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Rezensionen verfasst von
Janunso (Franken)

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Vihado L-Arginin 1200 mg hochdosiert, Maca 1000 mg, Zink + Traubenkernextrakt OPC, 140 Kapseln, 1er Pack (1 x 106,2 g)
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Wird angeboten von Vihado
Preis: EUR 20,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial für Sportler und Aktive, 18. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nehme das Produkt erst seit zwei Tagen und merke, dass mir dieser Input wirklich gefehlt hat. Bin jeden Tag geistig und körperlich sehr aktiv, meistens 10-12 Stunden auf den Beinen und mit Kunden beschäftigt. Nach der Einnahme merke ich, dass ich morgens hellwach aufstehe, weniger erschöpft nach langen Tagen bin und meine Kraft sich viel "gesetzter" anfühlt. Der Kampfsport/-Kunst erfüllt mich seit ein paar Tagen wieder mehr denn je mit Tatendrang.

Ich hoffe, dass das Produkt von Vihado noch lange angeboten wird!! Eine erstklassige Marke, bin begeistert.


Bloodborne - Game of the Year Edition - [PlayStation 4]
Bloodborne - Game of the Year Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Kuhlmann
Preis: EUR 53,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praise the darkness and fear the blood, 11. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines der ganz Großen für die PS4. Wer es düster und beinhart mit Schnelligkeit mag, in einer durch Lovecraft infiltrierten, von London Inspirierten Stadt, Blood- and Wolf-like experiences mag, der muss hier zugreifen.
Aufgrund der sehr düsteren Atmosphäre wechsle ich das Spiel immer mal wieder mit dem aktuellen Dark Souls 3 ab.

Praise the darkness and fear the blood!


Dark Souls 3 - [PlayStation 4]
Dark Souls 3 - [PlayStation 4]
Preis: EUR 50,39

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Mechaniken, alte Gemäuer, 20. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls 3 - [PlayStation 4] (Videospiel)
Ich glaube, dass es für mich und für den Einstieg in das neue Dark Souls sehr zum Nachteil war, dass ich sowohl Demon's Souls, Dark Souls und dessen Nachfolger und letztens auch Bloodborne genüsslich beendet hatte. Alle vier Spiele gehören für mich in die Liga der besten Spiele, die ich je gespielt habe (seit dem Nintendo 64, Pandemonium, Diablo und StarCraft). Und nun fällt mir selbstverständlich jede Kleinigkeit auf, alles kommt mir bekannt und leider nicht eigenständig vor, zumal es grafisch - für mich persönlich - eher einen Rückschritt zu der Director's Cut Version des zweiten Teils zeigt, die vollkommen flüssig lief und sehr rund und homogen wirkt.
Ich glaube - und das merkt man auch an der Geschichte (Die Glut ist fast versiegt, es müssen die Regenten der Welten wieder auf ihre Throne) - dass Dark Souls 3 einen ganz bewussten Abgesang inszeniert. Leider nicht immer außergewöhnlich inspiriert, auch nicht sonderlich begeistert, aber mit einen etwas gelangweilten Hang zum einzig sinnvollen Gedanken: Wenn man schon die Farbe aus den anderen Teilen kopiert und also nichts Besonderes mehr daraus machen will, dann soll wenigstens der innere Flow mit Finesse fortgesetzt werden. Dazu in den folgenden Punkten mehr:

Das gefällt mir:
- Die Settings erinnern an eine Mischung aus Bloodborne (für meinen Geschmack viel zu oft, ca 40% ist dem Design entlehnt) und Dark Souls und die Kombination kann gerade für Neulinge einen interessanten Einstieg in die Vorgängertitel möglich machen.
- Die Kampfmechanik war noch nie so flüssig, eingängig und die neuen Aspekte der Glutabsorption geben dem Spielfluss eine ganz andere Richtung: Diese Glut, deren Absorption man auch auf dem Titelbild dargestellt sieht, macht, dass der Spieler mehr Energie hat und auf die Rufsymbole zugreifen kann. Man verfällt also nicht mehr in den Hüllenzustand, den unschönen Fäulnismodus der alten Teile, den man mit Menschlichkeit ausgleichen muss, sondern bleibt festes Fleisch und entflammt sich regelrecht. Die Idee dahinter besiegt die Langeweile im schon Bekannten durch ganz neue Herangehensweisen, ein also insgesamt aggressiveres Vorgehen und schnelleres Spielerlebnis werden damit begünstigt.
- Die Levelarchitektur erinnert mehr an das erste Dark Souls...
- Die Waffen sind wie immer erste Sahne, die geniale Balance noch auffälliger durch die schnellen Gegner, die Animationen derselben sind butterweich ;-)
- Die Endgegner sind angenehm, wobei ich einem Baum niemals in die Eier treten würde. Und auch wenn ich die Ritterkämpfe im zweiten Teil geliebt habe, so hebt sich der dritte davon sehr bewusst ab.
- Bekannte Gesichter...

