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Rezensionen verfasst von
runner70

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Sonic Highways
Sonic Highways
Preis: EUR 5,99

6 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der übliche Müll, 17. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Sonic Highways (Audio CD)
von dem selbsternannten Künstler Dave Grohl. Super "Konzeptalbum" diesmal.
Wirklich die schlimmste Band die es gibt. Allein der Schreikrampfgesang von diesem Pseudo. Schrecklich.
Und die Schafe werden es wie immer brav kaufen. Schlimm
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2015 7:15 PM MEST


Framework
Framework
Wird angeboten von A2Z Entertains
Preis: EUR 13,10

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile pur - oder der Beweis das Melodicrock mausetot ist - Rockingboy Review, 2. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Framework (Audio CD)
Von Zeit zu Zeit gibt es Bands, bei denen man sich angesichts der blanken Euphorie in sämtlichen Musikgazetten frägt, ob man im richtigen Film ist.

Work Of Art gehören dabei meiner Meinung nach in die allererste Reihe dieser Artgenossen musikalischen Schaffens.

Von namhaften Print- und Onlinemagazinen werden regelmäßig die Höchstnoten eingeheimst und die selbsternannten Kunst-Werke in den AOR/Melodicrock-Olymp gehievt zusammen mit Journey, Toto, Foreigner etc.

Die erste Work-Of-Art Scheibe fand ich schon erschreckend langweilig und war für mich nur eine laue Toto-Kopie (und ich muss gestehen, dass ich bereits Toto tödlich spannungsarm finde). Die zweite CD der Schweden habe ich mir dann folglicherweise auch geschenkt.

Nach mehr als einem guten Jahr Produktionszeit steht nun die dritte Scheibe "Framework" in den Regalen. Und leider ist die Mucke noch genauso stockfade wie beim Erstling.

Mit dem Einstieg "Time To Let Go" kann man noch ganz gut leben, der Song plätschert zwar mit seinen Plüsch-Keyboards und dezenten Gitarren eher an einem vorbei, aber der Refrain hat noch einen gewissen Wiedererkennungswert.

Dieser geht dem übrigen Material fast durch die Bank völlig ab. Nach ein paar Hördurchgängen klebt einem förmlich der Gehörgang zu aufgrund dieser farb- und drucklosen Musik, die einem da entgegenströmt.

Die Refrains zünden generell gar nicht (tödlich im AOR-Bereich!) und verschwinden so schnell aus den Lauschern wie sie diese verunziert haben. Gitarren werden generell glattgebügelt und gehen im Keyboard-Gewaber mit 80er-Gedächtnissound gnadenlos unter.

Den Rest gibts unter rockingboymagazin.blogspot.com
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 22, 2015 7:42 PM CET


Houses Of The Holy- 2CD Remastered Deluxe Edition
Houses Of The Holy- 2CD Remastered Deluxe Edition
Wird angeboten von Acfun Store
Preis: EUR 14,81

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockingboy Rezension, 25. Oktober 2014
Und weiter geht es mit den Zeppelin'schen Wiederveröffentlichungen. Dass das Niveau des Led Zeppelin Backkatalogs - insbesondere der ersten 6 Alben - schwindelerregend hoch ist, muss man wohl Niemandem mehr erzählen.
Andere wären wohl am Druck nach dem grandiosen "IV"-Album zerbrochen. Led Zeppelin schert das gar nicht und sie hauten anno 1973 ein nicht minder starkes Nachfolgealbum auf den Markt.
Unglaublich in welchen Zeitabständen damals Platten veröffentlicht und gleichzeitig ausufernde Tourneen absolviert wurden.

"Houses Of The Holy" kann ohne Wenn und Aber als weiterer Klassiker der Bandgeschichte betrachtet werden und erweitert das ohnehin nicht geringe Spektrum des musikalischen Schaffens der Vier um einige Facetten mehr.

