Profil für Thomas Glggler > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Thomas Glggler
Top-Rezensenten Rang: 5.861
Hilfreiche Bewertungen: 1515

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Thomas Glggler
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13
pixel
Nanga Parbat
Nanga Parbat
Preis: EUR 22,72

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reinhard fehlen die Ideen..????Nee, oder...?!?!, 23. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (Audio CD)
Zunächst will ich vorwegschicken, dass ich grundsätzlich einen guten Mey am liebsten PUR genieße! Live und mit Klampfe! DAS REICHT. Ich habe schon immer den Studioaufnahmen weniger abgewinnen können, als der live-Interpretation, um nicht zu sagen, bedeutend weniger. Sei es, dass die alten Scheiben einfach "alt" klingen, oder das die neueren, ich will mal sagen mit wenigen Ausnahmen einfach zu Bontempi-mäßig. Das hier bildet leider keine Ausnahme, dazu kommt, das uns Reinhard langsam echt vorhersehbar wird und auch die Ideen irgendwie aufgebrüht sind.
Im Einzelnen...
Ich zieh den Titelsong als Namensgeber mal vor.
Nanga Parbat:
Ich war verwundert, insbesondere ob der heftigen Diskussionen um das Thema Reinhold/Günter/Nanga/Diamirflanke/Seilgefährten/etc. , das Reinhard sich hier zu Wort meldet. In so einer kontroversen Diskussion als absolut Außenstehender ein solches Lied zu schreiben...ich weiß nicht...gibts da nicht eindeutigere Themen???
Guantanamo:
Musikalisch überraschend, textlich erste Klasse, erinnert im Gefangenenchor etwas an Rüm hart, gelungener Einstieg.
Douce France:
TRotz der Liebe Meys zu Frankreich, mir ist weder das Land noch der Song ans Herz gewachsen. Ich hoffe das landet nicht im Tourprogramm, sonst schlafe ich womöglich ein...
Ich kann:
AUch nicht der Bringer!
Spider Man:
Erinnert etwas an den Nasenmann, der mir auch nicht so überzegend erschien. Autos von mir aus, als 51 er Kapitän liebend gerne (klasse Musik, genialer Text) aber der Spider-Man bitte lieber mit Netz!
Friedhof:
Den mag ich! Melancholie, gepaart mit einem kleinen Schuß Humor unter der Grasnarbe. Gut gelungen, auch wenn mir der Schluß textlich irgendwie aufgesetzt vorkommt und bei weitem nicht die Klasse Liedabschlusses wie in "Das wahre Leben"!
Sven:
Sozialkritik, gepaart mit Comic-Figuren der Vergangenheit. Bin ich vielleicht zu jung für...konnte mich nicht dauerhaft fesseln.
Hundgebet:
Nach dem Hasengebet, was musikalisch wie textlich einiges mehr drauf hatte, jetzt die Gebetsvorlage des eingesperrten Hundes. Ich mag Tiere, aber irgendwann reichts einfach! Weder Text noch Musik erreichen gewohntes Niveau. Bitte nicht noch das Katzengebet..
Die Waffen nieder:
Kein Vergleich mit "Meine Söhne" "Alle Soldaten..." oder auch "Frieden". Irgendwie ein Abklatsch zum aktuellen Geschehen, ich empfehle aber ganz eindeutig die Vorgänger!
Ich glaube nicht:
DAS ist eines meiner Highlights. Mey wie wir ihn kennen und leiben. Humorvoll, kritisch, direkt und aktuell. Verpackt in gelungener Musik und ohne Blatt vorm Mund! Das Album hab ich vielleicht sechs - acht mal gehört und mich dabei irgendwie zwingen müssen, was sonst bei Mey NIE passiert, aber diesen Song schon bestimmt zwanzig mal! SO kenn ich das!
Ich liege bei dir:
Schönes Liebeslied was zu überzeugen weiß! Musikalisch wie textlich!
kennst du die kleinen...:
Nein, kenn ich nicht und ehrlich gesagt, ich will es auch nicht! Irgendwie scheint an diese STelle des Albums was witziges zu gehören und das ist es halt...! Das ist nach meinem Empfinden so ziemlich das schwächste Lied was Mey nach meinem Wissen veröffentlicht hat.
Nanga Parbat:
Der Song ist ganz klar der Nachfolger zu Lilienthals Traum! Meine grundsätzlichen Bedenken zum Trotz ist er einer der Höhepunkte des Albums!
Sommerende:
Das Abschiedlied. Melancholie. Klassisch. Nicht neu, aber im Gegensatz zu vielem anderen wenigstens schön!
Fazit:
Wenn man weiß, was Mey zu leisten im Stande ist, eine leider allzugroße Enttäuschung. Wenige Highlights und Texte die auch nicht diesen Spannungsbogen auftun und über weite Strecken leider mehr plätschern und an alte Höchstleistungen erinnern, als neu zu wirken.
Schade, denn jetzt ist erst mal wieder warten auf das nächste Album angesagt, was aber, davon bin ich überzeugt, diese hier um Längen schlagen wird. Und Reinhard ist ja auch noch auf Tour...!
Klar, kaufen kann man das Album wegen der Geistesblitze darauf allemal, aber ich fürchte der Kenner wird sehr schnell ein Gefühl der Ernüchterung, anstelle des üblicherweise einsetzenden Glücksgefühls empfinden.


