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Beiträge von Antigone
Top-Rezensenten Rang: 2.267
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Rezensionen verfasst von Antigone
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4.0 von 5 Sternen
Gelungen, 11. April 2011
Ich bin heute zufällig über diesen Film gestolpert und muss sagen, dass er recht gut gelungen ist. Zwar ist er an einigen Stellen typischer (vorhersehbarer) "Ami-Teenie-Horrorfilm", dafür war er aber seit langem der erste, der es geschafft hat, meinen Puls nach oben zu jagen. Was genau dazu geführt hat, kann ich gar nicht sagen, da auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches passiert, aber "Venum" hat bei mir in der Tat die Wirkung, dass ich mich jetzt - 2 Uhr nachts - nicht mehr in den Keller traue ... (nicht mal um Wäsche aufzuhängen, wie ursprünglich geplant). Über den Inhalt will ich an dieser Stelle nichts sagen, um zum einen nicht so viel vorweg zu nehmen, zum anderen steht in den anderen Rezensionen schon genug, zudem klingt es nicht besonders spannend, wenn ich Wörter wie "Teenies", "Kleinstadt", "Monster", "einen nach dem andren abschlachten", "Wald", "Auto" etc. erwähne (woraus man sich schon fast den typischen amerikanischen Horrorfilm zusammenreimen kann:). Teenies, die sich noch nicht so mit Horrorfilmen auskennen, kann ich den Film allemal empfehlen, aber auch "Horrorfilmprofis" werden durchaus ihren Spaß haben!
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2.0 von 5 Sternen
Überteuert und nicht leicht zu bedienen, 5. April 2011
Ich habe die Kamera schon lange bei mir liegen und nicht verschenkt, unter anderem weil ich selbst das Rädchen zum Weiterdrehen des Filmes kaum bedienen konnte (geht viel zu schwer) und sie selbst für einen 3-Jährigen von der Aufmachung her zu albern finde. Jedes Kleinkind weiß heute, wie eine 'richtige' Kamera aussieht und kaum ein Kind lässt sich mit solch einer 'Atrappe' befriedigen (da kann man noch so auf sie einreden, dass das was ganz Besondres sei und extra für Kinder usw.). Ich selbst habe lange Zeit mit 'richtigen' Filmen gearbeitet, sogar selbst entwickelt und die Fotos per Hand bearbeitet, d.h. ich bin eigentlich Fan des guten alten Filmes. Aber für Kinder finde ich Digitalcameras gut geeignet. Zum einen ist m.E. der 'gute alte Film' insbesondere etwas für Menschen, die sich mit Fotokunst beschäftigen wollen (wenn, dann doch bitteschön selbst entwickeln und bearbeiten usw., sonst hat das doch kaum einen Sinn ...), zum anderen kann man auf diese Art Fotos, die nichts geworden sind, gleich löschen (ansonsten zahlt man jedes Mal viel für die Entwicklung und im Endeffekt ist kaum eines der Fotos was geworden). Außerdem macht es den Kleinen doch am meisten Spaß, sich die Fotos, die sie geschossen haben, gleich anzuschauen. Ok, lässt man die Fotos im Laden entwickeln (was ja auch einen gewissen Aufwand darstellt, wenn man nicht gerade neben einem Drogeriemarkt oder Fotoladen wohnt) gibt es noch einen guten Anteil Spannung mehr. Wobei meine Neffen (Zwillinge, heute 4 Jahre alt geworden - da schenkte ich ihnen übrigens eine Digitalkamera) das bis dahin sicher schon vergessen hätten. Fazit: zu teuer, zu schwer zu bedienen/unhandlich, sieht aus wie Spielzeug und nicht wie ein Fotoapparat. Ich störe mich insbesondre am ersten Punkt, da ich ansonsten beiden bereits im Alter von 2-Jahren diesen Spiel-Fotoapparat geschenkt hätte. Aber zweimal diesen total überhöhten Preis (ist ja schließlich nur buntes Plastik) konnte ich nicht zahlen.