"The Song Remains The Same" steht wie in Stein gemeißelt als weiterer Meilenstein der Band und ist fester Bestandteil in jedem Set einer der vielen Zeppelin'schen Coverbands.
Beim symphonischen "Rain Song" kommt das neue Remastering von Jimmy Page himself besonders gut zur Geltung. Sehr räumlich das Ganze und man bildet sich ein, Details zu hören, die man auf seinem bis zur Verkratzung totgenudeltem bisherigen Exemplar noch nicht gehört hat. 7min 39 Sekunden lang Gänsehautfaktor.

"Over The Hills and Far Away" flechtet gekonnt die Vorliebe für Country und Folk ein, während "The Crunge" - anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig - Funk in Reinkultur bietet. Weit entfernt von biederem Hardrock. Dies Freunde härterer Töne werden mit dem flotten und hitverdächtigem "Dancing Days" gut bedient.

Der Gemischtwarenladen bleibt weiter geöffnet und schreckt auch vor Reggae-Anleihen wie in "D'yer Mak'er" nicht zurück.

"No Quarter" bedient wieder die Freunde Zeppelin'scher Epik, mit ebenfalls über 7 Minuten auch ein famoser Longtrack, dem das Remastering auch sehr wohlgetan hat.

"The Ocean" beendet das neben "Physical Graffity" wohl abwechslungsreichste Led Zep'sche-Werk aller Zeiten.

Sollte das eindrucksvolle Remastering und die tolle Aufmachung (angelehnt an die Original Vinyl-Ausgabe - vgl. nachfolgend das Innencover, welches auch im schicken Digipack zu bewundern ist) noch kein Kaufargument genug sein, so gibt es in der vorliegenden 2-CD Deluxe-Edition noch weitere Kaufanreize in Form von 7 der 8 Albumtracks in alternativen Versionen (nur "D'yer Mak'er"gibt es auf der Companion Disc nicht zu hören).

Den Rest gibts auf rockingboy.blogspot.de
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2014 4:14 PM MEST


Led Zeppelin IV  - 2CD Remastered Deluxe Edition
Led Zeppelin IV - 2CD Remastered Deluxe Edition
Wird angeboten von Acfun Store
Preis: EUR 12,26

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockingboy.blogspot.de Review, 25. Oktober 2014
ür Led Zep-Freaks und solche, die es werden wollen, ist 2014 ein gutes Jahr. Nach den ersten beiden Klassikern sitzen schon die nächsten Alben in den Startlöchern und warten auf ein luxuriöse Wiederveröffentlichung.
Led Zeppelin haben ja meist geklotzt und nicht gekleckert und so verhält es sich auch mit den 2014er Reissues, die Jimmy Page persönlich überwacht hat.

Sei es als Einfach CD, Doppel Deluxe CD (welche mir zur Rezension vorliegt), Vinyl, Doppel-Vinyl oder gar Mega-Boxset. Für jeden Geldbeutel ist eine Version vorhanden, wobei es sicher auch die ganz Harten gibt, welche sich alle Versionen zulegen.

Was soll man über essentielle Scheiben wie dieser noch schreiben, ohne dass es schon einmal verfasst wurde? Die vierte Led Zeppelin Platte enthält durch die Bank Klassiker und mit "Stairway To Heaven" wohl eine der wenn nicht sogar DIE Rockhymne der 70er Jahre schlechthin. Die Luftschiffe waren ja eine reine Albumband und hatten es nie so mit Singles, was ich persönlich immer sehr gut finde.

Der Rundling bietet wie gewohnt Abwechslung en masse, schnelle Kracher wie "Rock 'n Roll" wechseln sich mit folkigem wie The Battle Of Evermore oder Bluesnummern ala "When The Levee breaks" ab. Mit "Four Sticks" setzt sich auch Jon Bonham sein Denkmal, sollte es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bestanden haben.

Das Remastering ist sehr gut geworden, die Instrumente kommen klar und räumlich sehr gut zur Geltung und zum Glück wird auch auf den oft bei Wiederveröffentlichungen schlimmen "Loudness-War" verzichtet. Eine wahre Ohrenweide, was hier geboten wird und wie gemacht zum Anhören auf hochwertigem Equipment.

