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Rezensionen verfasst von
Andreas Quade
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Harry Potter 4 and the Goblet of Fire. Celebratory Edition
Harry Potter 4 and the Goblet of Fire. Celebratory Edition
von Joanne K. Rowling
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Voldemorts Rückkehr, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Und wieder beweist Joanne K. Rowling die Kunst viel Phantasie mit Drama zu verbinden. Nicht nur ist der Roman durchgehend spannend, nein, viele Dinge, die wir hier erfahren, sind wirklich interessant, besonders über die anderen beiden magischen Schulen. Die neuen Charaktere sind erneut gut eingeführt und man kann sofort die verschiedenen Persönlichkeiten erkennen. Krum gefällt mir von den neuen am besten, denn Moody lernen wir ja eigentlich erst im nächsten Band kennen. Die Geschichte ist dieses Mal komplizierter als zuvor, verworrener und erstmals ohne Happy End. Auch im dritten Band wandelte Rowling in dieser Hinsicht bereits auf einer schmalen Linie, da der eigentliche Mörder entkam und der falsche verhaftet worden war, allerdings konnte dieser, also Sirius, dank Harry und Hermoine noch entkommen. Dieses Mal sieht es ganz anders aus: Harry kommt knapp mit dem Leben davon, Cedric (den man trotz Harrys Abneigung gegen ihn weil er mit Cho zusammen ist, doch angefangen hatte einigermaßen sympathisch zu finden) stirbt, Voldemort kehrt zurück und Fudge (der nun endlich mehr Profil bekommt) ist so verängstigt, dass er dies einfach nicht wahr haben will, weshalb niemand außer Dumbledore und Snape etwas unternehmen.
Dieser Roman stellt mit seinem Climax eine Zäsur dar. Vorbei sind die Kindergeschichten, wobei ich die Handlung hier schon lange nicht mehr als Kindergeschichte bezeichnen will, die Einführung in die magische Welt ist abgeschlossen, auch wenn wir noch einige nette Details in den nächsten paar Bänden erfahren werden, jetzt beginnt die eigentliche Handlung, der zweite Krieg gegen Voldemort. Spätestens ab dem nächsten Buch kann man sagen: Harry Potter ist von einem Kinderbuch zu einer Reihe für Erwachsene geworden. Perfekt, so wächst man mit seiner Leserschaft, ein Hoch auf Joanne K. Rowling für diese Leistung.


Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (Book 3)
Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (Book 3)
von Joanne K. Rowling
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Noch düsterer als der Vorgänger, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wo "Harry Potter and the Chamber of Secrets" bereits ein Schritt in eher erwachsenes Gebiet war und düsterer wurde, so schreitet The Prisoner of Azkaban noch weiter in diese Richtung. So ist der Roman zu einem der einzige ohne Voldemort oder zumindest ohne dessen direktes Zutun, zum anderen haben wir keinen wirklichen Bösen in dieser Story. Man denkt die ganze Zeit über, dass Sirius Black der Böse sei und ein Massenmörder, was noch verstörrender wird, nachdem wir erfahren, dass er Harrys Patenonkel ist, aber am Ende ist er doch kein Massenmörder, dass war Peter Pettigrew, Rons Ratte, aber auch er ist nicht richtig böse, er hatte nur Angst vor Voldemort und den Todessern und war ein Feigling, anders als seine heldenhaften Freunde, und war nicht von Grund auf Böse. Er flieht auch hier nur wieder, weil er ein Feigling ist. Snape will Lupin immer wieder etwas in die Schuhe schieben, aber auch dies ist nicht böse und beide sind auf der richtigen Seite. Snapes Motiv ist Rache, aber er will die beiden nicht töten, sondern der, in seinen Augen, gerechten Strafe der Justiz zuführen. Das macht Snapes Charakter tiefer als er zuvor war, auch wenn wir bereits aus Band 1 wissen, dass er doch eine gute Seite an sich hat, die aber in Band 2 eigentlich nie durchschien.
Auch was die anderen Charaktere angeht, hat Rowling herausragende Arbeit geleistet: Die drei Hauptcharaktere werden erwachsener, Harry stürtzt sogar in eine kleine Krise und ist für einige Zeit nur noch auf Rache besinnt, als er erfährt, was Sirius angeblich getan hat. Man konnte genau verstehen, warum Harry, was tun wollte und was mit ihm los war. Genauso wie er sich gefühlt haben muss, als ihn alle aufgezogen haben. Man hat Mitleid mit ihm, das gesamte Buch hindurch. Hermoine und Ron sind ebenfalls gut getroffen und funktionieren dieses Mal noch mehr als Harrys Gewissen, besonders in der Sache Black. Die Beziehung zwischen den beiden wird auch weiter entwickelt und so ist ihre kleine Streiterei bezüglich ihren Haustieren nur eine Vorschau auf das, was uns mit ihren Charakteren noch erwartet. Draco ist natürlich so böse wie immer, aber es zeigt sich immer mehr, dass er dies nicht ist, weil er einfach nur böse ist, sondern weil er einfach verzogen ist. Lupin ist ein großartiger neuer Charakter und als Werwolf trägt auch eine Last mit ihm herum, die ihn zu einem tragischen Charakter macht. Alle Charaktere in dem Roman sind wunderbar getroffen, man kann sie alle nachvollziehen und Rowling schafft es tatsächlich den gesamten Roman über in ihren Lesern ein Ekel und eine Wut auf Sirius zu erwecken und aufzupeppeln und dieses in einem einzigen Kapitel in Sympathie und Mitleid umschwängen zu lassen. Nur wirklich großartige Charakterschreiber sind zu so etwas in der Lage.

FAZIT: Noch erwachsener als der Vorgänger, was gut ist, tolle Charaktere und großatige Schreibkunst tun ihr übriges um den dritten Band zum bis dahin besten zu machen und zu einem Buch, dass man wirklich mal gelesen haben sollte.


Harry Potter 2 and the Chamber of Secrets: Celebratory Edition
Harry Potter 2 and the Chamber of Secrets: Celebratory Edition
von Joanne K. Rowling
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Besser als der erste Band, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Joanne K. Rowling entführt uns erneut in eine Welt voller Wunder und Überraschungen. Wie Stephen King einst über Rowling sagte, sie versteht es Charaktere und Handlung miteinander zu verknüpfen und den Leser in eine Welt voller Phantsie zu ziehen. Und sie beweist, dass sie mehr als nur ein One Book Wonder ist und wirklich talentiert ist. Chamber of Secrets ist erwachsener als der Vorgänger, wenn auch weiter entfernt von den erwachseneren Themen späterer Bände der Reihe. Allerdings ist dieser Band wesentlich düsterer als sein Vorgänger, das Böse arbeitet mehr auf einer psychologischen Eben als noch im Philosopher's Stone und auch die Charaktere sind besser gezeichnet als zuvor. Es ist alles noch ziemlich schwarz und weiß, aber man erfährt mehr über einigen Nebencharaktere, so sieht man erstmals wie dumm Crabbe und Goyle wirklich sind, lernt Rons Familie besser kennen, lernt woher Malfoys Arroganz kommt und damit seinen noch arroganten und arschigeren Vater kennen. Nicht zu vergessen gibt es weitere Einblicke in die magische Welt und etwas, was sich nicht viele Jugendromane, die sich auch an ein jüngeres Publikum richten, trauen: Einer der Freunde der Helden wird beschuldigt, Hagrid, sogar verhaftet und selbst in den Helden gibt es einen kleinen Zweifel, ob er es nicht doch war, weil sie unter die Manipulation des eigentlichen Bösen geraten waren. Das ist zum einen clever, zum anderen düster und erwachsener als alles aus dem vorherigen Band. Genauso haben wir hier einen Charakter, nämlich Lockhart, der weder wirklich böse noch gut ist und damit nicht in das ansonsten stark ausgeprägte Schwarz-Weiß-Netz der Charaktere passt.

