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Rezensionen verfasst von
runner70

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Wird angeboten von WandbilderXXL
Preis: EUR 175,00

5.0 von 5 Sternen Top, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klasse Qualität sehr schönes Bild ! Die Farben sind noch kraftvoller als auf der Voransicht. Das Bild wirkt sehr hochwertig und edel!


Better Days Comin (Ltd.Digipak+Dvd)
Better Days Comin (Ltd.Digipak+Dvd)
Preis: EUR 21,34

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top CD - nichts für Schmalspur-Melodicrock-nach-Zahlen-Anhänger, 22. April 2014
Winger sind wohl mit die verkannteste 80er Band ever, wurden sie doch in der Vergangenheit oftmals in einen Topf mit eher limitiert talentierten Bands wie Poison & Co in einen Topf geworfen. Zumindest musikalisch war das jedoch nie berechtigt (Imagetechnisch ist es sicher eine andere Frage!). Auch wenn sie Klischeesbehaftetes ala "Miles Away" oder "Seventeen" abgeliefert haben, von den musikalischen Fähigkeiten waren sie den berühmt-berüchtigten Party-Truppen schon seit jeher haushoch überlegen.
Spätestens mit der 1993er Scheibe "Pull" wurden Winger erwachsen und ernsthafter, auch wenn die Verkäufe leider nicht mehr mitzogen und die Band im Grunge-Wahn leider unterging. Kip Winger machte danach mit einer Reihe hochwertiger aber eher ruhiger Solowerke von sich reden und ist auch im Klassik-Bereich sehr aktiv.
Aufgelöst haben sich Winger zum Glück nie und sind nun seit Jahren im Studio und auch live wieder schwer aktiv. Insbesondere die 2009er Scheibe "Karma" war eine Götterscheibe, die für mich persönlich das Highlight des damaligen Veröffentlichungsjahres darstellte. Die Messlatte für die neue CD "Better Days Comin' " lag somit durchaus sehr hoch und im folgenden gilt es zu untersuchen, inwieweit das anvisierte Klassenziel erreicht wurde oder nicht:

Mit quietschenden Reifen startet "Midnight Driver Of A Love Machine" mit hohem Gaspedal voll durch. Ein idealer Opener - Song, Kips Stimme ist charismatisch wie eh und je und die beiden Gitarreros Reb Beach und John Roth liefern ein Feuerwerk an Licks ab, was sich durch die gesamte CD zieht. Was mir nicht ganz so gut gefällt (und das ist einer der wenigen Kritikpunkte von mir an dieser Platte) ist der doch etwas zu trockene Drumsound. Nachdem es sich bei Kip Winger (der die CD auch produziert hat) jedoch um einen Vollprofi handelt bin ich mir sicher, dass der Sound so gewollt ist. Letztlich Geschmackssache.

Was bei Winger anno 2014 auffällt ist die unglaubliche Bandbreite an Stilmixen. Als alter Queen-Anhänger liebe ich sowas selbstverständlich. Und auch die mehrstimmigen Chöre in den Refrains sind sehr gut ausgearbeitet und mit vorzüglichen Harmonien ausgestattet wie in dem höllisch groovenden "Queen Babylon".
"Rat Race" ist noch einen Tick schneller als der Eröffnungs-Song und dürfte der härteste Track in der gesamten Winger-Bandgeschichte sein. Atemberaubend dabei das mehrstimmige Gitarrenduell in der Mitte des Songs. Eine enorme Stärke der Langrille ist die Tatsache, dass man bei jedem Hören neue Details entdeckt und das macht Spass wie Bolle.
Hat man die Speedgranate "Rat Race" ohne Herzbeschwerden überlebt, traut man seinen Ohren beim nachfolgenden Titeltrack kaum: Ein Hippie-mäßiger, funkiger Song, dessen Refrain auch von Earth, Wind & Fire oder Kool And The Gang stammen könnte, veredelt mit Reb Beachs famosen bluesigen Licks und kleinen Soli. Ein Mega-Gute Laune Song, den man nicht wirklich mit Winger assoziieren würde und durchaus Hitchancen im Radio hat.

