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Rezensionen verfasst von
J. Lange (Frankfurt am Main)
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Whoa! Nelly
Whoa! Nelly
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 5,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend unterhaltsam, interessant zu hören!, 3. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whoa! Nelly (Audio CD)
Die kanadische Sängerin und Song-Schreiberin Nelly Furtado mit portugiesischen Wurzeln ist heute eine feste Größe im Pop-Geschäft. Ihr Erstlingswerk "Whoa, Nelly!" hat durch musikalische Vielseitigkeit überrascht und bis heute - fast ein Jahrzent später - nichts von seiner Frische verloren. Neben Trip-Hop klingen Pop, Rock, Jazz und Lateinamerikanisches an. Trotz dieser Vielfalt wirkt das Album niemals zusammengewürfelt und beliebig. Meine Anspieltips: Die portugiesische Ballade "Onde Estás" mit der Gitarre von James McCollum und dem Cello von Martin Tillman, die dem Fado sehr nahe kommt, "Scared Of You", hier spielt Nuno Christo die wunderschöne Gitarre, "Baby Girl" mit den Soli von Rick Waychesko (Trompete und Flügelhorn), "Turn Off The Light" und "Trynna Finda Way", wo Fields 'cheeky' Telecaster an die Rickenbacker-Einsätze bei den Bangles, Byrds und Beatles erinnert. Man sollte das Album einfach auflegen und durchhören, - es lohnt sich.

"I'm Like a Bird" und "Turn Off The Light" sind auf dieser Ausgabe von "Whoa, Nelly!" als Video enthalten.


Blind for Love
Blind for Love
Preis: EUR 13,76

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal etwas glatt, 16. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Blind for Love (Audio CD)
Ana Popovics Gesang wird von Album zu Album besser. Das liegt wohl daran, dass der Umgang mit der englischen Sprache - sie ist ja Serbin - immer selbstverständlicher wird. Ihr Gitarrenspiel hat mich schon immer fasziniert. Auf dieser CD zeigt sie ihr Können auf der akustischen und der elektrischen Gitarre, mit und ohne Bottleneck. Einzig die Produktion - Produzenten sind Mark Dearnley und Ana Popovic selbst - erscheint mir etwas glatt und Radio orientiert. So überschreitet nur eines der Stücke die Vierminutengrenze und viele werden am Ende ausgeblendet. Musikalisch bewegt sich Ana Popovic zwischen Blues-Rock, Jazz, Soul und Funk. Auf der ganzen CD gibt es keinen Füller, - einlegen und durchlaufen lassen!


The Beatles Stereo - The Original Studio Recordings
The Beatles Stereo - The Original Studio Recordings
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 224,75

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So macht das Hören wieder Spaß..., 9. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die CDs der Beatles aus den Jahren 1987/1988 haben mir nicht so richtig gefallen, weshalb ich sie mir auch nie vollständig zugelegt hatte. Diese CDs klangen im Vergleich zu den LPs dünn und blechern und offenbarten, dass man sich nicht allzu viel Mühe mit dem Überspielen gemacht hatte. Einzig die 1998er CD-Version des weißen Albums zeigte vom Klang her, dass man zwischenzeitlich das digitale Medium CD verstanden hatte.

Mit der am 09.09.2009 erschienen Box liegen die UK-Alben der Beatles in klanglich stark verbesserter Form auf CD vor. Bei den Aufnahmen der ersten vier LPs/CDs sollte man allerdigs keine Wunder erwarten, - aus Aufnahmen, bei denen die Instrumente einen Kanal und der Gesang den anderen belegen, kann man keinen den heutigen Hörgewohnheiten entsprechenden Klang zaubern, - aber einen, der auch einen Liebhaber der alten Platten zufrieden stellen kann.

Ich ziehe den - rudimentären - Stereo-Klang der ersten vier Alben der Beatles den Mono-Versionen vor, weil er einfach meinen Hörgewohnheiten von den LPs her entspricht. Jemand, der mit den Mono-Versionen groß geworden ist, mag das anders empfinden. Leider hat man bei den beiden Alben aus dem Jahr 1965 - "Help" und "Rubber Soul" - auf Remixe von 1987 zurückgegriffen. Ein paar Aufnahmen des Sets liegen in Mono vor.

