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Rezensionen verfasst von
Ragin

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Street Fighter Collection
Street Fighter Collection
Wird angeboten von VIDEOSPIELE Loreth
Preis: EUR 69,75

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielspaß bis die Finger bluten!, 12. Januar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Street Fighter Collection (Videospiel)
Eine geniale Box. Schon im Grundschulalter wurde ich mit dem Street Fighter - Fieber angesteckt und habe es seitdem nie mehr ganz verloren. Zu genial waren die Kämpfe mit diesen vielseitigen und teils exotischen Charakteren.
Zum Glück gibt es diese Collection, die mir den Prügelspaß auch auf der Playstation One ermöglicht. Der einzige Schwachpunkt wäre vielleicht der, dass es fragwürdig ist, ob man die beiden Titel "Super Street Fighter 2" und "Super Street Fighter 2 Turbo" zusammen in eine Box steckt, stellt doch Zweiteres nur eine Erweiterung von "Super Street Fighter 2" dar. So kann man eigentlich darauf verzichten, auf "Super Street Fighter 2" zurückzugreifen.

Dennoch muss man hier ganz klar fünf Sterne geben, da die beiden restlichen Spiele einfach überragend sind. "Super Street Fighter 2 Turbo" stellt den Spieler vor die Herausforderung, mit einem Fighter seiner Wahl gegen 15 weitere Gegner anzutreten. Dabei hat man sogar die Möglichkeit, Akuma, den ultimativen Bösewicht der Street Fighter Serie, freizuspielen, um gegen ihn anzutreten und schließlich selbst mit ihm zu kämpfen. Dabei kann man sich in einigen Kämpfen derart hineinsteigern, dass man schon mal lauthals flucht, wenn man kurz vor dem finalen Schlag noch K.O. geht.
Außergewöhnlich ist hier der "Turbo-Modus", in dem man 1. drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen auswählen kann und 2. die Chance auf eine Super-Combo hat. Wenn der Balken des Spielers aufgeladen ist, so kann man seinem Gegner einen vernichtenden Super-Schlag versetzen, bei dem die Erde bebt. Ein wirklich genialer Zug.

"Street Fighter Alpha 2 Dash" ist ein weiteres Highlight. Zwar sind leider einige der alten Charakter aus der Serie gestrichen worden (schmerzlich vermisse ich hier Guile), doch hat man teils würdigen Ersatz gefunden. Zum Vergnügen des Einzelspielers hat man hier zwei ganz besondere Modi neben dem gewöhnlichen Arcade-Mode eingebaut. Da wäre erstens der Survival-Mode, in dem man nacheinander gegen alle Charaktere eine Runde kämpfen muss, um dabei so wenig Schaden zu nehmen wie nur möglich.
Dann wäre da noch der Akuma-Modus, in dem man Akuma auf allen möglichen Schlachtfeldern des Games herausfordern kann. Falls man ihn besiegt, tritt man an anderer Stelle erneut gegen ihn an. Wer Akuma bereits kennt, weiß, dass dies keine sehr einfache Sache ist. Aber sie macht Fun.
Des weiteren ist noch zu erwähnen, dass man in diesem Game Akuma bereits von Beginn an anwählen kann, man kann also auch mit dem ultimativen Bösewicht in den Fight ziehen. Und auch hier ist, wie bei "Super Street Fighter 2 Turbo" die Möglichkeit einer Super-Combo gegeben, mit der man den Gegner ist Fighter-Nirvana schicken kann. Dabei explodiert der Bildschirm geradezu.

Alles in allem kann man diese Box nur empfehlen. Kenner der Serie können bedenkenlos zugreifen, und auch, wer neugierig ist, hat hier keinen schlechten Kauf gemacht. Denn wer sich einmal auf die Straßen der Kämpfe begeben hat, wird sich nur schwer wieder lösen können. Und hat man noch jemanden, gegen den man antreten kann, so bedeutet dies beinahe doppelten Spaß, denn in allen Spielen ist auch ein VS-Modus eingebaut, in dem man gegen einen Freund antreten kann.
Aufwärmen und für den Kampf meditieren! Denn nicht nur die Gegner werden bluten, auch die Finger der Spieler!!!

Winnetou I. Gesammelte Werke 07.
Winnetou I. Gesammelte Werke 07.
von Karl May
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Beginn eines großen Abenteuers, wenn ich mich nicht irre!, 20. Dezember 2012
Im Alter von 8 Jahren bekam ich von meiner Großmutter mütterlicherseits zu Weihnachten den 1. Band der Winnetou-Trillogie geschenkt. Der Name Karl May war in meiner Familie immer wieder genannt, denn jeder hatte in seiner Kindheit die Geschichte über den Apachenhäuptling gelesen. Immer wieder wurden die Stimmen geheimnisvoll gesenkt, wenn man davon erzählte, wie spannend die Bücher seien und was für aufregende Abenteuer man darin lesen würde.
So machte ich mich denn, damals noch als Knirps, eines Tages mit einem jungen deutschen Studenten auf eine Reise in die Staaten, um schließlich den Wilden Westen zu besuchen.

