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Rezensionen verfasst von
Franz Graser
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Kein Titel verfügbar

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht Spaß, hat aber eine kritische Schwachstelle, 13. Dezember 2010
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Dieser Hubi macht Spaß und ist aufgrund seiner Aluminiumkonstruktion eigentlich auch recht robust. Die Betonung liegt auf "eigentlich", denn das Fluggerät hat eine kritische Schwachstelle, nämlich die Halterung des kleinen Heckrotors, der den Vorwärts- und Rückwärtsflug ermöglicht. Wenn der Hubi mit der Decke oder einem sonstigen Gegenstand zusammenstößt, nimmt man ja Gas weg und das Heck prallt dann in der Regel auf dem Boden auf. In meinem Fall ist dabei die Halterung des Heckrotors beschädigt worden, so dass der Heckrotor zusammen mit dem kleinen Motor, der ihn antreibt, herausgefallen ist. Ihn wieder einzusetzen, wäre nicht das Problem. Leider sind dabei die Drähte, mit denen der Heckrotor angetrieben wird, abgerissen, und diese wieder anzulöten, übersteigt leider meine Geschicklichkeit. Benutzer sollten also nach einer Kollision sicherstellen, dass der Heckrotor noch funktioniert und ihn eventuell mit etwas Klebeband oder von auch Sekundenkleber fixieren. Ansonsten: Wirklich ein fantastisches Fluggerät, das viel Spaß macht!!! Ich habe mir schon wieder einen neuen bestellt.


Lernpaket Arduino
Lernpaket Arduino
von Ulli Sommer
  Unbekannter Einband

8 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf meine alten Tage..., 22. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Lernpaket Arduino
... habe ich mir das Arduino-Lernpaket gekauft, weil ich als Zwölfjähriger die Elektronikbaukästen von Busch geliebt hatte. Da gab es als (für mich damals unerschwingliche) Krönung den Computer-Baukasten mit einem programmierbaren Mikroprozessor. Daran dachte ich, als ich das Arduino-Lernpaket gesehen habe: Muss ich haben.
Den Kauf habe ich keine Sekunde bereit, denn sofort nach dem Auspacken blieb ich bei der Lektüre des Begleitbuches kleben. Die ersten, ausführlich im Buch geschilderten, Versuche gelangen auf Anhieb.

Aus meiner Sicht ein wirklich gelungener Einstieg in die Welt der Mikrocontroller und ihre Programmierung.


Titan
Titan
von Robert Harris
  Gebundene Ausgabe

68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große politische Tragödie, 15. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Titan (Gebundene Ausgabe)
Robert Harris' "Lustrum" (so der englische Originaltitel, der deutsche Titel "Titan" ist einfach nur idiotisch) ist weit besser gelungen als der erste Teil "Imperium". Denn "Imperium" lässt uns schließlich nur auf die Anfänge der Karriere des Politikers Cicero blicken und endet, als er mit der Wahl zum Konsul den Gipfel erreicht. Und eigentlich wird es ja zu diesem Zeitpunkt erst spannend, denn die Catilinarische Verschwörung (die den größten Teil von "Lustrum" einnimmt) bietet Material für einen zeitlosen Polit-Thriller der Sonderklasse. Cicero (der im ersten Teil fast zu idealistisch gezeichnet wird) versucht, den gegen die politische Ordnung Roms gerichteten Putsch zu verhindern und seine Hintermänner aufzudecken, und sich dabei selbst treuzubleiben. Dabei kreuzt er aber das Fahrwasser der Giganten Pompeius und Caesar, die ihre ganz eigenen Pläne haben. Cicero ist als zentrale Figur dieses Buches viel glaubwürdiger als im ersten Teil, weil er fehlbarer ist (im ersten Buch scheint ihm alles zu gelingen), er muss gleichzeitig Detektiv und Politiker sein und muss gegen Ende des Bandes schließlich die Rechnung dafür bezahlen, dass er versucht hat, seinen Überzeugungen treuzubleiben. Auch die berühmte Rede gegen Catilina ("Quousque tandem..." jedem Lateinschüler noch bekannt) kommt in einer modernen Übersetzung zu ihrem Recht. Einziger echter Kritikpunkt ist für mich, dass einige Nebenfiguren (und mit Caesar sogar einer der Protagonisten) relativ schemenhaft bleiben. Insgesamt ein überaus spannender Politthriller, der zeigt, dass das alte Rom mehr als lebendig ist.


Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn (Die Legenden der Albae 1)
Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn (Die Legenden der Albae 1)
von Markus Heitz
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

11 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssiger Trash, 2. August 2009
OK, diesmal also die Dunkelelben.
Ich will nicht verhehlen, dass das ein ganz spannendes Buchthema hätte sein können; schließlich gibt es noch nicht so furchtbar viele Romane, die sich den dunklen Geschwistern des Elbenvolkes widmen. Aber schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass es sich um eine ziemlich eintönige Routinestory um zwei Protagonisten handelt, die derart faschistoide Einstellungen mit sich herumtragen, dass sie mir an keinem Punkt des Buches jemals sympathisch geworden sind. Insofern und weil das Buch wirklich an keiner Stelle mehr als die übliche Fantasy-Routine bietet, ein ziemlich überflüssiger Versuch.


The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)
The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)
DVD ~ Tom Hanks
Preis: EUR 5,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexer Plot - gut umgesetzt, 11. Januar 2009
Als die Verfilmung des "Da Vinci Code" herauskam, wurde der Streifen von den Kritikern ja ziemlich einmütig zerrissen. Ich mag den Film trotzdem sehr; schließlich ist der Regisseur Ron Howard einer der kompetentesten Leute in Hollywood, wenn es darum geht, komplexe Plots zu visualisieren. Das hat er ja bei "Apollo 13" und "A Beautiful Mind" gezeigt. Man kann dem Film sicherlich vorwerfen, dass er reichlich dialoglastig ist. Das gilt aber gleichermaßen für die Romanvorlage, und man muss anerkennen, dass Howard daraus das Bestmögliche gemacht hat. Mit der Besetzung bin ich nicht immer einverstanden gewesen; Audrey Tautou ist für meine Begriffe als Sophie Neveu nicht ideal; die Romanvorlage lässt keinen Zweifel daran, dass Sophie rothaarig ist - wenn Sophie die Nachfahrin von Maria Magdalena sein soll, ist das auch dramaturgisch sinnvoll - und eine Brünette passt nicht in die Rolle. Bei Ian McKellen als Gralsgelehrter Leigh Teabing hatte ich anfangs ähnliche Bedenken - der Romanautor schildert Teabing als eine Peter-Ustinov-artige Figur - aber McKellen hat augenscheinlich so viel Freude an der Sache und bringt so viel Überzeugungskraft in den alten Gelehrten ein, dass es wirklich Spaß macht, ihm zuzusehen. Ganz besonders fasziniert mich nach wie vor der Schluss des Films - die geheimnisvolle Roslin-Kapelle in Schottland sowie die Schlussszene von Tom Hanks, der auf der invertierten Glaspyramide des Louvre kniet. Ich verspüre hier - ganz unabhängig, ob man die Legende von Maria Magdalena als Geliebte Jesu Christi für wahr hält oder nicht - so etwas wie den oft beschworenen "sense of wonder", den ich in den meisten anderen seelenlosen Techno-Thrillern vermisse. Ich habe immer wieder Lust darauf, den Film einzulegen - und ich denke, das ist die bestmögliche Empfehlung!


Borat
Borat
DVD ~ Ken Davitian
Preis: EUR 7,99

4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Funktioniert nur beim ersten Anschauen, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Borat (DVD)
Der Film "Borat" ist mark- und zwerchfellerschütternd komisch - allerdings funktioniert er nur beim ersten Anschauen (und in Maßen beim zweiten, wenn man vieleicht einen Gag mitbekommt, der bei der ersten Vorführung vor lauter Lachen verpasst wurde). Borat lebt von der naiv-unverschämten Chuzpe seines Protagonisten, der einerseits von einer Peinlichkeit in die nächste tapst, dabei für eine Lawine von Kulturschocks sorgt und dabei andererseits seine Interviewpartner demaskiert. Aber beim zweiten oder dritten Anschauen geht der Überraschungseffekt verloren, der einen guten Teil der Wirkung ausmacht. Und mitunter stellt sich auch Mitleid für manche Opfer von Sacha Baron Cohens Späßen ein - wie zum Beispiel das jüdische Ehepaar, das ein Bed & Breakfast in Atlanta betreibt, in dem Borat und Bagatov übernachten. Ganz wichtig: Unbedingt die (englische) Originalfassung ansehen! Sonst bekommt man einige Gags nicht mit, bei denen Borat es darauf anlegt, missverstanden zu werden - er aber immer ganz genau das meint, was er sagt - zum Beispiel bei seiner berühmten Textzeile: "We support your war of terror!" Fazit: Ich habe im Kino sehr über Borat gelacht - beim zweiten Mal, auf DVD, war der Spaß dann nicht mehr ganz so groß.