Auch optisch ist das Digipack sehr schick aufgemacht, basierend auf dem Original-Vinyl-Artwork mit zusätzlichen selten gesehenen Fotos und erweiterten Liner-Notes.

Den Rest gibts auf der o.g. Blogseite!


Into The Open
Into The Open
Preis: EUR 21,32

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Debütalbum der neuen Allstartruppe, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Into The Open (Audio CD)
Allesamt also gestandene Musiker vor dem Herrn. Und auch die Werbekampagne im Vorfeld fand ich persönlich sehr gut gemacht und machte den Konsumenten doch sehr neugierig, was die Jungs musikalisch zu sagen haben.
Manchmal fällt ja das Resultat eines "Hypes" doch sehr flach aus aber im Falle 21 Octayne kann man Entwarnung geben, denn die Truppe ist wirklich ein willkommener Farbklecks im derzeit doch manchmal recht tristen Einheitsbrei an Veröffentlichungen.

Was nach etliche Hördurchgängen festzustellen ist, ist die Tatsache, dass die CD "Into The Open" zum einen musikalische Identität aufweist und zudem sehr abwechslungsreich ist, was immer wieder Lust auf einen neuen Hördurchgang macht. Zudem können die Vier Melodien zum Niederknien schreiben.

"She's Killing Me" tritt zu Beginn ordentlich in die Weichteile, ein perfekter Opener, melodisch und powervoll und vor allem sehr druckvoll produziert. Genial!

Das mit einem Gesang durchs Telefon beginnende "Dear Friend" ist etwas schleppender aufgebaut aber nicht minder spannend und erinnert mich etwas an Alter Bridge, einer Band, der die junge Truppe in Sachen Melodieführung und Abwechslungsreichtum in nichts nachsteht.

"Turn The World" ist ein Ohrwurm vor dem Herrn, ein richtiger Radiohit, der es verdient im Radio gespielt zu werden. Klasse!

Im Intro zu "Don't Turn Away" zeigt "The Bullet", was er am Bass alles drauf hat und das ist einiges, sonst dürfte man nicht mit Paule Gilbert zusammen musizieren. Der Track ist hart und schnell und das Zusammenspiel der Truppe ist schlichtweg atemberaubend. Die Band klingt tight hoch drei und so ganz und gar nicht wie ein Newcomer.

"My Teddybear" geht sogar etwas in Dream Theater'sche Progrichtung und mixt das Ganze mit ein paar heftigen Funk-Sprenkeln und tiefergelegten Gitarren.

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2014 10:29 PM MEST


Three Lions
Three Lions
Preis: EUR 20,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biederer Melodicrock, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Three Lions (Audio CD)
"Endlich mal wieder ein Frontiers-Retortenprojekt" (*Ironiemodus aus*). Das waren meine ersten Gedanken, als ich die Presseinfo zu "Three Lions" gelesen habe.

Mit Vinny Burns und Greg Morgan finden sich zwei alte Recken in den Reihen der drei Löwen, welche vom Newcomer Nigel Bailey (Bass und Gesang) vervollständigt werden. Produziert und assistiert wurde das Ganze von Alessandro Del Vecchio, dem Fließbandarbeiter des Meldoicrock.

Die Marschrichtung für das selsbtbetitelte Debut dürrte somit klar sein.

Mit dem schmissigen "Trouble In A Red Dress" wird man auf die Reise geschickt. Über den Text sollte man nun nicht länger diskutieren, hier leben MännerÜ50 ihre schmutzigen Fantasien über Frauen in knappen roten Kleidern aus. Wer es denn braucht ok.... Aber dennoch kein schlechter Einstieg in das Album.

Auch "Hold Me Down" weiß zu überzeugen, erinnert von seiner Machart her an alte Survivor-Zeiten. Die Stimme von Nigel Bailey ist auch sehr angenehm und passt zur Mucke.