Bat Out of Hell Live (Limited Edition)
Bat Out of Hell Live (Limited Edition)
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 28,67

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fans!, 22. November 2004
Und nur für Fans! Neueinsteigern muß man das Original empfehlen!
und jetzt im Detail:
Also als allererstes haut mich die Aufnahmequalität und die Abmischung nicht um! Es ist beachtlich welcher Rauschpegel sich auftut, wenn die Marvins Mikro aufmachen.
Dann enttäuscht mich der Inhalt der DVD. Warum ist denn auf den meisten Tracks nur Ton und kein Bild? Wenn ohnehin schon Kameras anwesend waren, warum dann nicht ein paar Live Videos auf DVD? Zu aufwendig? Schade! Ein "Mehr-Stern" wäre dafür drin gewesen!
Aber das zu den Randbedingungen für die ich von der Höchstwertung einen Stern abziehen muß! Was mir als alter Fleischklopsfan echt leid tut.
Nun zum Wesentlichen, der Musik!
Nachdem also - wie letztlich alle "nicht-Steinman-Platten"- auch "Couldn't have said it..." irtgendwo im musikalischen Nirvana verhallt sind, ohne allzuviel Begeisterung auszulösen, besinnt man sich nach unzähligen Best of Scheiben mal wieder auf das, was immer am besten funktioniert hat und holt das alte Flaggschiff "Bat" mal wieder aus dem Stall! Wir kennen es live, wir haben auch schon ein paar Stories zu den Songs bei VH1 gehört, was die Welt noch braucht ist ein monumentales Orchester dazu! Und da ist es! Die Australier tun Meat den Gefallen und instrumentieren eines der perfektesten und letztlich besten Alben der Rockgeschichte mit jede Menge Bombast, aber zu mir springt der Funke nicht über. Ich hab das Album jetzt ein paar Mal gehört und ich habe mich RIESIG auf die live Version von "For crying out loud" gefreut, aber es hat mich enttäuscht. Meats Versuch, selbst noch bombastischer zu klingen oder sich selbst neu zu erfinden klingt oft einfach überzogen.
Ohnehin wird das ein oder andere Mal schon mal an der Tonart gebastelt und der Song somit in einfachere Stimmlagen katapultiert. Nicht schlimm, aber besser macht es die Songs auch nicht.
Fazit: Wenn ich nur ein Album -Studio oder Orchester- kaufen dürfte, gibt es denke ich gar keine zwei Meinungen. Das hier ist was für beinharte Fans und das schreibt Meat ja auch in seiner Widmung im Cover. Kritischere Hörer, oder welche die in der 3. Version des Albums die Möglichkeit der Abzocke und Ideenlosigkeit wittern, werden eher enttäuscht sein. Sollte das Teil mal als DVD serscheinen, in entsprechender Länge etc. denk ich nochmal drüber nach!