Greift man ein einzelnes Album wie "Abbey Road" heraus, fällt auf, dass der Bass hier wieder als solcher erkennbar ist, - ich empfinde den Klang dem der alten Vinyl-Platten ebenbürtig.

Die auf der DVD enthaltenen Kurzdokumentationen - sehr schön die auf Fotos basierenden 3D-Animationen - befinden sich auch noch einmal auf dem jeweils zugehörigen Album. Die CDs sind in Pappschubern verpackt, die ihre Entnahme schwierig gestalten, - das weiße Album dürfte der erste Kandidat für Kratzer sein. Die Booklets sind schön gestaltet, das Bildmaterial ist hervorragend, die Texte bieten allerdings nur wenige Informationen. Leider ist ergänzendes Material wie Mark Lewisohns "Complete "Beatles" Recording Sessions: The Official Story of the Abbey Road Years" derzeit nicht verfügbar.

Die CDs gibt es natürlich auch einzeln zu kaufen.


So in Love
So in Love
Preis: EUR 12,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmlich beeindruckend, toll instrumentiert, 6. September 2009
Rezension bezieht sich auf: So in Love (Audio CD)
Roberta Gambarini ist eine Jazz-Sängerin aus Italien, die ihre musikalische Heimat in den USA gefunden hat. Früh durch die Eltern - beide große Jazz-Liebhaber - geprägt, ist sie heute in der hervorragenden Situation, ihre Alben mit den Idolen ihrer Jugend aufnehmen zu können. Ihre Stimme ist klar und kräftig, die Höhen klingen niemals schrill und sie beherrscht den Scat-Gesang.

Roberta Gambarini interpretiert auf diesem Album Jazz-Klassiker - unter anderem drei Kompositionen von Cole Porter - aber auch Stücke von Michel Legrand und Lennon/McCartney. Begleitet wird sie dabei meist von Tamir Hendelman (Klavier), Chuck Berghofer (Bass) und Jake Hanna (Schlagzeug). Dieses Quartett kann zum Duo reduziert werden ("So in Love" und "Over the Rainbow") oder zum Quintett oder Sextett erweitert werden (mit James Moody, Tenorsaxophon, und/oder Roy Hargrove, Flügelhorn). Bei anderen Stücken begleiten Eric Gunnison oder Gerald Clayton (Klavier), Nail Swainson oder George Mraz (Bass) und Al Foster, Montez Coleman oder Jeff Hamilton (Schlagzeug).

Herausragend ist die von Roberta Gambarini neu getextete und umbenannte Johnny Griffin-Komposition "You ain't nothing but a JAMF", die neben Können auch noch Witz zeigt. "So in Love" ist ein Album zum Durchhören und Roberta Gambarini sicher eine der besten Jazz-Sängerinnen der Gegenwart.


Metamorflores
Metamorflores
Preis: EUR 10,98

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Stimme, interessantes Material, 6. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Metamorflores (Audio CD)
Céline Rudolph ist eine deutsche Jazz-Sängerin, mit multikulturellen Wurzeln, die den Hintergrund für die hier zu findenden französischen, englischen und portugiesischen Texte bilden. Céline Rudolph singt und benutzt ihre Stimme als Instrument. Begleitet wird sie dabei von Toninho Ferragutti (Akkordion), Diego Figueiredo (akustische Gitarre), Rodolfo Stroeter (akustischer Bass) und Ricardo Mosca (Schlagzeug). Till Brönner gibt bei "À la Recherche d'une Métaphore" seine Visitenkarte ab. Musikalisch werden Einflüsse aus dem Chanson, der brasilianischen und angloamerikanischen, sowie der afrikanischen Musik verarbeitet. Dabei profiliert sich Céline Rudolph auch als sehr gute Komponistin. Zusätzich werden Stücke von George Harrison, John Lennon und Paul McCartney, Gilberto Gill und Baden Powell gekonnt und spannend interpretiert.