Leider hält die CD nicht das Einstiegsniveau. "Twisted Soul" ist ein eher langweiliger Rocker, dessen Chorus mich nicht überzeugen kann und auch die Ballade "Winter Sun" kann man nur mit einem Wort beschreiben: Langweilig mit großen "L". Schade!

"Just a Man" macht wieder etwas verlorenen Boden gut, ohne jetzt vollends zu brillieren. Die Verse lassen auf einen tollen Chorus hoffen, der leider dann nicht folgen will.

Die Songs sind von der Machart leider ziemlich gleich gestrickt, so dass sich flott ein leichtes Gähnen einstellt. Und auch die Produktion kann man allenfalls als "Durchschnitt" bezeichnen, vor allem das Schlagzeug klingt doch sehr klapprig.

"Holy Water" erinnert fast schon zu stark an alte Whitesnake (das Riff insbesondere an "Fool For Your Loving") natürlich ohne jedoch deren Klasse zu erreichen.

Die nächste Ballade "Two Hearts Beat As One" plätschert auch so vor sich hin, vor allem nervt hier der doch sehr brave Refrain.

"Kathmandu" bricht endlich aus dem Melodic-Einheitsbrei aus und bringt mit seinen orientalischen Einflüssen frischen Wind rein. Aber auch hier fehlt ein Refrain, der dem Song das gewisse Etwas verleiht.

"Made For One Another" gehört zu den besseren Tracks der CD, eine nette AOR-Hymne mit guter Melodie, wenngleich hier auch das Rad nicht neu erfunden wird.

Natürlich darf ein Songtitel mit einem Frauennamen a la Toto nicht fehlen, hier muss "Magdalene" herhalten. Zu

Den Rest gibts auf rockingboymagazin.blogspot.de


Catacombs of the Black Vatican
Catacombs of the Black Vatican
Preis: EUR 13,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr solide (Rockingboy blogspot Review), 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Catacombs of the Black Vatican (Audio CD)
Unser alter Zakk ist schon ein Original, welches langsam aber sicher seinen Stammplatz neben Ikonen wie Lemmy, Ozzy & Co. sicher hat. Sein Lebenswandel ging nicht spurlos an ihm vorüber, war er doch als Kampftrinker vor dem Herrn bekannt. So musste er vor ein paar Jahren dem Alk Adieu sagen, um weiteren schlimmeren gesundheitlichen Problemen Einhalt zu gebieten. Böse Zungen behaupten ja, dass seitdem die Musik nicht besser geworden ist aber wir wollen nun ja mal nicht böse sein.

Mit BLS hatte ich schon immer etwas das Problem, dass die Musik zwar gut bis sehr gut ist (aufgrund Zakks Gitarrenspiel ja sowieso) aber es doch immer am Gesang haperte. Gerade der Gesang ist für mich als Hörer jedoch immer am Allerwichtigsten, es heisst nicht umsonst (klischeehaft zwar aber nicht unbegründet) "It's the Singer not The Song". Und da waren Zakks Gesangsleistungen ja eher so die Marke "naja". Mittlerweile hört er sich fast schon an wie sein Ex Brötchengeber Ozzy an einem schlechten Tag.

Doch wie ist nun die neue CD, schräg "Catacombs Of The Black Vatican" betitelt, ausgefallen ? Erstmal mit 11 Songs und einer Spiellänge von knapp 45 min recht kurz. Wenn es sich dabei um ausschließliche Killersongs handeln würde sicherlich nicht verkehrt, aber leider ist das hier nicht immer der Fall.

Die beiden Opening-Songs könnten direkt von Alice in Chains' "Dirt" stammen - da sind schon mehr als nur ein paar "zufällige " Ähnlichkeiten enthalten. Etwas seltsam klingen die Drums - zwar voluminös produziert aber dennoch irgendwie etwas ohne Wumms-grade bei den härteren Stücken von BLS nicht unbedingt unterstützend.