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4.0 von 5 Sternen
Nicht veraltet, gut zu lesen - empfehlenswert, 4. April 2011
Ich wollte zum Thema nonverbale Kommunikation bzw. Körpersprache etwas nachlesen und entdeckte bei meinen Eltern dieses Buch von 1986. Ich ging davon aus, dass das Buch vom Schreibstil und insbesondere den Beispielen her komplett veraltet ist. Dies war aber ein Trugschluss. Es handelt sich hierbei schließlich um ein Thema, das nicht 'veralten' kann! Das Buch ist sachlich ohne etliche bunte Bildchen und Kästchen etc., wovon man heute in Büchern oftmals scheinbar nicht genug bekommen kann, es sind gute Skizzen der beschriebenen Situationen enthalten und der Text ist außerordentlich flüssig zu lesen. Absolut empfehlenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Für alle Beteiligtengruppen empfehlenswert - 4 bis 5 Sterne, 9. Februar 2011
"Wie werden Evaluationsprojekte erfolgreich?" ist eine flüssig zu lesende Dissertation, die sowohl für Auftraggeber von Evaluationsprojekten als auch für Personen, die Evaluationen durchführen und unter Umständen gar für (interessierte) Betroffene lesenswert ist. Für Auftraggeber u.a. deshalb, da der Evaluationsprozess gut beschrieben wird. Durchführende/Experten profitieren ggf. durch eine gute Darstellung der über eine Delphi-Befragung gewonnenen Merkmale, die ein Evaluationsprojekt erfolgreich werden lassen. Interessierte Betroffene erlangen ebenfalls einen Überblick darüber, was eine Evaluationsstudie überhaupt ist, was ihre Ziele sind usw. Für Studenten findet sich neben der - wie bereits erwähnten - guten Darstellung des Evaluationsprozesses und der Merkmale erfolgreicher Evaluationen ein prima Überblick darüber, wie eine Delphi-Befragung durchgeführt wird! Neben einer Einführung in die Thematik, ist der genaueste Ablauf dargestellt, quasi im Methodenteil dieser empirischen Studie (da es eine Dissertation ist, handelt es sich ja neben einem theoretischen Ansatz auch um eine empirische Studie). Nich zuletzt deshalb befindet sich dieses Buch neben anderen auf unserer Prüfungsliteratur-Liste für das Fach 'Evaluation und Forschungsmethoden'. Aufgrund der guten Lesbarkeit erhält dieses Buch 4 bis 5 Sterne von mir. 4 im Endeffekt aufgrund des für Studenten recht hohen Preises, da es ja mehr eine Ergänzung zur Prüfungsliteratur darstellt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gute Idee, mäßig umgesetzt - 3 bis 4 Sterne, 26. Dezember 2010
Die Idee, die dem Film "P2" zugrunde liegt, ist nachvollziehbar und gut gewählt für einen Horrorfilm, allerdings birgt sie die Gefahr, dass der Film recht vorhersehbar ist. Genau dies ist bei der Umsetzung eingetreten - der Zuschauer weiß nach wenigen Minuten nicht nur, was wohl passieren wird, sondern auch wer "der Böse" ist. Extrem spannend umgesetzt ist "P2" dennoch; meines Erachtens ist er aber eher dem Genre Psychothriller zuzuschreiben als dem des Horrorfilms. Zugegeben, mir fehlen etwa 20 Minuten des Filmes. Bei der ersten sehr blutigen Szene musste ich ausschalten (ein wehrloser Mann wird mit einem Schlagstock brutalst niedergeschlagen), weil ich mir solche Szenen extremster Gewalt nicht ansehen mag/kann; für mich ist die ein Armutszeugnis für einen sogenannten Horrorfilm. "P2" hätte auch so schon genug Spannung gehabt, solche Szenen wären nicht nötig gewesen und sprechen für mich dafür, dass hier auch explizit eine andere Gruppe von Zuschauern angesprochen werden sollen (da ist sogar "Saw" weniger brutal^^). Hierfür meinerseits einen Punkt Abzug, da es die Qualität des Filmes mit sehr guten Schauspielern (s.u.) und guter Idee bei spannender Umsetzung schmälert. Hauptdarsteller ist Wes Bentley, vielen Bekannt aus "American Beauty", wo er der Nachbar