Ich begleitete den jungen Charley, der sich für Bücher und Schreiberei interessierte, wie er in St. Louis eine Tätigkeit als Hauslehrer begann. Er lernte den alten Büchsenmacher Henry kennen, und dort bekam er ein Gewehr geschenkt, dessen Name schon bald an jedem Lagerfeuer des Westens in ehrfurchtsvollem Raunen genannt werden sollte: den schweren Bärentöter.
Aufgrund seiner Körperkräfte kam er zu den Vermessern der Bahnanlage und zog damit in den Wilden Westen hinaus. An seiner Seite stand die erste Berühmtheit: Sam Hawkens, seines Zeichens ein berühmter Westmann. Dieser nahm das "Greenhorn", wie man den jungen Deutschen nannte, unter seine Fittiche und wurde sein Lehrer und Mentor. Doch schon bald entpuppte sich das "Greenhorn" als dynamischer Kerl mit eigenem Kopf, der mit scharfem Verstand und starkem Herzen an die Dinge heranging. Und es dauerte nicht lange, da bekam er seinen eigenen Kampfnamen: Old Shatterhand. So entwickelte sich das "Greenhorn" bald schon zu einem großen Westmann, von dem man noch so manche Heldentat hören sollte.
Noch heute erinnere ich mich, wie schnell mein Herz schlug, als es auf die erste Büffeljagd ging, oder als Sam Hawkens ein neues Pferd brauchte; und wie atemlos ich war, als die Indianer auftauchten und ihr Mentor namens Klekih-Petra, ein Weißer, der seit ewiger Zeit bei ihnen lebte, erschossen wurde. Die Apachen schworen blutige Rache, und allen wurde es mulmig zumute.
Der junge Old Shatterhand hegt seit dem ersten Augenblick, als er dem Häuptlingssohn begegnete, eine tiefe Zuneigung zu dem jungen, stolzen Indianer, und will mit ihm Freundschaft schließen. Doch sind beide, ab dem Zeitpunkt des Mordes, eigentlich Todfeinde, da Old Shatterhand auf der Seite der Weißen ist. Immer wieder versucht er, Winnetou seine Unschuld und die Tatsache zu beweisen, dass er eigentlich auf seiner Seite steht, doch es hilft nichts. Die Weißen werden schließlich bei einem Überfall gefangengenommen und zum Tode verurteilt.

Man könnte ewig so weiterschreiben und in Erinnerungen schwelgen, den die Geschichte hat es wirklich in sich. Ich las das Buch in einem Zeitraum von drei Tagen (für einen Achtjährigen gar nicht so übel), da ich mich kaum davon losreißen konnte. Ich bekam eine Gänsehaut, wenn von den Westmännern an den Lagerfeuern erfurchtsvoll von der Silberbüchse, dem Gewehr von Intschu Tschuna, oder auch dem großen Häuptling der Apachen selbst gesprochen wird. Ich kauerte mich neben Old Shatterhand ins Gebüsch, als er sich leise an ein Lager der Kiowas heranpirschte, um sie auszukundschaften; ich ritt neben ihm, als er gemächlich über die Savanne trabte und dabei sich die Sonne langsam dem Horizont näherte. Und ich sprang mit ihm ins Boot, um den Rio Pecos hinabzupaddeln, dabei den Tod im Nacken sitzend. Und ich war Zeuge, als schließlich die Stunde gekommen war, da die wohl berühmteste Freundschaft und Brüderschaft des Wilden Westens geschlossen wurde.
Karl May's Erzählstil ist altmodisch; doch nur wenige Autoren schaffen es, den Leser so in den Bann zu ziehen. Seine Worte lassen vor dem inneren Auge des Lesers die wunderbare Landschaft des Wilden Westens so beschaulich entstehen, und er schafft es, die Figuren der Handlung sehr detailiert zu zeichnen. Besonders der Namensgeber des Buches ist ein großer Kämpfer, ehrenwert und stolz, und aus Sicht von Karl May hat er, wenn überhaupt, nur eine Schwäche, nämlich, dass er kein Christ ist. Auch vermittelt May noch altmodische Werte, wie etwa Ehre, Freundschaft, Stolz und Treue, die heutzutage in Büchern leider oft vernachlässigt werden.
Dieses Buch stellt Karl May's ganz eigene Geschichte dar, so, wie er sie wohl gerne selbst erlebt hätte. Es ist eines der besten Bücher, die es gibt, und seit ich acht Jahre alt bin, habe ich es viele weitere Male gelesen. Und immer wieder greife ich gerne auf die Geschichte von Old Shatterhand und Winnetou zurück, denn es gibt kaum Bücher, die einen ähnlich hohen Abenteuerwert aufweisen. Man muss es sich gemütlich machen, Getränk und Nahrung bereit stellen, und schon kann es los gehen auf eine der abenteuerlichsten Reiseerzählungen, die es gibt. Und wenn das letzte Kapitel gelesen wurde und man das Buch schließt, so glaubt man beinahe, Sam Hawkens leise kichern zu hören und den Schall der Silberbüchse oder des Bärentöters zu vernehmen.