Nach den ersten Umdrehungen der Scheibe war ich doch etwas ernüchtert, aber man sollte ja einer Scheibe mehrere Chancen zur Entfaltung geben geben und siehe da, da tut sich doch das eine oder andere Juwel auf. Insbesondere bei den Balladen offenbaren sich ja bei BLS immer ihre Stärken und Zakky singt da auch ganz anders dabei. Hier sind ganze drei vertreten, als da wären "Angel Of Mercy", "Scars" und "Shades Of Grey", die allesamt gelungen sind und Herrn Wylde von seiner gefühlvollen Seite zeigen.

Aufs Gaspedal wird lediglich nur bei "Damn The Flood" getreten, was ich doch etwas schade finde, denn eine schnellerer Song hätte dem Album durchaus noch gutgetan...............................

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Space Police - Defenders of the Crown
Space Police - Defenders of the Crown
Wird angeboten von DVDMAXXX
Preis: EUR 19,99

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top!, 26. April 2014
Rockingboyblogspot.de Review

"Das beste Metal-Album aller Zeiten. Wir haben uns diesmal selber übertroffen" etc. etc. Vor Release des neuen Edguy -Albums haute Meister Sammet mal wieder kräftig auf die Pauke. Er ist ja nicht als zurückhaltend bekannt wenn es ans Promoten seiner neuen Scheiben geht. Vielfach wird er jedoch auch von der Humorlos-Fraktion missverstanden, da doch vieles bei ihm "tongue-in-cheeke" ist.

Wie ist nun Tobis Aussage zum neuen Edguy Werk "Space Police - Defenders Of The Crown" einzustufen? Um ehrlich zu sein haben mich die Vorab-Schnippsel nicht sonderlich beeindruckt und ich erwartete an sich eine Sammlung von Avantasia-B-Seiten. Vielfach wird ja Sammet vorgeworfen, dass er die besten Songs für Avantasia verwendet während Edguy schauen müssen, was für sie abfällt.

In der Tat verwischen die Grenzen der beiden Bands/Projekte doch immer mehr. Trotzdem bewahren sich Edguy weiterhin ihre eigene Identität und manche Songs des neuen Werks wären auf einem Avantasia-Werk undenkbar.

Von den ganz harten und Verbohrten wird ja vielfach der Wunsch geäußert, dass die Truppe wieder zurück zum reinen Power-Metal ala "Mandrake" zurückkehren sollte. Das ist beim neuen Werk sicherlich nicht geschehen, aber im Vergleich zur letzten Scheibe "Age Of The Joker" wurde der Härtegrad aber wieder um Einiges hochgeschraubt.

"Sabre & Torch" knallt einem erstmal ein Riff vor den Latz, dass sich gewaschen hat, wenngleich es etwas an den "Evoke The Machine" von der letzten 'Tasia - Scheibe erinnert. Der Chorus ist zwar etwas zu viel mit "OOOhhhhhh's" belegt aber dennoch ein guter Einstieg.

Der erste von zwei Titelsongs (in Form von "Space Police") folgt, und da haben wir Tobi wieder in seinem Element. Es gibt nicht viele , die derartig mitreißende Gesangsmelodien verfassen können, da hat er schon wirklich was auf dem Kasten der kleine Mann. Ein Song der gute Laune macht , mit witzigem Text ausgestattet, bringt der Track alles mit, was eine gute Edguy-Nummer ausmacht. "Defenders Of the Crown" kann da nicht so recht mithalten. Die Strophen lassen auf einen formidablen Chorus hoffen, der dann aber ziemlich platt daherkommt und eher an Manowar erinnert und wohl auch diese etwas persiflieren soll. Man kann der Platte wenig vorwerfen aber ab und an halten die Chorusse nicht so recht dass, was die Verse versprechen, was aber zum Glück nicht allzu oft vorkommt.

Das mit Katzenschnurren eingeleitete "Love Tyger", zu dem es auch ein trashiges Video gibt (s.u.) könnte auch direkt aus den 80ern stammen, als die Haare noch auftoupiert und die Klamotten noch bunt waren und Musik noch Synonym für "Spass" war. Ein Partysong erster Güte, auch wenn er "Lavatory Love Machine" doch etwas ähnelt.