der Familie und Freund der Tochter ist. Schon dort wusste man nicht so recht, ob er einem sympathisch sein soll oder nicht und auch hier als völliger Psychopath erregt er fast schon wieder ein gewisses Maß an Mitleid. Wes Bentley spielt seine Rolle sehr überzeugend und auch die Leistung der Hauptdarstellerin ist nicht zu beklagen. Unter Umständen mit dem Gedanken, dass auch die Männer diesem Film bis zum Ende treu bleiben, wurde die Hauptdarstellerin in ein enges Kleid gestopft, das fast dazu verdonnert, dass - wahrscheinlich selbst Frauen - ihr unentwegt auf das Dekolletee starren müssen ... eigentlich auch irgendwie ein Armutszeugnis, das der Film nicht nötig gehabt hätte. Zum Inhalt möchte ich nicht sagen - schauen Sie sich "P2" einfach an. Seinen "Sinn" (wenn es sowas gibt) hat er eigentlich erfüllt, indem man beim nächsten leeren Parkhaus sicher noch einen Tick mehr Klaustrophobie verspürt als unter Umständen bereits vorher. Aufgrund der Brutalität teile ich dem Film jedoch nur 3 bis 4 Sterne zu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Einerseits empfehlenswert, andererseits unzumutbar (da veraltet), 2. Dezember 2010
Dies ist nun bereits mein dritter Rezensionsversuch zu diesem Buch - die Meinung veränderte sich quasi mit jedem weiteren Kapitel, das ich las. Mein derzeitiger Eindruck kann zusammenfassend ganz einfach formuliert werden: in seiner Art ist dieses Buch vollkommen ok, d.h. es gibt Dinge, die ich weniger gut finde (beispielsweise der extrem komplizierte Schreibstil) und Dinge, die ich als positiv heraus heben würde (die Art der Darstellung, beispielsweise mit einem kurzen Ausblick an jedem Kapitelende oder der Gesamtaufbau des Buches). Alles in allem kann man es jedoch nur so formulieren: das Buch an sich ist ok, allerdings beruht es auf dem Stand von 1995, teils sogar älter, da damals nicht alle Kapitel überarbeitet wurden! Durchweg gibt es Dinge, die einen dazu veranlassen, den Kopf zu schütteln und je weiter man liest, desto mehr ärgert man sich, wie es das Buch auf die Liste der Prüfungsliteratur schaffen konnte. Ein Beispiel, das wahrscheinlich ausreicht, ist, dass desöfteren die Rede ist von Dingen wie "Micro-Computern" und "Lochkarten" ... ich hoffe inbrünstig, dass die Autoren eine Neuauflage dieses Klassikers herausgeben. Es wäre schade drum!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Oh weh ..., 27. September 2010
Von 'A real friend' hätte ich deutlich mehr erwartet - wurde der Film doch in die 'Horror Anthology' aufgenommen. Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern befürchte nun, dass die anderen fünf Filme der Horror Anthology auch nicht an die Qualität von 'The baby's room' heranreichen, wegen dem ich die Box - bestehend aus sieben Filmen - gekauft habe. 'A real friend' ist sowohl von der Handlung her, als auch von den Effekten und Gestalten wirklich flach. Zu vieles sollte/wollte wohl erzählt werden, zu vieles verläuft im Sande. Was zum Beispiel hat es mit der Figur Estrellas Lehrer auf sich? Wieso wird gezeigt, 'wo' er vorbei fährt, bevor er nach einem Tag am Strand nach Hause fährt? Aus der Story (so wenig interessant sie auch scheinen mag) hätte man deutlich mehr heraus holen können. Der Grund, weshalb ich zwei und nicht nur einen Stern vergebe, ist, dass ich sogar noch schlechtere Filme gesehen habe (die dann aber wiederum so schlecht waren, dass man sich fast schon wieder unterhalten fühlte) und dass Mutter und Tochter in 'A real friend' eine recht gute schauspielerische Leistung abgeben. Dennoch enttäuscht hoffe ich auf mehr Qualität bei den anderen DVDs der Anthology!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gute Informationsquelle, aber m.E. nicht als Lehrbuch geeignet, 7. Juli 2010
