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Rezensionen verfasst von
D. Heyna
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Automatic
Automatic
Preis: EUR 17,99

25 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmerzerregend poppig >___<, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Automatic (Audio CD)
Ich kann die gewaltige Euphorie über das neue VNV-Nation Album kein Stück nachvollziehen, vor allem nicht bei dieser musikalischen Entwicklung. Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Album gefreut, da ich VNV-Nation schon seit Ewigkeiten höre und diese Band einst mein Ein und Alles war. Zwar kam für mich seither kein Album mehr an "Empires" und "Futureperfect" heran, aber "Of faith, power and glory" hatte dafür wieder einige richtig tolle Songs zu bieten und als ich dann "Nova" und "Control" zu hören bekam, war ich zunächst sehr begeistert.

Leider sind das auch die einzig wirklich guten Songs auf "Automatic". Bis auf einen annehmbaren Opener und ein schön melancholisches Instrumental plätschert der Rest so poppig und weichgespült wie nie dahin, ohne Höhepunkte, ohne Wumms und vor allem (und das ist wohl das Erstaunliche), für gewohnte VNV Verhältnisse viel zu fröhlich. Man bekommt gerdezu den Eindruck, als hätten die Jungs es satt nachdenkliche und schwere Musik mit Popappeal und EBM Anleihen wie früher zu machen, dabei war gerade das ihr Markenzeichen. Stattdessen besinnt man sich lieber nur noch auf den Pop, streicht den Begriff EBM ganz weg, würzt das ganze mit einer Prise Future und fertig ist die ganz tolle und innovative "Automatic", die zwar mit wenigen Ausnahmen nur noch nach "Futurepop" klingt (den meiner Meinung nach Bands wie Frozen Plasma oder Covenant mittlerweile besser machen), sich dafür aber größter Beleibtheit erfreut und sich wie geschnitten Brot verkauft. Keiner weiß warum - oder bin ich irgendwie in der falschen Zeit hängen geblieben?

Mich wundert es einfach nur, dass die Menschen, denen diese Musik früher sehr viel bedeutet hat, hier alles in den 7ten Himmel loben, obwohl es mittlerweile extrem anders geworden ist. Ich muss das nicht verstehen. Meine Meinung bleibt: Ich finde die alten Sachen wesentlich ergiebiger, interessanter und musikalisch stärker als das neue, fröhlichere und poppigere VNV. Mich erreicht diese Musik nicht mehr so sehr wie früher. Natürlich ist sie nicht "schlecht" in dem Sinne, aber sie hat nicht mehr diese Kraft, diese Hits und diesen Sog wie noch vor einigen Jahren.

Deshalb gibt es von mir leider nur 2 Sterne, für "Nova" und "Control" und wahrscheinlich jede Menge "nicht hilfreich" Bewertungen, weil ich es wage etwas gegen dieses "Hammeralbum" zu sagen und damit sämtlichen VNV Fangirls und Boys auf die Füße trete.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 25, 2011 5:16 PM MEST


Pro-ject Rpm 1.3 Genie Plattenspieler (Ortofon 2M Red) weiß
Pro-ject Rpm 1.3 Genie Plattenspieler (Ortofon 2M Red) weiß
Wird angeboten von hifimedia
Preis: EUR 346,75

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High End für den kleinen Geldbeutel, 4. Juli 2011
Wer sich einmal an den wunderbaren Klang von Vinyl gewöhnt hat, dem fällt es schwer sich wieder davon zu trennen, auch wenn das ein verdammt teures Hobby werden kann. Da mein alter Pioneer Plattenspieler irgendwann leider den Geist aufgegeben hat, musste bald Ersatz her. Mein Budget war gerade nicht das größte, sonst wäre meine Wahl wahrscheinlich auf ein Gerät in einer anderen Preisklasse gefallen. Im nach hinein bin ich da aber absolut nicht mehr traurig drum. Auf den Project RPM-1 bin ich schließlich durch ausgiebige Internetrecherche gestoßen, nachdem ich mir viele Tests und Empfehlungen durchgelesen hatte und war überrascht von den vielen, sehr positiven Rezensionen, die dieses Gerät häufig mit wesentlich teureren Plattenspielern auf eine Stufe stellen. Also habe ich zugegriffen und mich überraschen lassen. Das Design gefiel mir ohnehin, sieht der RPM-1 doch ziemlich hochwertig und avantgardistisch aus.