Der Schwarm: Roman
Der Schwarm: Roman
von Frank Schätzing
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr!, 17. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarm: Roman (Gebundene Ausgabe)
Boah, die Meinungen über diesen Schinken gehen ja ewig weit auseinander....
Ich persönlich muß sagen, dass ich den Eindruck hatte (als absoluter Vielleser!), dass sich der Aufwand die 1000 Seiten durchzuwälzen im Verhältnis zu der daraus resultierenden Spannung nicht lohnt! KLar, es gibt spannende STellen und Passagen in denen Man das Buch nicht weglegen kann, aber auch endlose Seiten "Infomaterial" gepaart mit völlige leeren Charakterhüllen, die einem auch irgendiwe nach 700 Seiten nicht wirklich ans Herz wachsen. Und wo ein Clancy durch Ortswechsel Tiefe, Pace und Spannung erzeugt, wirkte dieser Versuch auf mich eher noch langatmiger. Wars gerade mal wieder Spannend, mußte ich erst wieder in Stockholm oder weiß der Kuckuck endlose Seiten Wissenschaftsgabrabbel über mich ergehen lassen, bis die Handlung wieder "Zurück" kam und die Spannung aufgriff. Manchmal hatte ich fast vergessen warume es eigentlich mal spannend war...!
Fazit:
Rein gar nichts gegen gute Recherche, aber nicht nur bei der Seitenzahl ist weniger oft mehr...
Lieber mehr Wert legen auf die Ausgestaltung der Charaktere, mit denen man schließlich mitfiebert, als auf die Darlegung der Funktionsweise des Dickdarms eines Röhrenwurms nach Vertilgung einer Seeanemone....so genau brauch ichs einfach nicht, insbesondere bei 1000 Seiten.
Für Rentner, Pensionäre, endlos-Studenten und sonstige Menschen mit endloser Zeit oder Biologieinteressierten dennoch eingeschränkt zu empfehlen, für den Rest aber eher weniger....!


Blood on the Tracks
Blood on the Tracks
Preis: EUR 6,99

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wahnsinn!, 11. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood on the Tracks (Audio CD)
Ich will mich nicht festlegen ob das hier Dylans beste Scheibe ist, oder ob es doch Blonde on Blonde ist, oder oder oder.
Eines steht jedenfalls fest: Es ist eine der gelungensten Werke, insbesondere in der Gesamtheit, die "His Bobness" jemals veröffentlicht hat. Das Album ist geprägt von einer Melancholie und Düsternis, die zwar zeitweilig durch optimistische Melodien noch greifbarer gemacht wird, (wie in Jack of Hearts), die ihresgleichen aber nach wie vor sucht. Insbesondere textlich versteht es der Meister hier seinen Emotionen freien Lauf zu lassen und rundet damit die Gesamtleistung mit der Bestnote ab.
Anspieltips: Eigentlich völlig egal, vorne Anfngen und lieben!
Fazit für Dylan Fans:
Was red ich, ihr habt die Scheibe sowieso...
Fazit für Dylan-Einsteiger:
Vielleicht DAS Album für den Einstieg, weil es letztlich auch sehr eingängig ist und durch die weiterreichende Instrumentierung (als Beispiel sei hier "If you see her" genannt)sofort Ohrwurmcharacter entwickelt. Hier werdet ihr Dylan sofort lieben, wenn nicht wahrscheinlcih nie mehr...
Fazit für Dylan-Best-Of-Hörer:
Hört endlich auf Blowing in the Wind zu trällern, legt diesen "BestOf-Müll" zur Seite...das hier ist BESTOF...!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 16, 2011 4:49 PM CET


