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Beiträge von J. Lange
Top-Rezensenten Rang: 2.822
Hilfreiche Bewertungen: 1253
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Rezensionen verfasst von J. Lange (Frankfurt am Main)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Der deutsche Schlager ist nicht mein Lieblingsthema, aber .., 28. Juli 2009
... der Drafi hat was! Er war zu Beginn seiner Karriere wohl der einzige ernst zunehmende deutschsprachige Beat-Sänger. so dass man ihm manch fürchterlich rollendes "R" und sogar einen schlimmen Grammatikfehler ("Marmor, Stein und Eisen bricht") verzeihen muss. Diese CD enthält nun seine frühen Hits, die zwischen 1963 und 1967 auf Decca erschienen sind. "Marble Breaks And Iron Bends", die englischsprachige Version von "Marmor, Stein und Eisen bricht", ebenfalls hier enthalten, erreichte in den USA Platz 80, was für einen deutschen Sänger damals beachtlich war. Anspieltips: "Shake Hands" und "Cinderella Baby". Das Booklet enthält ein paar Fehler.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Klaus, Paul, Ringo, Dr. John..., 28. Juli 2009
So, jetzt ist der Klaus 71 und hat sein erstes Album eingespielt. Nicht sein allererstes, denn er hat schon auf ganz vielen Alben mitgespielt, - es waren aber immer die Alben anderer. Er hat auch schon viel gezeichnet, - die Gestaltung des Beatles-Albums "Revolver" stammt von ihm. Und natürlich auch alle Bilder des LP-Booklets von "Ringo". Und natürlich stammt auch das Cover dieser CD von Klaus Voormann. Die Musik von "A Sideman's Journey" klingt erstaunlich frisch, obwohl die beteiligten Damen und Herren bis auf wenige Ausnahmen auch schon recht betagt sind und das Song-Material auch nur als abgehangen bezeichnet werden kann. Klaus Voormann hält sich - wie immer - vornehm zurück und lässt seiner illustren Gästeschar den Platz im Rampenlicht, - Paul gekonnt, Yusuf etwas rauer und Bonnie erstaunlich. Nur an Dr. John scheint die Zeit spurlos vorbeigegangen zu sein, - der klingt wie immer. Wer dieses Album kauft, tut auch noch Gutes, - ein Teil des Erlöses fließt dem Lakota Village Fund e.V. zu.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die frühe Mutter - ein guter Einstieg, 22. Juli 2009
Die Aufnahmen dieser Zusammenstellung wurden in den Jahren 1978-1988 erstmals veröffentlicht, umspannen also die erste Dekade des Schaffens von Anne-Sophie Mutter. Schon damals zeigte sie unter Führung von Herbert von Karajan und begleitet von den Berliner Philharmonikern - bei Peter Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur Opus 35 sind es die Wiener Philharmoniker - großes Können. Diese CD ist ein sehr kostengünstiger Appetithappen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur ein Rhythmusinstrument..., 19. Juli 2009
Diese Aufnahmen spielte Terry Bozzio zusammen mit Stephen Barber, Piano, Chris Maresh, Bass, und dem Tosca String Quartett - Leigh Mahoney und Tracy Seeger, Violine, Ames Asbell, Viola, und Sara Nelson, Cello - ein. Als Gäste treten Rebecca Henderson, Oboe, Mike Maddux, Akkordeon, und Michele Schumann, Piano, auf. Ort des Konzerts war das One World Theater in der Nähe von Austin, Texas. Gespielt werden Kompositionen von Terry Bozzio, die sich im Spannungsfeld moderner E-Musik und Weltmusik bewegen, und die das Schlagzeug nicht nur als Rhythmusinstrument eingesetzt sehen. Teilweise werden hier übliche Hörgewohnheiten auf den Kopf gestellt, wenn z.B. Streicher den Rhythmus spielen und Terry Bozzio über diesem Rhythmus musiziert. Die Stücke sind alle sehr ruhig, rhythmisch aufwendig und melodisch gehalten, - man lernt, dass ein Schlagzeug auch sehr leise und mit Gefühl gespielt werden kann. Das eigentliche Konzert ist nur knapp 78 Minuten lang, würde also auch auf eine Audio CD passen. Weitere vier Stücke mit einer Gesamtspielzeit von etwa 40 Minuten ("Water", "Fire", "Earth" und "Pat's Changes" verbergen sich zusammen mit einem Interview und einem Video über den Aufbau von Bozzios Drum-Kit - das ist wirklich beeindruckend - im Zeitraffer unter den Bonus-Tracks. Musik dieser Art möchte ich nicht jedem empfehlen. Wer Marschmusik oder auch sonst nur das liebt, was im 4/4-Takt daherkommt, wird wenig Freude an dieser DVD haben. Wer aber gerne den Mainstream der Rock-Musik verlässt, auch mal Strawinsky oder Zappa hört, wird diese interessante Musik gerne hören.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Interessant! Aber die Version der Rolling Stones fehlt!, 12. Juli 2009
