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Hilfreiche Bewertungen: 36

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Rezensionen verfasst von
DJBacchus

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Der Sinn des Lebens
Der Sinn des Lebens
Preis: EUR 11,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saftiger Dance mit einer Kelle voll Kitsch, 10. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Sinn des Lebens (Audio CD)
Honey und A.L.F, die beiden Köpfe von Welle:Erdball haben mit diesem Album gewiss ein Glanzstück ihres Schaffens abgelegt. Wie gewohnt wird hier eine Huldigung an die guten alten 80er Jahre gebracht, als Bürogebäude noch graue Klötze und Computer noch bessere Schreibmaschinen waren.
Mit sauber abgemischten Tanznummern stampft, fietscht und blubbert "Der Sinn des Lebens" über den Äther. Wo genau der Stil von W:E einzuordnen ist, bleibt offen, ist aber auch schnuppe. Die Musik ist etwas schrill, etwas kitschig, aber zu keinem Zeitpunkt nervig. Man kann hierzu einfach richtig schön das Tanzbein schwingen. W:E schmeißen simple Botschaften ins Land, die bisweilen misanthropisch und eigenbrötlerisch klingen ("Wir wollen keine Menschen sein", "Nur mit mir allein"), aber doch stets mit einem Augenzwinkern zu genießen sind. Wenn man so will, ist Welle:Erdball die Spaßfraktion unter den Trauerklößen.
Und das macht ihren, nunja, nennen wir es Synthiepop, ja gerade so angenehm. Gesondert zu erwähnen seien die Tracks "Gib mir mein Gefühl zurück", der mit einer irre geilen Hookline aufwartet, "Niemand erkennt uns", der mit hartem Power-Beat beginnt, sowie "Es geht voran", bei dem das bewährte C64-Element im Sound voll zum Tragen kommt (einige Zwischentöne klingen etwa so wie die Schüsse aus dem Plasmagewehr eines lausigen japanischen Godzilla-Films).
Die volle Punktzahl gibt es deshalb nicht, weil einige der Tracks für meinen Geschmack dann doch etwas zu albern sind und nicht hätten sein müssen (siehe das an Schlager-Techno erinnernde "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" und das extrem schmalzige "Deine Augen"). Nichts gegen gut gemachten Unsinn, aber das können Welle:Erdball wirklich besser.


Virgin Mary
Virgin Mary
Preis: EUR 12,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt kaum Wünsche offen, 8. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virgin Mary (Audio CD)
1. Turn Off The Radio: Zarte Gitarren-Inputs treffen auf Choralgesang im Refrain. Starker Opener!
2. Virgin Mary: "If I could believe my life would be easy"
Der Titelsong besticht durch flauschigen Bridge und dramatischen Chorus.
3. Here And Everywhere: Ein fast schon episches Stück mit vielen schönen Momenten. Der vielleicht beste Track des Albums!
4. Girl Of 18 Summers: Das Beat-Monster der Scheibe. Groovt wie Teufel und dürfte eine gerne gespielte Nummer in den Szeneclubs werden.
5. Sensation White: Erinnert stark an einen Dracula-Soundtrack.
6. Heavenly Creatures: Flaucher und Vita im Duett - ergreifend schöner Refrain!
7. Dr. Leylend: Bringt den Gänsehaut-Faktor mit und geht in seiner beinahe unerträglichen Wehmut verdammt tief unter die Haut.
8. Golden Days: Zum Einstieg ein Schlachtruf. Ein Song, der sich langsam steigert und mit jedem Hören besser wird.
9. She's Running: Hier bügelt Frank Schwer mal so richtig amtlich über die Saiten. Bringt die willkommene Abwechslung zur tranceartigen Grundstimmung des Albums.
10. Some Words In A Diary: „We're laughing in the rain, my hand in your hair"
Sehr weicher, verträumter Song, der aber leider etwas an Charakter vermissen lässt.
11. Sibyl Vane: Hierbei verbrät Herr Flaucher Textpassagen aus Oscar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray" und borgt sich die weibliche Hauptfigur für den Titel. Eine Lesestunde mit überraschendem Ende.


Empires
Empires

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Imperium der Sinnlichkeit, 23. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Empires (Audio CD)
"Empires" - ein Album, das für Wärme und Einfühlsamkeit steht, für Tanzflächenfüller, die ebenso wehmütig wie hypnotisch anmuten.

Wer technoiden Rhythmen nicht abgeneigt ist, sollte sich schnellstmöglich in den nächsten Plattenladen schwingen und sich viel Zeit nehmen, um die musikalischen Elixiere von Harris & Co. in ihrer ganzen Schönheit zu genießen.

Anspieltipps: "Standing", "Distance (Rubicon II)" und "Arclight".