Caligula: Der grausame Gott Roman
Caligula: Der grausame Gott Roman
von Siegfried Obermeier
  Taschenbuch

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum originell, viele sachliche Fehler, 2. Februar 2007
Der römische Kaiser Caligula ist immer ein dankbares Thema für Romanciers gewesen - schon allein wegen seiner sexuellen Abirrungen und seines angeblichen Cäsarenwahns. Zudem ist das erhaltene Quellenmaterial über diesen Kaiser recht dürftig und noch dazu zutiefst einseitig vom Hass und der Ablehnung geprägt, die Caligula von seiten der römischen Senatsnobilität geprägt - was die Phantasie noch weiter nährt. Vor diesem Hintergrund ist Siegfried Obermeiers Roman bemerkenswert unoriginell; es gibt kaum etwas, das man nicht schon in Büchern wie Robert Graves' "I, Claudius" gelesen hätte. Die episodisch dazwischen geschnittene Liebesgeschichte des Tribuns und späteren Caligula-Mörders Sabinus schleppt sich unmotiviert dahin und dient eigentlich nur dazu, das Buch unnötig zu verlängern. Keine der Gestalten - vielleicht mit Ausnahme von Caligulas Geliebter, der Kurtisane Pyrallis - überzeugt. Dazu wirkt der letzte Abschnitt, in dem Caligulas Tod geschildert wird, wie angetackert, als hätte er nichts mit dem Rest er Handlung zu tun. Ärgerlich sind zudem die Fehler, die das Buch durchziehen. So ist über weite Strecken von einem Charakter namens "Gaeticulus" zu lesen. Dieser hieß aber in Wirklichkeit Gaetulicus. An einem Punkt ist wird das Theater des "Publius Pompeius" erwähnt. Falsch, der große Pompeius hieß mit Vornamen Gnaeus. Der schon erwähnte Tribun Sabinus lässt sich an einer Stelle auf die Insel Pontia versetzen, auf der die Kaiserschwester Livilla gefangen gehalten wird. In der Folge ist dann aber stets von der Insel Pandateria die Rede. Das kann aber nicht sein, da der Autor doch vorher klar gestellt hat, dass auf Pandateria die *andere* Kaiserschwester Agrippina ihren Arrest verbringt. Ja, was denn nun? Der Klassiker "I, Claudius" bleibt damit unangefochten der beste historische Roman aus dem alten Rom.


Myrren's Gift: The Quickening Book One
Myrren's Gift: The Quickening Book One
von Fiona McIntosh
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Interessante Idee, mangelhaft umgesetzt, 6. Juni 2006
Das Buch ist ziemlich lieblos geschrieben. Bei den meisten Figuren handelt es sich um ziemlich generische Fantasy-Kreaturen (der Held, der boese Prinz, der Soeldner, die attraktive Koenigin), die aus meiner Sicht stark im Ungefaehren bleiben und wenig Konturen besitzen. Am besten ist noch der Prinz, spaeter Koenig Celimus, gelungen, der etwas an den roemischen Kaiser Caligula erinnert, aber auch Aehnlichkeiten mit dem jungen Koenig Joffrey aus George R.R. Martins "A Song of Ice and Fire" aufweist. Es ist auch ueberhaupt nicht nachvollziehbar, warum das magisch begabte Maedchen Myrren den Helden Wyl Thirsk mit ihrer - sehr problematischen - Gabe beglueckt, schliesslich wird sie gefoltert und als Hexe verbrannt und Thirsk unternimmt nicht wirklich etwas dagegen, obwohl er durchaus in der Position ist, hier einzugreifen. Die ganze Praemisse stimmt also irgendwie nicht. Darueber fehlt es an der Atmosphaere: Der Protagonist reist staendig herum, ohne dass man einen echten Eindruck von der Ausdehnung oder geographischen Beschaffenheit des Fantasy-Kontinents bekaeme. Zudem reden die Charaktere wie Figuren einer zeitgenoessischen Soap Opera, nicht wie Edelleute in einer quasi-mittelalterlichen Welt. An einer Stelle heisst es zum Beispiel "I'll make arrangements". Das klingt fuer mich wie ein modernes Reisebuero oder ein Hochzeitsplaner. "I'll see to it" wuerde hier besser passen. Die Idee, die hinter Myrren's Gift steckt, ist durchaus interessant, aber die Ausfuehrung laesst einiges zu wuenschen uebrig.


Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien
Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien
von Walter Moers
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch fuers Leben - wirklich!, 5. Juni 2006
Mitunter stolpert man ueber Buecher, die einen ein ganzes Leben lang begleiten. Buecher, die man nicht einfach liest und danach wieder ins Regal stellt, sondern zu denen man immer und immer wieder greift, von denen man nicht lassen kann.