Abschließend möchte ich noch sagen: "Zounds! Auch heute noch ein absolutes Muss und sollte in keinem Buchregal fehlen, wenn ich mich nicht irre!"

Das Silmarillion
Das Silmarillion
von Christopher Tolkien
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolkien's episches Meisterwerk, 20. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion (Broschiert)
Mir ging es wohl wie vielen Anderen: Zuerst stolperte man über "Herr der Ringe", dem unvergleichlichen Meisterwerk der Fantasy-Literatur. Man ist fasziniert von dieser Geschichte, von den Personen und den immer wieder leicht angedeuteten Mythen und Legenden aus den vergangenen Zeitaltern. Schnell hat einen das Fieber gefasst und man will mehr über diese Welt lesen, also forscht man nach, was es noch so gibt.
Man stößt auf die Vorgeschichte, den "Hobbit", in dem erzählt wird, wie Bilbo damals an den Einen Ring kam. Doch man liest erneut von Geschichten aus längst vergangenen Zeitaltern, von Legenden und Sagen. Vielleicht fragt man sich auch, was es mit Gandalf wirklich auf sich hat, sowie mit Elrond, dem Weisen. Wenn man weiterstöbert, stoßt man früher oder später auf das Silmarillion. Und erst hier wird Tolkiens gigantisches Schaffen und seine überberstende Fantasie völlig gezeigt.

Das Buch beginnt mit der Ainulindale, in der die Erschaffung der Welt (Arda) in sehr biblischem und pompösen Tonfall vorgetragen wird. Man erfährt von den Ainur, später auch Valar genannt, göttergleichen Wesen (ähnlich etwa den griechischen sowie auch den nordischen Göttern), die von Eru, dem Einen, dem christlichen Gott stark ähnelnden Wesen dazu gebracht werden, mit ihrem göttlichen Gesang die Welt zu erschaffen. Doch schon bald erhebt sich eine dunkle Macht, um diesem Schaffen entgegenzuwirken und Misstöne in die Klänge der Schöpfung einzubringen...
Das ganze Thema des Silmarillions hier jetzt zu überfliegen, wäre zu langwierig, und man kann die Story nicht zusammen fassen. Man muss das Silmarillion selbst lesen. Man muss es erleben. Denn dieses Buch ist wirklich ein Erlebnis. Man taucht wirklich ein in die gewaltigen Ereignisse, die damals die Welt erschütterten und ihr das Gesicht verliehen, wie es später Bilbo oder auch Frodo zu sehen bekamen.
Im Mittelpunkt steht hier die "Quenta Silmarillion". Man erfährt von den Elben, den Unsterblichen, den reinsten Lebewesen, die nach und nach die Welt bevölkern und sich über viele Jahrhunderte hinweg einen erbitterten Krieg mit dem dunklen Feind liefern. Und man erfährt von den Silmaril, den leuchtenden Edelsteinen und wohl kostbarsten Dingen, die je erschaffen wurden. Sie sind Auslöser vieler gewaltiger Ereignisse. Es werden Kriege gefochten, Schlachten geschlagen und gewaltige Kämpfe ausgetragen, man liest von Habgier, Verrat, Flüchen und unsterblichen Schwüren. Doch nicht nur Elben sind es; bald schon werden die Menschen das Licht der Welt erblicken, und auch sie werden in die schicksalsträchtigen Ereignisse der Welt hineingezogen.

All dies ist bombastisch und episch, und ich glaube, ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass Tolkien mit diesem Buch die Messlatte für den Begriff "episch" in der Fantasy-Literatur so hoch gelegt hat, dass man sie wohl auf unbestimmte Zeit nicht übertreffen kann. Mir selbst hat sich besonders die Geschichte über Fingolfin, dem Hohekönig der Noldor und seinem Zweikampf mit Morgoth in mein Gehirn gebrannt und selbst jetzt, wenn ich nur daran denke, bekomme ich eine Gänsehaut.