Jetzt läuft das Gerät bei mir andauernd an meinem alten 60er Sony Verstärker und ich höre gar nicht mehr auf den Klang der alten und neuen Platten zu genießen. Ja, die Aufstellung war in der Tat so eine Sache, denn die Anleitung ist das Einzige was ich wirklich bemängeln muss. Mehr Abbildungen wären in der Tat äußerst hilfreich gewesen, aber das Gerät gibt sich von vornerein als Werkzeug für Kenner, die ohnehin wissen was sie tun. Als diese Hürde jedoch genommen war, zeigte sich warum dieses Gerät so viele positive Kritiken bekommen hat:

Der Klang ist für diese Preisklasse exzellent und sehr genau! Natürlich geht immer mehr Dynamik und Räumlichkeit, aber dann geht es in wesentlich höhere Preiskategorien. Das Ortofon Alpha verrichtet einen ausgezeichneten Dienst auf alten und ganz neuen Platten. Selbst verkratzte Scheiben vom Flohmarkt laufen völlig knack- und knisterfrei und mit glasklarem Klang, als wären sie neu. Allerdings beschönigt das Gerät nichts. Gut produzierte und abgemischte Aufnahmen klingen voll und sehr detailliert, während schwache Produktionen es deutlich spüren lassen, dass es an Dynamik fehlt, zum Glück ist dies jedoch die Ausnahme. Ich höre mit dem Gerät alles, von Electro, über Metal, Rock und 80er. Das System ist ein echter Allrounder, das sowohl In Flames und Amon Amarth als auch Michael Jackson und Alphaville beherrscht.

Ich habe diesen Kauf absolut nicht bereut und bin vollauf zufrieden. Eventuell gibt es irgendwann nochmal einen besseren Ortofon Tonabnehmer.

Klasse Gerät für vergleichsweise wenig Geld. Wer guten Vinyl Sound genießen will, macht hier nichts verkehrt. Kaufen


Modern Ruin/Ltd.Digi
Modern Ruin/Ltd.Digi
Preis: EUR 15,73

27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine moderne Ruine, 21. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin/Ltd.Digi (Audio CD)
Gefühlte Ewigkeiten mussten wir warten, doch als Fan nimmt man so eine lange Wartezeit ja gerne in Kauf, wenn das was am Ende rauskommt die Zeit auch wert ist und dafür verspricht umso besser zu werden. Vor allem bei einer so individuellen Band wie Covenant, deren spezieller Sound so deutlich aus der Masse heraus sticht. Nun ist bei den Jungs ja in den letzten Jahren viel passiert. Wechsel im Lineup, neues Label, ein immer wieder verschobenes Modern Ruin... Speziell Daniel Myer hat hier immer wieder für Diskussionen und geteilte Meinungen gesorgt. Mir persönlich ist der Herr sehr sympathisch und hat sich durch zahlreiche Liveauftritte auch gut in die Band eingefunden. Erste Bedenken, er könne den Covenant Sound durch zu viele Experimente und Soundeffekte zu sehr in eine andere Richtung lenken, verflogen spätestens bei den neuen Songs, die die Band auf ihren Konzerten nach und nach präsentiert hat. Titel wie "Come", "If I would give my soul" oder das wunderbare "I close my eyes", was vorletztes Jahr beim Christmas Ball in Köln gespielt wurde machten Lust auf mehr und schraubten die Erwartungen natürlich noch höher als sie ohnehin schon waren. Umso verwunderlicher, dass man keines dieser vorgestellten, "covenant typischen" Stücke auf dem Album findet...

Eigentlich kann man Covenant ja insofern nichts vorwerfen, weil sie genau das abliefern, was der Albumtitel verspricht. Eine moderne Ruine. Hinter der Fassade, bekannten Melodien und Eskils wunderbarer Stimme bröckelt es nämlich an allen Ecken und Enden. Einfallslosigkeit, Monotonie, Experimente zu Hauf und fehlende Eingängigkeit dominieren das Gesamtbild. Nun aber erstmal zu den einzelnen Stücken:

"Modern Ruin"
Atmosphärisches Intro mit einer Art Alarmsierene. Passend und macht Lust auf mehr...