Hemispheres
Hemispheres
Preis: EUR 10,98

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles andere als fünf Sterne wäre ein Witz!, 12. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Hemispheres (Audio CD)
Das Rush musikalisch in der absoluten Championsleaque spielen, das steht auch vorm Hören dieses Albums fest! Ob keyboardlastig oder gitarrenorientiert, in beiden Genren liefern die Kanadier Ausnahmematerial ab. Und dabei ist kein Album wie das andere und orientiert sich trotz aller Entwicklung NICHT an irgendwelchen Strömungen, sondern für viele SIND Rush DIE Strömung.
Mit Hemispheres liefern Rush, für meinen persönlichen Geschmack eines der vielen Highlights ihres Schaffens ab. Gleich das epische HEMISPHERES ist der absolute Knaller. Ob hart rockend oder wunderschöne sanfte Melodien ("I have memory and awareness, but I have no shape or form...") heftig oder sanfgt wie im Abscxhließenden Akkustikgitarrenpart "The Sphere", einfach alles perfekt!
Die nachfolgenden beiden Stücke, "THE TREES" und "CIRCUMSTANCES" sind sicherlich die Stücke, die sich jedem Hörer gleich erschliessen. Dabei fällt, gegenüber dem Rest des Albums CIRCUMSTANCES etwas ab, ohne schlecht zu sein.Es fällt neben den restlichen Ausnahmesongs lediglich etwas ab...!
Und dann kommts: LA VILLA STRANGIATO. Hören! Mehr muß man nicht sagen. Ohne VILLA vielleicht kein Dream Theater, wer weiß. DAS Instrumental. Mehr ist nicht drin. Spielfreude pur, ohne zu langweilen. Letztlich gibt es nur eins was das toppt: LA VILLA STRANGIATO LIVE!....
Fazit: Wer diese Album nicht hat, sollte meinetwegen die vorhandene Plattensammlung gegen diese SCheibe eintauschen, es lohnt sich allemal, wem das zu aufwändig ist, der kann es schlicht und ergreifend auch einfach hier bestellen....
MAN MU? ES EINFACH HABEN.


Amused to Death
Amused to Death

35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein Solo Meisterwerk!, 16. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Amused to Death (Audio CD)
Nachdem Waters mit den Vorgängern "Radio Kaos" und "the pros...." orientierungslose Stilwechsel vorgelegt hat, liefert er hier den Beweis ab, das er aus all seinen Fähigkeiten und seiner musoikalischen Vergangenheit noch einen Mix abliefern kann, der durchaus meisterlich gennant werden kann!
Klangen die Synthies und die Frauenstimmen auf den Vorgängern irgendwie seicht und steril, passt hier einfach alles zusammen. Auch die (Floyd-) Geräusche von startenden Flugzeugen, Ferraris und Schlitten oder auch bellenden Hunden. Ein Werk das in seiner Gesamtheit besteht und was man von Waters erhofft hatte. Die brüchige Stimme wird an den entscheidenden und passenden Stellen durch sinnvollen und NICHT seichten background oder Duet Gesang aufgepeppt. Die Story ist irgendwie griffiger und irgendwie von dieser Welt. Und tzrotz eingängiger Melodien wird das Teil nicht (wie Radio Kaos) nach dreimaligem Hören langweilig! KLarer Kauf!
Anspieltipps: Nahezu alles! Too much rope, Perfect sense und the bravery of being outta range sind meine Highlights und und und ...
Fazit: Kommerziell kein Wahnsinnserfolg, aber wen juckts, wenn die Klasse stimmt. Oh,...und mit Jeff Beck an der Gitarre hat er einen Gitarristen gefunden, der seinen Ideen meiner Ansicht nach näher kommt als Eric C. und dessen musikalischem Auftritt auf "Pros and Cons" in keiner Weise nachsteht!


