
  Taschenbuch

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt für einen Sonntagnachmittag!, 12. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Kind (Taschenbuch)
Eine glückliche Familie mit vielen Kindern in einem großen Haus! Dieser, in den karriereorientierten 60ern eher ungewöhnliche, Wunsch ist es, der Harriet und David zusammenbrachte. Entgegen aller Warnungen und Missbilligungen ihrer Verwandten setzten sie ihren Traum in die Tat um. Innerhalb weniger Jahre bringt Harriet 4 Kinder zur Welt, die trotz aller Geldnot in einem sorgenfreien Umfeld aufwachsen. Doch die Geburt des fünften Kindes, Ben, zerstört die Idylle. Zwar halten ihn Ärtze, Lehrer und Psychiater für vollkommen normal, doch der Großfamilie wird schnell klar, dass Ben nicht zu ihnen gehört. Und sie ergreifen drastische Maßnahmen, geht die allein Harriet aufbegehrt.
Doris Lessing legt in ihrem Roman ein rasantes Tempo vor, gut 20 Jahre Familiengeschichte werden, in einem Zug, auf etwas über 200 Seiten komprimiert. Das macht das Buch sehr kurzweilig, zumal es auch sehr fesselnd geschrieben ist.
Doch bei einer so ernsten Thematik hätte ich mir eine tiefergehend Ausarbeitung der einzelnen Konflikte gewünscht. Die Darstellung vieler Handlungen und Verhaltensweisen, besonders die der vier Geschwister Bens, bleiben für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. Auch die Beweggründe der beteiligten Autoritätspersonen werden nicht allzu deutlich.
Insgesamt betrachtet ist "Das fünfte Kind" zwar keine Weltliteratur, dafür aber eine packende Lektüre für einen grauen Sonntagnachmittag.


Der Verlorene
Der Verlorene
von Hans-Ulrich Treichel
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verlorene, 3. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Verlorene (Taschenbuch)
Der kleine Arnold ist während der Flucht aus Ostpreußen verlorengegangen: bedrängt von Soldaten hatten seine Eltern versucht, ihn in Sicherheit zu bringen. Dies erfährt nun auch der jüngere Bruder, welcher Arnold bisher für tot gehalten hatte. Der Roman handelt von der Suche der Eltern nach ihrem verlorenen Sohn. Der jüngere Sohn jedoch fühlt sich verdrängt von dem unbekannten Bruder, der die ganze Aufmerksamkeit seiner Eltern in Anspruch nimmt. Im Gegensatz zu ihnen ist für ihn die erhofften Rückkehr Arnolds ein Alptraum.
Der Name und das genaue Alter des Ich-Erzählers bleiben unerwähnt, selbst den Zeitpunkt der Handlung erfährt man nur indirekt. Man verfolgt das Geschehen aus der Perspektive des etwa 10-12jährigen Jungen. Und ebenso wie die Eltern ihren Sohn vor der Wahrheit und ihrem Leiden beschützen, so wird auch der Leser nicht direkt damit konfontiert. Trotzdem wirft die verzweifelte Suche nach dem verlorenen Sohn einen spürbaren Schatten auf das Familienleben.
Obwohl sich die Handlung über einen größeren Zeitraum erstreckt, verzichtet Treichel auf eine Unterteilung in einzelne Kapitel. Dadurch wird es fast unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen, was aber bei etwas über 170 Seiten nicht so schlimm ist.


Achtung! Vorurteile: Nach Gesprächen mit Harald Wieser und Jürgen Ritte
Achtung! Vorurteile: Nach Gesprächen mit Harald Wieser und Jürgen Ritte
von Sir Peter Ustinov
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Mitdenken, 30. Januar 2006
Über „Achtung! Vorurteile" schrieb die NZZ: „Das Buch liest sich, als ob Ustinov irgendwann zum Mittagessen eingeladen gewesen, dann bis zum Abendessen geblieben sei - und jemand dabei vergessen hätte, das Tonband abzustellen". Treffender kann man es nicht ausdrücken. In über 100 kurzen Kapiteln, kaum merklich unterteilt in 11 Abschnitte schildert Ustinov Anekdoten aus deinem Leben, aber auch Analysen historischer Ereignisse und philosophische Überlegungen. Das Thema Vorurteile wird dabei in allen Facetten beleuchtet. Wer jedoch eine trockene Abhandlung mit permanenten Wiederholungen und erhobenem Zeigefinger erwartet, kennt Peter Ustinov schlecht. Mit einer guten Prise Humor läßt er vielmehr die Geschichten für sich sprechen, so dass man - ganz im Sinne der Thematik - seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Dabei sollte man sich nicht nur einmal an die eigene Nase fassen.


Herr Lehmann
Herr Lehmann
von Sven Regener
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartige Dialoge! Ansonsten o.k..., 24. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr Lehmann (Taschenbuch)
Frank Lehmann lebt seit 9 Jahren in Berlin-Kreuzberg, arbeitet in einer Kneipe und kann nicht verstehen, warum das kein Lebensinhalt sein soll. Weil er bald dreißig wird, nennen ihn seine Freunde nur „Herr Lehmann“, was ihm gar nicht gefällt, denn er möchte nicht an sein Alter erinnert werden. Mit dreißig fängt man schließlich an, eine „Vergangenheit und eine gute alte Zeit“ zu haben. Er ist eigentlich dann am glücklichsten, wenn alles seinen gewohnten Gang geht.
Doch in diesem Herbst 1989, kurz vor dem Mauerfall, muss er nicht nur feststellen, dass sich alles verändert (sogar er selbst?), sondern vor allem, dass „irgendwie alles scheiße“ ist. Seine Welt mit den skurrilen Gestalten verändert sich gegen seinen Willen und ohne dass er etwas dagegen tun kann.
Der etwas träge Erzählstil mit den Bandwurmsätzen passt zwar vorzüglich zur Hauptperson, ist aber manchmal recht ermüdend und lässt keine rechte Spannung aufkommen. Die Dialoge jedoch, besonders die großartigen Grundsatzdiskussionen, sind immer wieder Highlights mit Aha-Effekt. Herr Lehmanns Weltanschauung würde zum Nachdenken anregen - wenn er sie nicht selbst bis ins Detail weiterdenken würde.
Insgesamt recht lesenswert!


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