"Lightbringer"
Die neuste Single. Über den Song gab es ja bereits hitzige Diskussionen. Trotzdem ist und bleibt dieser Song der wohl eingängigste und tanzbarste Track des Albums. Warum zur Hölle man nicht einfach nur Eskil hätte singen lassen können bleibt mir allerdings ein totales Rätsel. Allein mit seiner Stimme hätte dieses Stück das Zeug zum Hit gehabt. So ist es leider "nur gut", wenn auch etwas Covenant untypisch, aber das muss ja nichts schlechtes heißen.

"Judge of my domain"
Leviathan 2. Mehr braucht man dazu eigentlich kaum zu sagen und Fans werden wahrscheinlich wissen was ich meine. Aufbau, Struktur, Synthies und die Art des Gesangs sind nämlich sehr ähnlich. Trotzdem, ein flottes und gelungenes Stück. Aber auch auch nichts weltbewegendes...

"Dynamo Clock"
Ziemlich experimentelles und monotones Stück. Das Daniel sich hier mal so richtig ausgelebt hat ist ziemlich deutlich. Trotzdem ist es sogar noch eines der besseren, obwohl dieser Song auf den anderen Covenant Alben allenfalls zu den schwächeren Stücken gezählt hätte.

"Kairos"
1:11. Soll das ein Witz sein? Sehr ruhiges und eigentlich schönes Stück, aber aufgrund der Länge leider nur ein etwas besseres Intro.

"The beauty and the grace"
Das ist es! Sehr melancholische und wunderschöne futuristische Melodien, ein klasse Text und selten kam Eskils Stimme besser zur Geltung. Das mit großem Abstand beste Stück des Albums. Hier passt einfach alles. Mein absoluter Lieblingstrack von Modern Ruin.

"Get on"
Nachdem man sich mit dem letzten Track in eine andere zukünftige Welt geträumt hat, holt einen das nächste bereits auf den Boden der Tatsachen zurück. EIn paar nette Synthiemelodien, sonst schleppend, lahm und monoton.

"Worlds Collide"
Die Drums kommen einem als Covenant Fan doch verdammt bekannt vor... Insgesamt ein sehr atmosphärisches und eher ruhigeres Stück mit schönen Melodien. Eskils Stimme wird teilweise verzerrt, was hier aber sehr gut passt und keinesfalls stört.

"The night"
? Daniel hat Spaß. Experimenteller, entschuldigt bitte den Ausdruck, Schrott. Hier mischen sich dauergleiche Sounds vom Drumcomputer mit ein paar Synthieflächen und komischen, bis zum geht nicht mehr verzerrten Sprachfetzen. Wenn das die Nacht ist werde ich jetzt zum Tagmensch.

"Beat the noise"
Das knallt zumindest gut. Irgendwie bringt einem dieses Stück Erinnerungen an alte Tage zurück. Vor allem wenn es technoider wird muss zumindest ich an "United States of Mind" denken. Auch der Refrain ist wieder einmal toll gesungen.

"The road"
Sehr ruhiges, nur von ein paar flächigen Synthiesounds und leisen Drums begleitetes Stück, was hier mehr als Outro dient, auf jeden Fall in Ordnung.

Danach gibt es noch einen Bonustrack, der aber nicht wirklich der Rede wert ist und sehr an "Cryotank Expansion" erinnert. Also mehr eine atmosphärische Soundcollage, als denn ein richtiges Stück.

Das war es auch schon. Irgendwie hinterlässt "Modern Ruin" nach der langen Wartezeit einen enttäuschenden Eindruck. Es fehlen der ein oder andere richtige Hit, wie sie auf den anderen Alben zuhauf zu finden waren. Viele Stücke plätschern leider nur so dahin. Covenant hätten das Album des Jahres abliefern können, hätten sie doch nur die genialen, bereits vorgestellten Stücke in die Tracklist mit aufgenommen und sich weniger in Experimenten und futuristischen SlowMo Untiefen verloren. So kann ich leider beim besten Willen nicht behaupten, dass Daniel eine extreme Bereicherung für den Sound darstellt, sondern eher das Gegenteil. Schade, da hätten ich und wie sich hier abzeichnet auch so manch anderer wohl weit mehr erwartet. "Lightbringer", "Judge of my domain" und "The beuaty and the grace" sind leider alleine zu wenig um ein gutes Covenant Album auszumachen. Als futuristische Soundcollage mag es indessen durchaus taugen. Ich hoffe die Jungs kriegen da nochmal die Kurve, sonst ist die Luft bald raus und das wäre verdammt schade um diese Band.