Danach wird der Schalter auf (beinahe-)Prog - Rock umgelegt. Das hypnotische Grundriff zu "Tin Soldier" geht einem bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf und auch der Text (sowie auch das überraschend gute Video!) sind es wert, sicher näher damit auseinanderzusetzen! Top Song!

Balladenliebhaber werden bei "Ever Wonder" fündig - die über 6 Minuten lange ruhige Nummer ist erfreulich Kitsch-Frei, woran sich sämtliche Retorten-Melodicrocker mal ein Beispiel nehmen sollten.

Auch beschwingten AOR gibt es auf "Better Days Comin'" zu hören:" So Long China" ist ein schön relaxter Softrocker mit toller Melodie.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/04/winger-better-days-comin-cddvd-deluxe.html


Down to the Core
Down to the Core
Preis: EUR 20,99

1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieder eines dieser unsäglichen Jounrey Clone Projekte von Frontiers., 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Down to the Core (Audio CD)
Wenn ich gute AOR Mucke hören will höre ich Journey und nicht die 149te Retortentruppe aus dem Hause Frontiers. Was sie mit (wenigen ) guten Veröffentlichungen aufbauen machen sie mit Schrott wied diesem wieder wett und kaputt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 7:52 PM MEST


A Shot at Redemption
A Shot at Redemption
Preis: EUR 6,99

0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott - wie alles von H.E.A.T. seid Eric am Mikro ist-, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: A Shot at Redemption (Audio CD)
Was war die Truppe mal gut - und dann kommt so ein dahergelaufener Billy Idol Klon mit Pressstimme, die einfach nur furchtbar ist und reißt die ganze Band ins Verderben. Für die "She's like The WInd " Coverversion sollte man die Truppe einsperren. Peinlicher Kinder-Melodicrock, der einfach nur nervt,


Escape from the Shadow Garden
Escape from the Shadow Garden
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 30,98