Das gefällt mir nicht:
- Die Atmosphäre grenzt mit den Zitaten und der Grafik stellenweise am Kitsch, zumal manche Sets wirken als hätte man sich das Königreich Narnia (Siehe Roman und Film) zum Vorbild genommen, um alles besonders "flirrend", "magisch" wirken zu lassen. Das passt nicht ins Bild, die Farben wirken viel zu häufig blass und bieten nicht diese krassen, schönen Kontraste, die man aus den Vorgängertiteln so kennt.
- Die Gegner überdrehen ihre Schlagmanöver vollkommen. Das war für mich eine willkommene Herausforderung, weil ich gerne schnelle Waffen einsetze. Was aber ist mit den Tanks und ihren schweren Waffen? Da muss man wirklich, wirklich übermäßiges Taktgefühl beherrschen und immer Acht geben, dass man nicht zu viele Gegner anlockt.
- Gegner schlagen durch Wände: Das hat stellenweise zu wirklich lustigen Manövern und Toden geführt, allerdings, da das ja eine grundsätzliche Mechanik in diesem Spiel zu sein scheint, muss oder kann man diese Art auch gegen die Feine verwenden. Damit lief ich sehr gut und war oft wie ein Skorpion hinter der Tür unterwegs, um mich vor 5 Feinden gleichzeitig zu verschanzen (kommt häufiger vor und ist anders als in der direkten Konfrontation der alten Teilen nicht schaffbar).
- Die Transformationen der Gegner: Das war für mich ein narratives Merkmal von Bloodborne und dabei entfällt für mich die typische Souls-Atmosphäre. Denn jeder Gegner war für sich genommen würdig. Hier aber scheint der neue Teil das Chaos und den Unfall heranziehen zu müssen, um die Kämpfe interessanter zu gestalten. Dafür ist diese neue Kraft (Warum mutieren die Gegner plötzlich und in den anderen Teilen nicht? Aus Langeweile nach all den Jahren?) zu wenig in die Geschichte integriert und das fühlt sich einfach fremd an in dieser Welt. Dark Souls ist für mich nie ein Action-Spiel gewesen, ich habe mir dafür immer viel Zeit genommen. Bloodborne ist da anders, aber ein Hybrid aus beidem? In meinen Augen geht die Ehe schief, das sehe ich auch jetzt, nach etlichen Stunden, noch genau so. Ich muss nicht großartig erklären, warum eine Einmischung von Setelementen aus Demon's Souls dann einfach zu viel des Guten ist...
- Ich hatte solch eine Freude am Verbessern meiner Rüstungen: Meep! Ich kann mich noch erinnern, als ich diesen epischen Drachen aus Dark Souls 2 bezwang, ohne durch seinen Feueratem zu verglühen, wie Stroh in der Sonne. Ja, das war erhebend. Und so etwas geht jetzt nicht mehr. Diese Designentscheidung bleibt meinem Bloodborne wohl eingedenk; aber warum? Warum??
- Ich stelle mir folgende Situation vor: Chefdesigner im Rat: "Ich glaube, dass man die Spieler nicht mehr von der Stange holt, man kann sie mit nichts Neuem mehr überraschen, wir haben schon alles getan und gesagt! Also, kommen wir den Spielern nach: Was wünschen sie sich, was wollen die Spieler denn noch?!" Einer aus dem Hohen Rat, kleinlaut: "Naja... Drachen... vielleicht?"
Chef schaut böse, seehr böse: "Drachen?! Soso... dann geben wir ihnen also... Drachen!! TOTE DRACHEN!!"
Das Resultat ist: Alle zwei Meter liegt ein Drache tot am Boden herum... WTF?! Und die sehen vollkommen langweilig aus, wie aus Holz geschnitzt. Was soll das?
- Vollkommen sinnlose Levelrückführung: Als würden die Leveldesigner beweisen wollen, dass sie so gut arbeiten können wie im ersten Teil: Weder besteht die Notwendigkeit das zu demonstrieren (Teleportation erfolgreich), noch ergibt es immer Sinn. Manchmal landet man auf einer sinnlosen Ebene, die dann - tadaa - in eine bekannte mündet. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, in einem organischen Geflecht des ersten Teils zu sein, aus dem man sich stückweise fortbewegen muss, und zu keiner Zeit hatte ich das saubere Gefühl eines Dark Souls 2, in dem die Areale alle irgendwie zusammenhängend Sinn machen und man sich trotzdem teleportiert. So ein schwammiges Mittelding wirkte auf mich teilweise einfach unsortiert.
- Ich beschwöre sehr gerne Kumpanen, was trotz stabiler Internetverbindung (falls man so etwas vermuten sollte) misslingt, und zwar sehr oft. Außerdem fallen ständig Phantome in meine Welt ein und reißen mich etwas aus der Atmosphäre, weshalb ich nun offline spiele (nein, ich gewinne zumindest die Hälfte der Matches ;-) ).