Eins jedoch sollte erwähnt sein: Wer den Tonfall der vorher genannten Werke von Tolkien gewöhnt ist, wird sich zuerst schwer tun; ganz besonders steht der "Hobbit" im starken Kontrast mit diesem Buch, hat das Silmarillion doch in keinster Weise einen so verspielten und kindlichen Touch wie das berühmte Kinderbuch. Der Tonfall ist überwiegend ernst und pompös, mehr wie eine Oper denn wie ein Märchen. Doch erst hier, im Silmarillion, wird gezeigt, was Tolkien für ein gigantisches Werk geschaffen hat. Eine völlig in sich abgeschlossene Welt mit eigener Mythologie, und diese nicht einfach nur aus ein paar Minuten heraus geschrieben, sondern über viele Jahre hinweg hingebungsvoller Arbeit, bis ins letzte Detail durchdacht. Das Silmarillion ist ein wahres Meisterwerk und nur, wer dieses Buch gelesen hat, weiß wirklich über die Schöpfungskraft des großen John Ronald Reuel Tolkien Bescheid. Dies ist sein Vermächtnis. Die Bibel der Fantasy-Literatur.

Vampira Band 1 - 50 (=komplett) Gefährlich, Geheinisvoll, Erotisch. Roman-Heft
Vampira Band 1 - 50 (=komplett) Gefährlich, Geheinisvoll, Erotisch. Roman-Heft

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Falsche Angabe!, 15. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Diese Renzension hat eher das Ziel, die Leute vor der verwirrenden Angabe "komplett" zu warnen. Denn ich habe nur einen Band erhalten, was eigentlich hier auf den ersten Blick nicht sein dürfte. Mag die Geschichte an sich nicht übel sein (ich habe nur ein paar der Bände gelesen) so hilft es mir nichts, wenn ich davon ausgehe, eine komplette Reihe zu bestellen, um dann jedoch nur einen Band zu erhalten. Denn gerade bei solchen Reihen ist es nicht sinnvoll, nur einen Band, noch dazu mitten in der Reihe (Band 6) zu erhalten, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht.

Hate
Hate
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Cool und abwechslungsreich, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hate (Audio CD)
Eine meiner liebsten CD’s, und das nicht nur im Death Metal-Bereich. Die Niederländer sind einfach klasse. Es ertönt ein gruseliges Intro, mit einer quietschenden Tür, wie man sie in klassischen Horrorfilmen hört. Und dann wird losgebrettert. Sinister haben hyperschnelle Passagen, dann wieder verlangsamt sich das Tempo und wird sogar schleppend. Was hier auch noch auffällt ist, dass manche Songs zum Teil geradezu überlang sind (für Death Metal). „Awaiting the Absu“ zum Beispiel dauert über 7 Minuten. Das ist ungewöhnlich für dieses Genre. Aber Sinister werden nicht langweilig. Immer wieder tauchen faszinierende Ideen auf, welche die Band in ihren Songs versteckt hat. Auch so klingt das Material brutal, aber nicht immer in Hau-drauf Geschwindigkeit. Man experimentiert. Man hört jedes Instrument, und der Sänger growlt sich die Stimmbänder aus dem Hals, dass es eine Freude ist.
„Embodiment Of Chaos“ beginnt mit sirrenden Gitarren, welche den ganzen Song über mal wieder im Hintergrund aufblitzen.
„Art of the damned“ rockt und könnte auch fast Six Feet Under sein, nur noch besser. Hier ist mehr Druck dahinter, und auch das Tempo ist höher.
Nicht vergessen sollte man den Super-Hit "To Mega Therion". Ein grooviges und rockiges Riff erklingt, man swingt mit. Dann wird doch einen Zahn zugelegt. Aber immer wieder kehrt das geile Riff zurück, stampft dahin und walzt alles nieder. Selten hat Death Metal so cool und rotzig geklungen.
Hier hat jeder Song einen riesigen Charme. Besser geht Death Metal (meiner Meinung nach) fast nicht! Immer wieder streuen Sinister hier rockige, groovende Parts ein und drosseln damit plötzlich das Tempo, nur um gleich darauf wieder loszufetzen. Die Musik ist stets abwechslungsreich. Und egal, ob man Death Metal nun mag oder eher nicht: „Hate“ schafft es bei jedem echten Metalhead, dass sich der Kopf bewegt und man nicht mehr still sitzen kann. Man rutscht auf dem Sessel hin und her, bis man aufspringt und durch die Wohnung bangt, die Luftgitarre und das Luftschlagzeug im Anschlag. Dies ist kein Durchschnitt, das ist noch Death Metal der alten Schule! Da können so manche neuartige Rotzgören einpacken. Mit Sinister und Asphyx hat Holland zwei großartige Exportschlager der Extrem-Metal-Szene im Petto. Und mit „Hate“ haben Sinister einen wahren Klassiker im Repertoire.