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mau wie alles von Magnum seit Jahren - leider!, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Escape from the Shadow Garden (Audio CD)
Seit Ihrer Reunion zu Beginn der 2000er sind Magnum produktiv wie nie. Alle 1,5 - 2 Jahre schneit pünktlich ein neues Werk der englischen Pomp-Rocker herein. Ich bin jedoch ehrlich: Als alter Fan von Überwerken wie "WIngs Of Heaven", "Vigilante" oder "On A Storyteller's Night" haben mich die "Neuwerke" der Jungs eher kaltgelassen und ich konnte in die allgemeinen Lobeshymnen nicht so wirklich mit einstimmen. Was mir insbesondere fehlte waren die großen Melodien und vor allem die majestätischen Refrains, die die Truppe früher so auszeichnete. Doch gehen wir unvoreingenommen an die neue Langrille "Escape From The Shadow Garden" heran, welche abermals durch ein vorzügliches Fantasy-Cover von
Rodney Matthews aufgewertet wird.
"Live 'Til You Die" dürfte zu den besten Magnum-Tracks der neueren Generation zu hören und kann an alte Glanztaten anknüpfen. Ein treibender Song mit toller Melodie und Ohrwurmchorus. Was für ein Einstand! Es sollte dann auch so weitergehen. Tut es aber leider nicht: "Unwritten Sacrifice" bremst die Scheibe schon im zweiten Song derart ab, dass es wehtut. Der Song kommt erst gegen Ende etwas in Fahrt, ist aber von der Position an zweiter Stelle absolut fehl am Platze. Da hätte eine weitere Uptemponummer Wunder gewirkt. Was ebenfalls die ganze Scheibe über auffällt ist die Tatsache, dass sich Bob Catley erschreckend müde anhört und teilweise in einen Gröhlmodus fällt, der mir an ihm so ganz und gar nicht gefällt. Wo ist nur die klare Catley-Stimme hin? Sie blitzt nur noch an manchen Stellen kurz auf, was wohl auch dem mittlerweile doch dem hohen Alter des Vokalisten von 66 Jahren geschuldet ist. Was mich dann aber wundert ist, dass er sich auf den Avantasia-Werken nach wie vor göttlich anhört. Hat da Meister Sammett wohl die besseren Studiotricks drauf? Man wird es nie erfahren.
"Falling For The Big Plan" macht den vorigen Ausfall wieder leicht wett, ist aber auch - wie viele Stücke auf der CD - einfach zu lang und hat zu viele langatmige Passagen. "Crying In The Rain" ist auch wieder ein Midtempostück, dass man am liebsten etwas anschieben will und die eingangs erwähnten Schwächen der 2000er Magnum aufzeigt: Der Song ist sicherlich nett, aber letztlich bleibt nicht viel hängen und der Chorus geht ins Leere und ist ganz einfach langweilig, muss man so deutlich sagen.
Bei "Too Many Clowns" packt Meister Clarkin die Harke aus und liefert eines der härtesten Riffs der Bandgeschichte. Hier erkennt man Catley beinahe wirklich nicht mehr. Der Song ist zwar flott aber auch hier gefällt mir der Chorus (sofern man überhaupt von einem solchen sprechen kann) nicht wirklich, so dass der gesamte Song doch auch eher wieder in die Kategorie "nichtssagend" fällt.
"Midnight Angel" ist mit 7:18 min sehr lange ausgefallen, kann aber ansatzweise durch eine gute Melodie überzeugen, wenngleich auch hier Bob Catley leider nicht mehr in der Lage ist, eine Song über die volle Distanz zu tragen und mit seinem nunmehr sehr rauhen Songstil irgendwie nicht zu dem Song passt.
Bei "The Art Of Compromise" meint man anfangs, es handelt sich um eine Pianoballade, der plötzlich einsetzende flotte Part und tolle Chorus gehört aber zu den Höhepunkten der Scheibe. Songs wie diesen hätte ich mir durchaus öfter gewünscht. Das sind "meine" alten Magnum von früher. Toller Song.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/03/magnum-escape-from-shadow-garden.html
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2016 3:01 PM MEST


Everlove
Everlove
Preis: EUR 7,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Wie Immer, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Everlove (Audio CD)
Auf Die Happy ist Verlass: Beinahe permanent auf Tour und spätestens alle zwei Jahre ein neues Studioalbum. Das nenn ich mal eine gute, fanfreundliche Ausbeute, vor allem wenn man bedenkt, dass manche x Jahre für ein neues Album brauchen. Selbst eine Babypause von Sängerin Marta bringt die Band nicht von ihrem Weg ab und schon liegt mit "Everlove" wieder eine neue Scheiblette vor, auch wenn diese nun wirklich mal gut drei Jahre seit der letzten "Red Box"-Scheibe gebraucht hat. Andere haben jedoch längere Babypausen sag ich mal.

Die Happy machen ja kein großes Aufheben darum, dass Vieles (um nicht zu sagen fast Alles) auf ihre stimmgewaltige und natürlich auch optisch attraktive Frontfrau zugeschnitten ist. Warum auch nicht? Klar ist Marta Jandova das Aushängeschild der Band und warum sollte man das auch nicht ausnützen? So zeigt das Cover der "Everlove" betitelten neuen CD auch nur die Frontlady anstatt die gesamte Band.

Die Entwicklung von Die Happy - um auch einmal ein paar kritischeTöne reinzubringen - ist trotz der Präsenz von Marta in RTL-Castingshows in den letzten Jahren doch überschaubar geblieben. Weit entfernt von Megasellern wie Silbermond zum Beispiel und meist in eher kleineren Locations auftretend, andererseits sind diese dann auch wirklich voll. Auch wenn es wohl in diesem Leben nicht mehr zur Superstarriege reichen wird, so ist die Truppe im Regelfall eine Bank, wenn es um gutgemacht Musik geht, die irgendwo zwischen Indie- und Schrammelrock und Garbage pendelt. Am Stil der Band hat sich nicht wirklich was geändert, was man natürlich auch wieder als fehlende Weiterentwicklung deuten könnte. Andererseits lieber konstant auf hohem Niveau als sinnfreie Experimente, die dann gewaltig in die Hose gehen.