Spannendes Thema dachte ich, als ich erstmals eine dieser CDs in der Hand hielt, auf denen das gleiche Stück in verschiedenen Interpretationen enthalten ist. Die Geschichte von (I Can't Get No) Saatisfaction ist schnell erzählt. In einer schlaflosen Nacht (7. Mai 1965) kam Keith Richards in Clearwater, Florida, die Idee zum Eingangsriff, Mick Jagger schrieb das Stück zu Ende, am 10. Mai 1965 wurde das Stück in den Chess-Studios, Chikago, aufgenommen und am 12. und 13. Mai 1965 in Hollywood bei RCA vollendet, - die Rolling Stones befanden sich auf USA-Tournee. Die Single kam im Juni 1965 in den USA auf den Markt und erreichte am 10. Juli 1965 Platz Eins der Billboard-Charts. In England wurde das Stück erst im August veröffentlicht. Das Original fehlt in dieser Zusammenstellung. Die CD startet mit einer recht farblosen Version des Royal Philharmonic Orchestras, bevor Chris Farlow eine Soul-getränkte Interpretation darbietet, die den Vorstellungen von Keith Richards wahrscheinlich nähergekommen ist als die der eigenen Band, - Richards hatte für den Riff eine Bläsergruppe im Sinn. Ähnlich klingen auch die Versionen von Aretha Franklin und Otis Redding. "Smokestack Lightning" ist ein Stück, welches mir einfällt, wenn ich die Interpretation von Junior Wells höre. Blue Cheer klingen härter als die Stones und auch Franz K. ("Geh zum Teufel") lassen das Original wie weichgespült aussehen. Die Ventures kann man getrost überspringen, bei CCS, der damaligen Band von Alexis Korner, wird es dann wieder interessant. Satte Bläsersätze und spannende Orgel-Passagen sind hier neben der Stimme von Alexie Korner Klang bestimmend. Die Surfaris halten sich nahe am Original, während die Instrumentalversion der Shadows wenigstens ein paar Kanten aufweist (vergleicht man sie mit der der Ventures). Von den übrigen Versionen fallen nur noch die von Jose Feliciano, hier bestimmen südamerikanische Rhythmen, die phantastische Gitarre und knackige Bläsersätze das Klangbild, und die von Sonny & Jonny positiv auf. Einige wichtige - und auch stark vom Original abweichende - Interpretationen fehlen, - ich denke da an die von Devo oder von den Residents.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
E-Violine und eine interessante Verbindung, 12. Juli 2009
Jean-Luc Ponty, ein französischer Fusion-Jazz Violinist, erlangte Ende der sechziger Jahre Berühmtheit, weil er als einer der ersten die elektrisch verstärkte Violine in den Jazz einbrachte. Jean-Luc Ponty hatte eine klassische Ausbildung genossen, wandte sich aber dem Jazz zu, als ihn die Musik von Miles Davis, John Coltrane und Stéphane Grappelli zu interessieren begann. "Electric Connection" (1968), das erste der beiden hier vereinten Alben, ist ganz dem Mainstream-Jazz der damaligen Zeit verhaftet. Wenn nicht die Soli von Jean-Luc Ponty wären, könnte man die Musik als austauschbar bezeichnen. Als Mitmusiker möchte ich George Duke, der damals am Anfang seiner Karriere war, und Paul Humphrey (Schlagzeug), der wie Duke auch zusammen mit Frank Zappa spielen sollte, erwähnen. Anspieltips: "Summit Soul", "Hypomode Del Sol" und "The Name Of The Game". Fünf der sechs Kompositionen von dem 1969 erschienenen Album "King Kong" stammen von Frank Zappa, eine von Jean-Luc Ponty. Das Album startet mit dem Titelstück. Diese Version ist die meiner Meinung nach am besten arrangierte Aufnahme von "King Kong", die unter der Leitung von Frank Zappa entstanden ist (mit George Duke, Gene Estes, Buell Neidlinger, Arthur D. Tripp III und Ian Underwood). Es folgen "Idiot Bastard Son" und "Twenty Small Cigars" (mit George Duke, Wilton Felder, John Guerin und Ernie Watts). Bei der Ponty-Kompossition "How Would You Like To Have A Head Like That" wird die vorherige Besetzung durch Frank Zappa, Gitarre, ergänzt. Ernie Watts hat ausreichend Raum für ein Saxophon-Solo und auch George Duke bekommt hier etwas mehr Platz eingeräumt. Höhepunkt des Albums ist allerdings "Music For Electric Violin And Low Budget Orchestra". Das Orchester (Bläser und Streicher) wird durch Bass (Buell Neidlinger), Schlagzeug (Arthur D. Tripp III) und E-Piano (George Duke) ergänzt und von Ian Underwood dirigiert. Das Stück - fast zwanzig Minuten lang - bewegt sich zwischen Avantgarde und Jazz und ist ein Beispiel dafür, welche schöne Melodien Frank Zappa geschrieben hat. Beschlossen wird das Album durch "America Drinks And Goes Home" (Besetzung wie "Idiot..."). Beide Alben sind 2004 von Andrew Thompson remastert worden. In der Rückschau wird klar, warum Jean-Luc Ponty ab 1969 eine ganz andere Rolle im Jazz spielte als zuvor. Mit "King Kong" wurde er einem größeren Publikum bekannt und die Zusammenarbeit mit Zappa und Duke ließ ihn experimenteller werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nachdenkliches mit Augenzwinkern, 12. Juli 2009
