Profil für runner70 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von runner70
Top-Rezensenten Rang: 4.240.772
Hilfreiche Bewertungen: 309

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
runner70

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Into the Open (Ltd.Digipak)
Into the Open (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 21,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Debütalbum der neuen Allstartruppe, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Into the Open (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Allesamt also gestandene Musiker vor dem Herrn. Und auch die Werbekampagne im Vorfeld fand ich persönlich sehr gut gemacht und machte den Konsumenten doch sehr neugierig, was die Jungs musikalisch zu sagen haben.
Manchmal fällt ja das Resultat eines "Hypes" doch sehr flach aus aber im Falle 21 Octayne kann man Entwarnung geben, denn die Truppe ist wirklich ein willkommener Farbklecks im derzeit doch manchmal recht tristen Einheitsbrei an Veröffentlichungen.

Was nach etliche Hördurchgängen festzustellen ist, ist die Tatsache, dass die CD "Into The Open" zum einen musikalische Identität aufweist und zudem sehr abwechslungsreich ist, was immer wieder Lust auf einen neuen Hördurchgang macht. Zudem können die Vier Melodien zum Niederknien schreiben.

"She's Killing Me" tritt zu Beginn ordentlich in die Weichteile, ein perfekter Opener, melodisch und powervoll und vor allem sehr druckvoll produziert. Genial!

Das mit einem Gesang durchs Telefon beginnende "Dear Friend" ist etwas schleppender aufgebaut aber nicht minder spannend und erinnert mich etwas an Alter Bridge, einer Band, der die junge Truppe in Sachen Melodieführung und Abwechslungsreichtum in nichts nachsteht.

"Turn The World" ist ein Ohrwurm vor dem Herrn, ein richtiger Radiohit, der es verdient im Radio gespielt zu werden. Klasse!

Im Intro zu "Don't Turn Away" zeigt "The Bullet", was er am Bass alles drauf hat und das ist einiges, sonst dürfte man nicht mit Paule Gilbert zusammen musizieren. Der Track ist hart und schnell und das Zusammenspiel der Truppe ist schlichtweg atemberaubend. Die Band klingt tight hoch drei und so ganz und gar nicht wie ein Newcomer.

"My Teddybear" geht sogar etwas in Dream Theater'sche Progrichtung und mixt das Ganze mit ein paar heftigen Funk-Sprenkeln und tiefergelegten Gitarren.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2014 10:29 PM MEST


Three Lions
Three Lions
Preis: EUR 16,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biederer Melodicrock, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Three Lions (Audio CD)
"Endlich mal wieder ein Frontiers-Retortenprojekt" (*Ironiemodus aus*). Das waren meine ersten Gedanken, als ich die Presseinfo zu "Three Lions" gelesen habe.

Mit Vinny Burns und Greg Morgan finden sich zwei alte Recken in den Reihen der drei Löwen, welche vom Newcomer Nigel Bailey (Bass und Gesang) vervollständigt werden. Produziert und assistiert wurde das Ganze von Alessandro Del Vecchio, dem Fließbandarbeiter des Meldoicrock.

Die Marschrichtung für das selsbtbetitelte Debut dürrte somit klar sein.

Mit dem schmissigen "Trouble In A Red Dress" wird man auf die Reise geschickt. Über den Text sollte man nun nicht länger diskutieren, hier leben MännerÜ50 ihre schmutzigen Fantasien über Frauen in knappen roten Kleidern aus. Wer es denn braucht ok.... Aber dennoch kein schlechter Einstieg in das Album.

Auch "Hold Me Down" weiß zu überzeugen, erinnert von seiner Machart her an alte Survivor-Zeiten. Die Stimme von Nigel Bailey ist auch sehr angenehm und passt zur Mucke.

Leider hält die CD nicht das Einstiegsniveau. "Twisted Soul" ist ein eher langweiliger Rocker, dessen Chorus mich nicht überzeugen kann und auch die Ballade "Winter Sun" kann man nur mit einem Wort beschreiben: Langweilig mit großen "L". Schade!

"Just a Man" macht wieder etwas verlorenen Boden gut, ohne jetzt vollends zu brillieren. Die Verse lassen auf einen tollen Chorus hoffen, der leider dann nicht folgen will.

Die Songs sind von der Machart leider ziemlich gleich gestrickt, so dass sich flott ein leichtes Gähnen einstellt. Und auch die Produktion kann man allenfalls als "Durchschnitt" bezeichnen, vor allem das Schlagzeug klingt doch sehr klapprig.