Ride the Lightning
Ride the Lightning
Preis: EUR 12,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie der Ritt auf einem Blitz!, 1. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Liebliche Akkustik-Töne erklingen zu Beginn und lassen den Hörer träumen. Doch nach 40 Sec. ist es vorbei mit der Träumerei. Ein gnadenloses Riffgewitter bricht über uns herein, und Metallica donnern uns mit "Fight Fire With Fire" zu Boden. Schnell, laut und hart ist dieser Song, der von der Gefahr eines Atomkrieges berichtet. Dieser Song bildet eines der schnellsten Lieder, die Metallica jemals geschrieben haben. Ein Opener, wie man keinen besseren für ein Album finden hätte können.
Stampfend legt schließlich der Titeltrack nach. Hauptsächlich im Midtempo gespielt, wird hier von der Angst eines Mannes erzählt, zu Unrecht auf dem elektrischen Stuhl gelandet zu sein. Zum Mittelteil hin steigt das Tempo jedoch merklich an, und Hammetts Gitarrensolo flitzt schließlich flott davon. Wunderbar.
Dann erklingen Glockentöne, die mittlerweile jeder Metal-Head kennt. "For Whom The Bell Tolls", eine der größten Metal-Hymnen, die je gespielt wurden und einer der unzähligen Mega-Hits der Band. Was Manowar krampfhaft auf jedem Album versuchen, nämlich Hymnen zu entwerfen, die die Fäuste der Metaller in die Luft recken lassen, schütteln Metallica hier grad mal lässig aus dem Ärmel. Epischer geht es einfach nicht. Hetfield & Co. zeigen allen hier, wem die Stunde schlägt.
Dann folgt die erste Ballade aus der Feder der Band. Ungewöhnlich bis zu diesem Zeitpunkt ist Hetfields Stimme, der diesen Song mit Klargesang einsingt und ihm dabei eine dramatische Note verleiht. Ein Song, der von den Selbstmordgedanken eines depressiven Menschen handelt und Gänsehaut erzeugt.
Doch dann ist es wieder vorbei, schon peitscht "Trapped Under Ice" vorwärts. Dieser Song klingt noch sehr stark an den Sound des Debüts angelehnt. Besonders die Gitarrensoli zwischen den Strophen klingen wie bei den Hits von "Kill 'Em All".
In rockigem Tempo geht es weiter mit "Escape". Der Kontrast von Hetfields Stimme ist hier stark zu erkennen, schreit er doch die Strophen geradezu ins Mikro, während er dem Refrain einen sehr melodiösen Klargesang verpasst.
Dann folgt der nächste Überhit: "Creeping Death" knallt aus den Boxen, und im Gegensatz zum Songtitel ist die Musik alles andere als schleichend. Man muss einfach die Luftgitarre auspacken, wenn Hetfield knarzend von den bieblischen Plagen, die über das Land Ägypten hereinbrechen, erzählt. Höhepunkt stellt hier eben die Bridge dar, in der die zehnte Plage den Tod ankündigt.
Den Abschluss des Albums bildet das leicht verstörende Instrumental "The Call Of Ktulu". Eine Anlehnung an den Mythos um das Wesen Cthulhu aus der Feder von H.P. Lovecraft.

Was soll man nun zu diesem Album sagen? Es ist ein Meisterwerk, ganz klar. Hier erkennt man die Handschrift von Cliff Burton, der mit seiner klassischen musikalischen Ausbildung der Band ganz neue Facetten aufzeigte. Die Musik auf diesem Album ist noch immer hart, schnell und laut, doch um einiges melodiöser als noch der Vorgänger. Hammetts Soli, bereits vom Vorgänger bekannt, wurden hier nochmals ausgebaut und der Lockenkopf mit den wirren Flitzefingern tobt sich so richtig aus, dass es eine wahre Freude ist. In jedem Song bereitet bereits sein Gitarrenspiel Gänsehaut.
Aus heutiger Sicht ist der Albumtitel sehr treffend gewählt. Die Musik klingt durchweg wie der Ritt auf einem Blitz. Und Hetfields Stimme, damals noch hell und mit einem rauhen Krächzen im Kehlkopf, passt hervorragend zu den Songs. Wollte er doch damals einen anderen Sänger suchen, so kann man aus heutiger Sicht nur den Göttern danken, dass dies nicht gelungen ist. "Ride The Lightning" wäre nicht der Meilenstein geworden, der er heute ist.
Das textliche Konzept beschäftigt sich mit Verzweiflung ("Fade To Black"), Alpträumen ("Ride The Lightning") Todesängsten ("Trapped Under Ice") oder globalen Bedrohungen ("Fight Fire With Fire"). Teilweise sind den Songs auch ganz leichte Hintergrundgeräusche beigemischt, wie etwa die Explosion einer Atombombe am Ende von "Fight Fire With Fire" oder einer Alarmsirene bei "Escape". Diese geben den Songs noch ein gewisses Flair.
Abschließend kann man einfach nur sagen: Ich persönlich empfinde dieses Album als ein großartiges Werk. Metallicas frühe Werke gehören zum Grundschulwissen eines Metallers. Und wenn man sich der Musik öffnet, kann man mit den vier Jungs gemeinsam auf dem Blitz dahinreiten und eine Reise in die frühen Achziger unternehmen. Grandios.