FAZIT: Ein tolles Buch und ein Fortschritt zum Vorgänger. "Harry Potter and the Chamber of Secrets" zeigt, dass die gesamte Reihe eine Reihe übers Erwachsenenwerden ist und mit den Lesern wächst. Alle die sich darüber beschweren, dass eine Kinderbuchreihe so ein großer Erfolg war, sollten sich mal mit den Büchern auseinandersetzen und sie würden bereits bei diesem hier bemerken, dass die Reihe wesentlich mehr als nur einen simple Kinderbuchreihe ist.


Stargate Atlantis Staffel 5 [5 DVDs]
Stargate Atlantis Staffel 5 [5 DVDs]
DVD ~ Joe Flanigan
Preis: EUR 9,97

5.0 von 5 Sternen Sehr gute letzte Staffel, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stargate Atlantis Staffel 5 [5 DVDs] (DVD)
Mit dieser Staffel geht SGA leider zu ende, aber man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, oder? Ja und nein, denn leider ist diese Staffel nicht die beste der Serie, sie verliert besonders gegen die beiden wirklich guten Vorgängerstaffeln und befindet sich eher wieder auf dem immer noch sehr guten Niveau der ersten beiden Staffeln. Dies liegt vor allem an den Charakteren, allen voran Woolsey, der Carter ablöst und wirklich interessant aufgebaut ist und sehr viel mehr Charakterfassaden zeigen kann als zuvor bei SG-1 oder bei seinen Gastauftritten bei SGA (wo er eigentlich schon immer besser war als im Original). Ebenfalls sehr interessant ist es Teyla dabei zuzusehen, wie sie damit klar kommt, nun Mutter zu sein und als diese ist sie mir sehr viel lieber als viele anderen TV-Mütter. Sheppard und Ronon kommen in dieser Staffel im Vergleich zu den vorherigen etwas kurz, sind aber immer noch absoluten Sympathieträger und Ronon zeigt erneut, dass er, tortz es letzte Staffel in der Serie angestellten Vergleichs mit Teal'c, kein Abklatsch von diesem ist. Ebenfalls schön: Die Romanze zwischen Rodney und Jennifer. Ich bin eigentlich kein Fan von TV-Romanzen, weil diese normalerweise sehr langgestreckt sind und viel zu viel Shipper über das Fandom schwämmen, die von nichts anderen mehr reden und so tun als ob es in der Serie nur um dieses Pärchen ginge (und SGA hatte in der Beziehung bereits seit Staffel 1 mit den Sheppard/Rodney Slashern zu kämpfen), aber die Serie hat es hier wirklich gut gemacht und erwachsen behandelt.
Der größte Kritikpunkt ist allerdings die etwas gehetzte zweite Staffelhälfte. Je näher man dem Finale kommt, merkt man, wie die Macher schnell die Handlungsstränge noch so gut es geht abschließen möchten. Es gelingt ihnen auch sehr gut, aber es wirkt halt doch ein wenig gehetzt, was man besonders über das Finale sagen kann, was allerdings wiederum so spannend und mitreisend erzählt wird, dass man die ganze Zeit über kurz davor steht von seinem Sessel zu fallen, weil man bereits am "Edge of your seat" sitzt.

FAZIT: Immer noch eine wirklich gute Staffel, mit einigen guten Episoden, einigen tollen Gegner, guten Handlungssträngen und sympathischen und interessanten Charakteren. SGA hat innerhalb von fünf Jahren keine einzige wirklich schwache Staffel hervorgebracht. Kann die Serie mit Babylon 5, Star Trek: Deep Space Nine oder Battelstar Galactica mithalten? Nein, aber definitiv lässt es die Mutterserie weit hinter sich und spielt in einer Liga mit Star Trek: The Next Generation, Fringe und The X-Files.