Dies ist nun Bernie Conrads erste Solo-CD. Nachdem er in den 70er- und 80er-Jahren zusammen mit der Autobahn-Band einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hatte, verschwand er von der Bildfläche, schrieb aber weiterhin Lieder. Besonders umfangreich ist hier seine Arbeit für und mit Stefan Stoppok, aber auch Peter Maffey und Erich Schmeckenbecher (ex-Zupfgeigenhansel) gehörten zu seinen Abnehmern. 2005 erschien dann "Drei Flaschen Mondschein", eine CD, die er zusammen mit den Musikern von Pankraz aufgenommen hatte. "irgendwo dahinten" wurde unter Mithilfe von Stefan Stoppok, Danny Dzíuk, Wolf Wolff und noch ein paar musikalischen Gästen eingespielt, - ja auch Bernhard Schumacher (Blasinstrumente) aus Autobahn- und Good Company-Zeiten ist mit dabei. Musikalisch bewegt sich Bernie Conrads zwischen Folk und Midtempo-Rock, die Texte sind persönlich, zeichnen sich durch bildhafte Sprache aus und sind nicht ohne Witz. Besonders gelungen ist auch dieses Mal eine Dylan-Interpretation, "Schicksal" ("A simple twist of fate"). Hervorheben möchte ich außerdem "Ein paar Schuhe", "Ebbe und Flut", hier singt Bernie nur zur Akustikgitarren-Begleitung von Stefan Stoppok, und "Mauerblümchen", eine augenzwinkernde Liebeserklärung.
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3.0 von 5 Sternen
Nahe am Original, 11. Juli 2009
Am 16. März 2006 feierte die Beatles Revival Band in der Alten Oper Frankfurt ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum, wobei sie bei einer Reihe von Stücken vom Royal Pepermint Orchestra unterstützt wurde. Die auf dieser CD enthaltenen Aufnahmen halten sich sehr an das jeweilige Original, - einzige Ausnahme ist 'Lady Madonna', wo den Gitarristen zusätzlicher Raum für Soli gegeben wurde. Interessant sind diese Aufnahmen eigentlich nur deshalb, weil hier erstmals Beatles-Songs live in ordentlicher Qualität auf CD dargeboten werden. Wer allerdings die Konzerte der Beatles Revival Band schon miterlebt hat, weiß dieses - und auch, dass das Publikum begeistert mitgeht. Steif sind allerdings ein paar der Ansagen und Misslungen ist das Booklet. Tip: Konzert besuchen.
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4.0 von 5 Sternen
Stücke zum Nachdenken zwischen Folk und Rock, 11. Juli 2009
1988 war dies die siebte und gleichzeitig letze LP von Bernies Autobahn Band, die Band um den Sänger, Texter und Komponisten Bernhard 'Bernie' Conrads. Bernhard Schumacher (Blasinstrumente) war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr dabei. Dafür spielten unter anderem die Gäste Stefan Stoppok (Akustik-Gitarre, Tasteninstrumente) und Lydie Auvray (Akkordeon). Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Folk und Rock, die Texte sind nicht ohne Witz und der bei Bernie Conrads oft zu beobachtende Hang zum erhobenen Zeigefinger unterbleibt. Anspieltips: 'Stück für Stück', 'Giftig' und 'Für Ute'.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Interessantes Video, aber ..., 16. Dezember 2006
... wer einen kompletten Konzertmitschnitt (von welchem Konzert auch immer) erwartet, wird enttäuscht sein. Die Live-Aufnahmen der 74er Band, meine Lieblingsbesetzung, im TV-Studio (KCET, Los Angeles) gibt es in allerdings recht trauriger Bild- und Tonqualität unter dem Titel "A token of his Extremes". "The Dub Room Special" enthält Aufnahmen des oben genannten Konzerts und Aufnahmen der 82er Band (mit Steve Vai) im steten Wechsel mit Interviews (Frank Zappa befragte die teilnehmenden Techniker usw.) und anderen Einsprengseln (besonders 'appetitlich' der Nasenbohrer). Für Frank Zappa stand der Umgang mit dem Medium Video im Vordergrund und nicht die Erwartungshaltung der Fans. Ich finde "The Dub Room Special" gelungen, zeigen diese Aufnahmen doch mehr über den Humor Frank Zappas als zum Beispiel die Aufnahmen zu "Does humor belong ...". Auch die Spielfreude der 74er Band, die Aufnahmen ihrer Auftritte in Helsinki ( You Can'T Do That on Stage Any) sollte jeder Zappa-Fan im CD-Regal stehen haben, fällt in jeder Szene auf.
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