Kill 'em All
Kill 'em All
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Legendäres Debüt der wichtigsten Metal-Band aller Zeiten!, 29. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Kill 'em All (Audio CD)
Das wilde Schlagzeug anfangs wird lauter und lässt bereits erkennen: Hier gab es noch keine Kompromisse. Gnadenlos brettert "Hit The Lights" los und bildet damit den besten Opener, den man für dieses Album wählen konnte. Mit diesem genialen Thrash-Klassiker begann die unglaubliche Karriere von Metallica. Hier war alles noch roh, unverbraucht und wild: Sägende Gitarrenriffs, peitschende Rhythmen, mitreißende Refrains... Metallica noch roh und unverbraucht. Ganz ohne Schnörkel, einfach nur wilder Thrash Metal.
Hier reiht sich Hit an Hit: "The Four Horsemen", "Motorbreath", "Jump In The Fire", das geniale "Whiplash", "Phantom Lord", "No Remorse", der Gassenhauer "Seek & Destroy" sowie das kultige "Metal Militia" - sie alle reihen sich in die Liste der großen Hits des Heavy Metal Genres ein. Hier macht der Thrash Metal Fan nichts falsch. Der Sound klingt etwas blechern, aber vielleicht auch gerade deswegen so heavy. Hetfields Organ ist hier noch weit davon entfernt, das Niveau einer Schnulzenrock-Röhre zu erreichen, Hammetts Solos kreischen wild los und jagen jedem Schwermetaller eine Gänsehaut über den Rücken.
Was soll man zu diesem Klassiker noch sagen? Vielleicht nur noch eines: Ohne "Kill 'Em All" wäre die heutige Metal-Szene nicht das, was sie ist. Dieses Album bildet den Auftakt einer Band, die mit ihren ersten fünf Alben einen unwahrscheilich schwerwiegenden Beitrag zur Szene geleistet hat. Und selbst heute, nach beinahe 30 Jahren, ist der Albumtitel noch immer Programm. Mit ihrem Debüt killen Hetfield und Co. sie alle. Genial, mehr gibt es nicht zu sagen.