Wormery (Doctor Who)
Wormery (Doctor Who)
von Stephen Cole
  Audio CD
Preis: EUR 13,85

2.0 von 5 Sternen Die Wurmerei oder auch The Trial of Iris, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wormery (Doctor Who) (Audio CD)
The Wormery ist einfach als eine Kopie von Trial of a Time Lord zu beschreiben, der Doctor Who Staffel an der sich dieses Hörspiel chronologisch gesehen anschließt. Diesmal dreht es sich aber nicht um den Doctor und es gibt auch kein Gerichtsverfahren, sondern es dreht sich um Iris Wildthyme, einer "Time Lady", und ihr zukünftiges Ich Bianca. Upps, ich habe die Auflösung teilweise verraten, aber wen interessiert das schon, das Hörspiel ist sowieso langweilig und gerade das ist das Problem. Die Grundgeschichte, wie sie in den ersten beiden Teilen durchscheint, hätte ein nettes kleines Drama sein können, ohne große Auswirkungen auf irgendwen und irgendetwas, das auch so ohne den Doctor verlaufen wäre. Allerdings hat man versucht einen Twist hereinzubringen und dann einfach mal Trial zitiert, was selbst der Doctor selbst in diesem Hörspiel als unorignell kritisert. Hinzukommt das absolute Fehlen von Spannung, vielen vergeslichen Charakteren, von denen man nach ihren ersten Auftritten noch etwas erwarten durfte, die dann aber sofort in Vergessenheit geraten sind. Warum? Weil man Platz für Iris brauchte, dargesellt von Jo Grant alias Katy Manning. Und mein Gott, hasse ich diesen Charakter. Es wird Leute geben, die sie mögen, aber ich habe keine Lust, mir eine dauerbesoffene Stalkerin des Doctors anzuhören. Nein Danke. Für Leute, die Iris bereits aus den Büchern kennen oder aus der Exelis Reihe von Big Finish ist dieses Hörspiel zu empfehlen, ansonsten kann man es getrost links liegen lassen und sich irgendwann als Sammler nochmal hohlen, wenn man schon einiges besseres in der Sammlung hat.


Stargate: The Ark of Truth - Die Quelle der Wahrheit
Stargate: The Ark of Truth - Die Quelle der Wahrheit
DVD ~ Ben Browder
Preis: EUR 9,97

2.0 von 5 Sternen Deus Ex-Machina, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gute Darsteller, relativ interessante Dialoge, eine nette Idee, gute Charaktere und dagegen steht ein Vollidiot, die unnötige Rückkehr der Replikatoren und eine verdammte Deus Ex-Machina namens Ark of Truth. Lange rede mal ganz kurz: Jeder, der über diesen peinlich günstigen Ausweg aus dem Ori-Story Arc hinwegsehen kann, dem wird dieser Film wohl wirklich gefallen, für die, die wie ich sind und die diese Lösung wirklich zu einfach ist, dem wird es nicht wirklich gefallen.


Stargate Atlantis - Season 4 [5 DVDs]
Stargate Atlantis - Season 4 [5 DVDs]
DVD ~ Joe Flanigan
Preis: EUR 9,97