So reiht sich "Everlove" nahtlos in die bisherige Discographie der Band ein. Es fällt äußerst schwer einzelne Songs herauszunehmen, denn es gibt weder einen Übersong noch einen, den man als "Füller" bezeichnen könnte. Sei es der (etwas sperrige und nicht erwartet flotte) Opener "Miracle Rising", der Sommerhit-verdächtige Titelsong oder ruhigere Nummern wie "Hang On" oder "Time Is A Healer" . Allesamt Garant für ein kurzweiliges Hörvergnügen.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/04/die-happy-everlove.html


Bang! Deluxe Digi ed.
Bang! Deluxe Digi ed.
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 8,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut - Nic Maeder ist angekommen bei Gotthard, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Bang! Deluxe Digi ed. (Audio CD)
"Is that a pistol in your pocket or are you just glad to see me?" . Mit diesem bekannten Zitat (meines Wissens von Mae West aus der 30ern) starten Gotthard in Ihre zweite CD mit Nic Maeder am Mikro namens "Bang!". Satte 16 Songs bietet die neue Scheibe inklusive Bonustracks. War "Firebirth" doch etwas ruppig und rauh produziert so ist der Sound auf "Bang!" wieder etwas voluminöser/kommerzieller ausgefallen ohne jedoch an Härte zu verlieren.

Nach o.g. Intro startet "Bang!" mit seinem Titelsong fulminant durch. Ein Song, der sich wohl auch auf der kommenden Tour in der Setlist vorfinden wird.
"Get Up N' Move On" schraubt den Hörtegrad dann noch etwas höher. Frecher, ein bisschen AC/DC beeinflusster Rotzrock der besseren Sorte.

"Feel What I Feel" ist die erste Singelauskopplung, zu der es auch ein recht aufwändiges und gelungenes Video gibt (siehe unten) Das Lied ist ein Ohrwurm erster Güte und man hat das Gefühl, dass Nick nun erst wirklich bei Gotthard angekommen ist. Seine Stimme erinnert zwar ab und an an Steve Lee hat aber genügend eigene Note, um nicht als Kopie abgetan zu werden. Er singt diesmal in etwas tieferer Stimmlage als noch auf "Firebirth", was ihm äußerst gut zu Gesicht steht.
"C'est La Vie" ist die erste "Schnulze" der Scheibe, schrammt zwar knapp an der Kitschgrenze vorbei und manchen wird auch das Schifferklavier etwas sauer aufstoßen, aber es haben bereits Styx bei "Boat On The River" vorgemacht, dass man dieses Instrument auch in die Rockmusik integrieren kann. Letztlich ein nettes Stück, dass sich wie geschaffen ist für einen der nächsten "Gotthard-Ballads"-Sampler, der wohl irgendwann wieder erscheinen wird.

"Jump The Gun" enthält dann einmal wieder Leo Leonie's Talkbox, der Song geht straight nach vorne und gehört zu den besseren auf "Bang!".

Wenn man der Scheibe etwas vorwerfen kann, dann ist es vielleicht die Tatsache , dass sie doch etwas zu lange geraten ist und sich dann zwangsläufig doch ein paar Füller eingeschlichen haben. "Spread Your Wings" (nein KEIN Queen-Cover!) zum Beispiel fällt meines Erachtens in diese Kategorie, der Song ist irgendwie recht nichtssagend und nicht wirklich als Highlight zu betrachten. Auch das unmittelbar nachfolgende "I Won't Look Down" kommt nicht richtig in die Gänge.