"Holy Water" erinnert fast schon zu stark an alte Whitesnake (das Riff insbesondere an "Fool For Your Loving") natürlich ohne jedoch deren Klasse zu erreichen.

Die nächste Ballade "Two Hearts Beat As One" plätschert auch so vor sich hin, vor allem nervt hier der doch sehr brave Refrain.

"Kathmandu" bricht endlich aus dem Melodic-Einheitsbrei aus und bringt mit seinen orientalischen Einflüssen frischen Wind rein. Aber auch hier fehlt ein Refrain, der dem Song das gewisse Etwas verleiht.

"Made For One Another" gehört zu den besseren Tracks der CD, eine nette AOR-Hymne mit guter Melodie, wenngleich hier auch das Rad nicht neu erfunden wird.

Natürlich darf ein Songtitel mit einem Frauennamen a la Toto nicht fehlen, hier muss "Magdalene" herhalten. Zu

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de


Catacombs of the Black Vatican
Catacombs of the Black Vatican
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr solide (Rockingboy blogspot Review), 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Catacombs of the Black Vatican (Audio CD)
Unser alter Zakk ist schon ein Original, welches langsam aber sicher seinen Stammplatz neben Ikonen wie Lemmy, Ozzy & Co. sicher hat. Sein Lebenswandel ging nicht spurlos an ihm vorüber, war er doch als Kampftrinker vor dem Herrn bekannt. So musste er vor ein paar Jahren dem Alk Adieu sagen, um weiteren schlimmeren gesundheitlichen Problemen Einhalt zu gebieten. Böse Zungen behaupten ja, dass seitdem die Musik nicht besser geworden ist aber wir wollen nun ja mal nicht böse sein.

Mit BLS hatte ich schon immer etwas das Problem, dass die Musik zwar gut bis sehr gut ist (aufgrund Zakks Gitarrenspiel ja sowieso) aber es doch immer am Gesang haperte. Gerade der Gesang ist für mich als Hörer jedoch immer am Allerwichtigsten, es heisst nicht umsonst (klischeehaft zwar aber nicht unbegründet) "It's the Singer not The Song". Und da waren Zakks Gesangsleistungen ja eher so die Marke "naja". Mittlerweile hört er sich fast schon an wie sein Ex Brötchengeber Ozzy an einem schlechten Tag.

Doch wie ist nun die neue CD, schräg "Catacombs Of The Black Vatican" betitelt, ausgefallen ? Erstmal mit 11 Songs und einer Spiellänge von knapp 45 min recht kurz. Wenn es sich dabei um ausschließliche Killersongs handeln würde sicherlich nicht verkehrt, aber leider ist das hier nicht immer der Fall.

Die beiden Opening-Songs könnten direkt von Alice in Chains' "Dirt" stammen - da sind schon mehr als nur ein paar "zufällige " Ähnlichkeiten enthalten. Etwas seltsam klingen die Drums - zwar voluminös produziert aber dennoch irgendwie etwas ohne Wumms-grade bei den härteren Stücken von BLS nicht unbedingt unterstützend.

Nach den ersten Umdrehungen der Scheibe war ich doch etwas ernüchtert, aber man sollte ja einer Scheibe mehrere Chancen zur Entfaltung geben geben und siehe da, da tut sich doch das eine oder andere Juwel auf. Insbesondere bei den Balladen offenbaren sich ja bei BLS immer ihre Stärken und Zakky singt da auch ganz anders dabei. Hier sind ganze drei vertreten, als da wären "Angel Of Mercy", "Scars" und "Shades Of Grey", die allesamt gelungen sind und Herrn Wylde von seiner gefühlvollen Seite zeigen.

Aufs Gaspedal wird lediglich nur bei "Damn The Flood" getreten, was ich doch etwas schade finde, denn eine schnellerer Song hätte dem Album durchaus noch gutgetan...............................

Den Rest gibts auf Rockingboymagazin.blogspot.de


Space Police - Defenders of the Crown
Space Police - Defenders of the Crown
Preis: EUR 17,99

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top!, 26. April 2014
Rockingboyblogspot.de Review

"Das beste Metal-Album aller Zeiten. Wir haben uns diesmal selber übertroffen" etc. etc. Vor Release des neuen Edguy -Albums haute Meister Sammet mal wieder kräftig auf die Pauke. Er ist ja nicht als zurückhaltend bekannt wenn es ans Promoten seiner neuen Scheiben geht. Vielfach wird er jedoch auch von der Humorlos-Fraktion missverstanden, da doch vieles bei ihm "tongue-in-cheeke" ist.