Fazit
Ich bin mir nicht sicher gewesen ob drei oder vier Sterne angemessen sind. Und das will ich nicht am Genre messen, sondern an der Eigenmarke Fromsoft. Warum? Weil es meines Erachtens keine Spiel gibt, die dieses Spielgefühl auch nur ansatzweise geschafft haben nachzuahmen - Nachahmung heißt rahmentlich, dass Souls-Spiele für sich stehen, so wie ein Zelda oder ein Mario. Und da eine differenzierte Meinung bei einem dritten Teil erfordert, dass man die Mechaniken in Abhebung zu den Vorgängern der gleichen Klasse misst, halte ich das Vorgehen für angemessen.
- Die Erfahrung aus dem ersten Dark Souls ist nicht antastbar. Auch die des zweiten Teils (ist mittlerweile mein persönlicher Favorit neben Bloodborne) ist meines Erachtens einfach viel runder und ausgereifter, mit mehr Hingabe geplant. Zwar waren mir die Farben da auch ein wenig zu hell, aber nicht so blingbling und grabgesteint wie im dritten Teil. Das Waffenhandling ist brillant und noch feiner eingestellt als in den Vorgängerteilen. Grafisch ist es teilweise schön, teilweise hässlich und läuft nicht besonders sauber - stört oder hindert aber nicht den Spielfluss (trotzdem einfach unsauber! Marke Fromsoft?). In der Summe, auch wenn sich das alles vermutlich schlimm liest, ist es dennoch ein tolles Teil, es gibt eine riesenhaft große Welt zu erkunden, gefährliche Kämpfe auszustehen und die neue Glut-Mechanik macht Spaß.
Da ich nie auf die Idee gekommen wäre einem Fromsoft-Titel weniger als 6 Sterne zu geben, ist die Überlegung, ob ich hier 3 oder 4 geben soll, allerdings Zeichen dafür, dass mir das neue "Darky-Teil" - um es mal flapsig beim Namen zu nennen - nicht so am Herzen liegt wie die Vorgänger.
Ich warte gespannt auf Bloodborne 2 und halte die alten Souls-Teile in Ehren.

Neulingen rate ich zu diesem Teil und den zweiten sollten sie danach spielen. Und danach das überragende Bloodborne, das preislich - augenscheinlich durch Menschen, die aktuell ähnliche Gedanken pflegen wie ich - vollkommen in die Höhe geschossen ist.
Fans sollten einigen Abstand zu den Vorgängern haben, oder ohne Erwartungen an Dinge herangehen können.

P.S.: Veränderung macht Spaß, darum habe ich nun nach Beendigung doch die fünf Sterne gezückt. Das liegt unter anderem daran, dass ich im ersten Durchlauf (ich spiele ohne Komplettlösung, wohl leider!) massiv viel außer Acht gelassen habe: das Ding ist ein Riese, ein Monster von einem Spiel. Die Designentscheidungen sind teilweise etwas holprig, aber am Ende rockt das Teil so sehr, mach so süchtig wie seinerzeit das erste Dark Souls:
1. es macht schon etwas aus, dass die Gegner nach diversen Tötungen nicht einfach verschwinden.
2. der Seelenerwerb ist sehr fair.
3. die geheimen Storylines erfordern hohe Aufmerksamkeit und man kann beim ersten Durchgang an einem Viertel des Spiels - trotz 50 Stinden Spielzeit! - einfach vorbeizusehen.