Danke fürs Lesen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 31, 2011 1:25 PM CET


Pussy
Pussy
Wird angeboten von rarecs
Preis: EUR 14,99

17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das denn?, 18. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Pussy (Audio CD)
Kein Zweifel, die Jungs haben durchweg geniale Alben und Singles produziert und sind zurecht eine legendäre deutsche Band, die ich seit Jahren begeistert höre. Als ich die neues Single gehört habe dachte ich allerdings zum ersten Mal "Was bitte soll das denn sein?". Das Thema von "Pussy" mag zwar sehr aktuell sein und eignet sich gut um hier eine kritische Stellungnahme abzugeben, doch die Ausführung ist wirklich daneben. Rammstein klingen hier vollkommen uninspiriert und langweilig, der Text ist ziemlich platt (Bratwurst und Sauerkraut aha...) und diser "Englisch/Deutsch-Mix" nervt einfach total. Das mag bei Amerika wahnsinnig gut funktioniert und gepasst haben, doch hier ist es echt übel... Wirklich ein Witz, wenn man das Stück mal mit Titeln wie "Mutter" oder unzähligen anderen genialen Rammstein Songs vergleicht. Da ist die B-Seite schon etwas interessanter. Hier soll das Warten der Fans belohnt werden und man kündigt an, dass Rammstein endlich wieder da ist. Musikalisch ist das Stück höchstens Standardkost, textlich allenfalls noch Mittelmaß und in Verbindung mit "Pussy" wirkt das starke "Comeback" ziemlich unglaubwürdig und zweifelhaft...

Natürlich haben sie live mit die genialste Show die es gibt und daran wird auch dieser ziemlich schwache Vorbote des neuen Albums nichts ändern. Trotzdem hätte man sich besser noch mehr Zeit lassen können anstatt den Fans so eine halbgare Nummer zu präsentieren. Also stehen lassen und sich nicht die Stimmung auf das insgesamt hoffentlich wesentlich bessere "Liebe ist für alle da" vermiesen lassen.


Divinity II: Ego Draconis
Divinity II: Ego Draconis
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,89

10 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spaßfaktor 0, 8. September 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Divinity II: Ego Draconis (Computerspiel)
Wenn man so einige positive Berichte über das Spiel liest, könnte man ja fast schon meinen hier endlich wieder ein richtig tolles Rollenspielerlebnis vorliegen zu haben. Mit dieser Erwartung bin ich dann auch an das Spiel herangegangen und war ziemlich sicher nicht wirrklich enttäuscht zu werden. Fehlschlag. Erstmal war es ein Krampf das Ding zum Laufen zu kriegen. Beim Charaktereditor denkt man dann noch "Naja, so toll siehts auf maximalen Grafikeinstellungen nicht aus, aber halt okay. Wenn das Spiel dafür gut ist, spielt das ja keine Rolle..."

Dann der erste Schock. Nach einem pixeligen Video gehts ins Spiel und man kann seinen Augen kaum glauben, dass dieser Zustand aus dem Jahr 2009 stammen soll. Verwaschene Texturen, stocksteife Animationen (also ruckartig fließendes Wasser ist schon hart...), trotz "soft shadows" quadratische Schatten und trotz Anti Aliasing grobes, kantiges Gras. Das darf einfach nicht mehr passieren heute, da sah Gothic 2 besser aus, kein Scherz! Ich wünschte viel mehr, es wäre wenigstens die Gothic 2 Engine, dann würde dieser Zustand auf einem guten, nahezu neuem Rechner der gerade mal ein halbes Jahr alt ist trotz neuestem Spielepatch nicht auch noch zuweilen Ruckeln!

Trotzdem dachte ich immer noch "Wenn das Spiel dafür wenigstens gut ist..." Ist es aber nicht. Das Gameplay ist mies, eure Spielfegur läuft, als hätte sie einen Stock im Allerwertesten, das Kapmpfsystem geht okay, ist aber auch nicht gerade das was man als gelungen bezeichnen könnte. Die KI ist nicht das Wahre und die ach so angepriesenen Entscheidungsmöglichkeiten sind längst nicht so frei wie man das gerne hätte. Einzig und allein die Story ist solide, aber dafür allein muss man das Spiel hier nicht unbedingt durchzocken. Da kann man eher lieber einen guten Fantasyroman verschlingen. Auf Amazon gibts ja genug davon.