Wie ist nun Tobis Aussage zum neuen Edguy Werk "Space Police - Defenders Of The Crown" einzustufen? Um ehrlich zu sein haben mich die Vorab-Schnippsel nicht sonderlich beeindruckt und ich erwartete an sich eine Sammlung von Avantasia-B-Seiten. Vielfach wird ja Sammet vorgeworfen, dass er die besten Songs für Avantasia verwendet während Edguy schauen müssen, was für sie abfällt.

In der Tat verwischen die Grenzen der beiden Bands/Projekte doch immer mehr. Trotzdem bewahren sich Edguy weiterhin ihre eigene Identität und manche Songs des neuen Werks wären auf einem Avantasia-Werk undenkbar.

Von den ganz harten und Verbohrten wird ja vielfach der Wunsch geäußert, dass die Truppe wieder zurück zum reinen Power-Metal ala "Mandrake" zurückkehren sollte. Das ist beim neuen Werk sicherlich nicht geschehen, aber im Vergleich zur letzten Scheibe "Age Of The Joker" wurde der Härtegrad aber wieder um Einiges hochgeschraubt.

"Sabre & Torch" knallt einem erstmal ein Riff vor den Latz, dass sich gewaschen hat, wenngleich es etwas an den "Evoke The Machine" von der letzten 'Tasia - Scheibe erinnert. Der Chorus ist zwar etwas zu viel mit "OOOhhhhhh's" belegt aber dennoch ein guter Einstieg.

Der erste von zwei Titelsongs (in Form von "Space Police") folgt, und da haben wir Tobi wieder in seinem Element. Es gibt nicht viele , die derartig mitreißende Gesangsmelodien verfassen können, da hat er schon wirklich was auf dem Kasten der kleine Mann. Ein Song der gute Laune macht , mit witzigem Text ausgestattet, bringt der Track alles mit, was eine gute Edguy-Nummer ausmacht. "Defenders Of the Crown" kann da nicht so recht mithalten. Die Strophen lassen auf einen formidablen Chorus hoffen, der dann aber ziemlich platt daherkommt und eher an Manowar erinnert und wohl auch diese etwas persiflieren soll. Man kann der Platte wenig vorwerfen aber ab und an halten die Chorusse nicht so recht dass, was die Verse versprechen, was aber zum Glück nicht allzu oft vorkommt.

Das mit Katzenschnurren eingeleitete "Love Tyger", zu dem es auch ein trashiges Video gibt (s.u.) könnte auch direkt aus den 80ern stammen, als die Haare noch auftoupiert und die Klamotten noch bunt waren und Musik noch Synonym für "Spass" war. Ein Partysong erster Güte, auch wenn er "Lavatory Love Machine" doch etwas ähnelt.

"The Realms Of Baba Yaga" erinnert sehr an Iron Maiden, vor allem am Schluss des Liedes meint man, dass da Bruce Dickinson am Mikro ist. Der Song wiederholt für mich etwas zu oft "Baba Yaga", was auf Dauer etwas nervig ist, dennoch kein Ausfall.

"Rock Me Amadeus" wäre für mich als Bonustrack besser aufgehoben gewesen. Sicherlich nicht schlecht gemacht, Tobi hält sich gesanglich sehr eng ans Original (inklusive "Wiener Akzent"), aber trotzdem eher etwas für die Bonus-CD.

"Do Me Like A Caveman" hat wieder leichten Avantasia-Schlag mit tollem Chorus, während das schnelle "Shadow Eaters" wieder leicht unter dem etwas laschen Chorus leidet.

Mit "Alone In Myself" kommt dann die einzige Ballade des Albums auf den Tisch und die ist wirklich toll gelungen und erinnert etwas an "The Story Ain't Over" von Avantasia. Anfangs beginnt das Stück eher ruhig ala Springsteen oder U2, um sich dann schließlich in einen Bombast-Chorus zu steigern

Das überlange "The Eternal Wayfarer" kann es beinahe mit dem Edguy-Klassiker "The Piper Never Dies" aufnehmen, auch hier wieder ein Top-Chorus, trotz seiner über 8 Minuten Spieldauer wird der Song zu keiner Zeit langweilig.