Das Spiel ist ein schwerer Rotwein, der erst scheint wie fruchtgierige Süße, dann einige Zeit Anlauf braucht und am Ende so schwer und Herzlich liegt, dass es eine Pracht ist!!!


Das Buch des vergessenen Wissens: Mathe, Deutsch & Co. aufgefrischt
Das Buch des vergessenen Wissens: Mathe, Deutsch & Co. aufgefrischt
von Gert Braune
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Style over substance?, 8. Februar 2016
Inhaltlich findet man einiges, gut erklärtes fürs allgemeine Wissen in Dingen, die man gerne für seine Kinder verarbeitbar aufbereiten möchte - oder für das eigene Basisinteresse nachholt.

Dahingestellt sei die Nützlichkeit der einzelnen Fächer mit der Betonung auf eben diese und keine anderen Inhalte für die Herausforderungen unserer heutigen Welt: Das Schulsystem, das die Jahrtausendwende verschlafen hat. (fließt nicht in diese Bewertung ein, natürlich)
Was mich am Buch allerdings stört, ist die überbordende Darstellung. Das wirkt lithographisch auf den ersten Blick wie ein geschmiertes, unfokussiertes Kritzelheft: Alles durcheinander.
Natürlich hat es Struktur, aber die Mehrfachnutzung einer Seite für alle möglichen Randnotizen stört für das ruhige Lesen.
Andere kommen damit besser klar, ich auf Dauer nicht.
Da finde ich "Wie war das noch?" von Martin Tzschaschel prägnant und bündig, vom Layout her allerdings sehr viel "ruhiger" und unaufdringlicher.
Wer das Verspielte mag und sich im Lernprozess nicht daran stört, der ist hier allerdings total richtig (und gibt fünf Sterne).

Viel Freude mit Ihrer Neugierde :-)


DmC Definitive Edition - [PlayStation 4]
DmC Definitive Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 25,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr genial, stilsicher mit wunderbar geschmeidiger Action!, 1. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hoffe nach diesem wunderbaren Devil May Cry, dass ein Nachfolger des Reboots ansteht... Zwar war ich nach den ersten 20 Minuten grafisch etwas enttäuscht, das hielt aber nicht lange, denn dann nimmt das Spiel nicht nur in Sachen Gameplay Fahrt auf, es entfaltet sich sogar eine wirklich interessante Darstellung der Welt zwischen Engeln und Dämonen. Das Spektakel gewinnt nach dieser ersten kleinen Einführungsetappe auch an grafischer Präsenz!

Also, wunderbares Spiel! Viel Spaß dabei!


Interstellar [Blu-ray]
Interstellar [Blu-ray]
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 8,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr amerikanische Sci-Fi, die mehr verspricht als sie halten kann, 7. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Interstellar [Blu-ray] (Blu-ray)
Interstellar hat mich im Kino nicht erreicht, darum wollte ich das in meinen eigenen vier Wänden nacherleben, was ja in aller Munde und als so fantastisches Meisterwerk angepriesen wird. Erwartet habe ich den vollkommenen Mindblow. In allen Nolan Filmen hatte ich den leisen Hoffnungsschimmer, dass er das mal mit einem Film schaffen könnte... dann kam Interstellar und ich war von meinen eigenen Ideen, wie Raum-Zeit funktioniert und was es für unwahrscheinliche Ideen geben könnte, berauscht.