Anspieltips: "Metamorflores", "Norwegian Woods" und "Ragga Heliotropical". Ein durchgängig interessant zu hörendes Album.


Original Album Classics
Original Album Classics
Preis: EUR 14,49

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock-Gitarrist der Extra-Klasse mit Hang zum Jazz, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
"Original Album Classics" ist eine Serie, in der jeweils fünf Alben eines Künstlers zu einem Box-Set zusammengestellt sind. Die Aufmachung ist einheitlich: Jede CD befindet sich in einer verkleinerten Kopie der originalen LP-Hülle - eine Lupe sollte man schon im Haus haben -, die Klangqualität ist durchweg ordentlich und häufig enthalten die CDs auch noch Bonus-Tracks.

Jeff Beck ist als Gitarrist von Beginn seiner Karriere an dafür bekannt, neue Klänge aus der Gitarre herauszuholen. Seine Arbeit mit den Yardbirds und der ersten Jeff Beck Group, unter anderem mit Rod Stewart und Ron Wood, hatte großen Einfluß auf die Entwicklung des Hard Rock.

"Rough & Ready [Remastered]" (1971) ist das erste Album der zweiten Jeff Beck Group mit Bob Tench (Gesang), Max Middleton (Keyboards), Cozy Powell (Schlagzeug) und Clive Chaman (Bass) und wohl das Werk, auf dem die meisten von Jeff Beck selbst geschriebenen Stücke enthalten sind. Neben "Situation" und "Got The Feeling" ist besonders das besinnliche "Max's Tune" hörenswert.

"Jeff Beck Group" (1972) wurde in der gleichen Besetzung eingespielt wie "Rough & Ready". Musikalisch ist hier etwas weniger Jazz und mehr R&B gegenüber dem Vorgängeralbum zu finden. Anspieltips: "Goin Down", "Glad all Over" und - natürlich - "Definitely Maybe".

"Blow By Blow" (1974) war das erste Solo-Album von Jeff Beck und ist wohl bis heute sein erfolgreichstes. Von George Martin produziert, spielen hier Jeff Beck (Gitarren), Max Middleton (Keyboards), Phil Chann (Bass) und Richard Bailey (Schlagzeug und Perkussion). Die neun Stücke bewegen sich zwischen Rock, Reggae, Funk und Fusion-Jazz. Zwei Titel stammen aus der Feder von Steve Wonder, "Cause We've Ended As Lovers", heute noch Bestandteil jedes Konzertes von Jeff Beck, und "Thelonius", eine Hommage an Thelonius Monk. Auf "She's A Woman" (Lennon/McCartney) wird fleißig mit Sounds experimentiert. Weitere Anspieltips: "You Know What I mean", "Scatterbrain" und "Freeway Jam". Entgegen der Angabe auf dem Papp-Schuber enthält diese CD keine Bonus-Tracks.

Mit "Wired" (1976) begann die Zusammenarbeit zwischen Jeff Beck und Jan Hammer (ex-Mahavishnu Orchestra). Ebenfalls vom Mahavishnu Orchestra kam Schlagzeuger Narada Michael Walden, der vier der acht Stücke beiträgt. Besonders hervorzuheben ist auf dieser CD die Interpretation des Charles Mingus-Klassikers "Goodbye Pork Pie Hat". Ein Jazz-Fusion-Album erster Güte, bei dem Jeff Beck den rau-erdigen Part gegenüber dem perfekt-glatten Jan Hammers abgibt.

"Live With Jan Hammer Group" (1977) ist ein von den ersten 'Hupen'-Tönen an spannendes Live-Album, welches neben Titeln der beiden vorausgegangenen Alben drei weitere Kompositionen von Jan Hammer enthält (eine davon in Zusammenarbeit mit Jerry Goodman geschrieben), - Fusion-Jazz mit Synthesizer und Gitarre im Wechselspiel.