"My Belief" macht dafür wieder einigen Boden wett, der Song ist mit das Sahnestück der neuen Scheiblette. In "Maybe" gibt sich Nic die Ehre im Duett mit der mir unbekannten Melody Tibbits, deren Stimmen aber sehr gut harmonieren und aus dem Song eine weitere Gänsehautballade machen.

... den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/04/heat-tearing-down-walls.html


Tearing Down the Walls
Tearing Down the Walls
Preis: EUR 15,69

2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie die letzte aber immer noch schlecht genug!, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tearing Down the Walls (Audio CD)
Ich gebe es offen zu: H.E.A.T. fand ich auf deren ersten beiden Scheiben durchaus gut, auch wenn bereits damals der Originalitätsfaktor zu wünschen übrig ließ. Mit dem Sängerwechsel von Kenny Leckromo zu Casting-Opfer Eric Grönwall änderte sich das aber. Nicht nur, dass dessen Vocals für mich ziemlich ungenießbar sind (trotz für mich unverständlichem Lob von allen Seiten), auch das Erstlingswerk mit ihm fand ich ziemlich grauenhaft (auch da war vielerorts bereits von einem "Klassiker" die Rede). "Adress The Nation" war originell wie ein ranziges Butterbrot, die Songs waren allesamt fast zu 100% geklaut von den ersten drei Bon Jovi-Alben oder auch von Def Leppard, so dass man nahezu bei jedem Song ein "You Give Love A Bad Name" und andere übliche Verdächtige drübersingen hätte können ohne dass es aufgefallen wäre. Und der Pressgesang des Billy Idol in jung kam dem seines Idols aus New Jersey doch ziemlich nahe und das meine ich nun nicht wirklich als Lob.

Zwei Jahre später liegt nunmehr das Nachfolgewerk vor, an das ich versuche, trotz Aversion gegen die Truppe neutral heranzugehen. Und anfangs lohnt sich das auch. "Point Of No Return" ist ein gutklassiger, flotter Opener, der diesmal nicht mal allzuviel Versatzstücke aus den 80ern zusammenklaut. Und auch die erste Single "A Shot At Redemption" kann man als gelungenen Versuch betrachten, eine Hymne zu kreieren, auch wenn einem nach knapp 2 Songs die Stimme von Grönwall bereits wieder beginnt, auf die Nerven zu gehen. Komischerweise kam die Single, die auch als EP mit 3 zusätzlichen Songs (darunter einer unsäglichen Coverversion vom "Ghost"-Klassiker "She's Like The Wind") veröffentlicht wurde, nicht wirklich gut an. Mir gefällts.

H.E.A.T. werden doch nicht wirklich eine tolle Scheibe auf den Markt geworfen haben??? In der Folgezeit legen sie sich aber schwer ins Zeug, dies auf jeden Fall zu vermeiden.
"Inferno" ist der erste Song, der ziemlich in die Hose geht: Zwar flott und nach vorne gehend, aber erstens nervt hier der Gesang mal wieder so richtig (man sollte lieber "schreiendes Pressen von Lauten" dazu sagen) und der "Uuuuuuuu"-Chorus geht mal so richtig in die Hose.
Doch die Jungs geben nicht auf, der nach dem Intro "The Wreckoning" zum Besten gegebene Titelsong ist eine eher balladesk gehaltenes Powerhymne vor dem Herrn. Nicht auszudenken, wie die mit einem guten Sänger am Mikro klingen würde. Jedenfalls toller Song ohne Wenn und Aber!

Derjenige, der nun denkt, die Jungs würden die Kurve kriegen, wird mit einem Tiefschlag in die Magengrube für sein Vertrauen belohnt. War auf "Adress The Nation", wie bereits einleitend bemerkt, ja schon fast jeder Song aus Teilen mehrerer bekannter Klassiker zusammengeklaut, so machen es sich die Schweden bei "Mannequin" einfach und kopieren Britney Spears' Megahit "Oops - I Did It Again" komplett zu 100% und zwar dermaßen schamlos, dass es wehtut. Da ist wirklich der Song wie eine Blaupause nur mit anderer Instrumentierung drübergezogen worden. Hatte man bei Britney damals immerhin noch was fürs Auge, so muss man akustisch wieder mit Herrn Gröwalls Trauerorgan Vorlieb nehmen. Nicht auszudenken, wenn dazu auch noch ein Video gedreht werden sollte. Jedenfalls ein klarer Fall für die Anwälte von Frau Spears.