In Between Evolution
In Between Evolution
Preis: EUR 13,54

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Violet light noch getoppt! Unglaublich aber wahr!, 5. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Between Evolution (Audio CD)
Nachdem ich schon endlose Lobgesänge auf "IVL", den Vorgänger in die Welt getragen habe, und ich irgendwie ziemlich sicher war, das es keine Steigerung mehr geben könne, haben mich die Kanadier eines Besseren belehrt. In between evolution zumindest gleichwertig, wenn auch geradliniger als "In violet light"!
Was hat sich geändert? The Hip klingen 2004 fats etwas nach Neil Young und Crazy Horse, gerader und doch eckiger und brachialer als auf den Vorgängern. Dabei steckt das ganze voller Energie und Spielfreude ohne in irgendeiner Form langweilig zu klingen. Trotzdem sind spätestens nach dem dritten Hören eigentlich nur Ohrwürmer auf der Scheibe. Wie diese Kombination möglich ist? Ich weiß es nicht, hört selbst!
Den Anfang bildet "Heaven is a better place today", Downies STimme wirkt hier etwas "schief" und "outr of tune" gibt dem Song aber eine wahnsinns Power. Das daruaffolgende
"Summer is killing us" ist straighter, dreckiger Rock in einer Mischung aus Young&Horse und den Stones, drei Akkorde und ab gehts,
"Gus" nimmt etwas den Speed raus ohne langweilig zu sein.
Dann folgt die SIngle "Vaccination Scar", ein kurz-und-bündig-Rocker mit extrem coolem Gitarrenriff. Überzeugt hat mich auch, das die Jungs nicht versucht haben, nach "It's a good life...." (a la B. Adams) nur noch Schnulzen als Single auszukoppeln, weil die eingängiger sind, sonder hier einfach kräftig rocken. In Amerika übrigens ein Radiohit, trotzdem....
Und der Rest? Keinen Deut schlechter! "Nashville" überzeugt als dreckiger Rock mit seinen "la la las...." ebenso wie eine ruhigere Nummer wie "Goodnight Josephine". Ein Hammeralbum, perfekt produziert, was für mich nur die Frage aufwirft: WARUM INTERESSIERT DIESE BAND IN EUROPA KEIN SCHWEIN?
Also noch einmal in Kurzfassung: Wer Gitarren-Rock ohne Keyboards mag, Neil Young, die STones von früher, Rem und meinetwegen Pearl Jam, der kommt hier vollends auf seine Kosten!
Und wer bei einem Song wie "You are everywhere" sitzenbleiben kann, ist definitiv Querschnittsgelähmt! KLARER KAUF!


High Fidelity
High Fidelity
von Nick Hornby
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, voller Sarkasmus und Selbstironie!, 15. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (Taschenbuch)
Grundsätzliches:
Es handelt sich nicht um einen Ratgeber! Das ist britischer Humor! Wer also jetzt die Realität als Maßstab nimmt, findet sicherlich viele Punkte, die um einiges überzogen sind. Bereits die Zusammenstellung der Charactere ist natürlich Übertreibung, aber genau das ist der Reiz des Buches!
So gesehen ist dieses Buch eine Mischung aus einer Art sarkastischem, nörgligen und depressiven Bill Murray im "Murmeltier" und "Loriot-Witz" in seiner Art die kleinen Dinge des Lebens überspitzt darzustellen. Natürlcih vor einer ganz anderen Rahmenhandlung!
Inhalt in extremer Kurzform:
Rob, Musikfanatiker und Inhaber eines mies laufenden Plattenladens, wird von seiner Freundin verlassen und stürzt in ein seelisches und moralisches Loch voller Depression und Selbstzweifel, in dem er voll aufgeht. Das Buch schildert seine Erfahrungen in den darauffolgenden Wochen, seine neue "Liebschaft" ("eine Amerikanerin, ich wollte schon immer mal Sex mit einer Amerikanerin haben....") und den grundsätzlichen Wunsch, seine Freundin Laura zurückzuerobern.
Besonderheiten:
Die Dialoge mit seinen Angestellten, ebenfalls Musikfanatiker und jeder auf seine Art ein ebensogroßeer Loser wie Rob selbst sind einfach nur genial! Auch die Hasstiraden auf Lauras "Neuen" sind einfach nur großartig! Oder die "spontane" Geburtstagsfeier...oder... der One Night Stand mit Marie...oder...oder...oder
Fazit:
MIt einem Satz: Ich fand es großartig und habe es letzlich an zwei Abenden gelesen und werde es sicherlich nochmal lesen. Wer hier echten "Realismus" sucht und seine eigenen Probleme lösen will oder was auch immer, der hat sicherlich den Klappentext missverstanden!
Ich jedenfalls hab mich prächtig amüsiert, über Rob, über mich selbst, über Männer im Allgemeinen, über Frauen im Allgemeinen und meine persönliche Leidenschaft für Musik wurde ebenfalls ausreichend befriedigt. 317 Seiten allererster britischer Humor...Was willst du mehr! Klarer Kauf!!!