Auf der Bonus-CD der Deluxe-Edition biete noch einige Edguy-Spass-Tracks:. Da wäre zum einen die Hommage an England (" 'cause England 's got Steve Harris") mit superwitzigen Lyrics sowie das ebenfalls witzig-originelle Def Leppard-Fast-Remake "Aychim in Hysteria". Die Progressive Version von "Space Police" weist ebenfalls ein paar Humor-Gesangslinien auf. Vier instrumentale Versionen von Songs des Hauptalbums runden dann den zweiten Silberling etwas einfallslos ab, da wäre vielleicht ein "richtiger" neuer Track doch etwas interessanter gewesen, aber was solls.

Neben Sammet sollte man bei Edguy auch einmal die beiden Gitarreros Ludwig/Sauer erwähnen, die neben Sammet manchmal etwas vergessen werden, aber gerade auch den Edguy-Sound ausmachen und zur Speerspitze der deutschen Gitarristen gehören.

Einen fetten Extra-Punkt gibt es für den (wie immer) genial fett produzierten Sound von Stammproduzent Sascha Paeth. Da merkt man, dass mit Herzblut an der Scheibe gearbeitet wurde.

Zum Cover kann man stehen wie man will. Der Village-People-Polizist polarisiert aber das ist eben der typische Edguy Humor. Das Digipack ist jedenfalls hübsch aufgemacht. Ebenfalls sehr gut, dass diesmal an keiner Stelle (ich hab es zumindest nirgendwo gesehen) Uli Hoeness oder dem FC Bayern gedankt wird (wie es früher an sich immer der Fall war!)

Trotz einpaar Schwächen bekommt die neue Edguy von mir knappe 9 Punkte. Man merkt noch immer, dass da Jungs mit Spass an der Musik am Werke sind, die nicht nur schnöde Auftragsarbeit oder eine Entschuldigung zum Touren abliefern. So sollte es sein.

Well done Boys - ich freue mich auf die Tour im Herbst!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 27, 2014 11:19 AM MEST


Maja 40255531 Rollcontainer 456 x 591 x 360 mm Buche - Nachbildung
Maja 40255531 Rollcontainer 456 x 591 x 360 mm Buche - Nachbildung
Preis: EUR 40,98

4.0 von 5 Sternen Schick und zweckmäßig, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nettes DIng zu tollem Preis! Leicht zum Zusammenbauen und mit schön verständlicher Anleitung ausgestattet. Sas Schloss hätte es nicht gebraucht im Schub


Magnat Needle Alu Super Center - Alu-gebürsteter 2-Wege Doppelbass Design-Center schwarz
Magnat Needle Alu Super Center - Alu-gebürsteter 2-Wege Doppelbass Design-Center schwarz
Preis: EUR 58,86

5.0 von 5 Sternen Top, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolles Design und für so nen relativ kleinen Speaker sehr überzeugender Sound! Passend zu allen Magnat-Komponenten. Sehr gute Verarbeitung wirkt hochwertig


100% handgemalte Bilder - Das Leinwandbild "Endless Meadow" 180x80cm
100% handgemalte Bilder - Das Leinwandbild "Endless Meadow" 180x80cm
Wird angeboten von WandbilderXXL
Preis: EUR 165,00

5.0 von 5 Sternen Top, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klasse Qualität sehr schönes Bild ! Die Farben sind noch kraftvoller als auf der Voransicht. Das Bild wirkt sehr hochwertig und edel!


Better Days Comin (Ltd.Digipak+Dvd)
Better Days Comin (Ltd.Digipak+Dvd)
Preis: EUR 17,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top CD - nichts für Schmalspur-Melodicrock-nach-Zahlen-Anhänger, 22. April 2014
Winger sind wohl mit die verkannteste 80er Band ever, wurden sie doch in der Vergangenheit oftmals in einen Topf mit eher limitiert talentierten Bands wie Poison & Co in einen Topf geworfen. Zumindest musikalisch war das jedoch nie berechtigt (Imagetechnisch ist es sicher eine andere Frage!). Auch wenn sie Klischeesbehaftetes ala "Miles Away" oder "Seventeen" abgeliefert haben, von den musikalischen Fähigkeiten waren sie den berühmt-berüchtigten Party-Truppen schon seit jeher haushoch überlegen.
Spätestens mit der 1993er Scheibe "Pull" wurden Winger erwachsen und ernsthafter, auch wenn die Verkäufe leider nicht mehr mitzogen und die Band im Grunge-Wahn leider unterging. Kip Winger machte danach mit einer Reihe hochwertiger aber eher ruhiger Solowerke von sich reden und ist auch im Klassik-Bereich sehr aktiv.
Aufgelöst haben sich Winger zum Glück nie und sind nun seit Jahren im Studio und auch live wieder schwer aktiv. Insbesondere die 2009er Scheibe "Karma" war eine Götterscheibe, die für mich persönlich das Highlight des damaligen Veröffentlichungsjahres darstellte. Die Messlatte für die neue CD "Better Days Comin' " lag somit durchaus sehr hoch und im folgenden gilt es zu untersuchen, inwieweit das anvisierte Klassenziel erreicht wurde oder nicht:

Mit quietschenden Reifen startet "Midnight Driver Of A Love Machine" mit hohem Gaspedal voll durch. Ein idealer Opener - Song, Kips Stimme ist charismatisch wie eh und je und die beiden Gitarreros Reb Beach und John Roth liefern ein Feuerwerk an Licks ab, was sich durch die gesamte CD zieht. Was mir nicht ganz so gut gefällt (und das ist einer der wenigen Kritikpunkte von mir an dieser Platte) ist der doch etwas zu trockene Drumsound. Nachdem es sich bei Kip Winger (der die CD auch produziert hat) jedoch um einen Vollprofi handelt bin ich mir sicher, dass der Sound so gewollt ist. Letztlich Geschmackssache.

Was bei Winger anno 2014 auffällt ist die unglaubliche Bandbreite an Stilmixen. Als alter Queen-Anhänger liebe ich sowas selbstverständlich. Und auch die mehrstimmigen Chöre in den Refrains sind sehr gut ausgearbeitet und mit vorzüglichen Harmonien ausgestattet wie in dem höllisch groovenden "Queen Babylon".
"Rat Race" ist noch einen Tick schneller als der Eröffnungs-Song und dürfte der härteste Track in der gesamten Winger-Bandgeschichte sein. Atemberaubend dabei das mehrstimmige Gitarrenduell in der Mitte des Songs. Eine enorme Stärke der Langrille ist die Tatsache, dass man bei jedem Hören neue Details entdeckt und das macht Spass wie Bolle.
Hat man die Speedgranate "Rat Race" ohne Herzbeschwerden überlebt, traut man seinen Ohren beim nachfolgenden Titeltrack kaum: Ein Hippie-mäßiger, funkiger Song, dessen Refrain auch von Earth, Wind & Fire oder Kool And The Gang stammen könnte, veredelt mit Reb Beachs famosen bluesigen Licks und kleinen Soli. Ein Mega-Gute Laune Song, den man nicht wirklich mit Winger assoziieren würde und durchaus Hitchancen im Radio hat.

Danach wird der Schalter auf (beinahe-)Prog - Rock umgelegt. Das hypnotische Grundriff zu "Tin Soldier" geht einem bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf und auch der Text (sowie auch das überraschend gute Video!) sind es wert, sicher näher damit auseinanderzusetzen! Top Song!

Balladenliebhaber werden bei "Ever Wonder" fündig - die über 6 Minuten lange ruhige Nummer ist erfreulich Kitsch-Frei, woran sich sämtliche Retorten-Melodicrocker mal ein Beispiel nehmen sollten.

Auch beschwingten AOR gibt es auf "Better Days Comin'" zu hören:" So Long China" ist ein schön relaxter Softrocker mit toller Melodie.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/04/winger-better-days-comin-cddvd-deluxe.html


Down to the Core
Down to the Core
Preis: EUR 17,99

0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieder eines dieser unsäglichen Jounrey Clone Projekte von Frontiers., 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Down to the Core (Audio CD)
Wenn ich gute AOR Mucke hören will höre ich Journey und nicht die 149te Retortentruppe aus dem Hause Frontiers. Was sie mit (wenigen ) guten Veröffentlichungen aufbauen machen sie mit Schrott wied diesem wieder wett und kaputt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 7:52 PM MEST


A Shot at Redemption
A Shot at Redemption
Preis: EUR 8,55

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott - wie alles von H.E.A.T. seid Eric am Mikro ist-, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: A Shot at Redemption (Audio CD)
Was war die Truppe mal gut - und dann kommt so ein dahergelaufener Billy Idol Klon mit Pressstimme, die einfach nur furchtbar ist und reißt die ganze Band ins Verderben. Für die "She's like The WInd " Coverversion sollte man die Truppe einsperren. Peinlicher Kinder-Melodicrock, der einfach nur nervt,


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6