5.0 von 5 Sternen Immer noch sehr gut, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stargate Atlantis - Season 4 [5 DVDs] (DVD)
Elisabeth ist tot und durch Colonel Carter ersetzt worden, dasselbe gilt auch für Dr. Carson Beckett, der durch Dr. Keller ersetzt wurde. Dr. Keller ist ein netter Charakter, die zwar auf der einen Seite eine weibliche Version von Beckett darstellt, genauso wie er ist sie eher unsicher und versucht immer allen zu helfen, aber auf der anderen Seite ist sie doch etwas mutiger, zwar sehr mädchenhaft, aber gerade das macht im Vergleich zum verunsicherten Schotten ihren Charme aus und den Unterschied zwischen den beiden. Carter kennen wir bereits und sie ist wie in SG-1 zwar ein guter Charakter, aber viel kann man mit ihr in Sache Charakterentwicklung nicht mehr anfangen, da diese nach zehn Staffeln SG-1 bereits vollkommen abgeschlossen ist.
Die vier Hauptcharaktere der Serie sind wieder herausragend, Teyla steht durch ihre Schwangerschaft stark im Mittelpunkt und kann sehr gut scheinen, die anderen drei werden aber nicht vergessen. Ihre Beziehung mit Sheppard wird sehr gut weiterentwickelt, auch Rodney ist super, besonders die Folge "Miller's Crossing" ist für ihn herausragend. Ronon glänzt vor allem in der Folge "Reunion".
Sheppard wird in dieser Staffel auch durch seine Beziehung mit Todd charakterisiert und mit Todd wird die Geschichte mit den Wraith weitervorangetrieben. Todd ist ein sehr interessanter Charakter, der die Wraith noch weiter in sehr viel bessere Gegner verwandelt als sie das Stargate-Universum zuvor je gesehen haben, manipulativ, gruselig und einschüchternd. Sie sind sehr viel vielschitiger als die Goa'uld und Ori es jemals waren. Dasselbe gilt auch für die Replikatoren, die im Vergleich zur letzten Staffel ebenfalls noch einmal an Bedrohlichkeit zulegen und die mit ihren Brüdern aus SG-1 außer dem Namen wohl wirklich nichts gemeinsam haben, vor allem da sie sehr viel bessere Gegner sind als diese.
Die Staffel ist genauso wie die anderen super Science Fiction und der Mutterserie selbst zu ihrer Hochzeit um Lichtjahre voraus.


Doctor Who - Four To Doomsday [UK Import]
Doctor Who - Four To Doomsday [UK Import]
DVD ~ Peter Davison
Wird angeboten von sfw-ciel
Preis: EUR 12,65

3.0 von 5 Sternen Typisch Davison, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist schon sehr schwer etwas Gutes von Peter Davison zu finden. Das meiste ist totaler Durchschnitt und das trifft auch auf diese Episode zu. "Four to Doomsday" hat eine gute Idee mit dem Plan von Monarch, vor allem mit seinen psychologischen Problemen. Aber leider Gottes bleibt er selbst flach, Bigon ist der einzige Gastcharakter, der etwas Farbe hat, aber auch er ist flach. Der Doctor selbst ist hier die 08/15 Version, die alle von ihm vor Augen haben, als total passiver Mann, der immer mehr von der Situation kontrolliert wird als umgekehrt. Tegan ist der einzige Companion in dieser Folge, der ein wenig Sympathie bekommt, da man sie wenigstens verstehen kann und Nyssa hat, wie eigentlich immer im TV, kaum etwas zu tun, daher ist sie aber auch total egal für die Folge. Adric ist, nun ja, was soll man sagen? Er ist einfach der größte Vollidiot überhaupt, so dämlich kann man doch gar nicht sein, wie der Kerl!

Die Folge ist nicht großartig und auch nicht wirklich schlecht, aber zu empfehlen um den Davison Doctor kennenzulernen ist sie leider nicht, besonders da er nicht wirklich gut getroffen ist, auch wenn diese Folge wohl mit dazu beigetragen hat, das Bild des überpassiven Doctors zuformen.


A Matter of Life and Death
A Matter of Life and Death
Preis: EUR 14,98

5.0 von 5 Sternen Eines der besten Maiden Alben, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Was soll man über dieses Album sagen? Zum einen ist es alleine deswegen so großartig, weil jeder einzelne Song ein eindeutiges Statement gegen Krieg ist. Hinzukommt, dass sie alle Iron Maiden auf ihrem musikalischen Hoch zeigen, einschließlich Bruce Dickinson als Sänger. Selten gab es wohl einen Sänger, der mit 48 Jahren noch so großartig ist. Das Songwritig und die Komposition sind von der Extra-Klasse, es gibt nur wenige Rock und Metalalben, die hier mithalten können. Ingesamt ist das Album wohl die kompakteste und konzentrierteste Arbeit der Band seit "Seventh Son of a Seventh Son" und das beste Album seit "Powerslave", neben "Piece of Mind" wohl eindeutig das beste Album der Band.