Was ich nun aber in meinem Fernseher fand, war eine asimov'sche Idee, die mit wenig Witz und Tiefsinn und viel amerikanischer Untergangsvision vom fatalen Ende der Ressourcen umgesetzt wurde. Die Dialoge haben irgendwie in kurzen Impressionen versucht tiefgründig zu wirken, nur leider war das alles situativ und in der Gesamtheit der in den Augen der Figuren "schon gestorbenen Welt" alles andere als treffend oder passend. Die Handlungsweise der Figuren fühlte sich sehr konstruiert, mechanisch, an (ist wohl ein Markenzeichen von Nolan). Das sterile Licht, das für Nolanfilme so typisch ist, war im Angesicht des Weltraums wirklich erschreckend, fast schon mit dem Atem des Horrors gezeichnet. Die interessante Frage während der Odysee war für mich: "Warum zum Henker kann ein Mensch das aushalten (Anspielung für Kenner: Dunkelhäutiger, der in der Raumstation wartet - etwas zu lange für seinen Geschmack!)? Und das führte mich immer wieder zu folgendem Ergebnis: Menschen, die so in ihrer Depression der Welt versunken sind - ich meine damit die Figuren - haben keinen Kämpfergeist, sondern reaktiven Überlebenstrieb. Und genau das war das paradoxe und auch spannende, denn dieser feurige Wille kam in der kühlen Atmosphäre gar nicht zur Geltung, wurde sogar durch die Dramaturgie völlig verschluckt. Leider war das ein künstlicher Kniff und keiner, der "duch die Schauspieler selbst entstehen konnte", was ich persönlich schade fand.

Die Auflösung des Geheimnisses des Films war mir schon relativ zum Beginn der schleppenden, schwer beladenen Handlung (Szene: Zimmer der Tochter des Protagonisten) offensichtlich, mich interessierte aber wie das funktioniert. Das hielt mich auch davon ab abzuschalten, denn im Grunde war das für mich wieder so "ein grundsätzlich einfach depressiver Film gewesen". Tausende Menschen haben sich das angeschaut, tausenden Menschen hätte man ein hoffnungsvolles Grundgefühl mit aus dem Kino auf den Weg geben können, was zur verändernden Handlung im eigenen Leben ermutigt.
Die Auflösung selbst war dann absolut imposant umgesetzt, auch wenn es inhaltlich eben alles andere als mindblowing war. Asimov lässt wie oben geschrieben grüßen. Aber war der Film durch Imposanz wirklich toll oder überragend revolutionär wie es heißt? Überhaupt nicht... mir hat er mit all seinen Ecken nicht gefallen.

Matthew McConaughey brachte figürlich aber auch menschlich erschreckend einen "ungesund aussehenden" Typen auf die Reise - sah völlig verbraucht aus. Das würde eigentlich in den Film und das Thema passen, es wirkte aber wiederum zu extrem, zumal seine Präsenz un Ausstrahlung einfach darunter litten. Außerdem habe ich nach seinen letzten Filmen den Verdacht, dass er sich körperlich wirklich zu viel abverlangt hat. Die anderen Schauspieler waren OK, kamen aber vermittels der Dramaturgie nie ganz in den Vordergründ, der Weltraum und seine Zeitparadoxie war ja auch der Hauptdarsteller, aber "das gedankliche Experiment" innerhalb der unendlichen Weite, war in der Hinsicht langweilig und vor allem nicht "neuartig".

Mir hat Interstellar nicht gefallen. :-) Kann ich also auch nicht empfehlen.


The Order: 1886 (uncut) Standard-Edition - [PlayStation 4]
The Order: 1886 (uncut) Standard-Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 27,57

10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spieltrieb oder Narzissmus? Worauf steht ihr?, 22. Februar 2015
Wer will dieses Spiel? Ha!
Wer eine PS4 sein eigen nennt, Singleplayererfahrungen mit enorm immersiver Wirkung genießen kann, und nicht ständig manisch durch die Gegend rennen muss, während er scheinbar alles befingern und kontrollieren kann, sondern sich einfach mal gern dem Flow der Inszenierung hingibt, ja!, der sollte dieses Spiel in seinem Regal stehen haben. Wer Uncharted 2 aufgrund seiner abenteuerlichen, geführten Reise geliebt hat, im Gegensatz zu Drakes Abenteuer aber eine bis ins feinste Haar ersonnene, viktorianische Stadt genießen will und die Werwolfthematik stark findet, der braucht das Teil hier! Könnt ihr euch Filme anschauen, ohne gleich trainieren gehen zu müssen, um die innere Unruhe abzubauen, und liebt ihr geschickte Übergänge von genussvollem Schauen zu angenehmer bis intensiver Action, dann haut rein!

Wer durch die Augen des schauspielerisch brillant gezeichneten Protganisten über die Welt und all die Apparaturen des ebenfalls toll geschauspielerten Nikola Tesla nachsinnen will (ich lese mich gerade in seine Erkenntnisse ein, weil ich plötzlich entdeckte, was für ein Wunder eigentlich die Errungenschaft der Elektrizität ist, welche Magie in welcher Größenordnung da eigentlich steckt) und "Ritter" gerne mal unter vier Augen begleiten würde: Aber hallo, los gehts!