Insgesamt also:

Grafik: Unsagbar mies
Gameplay und Gamedesign: Ertragbar bzw. tolerierbar
Story: Durchaus gelungen

Leuten die also ein gutes Rollenspiel oder einen interessanten Übergang zu den "richtigen", "großen" Titeln a la "Risen" und "Dragon Age" suchen kann ich daher nur ganz stark von Divinity 2 abraten um sich nicht die Stimmung zu vermiesen. Für mich bis Dato der Fehlkauf des Jahres.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 10, 2009 4:03 PM MEST


Dim (Limited Edition)
Dim (Limited Edition)

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Album, aber Ruki hat das Lachen verlernt..., 18. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Dim (Limited Edition) (Audio CD)
Mit DIM liefern GazettE ein wirklich tolles Album ab, keine Frage. Natürlich ist man als Fan der Band imemr extrem gespannt auf Neues und hofft auch natürlich immer, dass die Jungs es schaffen ihre Vorgängerwerke sogar noch zu übertreffen. Dementsprechend sind die Erwartungen auch unheimlich hoch. Um es kurz zu machen: Ganz an ihr bisher facettenreichstes und bestes Album "NIL" können die Jungs trotz des nächsten "Drei-Buchstaben-Namens" (D.I.M.) wirklich nicht anknüpfen. Aber trotzdem bietet die Scheibe eine schöne Auswahl toller Songs, die von wirlich stimmigen Intros begleitet werden.

Hier bemerkt man jedoch schnell einen Unterschied zu den Vorgängeralben. Durch "DIM" zieht sich relativ deutlich ein roter Faden, der das Album mehr als ein Gesamtwerk erscheinen lässt und weniger als eine Sammlung unterschiedlicher Songs, wie es eher die abwechslungsreichen letzten drei Alben waren. Deutlich wird dies vor allem an der Atmosphäre der Songs, die bis auf den spaßigeren Ausreißer "In the middle of chaos" entweder traurig, nachdenklich oder einfach nur agressiv wirken. So verabschiedet man sich auch gleichzeitig ein wenig von dem üblichen Visual Kei Image, indem man musikalisch diesmal einem Konzept folgt und weitaus weniger Variation oder Abwechslung an den Tag legt.

Grob gesagt besteht das Album eigentlich nur aus einigen midtempo Stücken, einer handvoll Balladen und ein paar agressiven Nummern ("In the middle of chaos" mal ausgenommen). Zum Vergleich: Vorher gab es ebenso spaßigere wie auch ironischere Stücke (Silly Good Disco), wunderschöne Balladen zum träumen (DLN, Cassis), midtempo Stücke (Nausea and Shudder, Bath Room) wilde Stilwechsel (Ganges ni Akai Bara, Agony), richtig heftige headbang Songs (Maggots, Discharge, Social Riot Machines) oder einfach mal ruhigere und lockere Lieder (Sumire, Miseinen).

Das ist auch eigentlich der größte Kritikpunkt, obwohl ich Konzeptalben in der Regel sogar bevorzuge. Musikalisch lässt sich sagen, dass the GazettE sich leider ein wenig mehr von der westlichen Musik haben inspirieren lassen. Trotzdem hört man den typischen GazettE Sound immer noch deutlich heraus, anders als zum Beispiel bei MUCC, die ja mittlerweile leider extrem deutliche westliche Einflüsse aufweisen und ihren alten Stil immer mehr Vergangenheit sein lassen. Rukis Gesang jedoch ist in absoluter Höchstform, dass man einfach nur noch staunen muss, wie viel dieser kleiner Japaner drauf hat.

Besonders empfehlenswert sind die Stücke "DIM Scene", "The invisible Wall", "Nakigahara", "Distress and Coma", "Guren" und "In the middle of Chaos". Speziell die heftigeren Stücke enttäuschen dieses Mal jedoch leider. "Headache Man" ist ziemlich überflüssig und klingt zum Teil wie ein Slipknot Klon ebenso wie "Ogre", das eigentlich nur noch Krach ist und allenfalls live zum Pogen taugt. Schade, das konnten die Jungs mal besser.