.....

den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de/2014/04/heat-tearing-down-walls.html
Kommentar Kommentare (22) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2014 8:45 PM MEST


Red Dragon Cartel
Red Dragon Cartel
Preis: EUR 14,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die erste grosse Enttäuschung 2014 bislang, 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Red Dragon Cartel (Audio CD)
Lang lang ists her, dass uns Jake E. Lee mit neuer Musik beglückt hat. Nach seinem fulminanten Start bei Ozzy Osbourne mit "Bark At The Moon" und "Ultimate Sin", die er alleine durch sein facettenreichen Gitarrenspiel auf einen anderes Level schob, den leider recht kurzlebigen Badlands und ein paar doch eher halbgaren wenigen Solosachen war beinahe 20 Jahre Funkstille um den Gitarrenhelden. Was er die ganze Zeit gemacht hat, damit will er nicht so wirklich mit rausrücken, aber er hatte sicher auch einige Zeit seine persönlichen Dämonen zu bekämpfen.

Umso schöner ist es , ihn wieder am Start zu haben mit seiner neuen Truppe mit dem Namen "Red Dragon Cartel". Der Opener "Deceived" legt gut vor: Ein Riff ganz stark(wohl bewußt!) angelegt an "Bark At The Moon" , im pre-Chorus könnte man wirklich meinen es wäre Ozzy persönlich an den Vocals. Sehr geile Nummer. Leider wird der Opener im Verlauf der Scheibe nicht mehr getoppt und die ganze CD geht dann doch in eine etwas andere, modernere Richtung, als man nach den ersten Minuten erwarten durfte.
"Shout It Out" ist ein cooler Stampfer, der ebenso wie das mit Cheap Tricks Robin Zander an den Stimmbändern eingetütete "Feeder" auf der Habenseite zu verbuchen ist.
"Fall From The Sky" ist dann der erste Totalausfall, der etwas ruhigere Song geht völlig an einem vorbei und hat nicht wirklich viel zu bieten.
Ex-Iron-Maiden-Shouter Paul Di Anno darf bei "Wasted" ans Mikro, rettet den Track mit seinem doch eher prolligen Grölgesang aber auch nicht wirklich. "Slave" erinnert dann wieder mehr an die letzten, sehr modernen Ozzy-Werke und die Formkurve zeigt wieder langsam nach oben. Hier blitzt auch wieder Jake's nach wie vor formidables Gitarrenspiel auf, auf welches man beim Hören einmal besonders achten sollte. Er spielt im Hintergrund nicht einfach sein Riff rauf und runter sondern baut liebevoll viele Details ein, die man erst bei mehrfachem Hören mitbekommt.
"Big Mouth" hat Maria Brink (Sängerin der Lärmtruppe "In This Moment") an den Vocals, die hier aber löblicherweise auf Growls verzichtet. Ein auch eher schleppender Track, der mich nicht völlig umhaut aber dennoch zum besseren der CD gehört.
"War Machine" enthält ein Black Sabbath- Gedächtnis-Riff, kann aber bei Weitem nicht deren Klasse erreichen. Beim abschließenden "Redeem Me" gibt sich Sass Jordan mit die Ehre und das Stück erinnert mit seiner etwas bluesigen Grundausrichtung an goldene Badlands-Glanzzeiten.de
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2014 4:38 PM CET


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5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Musik von proletarischen Vollpfosten, 2. März 2014
...für selbige. Mehr braucht man über diese gequirlte Kacke nicht zu verlieren. Das ist Unterschichtenmucke für Leute mit IQ unter 25


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