Ich habe noch nie über eine Absinthflasche so gestaunt wie hier... Das ist großartig! Diese Welt, jedes kleinste Szenario lebt und atmet - und mit ein wenig Neugier an der Physikalität der Dinge zu der Zeit erlebt man hier die abgefahrensten Momente. Das ist mal ein Werk, das aus Leidenschaft gewonnen ist. Ich habe Kritiken gelesen, da hieß es, dass das Spiel über mangelnde Interaktivität leidet. Nein, ganz verwirrt ist so etwas: Der Tester leidet darunter, dass er sich - vielleicht durch die trendmäßige Überreizung und Hektik in einigen Spielereihen - überhaupt nicht auf so ein Spiel einstellen konnte. Das ist alles. Die fehlgeleitete Erwartung kann uns zeigen, wie relativ und meinungsmachend die Wertungszahlen mittlerweile sind und immer waren. Ich finde von den Entwicklern mutig, nicht nach dem Hyperaktivitätstrend gegriffen zu haben! Das hätte das Spiel nämlich einfach zerstört. Es ist kein Gears of War, zum Glück, denn hier sollte eine eigene Marke beginnen und hoffe sehr darauf, dass man die Geschichte fortsetzt und die Spieler, die überhaupt noch etwas mit dem Medium der Spiele anfangen, diese Errungenschaft unterstützen.
Traut euch wenn das oben beschriebene Spiel zu euch passt. Und gleichzeitig ist das eine gute Übung, sich überraschen zu lassen. Ich habe das so gemacht. Ganz unvoreingenommen und bin total geflasht.

Dass einige Tester und Spieler so über das Spiel herziehen, zeigt vielleicht, wie wenig diese Leute sich noch auf Spiele einlassen können, wie stark sie besessen sind von ihrer Unzufriedenheit, was für eine Sucht dahingehend besteht, dass Gamedesigner den Mutterkuchen neu für sie bestellen müssten. Die Entwickler müssen Erwartungen erfüllen, von denen die Spieler selbst kaum wissen, was sie damit meinen? Ist das nicht paradox und auch dumm? Wie viele Leute da persönlich angreifend geworden sind gegenüber den Designern: ja wie schade das ist, dass man Werke, in die so viel Liebe und Mühe gesteckt wurde, einfach richtig fies im Vorfeld klein macht.
Macht euch selbst groß, indem ihr euch von den Meinungsmachen frei macht und freut euch einfach, wenn ihr Spaß am Spielen habt - denn es gibt vieles mehr, was man an nem netten Abend machen kann... ;-)

In diesem Sinne, genießt das Spiel, wenns etwas für euch ist.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2015 5:58 PM CET


Godzilla
Godzilla
DVD ~ Aaron Taylor-Johnson
Preis: EUR 5,00

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urgewalt und Menschengeschick, 27. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Godzilla (DVD)
Ein wunderbarer Film um endlich einmal wieder diese Urgewalt zu erfahren, die man als Kind an Jurrassic Park und Ähnlichem geliebt hat. Ein Film wie ich ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Mich wundert nicht schlecht was Kritiker - ähnlich wie an der modernen Verfilmung von Hercules - an diesen Meisterwerken abschätzen. Ist denn das Einfache, der Mythos, so kompliziert verbaut in deren Köpfen? Godzilla ist ja wunderbar einfach, reißt mit, aber die Motivik glänzt durch Kohärenz, alles macht Sinn, ist rund und verweist in klarer Bildsprache auf ganz aktuelle Themen, mehr noch auf Themen, die den Menschen seit Alters her beschäftigen. Auch darin versteht der Film seinem "Original" treu zu bleiben.

Mich wundert genauso, dass man hier in manchen Rezensionen liest, Godzilla hätte "zu wenig Auftritt" in dem Film ... der ganze Film baut diese urgewaltige Echse auf, eine schützende Macht, die von der Natur entsandt wird um die moderne Brut zu zügeln. Gerade seine Gegenspieler zeigen eindrucksvoll, dass Design Inhalt haben kann und sich weiter darin sogar mythische Tiefe verbirgt. Man kann an den mehr filigrane Formen der Antagonisten, die sich an der Radioaktivität satt essen, gut das moderne Spinnennetz ablesen, das die Welt der Menschen so schnell verwandelt hat.