Und trotzdem: "DIM" ist immer noch ein sehr gutes Album geworden und macht Lust auf mehr. Die DVD der Deluxe Edition ist natürlich nur etwas für große Fans. Alle anderen können sich ebenso die normale Edition kaufen, die halt kein rotes Kästchen hat, denn sie verpassen nicht all zu viel und können sich die PVs auch auf youtube anschauen. Das Album ist aber trotz Schwächen empfehlenswert und braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken. Vor allem "DIN Scene" und "Distress and Coma" sind echte Ohrwürmer. Ich freue mich schon auf weiteres Material von den Jungs ^__^

P.S.: Danke fürs Lesen!


This Is My Battlefield
This Is My Battlefield
Preis: EUR 21,49

5.0 von 5 Sternen SUUUUPER!, 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: This Is My Battlefield (Audio CD)
Ich liebe dieses Album! Andy La Plegua haut hier mal wieder voll und ganz auf den Putz! Mal Industrial oder sogar Noiseelemente, mal auch ruhigere Songs und sehr eingängige Melodien, dann wieder was zum Mitgröhlen und obendrauf noch eine wirklich tolle Atmosphäre. Combichrist ist super, Icon of Coil schön, DJ Scandy interessant... ich jedoch würde mir viel eher wünschen, dass der gute Andy nochmal eine so tolle und abwechslungsreiche Panzer AG Scheibe rausbringt. Das zweite Panzer AG Album lohnt sich leider überhaupt nicht, aber das erste ist einfach nur noch gut. Einfach klasse! Kann ich jedem Elektro Fan bedenkenlos empfehlen.


Wait for Me
Wait for Me
Preis: EUR 17,49

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sleep for me..., 17. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Wait for Me (Audio CD)
Durch Songs wie "Extreme Ways" und "We are all made of stars" bin ich bereits vor einigen Jahren auf Moby aufmerksam geworden und seit dem tollen "18" ein Fan von diesem sehr besonderen Musiker. Es stimmt, ich habe niemals durchweg "alles" von ihm gemocht (was bei seinen ganzen völlig unterschiedlichen Richtungen und Experimenten aber auch kaum möglich ist), aber doch eine ganze Menge eben. "Play", "18" und "Hotel" gefielen mir insgesamt super gut, "Last night" war immer noch zumindest okay und zum Teil klasse gesungen. Natürlich habe ich mich dann auch sehr auf das neue Album gefreut, vor allem nach der Ankündigung, Moby würde wieder vollkommen so arbeiten wie es ihm passt, ohne auf Charttauglichkeit zu achten. Bei den meisten Musikern heißt dies schließlich etwas Gutes und hat bereits zu vielen tollen und persönlichen Alben geführt. Auch wusste ich schon, dass das neue Moby Album ruhiger sein sollte, aber das störte mich nicht. Im Gegenteil, ich freute mich auf atmosphärische und anspruchsvolle Musik mit tollen Texten.

Pustekuchen.

Ich wusste beim ersten Hören wirklich nicht was das sein sollte. Vielleicht eine Einschlafhilfe für Cyborgs? Das klingt echt hart, aber nun ja... Das mit den tollen Texten war dann wohl auch nichts... Ganze 6 (!!!) davon sind nämlich KEINE Instrumentals! Und dann verschwindet die leise Stimme auch noch gerne bis zur Unhörbarkeit in den weiten der Synthies... nenene... Nur ein einziger Song und zwar "Mistake" ist vom Meister selbst gesungen und erfüllt meine Erwartungen. "Pale Horses" klingt immerhin noch sehr schön, auch wenn ich mit diesem Strichmännchen Video leider überhaupt nichts anfangen kann. "Isolate" lädt geradezu zum Singen ein, aber leider kommt hier einfach nichts... Und das war es dann auch schon. Der Rest ist nett gemeinte, aber öde Ambientmucke die für mich wie ein überlanges und laaaangweiliges Intro bzw. Outro zu den 2 "richtigen" Songs auf der Scheibe wirkt.

Mit der Melancholie habe ich gar kein Problem, diese finde ich wird von Moby immer so toll umgesetzt, dass ich es bei ihm sogar sehr schätze, dass viele Songs eher depressiv angehaucht sind. Das ist halt Moby. Trotzdem, dieses Album möchte ich absolut niemandem ans Herz legen und vor allem keinem Moby Fan. Für mich persönlich die Enttäuschung des Sommers. Mit der künstlerischen Freiheit hätte man doch so viel mehr anfangen können und Potential hat dieser Künstler doch nun wirklich genug.