Pompeji
Pompeji
von Robert Harris
  Gebundene Ausgabe

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht wirklich fesselnd!, 12. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Pompeji (Gebundene Ausgabe)
Etwas enttäuscht war ich schon von dem knapp 400 Seiten Büchlein mit dem großen Namen. Irgendwie hat es mich nie in seinen BAnn ziehen können, wie es historische Romane großer Klasse nunmal zu tun pflegen. Das Abtauchen in eine völlig neue, oder besser gesagt alte Welt. HIer hat es nicht funktioniert! Schade!
Woran liegt das?
Zuallererst an den irgendiwe blassen CHarakteren. Die Handvoll "Darsteller" die sich auf den Seiten tummeln sind irgendwie profillos und in gewisser Weise langweilig. Kein Vergleich mit anderen Büchern dieser Machart, jedenfalls nicht, wenn man in der großen Liga mitspielene will. Gut-Böse, SChwarz weiß, wenig überaschung im gesamten Buch.
Gleiches gilt für die Story. Nichts überraschendes, keine plötzlichen Wendungen und auch der schrifstellerische Versuch durch zeitweise "Überkreuzerzählen", also die Story gewisserweise an zwei Orten parallel laufen zu lassen, an den spannendsten Stellen abbrechen und woanders weitererzählen funktioniert hier irgendwie nicht wie gewünscht. Wo ich bei anderen Autoren deshalb noch 100 Seiten weitergelesen habe, weil ich wissen wollte wie DER Teil der Geschichte weitergeht, war es mir her einfach relativ egal...
Was einfach großartig geschildert ist und was einen Großteil der von mir "verliehenen" Sterne ausmacht, ist die Schilderung der Wasserversorgung über die Aquädukte. Selten hat man eine so perfekte Recherche zu diesem Thema erlebt. Das hält die Spannung höher, als die CHaraktere des Buches. Irgendwie traurig.
Abschließend blebt zu sagen, dass wer den 300. Aufguß des Vulkanausbruchs lesen will, hier "enttäuscht" wird, da dieser eher die Hintergrundstory für die Probleme der Wasserversorgung darstellt, und keinesfalls DAS zentrale Thema des Buches ist.
Fazit: lesbar da sehr kurz, mehr aber nicht.


Roger Waters - The Wall: Live In Berlin
Roger Waters - The Wall: Live In Berlin
DVD ~ Roger Waters

