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Rezensionen verfasst von
Criticz

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Year Zero (Digipak)
Year Zero (Digipak)
Preis: EUR 7,97

5.0 von 5 Sternen Nochmals ein großer Wurf, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Year Zero (Digipak) (Audio CD)
der den NIN mit dieser Scheibe gelang. Besser als einiges davor aus den 0erjahren, deutlich besser als das was danach dann noch so kam.

Energiegeladen, kraftvoll, klar und stringent, so fast alle Songs - und wie immer, phantastisch produziert. Mit "the beginning" wird gleich gezeigt wo`s langgeht. Eine von vielen Perlen auf dieser CD.

Klare Kaufempfehlung!


ungeklärt unheimlich unfassbar: Die spektakulärsten Kriminalfälle 2013
ungeklärt unheimlich unfassbar: Die spektakulärsten Kriminalfälle 2013
von Gerhard Wisnewski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was man sonst nicht liest, 3. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Anders als in seinen Jahrbüchern beschäftigt sich G. Wisnewski in diesem Buch nicht mehr generell mit politisch-gesellschaftlichen Vorkommnissen, sondern stellt Kriminalfälle in den Mittelpunkt.

Das geht queerbeet - von dem Umständen des Todes von Napoleon Bonaparte, einem wirklich "seltsamen" Banküberfall in Berlin bis zu einem immer wiederkehrenden Thema: die Verstrickung von Staaten, deren Geheimdiensten, in Attentate (München 80, Boston, Gladio usw.). Früher wurden Autoren wie er oft als Verschwörungfanatiker abgetan, doch seit dem Abhörskandal, dem Zurückholen des Goldes der Bundesbank geht nicht wenigen ein Licht auf, dass - an mancher, sicher nicht allen - Theorie was dran sein könnte.

Vorweg: Wer erwartet, dass er hier ein grosses Aufklärungsbuch im Sinne von "so war es wirklich" vorfindet wird enttäuscht sein. Wisnewski stellt Fragen - oft die richtigen, Fragen, die sich eigentlich eher Ermittlungsbehörden oder Mainstreammedien hätten stellen sollen. Den Anspruch auf die Wahrheit erhebt er nicht, was auch zwingend und richtig so ist.

Einige Rezensionen (1 Stern...) hier regen sich besonders über das "Indien-Kapitel" auf, in dem der Autor die Vergewaltigungsfälle thematisiert. Ihm zu unterstellen, dass er die Taten in irgendeiner Weise rechtfertigt, ist abstrus (s. S. 40 unten : "Natürlich ist dies absolut keine Rechtfertigung"). Sie sind nicht zu rechtfertigen. Wisnewski wagt es aber, Erklärungen zu suchen und am Ende die viel interessantere Frage zu stellen, warum und weshalb diese - schrecklichen, keine Frage - Taten ein derartiges Medienecho bei den Mainstreammedien hierzulande erfahren. In der Tat: warum hat man bei SZonline/SPON/Zeit und Co. immer mehr das Gefühl, einen indischen Polizeiberichtssender - ausschließlich für diese Straftaten - zu lesen? Warum stehen ausgerechnet diese Taten derart im Fokus, geht es nicht auch darum, Stimmungsbilder und Meinungen zu erzeugen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen ? Warum wird, z.B., nicht nur ansatzweise ähnlich ausführlich z.B. über brutalste Verbrechen in Südamerika (vgl. S. 250ff.:Lynchjustiz; S. 256: 100 Morde in Brasilien t ä g l i c h - warum lesen wir nichts davon?) berichtet ? Hier gibt Wisnewksi interessante Antworten: er erkennt den tieferen Sinn dieser Berichterstattung, es geht darum ein undifferenziertes Bild "Mann=Täter / Frau=Opfer" zu verfestigen. Warum? Um vielleicht auch hierzulande Forderungen der Frauenlobby durchzusetzen (man beachte nur die Kampagnen von pro-quote.de - das wäre auch mal einen Bericht im Jahrbuch wert)? Es geht, das verkennen die negativen Rezensionen, nicht ansatzweise um eine Relativierung der Verbrechen, Wisnewski macht das was er am besten kann: Berichterstattung, ihre Art und Weise, ihre Häufigkeit zu hinterfragen - cui bonu, kurz gesagt. Und das ist gut, genau das zeichnet seine Bücher aus, er sollte sich hier keinen Denk- und Schreibverboten unterwerfen.