Naruto - The Broken Bond
Naruto - The Broken Bond

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Spiel!, 11. Juli 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Naruto - The Broken Bond (Videospiel)
Ich verstehe manche Rezensionen hier irgendwie nicht. Naruto The broken bond ist nichts schlechter wie der tolle Vorgänger. In keinem Spiel wurde die Naruto Welt bis jetzt so liebevoll und detailgetreu umgesetzt. Alleine deshalb ist das Spiel für Fans schon ein kleiner Traum.

Die Grafik ist wirklich wunderschön geworden. Bei Rise of a Ninja war sie schon gut, aber bei Broken Bond ist sie einfach der Hammer. Nicht nur die Figuren, sondern auch die Hintergründe und die Umgebung mit den tollen Beleuchtungseffekten (zum Beispiel untergehende Sonne) machen auf einem Full HD wirklich eine ganze Menge her. Es sieht wirklich nahezu aus wie der Anime.

Im Kern spielt sich der neue Teil genau wie der Vorgänger, wurde allerdings an vielen Stellen verfeinert. Nicht ganz so gut gefallen mir die stark vereinfachten Jutsus, die nun immer eingeblendet werden, die etwas zu oft eingesetzten Minispiele (von denen man aber nicht alle machen muss) und das erneut nicht absolut alle wichtigen Charaktere vorkommen (warum eigentlich nicht? Es wär doch bestimmt ein Klacks gewesen zum Beispiel auch Hinata ins Spiel einzubauen). Trotzdem ist das Spiel einfach nur klasse für Fans. Endlich kann man auch die anderen Charaktere selbst steuern! Und als Bonus obendrauf gibt es diesmal auch die japanische Syncro mit dazu ohne einen extra Download bei XBOX live.

Ich kann Naruto - The Broken Bond wirklich nur jedem Naruto Fan ans Herz legen und eine ganz eindeutige Kaufempfehlung geben. Die Story ist sehr schön (wenn auch nicht immer ganz 100%ig korrekt) umgesetzt und die Atmosphäre wirklich top. Wenn ein dritter Teil erscheint, werde ich diesen auch sofort kaufen.


Of Faith,Power and Glory
Of Faith,Power and Glory
Preis: EUR 20,99

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider wieder eine ziemliche Enttäuschung..., 19. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Of Faith,Power and Glory (Audio CD)
... von meiner Lieblingsband. Ich habe und liebe wirklich alles von VNV Nation und halte sehr große Stücke auf das vergangene Schaffen dieser großartigen Band und ihre live Qualitäten. "Judgement" fand ich allerdings eher ein bisschen schwach, da dort einfach ein wenig der richtige Hammertrack gefehlt hat, der sich im nachhinein vielleicht am ehesten als "Illusion" herausgestellt hat. Nun höre ich seit heute morgen "Of faith, power and glory" und muss leider zugeben auch hier wieder relativ enttäuscht zu sein. Wie sich aber bereits an anderen Rezensionen und Eindrücken vielfach gezeigt hat, bin ich mit dieser Meinung wohl nicht alleine. Titel, Coverartwork und das wirklich gute "Tomorrow never comes" ließen wieder auf Großes hoffen. Auch die Journalisten geizten kein bisschen mit Lob. Nicht zuletzt aufgrund der 3 großartigen neuen Titel von der Reformation war ich also mal wieder voll im VNV Nation Fieber und habe mir voller Vorfreude alle Alben noch einmal angehört.

Jedes hat dabei etwas ganz besonderes. "Advance and Follow" klingt eher roh und kritisch, hat aber auch tolle orchestrale Elemente zu bieten, während "Praise the fallen" diesen Sound weiter ausbaut und verfeinert und auch mal gerne die härtere Gangart benutzt. "Empires" ist ein sehr melodisches Meisterwerk mit unglaublich tollen Harmoniebögen und nicht umsonst für viele der Inbegriff des sog. "Future-Pop". "Futureperfect" ist extrem abwechslungsreich und zum Teil ziemlich depressiv geraten, aber vor allem in Verbindung mit VNV-City atmosphärisch kaum zu schlagen und über großartige Songs wie "Beloved" muss man, glaube ich, keine Worte mehr verlieren. Auf "Matter and Form" gabe es mit "Chrome", "Arena", "Homeward" und natürlich dem live Kracher "Perpetual" wenigstens einige richtig gute Tracks, die das eher maue Album wieder gerettet haben.