Wie wunderbar da mit meinen Erwartungen gespielt wurde, gespannt auf die Entfaltung dieser Urgewalt in Bild und Ton wurde ich überhaupt nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil gab es unglaublich viele Gänsehautmomente, sehr viel von Godzilla zu sehen, aber eben nicht plump, sondern elegant.
Und die filmischen Zitate sind einfach genial gewählt, von Hitchcocks "Die Vögel" über ein feines Moment, das an den Walkürenritt aus "Apocalypse Now" erinnert, an die Sinnlosigkeit menschlicher Kriegshandlung, die viel tut um bemerkt zu werden, aber ein Nichts ist im Vergleich zur Naturmacht, die der Film so sinnig demonstriert. Und wer Jurrassic Park geliebt hat wird hier ebenfalls von der Auslichtung der Szenerien bis hin zu Kamerawinkeln einiges Wiederfinden, auch den Clou, das Unmögliche, das Großartige: Godzilla, in den Augen der Kinder zu spiegeln ist eine nach wie vor geniale Idee. Das fand man en perfection auch schon bei den Dinos.
Da wird eine ganz eigene, absolut passende Atmosphäre am Werk gezaubert, die mich persönlich total mitgerissen hat.
Diese feinen Filmzitate sind immer im Bewusstsein gewählt worden, dem Motiv zu dienen. Und das geschieht mit so einer Souveränität, dass es vielen Zuschauern gar nicht aufzufallen scheint. Ein dreist offensives Amusement a la Guardians of the Galaxy scheint hingegen jedem aufzufallen.

Für die Kenner, für die Genießer von großartigen Kinomomenten, für die Fans der uralten Megaechse wird der Film nicht nur Sinn machen, sondern Freude bereiten!

In diesem Sinne, danke fürs Lesen der Rezension.


Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 4]
Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 4]

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend! Was für ein Abenteuer!, 6. Juli 2014
Mehr als ich erwartet hatte ist geschene. Viel mehr sogar und durchweg im positiven Sinn. Was da abgefeiert wird ist größer und stärker als jeder vorhergehende Teil: Ganz und gar kein versponnener Seemannsgarn. Vorwegschießen möchte ich, dass ich besonders begeistert vom ersten Teil war, wohlgemerkt als dieser erschienen ist, denn heute kann ich das nicht mehr als zeitgemäße Erfahrung verorten. Auch die Bruderschaft (Brotherhood), die meines Erachtens den zweiten Teil recht locker in die Tasche gesteckt hatte, brachte mir große Faszination und beschäftigte mich wirklich lange Zeit. Revelation war der erste Bruch und mir persönlich nur noch aufbebrühte, heiße Luft. Teil drei gefiehl mir außerdem aufgrund des Settings - ein Wald, der nicht wirklich als Assassine! genutzt werden konnte, allerdings das ganze Spiel hindurch dominant war - und des Protagonisten umfassend nicht und ich glaubte die Reihe schon an die Fließbänder verloren.

Die Piratenthematik um das Thema Freiheit sprang mich trotz der Erfahrungen an und ich war mutig. Mutig und lustig also legte ich los und war überwältigt von dieser präzisen, flüssigen Darstellung. Meine Güte, also wenn das nicht Next-Gen ist, dann weiß ichs nicht. Kann mir zudem kaum vorstellen, dass man das Thema der Karibik besser, imposanter umsetzen könnte. Jedes Detail ist erwähnenswert, jede Textur, die Bewegungen der Pflanzen, die Spiegelungen, die Wetterwechsel, das kühle und warme Nass des Meeres: Überragend! Die Steuerung ist außerdem feinjustiert worden, was so viel bedeutet, dass man leicht flexibler ohne Fingerknäuel wie in den ersten Teilen unterwegs ist - Überbelegung am Pad ist von Gestern und das wussten die Künstler scheinbar. Denn Kunst ist das hier allemal. Die Gischt auf hoher See, ich hätte nie gedacht, dass mich das in einem Spiel mal so derart faszinieren kann. Und alles läuft superflüssig über den Bildschirm, einfach eine Pracht.

Die Raubzüge auf Land sind durch die Meeresthematik noch frischer, noch abwechslungsreicher (Mayatempel, kleine Inseln und größere, die darauf warten entdeckt zu werden, die Meerestiefen können erkundet werden ...), gehen noch lockerer von der Hand. Meer und Nahkampf schließt sich beim Erbeuten fremder Fracht nicht aus: eine Symphonie.