Wisnewksi traut sich eben an "heilige Kühe" ran, wagt es, die Rolle von Frauen auch mal kritisch zu hinterfragen (Mitverschulden von Müttern für das Verhalten von Serienmördern im Rahmen der Erziehung, S. 237ff,. / Kindermorde durch Frauen bis hin zur Gattin von Gustl Mollath und der Rechtfertigung von Selbstjustiz durch A. Schwarzer) - wo sonst liest man hierzu noch was? Ein Spiegel-Journalist dürfte wohl seinen Platz räumen, würde er ähnliches schreiben. Oder: Warum wird über Menschenrechtsverletzungen in Russland oder China ausführlich berichtet, schweigen viele NGOs aber wenn es in "westlichen" Ländern dazu kommt? Warum erfahren wir - im Gegensatz eben zu Indien - nahezu nichts über das was man auf Hart`s Brasilientexte findet?

Fazit: eine wohltuende, kurzweilig geschriebene Abhandlung wichtiger Kriminalfälle, die sich auch an Tabus wagt. Wichtig und gut, dass es solche Bücher (noch) gibt.

P.S.: Noch ein Tipp: sollten Sie eine Kreuzfahrt planen - einfach das Kapitel "Tod auf der Carnival Spirit" überspringen (-:


Sleep Tight [Blu-ray]
Sleep Tight [Blu-ray]
DVD ~ Luis Tosar
Preis: EUR 9,25

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnd!, 25. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sleep Tight [Blu-ray] (Blu-ray)
Ehrlich gesagt hat mich der doch sehr günstige Preis der Blue Ray zum Kauf animiert. Zudem lief er auf dem FantasyFilmFestival. Aber: ich wurde nicht enttäuscht. Ein Film der einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Spannend, genial gespielt und gekonnt inszeniert. Immer wieder überraschende, durchdachte (vgl. making of) Brüche, die den Zuschauer aus dem "Gewohnheitskonsum" rausreißen. Mehr sollte man gar nicht erzählen.

Der Regisseur (auch von REC) ist wirkich ein Garant für Topfilme. Hoffentlich alsbald wieder...


Liebe Ist Meine Religion
Liebe Ist Meine Religion
Preis: EUR 5,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anspruch und Wirklichkeit, 25. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Liebe Ist Meine Religion (Audio CD)
Hatte den Hype um die Band nie verstanden. Oberflächlicher Pop, keine Substanz - dafür zig TV-Auftritte und viel Airplay. Letzteres garantiert den Erfolgt, die Qualität der Musik jedenfalls nicht, wie das neue Album eindrucksvoll zeigt. Künstliches Mainstreamprodukt, dass schnell wieder in Vergessenheit geraten wird.


Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten: Die Wahrheit über die Popindustrie
Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten: Die Wahrheit über die Popindustrie
von Tim Renner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bedingt interessant, 25. Dezember 2013
Mir war Tim Renner bekannt als Macher bei Motor FM, einem tollen Radiosender. Deshalb mal das Buch gekauft, wobei alles in allem es leider eher enttäuscht hat.

Positiv: es liest sich kurzweilig. Man merkt dass die Autoren wissen von was sie schreiben, Insiderwissen wird manchmal zwar überdeutlich als solches verkauft, trotzdem, an der ein oder anderen Stelle kommt eine "aha" oder ein Schmunzeln. Auch was die Auseinandersetzung mit der digitalen Vermarktung angeht, lohnt es für jeden Musiker da mal reinzusehen und sich über Marketing und Vertriebsmöglichkeiten schlau zu machen. Sehr hilfreich auch der Hinweis auf detektor.fm. Lohnt sich da mal draufzuklicken.

Negativ: das Gejammere dass es "kaum GeschäftsführerInnen oder ProduzentInnen gibt" u.ä.. Es fehlt nur noch die Frauenquotenforderung - jeder zweite Platte muss von einer Frau kommen. Gerade im Musikbusiness gibt es genug Gegenbeispiele wie GUTE Frauen es schon seit den 70/80ern schaffen (Kate Bush usw.)können oder wo Frausein einfach ein Vorteil ist (Madonna schlachtet das bis zum Exzess aus). Auch "tummeln" sich im Business deutlich mehr Männer (wie viele Männerbands, wie viele Frauenbands gibts?), so dass die Relationen völlig normal sind.
Nicht sonderlich interssant auch diverse Binsenweisheiten und das Postulieren von Marktregeln, die eine Seite später mit Gegenbeispielen wieder ad absurdum geführt werden. Eine Berechenbarkeit des Erfolges gibt es nicht, trotz bestem Marketing "funktionieren" viele Lieder halt doch nicht. Jeder der mal im Business war oder ist weiss das zu gut.
Zu kurz kommt das Thema "Qualität" der Musik und der ganze Indiebereich, da hätte ich mir mehr gewünscht (schon wegen Tim Renner/motor fm).