Diese Box gibt einen fast vollständigen Überblick über das Schaffen Jeff Becks in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es fehlen die Aufnahmen mit Bogert und Appice.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 31, 2010 8:01 PM CET


Eukalyptus Now
Eukalyptus Now
Preis: EUR 18,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus dem Herzen von A-Dur ..., 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Eukalyptus Now (Audio CD)
"Eukalyptus Now" (1994) ist das achte Studioalbum der Rodgau Monotones. Es enthält elf neue Stücke und - als Einsprengsel - neun verworfene Song-Ideen. Treibender Blues-Rock ("Die Lage ist schlecht, die Stimmung ist gut", "Mach's gut!", "Keine Angst") mit fetten Gitarren und knackigen Bläsersätzen entsprechen genauso den Erwartungen, wie der "Endgültige Blues" und Texte rund um Beziehungen und/oder einem ordentlichen Kater. Gesungen wird übrigens in Hochdeutsch mit einigen hessischen Einsprengseln. Neu auf dieser CD ist der Hang zum Kannibalismus ("Guten Appetit") und die Sängerin Kerstin Pfau, - was einen direkten Zusammenhang hat. Ihre Visitenkarte gibt Kerstin allerdings schon auf "Mach's gut!", einem herrlichen Duett mit Peter Osterwold, und dem einfühlsam gespielten "Ganz egal" ab.


Schee versaut
Schee versaut

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Texte der nicht immer jugendfreien Art, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Schee versaut (Audio CD)
"Schee versaut" ist die zweite von mittlerweile fünf CDs der hessischen Rockgruppe "Die Quietschboys". Das Konzept der Band: Man nehme bekannte Vorlagen (z.B. von AC/DC, Brian Adams, Metallica oder auch Udo Jürgens) und versehe sie mit eigenen, hessischen Texten. Im Opener "Heut Nacht" heißt es hierzu: "Mir singe jetzt im Hesseslang von Weibern und vom Suff". Viele der Texte sind witzig, andere bewegen sich hart an der Gürtellinie, - hier gleicht die Band den frühen JBO. Die Texte sind abgedruckt.


live ambience mauic vol 1
live ambience mauic vol 1

3.0 von 5 Sternen Live Ambience Music Vol. 1, ..., 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: live ambience mauic vol 1 (Audio CD)
... der Titel ist eine Warnung: Musik für eine Stehparty, nicht störend, gelegentliches Finger schnippen ist erlaubt. Aber halt, die Stimme von Claudio Favari hat was und sein Gitarrenspiel ist auch hörenswert. Und wer es gar bis zu "Roxanne" - ja, die Police-Nummer - schafft, findet hier eine Fünf-Sterne-Interpretation.

Und diese Interpretation ist es auch, die mich veranlasst hat, hier doch noch drei Sterne zu vergeben, denn neben Austauschbarem fallen hier nur noch eine nicht besonders aufregende Eigenkomposition (3-4 Sterne), Überflüssiges (ein Fugain-Potpourri) und ein misslungener Versuch - "So What" von Miles Davis hört sich für mehr als zweieinhalb Minuten so an, als ob man es mit Gewalt habe Tanzschulen tauglich machen wollen - auf.

Weniger "Ambience" und etwas mehr Mut zu den musikalischen Wurzeln von Claudio Favari, die unter anderem in der Musik von Django Rheinhardt zu finden sind, hätten dieser Scheibe gut getan. Anspieltips: "Roxanne", die Lucio Dalla-Komposition "Caruso" und "La jazz et la java".


Original Album Classics
Original Album Classics
Preis: EUR 17,49

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feine Musik zum kleinen Preis!, 29. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
"Original Album Classics" ist eine Serie, in der jeweils fünf Alben eines Künstlers zu einem Box-Set zusammengestellt sind. Die Aufmachung ist einheitlich: Jede CD befindet sich in einer verkleinerten Kopie der originalen LP-Hülle - eine Lupe sollte man schon im Haus haben -, die Klangqualität ist durchweg ordentlich und häufig enthalten die CDs auch noch Bonus-Tracks.

George Benson, der musikalisch in seiner Jugend dem Rock 'n' Roll zugewandt war, kam erst als 20-jähriger mit der Jazz-Musik in Berührung, was aber bereits ein Jahr später zu ersten Plattenaufnahmen führte (zusammen mit dem Organisten Jack McDuff).