Metallica
Metallica
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Das letzte gute Metallica-Album, 29. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Metallica (Audio CD)
Metallica waren ja schon immer bekannt dafür, dass ihr Sound sich von Album zu Album veränderte. Nach dem Kracher "...And Justice For All", welches mit metallisch harten und schnellen Klängen noch als eines der härtesten und schwersten, aber dennoch musikalisch ausgefeiltesten Alben gilt, nahm die Band mit dem allgemein bekannten "Black-Album" nun Kurs auf den ganz großen Thron des Rock-Genres. Und nicht nur das. Mit diesem Album waren Metallica quasi über Nacht die Könige der Musik-Branche. Metal war auf einmal nicht mehr nur eine Randerscheinung, dieses Genre rückte in den Focus der Öffentlichkeit, und auf einmal bemerkte jeder, dass in jedem irgendwo ein klitzekleiner Metaller steckt.
Mit den balladesken Tönen wie "The Unforgiven" oder dem alles überragenden "Nothing Else Matters", welches zu Metallica's bekanntestem Song aufsteigen sollte, wurden selbst die Frauen schwach und wiegten sich sanft in den herzergreifenden Rhythmen. Hier zeigten quasi harte Jungs, dass sie auch eine zarte Seite hatten!
Doch nicht nur das. "Metallica" besteht fast nur aus Hits, welche für die Ewigkeit (Und das Radio) gemacht worden sind. Bereits der Opener "Enter Sandman" geht ins Blut und man muss sich bewegen. Das düstere, geniale Riff frisst sich in den Gehörgang, so dass man davon nicht loskommt.
"Sad But True" ist eingängig und groovig, begeistert mit einem simplen, stampfenden Rhythmus, und macht aus dem Song einen weiteren Mega-Hit.
Weiterhin zu erwähnen sind "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me", "Through The Never", "Of Wolf And Man" sowie das in meinen Augen geniale "The Struggle Within", welches beinahe noch einmal die alten Glanzzeiten von Metallica's Thrash-Metal-Vergangenheit aufblitzen lässt.
Dennoch merkt man, Metallica wandeln sich. Und das nicht nur ein Bisschen, wie sie es auf ihren vorhergehenden Alben getan hatten. Die Songs sind allesamt eingängiger produziert, haben einen bereits etwas poppigen Einschlag, um den breiten Massen zugänglich zu werden. Und über 28 Millionen verkaufter Exemplare weltweit sprechen hier eine zu deutliche Sprache. Solche Zahlen sind im Metal-Genre utopische Verkaufszahlen.
Der Sound ist noch immer schwer, doch sind die Songgefüge nicht mehr so hart, schnell und teilweise kompliziert aufgebaut, wie etwa bei Songs wie "...And Justice For All" und "One" vom Vorgänger-Album, oder auch "Master Of Puppets" und "Damage Inc." von ihrem genialen 3. Album. Obwohl ich selbst ein großer Fan des "Black-Albums" bin, da ich doch selbst durch dieses Album zum Metal gefunden habe, muss ich sagen: Hier ist bereits eine Prise Pop mit reingemischt. Dennoch klingen die Jungs noch hart und laut, und aufgrund der großartigen Songs, dem satten Sound, Hammett's genialem Gitarrenspiel und nicht zuletzt Hetfield's cooler, unnachahmlichen Stimme, die manchmal einem Raubtier zu gleichen scheint, ist es in meinen Augen das vielleicht wirklich letzte, gute Metallica-Album, auf jeden Fall jedoch ist es eines der wichtigsten Metal-Alben der 90er. Und auch, wenn ich persönlich die vier vorangegangenen Alben als etwas besser empfinde, so hat dieses Album den inoffiziellen Zyklus "Kill The Lightning Of Puppets For All In Black" abgeschlossen und verdient daher auch 5 Sterne. Niemals wieder haben es Metallica mehr geschafft, an diesem Status zu kratzen, den sie seinerzeit innehatten. Mit dem "Black-Album" wurden sie die GRÖSSTE METAL-BAND DIESES PLANETEN!

Altars of Madness
Altars of Madness

5.0 von 5 Sternen Cooler, amerikanischer Death Metal, 25. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Altars of Madness (Audio CD)
Der Opener „Immortal Rites“ beginnt chaotisch, sehr wuchtig und mit dunkler Brachialität. Der Sound der morbiden Engel lässt erkennen, warum diese amerikanische Truppe Ende der Achtziger gehörig Staub aufwirbelten. Es ist Death Metal, wie er auch heute noch oft zu hören ist. Doch bei weitem nicht in dieser Qualität. Oft kopiert, nie erreicht, würde ich mal sagen. Hier paart sich die coole Hau-drauf-Manie des Death Metals mit der Düsternis des Okkultem. Und mit diesen beiden Begriffen kann man den Sound von Morbid Angel bereits definieren: Cool und okkult. Vielleicht auch noch Kult. Die Stimme schwankt zwischen Black- und Death Metal Gesang. Manchmal klingt der Sänger gar beschwörend oder richtig groovig.
„Suffocation“ hat so einen richtig coolen Touch, wechselt schnell die Rhythmen. Immer wieder blitzen die Gitarren auf, in jedem Song. Morbid Angel waren Mitbegründer des typischen Death Metal-Gescheppers, so wie er noch heute erklingt. Doch bei ihnen klingt es viel besser. So wie in „Visions from the dark side“.
Das folgende „Maze of torment“ rumpelt los, dass es eine wahre Freude ist. Auch Track Nr. 5 klingt cool, wie eben das ganze Album. „Chapel of ghouls“ ist eine weitere coole Nummer. Hier wird erklärt: „Your god is dead. Satan arise!“ Und die Gitarrenarbeit erklingt hier am schönsten. Ein herrlicher Song.
Track Nr. 7 erklärt, dass Morbid Angel dem Teufel angehören und für ihn sogar bluten: „Bleed for the devil“ heißt das gute Stück. Knackiges Gebolze mit hell sirrenden Gitarren, beinahe glaubt man, Slayer seien zum Death Metal übergetreten.
Das folgende „Damnation“ steht auf solidem Rhythmus-Gefüge. „Blasphemy“ und „Evil Spells“ lassen diese unruhige und morbide Scheibe ausklingen. Doch halt, Da gibt es noch drei Bonus-Tracks, die sehr gut zum Album passen.
Alles in allem ist es eine sehr deftige Scheibe. Das Okkulte ist auf “Altars of Madness” schon vertreten, vor allem in den Texten. Doch die Musik ist nicht ganz so okkult wie z. B. bei Dissection. Morbid Angel erschufen nicht so ein düsteres und atmosphärisch dichtes Album. Aber es hat Stil, es hat wirklich Groove und ist obercool. Morbid Angel haben mit „Altars of Madness“ ein herrausragendes Album geschaffen, welches noch heute, nach bereits 23 Jahren, nichts von seiner Faszination verloren hat. Eine Scheibe, die man besitzen sollte.