Das Album ist ein eindeutiges Muss für jeden Iron Maiden Fan, für jeden Metal-Fan an sich und für jeden Fan von guter Musik. Für mich sind die Highlights ganz klar "These Colours Don't Run", "The Reincarnation of Benjamin Beerg", "For the Greater Good of God" und "The Legacy".


Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs)
Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs)
DVD ~ Joe Flanigan
Preis: EUR 9,97

5.0 von 5 Sternen Besser als das Original, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs) (DVD)
Als Fan der Mutterserie haben es Spin-Offs oftmals schwer, nur in wenigen Fällen, kann das Spin-Off in den Augen eines Fans die Qualität der Mutterserie übersteigen. Mir ist dies vor SGA nur zweimal passiert und zwar bei Star Trek mit TNG in Bezug auf TOS und DS9 in Bezug auf TNG. Und SGA sah anfangs nicht danach aus. Ich konnte Rodney in seinen beiden Auftritten bei SG1 nicht wirklich leiden, Torri Higginson als Dr. Weir war mir etwas suspekt gewesen im Staffel 8 Auftakt und die beiden neuen Figuren John Sheppard und Aiden Ford waren sehr uninteressant. Sheppard wirkte im Pilot noch wie eine Kopie von Jack O'Neill und Ford hatte gar kein Profil. Teyla wirkte auch eher minder interessant, war sie für mich doch erst eine weibliche Teal'c. Die ersten paar Folgen haben auch nur eine Sache bei mir geändert: Rodney wurde mir immer sympathischer und Dr. Beckett war definitiv ein guter Nebencharakter. Mir Radek Zelenka war ebenfalls ein guter neuer Charakter geboren worden. Dann kam die Folge "Suspicion" und Teyla wurde für mich endlich zu einem vollkommen greifbaren Charakter, auch Weir wurde endlich greifbar. Sheppard und Ford waren immer noch Schwachpunkte in der Serie, auch wenn Sheppard zeitweise cooler wirkte als O'Neill selbst. Mit der Folge "Home", die ansonsten recht lahm war, wurde Sheppard dann auch eigenständiger, man erfuhr mehr über ihn und von hier an fing Joe Flanigan auch an, den Charakter sehr viel mehr Eigenständigkeit zu verpassen als nur das O'Neill Pandon zu sein. Bis auf Ford entwickeln sich alle Charaktere im Verlauf der Staffel zu sehr interessanten Figuren, was in den nächsten Staffel noch ausgebaut wird. Am Ende muss man sagen, sind sie alle interessanter als die Charaktere in SG1 (und das nicht nur, weil wir diese nach 8 Jahren inzwischen in und auswendig kennen).

Zur Handlung: WIe bereits bei SG1 fing man schnell an viele Standradplots abzugrasen (Geister in "Hide and Seek", der mögliche Spion in "Suspicion", der Hauptdarsteller in Lebensgefahr für die gesamte Episode "38 Minutes" und Kindheitsopfer "Childhood's End"), aber man hat bereits hier versucht, anders als die Mutterserie, den Thematiken doch einen etwas anderen Spin zu verpassen. Mit den Wraith hatte man dann auch gleich einen Gegner an der Hand, der von Anfang an sehr viel bedrohlicher wirkt als alles, was SG1 jemals kreiert hatte. Mit "Poisining the Wall" hat man sogar eine sehr frühe Episode gleich fast komplett einem Nebencharakter gewidmet hat, so etwas ist in SG1 nie passiert. Natürlich sind die Genii auch erwähnenswert, die so viel besser als sekundäre Gegner funktionieren als der NID bzw. Trust, da diese einfach nur böse waren, während man den Genii ihre innere Zerrissenheit über ihre Rolle doch des öfteren ansieht.

FAZIT: Ganz einfach, kauft es, genießt es und noch einmal es ist besser als SG1.


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