"It'S Uptown" (1965) war bereits sein zweites Album für das Columbia-Label. Ron Cuber, Barritonsaxophon, Lonnie Smith, Orgel und Jimmy Lovelace (bei den rockigeren Stücken Ray Lucas), Schlagzeug, begleiteten ihn. Schon das auf dem Saxophon hart gespielte Riff in "Clockwise" fesselt. Auf drei Stücken, dem Klassiker "Summertime", "A Foggy Day" und "Stormy Weather", ist George Bensons schöne Stimme zu vernehmen. Insgesamt hervorragender Jazz mit Ausflügen in den Rhythm and Blues, den Bossa Nova und spanische Rhythmik. Diese CD enthält fünf Bonus-Tracks.

"The George Benson Cookbook" (1966) war das dritte Album, welches George Benson für Columbia aufgenommen hatte. Beteiligt war fast die gleiche Quartett-Besetzung wie beim Vorgängeralbum, Ray Lucas ist durch Marion Booker ersetzt, auf "Bossa Rocka" und "Benson's Rider" ist nur ein Trio zu hören (ohne Ron Cuber) und auf "Benny's Back" und "Jumpin' with Symphony Sid" ein Quintett (mit Benny Green, Posaune). Und George Benson singt wieder ("All of Me"). Auch dieses Album enthält feine Musik, wobei die Titel der Eigenkompositionen Hinweise genug auf die eingeschlagenen Musikrichtungen geben. (Vier Bonus-Tracks)

"Beyond the Blue Horizon" (1971), eingespielt von George Benson, Gitarre, Ron Carter, Bass, Jack DeJohnette, Schlagzeug, Clarence Palmer, Orgel, und den Perkussionisten Michael Cameron und Albert Nicholson, war Bensons erstes Album für das CTI-Label. Aufnahmeingenieur war Rudy van Gelder.

Ob die Miles Davis-Komposition "So What", "The Gentle Rain" des Brasilianers Luiz Bonfá oder seine drei Eigenkompositionen, überall ist sein variantenreiches, klares Gitarrenspiel zu hören. Die Leistung der Mitmusiker ist ebenfalls hervorragend, so dass hier wohl sein bestes, aber ein kommerziell wenig ertragreiches Album entstanden ist. Seine Eigenkompositionen sind auf dieser CD alle noch einmal in alternativen Versionen enthalten.

"Body Talk" (1974) war das dritte Album für CTI. Neben den CTI-Stammkräften Ron Carter und Jack DeJohnette ist hier vor allem Earl Klugh, akustische Gitarre, hervorzuheben, der spannende Kontrapunkte zu George Bensons Spiel auf der elektrischen Gitarre setzt. Hinzu kommt noch ein Bläsersatz. Die Handschrift von Arrangeur Pee Wee Ellis ist durchweg zu hören und Titel wie "Dance" und "Body Talk" geben die Richtung zum Funk hin vor. Ein neuer Mix von "Body Talk" ist als Bonus-Track auf dieser CD enthalten.

"Bad Benson" (1975) war das vierte Album für CTI. Arrangeur und Leiter des wachsenden Ensembles ist hier Don Sebesky. Steve Gadd sitzt hinter dem Schlagzeug, die zweite Gitarre spielt Phil Upchurch. Die Spielweise Georg Bensons wirkt bei einigen Aufnahmen recht aggresiv, - böse. Die Klassiker "Take Five" und "Take the 'A' Train", einer von drei Bonus-Tracks, sind interessant interpretiert, Phil Upchurch hat zwei Titel, "No Sooner Said than Done" und "Full Compass", beigesteuert.

Diese Box gibt einen zwar unvollständigen - man beachte die bei Verve erschienen Aufnahmen - aber dennoch hervorragenden Überblick über das Schaffen des Jazz-Gitarristen und -Komponisten George Benson zwischen 1965 und 1975. Schon ein Jahr nach "Bad Benson" sollte sich George Bensons Bekanntheitsgrad erheblich steigern, - dies ist aber ein anderes Kapitel und nur noch bedingt mit dem Jazz verknüpft.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2010 7:13 PM MEST


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