Casting Shadows
Casting Shadows
Preis: EUR 11,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit viel Gefühl gen Himmelstor, 30. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Casting Shadows (Audio CD)
Wolfsheim und ihre Schöpfungen sind wirklich immer wieder bewundernswert. Die Herren Heppner und Reinhardt biegen schon seit einigen Jährchen den Spagat zwischen Chart-Entry und Clubharke hin, und das immer wieder mit gefälligem Flavour und Souveränität. Elf Songs findet man auf dem aktuellen Fabrikat "Casting Shadows", darunter zwei deutschsprachige, von denen einer ("Kein Zurück") bereits mehr als genug die Runde durch die Medien gemacht hat. Der andere ("Wundervoll") wirkt eher wie eine Schlaftablette, die mit soßigem Chorus bitterüble Träume bescherrt.
In ganz anderen Sphären schweben dagegen "Underneath The Veil", ein mit Melancholie gemästetes Elektrofieber, und der instrumentale Abklang "In Time", das Melodie gewordene Candlelight-Dinner, bei dem Abschalten in ganz großem Stil angesagt ist. Alles in allem bietet dieses Werk nichts wirklich neues, läßt einen aber auch ganz und gar nicht im Regen stehen.
Es wird nicht bloß dumpf auf die Schmalztube gedrückt, sondern auch mit nüchterner Dur-Bombastik aufgewartet, was dem Ganzen einen gewissen Kurvenreichtum verleiht. Bei so viel Trommelfellbalsam hört man schon das Kaminfeuer knistern und das Meer am Strand rauschen, während Heppner mit jeder einzelnen Faser seiner Stimme ein um's andere Mal eine neue kleine Sonne aufgehen läßt.


The Sweet Life
The Sweet Life
Wird angeboten von Schöne_Klang_Juwelen
Preis: EUR 44,90

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mann, seine Stimme und das süße Leben, 20. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: The Sweet Life (Audio CD)
Die Dracula-Locke ist zurück! Und diesmal würzt der smarte Ostgote mit besonders pikanten Gewürzen. Dabei geht Herr Veljanov sämtlichen Szeneklischees gekonnt aus dem Weg und braut sich sein ganz eigenes Süppchen. Inflationär scheint hierbei irgendwie gar nichts und auch nach vergleichbaren Interpreten späht man erfolglos.
Melancholie, Epik und ein vokolares Feuerwerk, das sich gewaschen hat, sind die Hauptzutaten.
Es gibt Menschen, die alleine mit ihrer Stimme ein ganzes Album füllen könnten - und Veljanov ist definitiv einer von ihnen. Gerne hört man ihm zu, wenn er mit kraftvoller Bruststimme „Take me and fly away to any other land" tönt und gerne würde man dann gleich mit ihm durch Raum und Zeit flattern. Neben der Singleauskopplung „Fly Away" stechen vor allem noch das fetzige „Town By The River" und das zart-eigenbrötlerische „In My Room", bei dem die russischen Wurzeln Veljanovs erkennbar werden, aus der Gesamtheit hervor. Mein absoluter Liebling bleibt bei all den Leckerbissen dieser Scheibe allerdings „Seraphim". Langsamer Rhythmus, ausgeschmückter Text, schwere Bedächtigkeit und einmal mehr Veljanovs bassige Stimme, die diese Kleinode vollenden. Ein Muss für alle Feinschmecker, die das etwas dröge Rumgedüster der Gothic-Szene auf ausgelatschten Pfaden satt haben.


Paris Kills
Paris Kills

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Song ein Treffer, 17. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Ich war erstmal erschrocken, als die neueste Scheibe der finnischen Schwarzkittel das erste mal durch meine Anlage flutete. Goth-Pop mit vereinzelten Gitarrenriffs? Das musste ein schlechter Scherz sein. Nein! Gleich nochmal hören! Und so nach und nach verwarf sich dann auch mein erster Eindruck vom neuerlichen Popappeal der 69 Eyes. Einige Gassenhauer wie "Betty Blue", das schwer tanzbare "Dance D'Amour" oder die zart bis orchestralisch angehauchten Keyboardeinlagen auf "Don't Turn Your Back On Fear" und "Still Waters Run Deep" entblößten sich nach genauerem Hinhören, und schon hatte sie mich wieder in ihren Bann gezogen: die infektiöse Musik der Eyes! Großes Kino! Zwar versucht man sich mit dem Intro "Crashing High" noch ein wenig an die alten Tage des Sleaze-Rocks anzukoppeln, was der eingängige Gute-Laune-Chorus aber schnell wieder wettmacht.

Fazit: die Eyes dreschen wieder so eingängig auf den Hooklines rum, dass man schnell um die Einzigartigkeit der Melodien fürchten muss, aber der Melancholiepegel wird dennoch konstant hochgehalten. Die Balance stimmt!
Ergo: Licht aus, Kerzen an und im Soundurwald des neu Eyes'schen Paris verirren.
"Dance with me into the night, to the serious moonlight..."


Das Bildnis des Dorian Gray: Roman
Das Bildnis des Dorian Gray: Roman
von Oscar Wilde
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Eine immergrüne Erzählung von Meisterhand, 9. Mai 2003
Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen dieses Literaturklassikers war mir klar, dass ich das gute Stück so schnell nicht wieder aus der Hand geben würde. Dieser Roman wird wohl schon alleine deshalb ein Dauerbrenner bleiben, weil er ein Thema behandelt, dem die Menschheit wohl niemals wird entsagen können: der Vergänglichkeit der Schönheit und dem Drang nach ewiger Jugend.
Zunächst begegnet einem da die Hauptfigur Dorian Gray - ein unbekümmerter Lebenskünstler, der von seiner atemberaubenden Wirkung auf seine Mitmenschen profitiert und seine Schönheit mittels des Porträtzeichners Basil Hallward zu Papier bringen läßt. Erst Lord Henry, der wie die Metapher der Offenbarung daherkommt und gerne mal kräftig die Aphorismenkeule schwingt, öffnet Gray die Augen. Schon bald nimmt das Märchen eine tragische Wende, wirbelt von Schönheitswahn zu Intrige, von Totschlag zu Niedergang, und kulminiert schließlich in einem furiosen Ende.


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