Fazit: man kann es lesen, gerade wenn man mit dem Business wie auch immer zu tun hat. Man kann es als oberflächliche Bestandsaufnahme 2013 sehen. Aber die große Erkenntnis, auch wenn das vielleicht nicht der Anspruch des Buches war, bleibt leider komplett aus.


Alive II
Alive II
Preis: EUR 13,81

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch, 2. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Alive II (Audio CD)
..eines der besten LIVE-Alben aller Zeiten. Kiss in top-form, mitreißende Songs und wirklich das Gefühl, live dabei zu sein. Mehr gibts nicht zu sagen.


Die Jagd
Die Jagd
DVD ~ Mads Mikkelsen
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Querverweis auf HAFTBEFEHL, 2. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (DVD)
In einem Zeitalter, in dem Falschbeschuldigungen leider keine Einzelfälle mehr sind (man beachte nur die medial bekannten...Kachelmann, Türk..bis hin zu Arnold und vor kurzem in Memmingen) ist die Jagd ein faszinierender "Thriller" mit einem wichtigen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Es geht um übersteigertes Mißtrauen, Verleumdung, Ignoranz bis hin zur Außgrenzung von Menschen, die sich einfach nur einem Verdacht ausgesetzt sehen. Etwas, was jedem von uns jeden Tag passieren kann.

Viel richtiges wurde in anderen positiven Kritiken schon gesagt, muss man nicht wiederholen.

Nur ein Tipp: Wem die Jagd gefällt wird auch "Haftbefehlt" mögen, ein franz. Film mit sehr ähnlicher Thematik und ähnlich fesselnd. Nur ein Unterschied. Leider beruht "Haftbefehlt" auf einem authentischen Fall. Fazit: beides tolle Filme - absolut sehenswert!


Haftbefehl - Im Zweifel gegen den Angeklagten [Blu-ray]
Haftbefehl - Im Zweifel gegen den Angeklagten [Blu-ray]
DVD ~ Philippe Torreton
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Wer den Film "die Jagd", 2. November 2013
mag, wird auch diesen Film mögen. Auch hier geht es darum, dass ein Mann völig unschuldig in die Mühlen der Justiz gerät. Es wird stümper- und klischeehaft ermittelt, die Täter/Opferrolle ist von Anfang klar verteilt. Und Stück um Stück wird der an sich staatsgläubige Hauptdarstellter immer mehr gebrochen. Mehrfach will er sich das Leben nehmen, da sich (fast) alle von ihm abwenden, ohne überhaupt den Ausgang des Verfahrens abzuwarten.

Ein Film der berührt, mitreißt - und betroffen macht. Denn dem allen liegt eine wahre Geschichte zugrunde.


Avril Lavigne
Avril Lavigne
Wird angeboten von Crawley Music
Preis: EUR 12,65

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keine Kehrtwende..., 2. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Avril Lavigne (Audio CD)
...bin Fan von AL und hoffe seit den letzten enttäuschenden Alben immer darauf, dass die Kehrtwende eintritt. Hin zur Qualität der ersten beiden Alben. Aber auch mit dem self-titled neuen Album gelingt das nicht. Da ist vieles nicht wirklich schlecht - es ist aber eben auch nicht neu, außergewöhnlich oder gar überraschend. Es sind diese "Null Risiko"-Platten wie man sie von Taylor Swift oder der neuen Katy Perry usw. zu Hauf kennt. 1000mal "irgendwie" gehört, deshalb radiokompatibel und auch irgendwie eingängig. Man wird oft das Gefühl nicht los, als ob sich AL immer wieder selbst wiederholt. Insoweit zählt Hello Kitty gar zu den etwas besseren Songs, da er einfach mal anders und nicht ganz so zwanghaft nach Mitgrölrefrain klingt.

Schade dass Avril der Mut fehlt mal etwas zu wagen, auch vom Sound her. Gerade auf der tollen Under my skin-CD zeigte sie z.B. eine etwas düstere, nachdenkliche Seite, was mir sehr gefiel - um dann auch wieder mit pfiffigem Pop zu überraschen. Die Zeiten sind lange vorbei. Immer dieser gute-Laune-Pop/Rock ist auf Dauer einfach langweilig und austauschbar, und bitte: verschon uns mit Chad Kroeger und seinem Pseudorock-Getue.