Fuer mich war der "Herr der Ringe" so ein Buch, oder auch "Momo" und "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Auch Ecos "Name der Rose" faellt in diese Kategorie. Ich moechte auch "Faust I" dazu zaehlen, obwohl es eigentlich kein Buch im eigentlichen Sinne, sondern ein Theaterstueck ist. Und in diese Reihe gehoert fuer mich jetzt auch Walter Moers' Stadt der traeumenden Buecher. Das liegt weniger an der Handlung als an Moers' ueberboerdender Sprachkraft. Ich frage mich immer wieder: Wie kommt er auf diese Ideen, diese Wortschoepfungen? Trompaunen, Schrecksen, Spinxxxxen, Harpyren? Woher nimmt er die Einfaelle fuer seine Charaktere - Haifischmaden, Wildschweinlinge und Blutschinken? Und nicht zuletzt die BUCHLINGE? Dieses Buch liegt genau auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Es lugt gelegentlich auch mal auf die letztgenannte Seite, bleibt aber immer interessant, lustig und optimistisch! Ein Beleg dafuer, dass gute Literatur in deutscher Sprache alles andere als schwermuetig, schwierig und komplexbeladen sein muss.


Jurassic Park 3 [UK Import]
Jurassic Park 3 [UK Import]
DVD ~ Sam Neill
Wird angeboten von RevisionNet UK
Preis: EUR 4,62

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Film der Reihe, 27. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Jurassic Park 3 [UK Import] (DVD)
Dinosaurierfilme sind immer Variationen über dasselbe Thema. Menschen und Urzeitwesen kommen auf irgendeine Art und Weise zusammen, es kommt zu (mehr oder weniger) spektakulären Kämpfen, und am Ende spitzt sich die Handlung nur noch auf die Frage zu, welcher Darsteller nicht als Snack für T. rex und Co. endet.
Dies vorausgeschickt, stellt JP III einen der besseren, wenn nicht einen der besten Vertreter des Genres "Dinosaurierfilm" dar. Natürlich haben wir es auch hier mit einer holzschnittartigen Handlung zu tun, in der es darum geht, einen Jungen von der dinosaurier-verseuchten Isla Sorna zu retten. Aber die Figuren (William Macy und Tea Leoni als geschiedenes Elternpaar, Sam Neill als Paläontologe Alan Grant) sind aus meiner Sicht glaubwürdig, ihre Motivation plausibel: Macy und Leoni wollen ihr Kind retten; Neill ist als Paläontologe auch deshalb glaubwürdig, weil er zu Beginn mit dem Problem kämpft, Gelder für seine Forschungen aufzutreiben - ein Problem aller Paläontologen, wie ich aus dem Kontakt zu echten Dinosaurierforschern weiß.
Aber das Wichtigste: Wer sich einen Dinosaurierfilm ansieht, will Dinosaurier sehen - und diese sahen nie besser aus als in JP III. Besonders haben es mir die Raptoren angetan. Nie gab es so gelungene Raptoren im Film zu sehen! (Das bestätigten mir echte Dino-Forscher des Royal Tyrrell Museum in Drumheller, Alberta). Die Farbgebung der Tiere ist gelungen - wer sich daran stört, möge mal Robert Bakkers Roman "Raptor Red" lesen - und der Unterschied zwischen den Geschlechtern wird durch die Kämme, die die Männchen tragen, deutlich hervorgehoben. Nicht ganz so glücklich bin ich mit dem Spinosaurus, der den T.rex als Star des Jurassic-Park-Ensembles abgelöst hat. Spino war zwar vermutlich länger als T.rex, aber bei weitem nicht so massig. Ich hätte mir den Spinosaurus eher "leaner and meaner" als T.rex vorgestellt, bei einer direkten Konfrontation zwischen den beiden (die es wohl in der Realität nie gab) hätte der Spinosaurus aus meiner Sicht wohl den Kürzeren gezogen.
Klasse aber ist dargestellt, wie der Spinosaurus am Ende des Films einen Fluss regelrecht nach Fischen durchsiebt - der Schädel des Tiers deutet tatsächlich darauf hin, dass er sich hauptsächlich von Fischen ernährt hat. Gut gemacht, Jim Johnston! Und der Moment, in dem der Flugsaurier Pteranodon aus dem Nebel heraustritt, ist einfach atemberaubend.
Das natürlich vor dem Hintergrund, dass die Geschichte mitunter ächzt, knarrt und scheppert und durch einen klassischen "Deus ex Machina"-Trick aufgelöst wird. Aber als echter Dinosaurier-Fan und interessierter Laie liebe ich den Streifen und die so echt wie nie dargestellten Dinos. Daher kann ich ihn Dino-Liebhabern nur empfehlen.


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