Vor wenigen Monaten hatte ich "den Fuhrer" schon einmal rezensiert. Damals vergab ich 5 Sterne und somit deutlich mehr als heute. Dies ist damit zu begründen, dass ich bis zum damaligen Zeitpunkt nur stichprobenhaft in diesem Buch gelesen hatte, d.h. einige Kapitel angerissen hatte. Zudem bewertete ich das Buch damals in direktem Vergleich mit anderen Erziehungspsychologie-Büchern, was "den Fuhrer" in ein positives Licht gerückt hatte. Da ich inzwischen mehr gelesen habe, kann ich es besser beurteilen, wie ich persönlich finde. Fuhrer's Erziehungspsychologie ist ein sehr umfangreiches Buch zum Thema Erziehungspsychologie. Es ist ausdrücklich nicht für 'normale' Eltern geeignet, die sich über Erziehungsstile, Erziehungsziele etc. informieren wollen. Hierfür ist es aber auch gar nicht gedacht (was man ja bereits dem Titel "Lehrbuch Erziehungspsychologie" entnehmen kann) - das Buch richtet sich an Pädagogen und (Pädagogische) Psychologen. Als Informationsquelle, wenn man zu einem Thema etwas genauer wissen möchte, ist es gut geeignet. Jedoch erfüllt es meines Erachtens nach nicht die Kriterien eines Lehrbuchs. Zumindest nicht eines 'State of the art'-Lehrbuchs, was die Darstellung des Inhaltes angeht, d.h. sowohl die Formulierungen als auch das 'Drumherum', also beispielsweise die Übersichtlichkeit. Obwohl ja gerade pädagogische Psychologen wissen sollten, wie man ein Lehrbuch optimal gestalten sollte - was ja auch oftmals der Fall ist (siehe z. B. "Pädagogische Psychologie" von Herrn Prof. Dr. Schnotz - ohne Werbung machen zu wollen, aber ich habe das Buch vor mir liegen, wodurch ein Vergleich möglich ist)! Die Kritik kurzgefasst im Einzelnen: Wenn man mehrere Kapitel gelesen hat, muss man feststellen, dass sich Aussagen ständig wiederholen. Ok, das mag der Festigung des Wissens dienen, aber hierfür wäre auch eine kürzere Wiederholung möglich. Ein beliebtes Thema des Autors sind die Vorzüge der autoritativen Erziehung, die in fast jedem Kapitel ausführlichst wiederholt werden (ein kurzer Satz oder Hinweis auf ein anderes Kapitel, in dem dies näher erläutert wird, würde m.E. auch ausreichen). Zudem ist der Text eigentlich eine Aneinanderreihung von Forschungsergebnissen, was zur Folge hat, dass man ihm zwar sehr viel Wissen entnehmen kann, aber nicht wirklich weiß, was "wichtig" ist. Gut, das kann jeder für sich selbst bestimmen. Aber stellen Sie sich vor Sie lesen einen Absatz und in dem steht ein Ergebnis nach dem anderen - dies trägt nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei. Etwas entspannen könnte man dies, indem man Zusammenfassungen an das Kapitelende setzen würde. Aber Zusammenfassungen fehlen vollständig ... D.h. das Buch ist zwar inhaltlich gut zu lesen, aber es enthält - für ein Lehrbuch! - zu viel Wissen auf einen Schlag. Positiv finde ich die "Implikationen für die Erziehungspraxis", die für Praktiker (oder Eltern;) geeignet sind, die z.B. Hinweise darauf enthalten, wie man mit dem Kind bzw. dem Jugendlichen in dieser oder jener Situation umgehen sollte. Dies ist zwar m.E. hochinteressant, allerdings wird es sicherlich nicht Stoff für eine Prüfung sein (...) und somit gehört es auch nicht mitten in ein Kapitel eines "Lehrbuchs". Von demher vergebe ich 3,5 bis 4 Sterne. Hier erhält das Buch von mir nur 3, um es in das 'rechte Licht' zu rücken, da bisher nur eine weitere (5-Sterne-)Rezension vorhanden ist. Zwar kann ich nachvollziehen, dass die 'Vorrednerin' das Buch für ihre Arbeit hilfreich fand (Wissen ist ja genug enthalten und insbesondere wenn man nur ein oder zwei Kapitel liest/lesen soll). Ich bewerte das "Lehrbuch" aber eben in seinen Qualitäten als Lehrbuch und finde daher 3 Sterne als angemessen (3 Sterne entsprechen bei amazon "it's ok").