20 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mischung aus Ronnie's Popshow und Musikgeschichte, 6. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Roger Waters - The Wall: Live In Berlin (DVD)
Es war 1990, wir hatten die Hoffnug einer Floyd Reunion längst irgendwo begraben, da meldete sich der Ex-Chef wieder zurück. DIE Mauer war gefallen und da wollte Roger an historischer Stelle SEINE Mauer auch nochmal abreißen! Wir waren begeistert! Ein Freund und ich kauften Karten ich wurde krank und mußte, MAßLOS enttäuscht, zuhause bleiben...
Dann hab ich mir das Konzert zuhause angesehn und war schon verwundert, als gleich zu Beginn Weichspüler wie die SCORPIONS die Bühne vereinnahmten. Meine Augen standen weit offen, weiteten sich dann aber noch etwas als UTE LEMPER THIN ICE intonierte. Und da endlich steuerte ROG ein paar Sätze im Duett dazu. Danke Musikgott. Erlösung. Aber dann das unfassbare: CINDY LAUPER. Was wollte die Schnalle auf der Bühne. Ich erinnere mich noch genau, das ich vor der Wahl stand, den Fernseher abzuschalten, oder das Teil aus dem Fenster zu werfen. WAS SOLLTE DER MIST??? Ich ließ das Gerät an, in der Annahme es könne nun nur noch besser werden. Wurde es aber nicht! MOTHER, prädestiniert für WATERS' Stimme gesungen von keiner geringeren al SINEAD O'CONNOR. Ich hab immer drauf gewartet, dass die Frau anfängt zu heulen...hat sie aber nicht...komisch. Jetzt wars soweit, das mußte der Fernseher bezahlen. Raus mit dem Drecksteil....aber plötzlich ein Lichtblick...BRYAN ADAMS. YOUNG LUST war ihm wie auf den Leib geschrieben. Cool vorgetragen, war ok.
Und der Rest? Ich will es kurz machen: Er plätscherte so dahin. Van Morrisson, einer meiner Heroen war für mich ebenso unpassend für COMFORTABLY NUMB wie Frau Schnalle äh...Lauper. KLar der Vortrag war musikalisch deutlich besser, aber Leute...hört mal das Original...!!!! Vergleicht das mal mit Morrissons Musik. Wie viele Gemeinsamkeiten gibt es da?? AHA! Irgendwann wars dann zu ende und die Combo spielte noch "THE TIDE IS TURNING von der RADIO KAOS. Und dann war eines der größten Missverständnisse der Rockgeschichte vorbei. Knappe ein dreiviertel Stunden Fehlbesetzung zu Ende und ich hab mich gefragt ob die BERLINER MAUER, hätte man dieses Konzert früher gespielt freiwillig zusammengebrochen wäre, oder ob der Kamerad Honecker ncoh ein paar Steine mit Schallschutz zur Sicherheit obendraufgepackt hätte...
Warum überhaupt Sterne? Gute Frage.... ADAMS, WATERS ab und zu und die gigantische Show sind ein ppar Sterne wert. Irgendwas zwischen 2 und 3...!
Ein paar Worte will ich zur Begleitband, die so namhafte Floyd Mitglieder wie GILMOUR, WRIGHT und MASON ersetzen müssen:
Es gibt nur einen David Gilmour! Der Mann ist nicht schnell, er ist auch kein extremtechniker, ob beiden EIgenschaften hält er keinem Vergleich mit der Frickelbrigade der Progszene a la PETRUCCI stand. Aber er hat übermenschliches Gefühl und ein sensationelles Gespür für Melodie. Den kann man kopieren, aber nicht verbessern! Der ist Basis für viele der heutigen Rockgitarristen und auf seine Weise einfach nicht zu verbessern.
Genau das versuchen aber alle "Aushilfsgitarristen", die sich an Floyd Material versuchen. Schneller, komplizierter, cooler etc. ! Aber genau das Funktioniert nicht! Du kannst die Soli von Comfortably Numb komplexer und schneller und technischer spielen, aber niemals besser! In der Angst, zu sehr "nachzuspielen" und sich selbst zu präsentieren geht hier eine Menge verloren. Leider!
Als es vorbei ist bedankt sich WATERS nochmal bei allen Helfern und wirkt selbst irgendwie leer und letztlich froh das es irgendwie vorbei ist. Was mich heute, fast 15 Jahre später interessiert ist, "leben die Scorpions eigentlich noch???" Und Cindy Lauper.... Und uns Ute????
Kaufen? Nein! Außer man will sich selbst ein Bild machen, aber warum...???
Als mein Freund aus Berlin zurückkam, war der noch enttäuschter als ich. SCh...Klang, SCh...Sicht, SCh...Akustik...! Da gings mir besser!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13