"The Realms Of Baba Yaga" erinnert sehr an Iron Maiden, vor allem am Schluss des Liedes meint man, dass da Bruce Dickinson am Mikro ist. Der Song wiederholt für mich etwas zu oft "Baba Yaga", was auf Dauer etwas nervig ist, dennoch kein Ausfall.

"Rock Me Amadeus" wäre für mich als Bonustrack besser aufgehoben gewesen. Sicherlich nicht schlecht gemacht, Tobi hält sich gesanglich sehr eng ans Original (inklusive "Wiener Akzent"), aber trotzdem eher etwas für die Bonus-CD.

"Do Me Like A Caveman" hat wieder leichten Avantasia-Schlag mit tollem Chorus, während das schnelle "Shadow Eaters" wieder leicht unter dem etwas laschen Chorus leidet.

Mit "Alone In Myself" kommt dann die einzige Ballade des Albums auf den Tisch und die ist wirklich toll gelungen und erinnert etwas an "The Story Ain't Over" von Avantasia. Anfangs beginnt das Stück eher ruhig ala Springsteen oder U2, um sich dann schließlich in einen Bombast-Chorus zu steigern

Das überlange "The Eternal Wayfarer" kann es beinahe mit dem Edguy-Klassiker "The Piper Never Dies" aufnehmen, auch hier wieder ein Top-Chorus, trotz seiner über 8 Minuten Spieldauer wird der Song zu keiner Zeit langweilig.

Auf der Bonus-CD der Deluxe-Edition biete noch einige Edguy-Spass-Tracks:. Da wäre zum einen die Hommage an England (" 'cause England 's got Steve Harris") mit superwitzigen Lyrics sowie das ebenfalls witzig-originelle Def Leppard-Fast-Remake "Aychim in Hysteria". Die Progressive Version von "Space Police" weist ebenfalls ein paar Humor-Gesangslinien auf. Vier instrumentale Versionen von Songs des Hauptalbums runden dann den zweiten Silberling etwas einfallslos ab, da wäre vielleicht ein "richtiger" neuer Track doch etwas interessanter gewesen, aber was solls.

Neben Sammet sollte man bei Edguy auch einmal die beiden Gitarreros Ludwig/Sauer erwähnen, die neben Sammet manchmal etwas vergessen werden, aber gerade auch den Edguy-Sound ausmachen und zur Speerspitze der deutschen Gitarristen gehören.

Einen fetten Extra-Punkt gibt es für den (wie immer) genial fett produzierten Sound von Stammproduzent Sascha Paeth. Da merkt man, dass mit Herzblut an der Scheibe gearbeitet wurde.

Zum Cover kann man stehen wie man will. Der Village-People-Polizist polarisiert aber das ist eben der typische Edguy Humor. Das Digipack ist jedenfalls hübsch aufgemacht. Ebenfalls sehr gut, dass diesmal an keiner Stelle (ich hab es zumindest nirgendwo gesehen) Uli Hoeness oder dem FC Bayern gedankt wird (wie es früher an sich immer der Fall war!)

Trotz einpaar Schwächen bekommt die neue Edguy von mir knappe 9 Punkte. Man merkt noch immer, dass da Jungs mit Spass an der Musik am Werke sind, die nicht nur schnöde Auftragsarbeit oder eine Entschuldigung zum Touren abliefern. So sollte es sein.

Well done Boys - ich freue mich auf die Tour im Herbst!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 27, 2014 11:19 AM MEST


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Preis: EUR 47,60

4.0 von 5 Sternen Schick und zweckmäßig, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nettes DIng zu tollem Preis! Leicht zum Zusammenbauen und mit schön verständlicher Anleitung ausgestattet. Sas Schloss hätte es nicht gebraucht im Schub


Magnat Needle Alu Super Center, Centerlautsprecher, schwarz
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Preis: EUR 72,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolles Design und für so nen relativ kleinen Speaker sehr überzeugender Sound! Passend zu allen Magnat-Komponenten. Sehr gute Verarbeitung wirkt hochwertig


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