Hammerheart
Hammerheart
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde des Viking Metals, 25. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hammerheart (Audio CD)
Bathory waren nicht nur Wegbereiter für den Black Metal, auch der Viking Metal, so wie er heute bekannt ist, würde nicht ohne die Ein-Mann-Band existieren. Keine andere Band hatte auf beide Stile soviel Einfluss wie Bathory. Auch heute, etwa 22 Jahre nach dem Erscheinen dieses Albums ist der Hauch der Legende noch zu spüren. Eine primitive Produktion, wie man sie schon von den Vorgängern gewohnt ist, gibt dem Album einen räudigen Beigeschmack. Flirrende, kreischende Solis stecken in jedem Song und veredeln die Nummern geradezu. Der rohe Klargesang ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Quorthon trifft die Töne nicht wirklich immer, aber gerade dies ist es vielleicht, was diese Scheibe auszeichnet. Und was ich hier höre, wurde von unzähligen Nachfolgern tausendmal kopiert. Wellenrauschen, Gewittergrollen, fremde Instrumente, die dem Sound einen folkigen Beigeschmack geben, etc. Es klingt manchmal extrem primitiv, aber diese Primitivität gefällt mir meist besser als z. B. jene von Darkthrone.
Der Opener „Shores in Flames“ wird von Wellenrauschen eingeläutet, weiß mich aber noch nicht völlig vom Hocker zu hauen.
Das folgende „Valhalla“ klingt da nach etwa zwei Minuten schon etwas besser. Auch wenn der Gesang ziemlich räudig daher kommt, so liegt in ihm doch mehr Kraft und Intensität, als bei so manchen seiner Nachahmer. Ein kraftvoller Stampfer, wenngleich ich mir den Song aufgrund des Titels etwas feierlicher vorgestellt habe. Aber Quorthon sah Walhalla scheinbar so: Mächtig, kraftvoll, laut und rumorend.
Das Album hat aus meiner Sicht genau drei Hits: Da wären zuerst „Father to Son“. Dieser Song ist von gesanglicher Leistung her wahrhaftig klasse. Das gefällt mir sehr gut. Hier liegt eine Dramatik im Gesang, wie ich sie noch nie zuvor gehört habe. Wahnsinn. Wir überspringen das melancholische Gejammer von „Song to hall up high“ und gehen zu einem der größten und besten Metalhymnen im Viking, wenn nicht sogar der gesamten Metal-Sparte. „Home of once brave“ ist ein epischer Stampfer von solcher Intensität und innerem Feuer beseelt, wie man ihn nie vernommen. Es erinnert etwas an Manowar, ohne jedoch je so kitschig wie jene zu klingen. Hier stimmt alles, der epische Rhythmus, der kraftvolle Gesang, die Riffs, die Solos, der Hall, einfach alles. Dieser Song geht mir nicht mehr aus dem Kopf und macht aus „Hammerheart“ das, als was man es so oft betitelte: Ein Meisterwerk.
Das folgende, oft so hoch gelobte „One Rode to Asa Bay“ schließt die drei genannten Hits schließlich ab und wartet ebenfalls wieder mit hochwertigem Gesang auf, auch wenn der Gesang an sich nicht als wirklich „gut“ gesehen werden kann. Nur erkennt man an den kraftvoll herausgeschleuderten Textzeilen, dass Quorthon zu jener Zeit wirklich mit Herz und Seele bei der Sache war. Etwas, was man von so manchen Kollegen heutzutage leider nicht mehr behaupten kann. Quorthon's Hammerherz schlägt in jeder Note, und genau dies macht dieses Album zu einem absoluten Hit. Dieser Musiker war einer von ganz wenigen wirklichen Künstlern, die die Musik nur der Musik zuliebe gemacht haben. Was bleibt, ist ein großartiger Nachlass für die geneigte Hörerschaft. Unter Anderem dieses Album, das die Geburtsstunde des Viking Metals einläutete.

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