Nun schließlich zu "Of faith, power and glory": Das Album beginnt sehr vielversprechend mit dem tollen Intro "Pro Victoria", das mit seinen orchestralen Parts an "Advance and Follow" Zeiten erinnert, aber leider viel zu kurz geraten ist. "Sentinel" ist ein Kracher, der ganz VNV typisch daher kommt und sowohl textlich wie auch musikalisch alle Qualitäten dieser Band zum Ausdruck bringt. Zum Einstieg genau richtig. Mit "Tomorrow never comes" folgt dann auch gleich der beste Track des Albums, dessen treibender Beat und sehr gelungener Text diesem Song das gewisse Etwas geben, was man in letzter Zeit bei VNV ein wenig vermisst hat. "The great divide" ist eine solide, aber nicht gerade sehr einfallsreiche Nummer. Die hier eingesetzte Synthie E-Gitarre nervt doch auf Dauer leider ziemlich. "Ghost" ist ein ziemlich finsterer und langsamer Track der sehr an ältere Stücke erinnert. Insgesamt noch einer der besten des Albums, wie auch das folgende "The Art of conflict" das sehr an "Momentum", aber auch an härtere Songs aus den Anfangstagen erinnert. Das war es dann eigentlich auch schon an tollen Songs. Die folgenden "Defiant" und "Verum Aeternus" mögen ja noch so tolle Titel haben, klingen jedoch eigentlich vollkommen belanglos und uninteressant und werden dazu noch erneut mit dem E-Gitarren Synthie gestreckt, was bei "Testament" funktioniert hat, hier aber zu nichts als Langeweile und einem mehr als faden Nachgeschmack führt. Wenn dies die Weiterentwicklung des VNV-Nation Sounds sein soll, dann sehe ich leider persönlich mehr als schwarz. "From my hands" ist eine sehr ruhige Ballade, die nur von einem Piano und ein paar Streichern musikalisch untermalt wird. Klingt wirklich schön und ehrlich, täuscht aber leider auch nicht darüber hinweg, dass diesem Album insgesamt schlichtweg das Feuer fehlt. Der letzte Track "Where there is light" wirkt wie schon einmal gehört. Und das hat man eigentlich auch, nämlich bei "Perpetual", dem der Song doch unfreiwillig ähnlich ist. Dadurch wird er zwar nicht schlecht, aber VNV traut man doch eigentlich wesentlich mehr zu als eine Selbstkopie.

Und damit ist "Of faith, power and glory" auch schon vorbei. Das Schlimme daran ist eigentlich nicht die insgesamt wieder einmal relativ kurze Spieldauer, sondern dass ich mich zum ersten Mal frage, ob es wirklich diese Band war, die einst Alben wie "Futureperfect" und "Empires" produziert hat. Es fehlt leider fast vollkommen das Gigantische, das Pathetische und die wunderschönen Melodiebögen vergangener Alben. Dazu ist das neue Werk auch nicht besonders "hart" geworden, wie man vorher doch hätte vermuten können. Ausser in "Tomorrow never comes" und "The art of conflict" sucht man so etwas wie einen gut tanzbaren Beat wie in "Epicentre", "Standing", "Honour" oder "Legion" vollkommen vergebens. Die Balladen sind zwar gut, machen aber insgesamt leider kein wirklich gutes Album. Im Gegenteil, selten hat man sich bei VNV-Nation, die eigentlich niemals wirklich schlechte Songs produziert haben so gelangweilt. Wenigstens ein richtig gutes Stück ist dafür allerdings wieder dabei. Ich kann nur hoffen, dass Ronan und Mark wieder ein wenig zurück blicken und nicht mit solchen Alben auf Dauer in der Versenkung verschwinden. Es kann doch nicht sein, dass ich die 3 neuen Tracks von der Reformation besser finde als das gesamte neue Album und das obwohl ich wirklich ein riesiger Fan dieser Band bin.

Und danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt diese nicht ganz so kurze Rezension zu lesen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2009 9:10 PM MEST


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