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Kann mich mit diesem Buch nicht anfreunden, 7. Juli 2010
'Der' Krapp/Weidenmann veranlasst mich nach Langem mal wieder, eine Rezension zu einem Lehrbuch zu schreiben. Einem Großteil meiner 'Vorredner' kann ich mich nur anschließen: ich halte dieses Buch für eines der am schlechtesten geschriebenen Lehrbücher, die es nicht nur in diesem Fach, sondern generell für die Grundfächer des (Diplom-)Psychologie-Studiums gibt. Und Lehrbücher habe ich etliche in den letzten Jahren kennen gelernt, d.h. es liegt durchaus eine große Vergleichsbasis vor. Der Krapp/Weidenmann ist für mich sehr schwer zu lesen und ich halte ihn für extrems unübersichtlich. An einem Kapitel saß ich drei Tage, da es zum einen keinen Spaß machte zu lesen, zum anderen brauchte ich nach jeweils einer halben Stunde eine kurze Pause, um die Gedanken zu sortieren und neu Anlauf zu nehmen. Oftmals musste ich jeden Satz mehrmals lesen. Bzgl. Unübersichtlichkeit der Gliederung kann ich mich nur wundern, zumal es ein Lehrbuch der Pädagogischen Psychologie ist und die Herausgeber eigentlich wissen müssten, nach welchen Grundsätzen ein Lehrbuch zu gestalten ist. Bestes Beispiel hierfür sind die Übersichten zu Beginn jedes Kapitels, die in Mind-Map-Form gestaltet sind, wobei der Inhalt nicht geeignet ist, um in Mind-Maps dargestellt zu werden, was dazu führt, dass diese 'Übersicht' keinen Überblick gibt, sondern lediglich ein nett gezeichnetes Beiwerk zu Kapitelbeginn darstellt, das man nicht weiter wahrzunehmen braucht. Ein weiteres Beispiel sind die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel, die schlichtweg keine Zusammenfassungen sind, sondern eher eine Einleitung, die am Anfang des Kapitels stehen sollte. Es handelt sich nur um eine Aufzählung dessen, was im Kapitel vorzufinden ist, à la "Unter 1 finden Sie ..., unter 1.1. ..." usw., aber ohne tiefer auf den Inhalt einzugehen. D.h. es reicht nicht, nur die Zusammenfassungen zu lesen, sondern man muss sich durch das komplette Kapitel durchboxen. Ein gutes Beispiel für ein Lehrbuch der Pädagogischen Psychologie, das nach den Grundgestaltungsregeln aufgebaut ist, und sogar den Personen Spaß macht, die sich ansonsten nicht so sehr für dieses Fach interessieren, stellt das Buch 'Pädagogische Psychologie' von Wolfgang Schnotz dar. Ohne Werbung machen zu wollen, zumal es nur einen Überblick über die Themen dieses Faches gibt (dies aber in sehr guter Form). Klar ist ein Lehrbuch nicht nur dazu da, 'Spaß' zu machen; andererseits sollte es einem auch die Lernmotivation stehlen! Ich gebe dem Buch - auch aufgrund seines durchaus geballten 'Wissens' - was natürlich vorteilhaft ist, insbesondere wenn man in diesem Fach beruflich tätig wird und mal eben etwas nachschlagen möchte - 3 Sterne. Ich gebe jedoch offen zu, dass ich deshalb letztendlich doch nur 2 Sterne vergebe, um das meines Erachtens zu gute Abschneiden bei den Bewertungen hier ein wenig in die/meine Realität zu schieben. Kaufen würde ich dieses Buch nicht und freiwillig nicht mehr Kapitel lesen als die sechs Kapitel, die wir für die Diplomprüfung lesen müssen.'Gut lern!' an alle!!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Positiv überrascht, 17. Dezember 2008
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ... ... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist! Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
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