Die Musik ist ebenfalls wundervoll, einfach herrlich, teils englische Folklore, piratische Liedereien sind ebenso mit von der Partie und machen das Erleben echt. Und wahrlich, denn der Protagonist ist endlich mal wieder der Rede wert. Ein Pirat, aber ein freier, mit träumerischem Kopf, eigentlich etwas versponnenem Hintergrund, aber aufrichtigem Herzen. Dagegen stinkt meines Erachtens auch Ezio ab, einfach weil der Held nicht typisch ist, insbesondere nicht im Assassins Creed-Universum, denn er steht gewitzt und mit Charme zwischen den Fronten ... mehr verrate ich nicht. Die Animusthematik ist allerdings eine Variation, denn Desmond ist nicht mehr - wie zu erwarten. Interessant ist allerdings, dass hier die "Entwicklerthematik" aufgerollt wird auch höchst amüsante Weise. Auch vor dem Hintergrund macht die Szenerie einen etwas lockeren, befreiteren Eindruck. Mir gefällt das sehr. Wendungen inbegriffen.

Habe ich etwas vergessen, bestimmt, andere Rezensionen mögen mir den Mangel ausgleichen, viel wichtiger ist aber, dass ich euch folgendes ans Herz lege: wenn ihr die salzige Luft hoher See lange schon nicht mehr geschnuppert habt und euch auf euren persönlichen Abenteuerurlaub in der Südsee vorbereiten wollt, euch dahin sehnt, dann spricht alles dafür, den Sprung in diese Geschichte zu wagen. Es macht Lust auf Freiheit und bewegt das Leben in Richtung Meer und Unkonventionalität. Und jeder, der schon nicht mehr dran geglaubt hat: Dieses Assassins Creed IST grandios. Vielleicht der einzig wahre Teil der Reihe, bevor die große Revolution in Frankreich beginnt!


Tao Te King - Das heilige Buch vom Tao
Tao Te King - Das heilige Buch vom Tao
von Laotse
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Daodedsching ohne den Bergquell?, 6. April 2014
Ich bin mir sicher, dass das Buch vielen aufgrund der Einfachheit sehr zusagen wird. Das Problem ist für mich, dass die völlige Klärung der Ungereimtheiten des ursprünglichen Quells (der Textquelle also, dem/den Urverfasser/n) aus einer sprudelnden Quelle eine trockene Einöde werden lässt. Die Vereinfachung ist das Problem, denn diese löst hier die Ungereimtheit als wilde Seite des Lebens, die das Dao selbst ist, einfach fort.

Das Buch ist nicht klar wie Wasser, es ist für mich persönlich nur darum still, weil kein Leben mehr darin ist. Den Verstand macht es satt, aber es ernährt nicht, die Seele macht es rückzugig und das Dao fließt nicht darin.
Ich beschäftige mich sehr mit dem Fluss der Worte, dem ureigenen Sinn des Klangs als Schale für das Dao und ich finde, dass es für die urgründige Paradoxie nach Laotse umfangreichere Schalen gibt, die die wilde Natur des Lebens mehr in sich begrüßen.

So zum Beispiel die Ausgabe vom Diogenes-Verlag und auch die Reclam-Ausgabe fand ich als Vergleichsexemplare tiefer angelegt. Als Nicht-Sinologe habe ich durch die Recherche herausfinden müssen, WIE VIELE Übersetzungsversuche es schon gegeben hat. Das scheint mir Zeugnis von der Suche des Menschen im Dao zu sein. Die Übersetzung selbst spricht scheinbar mit den Worten der Seele des Suchenden und der Leser wird schließlich vor allem bereichert, wenn die Worte offen sind für den Sinn, der darin wohnen möchte und wenn sie den Menschen lieben, dem sie sich zuwenden. Verborgener Sinn ist ein Elexir.

Das Leben des Übersetzers wird zur Schale für das Dao. Und wir dürfen den Tee, der daraus entspringt, trinken. Womöglich ist es also so, dass ich einfach mit der Person des Übersetzers, wie edelmütig er sich auch selbst anschauen mag, nichts anfangen kann.
Ist es also nur die Sache des Geschmacks?

Ich wünsche Ihnen auf Ihrer Suche in der Welt Freude und Freude also auch hier.


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