Sehr schade alles....den wie gesagt, bin (und bleibe) ich Fan.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2013 10:30 PM CET


Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn
Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn
von Birgit Kelle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Frau, tolles Buch!, 20. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Birgit Kelle fiel mir immer wieder positiv bei Fernsehdiskussionen auf, z.B. zur Frauenquote. „Warum sollen Frauen mit dem Sessellift den Berg hochgefahren werden, während die Männer zu Fuß hochsteigen müssen?“. Kurz, knapp und doch das Kernproblem der Quote, dass sie nämlich spiegelbildlich immer die diskriminiert, die nicht von ihr profitieren, auf den Punkt gebracht. Anders gesagt: Was hat es mit „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zu tun wenn durch eine Quote eine kinderlose 55jährige Frau bevorzugt, aber ein dreifacher junger Familienvater diskriminiert wird? Ruhig, sachlich, gelassen und mit stichhaltigen Argumenten gewappnet nun auch das Buch. Damit hebt sie sich so angenehm ab von all den AufschreierInnen, QuotenlobbyistInnen und Alice Schwarzers dieser Republik. Also war das Buch „ein Muss“ für mich, es ist quasi das Gegenstück zum AufschreierInnenpamphlet „Jetzt reicht`s“. Natürlich gehört – echter – Sexismus bekämpft. Aber bitte nicht nur dann, wenn er sich gegen Frauen richtet. Sexismus, Benachteiligung und Diskriminierung wird gerade medial als ausschließlich weibliches Problem gesehen, Täter- (=immer Mann) und Opfer (=immer Frau)rolle sind feministisch-korrekt verteilt, für Zwischentöne und Differenzierungen ist kein Platz mehr. Bestes Beispiel: Der Fall Brüderle – der ja Auslöser für dieses Buch sein dürfte. Begonnen hatte die Geschichte damit, dass, nachts in einer Hotelbar, eine Journalistin ihn wegen seines Alters an einer Bar diskriminierte und er, sicherlich fragwürdig, reagierte. Sage und schreibe ein Jahr später dann wurde das ganze zum (Pseudo-)skandal hochgeschrieben. Ein Politiker, eine Journalistin - keinerlei Arbeits- oder Abhängigkeitsverhältnis, und das soll uns nun erklären, wie frauendiskriminierend die Arbeitswelt ist? Die Medien und zig Talkshows sprangen auf diesen instrumentalisierten „Skandal“ an, Männer wurden nicht selten pauschal unter Grabscher-Generalverdacht gestellt und man fragte sich nicht selten, ob man im falschen Film ist. Frau Kelle trat all dem sachlich entgegen und nicht selten hatte man den Eindruck, dass sie die einzige mit ausreichender Lebenserfahrung in der Runde ist. Auch gegen das „Mütterbashing“ wendet sich ihr Buch. Mütter werden nicht selten – soweit nicht berufstätig – als Frauen zweiter Klasse dargestellt. Letztlich steht es jeder Frau, wie auch jedem Mann, aber frei, welchen Lebensweg sie oder er wählt. Karriere oder Kinder, oder man versucht beides, soweit es geht, zu vereinbaren. Das ist und bleibt aber eine private Entscheidung, und jede Gruppe zahlt ihren Preis. Die Mutter, der Vater, der zu hause bleibt wird eben eher selten Vorstandsvorsitzender, andererseits sind „Karrieristen“ dann doch oft die Menschen, die mit 60 oder 70 feststellen, dass sie in familiärer Hinsicht vieles versäumt haben. Auch insoweit ist es falsch, Frauen permanent als Opfer darzustellen, nur weil sie – oft selbstgewählt – sich für die Familie entschieden haben. Nicht selten die klügere Lebensentscheidung. Das war und ist ihr gutes Recht und geht den Staat und andere nichts an, für Diffamierungen und herablassenden Kommentierungen durch „Karrierefrauen“ ist hier kein Platz.

Fazit: ein tolles Buch einer sehr klugen Frau, der viel mehr Medienpräsenz eingeräumt werden sollte, damit sie all die Fehlinformationen und Widersprüche der Feministenfraktion aufzeigen kann. Die tendenziösen Mainstreammedien samt ihren pro-quote-Journalistinnen machen hier nämlich schon längst ihre journalistischen Hausaufgaben nicht mehr…


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